Posts by Harald OM621

    Moin Winfried,


    zunächst mal freue ich mich, dass über den Namen der Kulissenstadt noch nicht entschieden worden ist.

    Und NEIN, natürlich nehme ich dir solche "Spässchen" nicht übel, sondern freue mich über Auflockerungen

    jeder Art.

    Wer meine Beiträge liest, weiß, dass ich mich hier gerne mit Spaß und Lust und Laune beteilige - mich

    allerdings trotzdem bemühe, am Thema zu bleiben.


    Horst und seinem Team wünsche ich wirklich, dass in Ornbau irgendwann mal so etwas wie Ruhe einkehrt,

    dass ihr alle euch mal zurücklehnen, mal durchatmen könnt...


    ...und genießen lernt, was ihr dort initiiert und geschaffen habt!


    Gibt´s auf der Welt Vergleichbares? Ich wette: NEIN!


    Gruß Harald

    Tja,


    möglicher Weise ist der Drops bereits gelutscht, und wir haben das nicht mitbekommen?

    Ich habe tatsächlich mit einer größeren Resonanz gerechnet...


    Schade, aber so ist das nun mal:


    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...

    (Hm - dieser Satz kommt mir irgendwie bekannt vor!)

    Wie Beule so treffend und trefflich schreibt:

    Beulen gehen immer nach außen - sind also konvex.


    Also sind die üblichen, üblicher Weise "Beule" genannten Beschädigungen

    Dellen - sie sind also konkav.


    Es gibt da eine wunderbare Eselsbrücke, die den Unterschied zwischen konkav und konvex

    sehr anschaulich macht:


    War das Mädchen brav (bzw. beide vorsichtig), bleibt der Bauch konkav

    (also flach nach innen gewölbt),

    hat das Mädchen (ungeschützten) S e x, wird der Bauch konvex

    (also nach außen gewölbt).


    NEIN - ist nicht von mir!!!

    Beule -


    bitte größer das Foto - das hintere der beiden Fahrzeuge KÖNNTE ein Modell sein,

    dessen Namen ich in bestimmten Zusammenhängen nicht mehr laut nennen darf.


    Schade - eigentlich...

    (was sagt nochmal der Kampfflieger zu diesem Un-Wort?)

    Hallo Hagen und Volkmar,


    wieder einmal vielen Dank für eure Tipps und Hinweise.


    Kandidat Gelenkwelle:

    Diese wurde Ende September 2021 von der Fa. Walterscheid komplett überholt -

    bis auf das mittlere und hintere Rohr wurde wirklich ALLES andere wurde erneuert -

    und von einer Oldtimer-affinen Werkstatt eingebaut.

    Da kann "eigentlich" (wie sagt der Jagdflieger dazu immer?) nichts mehr rütteln,

    klappern oder un-wuchten.


    Assistenz durch einen "Beschleunigungsaufnehmer":

    Bisher - verzeiht mir - wusste ich nicht einmal, dass es so etwas gibt.

    Aber ich werde mal in der Werkstatt nachfragen, die sollte solch ein Gerät doch haben.


    Beschädigung im Getriebe:

    VOR dem Tausch der Motor-Lager traten bei jedem Gang, in jeder Geschwindigkeit,

    vor allem beim Beschleunigen "Kontakt"-Vibrationen verbunden mit metallischem

    Geräusch auf, daran hatte ich mich "gewöhnt".

    Jetzt, nach Ausbau der absolut fertigen Alt-Lager und der Erkenntnis, dass hier Stahl

    auf Stahl traf, treten DIESE Vibrationen gar nicht mehr auf, auch im 3. Gang nicht.

    Die jetzt spürbaren Vibrationen verorte ich eher in einer Unwucht oder ähnlichem.


    Möglicher Weise doch ein Getriebeschaden?


    Gruß Harald

    <X kleine Korrektur <X


    Glücklicher Weise liest der liebe Monteur meinen Sermon mit, und hat mich dezent auf einen kleinen

    Fehler aufmerksam gemacht - durch seine provozierende Frage, ob denn dann, wenn die Motor-/

    Getriebeeinheit um einige Millimeter nach oben, also in Richtung des an starrer Achse verbauten

    Zwischenhebels, wandern würde, die Schaltstange tatsächlich länger werden müsse - oder ggf. doch

    lieber kürzer...?


    Zu meiner Entschuldigung darf ich erwähnen, dass die Verstellung in kleinen Schritten vom Monteur

    durchgeführt wurde, während ich innen immer wieder den Motor startete, in der Gangschaltung

    herumrührte und meine Eindrücke zum besten gab.


    Wie dem auch sei, die Schaltstange ist nun exakt auf die neue Motorposition eingestellt.

