Posts by Uli aus S

    Komisch. Aufgrund eines US Gesetzes müssen sich alle Kofferräume jederzeit und unabhängig von innen öffnen lassen (Schutz von Kindern und Entführungsppfern) . Deshalb müsste das Porsche auch beim 911er!!! umsetzen. Mir unerklärlich, warum dies dann nicht auch für den Fahrgastraum gilt.

    Für den urbanen Raum wird die batteriegetriebene Elektromobilität etwas für die Reichen sein, die anderen werden zähneknirschend die dramatisch steigenden Kraftstoffpreise inkauf nehmen. Jedenfalls so lange, bis die Nutzung von Verbrennern in der Stadt verboten wird.


    Wie komme ich darauf? Ganz einfach. Schaut mal bei Eurer Stadtwohnung aus dem Fenster. Die 'Laternenparker' werden sich zum täglichen laden um eine Handvoll Ladestationen schlagen, während es bisher reichte, alle ein, zwei Monate an einer 'Tankstelle' das erforderliche Energiepaket in fünf Minuten auszufassen.


    Komfortable Elektromobilität ist als nur dann möglich, wenn der Nutzer eine Garage oder einen eigenen Stellplatz mit Stromanschluss hat. Und da wir die Luft schon sehr dünn. In meiner Garage am Haus steht der Oldtimer. Der andere in einer Tiefgarage einige hundert Meter entfernt. Dort wird es aber keine Wallboxen geben, da für über hundert Stellplätze die Leitungskapazitäten nicht ausreichen. Bislang eine allgemeingültige Aussage der Hausverwaltung. Mal sehen ob nicht irgendwann mal doch jemand gleicher als die anderen ist.


    Ich gehe davon aus, mit viel Glück noch etwa 20 Jahre fahren zu können. Mal sehen, ob ich das noch auf die klassische Weise hinbekomme.

    Tja, Frank und Lutz,


    es sind einfach Fakten. Kann man sich zwar schön reden, bringt aber nichts.


    Der Bevölkerungszuwachs ist nun mal DER bestimmende Faktor. Die Weltbevölkerung wächst pro Jahr um 80 Mio. Menschen – Tendenz steigend. Für das Jahr 2023 werden 8 Mrd. prognostiziert.

    Die Erde kann – unter Verzicht ca. 10 Mrd. Menschen ernähren. https://www.mdr.de/wissen/umwe…schen-ernaehrung-100.html


    Das haben wir dann in etwa 26 Jahren erreicht.


    Wir können also gar nicht soviel einsparen, wie der Bevölkerungszuwachs benötigt.


    Was wir zurzeit diskutieren ist, der Versuch die Titanic durch eine Eimerkette zu retten. Ich schau mir das Loch in der Bordwand an, sehe die Kapazität der Eimerkette und setze mich lieber in die Cocktailbar. Schön, dass dort die Musik noch spielt.

    Auch der dümmste Grüne wird irgendwann die Elektronikmüllberge als Problem erkennen.

    Wird er nicht!

    Das ist in der Politik wie bei der Industrie. Ab einer gewissen Hierarchie-Ebene und/oder Mitteleinsatz gibt es keine Fehler mehr, sonden nur noch 'Learnings'.


    Beilspiel:

    Bei uns in Stuttgart haben Sie die Haupteinfallsstraßen auf Tempo 40 reduziert und mit massig Radarfallen überwacht. Blöd nur, dass die 'grüne Welle' immer noch 50 ist, sodass spätestens bei jeder 2. Ampe angefahren werden muss.

    Die Schadstoffwerte werden also nicht runter gehen, sondern tendenziell steigen.

    Was wird in einem Jahr die Lösung sein? Tempo 30 oder wettet jemand dagegen?

    Du könntest es ja auch so machen, wie diejenigen, deren Material Du kritisiert.

    Handbuch beschaffen, scannen, in PDF umwandeln und Winfried zukommen lassen. Der stellt das subito online und alle sind glücklich. Besonders viel Spaß macht es mit einem A4 Scanner, wenn man dann die Puzzleteile mit einem Hilfsprogramm akkurat zusammenfügen muss.

    P. S. Damit keine falschen Vorstellungen aufkommen. Alles unentgeltlich als kleiner Beitrag, damit die andren auch was davon haben.

    Falls Du die 124er Schaltpläne kritisieren willst... Die sind von mir, wobei ich gar keinen 124er besitze.

