Posts by bacigalupo

    wobei man aber sagen kann, daß Indien zwar ein Drittweltland mit 1000 Problemen, aber immerhin eine mehr oder weniger funktionierende Demokratie ist, und das ist der große Unterschied zu einem diktatorischen Sklavenstaat wie der PRC, die grundsätzlich alles Negative verheimlicht, und sei es ein Virus. Und die das auch wieder tun wird...


    Niemand hat etwas gegen den Welthandel, es gibt genug Länder, mit denen man friedlich Vereinbarungen treffen kann, aber mit der aggressiven PRC geht das nicht, die muß man inzwischen wohl so betrachten, wie Churchill das Dritte Reich betrachtet hat. Herumeiern nur des Profits wegen hilft nicht mehr.

    Grüße

    bacigalupo

    eine Bewertung der Systeme erlaube ich mir einfach mal, zwei Diktaturen in D zu früheren Zeiten sollten einen eigentlich den Wert eines freiheitlichen Systems erkennen lassen. Und ein Land, das die Uiguren ähnlich miß-/behandelt, keine Wahlen ermöglicht, Kritiker und Regimegegner mindestens so eiskalt verschwinden läßt wie sein vermutlich giftmischender nördlicher Nachbar, auf Afrika und Europa Einfluß zu nehmen versucht, Daten und Wissen klaut, den Rest zusammenkauft, so ein Land ist einfach nur brandgefährlich. Da ist nichts Gutes dran, und wenn noch so viele günstige Batteriemodule etc für unsere neuen Elektrokarren von dort kommen. Nicht ohne Grund scheint auch die deutsche Politik ganz langsam zu merken, mit wem sie sich bzw ihre Freunde aus den Vorstandsetagen eingelassen haben.


    Grüße

    bacigalupo

    alles richtig. Im Gegensatz zu Japan hat man es aber bei China mit einer brutalen Diktatur zu tun, die nicht nur ihre Produkte (die wir natürlich des Preises wegen gekauft haben), sondern auch ihr System zu exportieren versucht. Eine vernünftige, auf den eigenen Erhalt bedachte europ. Wirtschaftspolitik würde auch den Verkauf von europ. Schlüsseltechnologiefirmen zu verhindern suchen. Aber da Gier bekanntlich Hirn frißt und ein paar Leute an diesem "Transfer" auch gut verdienen, geht Europa halt wohl mittelfristig vor die Hunde. Europ. Freiheiten und chinesisches Expansionsstreben gehen halt nicht zusammen. Der nächste Virus ist da nur ein Problem unter vielen.

    Ich für meinen Teil versuche Produkte der PRC zu vermeiden, wo es möglich ist. Ist nicht einfach und kostet mehr, zB bei Textilien, ists mir aber wert. Hongkong reicht mir als abschreckendes Beispiel für ein von China übernommenes, ehemals freies Land. Und nur weil in China vielleicht Oldtimerteile nachgefertig werden können, überzeugt mich das noch lange nicht von einem Sklavensystem. Dann lieber weiter mit zerrammelten Originalstoßstangen rumfahren oder das Dreifache für ein EU-Produkt zahlen...


    Grüße

    bacigalupo

    Für große Fahrer ist die Flosse viel angenehmer und Modelle ab 1963 bremsen auch viel besser dank Scheiben vorn, zweikreishydraulik und Bremskraftverstärker in Serie. Auch ist die Pandelachse in der Flosse schon genießbarer.


    Auch hinten ist die Flosse sehr geräumig (im Prinzip innen so groß wie der W108), der Kofferraum ist des Urlaubers Traum.


    Ich bin beide schon öfters gefahren und finde den Ponton schon etwas anstrengend, die ganze Bedienung ist wirklich frühe 50er Jahre. In der Flosse sitzt es sich dagegen sehr angenehm mit viel Platz in alle Richtungen. Zum häufigeren Fahren würde ich einen 200D mit dem 5-fach-gelagerten Motor und 55 PS nehmen, den Motor kann man im Rahmen einer Überholung auch noch hubraummäßig pimpen mit entsprechenden Leistungszuwächsen...


