Posts by Bernardo

    Hi Ralf


    der Fred ist nun ja auch schon lange genug und seit etwa der halben Zeit denke ich mir: irgendwann wird er sich doch entschliessen, die Karre neu (und evtl andersfarbig) lackieren zu lassen.

    Ich habe auch diverse Lackierversuche hinter mir und irgendwann fand ich, dass es den Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis nicht wert ist.

    Auf deinen Bildern sieht alles top aus und ich denke, du hast sicher Geschick dafür. Wir wissen aber alle auch, dass man eine Lackierung nicht aufgrund von Digitalbildern beurteilen kann. Ich kann mir schon vorstellen, dass bei Licht und in Echt betrachtet Unzulänglichkeiten vorhanden sind, die einen umso länger nerven, je länger man sie anschaut und je mehr Arbeit man investiert hat.

    Nun lass mal sacken, fahr den Winter und im Frühling sieht die Welt vielleicht anders aus.

    Danke Tom!


    Na, dann leg ich mal los


    Ich habe ausgesprochenes Interesse an Elektroautos!


    Mein nächster Alltagswagen wird ein Stromer, das ist ziemlich sicher. Warum? Weil

    - mich der fast geräuschlose und vehemente Vortrieb fasziniert

    - weil mich Lärm im Strassenverkehr zunehmend nervt (wohne leider in einer Gegend mit vielen Autoprolls) und ich mir hier einen sehr angenehmen Nebeneffekt erhoffe: man kann Elektromotoren nicht aufheulen lassen!

    - weil ich finde, dass man, bei aller Oldtimerliebe und Nostalgie, nicht die Augen vor immer brennenderen (um mal bei der Brandgefahr zu bleiben) Problemen verschliessen kann. Und bevor jetzt die Besserwisserlawine anrollt mit all den "Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose" und "graue Energie"-Argumenten - ja, weiss ich, kenne ich, hab ich auch gelesen. Aber: je nachhaltiger der Strom produziert wird - und diese Tendenz gibt es unbestreitbar - desto besser wird die Bilanz der Stromer. Und nur weil ein neues System noch nicht so ausgereift ist, wie ein über 100jähriges, ist das für mich kein Grund, dem Neuen keine Chance zu geben.


    Und zum Thema Sicherheit/Brandgefahr:

    "Man zeige sie mir, all die Zerquetschten" schrieb Fritz B.Busch einmal, als er sich liebevoll über den 2CV ausliess und den Ängstlichen entgegentrat, die sich wegen des Sterberisikos auf den Strassen nicht unter S-Klasse auf ebendiese trauten. Ich habe es an anderer Stelle bereits geschrieben: wer aus Überzeugung Oldtimer fährt, muss sich m.E. keine Gedanken über die Risiken und Nebenwirkungen eines Stromers machen.

    Aber billige Standardlampen und billige, praktische Standardunilackierung auf dem per se fast teuersten, weil dachlosestem, aufpreispflichtigsten Heckflossenmodell?

    Das erscheint mir nicht die logischste, schlüssigste, konsequenteste und schönste aller Möglichkeiten.


    8o

    Hallo Zusammen


    Es gibt leider keine Rubrik "Technische Fragen zum Alltagswagen", daher berichte ich hier von einem Problem und dessen Lösung am S211, dessen 5-Gang-Automat auch in vielen anderen Modellen verbaut wurde, die wahrscheinlich viele von uns im Alltag bewegen.

    Man findet die Lösung zwar durchaus auch, wenn man im Netz sucht, nur wird dort nicht diese eine, sondern ganz verschiedene Lösungen geboten und man weiss leider erst hinterher, welche die richtige war. Um möglichen Leidensgenossen meinen langen und leider auch etwas teuren Umweg zu ersparen, hier die Story.


    Fast von Anfang an zeigte das Getriebe kleine Macken, die mit der Zeit häufiger wurden:

    - plötzliche, zunächst sehr selten vorkommende und nicht reproduzierbar einsetzende Vibrationen bei Teillast zwischen 90-130 km/h, ganz selten und bei mehr Last auch bei tieferen Geschwindigkeiten.

    - Gefühl von wenig direkter Gasannahme und teils zögerlicher Umsetzung der Schaltvorgänge

    - leichte Drehzahlschwankungen im niedertourigen Bereich, vor allem während der Warmlaufphase (ca. um 1500U/min)

    - allg. Gefühl von leichter Unruhe und Unwucht, trotz gewuchteter und neuer Reifen

    - spürbare Schaltrucke in den unteren Gängen, auch beim Zurückschalten, aber auch diese nicht immer, sondern nur gelegentlich, etwas häufiger bei gleichzeitigem Abbiegen.