    Wenn doch nur das Problem mit dem 3. Gang nicht wäre...


    Hier nochmals in Bunt!


    Zum RESTMANGEL - die nächste Fragerunde an euch:


    In den Gängen 1, 2 und 4 kann ich zügig beschleunigen, ohne dass Vibrationen oder sonstige Reaktionen

    auftreten. Es macht richtig Spaß, den Motor mal zu belasten, ohne dass die gesamte Karosse mit vibriert.

    Wenn ich allerdings im 3. Gang beschleunige, treten Vibrationen auf, die in etwa mit einer Radunwucht

    zu vergleichen sind - vor allem im Bereich zwischen 35 und 55 km{h.

    Auch wenn ich in diesem Bereich und Gang die Geschwindigkeit konstant halte, ist - im Vergleich zu den

    anderen Gängen - eine gewisse Unruhe zu spüren.


    Deshalb erneut meine Fragen - die 3. geändert:


    1. Könnten diese Vibrationen - die nur im 3. Gang auftreten - durch eine nicht korrekte Ansteuerung der

    Schaltung an das Getriebe entstehen?


    2. Wenn ja: Ist es schwierig, das Schaltgestänge so einzustellen, auch der 3. Gang wieder "richtig" sitzt?


    3. Ergänzend:

    Wenn NEIN: Wodurch könnten diese Vibrationen ansonsten entstehen? Getriebe? Kupplung?


    Herzlichen Dank vorab für eure Ratschläge - und verzeiht mir meine Unkenntnis!

    Harald


    Wow - der Opel samt Pilot war ja auch ein cooles Gespann...:thumbup:


    Und das Fähr-Abenteuer mit dem Käfer hätte wirklich auch schiefgehen können -

    statt Bodenwellen gibt´s auf der Ostsee bekanntermaßen dann und wann andere

    Wellen, die auch schon mal über höhere Bordwände springen und angrenzende

    Flächen schnell freispülen...


    Aber Glück gehörte damals irgendwie dazu - es war eigentlich nie gefährlich genug,

    und trotzdem ging es meistens gut...:saint:

    Ihr lieben Wissenden, Neugierigen, milde Lächelnden,


    hier nun mein - noch nicht ganz abschließender - Bericht!


    Seit heute Mittag ist die Schaltung wieder in Ordnung - und wenn ich mich nicht täusche,

    ist sie straffer und genauer als vor dem Motorlager-Wechsel.

    Auf einen kleinen, noch zu behebenden Restmangel komme ich noch.


    Das Studium des Werkstatt-Handbuches (nochmals danke, Hagen!), tiefgründiges Nachdenken

    über die gesamte Schaltanlage und eine genaue Bestands-Analyse vor Beginn der Arbeiten

    haben die eigentliche Schrauberei deutlich erleichtert und verkürzt; letztendlich verblieben

    folgende Arbeiten:


    1. Beim technischen Check hatte sich herausgestellt, dass der "Zwischenhebel" auf seiner Achse

    etwa 4 mm Spiel hatte - seitlich, versteht sich:

    Es fehlte die vordere Scheibe, die den Sicherungsring vom Zwischenhebel trennt.

    Diese Scheibe haben wir organisiert und heute nachgerüstet - zusammen mit einer zusätzlichen

    kleinen, extern gedrehten Scheibe, die nun den Zwischenraum zwischen Scheibe und Nadellager

    füllt.

    Das Ergebnis: Der Zwischenhebel hat nur noch etwa 0,5 mm Spiel, dreht aber leicht.


    2. Ausgehend von der Überlegung, dass die Motor-/Getriebeeinheit durch den Tausch der 3 Lager

    um ca. 8 mm höher liegen dürfte als zuvor, haben wir die Schaltstange (wenn sie denn so heißt),

    die vom Zwischenhebel weiterführt, in Teilschritten um insgesamt ca. 7 mm verlängert, durch

    Drehen des Kopfteils (natürlich incl. Kontermutter und Splint).

    Am Ende ließen sich alle Gänge problemlos durchschalten, und blieben an ihrem Platz.


    Die Schaltung ist zwar nicht "knackig" (das will ja eigentlich auch kein Schwein an seinem Oldtimer!),

    das gesamte Gestänge hat jedoch eindeutig weniger Spiel.


    Unterm Strich war also die Erneuerung der Motorlager eine großartige Verbesserung!


    Zum RESTMANGEL - die nächste Fragerunde an euch:


    In den Gängen 1, 2 und 4 kann ich zügig beschleunigen, ohne dass Vibrationen oder sonstige Reaktionen

    auftreten. Es macht richtig Spaß, den Motor mal zu belasten, ohne dass die gesamte Karosse mit vibriert.

