Posts by Harald OM621

    Hallo Threat-Beteiligte und -Interessierte,


    nach ziemlich genau 1.000 km HVO 100 - davon ca. 750 km ohne wesentliche Diesel-Beimischung - berichte ich

    gerne über meine natürlich subjektiven Erfahrungen:


    Generell: SEHR positiv, mit einer Einschränkung


    + Motor-Geräusch:

    Nach meinem Eindruck deutlich leiser, gerade im Reise-Tempo zwischen 95 und 110 km/h -

    das 55-PS-Maschinchen klingt im Diesel-Betrieb in diesem Bereich für mich rauher und lauter.

    + Leistung:

    Der Vortrieb ist keinesfalls geringer oder verzögert, nach meinem Eindruck hängt der Motor

    noch besser am Gas und hat mindestens die gleiche Leistung.

    +  Rauchbildung:

    Auch zuvor hielt sich an meiner Black Lady dieser Diesel-Nebeneffekt in Grenzen, dank perfekter

    Ventileinstellung; im HVO-Betrieb ist diese Eigenschaft auch im Zeitraum zwischen Kaltstart und

    Betriebs-warmem Motor geringer.

    +- Gerüche:

    Der seit fast 60 Jahren meine ollen Mercedesse umwabernde Diesel-Geruch (Banausen sprechen

    hier auch schon mal von Gestank!) ist auch im Abgas quasi verschwunden - zu meinem Leidwesen,

    zur Freude anderer. Fritten-Smell oder ähnliches gibt es gottseidank nicht...

    - Temperatur:

    Gerade an heißen Tagen scheint mir die Betriebstemperatur bei Reisegeschwindigkeit 100 km/h

    um etwa 10° Celsíus - also nun 95 ° - höher als beim Diesel-Betrieb zu sein.

    Sie geht jedoch umgehend auf 85° zurück, wenn ich unter 80 km/h fahre.

    + Kosten - aktuell:

    Aufgrund der zur Zeit unverschämt - und ungerechtfertigt - hohen Dieselpreise bezahle ich aktuell

    für HVO etwa 5 bis 10 Cent weniger - muss dazu allerdings in Kiel bei Fa. Willer tanken, die diesen

    Kraftstoff damit durchaus clever promoten, auch "Pfennigfuchsern" näherbringen.


    Erstes Fazit:


    Natürlich sind mir die Vor- und Nachteile dieser Diesel-Alternative bekannt:

    Argumenten wie Schadstoff-Reduzierung, Recoursenschonung usw. stehen z. B. hohe logistische Probleme gegenüber.


    Für mich überwiegen die Vorteile eindeutig - davon auisgehend, dass an dem wunderbaren OM 621.918, seiner ESP

    und dem sonstigen Beiwerk keine Langzeitschäden zu erwarten sind.


    Wie sehr ihr das?


    Gruß Harald

    Moin Fach-Wissende und Neugierige,


    beim gestrigen Oldtimer-Stammtisch wurde - teilweise sehr emotional - über das Für und Wider des

    HVO-Einsatzes bei unseren Alt-Diesel-Benzen diskutiert.

    Allerdings konnte (wie auch - ohne wirkliche Fachleute!) nicht geklärt werden, ob dieses Zeug auch von

    unseren OM 621 und ähnlichen vorsintflutlichen Selbstzündern schadensfrei vertragen wird.


    Deshalb die Frage an euch, ob HVO genutzt werden darf oder nicht?


    Danke vorab!

    Harald

    Moin Herbert,

    moin ihr weiteren Spezialisten,


    nach Erhalt der letzten - sonstigen - Austausch-Teile für den besagten, auch für den 1. Gang

    zuständigen Schaltstrang wollen wir diese Baustelle am RHD zeitnah finishen.

    Es fehlt also "nur noch" das wichtigste Teil, nämlich die Rechtslenker-spezielle Schaltstange,

    spiegelsymmetrisch zur LHD-Version A 110 260 35 33.


