Eigenbauwerkzeuge und andere Hilfsmittel

  • Hallo Hagen,


    hier mein "Kunstwerk" 8o. Leider ist die Untersetzung am Getriebe nicht zu erkennen, auf dem Motor selbst steht 1420/71. Könnte die 71 eventuell die Getriebedrehzahl sein? Ich weis es nicht.. vom Gefühl her könnte dass sein.

  • Tankstutzen passend hinbiegen, so getestet im W112-cp.

    Ist nötig wenn die Zapfpistole nicht richtig reinpasst, besonders bei denen die

    noch Werbung huckepack tragen.


    Ggf. noch einen Griff anschweißen, Zange reicht aber (ggf. Zangengriff mit Rohr verlängern)


    Viele Grüße,

    Thomas

  • Heute habe ich mir einen " Holzschlüssel" geschnitzt, um den Öldeckel zu öffnen ohne sich die Finger zu brechen. Ich weiß, geht schöner... aber ich hatte nicht so viel Zeit weil ich eigentlich Ventile einstellen wollte :-)

  • Hallo Ingo,


    Sehr schoen! Tatsachlich sitzt der Flossendeckel (oder fruehe /8...) manchmal sehr Fest, weundert mich das es sowas nich von MB schon gegeben hat.


    Gruesse Mathieu (Jetzt nur noch mit Bajonetverschlussdeckel unterwegs...)

  • Moin,

    ich meine, so ein Holzwerkzeug gabs auch offiziell von MB für genau diesen Zweck. Irgendwo (WHB?) habe ich es mal gesehen, oder die Zeichnung davon.

    Vielleicht finde ich es nochmal...


    Grüße,

    Lutz

    P.S.: bei amazon wirds auch angeboten, für sehr teuer Geld

    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.

    (J. Ringelnatz)

  • Moin Hagen,


    mit der Oberfräse frei Hand die vorher vom Deckel abgenommene Kontur nachgefahren. Wenn du das eine Bild größer ziehst, kannst du erkennen dass das nicht so 100 Prozentig geworden ist... Hauptsache funktioniert :-).


    @ HaWa, @ Lutz, ... habe ich mir schon fast gedacht dass andere vor mir auf die selbe Idee gekommen sind :-). Im WHB habe ich das aber noch nicht wahrgenommen.

  • Hi Barney,

    guhgel mal „Anziehschlüssel Mercedes“, dann stößt Du auf Angebote, bei Ebay auch günstiger als o.g. amazon-Offerte.


    Grüße

    Lutz

    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.

    (J. Ringelnatz)

  • Hallo zusammen,


    die Preise für Sperrholz sind ganz schön gestiegen seit ich letztes Mal eine Tafel gekauft habe :-)


    Sind die 170er Kühler und die M127 Deckel denn identisch? Und Flosse auch? Dann wäre das eventuell was für eine Nachfertigungsaktion; eine Firma mit einem Wasserstrahlschneidegerät haben sie ja schon für die Türpappen ausfindig gemacht, oder? Könnte mir vorstellen dass da Interesse besteht.


    Viele Grüße,

    Hagen

    .

  • Die Frage nach der Kompatibilität ist natürlich gerechtfertigt. Vielleicht finde ich besagte Werks-Abbildung ja nochmal, dann stelle ich es hier rein.


    Nachfertigung, hm, meinste das lohnt?
    Habe den Feingewinde-Schraubverschlussdeckel auf meinem M189 auch. Aber seit ich mir angewöhnt habe, ihn nur ganz sachte zuzudrehen, habe ich ihn auch noch immer wieder ohne Werkzeug aufbekommen. Meist hat man bei dieser Gelegenheit ja auch einen Lappen zur Hand, und spätestens wenn man den „zwischenlegt“, hat man genug Grip um den Deckel zu lösen.

    Wie gesagt, man darf ihn halt nicht mit Schmackes zudrehen.


    Beste Grüße

    Lutz

    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.

