Jahrestreffen 2021

  • Ich möchte nicht zu weit ausholen, bin seit etwa 20 Jahren Mitglied und habe eigentlich die Jahrestreffen in Ornbau von Anfang an besucht und das war mir eigentlich das wichtigste Event im ganzen Jahr. Aus privaten Gründen habe ich die letzten Jahrestreffen nicht mehr in den letzten vier bis fünf Jahren besucht.

    Und jetzt kommts: Auch 2019 war ich nicht dabei, aber jede Menge Freunde und Bekannte von mir und das Echo war unisono: nie mehr! Altbekannte Locations wurden völlig umgekrempelt, von der Band sage ich jetzt mal nichts weiter, aber am schlimmsten hat mich der Kommentar einer wirklich guten Freundin getroffen: Olli, wir fühlten uns die ganze Zeit nicht willkommen. Ich möchte hier eigentlich keine Kritik üben, ich möchte einfach wissen, möchte ich 2021 einplanen oder lasse ich es.

    Mich würden sehr andere Meinungen dazu interessieren.

  • Servus,


    kann ich nicht nachvollziehen. War 2019 da mit Freunden, habe einige Leut wieder getroffen. Jeden, der dort unterwegs war, konnte man, wie immer, zwanglos ansprechen.

    Mit Teileverkäufern konnte ich fair handeln.

    Ich kann für mich behaupten, daß ich mich rundrum wohl gefühlt und viel Spaß gehabt habe. Ich fand es sehr schade, daß 2020 - verständlicherweise - ausgefallen ist und hoffe auf ein gelungenes 2021!


    *-Gruß

    Thomas

  • Moin Olli.


    Ich zitiere Dich direkt: "Ich möchte hier eigentlich keine Kritik üben, "

    Was ist Dein Beitrag, wenn nicht Kritik? Diese kann ja auch positives bewirken.

    Wenn Deine Freundin sich nicht willkommen gefühlt hat, dann tut mir persönlich das leid, denn auf Seiten der Orga, und zu der zähle ich mich, liegt viel Herzblut in der Veranstalltung. Ich würde mich freuen Sie und Dich beim nächsten Infotreffen begrüßen zu dürfen. ( Und ja, die Kapelle war unterirdisch.)


    ---------------------------------
    Mal ein paar Hintergundinfos, was so ein Jahrestreffen bedeutet (aus meiner persönlichen Sicht, wahrscheinlich vergesse ich einiges):

    Eine Veranstaltung wie das Infotreffen ist immer auch im Kontext der Zeit zu sehen. Und in den letzten Jahren ist viel passiert. Wir bemühen uns immer ein tolles Ereignis auf die Beine zu stellen. Die behördlichen Auflagen werden jedes Jahr umfangreicher. Wir müssen dem Rechnung tragen (Stichwort Love-Parade-Katastrophe-Duisburg; Stichwort Amri-Weihnachtsmarkt-Berlin; Brandschutz; Hygiene; etc.) Wir, die Orga, müssen jedes Jahr einen dicker werdenden, zuletzt rund 20 seitigen Auflagenkatalog der Behörden einhalten. Und das versuchen wir so umzusetzen, dass nicht überall Zäune und Paramiltärs stehen. Ich denke jeder wird mir zustimmen, dass wir das gut gelöst bekommen.


    Vor dem Treffen ist nach dem Treffen. Bereits beim Abbau des aktuellen Treffens denken wir über die Umsetzbakeit des nächsten Treffens nach. Was können wir anders / besser machen. Es folgen in der Regel übers Jahr 3-4 Treffen zur Nachbesprechung und Vorbereitung. Die heiße Phase beginnt für fast alle dann 2 Wochen vor der Veranstalltung mit Auf- und Umbauten. An den "3 Days of Love, Peace and Information" kommen wir fast gar nicht zu Ruhe, oder nur kurz, da liegen durchaus auch mal unsere Nerven blank und wir überreagieren. Hinterher wird sowas in der Orga übrigens besprochen.