    Grüße

    bacigalupo

    3500 für einen Standard-OM615 klingt auch vernünftig, wenn es dann heute inflationsbereinigt 4000 sind, würde ich es auch für ok halten. Diesen Bauernmotor sollte aber auch jede halbwegs fähige Werkstatt selber zerlegen und zusammenbauen können und nur die eigentliche Überholung/Schleifen/Honen etc als Fremdarbeit vergeben müssen.

    Ich war an zwei M115-Überholungen beteiligt, das Teuerste waren jeweils die Kolben, da konnte ich aber 2x Übermaßkolben günstig aus Altbeständen ergattern, das war die halbe Miete.

    Und bei einem M102 mit Kolbenkipper kam mal ein einzelner Gebrauchtkolben gleichen Maßes rein, das Maschinchen lief danach wunderbar. Das sind ja im Vergleich zu heute einfach aufgebaute Motoren und keine empfindlichen Diven, die bis aufs letzte Nm optimiert wurden.


    Grüße

    bacigalupo

    Die 5,5Jx15 H2-Sonderaufbauräder gibt's auch noch beim S123 (Sonderwunsch) bzw den Leichen- und Krankenwagen. Diese Räder bekommt man durchaus, nur die Raddeckel dazu sind Goldstaub. Dann eben die teuren 185R15 93V von Michelin drauf und fertig. Dann passen Umfang, Traglast und Speedindex. Und zum Pendelachsfahrwerk paßt diese Rad-/Reifen-Kombination auch.


    Grüße

    bacigalupo

    Hi Tom,


    pardon, der /8 ist da tatsächlich 20 Jahre zu alt für diese Kategorie... Um 1990 haben eigentlich alle wichtigen Hersteller solide Autos gebaut, auch VAG und BMW. Ausreißer nach unten, was die Karosserien angeht, waren traditionell wieder Opel und Ford, deren Autos wurden aber so ab 1997 auch besser, Astra G/Vectra C rosten zB weit weniger als ihre Vorgänger, bei Ford waren wohl Focus I und Mondeo II auch solider als deren Vormodelle. Bei der Vorstellung des Mondeo II las ich vor 20 Jahren davon, daß Ford stolz darauf sei, die Autos nun auf 240.000 und nicht mehr auf 180.000 km Lebenszyklus ausgelegt zu haben...


    Grüße

    bacigalupo

    ich kam gestern aus Sizilien zurück, auf eigener Achse. Nun hat unser häßlicher W210 (nicht W201...) 483tkm auf der Uhr, mit 478tkm sind wir gestartet. Trotz teils übler Straßen keine Ausfälle, 6 Liter Realverbrauch trotz Klima, nur eine der unteren Motorabdeckungen mußte auf der Insel bleiben, nachdem sich ihre Schrauben losvibriert hatten. Wir haben das Auto seit mehr als 360tkm, halten aber die Technik regelmäßig instand, vor dem Urlaub gabs präventiv 4 AT-Injektoren, eine Kette und einen Kühler. Die Teile waren noch nicht richtig hin, aber vorbeugen ist besser als auf die Schuhe k...en und ich mag keine Pannen bei über 30 Grad. Das Auto hat noch die ersten Radlager, den ersten Anlasser und die erste Kupplung und diese Dinge sind nach Einschätzung unserer Werkstatt immer noch in fittem Zustand. Selbst die prophylaktisch getauschte Steuerkette war objektiv noch nicht gelängt.

    Wo die Grenze des Qualitätsverfalls bei den modernen Autos verläuft, ist für mich schwer zu sagen. Ich glaube, mit dem Downsizing der Motoren fing es an. Hubraumwürmer mit Riesenturbos können wohl nicht halten. Aber inzwischen gibt es zB wieder einen neuen Skoda Octavia mit 2.0 TDI und "nur" 122 PS, das könnte ja wieder halten. Man hat wohl dazugelernt.

