Neues w111 Cabrio

  • Grüß' Dich Ralf,


    Einspritzventile sind schon eine Idee. Zum einen, wenn das Spritzild schlecht ist (Strahlbildung) braucht er mehr Saft für die gewünschte Leistung (und macht dann ordentlich HC), zum anderen steigt mit abnehmendem Öffnungsdruck der Einspritzventile die Fördermenge an; das aber nur leicht.


    Ersteinmal alles andere ausschließen (Zündung, Gestänge, KSV, DSE).


    Beste Grüße


    Hans

  • Danke Hans,


    im Moment, wo er so komisch schaltet bekomme ich sicher auch keine vernünftigen Verbrauchswerte. Trotzdem ist ja der Leerlauf CO zu hoch. aber auch bei höherer Drehzahl war es zu viel. Da er aber in den ersten zweitausend Kilometern nach dem Ölwechsel weniger als einen halben Liter Öl gebraucht hat, gehe ich davon aus, dass es kein verbranntes Öl ist das den CO nach oben treibt. Ich hab ja immer gern wenn beim CO einstellen der Schlauch der Ventildeckelentlüftung ab kommt, damit sich das der Wert auch nur auf das Gemisch und nicht noch auf die Ölausscheidungen bezieht. Mein Meister hat das aber noch nie gehört.


    Das Dehnstoffelement habe ich geprüft, das ist dicht bei warmen Motor. Da er immer nur sofort anspringt wenn ich per manuellen Schalter Sprit ins Ventil gebe, habe ich den Verdacht, dass das Startventil ansonsten Dicht ist. Ich prüfe es aber noch mal.


    Das Gestänge ist aber schon komisch. Beide Stangen nach unten, sind etwas verbogen, und schleifen etwas an den Aggregaten. So als wäre es nicht das richtige Gestänge für den Motor. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer.


    Die Pumpe wurde ja angeblich von Bosch überholt, darum habe ich ja auch die Einspritzventile im Verdacht. Zündung ist ja gerade eingestellt, einschliesslich neuer Kontakte und Ventilspiel.


    Alles wird gut!


    BG Ralf

  • Hallo Ralf


    Du weisst ja, ich bin Verfechter eine korrekten Reguliergestänges.


    Evtl. könnte ja jemand mit einem M130 seine Stangen messen? Wenn Zündung stimmt, dann ist das Verhältnis Drosselklappe / ESP enorm wichtig. Du weisst ja eh wie man es einstellt.

    Viele Grüsse


    Winfried


    Nach 10 Jahren im Exil in der Schweiz schweiz.png ist mir das ß abhanden gekommen und es wird auch nicht mehr eingeführt!


    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967 „Schlüpferblau-Met.“ anzeige.png


    w112 (affe) gehrmann-privat.de

  • Hallo Ralf,

    Ölverdünnung durch zu fettes Gemisch. Vorsicht.

    Hi Hagen.


    Hab ich im Auge, hatte ich schon beim 250er bei der ersten ESP. Öl war beim Wechsel aber unauffällig und riecht auch jetzt noch gut.

    Dokumentation ist beim ganzen Auto nicht. Ich vermute stark zwanghaftes Mehrwertsteuersparsyndrom! Man kann nur mit dem Vorbesitzer sprechen...


    BG Ralf

  • Hallo Ralf


    Du weisst ja, ich bin Verfechter eine korrekten Reguliergestänges.


    Evtl. könnte ja jemand mit einem M130 seine Stangen messen? Wenn Zündung stimmt, dann ist das Verhältnis Drosselklappe / ESP enorm wichtig. Du weisst ja eh wie man es einstellt.

    Danke Winfried.


    Ich vermute, dass das Gestänge noch vom 220er kommt. Die Stangen mussten verbogen werden, weil die obere Regulierwelle sonst nicht im Lot zur ESP wäre. Ich schau mal ob eins vom 250er besser passt.


    Das kann aber nicht die Ursache für den hohen CO sein. selbst bei ausgehängtem Gestänge war der nicht unter 7 zu bekommen.

    Heute kommt das Startventil mal unter die Lupe.


    BG Ralf

  • Das ist blöd, Du hast aber auch ein Pech


    Ich drücke die Daumen.

