Posts by EberhardWeilke

    "Bei elektronischen Schlösser setzt ab einer bestimmten Geschwindigkeit eine automatisch Verriegelung ein."


    Das war das erste, was ich bei unserem S 212 ausprogrammiert habe. Ich betrachte das Risiko, dass wir in Stuttgart an einer Ampel entführt werden, als geringer als das Risiko, bei einem Unfall nicht gerettet werden zu können.


    Der Türgriff innen fühlt sich aber so an, als ob er die Schließung mechanisch auf jeden Fall öffnet.

    HaWa, das ist nicht ganz richtig. Es gibt jetzt schon gut funktionierende Wasserstoffspeicher. Da hat sich technologisch ja auch was getan...


    Und unter Hochdruck speichern ist auch kein Hexenwerk, wird bei CNG seit Jahrzehnten praktiziert.


    Wasserstoff leidet ein wenig unter den Vorurteilen, die BMW mit ihren Hydrogen 7 in die Welt gesetzt hat. "Lässt sich nicht speichern" etc. Wobei BMW ja die Flüssigspeicherung wählte, für den Automobilbereich ziemlich ungeeignet.


    Ein sauber gebautes Brennstoffzellenauto mit Speicherung im Drucktank kann für bestimmte Anwendungen eine sehr gut Lösung sein. Im Gegensatz zum BE-Fahrzeug dauert der Tankvorgang unter 15 Minuten und lässt sich zeitlich ziemlich frei wählen.


    Ich denke, es wird für verschiedene Anwendungen verschiedene Lösungen geben. Die Welt, die nur vom Verbrennermotor angetrieben wird, nähert sich dem Ende.

    So beeindruckend das Engineering hinter den Teslas ist, so verhalten begeistert bin ich über die Sicherheitsphilosophie, die bei Tesla herrscht. Türgriffe, die sich im Gefahrenfall nicht von außen leicht öffnen lassen, Bedienkonzepte, die ergonomisch fragwürdig sind...


    Verwegen auch die Geschichte, dass die in den USA ausgelieferten Tesla Gurtschlösser in Innenausstattungsfarbe haben. Die ganze Welt hat sich inzwischen darauf geeinigt, die Bedienung der Gurte in orange zu halten, damit Retter jemanden abschnallen und aus dem Auto holen können. Ist in Amerika aber nicht vorgeschrieben, Herr Musk mag das nicht, also sind die Gurtschlösser jetzt nicht mehr auffindbar.


    Verwegen auch das Vorgehen, den zentralen Hauptschalter im hinteren Radeinbau hinter der Türe unter dem Blech zu verstecken. Mit dem Hinweis in der Rettungskarte, wo man die Stellen anzeichnen soll, wo man den Schalter dann mit der Akkuflex rausschneiden kann. Auf sowas muss man erst mal kommen...


    Ich will deshalb in einem Tesla keinen Unfall haben. Denen fehlt da einfach 60 Jahre Unfallforschung und der Geist von Bela. Und ich glaube auch nicht, dass man das Brandrisiko so einfach relativieren sollte. Dazu passiert dann doch zu viel... Natürlich brennen auch Benziner und Diesel (auch plötzlich und ohne Grund und grad die frühen CDI konnten das prächtig), aber das sind meist doch besser handhabbare Brandereignisse als so ein durchgehender Akkupack.

    Die Felgen sind, wenn ich es richtig gesehen habe, Alu mit Kappen drauf. Fast die edelste Variante, wie sie sonst nur beim W 123 Diesel in den USA zu finden war (da jedoch mit Edelstahlradkappen, noch edler...)


    Frank, ich bin mal auf Deine Alltagserfahrungen gespannt. Auch wenn ich befürchte, dass auch Du, mein Freund, jetzt zu den Zeugen Elons abdriftest. ;)

    Hallo Dirk,


    freut mich, dass Dein Kopf noch oben ist. Und es freut mich, dass die Stromerzeuger weiter Strom erzeugt. Hat sich die Störung aufgelöst?