    Wenn ich allerdings im 3. Gang beschleunige, treten Vibrationen auf, die in etwa mit einer Radunwucht

    zu vergleichen sind - vor allem im Bereich zwischen 35 und 55 km{h.

    Auch wenn ich in diesem Bereich und Gang die Geschwindigkeit konstant halte, ist - im Vergleich zu den

    anderen Gängen - eine gewisse Unruhe zu spüren.


    Deshalb erneut meine drei Fragen:


    1. Könnten diese Vibrationen - die nur im 3. Gang auftreten - durch eine nicht korrekte Ansteuerung der

    Schaltung an das Getriebe entstehen?


    2. Wenn ja: Ist es schwierig, das Schaltgestänge so einzustellen, auch der 3. Gang wieder "richtig sitzt"?


    3. WIE mache ich das? Gibt auch dafür Unterlagen?


    Herzlichen Dank vorab für eure Ratschläge - und verzeiht mir meine Unkenntnis!

    Harald

    ... und Haare schneiden wohl auch nicht

    Hallo Hagen,


    lass dich nicht täuschen - meine Haare waren IMMER exakt geschnitten, absolut Spliss-frei und topp gepflegt -

    und abends am Tresen häufig ein "Anknüpfungspunkt" für (mehr oder weniger) ernsthafte Gespräche mit den

    örtlichen Mädels und den von den Feinden* mitgebrachten Anhängselinnen.

    Ich parlierte mit ihnen gerne über die Geheimnisse meiner perfekten Haare - und wir kamen häufig schnell

    auf andere Themen...:love:


    Mir war es durchaus wichtig, mich abzusetzen von den stromlinienförmigen Konkurrenten, die zwar durchweg

    neuere Autos und Schiffe mitbrachten und auch sonst eher dem Verband und den Sporthilfe-Gremien "gefälliger"

    waren - aber auf dem Wasser (und auch oft danach) selten eine Schnitte bekamen.


    Heute würde ein Sportler vermutlich eine Image-Agentur bemühen, um einen Weg zu finden, sich vom Mainstream

    absetzen zu können; damals reichten echte, Vorurteils-freie Freunde, der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit,

    Standing, die Liebe zu den richtigen Bands - und absoluter Leistungswille, gepaart mit geschenktem Talent...


    * Feinde: Konkurrenten auf dem Wasser

    Ach ja - die guten alten Zeiten!


    Ich erinnere mich auch gerne an meine ersten 7 Autos, allesamt Diesel-Pontons, darunter 2 Schmalkühler

    mit Stoff-Schiebedach.

    Alle für kleinstes Geld von Nachbarn/Bekannten meiner Eltern übernommen - oder auf der Straße per

    Zettel ("Wenn Sie Ihren Wagen verkaufen wollen, bitte rufen Sie mich an!") angelockt.

    Die meisten hatten mehr oder weniger heftige Defekte, trotzdem hielten sie brav die Touren zu den vielen

    Regatten im In- und Ausland und im Winter die Dutzende Fahrten zwischen Hamburg bzw. Kiel und

    Düsseldorf (meiner damaligen Lieblingsstadt) bzw. Freiburg (Eltern) aus...

    ...und da ich keine Ahnung von Autos hatte, kamen sie regelmäßig nach TÜV-Ablauf plus 6 Monaten in die

    Schrottpresse. Der nächste Ponton stand zumeist schon bereit.


    Dann, 1976, kaufte ich meinen ersten IMA Universal - mit nagelneuer 220-D-Maschine, technisch von den

    Lehrlingen der damaligen Mercedes-Vertretung Stauffer/NMS komplett runderneuert - für 2.000 DM, weil

    ein Segelfreund, der dort regelmäßig größere Mengen von Lastzügen bestellte, den Kaufpreis diktierte.


    Die fälligen Schweiß- und Restaurierungs-Arbeiten des eben 9 Jahre alten IMA´s betrafen den kompletten

    Boden, die Schweller, eigentlich alles dünne Blech unterhalb der Türen. Diese wurden - in erstklassiger

    Qualität - vom Werkstattmeister der Spedition meines Förderers durchgeführt, ich durfte helfen und bekam

    richtig Übung darin, Blech passend zu schneiden und zu biegen.

    Nach 8 Wochen abendlichen Schuftens stand der IMA frisch lackiert (in "Universal") vor der Tür.


    Ich habe dieses herrliche Auto 7 Jahre lang als Transporter für meine Boote und Schlafstätte für Regatten

    und z. T. monatelange Sommertouren "gerockt", mich nur um die nötigsten Dinge daran gekümmert -

    und es in erbarmungswürdigen, jedoch immer noch fahrbereitem Zustand im Januar 1983 einem netten

    Kommilitonen geschenkt, der mir versprach, es wieder komplett herzustellen.


