Posts by winfried

    Mal eine Frage an die Wissenden


    Wo würden denn die Schwierigkeiten konkret auftreteten?


    Folgendes Beispiel


    - Stillgelegtes Fahrzeug privat in Italien kaufen. (Sowas wie italienische Papiere inkl. Stilllegebescheinigung sollten wohl da sein)


    - Auf dem Hänger nach Deutschland bringen.


    - In Deutschland reparieren/renovieren/restaurieren


    - Datenblatt besorgen und Vollgutachten machen lassen


    - In Deutschland anmelden


    Wo würde man denn bei dem Ablauf vor die Wand fahren? Ich habs nie gemacht, bin aber konkret interessiert.


    Danke vorab.

    Sebastian,


    welcher Kleber? Keine Ahnung - aber hier sollte der Freundliche doch mal helfen können, weil die verkleben an den modernen Autos die Typenschilder ja auch.
    Doppelseitiges Klebeband halte ich für wenig geeignet, da es geschäumt ist und in dem Schaum bestimmt gerne Feuchtigkeit stehen bleibt.


    Ob Dein Auto original mit oder ohne Typkennzeichen ausgerüstet war, aknnst Du am Code 260 / 261 in der Datenkarte erkennen (Wegfall TK rechts / links).

    Es gibt von 3M hauchdünnes (nicht aufgeschäumt) doppelseitiges Klebeband. Das hält bombenfest und lässt sich wie die heutigen Typenschilder mittels Heissluftfön wieder lösen.

    Ich habs eben ausgefüllt und mich beteiligt, haupsächlich weil einige unter Euch sich etwas positives davon versprechen. Hoffentlich bringt es was.


    In meiner Strasse, vor meinem Garten, 30er Zone, knattert derzeit so ein schwachsinniger BMW 1er auf und ab, der scheinbar diese Fehlzündungen einprogrammiert hat. Da der Fahrer vermutlich mittlerweile schwerhörig ist hat er sich auch noch eine überdimensionierte Soundanlage bestellt. Logisch, im Leasing alles kein Problem. Was schon wieder gegen einen behördlichen Fahrzeugeinzug ala Schweiz spricht.


    Ganz ehrlich, das macht mich wahnsinnig. Würden meine Fahrzeuge so knattern, würde ich Hand anlegen und gleich mal hier im Forum um Mithilfe bitten. Gehe ich dann in mich, dann erinnere ich mich an den einen oder anderen ausgeräumten Auspuff, den ich in meiner Jugend modifiziert habe und versuche mich in Altersmilde zu üben.


    Mit den Anwohnern in den betroffenen Gebieten habe ich grösstes Verständnis. Meiner Meinung nach sind die wenigsten an Passtrassen zugezogen. Das dürften schon eher einheimische sein. Andererseits ist es speziell bei uns in Bayern modern, aufs Land zu ziehen und dann den benachbarten Bauern wegen Güllegruch, Kuhglocken oder dem krähendem Hahn zu verklagen. Und die Kläger kommen oftmals auch noch durch damit.


    Was treibt die Menschen denn dazu in Horden über die betreffenden Gegenden herzufallen? Kein Wunder, dass man ihnen schon fast Pflastersteine nachwirft. Mir wäre es schlichtweg zu blöd, im Pulk einen Pass hoch und runter zu brettern. Schön ist wirklich anders.

    Beim neu furnieren solltest du darauf achten, dass die Maserung richtig durchgeht und alle Teile richtig positioniert sind, sonst passt das Gesamtbild hinterher nicht und du hast eine Flickenlook. je nach Holzart ist das aber unterschiedlich auffällig.

    Du meinst so wie bei mir?



    Anders wäre ja auch doof.


    :D

    Hallo Ralf


    Mit einem selbstgebauten Vakuumsack habe ich es auch versucht, ich meine Lutz (nordhorst) ebenfalls. Das gab eine Riesensauerei. Ich vermute aber, der Ladenbauer hat entsprechende Erfahrungen, er ist ja Profi.