    Um ehrlich zu sein, war es eine Geschichte, die mir als Vorbild diente und die ich vor Jahren mal in einer Zeitschrift las (war glaub brandeins). Heute findet man Spuren davon im Internet:


    https://russland.ahk.de/infoth…ab-wenn-es-schwierig-wird


    Im Jahre 1988 war es zu einem schweren Erdbeben im Grenzgebiet zwischen Armenien und Georgien gekommen, damals war das ja noch UdSSR.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_Spitak_1988


    25 tsd Tote, viele, viele Verschüttete. Die Firma Liebherr hatte damals, auf Veranlassung vom Seniorchef Hans Liebherr, ohne langes Zögern alle verfügbaren Autokräne mit Personal besetzt und auf den Weg geschickt um Menschen zu retten. Bei den dort vorhandenen Plattenbauten sind die Kräne nämlich ganz wertvoll, um die Trümmer von oben nach unten abzubauen um eventuell an die Verschütteten ran zu kommen. Die haben nicht gefragt, was die Aktion kostet, nicht gefragt, wann und ob sie ihre Kräne zurück bekommen. Soweit ich weiß, sind die Fahrzeuge sogar vom Firmensitz in Ehingen auf den Weg geschickt worden (ein Notizbuch voller Telefonnummern von diversen Handelskammern, die die diversen Grenzübertritte klar gemacht haben, war da auch hilfreich...)


    Klar, bei der Familie Liebherr geht deshalb niemand hungrig ins Bett, mich hat es dennoch beeindruckt, mit welcher Haltung man da vorgegangen ist. Überlegt, welche Probleme jetzt dringend gelöst werden müssen, überlegt, was an Fahrzeugen und Ressourcen auf dem Hof stehen und losgelegt.


    Und ähnliches Handeln gab es ja jetzt auch beim Hochwasser in der Eifel:


    Bauern mit Traktoren und Mulden, die Schmodder weg fahren:


    https://www.bild.de/news/inlan…mit-an-77112550.bild.html


    Oder den Baggerfahrer, der den Ablauf der Steinbachtalsperre frei legte:


    https://www.stern.de/panorama/…rre--video--30625484.html


    In einem der Kommentare im Artikel auf faz.net (der jetzt nur noch gegen Geld angesehen werden kann) hatte es jemand nett formuliert: "So sind sie halt, die weißen, alten Männer. Zwei Gebete, dann wird angepackt."


    Und im Vergleich zu diesen Beispielen ist das Anmieten und Hinfahren eines Stromerzeugers wirklich pillepalle :) Zumal mir Markus und ein sehr nettes Clubmitglied aus Kiel schon mit wirklich ordentlichen Geldbeiträgen geholfen haben, den zu erwartenden Schreck bei der Rückgabe besser zu verkraften =O

    Hallo Dirk,


    ich befürchte, dass für Dich in den nächsten Monaten noch einiges an Verdruss zukommen wird. Ich hoffe allerdings und bin sehr zuversichtlich, dass wir Dir bei vielen Problemen helfen können. Wenn es halbwegs trocken ist, Werkstatt neu streichen (das braucht es für die Seele der dort arbeitenden), Werkzeug und Geräte putzen und instand setzen oder ersetzen, Teile retten, eventuell finanzielle Probleme lösen.


    Jetzt muss aber die Feuchtigkeit vertrieben werden und da ist elektrische Energie ein wichtiges Element. Dass schon vier Bautrockner Dir hingestellt wurden, ist ja super.


    Und Dirk, scheue dich bitte nicht, Deine Hilfswünsche hier konkret einzustellen. Vielleicht gelingt es uns dann, Dir konkrete Unterstützung zukommen zu lassen.


    Ich wünsche mir, dass wir Dirk auch in den nächsten Wochen und Monaten helfen können, den Kopf über Wasser zu halten. Je nach Möglichkeit, mit tatkräftiger Arbeit oder auch finanzieller Unterstützung über das weiter oben genannte Konto, jeder so, wie er will und kann.


    Mir ist auch klar, dass es abertausend andere Betroffene gibt, die derzeit Hilfe benötigen. Aber das steht sich ja nicht gegenseitig im Wege.


