Strich8 240D Bj. 1975 qualmt beim Beschleunigen (Ich verzweifle)

  • Hallo Jungs und Mädels,
    vielleicht hat noch jemand für mich einen Tipp was ich noch machen kann oder was ich noch testen kann, damit mein geliebter /8 endlich nicht mehr qualmt beim Beschleunigen. Ich bin echt durch......
    Ich fasse mal zusammen was ich bereits in den letzten 2 Jahren gemacht habe, was motor-relevant ist.
    Also los gehts......(nehmt euch schonmal ein geöffnetes kühles Bier zur Hand!)

    Arbeiten am 240D wegen Qualmen des Motors:
    Strich Acht 240D Bj. 1975 mit 230.000km.
    Austauschmotor (allerdings nur der Rumpfmotor) ist von Mercedes mit Belegen in den 80er Jahren von Mercedes eingebaut worden. Der Rumpfmotor hat jetzt 50.000 km drauf.

    Gekauft Ende 2017. Motor furchtbar unrund gelaufen und gequalmt wie Hölle.
    Schlauch zwischen Unterdruckpumpe und Ansaugkrümmer visuell geprüft. Kein Öl in der Leitung. Und Bremse geht auch mühelos. Daher Unterdruckpumpe wohl OK.

    Oktober 2017:
    Einspritzdüsen auf Sprühbild und Öffnungsdruck geprüft. Passt!!!
    Ventile eingestellt (Ventilspiel VIEL zu eng). Danach guter Motorlauf und viel weniger Qualmen.

    April 2018:
    Ölbadluftfilter gereinigt und auf Max. Markierung mit neuem Öl gefüllt.

    August 2018:
    Dieselspülung von Liqui Moly durchgeführt
    Neuer Kraftstofffilter und Kraftstoffvorfilter verbaut

    November 2018:
    Kompression geprüft (vor erneutem Einstellen der Ventile) Zyl1: 30, Zyl2: 27, Zyl3: 31, Zyl4: 30 bar
    Das Überprüfen der Ventile hat gezeigt, dass Zyl2 das Einlassventil kein Spiel hatte. Daher vermutlich die im Vergleich zu den anderen Zylindern zu geringe Kompression.
    Ventile neu eingestellt (Leider hatte ich da schon den Kompressionsprüfer wieder zur Werkstatt zurückgebracht, und konnte somit die Kompression am Zyl.2 nicht nochmal prüfen)
    Neue Steuerkette inkl. neues Steuerkettenrad und Kettenspanner verbaut.
    Einspritzpumpe ausgebaut. Membrane war im guten Zustand.
    Reglergehäuse der ESP (=Einspritzpumpe) neue 2x O-Ring Dichtungen an Welle die zum Stupsergestänge führt verbaut, da dort leichte Undichtigkeit. Danach nochmals Dichtheit des Reglergehäuses getestet. Weiterhin leichte Undichtigkeit an dieser Welle, da Welle leicht eingelaufen ist und in der Wellenführung ganz leicht Spiel hat. Druck sinkt langsam ab. Dies habe ich mit Unterdruckpumpe und Unterdruckverhältnissen getestet, die sicher nie im Fahrbetrieb erreicht werden. Außerdem hab ich ja im Fahrbetrieb ständig anliegenden Unterdruck (hoffe ich zumindest. Evtl. liefert der Klappenstutzen ja kein Unterdruck?!?)
    ESP (=Einspritzpumpe) gereinigt und alle Dichtungen erneuert und wieder zusammengebaut.
    ESP (=Einspritzpumpe) eingebaut, Öl bis Überlauf eingefüllt und Förderbeginn mit Bläschenmethode auf 24 Grad vor OT eingestellt.
    Motor Einregulierung (Stupsergestänge Einstellung) überprüft. Hat gepasst.

    September 2019:
    Ansaugkrümmer und Abgaskrümmer demontiert. Dabei gesehen, dass Ansaugkrümmer verrußt ist. Aber nicht dicht.
    Die Einlässe im Zylinderkopf waren alle 4 ziemlich verrußt. Einer davon trocken verrußt, die anderen 3 waren feucht verrußt.