    Viele Grüsse


    Winfried


    Nach 10 Jahren im Exil in der Schweiz schweiz.png ist mir das ß abhanden gekommen und es wird auch nicht mehr eingeführt!


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  • Das ist blöd, Du hast aber auch ein Pech


    Ich drücke die Daumen.

    Ich hab Glück! Ein schönes Cabrio das perfekt läuft und so nach und nach jedes Baustelle verliert. Für etwa 70.000 mehr hätte ich auch ein Auto bekommen, dass angeblich fast perfekt wäre. Es gab auch Cabrios für 600.000 mehr...


    Solche Kleinigkeiten machen mich nicht mehr nervös... ;)

  • Hallo Ralf,


    lieben Gruß an Deinen Meister.

    Das Abziehen der Motorentlüftung bei der CO Messung ist grundsätzlich bei unseren Konzepten korrekt, sofern die Motorentlüftung an den Ansaugtrakt angeschlossen ist!

    Es geht hier aber nicht um angesaugtes Motoröl, welches den CO- Wert beeinflusst, sondern der Anteil des Kraftstoffs im Motoröl.


    Besonders im Kurzstreckenverkehr, der Motor läuft fett, teilweise verdampft der Kraftstoff nicht und gelangt so in die Ölwanne.

    Bei entsprechender Erwärmung verdampft der Kraftstoff im Motor wieder und wird über die Motorentlüftung zusätzlich angesaugt.

    Das ergibt somit einen höheren CO-Wert.


    Den Effekt wurde mit dem Start der ASU (heute AU) verstärkt, sofern die Vergaser "mit Entlüftung" eingestellt wurden (meist magerer gestellt).

    Oft wurde dann der Offset durch die Entlüftung nicht beachtet, die Entlüftung bei der Messung nicht abgezogen.

    Nach längerer Autobahnfahrt und dem Austreiben des Kraftstoffes aus dem Motor, war die Vergasereinstellung dann zu mager, unruhiger/ niedriger Leerlauf war die Folge, bzw. ging der Motor aus.

    Das gab damals viele Beschwerden durch die Kunden.


    Gruß

    Thorsten

  • Danke Thorsten,


    genau so wurde es mir auch erklärt, dass das Gemisch qusi ohne den Einfluss der Entlüftung eingestellt gehört.


    Spielt denn das Öl das aus der Entlüftung rotzt keine Rolle beim CO? Ich weis nur das bei meinem 250er da ordentlich was durch kam was ja wieder in den Brennraum führt und auch die Abgaswerte beeinflussen muss, oder denke ich da falsch?


    BG Ralf

  • ...ist natürlich völlig falsch, der Motor gehört im betriebs- und fahrfertigem Zustand geprüft und eingestellt !


    Während der Einstellung zieht man testweise die Entlüftung ab, wenn sich das Gemisch dann merklich verändert, läuft was falsch und die Ursache muss behoben werden !


    Sonst kann ich mir ja die ganze Einstellerei sparen !

  • Das sehe ich auch so. Der Hersteller hat sich was dabei gedacht. Und selbst wenn die AU (ist ja bei Ralf kein Thema) mit diesem Trick bestanden wird, unter Realbedingungen läuft der Motor zu fett.


    Zitat Ralf ...den CO bekamen wir nicht unter 7 und Verbrauch 18 Liter/100km


    Mein M130 lag mit meinem Billig CO Messgerät im Stand ca. bei 4, und ab 1.200 U/min. irgendwo bei 3. Die Messergebnisse meines Gunsons wurden auch immer wieder mal bei TÜV und GTÜ quergeprüft.


    Wenn alles korrekt eingestellt ist, dann schau mal wieviel Öl nach 500 bis 1000 km Fahrt in Deinem Luftfiltergehäuse ist. Schwimmt da drin Öl und Du hast aber keinen aussergewöhnlichen Ölverbrauch, dann wird das fehlende Öl durch Benzin ersetzt. Das würde evtl. für einen zu hohen Innendruck sprechen. Dann wird es eng.


    Ich drücke die Daumen.


    P.S. Ralf, wenn Du möchtest, dann leihe ich Dir das Gerät, dann bist Du in deiner Waldwerkstatt autark.