    Wenn ich sage die heiße Phase beginnt 2 Wochen vorher, dann gilt das ausdrücklich nicht für alle im Vereinsvorstand und im Büro. Betina, Horst, Diana, Stefan und co. sind nämlich schon lange vorher mit dem Treffen beschäfftigt. Sei es in den Benzheimer-Flosskeln zu werben, sei es Behördengänge zu erledigen, sei es notwendige Utensilien zu organisieren und vor allem damit die Ornbauer Bürger mit ins Boot zu holen, ohne die einfach mal gar nichts möglich wäre.


    Ich selber war 2000 oder 2001 zum ersten mal in Ornbau und habe viele Veränderungen beim Treffen miterlebt. Viele Programmpunkte die ich klasse fand gibt es nicht mehr, dafür sind andere dazu gekommen. Das "alte Treffen" gab es ansich zu keinem Zeitpunkt. Es war jedes Jahr abgewandelt. Eine deutliche Veränderung war, dass Treffen zu entzerren und auf wesendlich mehr Fläche zu bringen mit dem Hauptanlaufpunkt am Festplatz rund um die Sporthalle und nicht mehr so konzentriert um die Vereinshalle. Diesen Schritt haben wir uns weiß Gott nicht leicht gemacht. Es ist ein Kompromis aus ausbehördlichen Auflagen (Fluchtwege, Rettungswege etc.) und dem immerwieder von Vereinsmitgliedern geäußerten Wunsch eines intimeren Treffens nur mit Camping, Klönen, Speis und Trank.


    Auch sehen wir uns von Jahr zu Jahr mit weniger Mitstreitern den Aufgaben gegenüber. Wo wir vor 7 Jahren noch rund 50 Helfer waren sind wir jetzt noch ungefähr 15-20 Helfer. Damit können auch nicht mehr so viele Programmpunkte gestaltet werden.

    Es macht übrigens aus Erfahrung keinen Sinn aus der Ferne Vorschläge zu machen, wie: Könnte man nicht...? Nein, kann man nicht. Denn wer ist MAN? In der Regel sind MAN die Leute vor Ort, die sowieso schon nicht mehr wissen wo ihnen der Kopf steht.

    Nicht falsch verstehen, konstruktives Mithelfen ist jederzeit erwünscht. Aber eben konstruktiv. Wenn also ein Vereinsmitglied einen neuen Programmpunkt einführen möchte, dann gerne bis in die letzte Konsequenz. Also eigenverantwortlich von der Idee bis inkl. der Umsetzung vor Ort. Natürlich auch als Teil der Orga, denn es geht nur zusammen. Aber sonst bleibt alles wieder an MAN hängen.

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    Zusammenfassend:

    Ich würde mich als Meinungsbild durchaus über Komentare hier freuen. Nur aus "Fehlern" können wir als Orga lernen. Ein zurück zu der Art des Treffens vor 10 Jahren wird es aus den oben genannten Gründen sicher nicht geben. Aber anders muß ja nicht schlechter heißen. Bitte denkt bei Euren Ideen auch an die Machbarkeit oder bietet selber eine Umsetzung an.



    Ich freue mich auf Euch bei den nächsten Infotagen in Ornbau.


    Beule



    @ Olli: Würde mich wirklich freuen Dich und die Bekannten auch beim nächsten Inforreffen zu sehen.

  • Lieber Flossenolli


    Vorweg, das Thema Band ist nun wirklich ausgelutscht bis zum geht nicht mehr. Keiner kann ernsthaft glauben, dass das Orga Team, und hier speziell Horst Stuempfig absichtlich oder leichtfertig diese Band angeheuert hat. Man hört verschiedene Bands zur Probe, man trifft eine Vereinbarung, der Gig platzt aus Gründen, die der vdh nicht zu vertreten hat, der B-Plan bricht zusammen und der C-Plan ist eine Katastrophe. Das passierte leider, aber in dieser Wunde muss man nun echt nicht mehr bohren.


    Die organsatorischen Hintergründe hat Beule bereits ausführlich erklärt. Die Vorschriften werden nicht weniger, sondern mehr.