    Herbet,

    gibt es bereits eine Antwort auf deine Nachfrage bezüglich der Rechtslenker-Schaltstange?


    Gruß Harald

    Moin Herbert,

    moin an die weiteren Interessierten,


    im März eröffnete ich diesen Threat mit folgenden Worten:


    Guten Tag liebe Allwissenden,


    an meiner W110 230 IMA-Kombiflosse RHD - ein 1966 als RECHTSLENKER produzierter und nach GB ausgelieferter Universal -

    hat das Schaltgestänge für den ersten Gang so viel Spiel, dass dieser dann und wann nicht in seiner Soll-Position verbleibt oder

    sogar im Augenblick des Anfahrens heraus"fällt".


    Diese Situation hat sich - dank der akribischen und geduldigen Hilfe von Beule - in der letzten Woche erheblich verbessert,

    weil wir die für den ersten Gang zuständigen Gestänge-Teile Stück für Stück ausgetauscht (Kugelpfannen, Zwischenstück) und

    dazu die Schaltstange "585" Längen-verändert haben. Das Ergebnis: Die Schaltung arbeitet wieder nahezu perfekt.


    Aber:

    Durch die Vergrößerung des Abstandes der Schaltstangen-Aufnahmepunkte - mittels Herausdrehen des Kugelpfannen-Kopfes -

    sitzt dieses Neuteil quasi "auf der letzen Rille", hat kaum noch Gewinde zu fassen.


    Dies möchte ich gerne vorsorglich ändern - und suche deshalb nach einer weiteren RECHTSLENKER-Schaltstange, um deren

    Gewinde entsprechend zu verlängern.

    Das Teil wird für die Linkslenker unter A 110 260 35 33 geführt; welche Bezeichnung die RHD-Variante hat, weiß ich nicht.


    @ Herbert, frage doch mal bei deinem australischen "Dealer" nach, ob dieser ein solches Teil hat.

    @ Ihrs, sofern ihr RHD-Teile habt - bitte schaut doch auch mal nach.


    Vielen Dank allerseits,

    schönen Abend!


    Harald

    Hallo Illya,


    ich bin gespannt, was du bezüglich des Entstehungs-Jahres deines IMA´s noch heraus bekommst.

    Wenn die Seitenfenster-Technik tatsächlich original sein sollte, gäbe es somit, neben den beiden

    bekannten Montage-Systematiken mit den unterschiedlichen Scheibengrößen, noch eine weitere

    Version...


    Das Material der originalen Ladeflächen inklusive der Rückbank-Rückenlehne wird in der Mercedes-

    Benz-Pressemappe zum Universal als "Panolux" bezeichnet, und als Kombination von Holzfasern

    und Bekelitharz beschrieben.

    Hervorgehoben wird:

    „Es garantiert höchsten Schutz gegen Kratzspuren, Flecken, Abnutzung usw., ganz abgesehen von

    der luxuriösen Note, die der Wagen dadurch erhält.“

    Und weiter:

    „Die Verwendung des Holzbodens aus einem so wertvollen Material wie ‚Panolux‘ ist kostspieliger

    als lackiertes Blech, bietet jedoch außer dem luxuriösen Aussehen den Vorteil einer guten Geräusch-

    dämpfung.“


    In meinen beiden - auch hier ziemlich originalen - Kombiflossen bestehen diese Flächen aus einer

    äußerst robusten Schichtholzplatte - aus diversen, miteinander verleimten Furnierlagen - und einer

    einseitig aufkaschierten Deckschicht, die damals aus mit Melaminharz verschmolzenen Holzfasern

    hergestellt wurde.

    Diese etwa 1,5 mm dicken "Kunstharz"-Platten mit dem speziellen "IMA"-Dekor soll es noch immer

    bei einer bestimmten Herstellerfirma geben.

