Posts by Bernardo

    Das ist einer der Vorschläge der Ornbauer selbst und m.E. gar nicht so schlecht. Genau wegen dem kam ich beim Durchlesen der alten Beiträge auf meine Frage. Es ist vielleicht nicht ganz so verspielt wie "Schrauberbischofsheim" usw., was ich ein bisschen schade finde, aber es hätte den grossen Vorteil, dass Einheimische die Taufe vollzogen hätten, es ist genügend zweideutig um eindeutig VDH sein zu können und es bezeichnet eben einen Ort an dem etwas Grosses passiert, egal wie gross die Kulisse wirklich ist.

    (...) Wir brauchen einen speziellen Begriff fürs große Ganze!

    ganz grundsätzliche Frage:

    Wie gross muss man sich die Kulissenstadt später vorstellen? Wird das gar ein kleiner Ortsteil, oder eher ein Strassenzug? Weil die Vorschläge aus Ornbau deuten für mich eher auf einen Platz hin. Dann wäre eine ganze Ortsbezeichnung in Form eines Städtenamens irgendwie zu gross. Und ein -dorf würde der Grösse des VDHs wiederum nicht gerecht. Vielleicht wäre ein aussagekräftiger, das grosse Ganze gut umfassender Name für einen Platz leichter zu finden, als alle Benzheim-, Blaurauchherzog- oder Altmühlencities, auf die wir uns bisher noch nicht so recht einigen konnten.

    Hallo Tom


    Die Teile sind im Grunde das, was an der ganzen Lederausstattung der 111er am einfachsten in Eigenregie geht, von den Aschenbecherverkleidungen mal abgesehen.


    Du brauchst lediglich 4 Streifen Leder und eine 10mm Moosgummi-Rundschnur. Dabei ist das Leder womöglich der am schwersten zu organisierende Teil, denn es sollte farblich und von der Narbung her zum Rest der Ausstattung passen. Wenn du irgendwo in deiner Nähe einen Lederhandel hast, dürfte aber gerade schwarzes Leder mit passender Oberflächenstruktur noch relativ einfach aufzutreiben sein. Ansonsten würde ich ein möglichst helles Leder mit passender Narbung nehmen und dann mit den Farben vom Lederzentrum selbst färben. Das geht bei neuem Leder sehr einfach.


    Wie Winfried angedeutet hat, bin ich gerade dabei, meinen Innenraum bis auf die Sitze neu zu beledern. Solange man nicht nähen muss, geht das gut. Wenn man nähen muss, geht das gut, wenn man jemanden hat, der nähen kann (Danke Winfried!).


    Hier etwas Bildmaterial dazu. Ich habe die Keder, wie Hagen schrieb, nur geklebt, da der Steg danach ja unsichtbar ist. Leder ausschneiden, Schnur ablängen (geht gut, wenn man die an den Enden mit Gaffatape auf der Arbeitsplatte fixiert und den Lederstreifen unterschiebt. Danach erst ohne Kleber das Leder um die Schnur legen und kucken, dass alles auf Kante und die Schnur in der Mitte ist).

    Dort, wo sich nachher die Leder nach oben hin verjüngen, man sieht es bei dem einen Bild, das den alten, gammligen und genähten Originalkeder zeigt, werde ich einfach die Rundschnur etwas nach aussen ziehen und abschneiden, so dass sich etwas überstehendes, schnur-ungefüttertes Leder ergibt. Dieses werde ich dann kegelförmig ebenfalls verjüngen und verkleben.


    Hallo Frank


    ich gehe i.d.R. davon aus, dass sich die Ingenieure etwas dabei gedacht haben, als sie die entsprechenden Verteiler den Triebwerken zuordneten.