    Ein /8-Dieselmotor schaffte jedenfalls im Normalfall keine 300tkm ohne Überholung, das muß man mal ehrlich sagen.


    Grüße

    bacigalupo

    aber bitte bedenken, daß so eine 55-60 Jahre alte, jahrzehntelang eingelagerte Ausstattung eingebaut in ein Auto die nächsten 10 Jahre auch ziemlich altern wird, durch Sonnenlicht etc. Die Gummihaaruntermatten sind ähnlich alt. Vielleicht sollte der Club die Sitze lieber als Referenzmuster ausstellen, für Leute, die ihre Ausstattung neu beziehen wollen. Für ein im Sommer regelmäßig benutztes Auto ist ein Neubezug mit nachgefertigten Originalstoffen inkl neuer Matten wohl die haltbarste Lösung. Die originalen Stoffe der späten 50er bis Mitte 70er hatten einfach noch nicht die Haltbarkeit, die ab dem W123 erreicht wurde. /8-Stoffausstattungen waren oft schon in den 80ern und 90ern total durchgewetzt, weil die Autos von dem km her länger gefahren wurden als W110/W111. Beim W123 hat man da wohl die Materialien abriebfester und mit mehr künstlichen Fasern gestaltet, ab da gabs ja auch 6-stellige Tachos. Aufplatzende Rücksitzlehnenoberkanten und vollkommen durchgeriebene Sitzflächen gibt's beim W123 und Nachfolgern kaum mehr, gerade mal die Fahrersitzlehnenwange außen gibt ab Serie 3 nach und die Farben bleichen ohne Colorglas aus.

    Insofern gehören beide Flossenausstattungen besser aufbewahrt und zur Betrachtung für Interessierte ausgestellt, eben weil sie so original und gut erhalten sind, vielleicht mal die Deckel hinten demontiert und zur technischen Dokumentation innen abfotografiert. Man setzt sich ja auch nicht als Besucher in einem Schloßmuseum aufs gestreifte Biedermeiersofa mit noch überlebender Originalpolsterung...

    Und jetzt ein Preiswettrennen zu starten, wer das meiste dafür hinlegen will, ist auch nicht sinnvoll, finde ich. Jemand, der das Geld hat und es den anderen Leuten so richtig zeigen will, zahlt vielleicht auch 5000... Dann lieber in Ornbau ausstellen und der Allgemeinheit "museal" zugänglich machen. Da kann der eine oder andere Sattler dann am Objekt noch was dazulernen.


    Grüße

    bacigalupo

    ganz ehrlich, sowas gehört ins Fränkische Freilandmuseum nach Bad Windsheim. Dort hat man auch Ahnung vom Abbau solcher Großgeräte und hat die Möglichkeit, das wieder aufzubauen.

    Wir im VdH sollten uns auf autonahe Dinge und Geräte beschränken.


    Grüße

    bacigalupo

    kurz dachte ich, es ist das Lager von W.S. wegen der Teile in den Dachschindeln... Mannomann, man kann froh sein, wenn man selber nicht so endet wie der 110er Flossenenthusiast. Ein Glück, daß das Germanische Nat. äh Flossenmuseum in Nürn... äh Ornbau aka VdH sowas einsammeln kann. Glückwunsch zur gelungenen Bergung. Gabs wieder M121-Motoren?


    Grüße

    bacigalupo

    Für den /8 gibt's rechts zwei Versionen, eine für Tür- und eine für Flügelmontage, mit schmalem (Tür) und breitem Fuß (Flügel). Bzw. noch eine extra Version für Türmontage Frankreich mit Gelenk im Fuß, war dort so Vorschrift. Die Ausführung für Montage an der Tür gibt ausreichend Sicht, selbst zum Anhängerfahren und Überholen, das ist zumindest meine Erfahrung aus vielen Jahren Erstserien-/8.