    Als Ersatz für die Tragplatte empfehlen sich Multiplexplatten, die für die Herstellung von Schultischen

    etc. verwendet werden; sie sind wie die originalen Platten aus Schichtholz und sehen an den Kanten

    entsprechend aus, sind jedoch im Kunststoffbad verpresst und somit auch dauerhaft Wasser-resistent.


    Die Alu-Gummi-Schienen gab es vor einigen Jahren - als Nachfertigung? - genialer Weise beim VDH.

    Falls du über diesen Weg keine mehr bekommen kannst, lohnt es sich, bei den Jungs nachzufragen,

    die bereits IMA-Voll- oder -Teil-Restaurationen überlebt haben.

    Und auch der Blick über den Tellerrand lohnt - diese Schienen wurden auch in anderen Kombis und

    Transportern verwendet.


    Schönen Abend!

    Harald


    Hallo Illya,


    weder bin ich wirklicher Fachmann noch Gutachter, bin aber nach Betrachtung der beiden

    zusätzlichen Fotos zu 100 % überzeugt, dass es sich um einen IMA Universal handelt.

    Die Heckklappe, die Karosserieschürze darunter, aber auch der Dachabschluss sind hier

    eindeutige Hinweise.

    Die nicht IMA-konforme rückseitige Bekleidung der Rückenlehne mindert meine Meinung

    nicht; in vielen unserer Kombis wurden die durchgerockten Ladeflächen durch neue

    Beplankungen und leider auch - wie hier - ohne die originalen Alu-Gummi-Leisten ersetzt.


    Nach meinen Informationen wurde das Grundkonzept des Universal-Kombis bei der

    Firma IMA entwickelt und dem Mutterkonzern präsentiert - und dann im Team mit den

    Mercedes-Designern in Stuttgart zur Ausführungsreife durchentwickelt.

    Jauernig oder auch andere Firmen, die sich mit dem Umbau von Limousinen zu Kombis

    befassten, waren hier m. E. nicht beteiligt.


    Wenn dein Universal - bzw. das KIT-Fahrzeug, das Mercedes-Benz seinem Kombi-Hersteller

    zugeliefert hat - gemäß der Fahrgestellnummer tatsächlich bereits 1964 produziert wurde,

    könnte es sich um ein ganz frühes Exemplar handeln. An deiner Stelle würde ich hier mal

    weiter recherchieren.

    Möglicher Weise wurde zu diesem frühen Produktionszeitpunkt noch nach dem "idealen"

    Seitenscheiben-Montagekonzept gesucht, also auch, wie bei deinem Universal, mit innen

    verschraubten Rahmen experimentiert?


    Bleib dran!

    Harald

    Moin Illya,


    deine Beschreibung der Seitenfenster-Technik - mit an den Korosseriefalzen verschraubten

    Fensteraufnahme-Profilen - sowie das genannte Baujahr 1964 könnten zwar auf einen anderen

    Hersteller als IMA hinweisen.

    Das Kombi-Design, zumindest die im Foto gezeigte seitliche Ansicht, deutet für mich ganz klar

    auf einen der - seitens Mercedes-Benz als Kombi-Variante autorisierten - IMA-Fahrzeuge hin.

    Die fantastische Dachlinie, die speziellen Fondtüren und die Dreiecks-Heckleuchten sind

    meines Erachterns eindeutige Hinweise.

    Stutzig macht mich allerdings das genannte Baujahr. Die Flossen-Kombi-Produktion bei IMA

    begann nach meiner Kenntnis erst 1965.

    Möglicher Weise hatte der seinerzeitige Gutachter keine Ahnung...?


    Stell doch bitte mal weitere Fotos, vom Heck, dem Innenleben des Laderaumes, etc. hier ein.

    Damit lassen sich sicher weitere Hinweise finden, welche Firma hier tätig war.


    Gruß Harald

    Moin Illya,

    zunächst mal herzlichen Glückwunsch zum Erwerb dieses schönen Kombis!