    https://up.picr.de/36691205ej.jpg

    https://up.picr.de/36691235qr.jpg

    https://up.picr.de/36691251sv.jpg

    https://up.picr.de/36691256dm.jpg

    Die Auslässe und der Abgaskrümmer waren einwandfrei.
    Habe dann Ansaugkrümmer von innen komplett gereinigt. Auch die Einlässe soweit es ging freigekratzt. Leider kommt man dabei nur vorne in den Kanal. Weiter hinten wo der Ventilsitz und das Ventil ist, kommt man nicht ran. Daher musste ich das verrußt lassen. Habe zwischendurch immer schon penibel mit einem stück Gartenschlauch, der an einem starken Staubsauger angeschlossen war, die Einlässe ausgesaugt und zum Schluss mit Hochdruckluft ausgeblasen.
    Da ja 3 Einlässe feucht waren, hab ich mich schon gefreut und gedacht, dass mein Qualmproblem durch defekte Ventilschaftdichtungen kommt. Diese habe ich dann auch noch ausgetauscht.
    Alles wieder zusammengebaut inkl. neuer Abgas-/Ansaugkrümmerdichtung. Dabei die Ventile wieder eingestellt, aber das ist ja klar.
    Einspritzventile ausgebaut und nochmal angeschaut. Alle 4 sehr sauber und fast ohne Ruß. Völlig trocken. Die 4 Kugeln in den Vorkammern sehen auch prima und trocken aus.
    Die Dichtung zwischen Ansaugkrümmer und Klappenstutzen ist auch neu reingekommen.


    Ich hab mich dann gefreut, dass alles wieder zusammen ist und gleich nachts noch eine Probefahrt gemacht. Der Motor lief wirklich toll. Man könnte meinen, dass durch die nun sauberen Einlassluftwege der Motor etwas runder läuft und etwas besser am Gas hängt.
    ABER kaum war ein anderes Auto hinter mir und ich habe an der Ampel beim Anfahren ganz normal Gas gegeben zum Beschleunigen, hats wieder unverändert gequalmt. Wenn da ein Auto mit Scheinwerfern hinter einem herfährt, sieht das echt nicht gut aus. Richtige Wolken sind das. Also ich rede hier nicht von Vollgas an der Ampel los, sondern von normalem Beschleunigen. Wenn der Wagen dann nicht mehr Beschleunigt (also beim normalen fahren), ist der Qualm weg.
    Wenn ich auf der Autobahn fahre und zwischen 100 und 130 beschleunige, dann qualmt laut Aussage meiner Frau auch nichts. Denn wir haben gemeinsam dies getestet, indem sie mit unserem anderen Auto hinter mir hergefahren ist. Auch bei Vollgas 130 nicht.
    Der Wagen hat fast keinen Ölverbrauch und verbraucht im Stadtverkehr 9,5 Liter/100km.




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    Ich weiß jetzt echt nichtmehr, was ich noch machen kann.

    Noch jemand einen Tipp für mich, oder muss ich mich damit abfinden?

    VG
    Tommes

  • Hi Tom,

    wenn ich die Entlüftungsleitung am Ventildeckel abziehen würde, würde ich nicht so fahren wollen.

    Da spritzt's mir doch garantiert das Motoröl in den ganzen Motorraum.


    Ölwechsel hab ich April 2018 gemacht. Seitdem 3500 km gefahren.


    VG

    Tommes

  • Hmmm Tommes wenn da wirklich so viel Öl rauskommt, das landet doch alles im Ansaugkruemmer, und blaest hinten als Qualm raus. Du kannst mal einen Blow-by Test machen, leg den Oelverschlussdeckel nur lose auf -> huepft der bei laufendem Motor stark auf und ab? Dann entwickelt dein Motor einen starken Innendruck durch Verbrennungsgase, dh Kolbenringe oder Kolben waeren verschlissen.


    Sorry fuer die ae und oe - das ist meine alte indische Tastatur am Dritt-Laptop

  • Junge, Junge, das sieht bei den Ventilen ja aus, als wenn du eine Abgasrückführung hast.


    Ich würde den Bereich auch dann mal professionell reinigen lassen. Einige Werkstätten haben schon spezielle Geräte wo man das mit machen kann ohne jetzt den Kopf demontieren zu müssen. Diese Ablagerungen sind dank modernen AGR Technik ja wieder ein großes Thema geworden.


    Ich würde aber auch mal vorschlagen, daß mit der Entlüftung zu testen.


    Grüße


    Tom

  • Tja, ist bei meinem Om 616.912 mit Unterdruckregler haargenau so. Der Motor ist vor einigen tausend km überholt worden (neu geschliffen, neue Kolben, Zylinderkopf saniert). Und der hat damit die AU ganz anstandslos mit "Luft nach oben" bestanden. Ich habe mich damit abgefunden, daß die Maschine die schwarze Flagge hißt, sobald beschleunigt wird. An sich könnten wir nur noch die Einspritzpumpe testen lassen, das halte ich aber angesichts des Umstandes, daß alle Daten wie Verbrauch (Diesel- wie Motoröl), Leistung und Fahrverhalten ok sind, für unnötig.