    Gruß Uli aus S

    Hi Paul,



    wir sind im Oktober immer zu einem Geburtstag eines Freundes in Düsseldorf und mit alten Autos macht das Autobahn fahren nicht so richtig Spaß. Deshalb fahren wir eigentlich immer ein Stück am Rhein entlang.



    Zwischen Karlsruhe und Mannheim gibt es keine direkt am Ufer gelegene Straße und die B9 ist autobahnähnlich ausgebaut. Der weitere Verlauf der B9 bis Mainz ist weder landschaftlich noch fahrerisch reizvoll.



    Mainz hat eine (an-) sehenswerte Innenstadt und eine Unterbrechung auf ein Eis ist lohnenswert.



    Immer noch auf der B9 wird es ab Bingen interessant. Für Kultur- und Aussichtsinteressierte ist der Aufstieg zur Burg Rheinstein empfehlenswert. Für Eure berggestählten Wadeln nur ein lockeres Aufwärmprogramm. Wir nehmen dann in Niederheimbach die Fähre nach Lorch, weil wir (da wir nicht gerne früh aufstehen), so spät dran sind, das westliche Ufer dann im Schatten liegt, während es auf der Ostseite noch reichlich Sonne hat (Oktober halt).



    Auf dieser Route umfährt man Rüdesheim. Wobei man sich dieses Disneyland der 'German Gemutligkeit' durchaus mal ansehen sollte. Entweder man trinkt es sich vor Ort schön, oder man ist in Kabarett-Laune und betrachtet die Misere in arrogant-überheblicher ts,ts,ts Manier.


    Man kann sich richtig gut vorstellen, wie in den 60er/70er Jahren Bus- und Schiffsladungen voller Amerikaner, Japaner und Kegelschwestern glykolbenebelt dem vermeintlichen Ideal eines gelungenen Abend in einer 'Weinstube' mit 'musikalischer Unterhaltung' gefrönt haben. Ob der dicke Kopf am nächsten Tag von der Brühe namens Müller-Thurgau oder vom Akkordeon-Radau kam, bleibt offen…



    Aber wir haben ja erst in Loch den Rhein überquert (einmal Fähre 'muss' sein) und fahren ab jetzt auf der B42 weiter.



    In St. Goarshausen gibt’s lecker Crêpes. Von Norden kommen fährt man darauf zu, von Süden hat man es 'im Rücken', sodass man am besten das Navi programmiert (Gymnasium- Ecke Bahnhofstr.). die Crêperie hat sich auf Schüler des nebenan liegenden Gymnasiums spezialisiert, sodass die Öffnungszeiten mit dem Stundenplan synchronisiert sind. Am Wochenende und nach 17:00h gibst nix und man sollte nicht zu den großen Pausen einlaufen. Ob die Crêperie die Homeschooling-Phase überlebt hat?




    Ein paar Kilometer weiter kommt man an die Loreley und könnte dort einen Stopp einlegen (haben wir aber bisher noch nie gemacht).




    Von Bingen bis Koblenz ist das für mich schönste Stück am Rhein. Kurz vor und nach Koblenz ist die B42 dann vierspurig ausgebaut, aber ab Neuwied ist es wieder eine normale Bundesstraße.



    In Erpel stehen noch die beiden mächtigen Brückenpfeiler der 'Brücke von Remagen', die vor ein paar Jahren zum verkauf standen https://www.vice.com/de/articl…kommt-aus-rheinland-pfalz Ob sich das jemand ans Bein gebunden hat?



    Auf der anderen Rheinseite in Remagen ist das Friedensmuseum. Und die Fähre ist direkt nebenan. Wir waren aber noch nicht drin und können deshalb auch keine Empfehlung abgeben.



    Ab Königswinter wird’s dann wieder autobahnähnlich und wir haben bis dahin soviel Zeit verbraucht, dass wir das letzte Stück bis Düsseldorf dann doch die A59 und A3 nehmen.



    Kaiserswerth wurde ja schon angesprochen. Eine nette, kleine Pfalz, die in wenigen Stunden vollständig besichtigt werden kann. Für Liebhaber der gehobenen Gastronomie gibst dort das 2-Sterne Lokal 'Schiffchen'. Mit schweizer Kaufkraft dürfte das Invest dem eines Deutschen in einem schweizer Steak-Restaurant entsprechen. Am anderen Ende (des Örtchens, wie auch der Preisskala) gibt es am Klemensplatz eine leckere Currywurst.



    Bon Voyage!