    Wenn ich das im Foto richtig sehe, sind die Seitenscheiben mit dreiseitigen profilierten Blech-Blenden

    umrahmt.

    Diese sind - sofern sie den Original-Teilen entsprechen - jedoch keine wirklichen "Rahmen",

    sondern eher "Schmuck"-Profile, die mittels diverser Blech-"Zungen" in der Mittel-Fuge der Gummi-

    Dichtungen gehaltert werden, und diese nach außen hin abdecken.

    Die Glasscheiben werden (im Original-Zustand) vierseitig ausschließlich durch die Gummidichtungen

    an den Blechfalzen fixiert.

    Beim Ausbau der Blech-Blenden (und der Fenster) ist zu beachten, dass die eloxierten Alublenden

    zuvor demontiert werden, weil die seitlichen Blendenteile - sofern deren Längen nicht durch Weg-

    Rosten verkürzt worden sind - hinter diesen Aluleisten durchlaufen.


    Also:


    Nach Demontage der äußeren Aluleiste und dem - vorsichtigen - Aushebeln der Blech-Blende aus

    der Gummidichtung können die Scheiben mit den Dichtungen nach außen entfernt werden.


    Bei meiner Black Lady - die ebenfalls diese Schmuck-Blenden hat - habe ich bei einem der bekannten

    Anbieter ein Gummiprofil gefunden, das der Original-Dichtung am nächsten kam.

    An diesem Profil musste ich für die oberen und die seitlichen Kanten mittels Cutter eine "Lippe"

    abschneiden, um das Volumen zu verringern.


    Die Skizze hängt hier an.


    Soweit in Kürze.

    Gummidichtungs-Ersatz Seitenfenser hinten .pdfGruß Harald

    Hello Herby aus Kalkutta,


    vielen Dank für dein Angebot inkl. des Hinweises auf deinen australischen Kontakt.


    Zur Zeit gibt es für die "Grey Lady" - meine W110 230-RHD-Kombiflosse - keinen Bedarf,

    aber das kann sich natürlich schnell ändern.


    Irgendwann könnte der Zustand des Abgas-Krümmers am originalen M180 kritisch werden;

    dieses Teil ist speziell, weil auf der gleichen Seite auch die Lenk-Technik ihren Platz braucht.


    Frage deinen Schrotthändler doch mal, ob er einen solchen Sammler in sehr gutem / gutem

    Zustand liegen hat - danke!


    Harry aus Norddeutschland 8)

    Guten Abend Habo,

    hatte leider ich bisher versäumt, dir zu danken!


    Wir sind ein gutes Stück weitergekommen, das Problem des dann und wann "herausfallenden" 1. Ganges ist

    dadurch deutlich kleiner geworden.

    Am Getriebe sind wir fertig - dort hatte die Aufnahme-Achse des Schaltestänges erhebliches SEITLICHES Spiel,

    das wir mit Distanzscheiben minimieren konnten.


    Der weitere Gestänge-Verlauf ab dort bis in die Lenkung eingehend hat offensichtlich deutlich weniger Spiel

    als zunächst vermutet.


    Bei Gelegenheit werden wir an die - ziemlich schlackernde - Lenkrad-Schaltung herangehen, die Mechanik um

    die Schaltstange herum mit neuen Kunststoff-Teilen ausstatten, und hoffen, damit und mit einer abschließenden

    Fein-Justierung aller Teile das Problem endgültig beseitigen zu können.


    Ich berichte!


    Harald

    Mion Hubert,

    danke für deine Recherche!


    Somit können wir annehmen, dass das Rechtslenker-Schaltgestänge zwischen oberer Umlenkung und

    dem Getriebedeckel nicht komplizierter ist als bei den Linkslenkern - vielleicht sogar identisch.

    Fraglich ist, ob die Aufnahmen am Getriebedeckel ohne weitere größere Maßnahmen erreichbar sind

    und mit neuen "Gummiaugen" instandgesetzt werden können.


    Vielleicht weiß der eine oder andere von euch darüber zu berichten...