    Ich persönlich beteilige mich während der Treffen an verschiedenen Tagen mehrere Stunden als Parkplatzdienst. Zu meinen Aufgaben gehört u.a. die ankommenden Teilnehmer zu empfangen und willkommen zu heissen. Ich werde mal mit meinen Freunden über das Thema sprechen ob wir nicht eine Entertainmentkomponente einbauen. Du schreibst "aber jede Menge Freunde und Bekannte" sagen nie wieder. Wieviele waren den nun so enttäuscht? Und warum konkret waren sie enttäuscht? Eine gute Freundin von Dir hat sich nicht willkommen gefühlt. Da muss doch was vorgefallen sein? Wenn dem so war, dann steckte da sicher keine Absicht von wem auch immer dahinter.


    Das stets schrumpfende Orga-Team und die Helfer während des Treffens stehen in den drei Tagen ständig unter Strom. Da bleibt einfach physisch und psychisch kein Raum dafür, auch noch die Teilnehmer zu bespassen. Die Bespassung müssen die Teilnehmer selbst übernehmen. Und man muss sich schon auch freuen wollen und können. Erst seit 2014 bin ich dabei. Also keine 20 Jahre, aber ich fühlte mich auf jedem Treffen willkommen. Ich fand anfangs sehr schnell Anschluss und habe meinen Kreis der Gleichgesinnten mittlerweile so ausgeweitet, dass ich am Ende eine Pfingsttreffens immer zu mir sage; ...schade, schon wieder vorbei, ich wollte doch noch mit Hubert, Max und Sabine sprechen, aber die Zeit verging einfach wie im Flug. Und ja, Der vdh Vorstand hat mich nicht willkommen geheissen. Alex, die an der Pforte drei Tage lang im Bauwagen eingesperrt ist hat mich auch nicht willkommen geheissen. Und Dirk Quenter der am Tag hunderte Fahrzeuge einweist und für die Freihaltung der Fahrstrassen und Fluchtwege zuständig ist hat mich zwar eingewiesen, aber auch nicht willkommen geheissen, denn der wusste nämlich nicht wo ihm der Kopf steht. Aber meine Freunde Thomas, Paul, Tom, Uli, Lutz, und , und, und..., wir alle haben uns gegenseitig willkommen geheissen und hatten drei Tage Spass.


    Ich will damit sagen, das Wort Teilmnehmer sagt eigentlich schon alles, man nimmt an einem Pfingstreffen teil und ist somit auch Teil des Treffens. Und wenn jeder Teilnehmer andere Teilnehmer willkommen heisst, fühlen sich am Ende alle willkommen.


    Wer selbst mal ein Treffen organisiert hat, und sei es mit nur 20 Teilhemern gewesen, wer schon mal seinen runden Geburtstag oder seine eigene Hochzeit selbst organisiert hat, der weiss was das für ein Stress ist. Am Ende überlegt man sich immer; ... was hätte ich besser oder anders machen können? Und immer gibt es welche die dann meckern, man hat sich nicht um mich gekümmert, ...ich musste meine Getränke selbst holen, ...keiner hat mit mir gesprochen usw.. Und andere gehen nachhause und rufen Tage später an und bedanken sich für das tolle Fest. Dabei waren doch eigentlich alle auf der selben Party?


    In dem Sinne bitte ich Dich Flossenoli und Deine Freunde auf alle Fälle an Pfingsten wieder nach Ornbau zu kommen und wünsche Euch von Herzen viel Spass.

    Viele Grüsse


    Winfried


    Nach 10 Jahren im Exil in der Schweiz schweiz.png ist mir das ß abhanden gekommen und es wird auch nicht mehr eingeführt!


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  • Servus Flossenolli,

    bin seit 2007 beim VDH und wenn ich mich zurückerinnere hat mich da noch nie jemand willkommen geheißen.

    Aber ich fühle mich willkommen!

    Denn ich habe dort, speziell auf den Pfingsttreffen, oder auch Herbsttreffen, viele Menschen kennengelernt, wo ich es sehr schade finden würde, wenn mir diese Menschen in meinem Leben nicht begegnet wären.