    Seit ich im VDH bin (seit 20 Jahren, 25 Jahren? ) kenne ich Dirk als angenehmen, eher ruhigen Gesprächspartner. Bei allem auf und ab im Verein war Dirk aber immer einer der Menschen, der den VDH für mich sehr lebenswert gemacht hat und ich mich jedes Jahrestreffen oder Hauptversammlung darauf freue, mit ihm ein paar Worte zu wechseln.


    Von daher: Jetzt schauen wir, dass wir Dich durch die Krise kriegen

    Hallo noch einmal,


    falls aus VDH-Kreisen ein Stromerzeuger ausleihbar wäre, perfekt. Wir könnten am Dienstag/Mittwoch den Transport übernehmen, bei Bedarf mit 3 to.-AHK mit Kugelkopf. Andernfalls würde ich sehen, ob aus dieser Auswahl


    https://www.baumaschinenschmit…/stromerzeuger-qes-30-kd/


    was anmietbar wäre und dann den Transport übernehmen. Und die Mietkosten erstmal auslegen. Wenn da vier Bautrockner dran hängen sollen, braucht das auch ein wenig Wumms.


    Was wird ansonsten noch benötigt? Graue Euroboxen in großer Zahl sowie Sprühöl und Tücher? Wäre besorg- und transportierbar. Hochdruckstrahler? Kabeltrommeln?

    Hallo noch einmal,


    jetzt noch einmal konkret gefragt, da ich keine Kontaktdaten von Dirk habe:


    Welche Geräte, Maschinen, Ausrüstung würde vor Ort konkret benötigt, die man dort vielleicht grad nicht bekommt, die man aber anderswo besorgen könnte um sie vorbei zu bringen?


    Ende nächster/Anfang übernächster Woche ist einer unserer Transporter wahrscheinlich in der Gegend.

    au weia.


    Auch wir werden Dirk eine ordentliche Geldspende zukommen lassen.


    Noch ein Tipp: Auch wenn derzeit kein Bautrockner erreichbar ist (der bei dem Schaden aber eh nur mäßig was bringen wird...) ist es extrem wichtig, die Luft in Bewegung zu halten um Schimmel zu reduzieren/vermeiden. Als erstes würden daher so ganz popelige Standventilatoren schon recht viel bringen oder auch eine Heizkanone, ohne den Gasbrenner anzuschalten (der übrigens auch wieder einiges an Feuchtigkeit einbringen würde).


    Die Bautrockner ziehen auch einen ziemlichen Haufen Strom, die werden dann später für die Endtrocknung noch gebraucht.


    Habt Dirk Zugriff auf Ventilatoren? Kann ihm jemand welche bringen?


    Was wird noch an Equipment gebraucht? Hochdruckstrahler? Lagerkisten aus Kunststoff?

    Nicht falsch verstehen: Ich bin ja offen für alternative Antriebskonzepte, sonst hätte ich nicht einen CNG-Transporter über 285 tkm bewegt und sonst würde ich derzeit nicht mit der Anschaffung eines elektrischen Twingos liebäugeln. Nur nervt mich dieser Elektrifizierungswahn derzeit komplett, weil dabei sachliche Argumente übergangen werden und man sich auch nur auf die batterieelektrischen Konzepte konzentriert.


    Völlig unbeleckt von den Sachzwängen, die das Leben bietet.


    Gleichzeitig werden sinnvolle, funktionierende Konzepte ignoriert bzw. auch aktiv bekämpft, weil die Zukunft ja elektrisch ist.


    Und was mich dann wirklich ärgert, sind so völlig idiotische Studien wie elektrische Löschfahrzeuge oder CNG-betriebene Pistenraupen. Da weiß man vorher, dass es Blödsinn ist, gemacht wird es aber, weil man halt gerne was in der Presse stehen hat.


    Hand auf's Herz: Im Brand- oder gar Katastrophenfall will ich, das was mit OM 652 und höher kommt und nicht mit Handyakkus.

    eigentlich würde mich interessieren, wie weit die Reichweite ist mit 900 kg im Bett und 4,5 t-Anhänger hinten dran.