    Viele Grüsse


    Winfried


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  • Danke Winfried,


    der Verbrauch ist inzwischen deutlich zurück gegangen. Für ein Messergebnis bin ich aber noch nicht genug gefahren. Ausserdem bin ich sicher, das eine Original M130 Regulierwelle her muss. Ich kann mir vorstellen, das da die Hebellängen nicht gleich sind.


    Trotzdem kann auch der CO nicht so bleiben. Das Startventil hab ich gestern geprüft, das ist knochentrocken und das Dehnstoffelement macht auch was es soll.


    So richtig hab ich noch keine Idee ausser der Einspritzdüsen oder einer vermurksten Einspritzpumpe.


    BG Ralf

  • Es gibt aber auch neues von der Baustelle. Ich habe tagelang mit dem Licht gehext. Die Zuleitungen von den Töpfen durch dei Gummitüllen bis zu den Neblern zu ziehen war fast ein Tag Arbeit. Erst ging der rechte Nebelscheinwerfer gut aber als ich den zweiten verkabelt hatte gingen beide nicht mehr. Gemessen, kein Strom. Alles kontrolliert, Sicherung gewechselt - nix. Dann fiel das linke Abblendlicht aus und zwischenzeitlich glimmten alle Birnen leicht vor sich hin. Also Massefehler.


    Ich hatte extra die Lampen mit neuen Steckern verlötet und alle verrosteten Lüsterklemmen eliminiert. Trotzdem! Also, alles wieder raus, neu verlötet, kontrolliert und wieder eingebaut. Der Masssefehler war weg, aber Licht gab es nur links oben und rechts unten. Also alles wieder raus, gemessen noch mal gelötet und eingebaut - nix! Bis ich sah, das das Rücklicht auch nicht mehr leuchtete.


    Dann hatte ich noch eine letzte Idee. Sicherungen alle raus. Kontakte geschliffen, Kontaktfett drauf und, siehe da - überall Licht ;) Da kann ich auch nicht gegen an löten. Trotzdem passte was nicht. Ich hatte die gleichen Reflektoren im Coupe und habe damit ein super Licht. Aber offenbar war dieses Set anders denn das Standlicht war oben und unten war nichts. Also war das einfach die falsche Streuscheibe für ein Abblendlicht. ein kurzer Griff ins Fehlkaufregal denn da lagen noch Reflektoren vom 107er. Die passten auch und machen jetzt ein Abblendlicht wie es sein soll.


    Man lernt nicht aus...


    BG Ralf

  • Weiter ging es im Innenraum. Der Warnblinklichtschalter war im Fussraum in einer Art Kasten nachgerüstet. Da sollte er weg und nach oben wo er hingehört. Ausserdem brauche ich den Platz da für den Hochtöner und es sieht gefummelt aus. In dem passendem Loch oben stecke eine art zusätzliche Blinkerkotrolleuchte, die sollte raus.


    Da mein Cabrio aber wohl noch original verschraubt ist, ist der Drehzahlmesser auch noch rückseitg verkauft. Mit meinen klobigen Extremitäten ist das nicht zu machen. Also habe ich versucht den Schalter mit einer Art zugdraht an seinen platz zu bewegen. Nach 34 vesuchen war er dann auch kurz vor dem Ziel. Noch 2mm und die Mutter würde greifen. Also hab ich vorsichtig mit der Zange gezogen und KNACK! Birnchen und Gewinde abgebrochen ;( ! Neuer Schalter ist bestellt und sobald ich die Brille ersetze kommt der richtige wieder rein.