    Auch von der Orgacrew wurde ich nicht willkommen geheißen an einem Treffen. Aber das habe ich auch nicht erwartet. Wenn ich in den vergangenen Jahren mit offenen Augen über das Pfingsttreffen gegangen bin habe ich sehr viel Arbeit gesehen, die in so einer Veranstaltung steckt. Im Vorfeld muss alles organisiert werden. Fehler darf man keine machen, denn auf die Schnelle lassen sich diese nicht mehr beheben. Der Aufbau ist ein riesiger Aufwand, wenn das Fest vorbei ist muss alles in kürzester Zeit wieder abgebaut sein. Denn man darf nicht vergessen wir sind mitten in einer Stadt, in die das Treffen quasi hineingebaut wird. Die Ornbauer Bürger sind dem VDH mehrheitlich, denke ich, wohlgesonnen, wollen aber nach einem Treffen doch recht schnell wieder ein normales Leben haben.

    Auch die Stadt verändert sich, wo heuer noch eine freie Fläche war, ist im nächsten Jahr schon ein Haus gebaut, oder die Fläche einfach nicht mehr nutzbar. Somit ist jedes Treffen eine neue Herausforderung. Wo und wie schafft man es ein Treffen räumlich so zu gestalten, das nicht alle dicht zusammen gedrängt sind.

    Denn dicht zusammengedrängt fühlt man sich nicht mehr wohl, zumindest nicht wenn das 2 Tage lang so ist.

    Es wurde schon erwähnt die Helfer werden weniger. Also wurde auch versucht den Arbeitsaufwand für den VDH zu verringern, bestimmte Teile wie der Ausschank z.B. an andere Ornbauer Vereine vergeben.

    Ich habe halt für mich beschlossen, nach dem ich den Aufwand gesehen hab, und gemerkt habe mit wie viel Herzblut versucht wird ein schönes Treffen zu gestalten, dass ich da auch mithelfe. Was ich auch seit vielen Jahren mache. Ich nehm mir da halt eine Woche Urlaub und helfe beim Auf- und Abbau.


    Die vergangenen Treffen waren schon Stress, man hatte kaum Zeit sich mit seinen Freunden und Bekannten zu unterhalten. Aber es ist jedes Jahr ein bisschen besser geworden.

    Ich finde das Treffen 2019 als eines der Besten Treffen überhaupt (Über die Musik sag ich nichts, da wurde schon alles gesagt!).

    Weil wir auch gutes Wetter hatten. Es war ruhig ohne Hektik und ohne Stress, mit viel Platz wo man sich mit seinen Freunden zu einem gemütlichen Ratsch hinsetzten konnte.


    Das Deiner guten Freundin, da was sauer aufgestoßen ist, sie sich nicht willkommen fühlte, finde ich schade, Denn von Seiten der Orgacrew wurde alles, im Rahmen des Möglichen, versucht, dass sich die Teilnehmer wohlfühlen können.

    Daher würde auch mich schon interessieren, was der Grund war. Konstruktive Kritik, Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.

    Jedoch bitte dabei beachten, das dies auch in der Summe von 15-20 Personen in der kurzen Zeit umsetzbar ist.

    Oder was noch viel besser wäre, einfach selbst mitmachen und mitgestalten.

    Denn je mehr feste Helfer um so mehr Ideen lassen sich auch in die Tat umsetzten. Eine stark einschränkende Größe ist halt die geringe Anzahl an Helfern beim Aufbau und Abbau, aber auch die ganze Organisation im Vorfeld wird im Moment nur von einer Hand voll Leuten gestemmt.

    Die Arbeit im Vorfeld, alles zum Termin beauftragen, organisieren, nichts vergessen, ist die eigentliche Arbeit. Diese sieht man nicht wenn alles gut funktioniert. Man merkt es nur dann, wenn etwas schief läuft!

    Und da möchte ich mich bei allen die sehr viele ehrenamtliche Stunden mit der Planung und Organisation verbringen, aufs herzlichste für die herausragende Leistung, und die schönen vergangenen Pfingsttreffen bedanken.

    Denn wir wünschen uns alle noch viele schöne Pfingsttreffen in den kommenden Jahren.


    Eines ist klar das Pfingsttreffen wird sich verändern, wahrscheinlich jedes Jahr, weil sich auch jedes Jahr die örtlichen Gegebenheiten, gesetzlichen Vorgaben etc. ändern. Es ist somit jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung mit neuen Ideen ein schönes Treffen zu organisieren.