  • Ich bin nicht so fit bei den Dieseln, hängt es auch mit dem Schwarzrauch damit zusammen wie tief man das Gaspedal beim Beschleunigen durchdrückt? So habe ich es zumindest schon beobachten können, starke Beschleunigung = viel Schwarzrauch.


    Tommes, welche Farbe hat der Qualm denn? Schwarz oder blau?


    Grüße


    Tom

  • So, ich habe jetzt mal getestet ob der Motor auch qualmt, wenn man die Entlüftung nicht in den Ansaugtrakt führt, sondern in einen separaten Behälter.


    Ergebnis: Der Motor qualmt exakt genauso wie bei normal (Also an den Ansaugtrakt) angeschlossener Entlüftung.


    Ich hab das mal gefilmt. Auch eine kurze Sequenz der Probefahrt.


    Allerdings siehts auf dem Film nicht so schlimm aus wie es in Wirklichkeit aussieht.


    Ich entschuldige mich jetzt schonmal für die Filme. Irgendwie hat mein Handy mittendrin das Filmen aufgehört.


    Ich habe auch mal bei laufendem Motor den Öleinfülldeckel geöffnet. der Deckel springt umher, fällt aber nicht runter. Auch dort kommt leichter Qualm raus und Öl spritzt leicht raus.



    Was meint ihr? Klar, der Blowby ist nicht optimal. Aber scheinbar hat das mit dem Qualmen nichts zu tun.


    VG

    Tommes

  • Ich würde eher sagen "schwarzer Qualm", aber ich bin mir unsicher. Könnte evtl. auch nen leichten blau Stich haben. Aber wenn dann nur ganz wenig.


    Wie gesagt: Das sieht bei mir im Rückspiegel genauso aus. Wahrscheinlich sind die modernen Scheinwerfer schuld, die lassen die guten Rußpartikel leuchten...


    Wie gesagt: Das sieht bei mir im Rückspiegel genauso aus. Wahrscheinlich sind die modernen Scheinwerfer schuld, die lassen die guten Rußpartikel leuchten...

    Nein, ich glaube nicht, dass das normal ist.

  • Man müsste mal wissen wonach der Qualm riecht. Ob nach Öl oder eher Kerosin / Diesel. ( So empfinde ich den Geruch, wie bei Düsenflugzeugen ) Dann wüsste man zumindest ob da Öl oder Diesel verbrannt wird. Wenn der Qualm eher schwarz ist, würde ich ja eher auf Diesel tippen.


    Grüße


    Tom

  • Hallo Tommes,

    danke für die Videos. Da rotzt dein Motor ja ganz nett Gase aus der Entlüftung. Es könnte natürlich sein, dass dein Ansaugtrakt so mit Öl verkleistert ist, dass es für die 6km Probefahrt quasi egal war, ob der Schlauch dran war oder nicht. Aber normal scheint mir der Blow-by nicht.

    Du könntest mal die Kompression messen oder einen Druckverlusttest machen, um zu sehen, wie gut es um deine Kolben noch steht.

    Ich fürchte, dein Motor ist mechanisch verschlissen, auch wenn er optisch ja richtig gepflegt aussieht...?

  • Hallo Tommes,


    ich befürchte, Du drehst Dich zum einem im Kreis, und zum anderen erwartest Du zu viel von einer ca. 50 Jahre alten Dieseltechnologie.


    Auch wenn Du meinst, alles geprüft zu haben, muss das nicht bedeuten, dass alles wirklich passt.

    Wie ich in einem anderen Beitrag schon geschrieben habe, es können durchaus die bereits geprüften Einspritzdüsen ursächlich sein. Warst Du dabei gestanden, als diese von jemanden geprüft / zerlegt / gereinigt / zusammengabaut / eingestellt wurden, der wirklich weiß, was er da macht?

    Und wegen der ESP: Der erste Schritt ist der zum Prüfstand, um zu wissen, was hier Sache ist. Und das sollte wieder jemand machen, der weiß, wie man das macht.

    Ist das Ventilspiel sicher korrekt eingestellt worden? Ist ja ne nette Fummellei, wenn die Routine fehlt, kann man da auch was verkehrt machen.

    Und dann kann immer noch irgendwas nicht richtig montiert oder eingestellt sein, irgend eine Kleinigkeit, die einem selbst nicht auffällt.