    Hier mal ein Schwank aus der Vergangenheit: Mein CNG-Ducato hatte als Solofahrzeug mit Beladung eine Reichweite von ca. 300 km.


    Mit Anhänger waren es unter 200 km. Mit Anhänger und L-Gas in Norddeutschland mit Glück 140 km. Getankt habe ich dann alle 80-100 km, weil liegenbleiben ja auch doof ist.


    So kommt man nicht wirklich voran...


    Das gleiche Fahrzeug mit Dieselmotor hat eine Reichweite als Solofahrzeug von 900 km-1100 km, mit Anhänger sind 700-900 km drin und man kann den Tank bis auf 5 l leer fahren.


    Will sagen: Der Lightning wird sicher seine Kundschaft finden bei Handwerker, die im Kurzstreckenbetrieb vor Ort einen auf Öko machen (und auch ihren Diesel nicht ruinieren wollen).


    Für mich funktioniert das nicht und für einen Großteil des Speditionsgewerbes auch nicht. Auch nicht als Sprinter, auch nicht als E-Ducato, E-Boxer oder Hyundai oder was weiß ich.

    Es liegt ja nicht am Preis (ok, bei 1,5 Mio schon), sondern an der Anwendungsmöglichkeit.


    Ich fuhr ja mal eine Weile einen Transporter mit CNG-Antrieb. Tolles Auto, fuhr fein, Tankstellenversorgung war zwar mäßig, aber nutzbar.


    Das Killerargument für mich war die eingeschränkte Nutzlast. Statt 1,3 Tonnen nur 0,9 Tonnen laden können hat die Nutzung unmöglich gemacht.


    Und da sehe ich auf lange Sicht für eine Vielzahl an Nutzfahrzeuganwendungen keine Möglichkeit, batterieelektrisch zu fahren.


    Gleichwohl kann es für Paketdienste in der Zustellung funktionieren. UPS ist da recht weit. DHL, entgegen der Berichterstattung, mit ihrer Paketkarre eigentlich eher weniger.

    nee, ernsthaft.


    Ich hatte vor vielen Jahren mal diesen Artikel geschrieben:


    http://ikonengold.de/cms/index.php?id=22


    Bei der Recherche war auffällig, dass die Fahrt zwar flott und über viele Fahrspuren ging, aber nach System. So war jeder für das vor sich verantwortlich, nach hinten hat niemand geguckt. Deshalb hat hinten auch niemand erwartet, dass der vorne guckt, wenn er die Spur wechselt.


    Andere Situation: Etwas vor uns ein Auto mit einer Familie an Bord. Ein Kind stand hinten am Fenster und hat sich rausgelehnt. Während ein gewisser Anteil der deutschen Autofahrer jetzt gespannt abwarten würde, auf welche Weise sich der Balg verletzt, hat sich unser Taxifahrer nach vorne gekämpft und den Fahrer so dermaßen zur Schnecke gemacht...


    Was dort auch gut organisiert ist, ist die Hierarchie auf der Straße. Suzuki macht dem Skoda Platz, Skoda gewährt dem Mercedes von links die Vorfahrt. Und alle zusammen kuschen, wenn ein Stadtbus kommt. Weil jeder weiß: Von dort wird beim Unfall niemals Geld kommen. Das ist sozusagen wie eine Naturgewalt.

    Die elektrischen Traktoren sind Studien. Wie das serienreif wird, wird sich zeigen.


    Vor Jahren gab es mal einen Prototyp einer CNG-betriebenen Pistenraupe. Gab auch viel Presse darum, hat sich aber auch nicht durchgesetzt.


    Äcker mit Oberleitung? Sehe ich nicht kommen. Autobahn mit Oberleitung? Auch nicht flächendeckend, vielleicht zwischen zwei KLV-Terminals.


    Ich denke, gerade in der Landwirtschaft wird es noch eine ganze Weile so aussehen, wie es heute hinter unserem Haus aussah:



    Seit 30 Jahren aus der Produktion, heute noch produktiv.