    Viele Grüße

    Herbert

  • Stetiger Wandel heißt das Stichwort. Gesellschaftlich, wirtschaftlich, technisch etc.. Wir leben immer in der Gegenwart. Unsere Versuche die Vergangenheit mit unseren betagten Autos wieder greifbar zu machen klappt nur, weil sich unsere Autos im Vergleich zum allgemeinen Wandel absolut nicht verändern. Wäre auch erschreckend, wenn meinem 70er Jahre Wagen über die Jahre plötzlich eine "Park-Distance-Control" aus dem Popo wächst.


    Mein erstes Ornbau vor über 20 Jahren behalte ich in bester Erinnerung. Dieses Ornbau was ich meine war noch ohne neugebaute Einfamilienhäuser, ohne Diska, ohne Feuerwerk, ohne riesige Menschenmassen und mit einem tollen Kino in der Vereinshalle, das irgendwie an ein Puppentheater erinnerte. Man hatte das angenehme Gefühl, man träffe sich mit all den Gleichgesinnten irgendwie rein zufällig. Es war ungezwungen, recht überschaubar und richtig heimelig. Ich weiß aber genau, das wird nie wieder so sein. Genau wie das Besuchen von Orten aus der Kindheit um schöne Kindheitserinnerungen wieder aufleben zu lassen. Im fortgeschrittenen Erwachsenenaltert bewirkt das bei mir eine Neuordnung der vertrauten Erinnerungen und wirkt eher enttäuschend. Wer mit dem Anspruch antritt, Ornbau müsse genau wie vor Jahrzehnten immer wieder gleich wahrgenommen werden, wird deshalb klar enttäuscht werden.


    Alles in der Zukunft liegende ist zwar planbar, tritt aber nie zu einhundert Prozent wie geplant ein. Bei einem so grossen Fest wie Ornbau kommt es immer wieder mal vor, dass ein Zeitgenosse - aus welchen Gründen auch immer - einem plötzlich in die vermeintliche Privatsphäre fährt und das Wohlgefühl platzen lässt. Oder das Wetter spielt nicht mit. Oder das Frühstücksbuffet ist zu fortgeschrittener Vormittagszeit schon fast alle. Oder die vermeintliche gute Band bringt es nicht. Oder oder oder. Von sowas lasse ich mir mein gewachsenes Wohlgefühl von Ornbau nicht vermiesen. Und in diesem Zusammenhang dürfen die ganzen fleißigen Helferinnen und Helfer nicht unerwähnt bleiben, die sich für die Schaffung deses Wohlgefühls immer wieder massiv verausgaben und es trotz aller widrigen Umstände schaffen, ein tolles Ornbau zu veranstalten.


    Ich denke man sollte unter allen umständen stet versuchen aus dem hier und jetzt ein passendes Wohlgefühl erzeugen, um daraus in der Zukunft schöne Erinnerungen zu entwickeln. Das ist ein Stück weit das, um was es bei solchen Treffen auch geht.

    Gruß
    Wolfgang


    VdH-Stammtisch Stuttgart
    jeden 1. Donnerstag im Monat ab 19.00 Uhr im Restaurant Zoam Schwoabetöpfle
    Hechinger Straße 113 in 70567 Stuttgart

  • Danke erstmal für die zahlreichen Antworten. Wie gesagt, ich war selber nicht vor Ort und auf meine Frage, wer 2021 mitfahren würde, verneinten das alle in meinem Freundeskreis. Nur Ulrich will hin, aber der war letztes Jahr auch nicht da.

    Eure Meinungen gehen ja durchaus Richtung positiv, vielleicht werde ich mir dann mal nächstes Jahr ein eigenes Urteil bilden.

  • Schön, dass Du es wieder probierst. So kannst Du Dir selbst ein Bild machen. Was aber die konkreten Kritikpunkte betrifft, wissen wir immer noch nicht mehr.

    Viele Grüsse


    Winfried


    Nach 10 Jahren im Exil in der Schweiz schweiz.png ist mir das ß abhanden gekommen und es wird auch nicht mehr eingeführt!


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  • Schön, dass Du es wieder probierst. So kannst Du Dir selbst ein Bild machen. Was aber die konkreten Kritikpunkte betrifft, wissen wir immer noch nicht mehr.