    Vielleicht ist auch nur der Ölbad-Luftfiltereinsatz innerlich total zugesetzt. Eine Nacht in Benzin einlegen muss nicht den gesammten Dreck von 45 Jahren lösen. Ggf. komplett erneuern? Bei meinem Diesel war der damals nach 20 Jahren fällig zum Austausch, optisch sah er super aus ... .


    Zum Öldeckel-Tanz: Ist da nicht genau eine Nocke drunter, welche schön Öl von unten dagegen spritzt?

    Ich würde diesem Test keine große Relevanz geben, Kompression / Druckverlustmessung geben mehr an Aussage.


    Was bei mir früher geholfen hat, war auch mal eine längere Autobahnfahrt, welche im Alltag ja öfters vorkommt. Mal 500 km von München zum Gardasee, und zurück. Dann war der ganze Schlonz aus dem Motor verbrannt, der Leerlauf war ruhiger. Ggf. noch einen halben Liter Öl in den Tank, dann auf die Autobahn, und das Nageln war auch wieder eine Zeit lang ruhiger.

    Du fährst doch eher Kurzstrecke, nehme ich an. Irgendwann erstickt sich der Motor von selbst ... .


    Gerusst haben diese Autos schon immer, was man vor allem bei Nacht gut sehen kann (also im Scheinwerferlicht des dahinter fahrenden Wagens). Das Rücklicht wurde aber nicht schnell schwarz, wenn dem so ist, liegt ein Fehler oder Verschleiß vor.

    Früher war der Diesel ggf. noch schwefelhaltiger, vielleicht war das irgendwie besser für den Motor, ich weiß es nicht.


    Es gibt ja ein paar Werkstätten, welche speziell den /8er Diesel gut beherrschen. Vielleicht sollte jemand die Einstellung des Motors prüfen, welcher vorbehaltslos an die Sache rangeht?


    Grüße

    Marc

  • Hallo Tommes,

    danke für die Videos. Da rotzt dein Motor ja ganz nett Gase aus der Entlüftung. Es könnte natürlich sein, dass dein Ansaugtrakt so mit Öl verkleistert ist, dass es für die 6km Probefahrt quasi egal war, ob der Schlauch dran war oder nicht. Aber normal scheint mir der Blow-by nicht.

    Du könntest mal die Kompression messen oder einen Druckverlusttest machen, um zu sehen, wie gut es um deine Kolben noch steht.

    Ich fürchte, dein Motor ist mechanisch verschlissen, auch wenn er optisch ja richtig gepflegt aussieht...?

    Nicht zu danken für die Videos. Ich hab zu danken, dass ihr euch das überhaupt anschaut und mir Tipps gebt :thumbsup:


    Der Ansaugtrakt ist jetzt sehr sauber von innen. Der Klappenstutzen, der Ansaugkrümmer und die Einlässe am Zyl.Kopf habe ich alle sauber gemacht.


    Ansaugkrümmer sogar nach dem mechanischen Reinigen noch ausgebrannt.


    Das mit dem Blow-by kappier ich nicht. Die Kompression ist wie im ersten Post beschrieben, eigentlich super.

    November 2018:
    Kompression geprüft (vor erneutem Einstellen der Ventile) Zyl1: 30, Zyl2: 27, Zyl3: 31, Zyl4: 30 bar
    Das Überprüfen der Ventile hat gezeigt, dass Zyl2 das Einlassventil kein Spiel hatte. Daher vermutlich die im Vergleich zu den anderen Zylindern zu geringe Kompression.
    Ventile neu eingestellt (Leider hatte ich da schon den Kompressionsprüfer wieder zur Werkstatt zurückgebracht, und konnte somit die Kompression am Zyl.2 nicht nochmal prüfen)


    Ich versteh nicht, wie man bei solch einer Kompression überhaupt Blow-by haben kann.

    Der Zyl.Kopf wurde beim Einbau des Austausch-Rumpfmotors auf das Maximal zulässige Maß geplant. Ist daher evtl. die Kompression jetzt zu hoch, und die Kolbenringe können das nicht komplett abfangen?!?


    Einen Druckverlusttest hab ich noch nicht gemacht, da mir dazu das Werkzeug fehlt. Evtl. macht's echt Sinn, das man durchführen zu lassen.


    Danke für das Kompliment. Habe da auch schon viel am Motor geschraubt, und jedes Teil bei der Gelegenheit ordentlich sauber gemacht.


    VG

    Tommes

  • Hi Marc,

    erstmal danke für eine ausgiebige Antwort!


    Die Einpritzdüsen wurden geprüft, während ich neben dran stand. Das ging Ruck-Zuck. Aber für mich sah das auch gut aus. Zerlegt und gereinigt wurde nichts. Nur die kompletten Düsen drangehängt.