    Und wenn man genauer hinschaut, erkennt man bei der max. Verstellung des ZZPs, dass der 47T, der für die 220er-Vergasertypen konzipiert wurde, auf bis 48° Frühzündung vorgeht, die U-Druckverstellung hingegen erst bei 1400-1600 resp. 1800-2000U/min beginnt. Beim 61T hingegen ist bei 42° Frühzündung Schluss, die Verstellung beginnt hingegen bereits bei 800U/min.
    Das lässt schon Rückschlüsse zu, dass man hier eine andere Motorcharakteristik anstrebte.

    Motorschäden würde ich nun noch nicht gleich befürchten, denn mit dem heutigen Sprit und gewissen Toleranzen was Frühverstellung betrifft, dürfte es noch nicht klopfen/klingeln. Sollte es das aber unter Last und hohen Drehzahlen, ist unbedingt Vorsicht geboten.

    Ich würde den Verteiler so oder so gegen einen passenderen tauschen.

    Hi Oliver


    Bei Rumpeln wenn Gas denke ich instinktiv immer erst am Kardan, und da an Mittellager und Kreuzgelenk (Hardyscheiben kannst du ja ausschliessen). Die beiden Verschleissteile könnten bereits vorher ausgeschlagen bzw unwuchtig gelaufen sein und bei deiner die Schallgeschwindigkeit annähernden Fahrt die Flügel komplett gestreckt haben, zumindest eines der Teile. Erst dann würde ich an den massiveren Bauteilen suchen.

    Was heisst „Dialekt gelehrt wird“?

    Wird im Unterricht Dialekt gesprochen und anders als früher nicht aberzogen oder wird das Thema Dialekt unterrichtet?

    Ich finde Mundart gesprochen iO, aber erachte für alles Verschriftlichte die Hochsprache als Errungenschaft. Da hat es für mich nichts mit Einheitsbrei zu tun.


    Es scheint mir in den letzten Jahren vermehrt so, dass auch dieses Thema, ähnlich wie die Betonung des Regionalen, ob Nahrungsmittel, Produkte, etc. einer Art Anti-Globalisierungs-, Anti-Föderalismus-, generell einer Anti-Die-da-oben-Reflex unterworfen wird. Geht hin bis zum Neophyten-Abwehrrefkex im Garten. Alles was von hier ist, ist gut und in jedem Fall dem von weiter her vorzuziehen. Ist manchmal sinnvoll, manchmal aber halt auch nicht. Ich erlebe diese Haltung hier in CH sehr stark, daher bitte ich zu entschuldigen, falls dieses Statement etwas vehement rüberkommt.

    Und genau deswegen gibt es Hochdeutsch:

    Damit nicht jeder schreibt, wie er will und nicht jeder daraus liest, was er möchte.

    Ist ja so schon schwer genug, Miss- und Mistverständnisse zu vermeiden.

    So sympathisch mir Mundart ist - sie heisst nicht umsonst so und nicht Schriftart.


    Pingeliges Korrigieren von Rechtschreib- und Grammatikfehlern in einem Autoforum allerdings empfinde ich in der Tat als etwas fehl am Platz.

    (...) Ich kann Ingo und Thomas nur beipflichten, wenn es einigermassen möglich ist und man sich sein Leben ohne Hamstermühle einrichten kann, kann ich nur dazu raten. Die ewige Jagd nach dem Geld, noch mehr; und noch mehr ; kann krank machen. (...)

    Um da wieder auszusteigen, muss man aber erst mal drin gewesen sein bzw. sich etwas aufgebaut haben. Dann gehört man immerhin zu den Glücklichen, die sich bewusst gegen das Hamsterrad entscheiden können, sofern sie im Kopf dazu bereit sind.


    Schlimm finde ich ist, dass es heutzutage für nicht wenige gar nicht mehr möglich ist, sich so viel aufzubauen, dass sie sich diese Frage überhaupt stellen können. Und da denke auch, dass hier in CH mit Arbeit und Ausbildung mehr möglich ist, als in D, gerade auch zB im handwerklichen Bereich. Mal schauen, wie lange das noch so bleibt.

    also ich hoffe, dass mein Statement oben nicht als Jammer rüberkam (beziehe das aber eigentlich nicht auf mich)

    Ich habe es mit meinem Job gut getroffen und bin für den sehr dankbar.