    Ein erster Schritt bei der Niederlassung war eine

    - Getriebeölspülung (nach Tim Eckart) samt Filterwechsel. Die empfundene Verbesserung war nicht von langer Dauer und wohl auch eher psychischer Natur, denn man will ja gerne glauben, etwas fürs Geld beikommen zu haben.

    - Kontrolle der Kardanwelle und Hardyscheiben ohne Befund.

    - Ein nach einer weiteren erfolglosen Getriebespülung durchgeführter Wandlerwechsel (im Netz wurden die Drehzahlschwankungen in der Warmlaufphase als Indiz genannt, Folge von Kühlerundichtigkeiten und Eintrag von Kühlmittel in den Getriebeölkreislauf, welcher den Lamellen zusetzt) beseitigte zwar diese leichten Drehzahlschwankungen, aber nicht die wesentlich unangenehmeren Vibrationen im Teillastbereich. Mühe und Kosten zumindest teilweise umsonst.

    - Der Wechsel des Getriebesteuergeräts verbesserte nun zwar das Gefühl der indirekten Gasannahme und auch die Schaltvorgänge, es blieben aber die gelegentlichen, nun mit der Zeit immer häufiger auftretenden starken Vibrationen, siehe oben.


    Schliesslich habe ich mich irgendwann an den ebenfalls im Netz empfohlenen

    - Wechsel des Magnetventils in der Elektrohydraulischen Steuereinheit (unter der Ölwanne des Getriebes sitzend) gewagt, welches die Ölfüllung der Wandlerüberbrückungskupplung steuert - ein Teil für knapp 70euro.

    Der Wechsel ist mit etwas Geduld und - wie immer bei Automatikarbeiten - grösster Sauberkeit gut selbst zu machen (geholfen hat mir dabei die Anleitung von "DerPade", die man leicht findet und von der ich daher annehme, dass ich sie hier erwähnen und lobpreisen darf).


    Die Getriebediagnose bei MB soll/kann hier wohl übrigens keine Ergebnisse liefern, weil das Aggregat nur im Stand ausgelesen werden kann, der Fehler aber im Betrieb auftritt. Das erschwert die Diagnose und aus diesem Grund konnte mir bei MB wohl auch niemand helfen (ein bisschen enttäuscht bin ich trotzdem).


    Die Automatik schaltet seitdem jedenfalls wie neu und es ist die reine Freude, wieder mit diesem Wagen zu fahren (sofern man 211er mag ;) )

    Hi Ulli


    Mann, auch noch grün! Da muss ich einfach gratulieren (bei grün sehe ich rot bzw. krieg die rosa Brille nicht vom Gesicht). 320 ist sicher keine schlechte Wahl, finde den 6-Zyl. sehr souverän. Kenne zwar im Grunde den 320 nur als Reihen-Sechser aus dem 124er-Coupe, aber ich habe nie so recht einen Unterschied bei kurzen Probefahrten mit V6 bemerkt. Finde auch den Klang nicht übel, dezent, mit gelegentlich leicht zornigem Unterton.


    Viel Freude damit!

    … durchaus nicht!


    Bevor das eigentliche Thema zu sehr in den Hintergrund geredet wird, auch von mir:

    Glückwunsch zum neuen Gefährt(en) -

    Möge der Saft mit dir sein!

    ich kann die Entscheidung durchaus nachvollziehen, auch wenn meine Situation gerade andersherum ist: ich muss im Alltag so gut wie nie Autofahren und wenn, meistens mit einem Radius von max 200km. Da reicht mir ein Stromer allemal. Da auch das Thema Haus/Hausbau gerade aktuell ist, wird auch das Thema Solarstrom aktueller, was dann wiederum nicht so schlecht zusammenpasst. Jedenfalls werde ich ausser Oldtimern sicher keinen Verbrenner mehr kaufen, trotz der Diskussion um verbrennende Elektrokisten.

    Hallo Hagen

    Das mag zwar stimmen, aber bei einem schweren Unfall im W108 hast du von der ausbleibenden exothermen Energieentwicklung wahrscheinlich trotzdem keinen Gewinn mehr.

    Ich behaupte vorsichtig, aber zugegebenermassen ohne Fachkenntnis, dass die Überlebenschancen in etwas Modernerem, ganz gleich ob Diesel, Benzin oder Elektro, deutlich höher sind.

    Hallo Zusammen


    Finde es lustig, dass man sich als Oldtimerfahrer so kritisch mit der möglichen geringeren Unfallsicherheit eines aktuellen E-Autos im Vergleich zu einem aktuellen Verbrenner beschäftigt. Wer will denn da noch in seinen Blechdinosaurier einsteigen und losfahren?