    ESP hab ich ehrlich gesagt keine Lust nochmal auszubauen. Beim 240D mit den Ölkühlerleitungen und der bei mir verbauten Servoanlage, muss man alles mögliche vorher abbauen, damit man dann immernoch äußerst besch..... an die ESP kommt, um sie auszubauen.

    Oder kann man die auch eingebaut testen lassen?


    Ventile hab ich mittlerweile schon 3x bei meinem /8 und 1x bei meinem W123 300D eingestellt. Nach dem Einstellen teste ich dann jedes Ventilspiel nochmal. von daher denke ich, dass es passt was ich da mache. Was mir diesmal beim einstellen aufgefallen ist, ist dass 3 Ventile nach dem drehen des Motors nochmal nachgestellt werden mussten, obwohl es vorher 100%ig gepasst hat. Sie waren immer 0,5 bis 0,1 mm enger. Keine Ahnung wie das passieren kann. Hab sie ordentlich gekontert.


    Wegen dem Ölbadluftfilter mach ich mal folgenden Test. Ich zieh das Lufteinlassrohr (zwischen LuFi und Klappenstutzen) mal ab, und mach ne Probefahrt heute Abend im Dunkeln.

    Mir ist allerdings aufgefallen, dass der Luftfilter Ölstand nicht mehr auf max. Stand, obwohl ich den nach dem Reinigen vor ca. 3000 km bis auf max. aufgefüllt habe. Es haben ca. 100ml gefehlt.......merkwürdig, oder?


    Öldeckel-Tanz: Hab eben mal geschaut. da sind zwei Nocken drunter, die jeweils zur Hälfte zu sehen sind.

    Kompression hab ich ja schon geprüft (mit professionellem Motometer Gerät). Siehe Anfangspost, oder ein Post vor Diesem. Aber Druckverlusttest noch nicht.


    Das Rücklicht wird nicht schwarz. Da ist alles sauber........zum Glück.


    Ich kenne da auch eine gute Werkstatt mit einem Alt-Benz Profi. Wenn alles nix hilft, werde ich da wohl oder übel mal hinmüssen.

  • Hallo Tommes,

    fährst du eventuell Standarddiesel?

    Das würde die etwas zu hohen Werte beim Kompressionstest erklären.

    Die 7% brennen so schlecht das sie zu Ablagerungen auf dem Kolbenboden führen. Die Zündhilfe (Kugel) in der Vorkammer gibt dadurch zu viel wärme ab, bzw. wird sogar am nachheizen gehindert. Das führt bei jedem Beschleunigungsvorgang oberhalb der leichten Fahrtaufnahme zum Anforderungsrussen.

    Gruß HaWA

  • oder ist Standarddiesel nicht der, den man an jeder Tankstelle als normalen PKW Diesel bekommt?


    Ich hätte gedacht, dass die hohe Kompression vom maximal geplanten Zylinderkopf herkommt?!?


    Ich dachte immer hohe Kompression wäre gut. Wie wären denn die normalem Werte?

  • Hallo Tommes,

    ich habe vor Jahren mal zum spass die Edelplörre vom einzigen Anbieter der sie uneingeschränkt für Vorkammermotoren freigibt getankt. Seit dem ist es mir den nicht unerheblichen Mehrpreis wert.

    Gruß HaWA

    jetzt macht du mich aber neugierig.


    Was und wo bekommt man denn das Wunderzeug her?

  • Hallo Tommes,

    ich denke so um 27bar herum wäre noch normal.

    Mir wollte mal jemand einen mit 13,5 gemessenen Benziner als toll verkaufen.

    Das geht auch nur mit richtig Ölkohle.

    Schau doch mal auf die Preistafeln der klassischen Kraftstoffversorger.

    Es gibt nur 2 welche überhaupt alternativ bioierten Diesel anbieten.

    Der mit gelb hat für uns ungeeignete alternativzwangsbeimischung.

    Gruß HaWA

  • Hi Hawa,

    eigentlich wollte ich dir gerade eine Private Nachricht senden, aber das bietet die Forumssoftware scheinbar nicht.


    Also deshalb halt doch hier.....


    Ich habe mal im Internet geschaut...........bin aber nicht sicher ob du das meinst......Aral Ultimate Diesel

    Da steht aber nix von "bioniert" oder geeignet für Vorkammerdiesel usw.

    Wenns das ist, bitte ein "Ja"


    Meinst du nicht, dass die Kompression vom starken planen des Zylinderkopfes her kommen könnte?


    VG

    Tommes