    In einer Zeit, als es in D wirtschaftlich in bestimmten Branchen nicht sonderlich gut lief - um 2000 herum - musste ich mich entscheiden: entweder weiter in prekären Arbeitsverhältnissen dahinwursteln oder den Schritt ins Ausland wagen. Die Schweiz ist nun nicht gerade eine Weltreise und auch kein waghalsiger und irre mutiger Schritt, aber dennoch bedeutete es die Aufgabe des bekannten Netzwerks, Wegzug aus der Heimat und schliesslich das Ende einer damaligen Beziehung. Bereut habe ich trotzdem nix. Es ist heute alles besser, als es damals war.

    Das einzige, was mir oftmals etwas fehlt, ist Zeit. Hier in CH bedeutet eine 100%- Anstellung eine 42 Std/Woche. Sofern nicht mehr los ist als üblich. In einer mittleren/gehobenen Position kann man bekanntlich nicht immer Dienst nach Vorschrift machen. Da ist es dann oft so, dass ich morgens noch voller Pläne bin, was ich zB nach Feierabend alles machen möchte, und abends bin ich dann zu erledigt oder kopfmüde, um noch viel anzureißen. Dann gehe ich eher noch eine Runde Radfahren oder lese etwas, statt mich um den Ausbau des Armaturenbretts zu kümmern.

    Aus diesem Grunde beneide ich alle ein wenig, die nicht mehr oder wenig arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Wobei „müssen“ natürlich relativ ist. Ich könnte mit weniger Geld auskommen, aber ich habe halt - zumindest ist das der gegenwärtige Stand- auch noch Pläne, wie eben zB Haus/Scheune/oder ähnliches. Das kann sich alles schnell ändern, siehe Beiträge oben zum Thema Gesundheit. Daher ist es auch völlig richtig, nicht nur in der Zukunft zu leben, sonder das hier und jetzt zu geniessen. Aus dem Grund habe ich zB den Oldtimer, mit dem ich auch viel fahre und reise. Den spare ich mir trotz Hausplänen nicht. Und wenn’s deswegen nicht langt, tja, dann halt nicht. Ich schlafe trotzdem nicht unter der Brücke.

    och, ans Aufhören könnte ich schon denken, denn ich behaupte mal, mir würde es nicht langweilig. Auch benötige ich die Arbeit nicht, um mich oder etwas zu verwirklichen (was auch gar nix Negatives wäre, nur ist es bei mir einfach nicht so).

    Nur würde es finanziell leider noch gar nicht so recht aufgehen - vor allem wenn man Hobbys hat und dann auch noch viel Zeit, um dafür noch mehr Geld auszugeben :/.


    Aber ich gönne es von Herzen jedem, für den es soweit ist!

    ... so, geschafft :-).


    Ich wünsche euch Frohe Feiertage und einen Guten Rutsch in's neue Jahr.

    um diese neue Freiheit beneide ich dich! Wenn es zwei Dinge gibt, die ich als wahren Luxus und Wert erachte, dann sind das Zeit und Stille (anlehnend an die Diskussion in diesem Fred ums pro oder contra zum wohnen in Städten). Aber (verhältnismässig) jung UND in in Rente sein ist halt schwierig 8o

    Es gibt nur eine Frage, die ich nicht abkann: "Was is'n der wert?" - Mittlerweile funktioniert die Gegenfrage gut: "Möchten Sie ihn haben?" - Schwupps, interessieren keine Zahlen mehr...


    LG Bodo

    Immerhin die Frage "was is'n der wert?" - da könnte man ja erzählen, was einem der alles wert ist - und nicht, "was kostet er?