    Da bin ich ganz bei Winfried. Konstruktive Kritik finde ich gut, damit kann jeder von uns arbeiten. Nebulöse Kritik, wie hier vorgebracht, bringt uns aber nicht voran, das dämpft höchstens die Schaffenslust und ohne die geht gar nichts. Somit hoffe ich hier auf weitere konkrete Infos wo es bei Deinen Bekannten und jede Menge Freunden und im Speziellen bei der sehr guten Freundin gehackt hat. Vielleicht waren sie ja nicht die Einzigen mit diesem Gefühl, aber wie sollen wir das ändern ohne konkret zu wissen was zu ändern ist.

    Ohne diese Infos bleibt es eben dann doch leider "nur Kritik"


    Schöne Grüße

    betina

  • Es ist vergleichbar mit der Frage an 5 Freunde und an die sehr gute Freundin, welches neue Auto Du Dir denn kaufen solltest und es ist vergleichbar mit der Frage an 5 Freunde und eine Freundin, in welchem Lokal man in der Stadt besonders gut essen kann: die Erwartungen, Ansprüche und Geschmäcker sind halt individuell und man wird keine übereinstimmende Meinung bekommen. Insofern ist das eine Gretchenfrage ! Man muss sich persönlich ein Bild machen und dann entscheiden, was man will und was man nicht will. Schon die Anreise sollte eigentlich eine Einstimmung auf 3 entspannte Tage sein, die Heimfahrt davon zehren.

    Irgendwas muss Ornbau ja an sich haben, dass regelmäßig 500 Fahrzeuge dort aufschlagen und fast alle gute Laune haben. Nachdem dies die überwiegende Mehrheit ist, bleiben die, die andere Erwartungen haben, dann weg. Und damit zensiert sich Ornbau dann von selbst.

    schöne Grüße

    Carl

  • Hallo Olli,

    Mich würden sehr andere Meinungen dazu interessieren.

    da Du nach Meinungen gefragt hast:


    ich war seit vielen Jahren mal wieder letztes Jahr dabei. Explizit willkommen geheißen hat mich in Ornbau auch niemand und eventuell hätte ich die Stunden die ich beim Empfang war die Leute etwas freundlicher begrüßen können; ich gelobe Besserung. Ist aber auch nicht immer einfach wenn eine Autoschlange bis zur Straße war mit Leuten die zig Stunden gefahren sind und jetzt in der Sonne schmorten...


    Die Aufteilung mit Park / Zeltplatz, Kino, Flohmarkt, Bewirtung, Toiletten, Duschen usw. fand ich sehr gut aber ich habe natürlich keinen Vergleich zu den Vorjahren.


    Mir hat es riesig gefallen, ich habe viele nette Menschen kennengelernt, ich habe wieder was über die Autos dazugelernt, ich habe auf dem Flohmarkt ein paar Sachen verkauft (und das eine oder andere gekauft :-) ), jede Menge tolle alte Mercedes bestaunt, gespeist und getrunken, einen unterhaltsamen Film gesehen und ein absolut gigantisches Feuerwerk erlebt.


    Einziges Manko: es war viel zu schnell vorbei; von mir aus hätten es ruhig noch ein oder zwei Tage mehr sein können.


    Ich werde in jedem Fall versuchen beim nächsten Treffen wieder in Ornbau dabei zu sein.


    Viele Grüße,

    Hagen

  • (...) das Echo war unisono: nie mehr! Altbekannte Locations wurden völlig umgekrempelt, von der Band sage ich jetzt mal nichts weiter, aber am schlimmsten hat mich der Kommentar einer wirklich guten Freundin getroffen: Olli, wir fühlten uns die ganze Zeit nicht willkommen (...).

    Witzig, ich empfinde es eher andersherum:

    Mein erster Besuch an einem Pfingsttreffen (war irgendwann Ende des alten Jahrtausends) vermittelte mir eher den Eindruck einer eingeschworenen Gemeinschaft, in die man nicht so leicht reinkommt.

