Posts by aleha

    Grüß' Dich Carl,

    ich hab's noch nicht kapiert. Meinst Du, daß die Kupplungsbetätigung zu wenig Spiel hat, also das Ausrücklager permanent anliegt und mitläuft? Aber dann sollte die Kupplung im Fahrbetrieb zum rutschen neigen, oder? Und dann verstehe ich die klebende Mitnehmerscheibe nicht. Oder meinst Du, daß die Einstellung der drei Kupplungsarme (Ausrückhebel) falsch ist?

    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Euch,

    an erster Stelle vielen Dank für Euer mitdenken.

    Ich muß das mit der getretenen Kupplung nochmal versuchen. Ich hatte den Motor ja gerade ausgebaut und bin mir - eigentlich - seh sicher, daß die Kupplung paßt und fest verbaut ist, die Glocke ohnehin. Das Problem war auch schon vor dem Motorausbau. Bremszylinder ist es nicht. Das hintere Motorlager (am Getriebe) ist alt. Das könnte noch ein Quell der Freude sein. Auf die Kupplungsbetätigung komme ich, weil es sich anfühlt/-hört, wie eine sich schlagartig lösende Verspannung. Als wäre der Motor verdreht und schnappt dann mit einem Klong zurück.

    Ich komme momentan nicht dazu, das weiter zu untersuchen. Ich melde mich aber.

    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Michael,


    dachte ich doch, daß der Ponton noch sehr ähnlich ist. Ja, tritt auch beim puren anlassen auf. Kein Gas. Motor springt an und einen Bruchteil einer Sekunde später macht es klack (eher etwas dumpfer als das "klack" vermuten läßt). Daher hatte ich gedacht, daß sich beim anlassen ggf. der Motor in seinen Lagern (sind neu, hatte auch schon selbst gemachte mit härterem Gummi verbaut) bewegt und dabei sich das Gestänge/die Kugelköpfe irgendwie verhaken, was sich dann gleich wieder löst. Passiert aber nicht immer, eher so bei jedem 10-ten bis 20-igsten Mal anlassen. Ich bin nicht mehr ganz sicher, ob es bei getretener Kupplung auch auftritt. Ich meine aber doch. Muß ich nochmal schauen.


    Danke und beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Markus,

    danke für die Rückmeldung. Beim Adenauer sind es keine Pertinax-Buchsen, aber mein Verdacht geht schon in diese Richtung. Ist die Kupplungsbetätigung beim Ponton schon hydraulisch oder auch noch per Gestänge? Vielleicht hat dort jemand schon einmal so etwas gehabt.

    WEnn das Wetter besser ist, werde ich mal dei Auspuffseite ansehen.

    Danke und beste Grüße

    Hans

    Grüß' Euch,


    Marius, Auspuff wäre noch eine Möglichkeit, wobei ich denke, daß der sich doch nicht sooo verspannen kann, oder? Aber einen Test ist es wert; ich werde mal die Schellen lösen, so daß er sich leichter verdrehen kann. Mal sehen, ob das etwas ändert.


    Bernd, die HA habe ich wirklich komplett gemacht: es war nicht nur die Schiebehülse gebrochen, sondern auch das Ausgleichsgetriebe derart defekt (ein Kegelrad hatte auf seiner Achse gefressen und dann den sich mitdrehenden Bolzen in das Gehäuse des Ausgleichsgetriebes eingearbeitet), daß ich ein neues Ausgleichsgehäuse, neue Kegelräder für das Ausgleichsgetriebe und einen anderen, neuen (längeren) Radsatz verbaut habe. Nebst neuen Lagern für die Steckachsen und Kegel-/Tellerrad. Das Zahnflankenspiel ist korrekt eingestellt. Ich schließe die HA wirklich aus. Nebenbei: die aufgeschriebenen Nummern sind auf Kegel- und Tellerrad, da diese gepaart hergestellt wurden.


    Andere Ideen sind jederzeit herzlich willkommen.


    Danke und beste Grüße

    Hans

    Grüß' Euch,


    ich finde die Ursache nicht: bei meinem W189 gibt es manchmal ein "klacken" beim Lastwechsel. Ich kann das sehr schwer beschreiben, ich versuche es: es hört sich an, als wäre kurzzeitig etwas verspannt und würde sich dann lösen. Es tritt nicht immer beim Lastwechsel auf. Es kann auch auftreten, wenn ich den Motor starte, kein Gas gebe, löst sich ganz kurz nach dem anlaufen irgendeine "Verspannung" mit einem Klack. Ich schließe die Hinterachse aus. Ebenso auch die Kardanwelle und das Mittellager. Ich hatte dort bereits mit größeren Hebeln und blockierter Achse versucht, irgendein größeres Spiel zu fühlen; nichts. Die Achse hatte ich auch erst vor zwei Jahren gemacht. Jetzt geht mein Verdacht in Richtung der Kupplungsbetätigung (Schalter), die bei diesem Wagen rein mechanisch (ohne Hydraulik) über Gelenke funktioniert. Ich finde aber auch dort nichts, bzw. kann es nicht produzieren, wenn ich am Motor "rumreiße". Ich könnte mir aber vorstellen, daß es an dieser Stelle, wo der "bewegliche" Motor auf die am Rahmen befestigte Kupplungsbetätigung trifft zu Verspannungen kommen kann. Kennt das jemand von Euch? Oder gibt es noch andere Ideen?

    Vielen Dank für's nachdenken.