    (J. Ringelnatz)

  • Moin Fred,

    Habe den Feingewinde-Schraubverschlussdeckel auf meinem M189 auch. Aber seit ich mir angewöhnt habe, ihn nur ganz sachte zuzudrehen, habe ich ihn auch noch immer wieder ohne Werkzeug aufbekommen. ......

    Wie gesagt, man darf ihn halt nicht mit Schmackes zudrehen.

    Das mit dem sachte zudrehen ist so eine Sache. Die Motoren vibrieren ja und der Deckel sollte schon fest sein. Tatsache ist das mein Vater mal einen neuen Ölmotor kaufen musste weil der Mercedes-Mensch den Deckel "sachte" zugedreht hatte und sich dieser während der Fahrt verabschiedet hat.


    Nachfertigung, hm, meinste das lohnt?

    Kommt drauf an wie Du "lohnen" definierst. Ich könnte mir gut vorstellen dass viele Leute sich so einen Schlüssel bestellen würden wenn der Preis im Rahmen ist. Für die bei Amazon und ebay aufgerufenen Preise (die sich wohl an der Mercedes-Preisliste orientieren) lohnt sich ja die Einzelanfertigung schon (bei einem top Stundensatz den ich mit Elektronikentwicklung nicht erreiche).


    Aber ist wohl eher "nice to have" und ich denke da ist die wertvolle Zeit der VdH Mitstreiter für andere Nachfertigungen besser genutzt. Ich denke ich werde das wie Herr Hisel (und Ingo) machen: "Do it yourself, odr wie'dr Amerikoner sogt: mochs selber!"


    Viele Grüße,

    Hagen

    .

  • Hallo zusammen,



    über 70 € ist ja ne Hausnummer... dafür sieht das Teil aber auch schöner aus als meins :-)


    Ich versuch natürlich auch immer den Deckel nicht mit brachialer Gewalt anzuziehen, trotzdem bekomme ich den manchmal auch mit umwickelten Lappen nicht los.

  • Moin,

    ja, irgendwie geht dieser schöne Fred immer wieder verschütt. Vielleicht sollte man den irgendwie festpinnen?


    Ich habe da auch gerade eine Bastelei zu erwähnen. Ist zwar kein Werkzeug, aber vielleicht trotzdem ein nützlicher Tipp...


    Es geht um ein eher unscheinbares Ersatzteil, nämlich ein 2cm kurzes Stück Gummi, das als sogenannter "A110 428 00 81 Schutzschlauch" an einigen Stellen auf den Bremsleitungen sitzend für deren Abstand zur Karosserie bzw. Scheuerschutz sorgt.

    Ich habe soeben am 111er Coupé das komplette Bremssystem und somit natürlich auch sämtliche Schläuche und Leitungen erneuert. An sicherheitsrelevanten Teilen spare ich grundsätzlich ohne jede Diskussion NICHT. Mein Coupé-Motto "Reparieren und Wiederverwenden statt Restaurieren und Besser-als-neu-machen" beschränkte sich daher hier auf wenige Montagekleinteile wie chemisch entrostete Schellen und Halterungen der Leitungen. Auch ein paar neuverzinkte, überzählige Teile aus der Flossenbaustelle kamen zum Einsatz.

    Nur beim besagten "Schutzschlauch" zeigte sich das Recyclen als schwierig, denn der sieht nach 50-60 Jahren in der Regel so aus:


    Nun habe ich schon früher und auch bei diesem Projekt viele Gummiteile mit dem bewährten Weichspüler-Waschprogramm retten und in wirklich gut wiederverwendbaren Zustand versetzen können, bei diesen Gummidingern jedoch war der Erfolg mäßig.

    Hier VOR dem Waschen (zum Vergleich links ein Neuteil im Bild):

    ...und NACH dem Waschen (und etwas grober, mechanischer Vorreinigung):

    Vermutlich liegts an der (besonders widerstandsfähigen?) Gummimischung, dass hier wenig "Rückstellkräfte" sichtbar wurden.