    Dann ging es an den Radioausbau. Das klappte inzwischen auch ohne WHB einfach aus der Erfahrung ganz gut. Die Blende werde ich behalten und mit einem Lautstärkregler versehen denn als Radio habe ich das selbe gekauft wie im Coupe. Das klingt da sensationell und hat den Vorteil das ich das Radio unsichtbar hinter der Blende verbauen kann, well es sich komplett über eine App steuern und einstellen lässt. Besonders der digitale 40 Band Equalizer hat es mir angetan. Damit lässt sich das Klangbild wirklich optimal anpassen. Unter dem Beifahresitz liegt schon der Focalsubwoofer mit eigebauter Endstufe den ich auch im Coupe habe und als Lautsprecher kommt auch wieder das 3-Wege Focalsystem. Die Hochtöner haben eine Art Aufbaugehäuse und sind in den Ecken unter dem Armaturenbrett kaum zu sehen. Die Mitteltöner passen unter das Lautsprechergitter aber für die 16er hinten, die im Coupe ja unter der Heckablage sitzen habe ich noch keine Idee. Vielleicht ist ja vorne im Verdeckkasten noch Platz, aber das ist noch nicht gelöst. Als letzte Option habe ich da eine mobile Marshallbox im Kopf die im Verdeckkasten liegt und ausziehen muss wenn das Verdeck im Kasten wohnt, schauen wir mal...


    Es geht also weiter.


    BG Ralf


  • Hallo Ralf


    Bei mir ist es so, und Paul aus der Schweiz hat auch eine gute Lösung im Coupe.


    https://mercedesclubs.de/lexikon/PDF/Sound-W112.pdf

    Viele Grüsse


    Winfried


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  • Nach vier Ecken mit Kabelbindern abgespannt. Federn sind ja genug drin.

    Viele Grüsse


    Winfried


    Nach 10 Jahren im Exil in der Schweiz schweiz.png ist mir das ß abhanden gekommen und es wird auch nicht mehr eingeführt!


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  • Ich habe die Mitten hinten erst noch in PVC-Boxen gepackt, wegen Vermeidung des akustischen Kurzschlusses. Vielleicht übertrieben, da die in der Rückenlehne a weit genug auseinander liegen und b genug Dämmstoff vorhanden ist, aber es hatte mich auch gereizt, solche Boxen zu bauen.

    Meine „eigentlichen“ Tiefmitteltöner aber sind unter den Armaturenbrett (16.5cm), damit ich den Hauptsound von vorne habe. Die in der Rückenlehne (13cm) fungieren nur als „Rearfills“ (ich hasse diesen HiFi-Jargon, man verzeihe)

    Allerdings werde ich demnächst noch nachbessern, weil ich mit dem Klang bei mir nicht zufrieden bin (unausgewogene Mitten). Da es bei Winfried nach meinem Geschmack deutlich besser klingt und er auch wie Ralf ein anderes Radio benutzt (ich habe ein originales Becker Stereo, revidiert bei Königs) liegt es vielleicht wirklich an der Soundquelle.

    Ich werde vor allem das Sammelsurium an diversen Speakern (Hifonix, eton, Bose, jbl) gegen etwas Einheitliches von Eton tauschen, inkl dem aktiv Subwoofer. Ich hatte mir schon überlegt, ob ich ein DSP installiere, aber vielleicht ist Ralfs Idee mit diesem Radio besser bzw tuts vollauf. Sonst könnte man ja noch meinen, das sei alles ein wenig übertrieben in einem Wagen, der ab 80 eh so laut ist, dass es eigentlich völlig wurscht ist, was da für speaker wo sie tönen, Hauptsache sie sind lauter als als die Motor-Getriebe-„Unit“ ...

  • Nachtrag


    Ralf, ich habe bei mir die grösseren 16.5 Tiefmitten in ein altes schweres, PVC-Abwasserrohr gesetzt, dieses so auf Länge zugeschnitten (schräg, um den knappen Platz besser zu nutzen) und am Ende mit Kabeldurchführung und Deckel versehen, dass ich jeweils links und rechts unter das Armaturenbrett solch eine Röhrenbox hängen konnte. Rechts ist neben dem Handschuhfachkasten noch relativ viel Platz, links wird es zwischen Handbremse und Haubenentriegelungszug relativ eng. Aber ein besserer Platz ist mir bisher noch nicht eingefallen.

  • Ich habe die Mitten hinten erst noch in PVC-Boxen gepackt, wegen Vermeidung des akustischen Kurzschlusses. Vielleicht übertrieben, da die in der Rückenlehne a weit genug auseinander liegen und b genug Dämmstoff vorhanden ist, aber es hatte mich auch gereizt, solche Boxen zu bauen.