    Jetzt , wo die Treffen Jahr für Jahr immer grösser wurden, spielen sich interessante „Nebenschauplätze“ ab, zu denen ich viel leichter Zugang finde, vergleichbar vielleicht mit der Identifikation mit einem Stadtquartier einer an sich unpersönlich grossen Stadt, wo fast wieder dörfische Emotionen aufkommen (so zumindest empfinde unseren kleinen. „Dorfplatz Teilemarkt“ mit Winfried, Lutz und Thomas).


    Denke, ob man sich willkommen fühlt oder nicht, hängt sehr davon ab, ob man die ein oder andere gute Begegnung für sich verbuchen kann. Ob die stattfindet, kann man auch etwas forcieren.

  • Dann will ich auch mal sobjektiv kommentieren...


    Ja, das Treffen hat sich verändert. Vor über 20 Jahren war alles kleiner und überschaubarer. Für mich als Neuling hatte das seine Vorteile, da man sich leichter orientieren konnte. Man kam miteinander ins Gespräch und stellte dann recht schnell fest, mit wem man auf einer gemeinsamen Wellenlänge lag. Für mich ist das Auto allenfalls der Einstieg. Wenn es sich nach 10,15 Minuten immer noch nur ums Auto dreht, war und ist mir das zuwenig. Offensichtlich ging es anderen auch so und es haben sich im Laufe der Jahre richtige Freundschaften entwickelt, die an diesen 3 Tagen auch gepflegt werden wollen.

    Somit hat sich auch die meine Erwartung verändert. Von 'in den drei Tagen nichts versäumen zu wollen' zu 'hoffentlich finde ich ausreichend Zeit und Gelegenheit' diese Kontakte auch zu würdigen.

    Es beginnt bei der Ankunft, bei der wir übrigens immer freundlich empfangen werden - kein Wunder, es sind ja immer Alex, Frank, Dirk, Winfried, Paul, etc. im Einsatz. Da schwingt sich Frank, dann auch mal aufs Fahrad und lotst uns auf einen schönen Platz fürs Zelt.

    Die Schlange am Einlass ist lang und so ruft man sich dann kurz zu, wo es denn nacher den Käse zum vom Paul mitgebrachten Wein gibt.

    Damit ist der Freitagabend schon gesetzt. Winfried hat seinen genialen Pavilion bei der Feuerwache aufgestellt, der uns im letzten Jahr gut durch den Wolkenbruch gebracht hat. Die erste Flasche ist garantiert leer, bis Lutz von seinem Pfingstfreitag-Horrortrip über die A44 und A7 eintrifft.


    Der Samstag brachte dann eine echte Überraschung. Das erstemal seit über 20 Jahren sah ich einen entspannten Horst, der Zeit für Gespräche hatte. Was für ein Unterscheid zu den Vorjahren, wo wir uns wirklich gefragt haben, ob dieser Dauerstress gesund sein kann.

    Das Delegieren der Caterings an andere Ornbauer Vereine bzw. Dienstleister ist für mich die herausragende Verbesserung. Die Orga-Crew hat mit Organisation und Aufbau bereits eine Woche Urlaub und Arbeit investiert und bis alles wieder im Urzustand ist, braucht es auch noch reichlich Stunden.

    Auch ohne die Belastung durch gläserspülen und Ausschank bleibt genug zu tun. Verlorene bzw. gefundene Schlüssel, Geldbeutel, Kinder, etc. noch mal schnell einen Stromversorgung herstellen und den Ärger mit und über 'Teilnehmer', die noch nichteinmal die einfachsten Grundregeln des 'miteinander' beherrschen. So z.B. der 111er Coupé-Fahrer, dem am Einlass 10 € Nenngeld zuviel waren und der sich dann ganz clever durch die Hintertüre aufs Gelände geschlichen hat. Selbstverständlich hat er dann sein Coupé in der Feuergasse zum Festplatz abgestellt und präsentiert. Was für ein armer Wicht. Ich glaube nicht, dass er die 10 € nicht hat, sondern seine Befreidigung dadurch generiert, diese eingespart zu haben. Stefan und Horst waren zurecht angepisst, Also wieder nichts mit einem Glas in Ruhe, sondern den Eigentümer gesucht, damit die Feuergasse wieder frei wird. Es steht zwar in jeder Ausschreibung, dass solche Fahrzeuge abgeschleppt werden, aber irgendwie bringts dann doch keiner übers Herz. ich wäre da kompromissloser. Gut möglich, dass, diese beiden während der Suche nach dem Blödmann bei über 30° im Schatten (nur leider ohne Schatten) mit grimmigem Gesichtsausdruck unterwegs waren. Solche Phasen gibt es jedes Jahr. Mir fällt da noch der Spinner mit der Reichskriegsflagge ein... Und in diesen Momenten kann es durchaus sein, eine harrsche Antwort auf eine eigentlich harmlose Frage zu bekommen. Wer dafür aber kein Verständnis aufbringt, scheint den physischen und psychischen Druck der Pfingstreffen zu unterschätzen.