    Hi Dirk


    Wie du richtig vermutest: die vordere Gummi- und die beiden seitlichen Filzbesendichtungen gehören an das Dach und nicht an den SD-Deckel. Die hintere Dichtung allerdings wird auf dem nach unten abgesetzen Blechsteg am Deckel montiert.

    Die vordere Dichtung hat ein etwas seltsames Profil, sofern die orgiginal ist - davon nicht irritieren lassen.

    Was passt denn nun an Bayern nicht? Bei uns ist doch die Welt in Ordnung! Außer ein paar lauten Kuhglocken, krähenden Hähnen und geodelten Wiesen passt doch alles. Aber darüber regen sich eh nur die Zugereisten auf, sie uns seit Jahrzehnten heuschreckenartig überfallen.


    Ach ja, und Ornbau liegt auch in Bayern, auch wenn die das nicht gerne hören.

    Zugreisen liegt dem Bayern Irgendwie und Sowieso nicht, die Bullen von Tölz fahren ihre Kühe - mit oder ohne Glocken - lieber im BMW 635CSu durch die schöne Gegend, geodelte Wies(e)n hin oder her.

    Uns da unten fehlt einfach nur das „Kennzeichen B“ :cool:

    Kommt ja auch darauf an, WIE die 350tkm zustande kamen. Reiner Langstreckenhobel - nicht unbedingt problematisch. Aber viel Kurzstrecke über die nun doch vielen Jahre dieses Autos - dann lieber nicht.


    Mir wären es zu viele KM. Da ist i.d.R. schon viel Verschleiss überall. Ist ja nicht nur der Motor, sondern auch all die anderen Aggregate.

    Hi Ralf


    4cm Unterschied hinten links zu rechts darf nicht sein! Da wird auch der Räumungszustand des Kofferraums keinen Einfluss haben.

    Zurück in die Werkstatt damit, die müssen das richtigstellen!

    Diverse Möglichkeiten für diesen Schiefstand gibt es:

    - Federn aus nicht gleicher Produktion

    - Federteller auf Schubstrebe li und re nicht auf gleicher Position

    - Mittellage der ganzen HA nicht passend, d.h. sie ist an der Strebe, die vom Mittelteil zum Anschlag am Fahrzeugboden gummigelagert geht, falsch in der Länge eingestellt. Dadurch kann die Achse schiefgezogen sein, was sich erst nun mit dem neuen, hören Federn zeigt.

    Eigentlich haben die schon einen Spitznamen, auch wenn der nicht sehr "spitz" klingt: "Alte S-Klasse", weil die vor der eigentlichen S-Klasse W116 die eigentlich erste S-Klasse Sonderkarosse waren.

    Ich finde, das klingt für diese Wagen auch durchaus würdig und stimmig.

    Hi Ralf


    Ab 18° wird es zu laut? Also, ich nehme an, dich nervt die Mischung aus beidem: aufgrund mangelnder Dämmung wird's innen zu warm und zu laut.


    Zum Thema Wärme:

    Kontrolliere mal, ob unter dem Auto die Hitzeschilde zwischen Auspuffkrümmer zur Stirnwand Beifahrerfusswanne und am vorderen Eingang zum Kardantunnel verbaut sind. Die gammeln mit der Zeit gern weg und werden nicht immer ersetzt.


    Bitumenmatten zum Verkleben gehören eigentlich auf die Bodenbleche und den Tunnel im Innenraum. Dann erst kommt Schaumstoff und Teppichmaterial drauf.


    Für die Geräuschdämmung ist ausserdem wichtig, dass alle Gummitüllen, die Kabel, Rohre und Schläuche durch die Stirmwand führen, intakt sind, sonst dringt das ganze hochfrequente Gekreische durch.

    Hallo Zusammen


    Aufgrund des bescheidenen Wetters und auch, weil ich es mässig gut fände, mit dem Oldtimer womöglich durch Gegenden zu fahren, in denen andere gerade mit Verwüstungen zu kämpfen haben, wird die Fahrt verschoben.

    Ich danke dennoch für alle guten Tipps - diese sind kommendes Jahr nicht weniger wertvoll.

    Hi Hoffy


    ich habe auch bei K.Müller bestellt, allerdings nur für einen 220SE. Ich war und bin allerdings sehr zufrieden, m.E. perfekte Arbeit.

    Wenn Maik aber mit der von dir angefragt Fa. ebenfalls sehr zufrieden ist, dann kann man was darauf geben, ich denke, er kann besser vergleichen als ich "Einzeltäter".