    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Dirk,


    der erste Wert bezieht sich auf das Ausgleichsgetriebe (also quasi die Achsen gegeneinander bei fest stehendem Kegel- und Tellerrad), der zweite ist der Wert für das durchdrehen des gesamten Kegel-, Tellerrad mit den Lagern an diesen und an den Steckachsen.


    Gruß Hans

    Grüß' Dich Alexander,

    ohne es wirklich zu wissen, würde ich stark auf den ersten Eintrag gehen. Das sind typische MB Werte für Motoren aus dieser Zeit. Der zweite Eintrag ist ja schon wirklich anders: erst 40-50 Nm (warum so eine Bandbreite?) und dann nocheinmal 90°? Da ist die Pleuelschraube aber bestimmt jenseits der Fließgrenze.

    Mein M189 hat auch 1/10 mm Dehnung (was etwa den 3,75 mkg entspricht).

    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Thorsten,


    ah, das sieht aber sehr nach einem nachträglichen Anstrich mit etwas "Jägergrün" aus. Die Rahmenoberseiten haben nichts davon abbekommen und so auch der Rahmenauslauf hinten.

    Etwas anderes: was ist denn das für ein Kasten mit Kühlkörper, der oben auf dem Ventildeckel liegt?


    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Willi,

    der Flansch wird mit Heißlagerfett eingebaut. Die Verzahnung der Welle und des Flanches großzügig mit Heißlagerfett einstreichen. Das verhindert dann Dein Problem.

    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Jochen,


    "Was ist, wenn Du den Filter abschraubst und die Öffnung zu hältst? Schwankt der CO Gehalt dann auch noch? Wenn ja, liegt es daran ja nicht." Wenn Du mit "daran" das DSE meinst oder die Einstellung meinst, ist das so nicht richtig. Wenn die so genannte Absteuerung Menge nicht erreicht ist, kann - auch wenn man die Zusatzluft durch zuhalten ausschaltet - das CO schwanken; kleine Temperaturänderungen des Kühlwassers können mehr oder minder starkes anfetten bewirken.


    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Bernd,


    ja, das kannst Du. Ich vermute, daß das Dehnstoffelement defekt ist. Das kannst Du prüfen wie folgt: bei rund 20°C soll der Druckstift etwa 6,1 mm über den Auflagekragen des DSE herausstehen. Er soll sich nicht eindrücken lassen, auch nicht, wenn Du kräftig drückst. Der Ausdehnungskoeffizient liegt bei diesem (großen) DSE bei dx/dT = 0,045 mm/K.


    Beste Grüße


    Hans

    Grüß' Dich Christian,


    wenn der Motor kalt ist und Du Dir nicht über die Maßen Zeit läßt (mit starken Temperaturschwankungen), ist das unkritisch. Am besten klemmst Du vorher beide Schläuche ab. Wenn Du ein neues Dehnstoffelement nimmst, prüfe, ob Deine Passscheibe genügend aufgebohrt ist (13 mm). Sonst liegt das DSE nicht an seinem äußeren Kragen auf. Zum abdichten nimmst Du einfach etwas (!) Silikon. Damit wird es dicht.



    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Paul,


    vornweg: ich sage Zündspule. Mein Adenauer hat diese ja vorne auf dem Ventildeckel montiert. Im Stau bei Hitze hatte ich immer Aussetzer (vom Hochdrehen ganz zu schweigen). Ich hatte dann als Provisorium eine zweite ZSP an anderer Stelle mit Umschalter verbaut und das Problem ist weg.


    Zu den Dämpfern: die sollen die Schwingungen, die durch die in die Pumpenzylinder einfließenden Spritmengen entstehen, dämpfen. Dazu sind dort einfach federbelastetet Gummimembranen verbaut, die diese Druckschwankungen aufnehmen und dämpfen. Bei den Zweistempelpumpen gibt es zwei solcher Dämpfer sowohl im Vor- als auch im Rücklauf der Pumpe, immer nahe an der ESP.


    Beste Grüße


    Hans

    Grüß' Dich Marlon,


    für meinen Geschmack ist die Kerze deutlich zu dunkel (und rußig außen). Mit heutigem Sprit sind die Kerzen sehr hell, beinahe weiß (eigentlich so, wie Dein eingangs gezeigtes Bild). Du kannst auch mal am Auspuff schauen. Nach einer längeren Fahrt über Land solltest Du dort keinen Ruß (samtig, fett, schwarz) finden, sondern eher eine leichte Braunfärbung (trocken, nicht fettig) haben.


    Wenn der Warmlaufregler halbwegs richtig eingestellt ist, dann regelt er beim 230-iger bei 50 °C die Anfettung ab (Absteuerung Menge) und bei 60 °C die Zusatzluft (Absteuerung Luft).


    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Euch,


    ja, Belastung auf Druck, nicht auf Zug. Das große alte DSE ist aber diesbezüglich unempfindlich. Das kleine neue (ab dem M129) dagegen sehr. Bei diesem muß tatsächlich immer Druck auf dem Arbeitsstift sein, auch im ausgebauten Zustand (wird mit Federklammer geliefert).


    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich,


    von welcher Temperatur auf welche? Der Ausdehnungskoeffizient der großen Dehnstoffelemente ist dx/dT = 0,045 mm/K. Der Stift muß "hart" sein, d.h. sich nicht eindrücken lassen. Bei Raumtemperatur sollte er 6,1 mm über den Auflagekragen herausragen.


    Beste Grüße

    Hans

    Grüß' Dich Marius,


    mit Deiner Schlußfolgerung zu Problemen solltest Du vorsichtig mit dem Inspizieren anderer Wägen sein ... Gratulation zum 8-Ender. Sehr fein.


    Beste Grüße


    Hans