    Gab einst einen guten Artikel "der Deutsche kennt von allem den Preis und von nichts den Wert". Natürlich gibt es nicht "den Deutschen" an sich bzw. solche Menschen finden sich überall, aber diese nervige Fixierung auf Preis&Kosten fällt schon auf

    Sehr schöne Schwänke aus dem Leben! :thumbsup:


    Meine "Erster" war auch ein 280SE 108, bisschen später als bei dir, Winfried, denn 1976 hab ich gerade erst Fahrradfahren gelernt. Die ersten "Fahrradtouren", so 2-3km ums Haus rum, brachten mich aber bald an die - Münchner kennen es noch - Fähnchenhändler der Wasserburger Landstrasse und dort standen gelegentlich diese grossen, mir damals fast Furcht einflössenden Mercedeswagen, die mir wie aus einer anderen Zeit vorkamen. Nicht die breiten, damals neuen Riffelrücklichtmercedes, nein, es waren solche irgendwie mehr Ehrfurcht gebietenden, meist beinahe-schwarzen, rot-, grün- oder blaustichigen Karossen mit hohen Kühlern und den kryptischen Schriftzeichen auf den Kofferraumdeckeln. "Später-mal-ganzunbedingt-haben-will" war der Gedanke des damals 4-Jährigen und was lange reift ...

    1996 dann endlich war es soweit. Mein Traum in 040-schwarz/innen rot hat sich erfüllt. Es kamen später Alpträume in rotbraun hinzu, aber das ist eine andere Geschichte.


    Och, weiss nicht

    Erstens weisst du ja nicht, wie und wer den bezahlt resp. finanziert hat. Schulden machen kann (fast) jeder.

    Und noch beunruhigender als Geld, das man nicht hat, ist Geld, das man nicht hat und auch noch zurückzahlen muss.

    Unbezahlbar dagegen eine nette Dame, die einem ein Kompliment macht und Schulden, die man nicht hat.

    hm, "elegant" würde ich weder einen /8 noch einen 123 nennen, um meine äusserst unbescheidene Meinung zu einer völligen Geschmacksache kundzutun. Zu sehr sind sie ausgehend von den S-Klasse Brüdern auf schlicht und auch etwas ärmlich gebürstet. Aber das Schlichte und Sachliche hat natürlich seinen Reiz und so manches Chromschiff sieht dadurch früher alt aus, als der kleine bescheidene Bruder.

    Als Kind gefiel mit das riffelbreite Brutaldesign der 70er viel besser, als das leicht melancholisch-luftige der 60er. Heute ist es umgekehrt und der 1.Serien-/8 wäre mehr mein Freund als der 123.

    Danke Hans für das Kontakt- und Majus für das Pumpenangebot!


    Mein 2-stempliges ESP-Geraffel ist jetzt auf dem Weg zu Hans. Mal sehen, was die Prüfung ergibt. Wenn Hans befindet, dass es gut und fein einstell- und anpassbar ist, soll das bleiben. Wenn nicht, wäre das eine sehr interessante Alternative.


    Der Motor ist seit ein paar Tagen beim Spezialisten und wohl noch nicht zerlegt. Sobald ich von dort etwas befundliches höre, werde ich euch auf dem Laufenden halten.

    Als Winterschlorren lobe ich mir meinen 211, auch wenn ich hier immer wieder lese, das „die gar nicht gehen“ oder „einem nicht ins Haus kommen“.

    Also meiner geht, und das sogar gut und kam deswegen auch ins Haus. Sitzgeheizt, allradgetrieben, transportgeeignet weil T-Version, innenbeledert und - das Allerwichtigste! - grün lackiert ist er mein Hoffnungsstern in den finsteren Monaten.


    Aber noch hab ich den nicht lieb genug, als dass er mir zu leid für Salz täte.
    Und so war es mal mit dem Vorgänger, dem Vorvorgänger, usw.

    Irgendeiner ist es immer, der den Rosttod riskieren muss, oder man hat kein Auto im Winter.