    Meine „eigentlichen“ Tiefmitteltöner aber sind unter den Armaturenbrett (16.5cm), damit ich den Hauptsound von vorne habe. Die in der Rückenlehne (13cm) fungieren nur als „Rearfills“ (ich hasse diesen HiFi-Jargon, man verzeihe)

    Allerdings werde ich demnächst noch nachbessern, weil ich mit dem Klang bei mir nicht zufrieden bin (unausgewogene Mitten). Da es bei Winfried nach meinem Geschmack deutlich besser klingt und er auch wie Ralf ein anderes Radio benutzt (ich habe ein originales Becker Stereo, revidiert bei Königs) liegt es vielleicht wirklich an der Soundquelle.

    Ich werde vor allem das Sammelsurium an diversen Speakern (Hifonix, eton, Bose, jbl) gegen etwas Einheitliches von Eton tauschen, inkl dem aktiv Subwoofer. Ich hatte mir schon überlegt, ob ich ein DSP installiere, aber vielleicht ist Ralfs Idee mit diesem Radio besser bzw tuts vollauf. Sonst könnte man ja noch meinen, das sei alles ein wenig übertrieben in einem Wagen, der ab 80 eh so laut ist, dass es eigentlich völlig wurscht ist, was da für speaker wo sie tönen, Hauptsache sie sind lauter als als die Motor-Getriebe-„Unit“ ...

    Danke Paul,


    ich glaube auch nicht daran, das sich die einzelnen Chassis mixen lassen. Die Frequenzweichen werden eigentlich präzise auf die jeweiligen Speaker abgestimmt. DSP braucht man dann nur noch um den Ton an die Umgebung anzupassen. Mit etwas Geduld gelingt das aber besser mit einem guten Equalizer, wie hier mit 40 Band! Grundsätzlich sorgt der Hochton für die Ortung darum muss der aussen sitzen. aber auch der extrem wichtige Mittelton ist noch lokaliseirbar. Der Tief/Mittelton kann eigentlich sitzen wo er will, er ist eh kaum zu orten.


    In meinem Coupe ist der Klang überragend und weit besser als in einem Soundsystem aktueller Autos. Das werde ich so wahrscheinlich im Coupe nicht mehr hin bekommen.


    Aber, ich werde es versuchen ;)


    BG Ralf

  • Danke Paul,


    ich glaube auch nicht daran, das sich die einzelnen Chassis mixen lassen. Die Frequenzweichen werden eigentlich präzise auf die jeweiligen Speaker abgestimmt.


    Ja, denke auch. Deswegen will ich Speaker und Weichen aus einem Guss resp Haus.


    Die Ortung beginnt beim Menschen bei ca 800Hz aufwärts, nicht ganz präzise aber ungefähr (hätten wir breitere Köpfe bzw. grösseren Ohrenabstand, würden wir tiefere Frequenzen orten können. Die „Grosskopferten“ brauchen deswegen vielleicht krassere Subs mit steilflankigeren und teureren Filtern 8o ).

    Die Tiefmitteltöner reichen beim Normkopp mit ca 17cm Ohrenabstand bereits ordentlich in den ortbaren Bereich hinein. Jedenfalls höre ich meine Rearfills zu deutlich von hinten, was abgesehen vom unausgewogenen Frontsound (Höhen zu scharf, Mitten linear verzerrt) stört. Ich könnte die nun mit Hilfe eines DSPs ein paar Millisekunden in der Laufzeit nach „hinten“ schubsen, das würde ebenfalls helfen, sie weniger zu orten - oder sie eben einfach auch ganz rausschmeissen und besser den matchentscheidenden Sound von vorn endlich ordentlich machen. Das jedenfalls habe ich vor.

    Um ein DSP komme ich evtl herum, um einen EQ wohl nicht.
    Was ist das für eine Radio, welches du im Coupe hast?


    im Direktvergleich, zumindest bei stehenden Autos, finde ich bereits jetzt den Klang im 111 nicht wesentlich schlechter als im 211 mit Soundsystem. Unausgewogen sind m.E. beide, jeder auf seine Art: im 111 wie beschrieben, im 211 zu basslastig und muffig. Dagegen ist der 111 klar und transparent.