    Von einigem aus der Vergangenheit musste man sich verabschieden, weil es nicht mehr in die neue Zeit passt. Das Seifenkistenrennen, das bei überschauberer Teilnehmerzahl noch durchführbar war, ist dem zum Opfer gefallen, nachdem ein Kind über die Bahn gelaufen war und es zu einem - glücklicherweise - nur relativ harmlosen Unfall gekommen ist.

    Mehr Besucher benötigen mehr Fläche und bedingen andere Sicherheitskonzepte. Die Rettungsdienste müssen schnell jeden Ort erreichen können. Selbst mit Blaulicht wäre dies im Bereich vor der Vereinhalle in den Vorjahren schwierig gewesen. Die Fressmeile ist dort also zurecht nicht mehr genehmigungsfähig. Und wenn ich mir die Alterstruktur des vdh ansehe, sollten wir aus Eigeninteresse über eine ggf. schnelle Versorgung mit Sauerstoff froh sein :-)


    Manches liebgewonnene blieb bislang noch erhalten. Der Verzicht auf Security ist ein Anachronismus, der Veranstalter und Teilnehmer stolz machen kann. Wie lange noch? Das hängt zum Teil von uns ab und zum Teil von den Genehmigungsbehörden.


    Wie auch immer, das Pfingsttreffen hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Manches wird sich subjektiv verbessern und manches verschlechtern. aber niemend von der Orga-Crew geht mit der Absicht ans Werk etwas verschlechtern zu wollen.

    Wir ändern uns und die Rahmenbedingungen ändern sich - das ist der Lauf der Dinge.


    Es macht also wenig Sinn, dem Vergangenen nachzutrauern, sondern fürs Neue offen zu sein.


    Ich freu' mich schon auf 2021!

  • Nur um das klar zu stellen. Es waren immer die geforderte Menge an Ordnern vor Ort. Leicht zu erkennen an den ORGA-Shirts und an den Warnwesten. Wie schon gesagt, nicht als Paramilitärs verkleidet und mit Arbeitsschuhen statt Springerstiefeln.

  • Uli, Du schreibst da was von verlorenen Kindern. Hehe.


    Letztes Pfingsttreffen war ich mit meinem damals vierjährigen Sohn unterwegs (der zusammen mit seiner Schwester auch Ursache ist, warum ich mich bei den Treffen nicht mehr so einbringen kann, wie es in der Vergangenheit möglich war...)


    Locker über den Platz geschlendert, hie und da ein kurzes Gespräch mit alten Bekannten geführt. Vielleicht war auch mal ein Gespräch zu lang, jedenfalls war der Bub auf einmal weg. Hmmm. Noch einmal um die Halle rum, Bub bleibt verschollen.


    Da läutet auch schon das Telefon. Ich solle zum Doppeldeckerbus kommen, dort empfing mich der junge Mann strahlend. Er hätte mich nicht mehr gesehen, sei zurück zum letzten meiner Gesprächspartner. Von dort übergeben an einen Ordner, der meine Telefonnummer kannte und mich anrief.


    Will sagen: Ein riesiges Treffen, bei dem sich ein Vierjähriger verlaufen und ohne Tränen und Trauma sich zwischen lauter bärtigen und verwegen aussehenden Männern zurück in die Zivilisation kämpfen kann, ist doch von der Grundstimmung her nicht ganz verkehrt.


    Und wenn die Kinder mal aus dem Haus sind, mache ich auch wieder einen Workshop. Tüv-Schweißen am S 212 oder so.