Never ending (Leidens-) Geschichte

  • Was bisher geschah:

    Es sei vorweg erwähnt, dass ich die unten aufgeführten Arbeiten nicht selbst durchführe; insofern sind Nerven und Konto im Stresstest. Die erforderlichen Umrüstarbeiten um einen frühen M130 in einen "späten" zu verwandeln, lass ich hier mal weg.


    Motorschaden > Ausbau Motor > Kostenvoranschlag vom Motorbauer 11.000 Euro für komplette Revision > Motor liegt zerlegt bis auf Weiteres auf Halde im Regal.

    Kauf eines komplett revidierten Motors für knapp 7000 Euro (von privat) aus einem eher südlich gelegenen Bundesland > Einbau > Probelauf > Kurbelwelle hat 5mm Axialspiel > Diagnose > Passlager falsch verbaut > Ausbau > Kurbelwelle neu gelagert durch meine Werkstatt in Hannover > Einbau des Motors > Probelauf > Motor klackert/schlägt, Späne im Öl; Motor hat offensichtlich beim Lauf mit den falsch eingebauten Passlagern Schaden genommen > Ausbau > Verkäufer (privat) des Motors liefert mir einen zweiten komplett revidierten Motor zum Austausch > Einbau > und nun das:


    Kühlwasser aus dem Auspuff und dem Zylinder …. ich könnt ko…….

  • Mein aufrichtiges Mitleid. Sowas versaut einem wirklich die Lust am Oldtimer.

    Ein kleiner Tip: es könnte eine falsche ZKD verbaut sein, da gab es Änderungen mit zusätzlichen Löchern für Kühlwasser. Dh, Block, ZKD und Kopf müssen zueinander passen.
    Und btw, in die Motoren gehört das blaugrüne Glysantin, nicht der rote Frostschutz.


    Kopf hoch! Jetzt ist ja die beste Zeit, zu reparieren. Wegen Corona sind eh keine Cruises erlaubt...


    VG Tom

  • Warum revidieren Leute ohne Grundkenntnise Motoren???

    Motor aus-/Einbau is jetzt auch nich soo witzig. Mein Beileid!