    Hello Beule,

    danke auch dir für deine Hilfe!

    Ich habe meine Rampen zurück, werde mir Morgen die Situation aus nächster Nähe ansehen und berichten.


    Euch allen einen schönen Sonntag!

    Harald

    Guten Tag liebe Allwissenden,


    an meiner W110 230 IMA-Kombiflosse RHD - ein 1966 als RECHTSLENKER produzierter und nach GB ausgelieferter Universal -

    hat das Schaltgestänge für den ersten Gang so viel Spiel, dass dieser dann und wann nicht in seiner Soll-Position verbleibt oder

    sogar im Augenblick des Anfahrens heraus"fällt".

    Ansteuern lassen sich die 4 Vorwärtsgänge und der Rückwärtsgang problemlos, in den anderen Gängen hat der Schalthebel

    m. E. deutlich weniger Spiel, bleibt auch in der Soll-Position.


    Erste Tests zeigten, dass die oberen Gestänge-Teile inklusive der Umlenkungen relativ wenig Spiel haben. Demnach müsste

    sich das wesentliche Spiel im weiterführenden Gestänge zwischen oberer Umlenkung und den Getriebeaufnahmen entwickeln.


    Beule und ich vermuten, dass für die doch relativ geringe Stückzahl an W110-Rechtslenkern kein gesondertes Getriebe - dann

    idealer Weise mit den Aufnahmen auf der rechten Seite - entwickelt worden ist, sondern übliche Getriebe mit oberen Aufnahmen

    verbaut sind, zu denen die Schaltgestänge mehr oder weniger kompliziert hingeführt werden.


    Dazu meine Fragen an euch:


    - Ist unsere Annahmen richtig, dass für diese Fahrzeuge - W110 230 RHD - kein spezielles Getriebe hergestellt und verbaut worden ist?


    - Hat der eine oder andere von euch Kenntisse - oder vielleicht sogar Unterlagen - darüber, welches Getriebe vermutlich verbaut ist?

    Mir fehlt für dieses Fahrzeug leider die Datenkarte.


    - Hat der eine oder andere von euch Kenntisse - oder vielleicht sogar Unterlagen - darüber, wie das Schaltgestänge zwischen oberer

    Umlenkung und der - oberen? - Getriebeaufnahme geführt ist, und welche Teile hierfür benötigt werden?


    Jenen, die mir hier helfen können, danke ich bereits jetzt herzlich!


    Viele Grüße

    Harald

    Moin,


    der Mercedes-Chef-Designer der letzten Jahrzehne verlässt Ende Januar 2026 das Unternehmen,

    und wird vom Konzern und Konzern-nahen Publikationen glorifiziert und gelobhudelt - u. a. für

    seine (Zitat) ...visionäre Designphilosophie der „Sinnlichen Klarheit“.


    Ich habe in den Dutzenden von (selten) mehr oder (deutlich häufiger) weniger gelungenen Modellen

    keine durchgängige Design-Linie und schon gar nicht eine "Sinnliche Klarheit" entdecken können.


    Was meint ihr?


    Gruß Harald

    Moin Winfried,


    ich finde es wunderbar, dass du dich mit diesem Thema so eingehend beschäftigst, und eine machbare

    Lösung entwickeln möchtest!


    Danke auch an alle anderen Beteiligten, dass ihr euch ebenfalls Gedanken um eine optisch "unauffällige",

    jedoch technisch sichere Intervall-Schaltung macht.


    Bleibt dran, möglicher Weise fiindet ihr eine Lösung, die ebenso genial wie die von Albert Gerold ist.


    Frostige Grüße

    aus dem hohen Norden


    Harald

    Hallo Marius,


    von allem, was mit "Relais/Schaltung/Schalter" zusammenhängt, lasse ich lieber die Finger.


