AHK am 230S

  • Guten Morgen zusammen,


    ich lese immer wieder mal sporadisch mit und bin nun schon seit einiger Zeit Mitglied im VDH. Ich habe schon viele gute Beiträge gelesen und auch einige Tipps umgesetzt, vielen Dank dafür. Nun habe ich eine spezielle Frage und ich hoffe, dass das geballte Forumswissen mir hier helfen kann.


    Kann mir bitte jemand sagen, um welche AHK es sich hier handelt? Sie ist an einem 230S, Bj. 1966 montiert. Die Erstzulassung war am 02.01.1967 und die AHK wurde dann im Juni 1967 nachgerüstet. Die AHK wurde wie folgt eingetragen:

    Typ: M 92A

    Prüfzeichen: ~ M3502

    Der Kugelkopf ist abnehmbar. PEKA scheidet wohl aus, weil hier lautet der TYP 854 und das Prüfzeichen ~M 3180

    An einer anderen Flosse habe ich mir eine ORIS-AHK angesehen, aber hier lautet der Typ D20/1 und das Prüfzeichen ~M3553

    Könnte es eine von Westfalia sein, oder gab es Mitte der 60er noch andere Hersteller?


    Was passiert, wenn ich die AHK einfach montiere und dann für das H-Gutachten beim TÜV vorfahre. In den alten Unterlagen ist sie eingetragen, auch im Nachfolgebrief aus dem Jahr 2002, aber der TÜV erstellt ja ein neues Gutachten und will sicher ein Typenschild auf der AHK sehen, das es aber zur Zeit leider nicht gibt. Bei PEKA habe ich schon nachgefragt, aber hier stimmt der Typ und das Prüfzeichen nicht überein.

    Wie meint ihr soll ich vorgehen?


    Würde mich freuen, wenn mir jemand einen Rat geben kann.


    Leider kann ich keine Fotos hochladen, weil die. die ich habe, größer als 1,5 MB sind.


    Besten Dank.

    Gruß Uli.

  • Leider kann ich keine Fotos hochladen, weil die. die ich habe, größer als 1,5 MB sind.


    Besten Dank.

    Gruß Uli.

    Moin,


    mit der rechten Maustaste aufs Bild klicken, dann „Größe ändern“, dann werden vier Optionen angezeigt, ich nehme immer „S“, damit müsste es gehen.


    Beste Grüße

    Rüdiger

  • also wenn die montierte AHK das in den Vorgängerpapieren schon eingetragen ist und die eingeschlagene Prüfnummer mit der im Brief übereinstimmt, könnte der aaS ja in seiner Datenbank über die Prüfnummer die technischen Daten der AHK und deren Hersteller finden. Ein Fabrikschild kann man mit diesen Daten sicher nachfertigen und wieder an der AHK anbringen. Das Schild wird ja nicht wegen Korrosion der AHK abgerostet sein, oder?


    Grüße

    bacigalupo

  • Hallo zusammen,


    es ist korrekt, dass die AHK kein Typenschild mehr hat. Das ist vermutlich wegkorrodiert. Eine eingeschlagene Prüfnummer habe ich aber auch nicht gefunden. Die AHK ist dick lackiert worden und sicher ist die Nummer dann nicht mehr lesbar. Ich werde mal den Lack anschleifen und mich auf die Suche begeben. Wo wird die Nummer denn normalerweise eingeschlagen?


    Danke.


    Gruß Uli.

  • Hallo zusammen,


    bei der ORIS habe ich die Nummern gefunden. Sie sind am Kugelkopf mit eingegossen. Hier ist leider nichts zu sehen. Ich werde mal die AHK komplett abschleifen und dann hoffe ich, etwas zu finden. Es könnte aber auch ein Eigenbau sein, aber ich frage mich dann, wie sie dann eingetragen wurde.


    Gruß Uli.

  • Hallo Uli,


    Es könnte aber auch ein Eigenbau sein, aber ich frage mich dann, wie sie dann eingetragen wurde.

    meine Oris Kupplung (am W108 montiert) mit den Nummern die Du oben erwähnt hast sieht praktisch identisch aus; nur die Sache mit dem abnehmbaren Kopf kann ich nicht ganz nachvollziehen; meine hat einen festen Kopf.


    Was passiert denn wenn bei Dir so ein Oris Typenschild dran ist? ;)


    Viele Grüße,

    Hagen

    .