    Die Fensterschüsseln und den Wohnzimmerschrank habe ich vor einigen Jahren auch furniert. Beim 111 und 112 Coupe sind die Teile in alle Richtungen gebogen, geschwungen, und mit Rundkanten versehen. Das dürfte bei Deinem 108er deutlich einfacher gehen.


    Damals habe ich mich durch verschiedene Woodworker- und Restauratorenforen gearbeitet und gelernt, dass all die schönen Möbel die in Burgen und Schlössern stehen bereits vor bis zu 300 Jahren furniert wurden. Die damaligen Meister hatten natürlich noch kein Vakuum. Ich habe gelernt, dass man damals Furnier und Werkstück mit Glutenleim eingestrichen hat und mehrere Tage trocknen lies. Ganz ähnlich wie heute mit den üblichen Kontaktklebern. Dann hat man das Furnier positioniert was vorerst zu keiner Verklebung führte. Man konnte das Furnier in die richtige Position schieben und durch Druck mit Wärme reagierte der Kleber, was letztendlich zur dauerhaften Verklebung führte. Hierfür reichten schon ca. 60 Grad. Das Problem dabei ist, dass sich der Kleber bei 60 Grad auch wieder löst. Für unsere Anwendung passt da ja nicht, denn 60 Grad kommen hinter Scheiben schnell zusammen und vermutlich löst sich der Leim schon bei geringeren Temparaturen. Luftfeuchtigkeit kann der Glutenleim auch nicht so gut ab.


    In einem der Foren, in dem es um das Restaurieren von antiken Möbeln geht habe ich von einem Verfahren gelesen, das mit wasserfestem Ponal funktioniert. Und das war die Lösung.


    Das Furnier besorgte ich online 2,40 Meter x 0,40 Meter für ca. 30,-€. Zuerst versuchte ich es mit einem Probestück Sperrholz und furnierte dieses. Platte und Furnier mit Ponal eingestrichen und 24 Stunden gewartet. Dann mit einem Reisebügeleisen mit Druck und Wärme fixiert. Der Ponal verschmilzt regelrecht und die Verbindung ist nicht zerstörungsfrei lösbar. Danach die üblichen Arbeiten wie schleifen, beizen, schleifen lackieren. Die Verbindung hielt immer noch.


    Im zweiten Schritt hab ich für Lutz die Fensterschüsseln furniert und gebeizt. Die waren ziemlich hartnäckig. Mit Bügeleisen, Heissluftfön und verschiedenen abgerundeten Werkzeugen aus Eisen, welche ich erwärmen konnte klappte es dann.


    Hier das Ergebnis:



    Als das dann auch funktionierte ging es an meinen W112 und das Ergebnis sieht man hier:








    Das Furnier hält bombig. Was ich heute nicht mehr machen würde, ich würde die Teile zum Lackierer geben. Ich habe mit 2K Klarlack aus der Spraydose gearbeitet. Sieben bis acht Durchgänge, aber irgendwann fällt der Lack ganz leicht zusammen. Hinzu kommt, dass die 2K Spraydosen eine Vermögen kosten. Doch nach drei Sommern und 30.000 km sieht immer noch alles sehr respaktabel aus.

    Es ist zum Kotzen, vorgestern aufgefüllt (Markierung), nach zwei Tagen ohne Fahrt ein paar Tröpfchen am Boden, und der Vorratsbehälter ist nach wie vor gefüllt. Heute bin ich dann 20 km gefahren und habe dann im Stand bei laufendem Motor hin- und hergelenkt. Immer bis zum Anschlag, gehalten bis die Drehzahl anhebt, und dann in die andere Richtung. Nach ein paar Minuten war der Vorratsbehälter fast leer. Am Boden war ein unbedeutender Fleck. Es fehlt bestmmt 1/4 Liter. Mittleweile ist auch der Ölstand angestiegen, ca. 3-5 mm über voll. Beim Ölwechsel vor ein paar Tagen war ich 5 mm unter der Vollmarkierung.


    Ergo, der blöde Wellendichtring zwischen Presser und Lenkhilfepumpe macht nicht was er soll, der hat gerade mal ca. 5.000 km sorgenfrei gearbeitet.


    Jetzt geht der ganze Quatsch von vorne los.