    Ein ganz früher Versuch, an einem meiner Pontons das Vorglühsystem zu "reparieren",

    endete in einem veritablen Schaden an diesem ansonsten wunderbaren hellblauen

    Schmalkühler mit Textil-Schiebedach - der dadurch in der Schrottpresse endete.


    Vielleicht gibt es doch noch die Möglichkeit, eine einbaufertige Schaltung zu erstehen...


    Gruß Harald

    Moin Uli,


    du schreibst: Die Schalter unterscheiden sich.

    Dies hatte ich befürchtet - somit ist die clevere Lösung mit dem VW-Relais bei den Heckflossen nicht anwendbar.



    Moin ihr Elektro-Tüftler und -Spezialisten,


    vielleicht sollte Alberts Gerolds geniale Intervall-Lösung doch nochmals, in kleiner Stückzahl, nachgebaut werden?

    So etwa 5 Schalter würden hier im nahen Umfeld sofort Abnehmer finden...


    WER KÖNNTE DIES?


    Gruß Harald

    Moin Beule,

    zwei Fragen dazu:


    - Welches Format - etwa - hat das Teil?


    - Wann sollte es in Wuppertal sein?


    Warum ich frage:

    Im Dezember oder Januar fahre ich nach Düsseldorf, komme dabei über Wuppertal rein -

    und könnte somit liefern...


    Gruß Harald

    Hello Fach-Leute,


    diese Frage ist leider zwischen meinen vielen Zeilen im Beitrag 13 "untergegangen" - deshalb hier nochmals:


    ... nun die Frage an die Spezialisten unter uns:


    Unterscheiden sich die (ergänzend: normalen, zweistufigen) Scheibenwischer-Relais / -Schalter der Pagoden und der Heckflossen grundsätzlich,

    oder wäre die von "Franz W." für die Pagoden vorgestellte Variante übertragbar auf die kleinen Heckflossen?


    Über eine klärende Antwort würde ich mich sehr freuen!


    Gruß Harald

    Moin...


    @ Wolfgang: Gerne - auch wenn es die falschen Fotos waren...

    @ "carolus": Danke für die positive System-Bewertung (wie gerne würde ich dich als Thread-Partner mit Vornamen grüßen!)

    @ Marius: Danke vor allem für den Hinweis auf den betreffenden - bereits über 20 Jahre zurückliegenden - Thread im Pagodentreff;

    Dort haben einige Spezi´s sich coole Intervall-Technik-Varianten einfallen lassen...


    ... nun die Frage an die Spezialisten uns uns:


    Unterscheiden sich die Scheibenwischer-Relais / -Schalter der Pagoden und der Heckflossen grundsätzlich,

    oder wäre die von "Franz W." für die Pagoden vorgestellte Variante übertragbar auf die kleinen Heckflossen?


    Textauszug aus dem Pagodentreff-Thread - Beitrag "Franz W.":


    Benötigte Teile:


    Relais mit VW Teilenummer: 191 955 529
    Hella Nummer 004876-00
    Das Relais ist oben groß mit 72 gestempelt.
    Wird zuhauf in alten Golf und Passat eingebaut sein.

    Einbau:

    Kontakt 31 am VW-Relais mit Kontakt 85 am Pagoden-Scheibenwischer-Relais verbinden. (Masse)
    Kontakt 15 am VW-Relais mit Kontakt 56b am Pagoden-Scheibenwischer-Relais verbinden. (Zündungsplus)
    Kontakt 53 am VW-Relais mit Kontakt 56 am Pagoden-Scheibenwischer-Relais verbinden. (zum SW Motor)
    Kontakt L am VW-Relais mit dem Kontakt an der Wischwasser Pumpe verbinden, der vom Lenkstockschalter kommt,

    also nicht mit dem Masse Kontakt.


    Ende Textauszug!


    Ein Problem dürfte sich mit dem "Kontakt L" ergeben - die Heckflossen haben keine Lenkstockschalter...

    Aber auch dafür werden die Fachleute unter euch eine coole Lösung haben!


    Gruß Harald