  • Hallo,

    in den 60ern gab es die 3 Hersteller Westfalia, Peka und ORIS. Später kam noch Brink dazu, eine holl. Firma.

    Alle Hersteller lieferten ein Typenschild mit. Das war generell an der Halterung f.d. Steckdose vernietet und f.d. TÜV obligatorisch, ebenso die ABE in Papierform.

    Bei ORIS ist die Ident. Nr. am Kugelhals seitlich eingestanzt, wie Enzo schon geschrieben hat. Ob andere das auch gemacht haben, weiß ich nicht. Ich würde deswegen keinesfalls an den AHKs abschleifen und somit Nachweise vernichten.


    Ich habe hier alle Unterlagen von ORIS.

    Die AHK von 220 Sb, 230S und 250 S sind identisch. Ale hatten die interne Nr. D 20/2 und zul. AHLast 1500 kg. Ausführung starrer KKopf.

    Es gab später eine Auflastung bei starrem KKopf auf 1900 kg, das war die D 20/4

    Die Version mit abnehmbaren KKopf bekam die intern. Nr. D 20/3 zugeteilt. Dies waren die ersten Versuche mit abn. AHKs. Ich habe derartige noch neu hier, aber nicht für MB.


    Die 3 Hersteller, w.o., unterscheiden sich nur marginal.

    Ich würde daher dem letzten Satz von Hagen besondere Beachtung schenken ;)

    Gruß

    Carl

  • Hallo zusammen,

    Ich würde daher dem letzten Satz von Hagen besondere Beachtung schenken ;)

    ich hatte mir lange überlegt ob ich das schreiben soll...

    Wir bewegen uns da auf sehr dünnem Eis und in das einem öffentlichen Forum :-)


    Hier auf der Insel schweißt man einfach irgendwo 'ne Kugel dran und fertig ist die Kupplung. Hänger hat sowieso kein Kennzeichen, also interessiert niemanden. Ich sollte vielleicht mal Fotos von den abenteuerlichen DIY Hängern machen die hier unterwegs sind (KFz und vor allem Landwirtschaft) und im Forum einstellen...


    Viele Grüße,

    Hagen

    .

  • Hallo Carl,

    Du schreibst - und meinst damit vermutlich alle AHK-Versionen für die Heckflossen:


    "Ich habe hier alle Unterlagen von ORIS."


    Hast Du eventuell auch DIE Unterlage der AHK für den 3-Bänkler-IMA-Universal?

    Diese AHK hat andere vordere Halterungen, weil an diesem Wagen der hintere

    Fußraum und der spezielle Tank direkt hintereinander sitzen und die normalen

    Haltepunkte dadurch nicht erreichbar sind.

    Siehe anhängender Systemschnitt.


    Gruß Harald

  • Hallo Carl,


    während ich den letzten Beitrag schrieb, klingelte es in meinem Erinnerungs-Fundus -

    Du hattest mich bereits hinlänglich über genau diese AHK informiert!

    - siehe Anlage! -

    Sorry, dass mir dies nicht vor der erneuten Anfrage eingefallen war...


    Ich hatte danach auch einiges unternommen, um an DIESE AHK zu gelangen, und sogar

    bei Oris nachgefragt, ob man dort diese nochmals nachbauen würde - leider ohne Erfolg.


    Mir bleibt also nur, hier nochmals nachzufragen, ob jemand noch eine solche AHK mit der

    Oris-Bestellnummer 107.048, "interne" Bezeichnung D20/2, zu veräußern hat.


    Gruß Harald

  • nicht nur die Iren sind bei Anhängerkupplungen entspannter, mir fallen grad die französischen Nachrüst-AHKs ein, die nur an drei Punkten, ohne Zusatzverstärkungen, am Kofferraumboden verschraubt werden... Und dann darf man damit auf französ. Autobahnen auch noch mit 130 km/h ziehen...


    Grüße

    bacigalupo

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Tipps. Ich weiß nun, dass es eine von PEKA ist und die in den 70ern mit einer neuen Prüfnummer überarbeitet wurde. Deshalb konnte mir auch niemand mit der Nummer M 92 A und M3502 weiterhelfen. Auf dem Rahmen der AHK konnte ich auch keine Nummer finden.


    Gruß und ein schönes Wochenende

    Uli.