    Die Montage am Kotflügel, so schön alleinstehend, dürfte für manche schlechtgelaunten Zeitgenossen eine Einladung zum Abreißen darstellen, fürchte ich. Und schnell demontieren/entwenden läßt er sich so leider auch.


    Grüße

    bacigalupo

    die 8/9-Sitzer-Langflossen sind aber vom Hersteller schon auf diese Belastung ausgerechnet und mit entsprechend stärker ausgelegten Komponenten ausgerüstet worden, die können das schon ab. Eine Normallimousine kann man aber nicht auflasten, das Risiko geht heute kein Hersteller mehr ein, schon gar nicht nach über 50 Jahren, wo eine Materialermüdung noch mit eingerechnet werden muß. Heute gibt es Produkthaftungsgesetze, wo es in den 60ern noch gehießen hätte, daß der Kunde im Fall des Falles halt Pech gehabt hätte...

    Auflasten der zGM kann man vergessen, das muß der Fahrzeughersteller bzw Fahrgestellhersteller absegnen und das macht er nicht. Bei einem Transporter, den es in 2,8t und in 3,5t-Version gibt, kann man sowas mit dem Einbau der entsprechenden 3,5t-Achsen, Federn, Stoßdämpfern, Stabilisatoren, Bremsen, Rädern und Reifen evtl hinkriegen, aber bei einem PKW kann man das abschreiben. MB wird kaum für ein vor 55 Jahren gebautes Auto eine Auflastung ausstellen.

    185/80R14 90H Michelin MXV (teuer, aber gut) oder eben der Vredestein Sprint Classic wären dann die Alternative, wenn Traglastindex 90 und Speedindex H reichen. Oder, falls C-Reifen (Cargo-Reifen für Transporter) eingetragen wurden wegen der zGM, dann so weit ablasten lassen, daß PKW-Reifen mit Traglastindex 90 reichen.

    205/70R14 reichen von der Traglast her meist bis Index 93 oder 94 (manchmal auch 95), es gab auch mal eine Reinforced-Version mit Index 97 für späte VW T3 Busse mit 6Jx14-Alurädern.


    Was ist denn aktuell an Höchstgeschwindigkeit in den Papieren eingetragen?

    Ist Deine Leiche auf einem orig. Fahrgestellaufgebaut worden? Dann war wohl eine 5Jx15-Felge original mit Bereifung 7.00-15 L (Serie 82). Später ersetzt durch den 185R15-Reifen (auch Serie 82).


    Eine Leiche auf W111-Limousinenbasis hatte ja 5Jx13 mit 7.25S13-Reifen. Hier passen vom Abrollumfang her 185R14, 205/70R14 und 205/65R15.


    Die Pendelachsautos sind aber eigentlich nicht so wirklich geeignet für sehr breite Felgen mit zu niedrigen Querschnitten und Reifenbreiten. 205/70R14 auf 6Jx14 ist eigentlich schon breit und niedrig genug für ein Auto, das mit diagonalen 7.25S13 ausgeliefert wurde. Das Fahrverhalten wird sonst "eckig", weil die Pendelachse nicht mehr um die ganze Reifenaufstandsfläche herum arbeiten kann. Ich hatte in den 90ern auf meinem damaligen 280S W108 205/70R14 auf 6,5Jx14 und als Krönung 225/60R15 auf 7J15 ET25 vom W126 eingetragen, letzteres fuhr sich nicht mehr wirklich gut (aber ich war jung und wollte posen). Da mein Kahn schon die belüfteten Bremsen vorn vom 3.5 hatte (die gabs ab 71 für alle W108), paßten sowohl die 6,5Jx14 als auch die 7Jx15 von der Freigängigkeit her, die 225er Reifen dagegen schliffen anfangs an den Bremsschläuchen vorn. Über die Eintragung wundere ich mich noch heute, sie war keine gute Idee...


    Grüße

    bacigalupo