    Somit ließen sich nur sehr wenige der vorhandenen Altteile aus weniger beanspruchten Montageorten nach dieser Reinigung wiederverwenden.

    Und da ich dazu neige, hiervon eher zuviele als zuwenige an den Leitungen zu platzieren, bestand Neuteilbedarf.

    Nun wird sich spätestens an dieser Stelle der geneigte Leser vielleicht fragen "ja und, dann kauft man halt ´ne Handvoll von diesen Pfennigartikel-Gummidingern, und fertig!"

    So ähnlich dachte ich früher auch mal - und das sogar als gebürtiger Lipper, der gewöhnlich ein paar Igel ganzjährig in der Hosentasche wohnen lässt.

    Wenn man sich jedoch auf die Suche nach diesen blöden Gummidingern macht, wird man feststellen, dass sie entweder nml (MB und vdh) oder frech teuer sind. Da werden Kurse von 2,44 bis 5,50€ aufgerufen - pro Stück, versteht sich, und das bei "nur" 16% Märchensteuer und ohne Versand...

    OK, es ist richtig, dass ein weiter Projektkostenposten von 60€ nun wirklich nicht den Kohl fett macht. Aber es gibt Dinge, die kann ich halt einfach nicht verknusen. Und das hier ist so eins.

    Meine Lösung sah und sieht nun so aus: ich bestellte mir in der Bucht einen (Mindestlängen-)Meter NBR-Vollgummi-Rundschnur, mit Shorehärte 70, und Durchmesser 15mm.

    NBR ist öl- und benzinbeständig, und kann einigermaßen gut Hitze ab. Die Witterungs- bzw. UV-Beständigkeit ist nicht ganz so dolle, aber ... sollte direktes Sonnenlicht an den Unterboden meines Boliden dringen, können die Dinger von mir aus sofort zu Staub zerfallen, denn dann habe ich ganz andere Probleme...


    Also fix abgesäbelt...


    ...und unter die Bohrmaschine damit. Ein 4mm-Bohrer sollte es schon sein, denn das entstehende Loch ist etwas kleiner.


    Dann mit dem Cutter einen Schnitt einbringen, einmal kräftig "aufbiegen", und feddich ist der DIY-Schutzschlauch:


    Man muss nur etwas aufpassen, dass man den "Rohling" wirklich möglichst mittig und senkrecht durchbohrt, damit das Ding später nicht schief auf der Leitung sitzt bzw. sich nicht vernünftig unter der Halteschelle fixieren lässt.

    Ach ja, der Meter Rundschnur hat 8,70€ gekostet, inkl. Versand, und war am nächsten Tag im Haus. Den Cutter hatte ich schon im Bestand...

    Ich freu mich über so Kleinigkeiten.:)


    Beste Grüße,

    Lutz, mit genügend A1104280081-Rohmaterial für die nächsten drei Projekte...

    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.

    (J. Ringelnatz)

  • Moin,

    ja, irgendwie geht dieser schöne Fred immer wieder verschütt. Vielleicht sollte man den irgendwie festpinnen?

    Hallo Lutz,

    darüber habe ich auch schon nachgedacht den Fred immer wieder hochzuholen in dem man ein Problem löst diese dann aber wieder verschwindet.

    Im Golf-Cabrio Forum wo ich ebenfalls Mitglied bin gibt es ein eigenes WIKI wo man verschiedene Themen nachschauen kann.


    Gruß Alex

    Fuhrpark: W110 200er Bj.67, 2 Golf 1 Cabrio Bj.90 jetzt mit H u.Bj.91, Polo Bj.91

  • Moin,


    jetzt wo der Fred mal wieder oben ist muss ich ja nicht suchen.. :-)


    Mein hier in #92 gepostestes Aus- und Einziehwerkzeug funktioniert einwandfrei. Die Büchse ließ sich ganz leicht rausziehen. Für's einpressen habe ich die neue Büchse vorsichtshalber mit Kältespray etwas runtergekühlt... ging ganz Easy wieder rein.