    Was bin ich froh, dass ich nach vielen Jahren wieder gleich zwei dieser einmaligen Fahrzeugen habe -

    die anders als ihr Vorgänger SEHR viel Pflege und Achtsamkeit erhalten...


    Auf dem Foto im Schnee - Gotthart-Pass, Frühjahr 77 - ist die Kombiflosse noch im "Neuzustand", und

    zieht mein Schiff, meinen Bruder und mich nach Cannes.


    Die anderen, späteren Bilder zeigen das Fahrzeug in mehr oder weniger schlechter werdendem Zustand -

    aber ich hatte ja keine Zeit...

    Monaco (mit Perle), Campingplatz Hyéres und auf dem Weg nach Cannes, jeweils mit meinen Betreuern

    im grünen Bulli, die 5 Jahre an meiner Seite waren. Und zwei Fotos, die mich missmutig beim Service zeigen.


    Wie gesagt - die guten alten Zeiten!

    Hallo Fachleute,


    mein Problem dürfte für viele von euch keine schwere Hürde darstellen - für mich aber schon:


    Gestern habe ich als letztes das hintere Motorlager gegen ein Original-Mercedesteil ausgetauscht,

    das alte war noch fertiger als die beiden vorderen.

    Seit dieser letzten Aktion habe ich große Schwierigkeiten mit meiner Lenkrad-Schaltung,

    versuche diese mal so zu beschreiben:


    - Der Schalthebel hält im 1. Gang nicht mehr in seiner Position, fällt beim Anfahren heraus -

    ich muss ihn nun mit dem langen Finger festhalten, dann kann ich ohne Probleme anfahren.


    - Den Rückwärtsgang bekomme ich nur noch mit kräftigem Zug "über die Hürde".


    - Wenn ich während des Fahrens den Schalthebel z. B. im 4. Gang leicht andrücke, ist eine

    deutliche, harte Vibration zu spüren.


    Meine Überlegung:


    Durch den Austausch der 3 Lager dürfte das gesamte Aggregat incl. Getriebe um einige Millimeter

    höher liegen als zuvor - das Schaltgestänge hat sich jedoch nicht mit verändert.


    Meine Fragen:


    1. Könnte meine Überlegung richtig sein?


    2. Ist es schwierig, das Schaltgestänge so einzustellen, dass die Gänge wieder "passen"?


    3. WIE mache ich das? Gibt es da Unterlagen?


    Herzlichen Dank vorab für eure Ratschläge!

    Harald

    Horst der Held schreibt, dass der VDH die Nutmutter nun...

    "...allen Vorbestellern zu einem Einkaufspreis von 13 Euro in der originalen Mercedes-Tüte anbieten..." kann.


    Absolut super!


    Gibt´s die Tüten denn auch in meiner Spezialausführung - in erotischem Latex??? :cool:


    Schönes Wochenende euch allen!

    Harald

    Gleich fliegt mir das Blech weg!!!


    Stefan:

    Vielen Dank für diese Korrektur! Ist mir doch gleich aufgefallen, dass die erste überschlägige Berechnung fehlerhaft war...:wacko:


    Thomas:

    Selbstredend werde ich vor der Aufhängung zweier Flossen an einem Schraub prüfen, "...ob das Gewinde noch als gerollt durchgeht."

    Dies und nIchts anderes hatte ich die ganze Zeit im Sinn...:cool:


    HaWA:

    Diese Gummis zwischen Blech und Schraube kommen auch neu - und ich werde das System auch ein wenig vorspannen,

    um bei rasanter Kurvenfahrt nicht das Triebwerk auszuhängen...:saint:


    Hagen/Stefan/Wolf:

    Ihr habt selbstverständlich recht, jeder für sich, alle miteinander, auf jeden Fall!

    Worum gings noch?

    Ach egal - Hauptsache das Schlechtwege-Taxi bringt das Guinness pünktlich bei 6° zur Insel...<X


    Es ist so wunderbar, von euch geholfen zu werden!

    Schönen Abend!


    Harald

    Fantastisch!!!


    Hallo Hagen,


    deine Berechnung der Hebe- und Zugfestigkeit dieser Winzlinge macht mich einerseits sprachlos -

    andererseits beruhigt mich die Vorstellung sehr, dass der geliebte M180.949 nicht einfach aus der

    Kombiflosse springt, nur weil mir vielleicht mal einen kleinen Fahrfehler unterläuft...


    Herzlichen Dank, wieder viel gelernt!!!


    Harald

    der nun zaghaft mit der Planung einer zweiten Eben in der Garage beginnt - an der Decke ist durchaus

    Platz für 2 oder 3 schwebende Flossen...:wacko: