Also bei mir sind die Antwortzeiten auch zum nebenher Blumen pflücken und werden tendenziell immer länger, und das schon seit Wochen. Mein Zugang ist DSL 16000 oder DSL 50000, je nachdem, von wo ich online bin.
Posts by KlausMangold
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Ich denke, es geht wirklich nur um die Kontodaten. Ich hab jetzt auf eine der einschlägigen Anfragen mal ganz naiv geantwortet: Prima, bitte schicken Sie mir alle persönlichen Daten für den Kaufvertrag, dann kann alles weitere abgewickelt werden. Es kam keine Antwort mehr!
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Ich hab grad meinen Heinkel-Roller bei mobile zum Verkauf ausgeschrieben. Schon zum 3. Mal krieg ich jetzt eine unsinnige Anfrage. Erst mal ganz normal ("hab Interesse usw."), und sehr schnell ist man kaufbereit - VIEL ZU SCHNELL, und das macht mich stutzig. Dann kommt z.B. eine Mail wie folgt:
OK das passt.
Ich stimme dem Preis zu, ich möchte das Motorrad wirklich und da Sie sagten, dass es in gutem Zustand ist, können wir loslegen, Sir,
bin einmal zu hause.
Also überweise ich umgehend direkt auf Ihr Bankkonto.
Kontaktieren Sie mich mit den untenstehenden Details.
Ihr vollständiger Name::
IBAN:
Adresse zur Abholung:
Telefon:
Ich habe die Abholung bereits informiert und die Firma muss den Artikel abholen, nachdem ich die Zahlungen geleistet habe.
Vielen Dank.
Offensichtlich geht es ja nur um die Bankdaten (die ich natürlich nicht gebe). Aber welchen echten Nutzen kann jemand davon haben? -
Ich will das mal so ausdrücken:
Ich gehöre auch nicht zu denjenigen, die sich immer erst 10x absichern wollen. Aber ich muss auch nicht mit aller Gewalt alles haben, nur weil es ein tolles Schnäppchen zu sein scheint. Mir ist es wirklich wichtig, dass ich erst mal einen EIndruck durch ein Telefonat kriege. Natürlich kann auch das täuschen, aber ich glaube, ich kann schon ganz gut einschätzen: WIll ich mit dem ein Geschäft machen, oder stimmt die Chemie gar nicht. Dann lasse ich es sein, egal wie attraktiv das Angebot erscheint. Mit dieser Vorgehensweise bin ich bisher immer recht gut gefahren.
Ich bin auch schon 350 km weit gefahren um ein Auto anzugucken, nur auf die "Sicherheit" hin, dass mir der Verkäufer am Telefon sympathisch war und mündlich zugesichert hat, dass er das Auto bis zum nächsten Tag für mich reserviert. Als ich dann abends dort ankam, hatte er eine Liste mit über 60 Telefonnummern von Interessenten, denn der Preis war wirklich sehr günstig. Ganz klar, dass man dann natürlich nicht mehr verhandeln kann, aber das war eh nicht geplant. Der ganze Handel lief dann auch völlig stressfrei und harmonisch ab, und ich hab das Auto auch heute 7 Jahre später immer noch und bin sehr zufrieden.
Natürlich wäre es sehr ärgerlich gewesen, wenn ich umsonst so weit gefahren wäre, aber trotzdem ist das überschaubar. Ich würde aber niemals einen großen Geldbetrag riskieren.
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Ich hab auch kein Problem damit, dass meine Email für alle sichtbar ist, denn es ist ja nur eine KONTAKTMÖGLICHKEIT und nicht mehr. Wie ich damit dann umgehe, das ist ja eine ganz andere Sache. Wenn etwas konkreter wird, dann will ich mit dem Betreffenden schon erst mal telefonieren. Das trennt oft schon die Spreu vom Weizen, wenn das irgendwie seltsam läuft.
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Ich fahre als Alltagsauto einen W124 300 D Bj. 86 (290.000 km) und hatte davor einen C124 230 CE Bj.92 (250.000 km), beide absolut zuverlässig. Den 230 CE hätte ich gern behalten, aber nach 3 Jahren kam einfach an mehreren Stellen der Rost. Ich hatte das Coupé mit sehr schöner Ausstattung für 4000 € gekauft und hab ihn 3 Jahre später für 4800 € verkauft. Ich finde, da kann man nicht meckern. Mit bissle Ballast im Kofferraum kam ich auch bei Schnee gut klar.
Den 300 D hab ich jetzt etwas über ein Jahr und hab mich inzwischen total an den doch etwas trägen Motor gewöhnt. Ich fahre das Auto sehr gerne und könnte mir gut vorstellen, dass es mich als Alltagsauto die nächsten 10 Jahre begleiten wird. Optisch macht aber das 124er Coupé natürlich schon mehr her, ganz klar.
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Keine Ahnung mehr, WO ich das gelesen habe, aber ich erinnere mich ebenfalls, dass man das Teil nicht zerlegen darf - sonst Tacho putt.
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Danke für die Überlegungen und Vorschläge! Das Auto steht momentan beim Boschdienst. Ich geh am MO mal vorbei und werde hören, ob er schon was gefunden hat und besprechen, wie sinnvoll weiter vorzugehen ist. Sobald etwas Neues vorliegt, werde ich das sofort hier schreiben.
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Weil das ja jetzt schon zum wiederholten Mal passiert ist, hab ich auch öfter mal nach der Zündspule geschaut. Die war aber jetzt immer nur handwarm gewesen, nie heiß. Die Vorwiderstände sind also richtig.
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Ist K-Jetronic und konventionelle Zündung. Wie schon gesagt hab ich halt den Verdacht, dass der Fehler eben nicht immer da ist und er deshalb nicht auffällt mit ungewöhnlichen Messwerten. Eine höhere Spannung MESSEN konnte ich ja bisher noch nicht, denn sonst wäre ich dem gleich nachgegangen.
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Das müsste alles richtig sein (Vorwiderstände wurden schon vor 2 Jahren ersetzt). Davon abgesehen sollte man bedenken, dass das ja ursprünglich gute 2 Jahre tadellos funktioniert hat. Und inzwischen werden die Zeitabstände bis zur nächsten kaputten Zündspule immer kürzer.
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Nach ungefähr 1500 km Laufleistung seit Jahresanfang hat gestern an meinem 450 SEL schon wieder die Zündspule den Geist aufgegeben! Symptome: Bisher wieder völlig unauffällig gelaufen. Gestern ist mir dann aufgefallen, dass der Leerlauf nicht mehr so richtig schön rund war, sondern manchmal kurze Aussetzer hatte, aber kaum spürbar. Paar km später hat sich der Motor an der Ampel etwas "verschluckt". Gas hat er noch gut angenommen. Ich kam aber nicht mehr sehr weit. Ist nach 100 m im langsamen Stadtverkehr ausgegangen. Ließ sich noch mal starten, so dass ich wenigstens noch rechts rausfahren konnte. Motor ging wieder aus und ließ sich nicht mehr starten. Ich konnte jetzt noch nicht weiter danach gucken, aber nach der Vorgeschichte sieht es ja sehr danach aus, dass schon wieder die Zündspule den Geist aufgegeben hat (jetzt zum 4. Mal auf ca. 10000 km). Hatte das Auto neulich eh beim Bosch-Dienst wegen kaputtem Regler und hab mal checken lassen, ob irgendwas Verdächtiges an der Zündspule zu messen ist. War aber alles völlig normal.
Für mich sieht das so aus: Die Zündspule geht ja nicht "einfach so" kaputt, sondern muss ja wohl satte Überspannung kriegen, oder? Das scheint ja aber nicht dauernd der Fall zu sein, sonst hätte man das ja messen können. Was kann also die Ursache sein, dass das irgendwann plötzlich auftritt und die Zündspule killt? Oder könnte es eine ganz andere Ursache geben, die ich jetzt nicht sehe?
Siehe auch hier: Zündspulen-Killer
Grüße
Klaus
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Das muss bestimmt ein Versehen sein, weil ALL-TIME, das kann doch gar nie verschwinden!
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Wenn mein 220 S mehrere Wochen gestanden ist, springt er erst mal auch nicht an. Die Vergaser sind dann wohl leer. Ich brauche aber keine Hilfsmittel: Erst mal 15-20 Sekunden orgeln, kleinen Moment warten, wieder starten und bissle Gas geben. Nach ca. 10 Sekunden kommen erste Zündungen, und kurz danach läuft er tadellos. Das funktioniert auch nach mehreren Monaten Standzeit zuverlässig.
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Hatte dieser Witz einen realen Hintegrund?
Wie so oft überleben die dümmsten Sprüche alles: Diesen "Pseudo-Gruß" gab es niemals wirklich, sondern es stammt aus einem Artikel der BILD-Zeitung.
Tatsächlich wurde in der Anfangszeit ständig irgendwas probiert und verbessert an den Dichtlippen, die ein problematisches Bauteil waren. War das verwendete Material zu weich, dann wurde es ruckzuck runter geschruppt, war es dann wieder zu hart, dann gab es Materialprobleme an der Außenseite. NSU hat damals u.a. deshalb fleißig Motoren getauscht, weil man sehen wollte, welche Materialpaarung die jeweils bessere war. Als man sich so herangetastet hatte und Eisen-Titan-Kohlenstoff verwendete, war dann das Problem eigentlich gelöst, aber der Ruf war halt schon ruiniert. Ein weiterer Grund für geringe Verkaufszahlen war aber sicher auch der recht stolze Kaufpreis.
Aber die Motorengeschichte würde mich dann doch abhalten zuzugreifen.
Da muss man keine Angst haben. Fast alle heute noch laufenden Ro80 sind schon lange auf die neueste Materialversion umgerüstet worden, und alle Ersatzteile dafür sind noch zu kriegen. Selbst eine Komplettrevision des Motors ist billiger als bei einem 4-Zylinder-Motor. Es gibt auch mehrere Fahrzeuge, die mehr als 300.000 km runter haben und noch immer tadellos laufen. Insgesamt kann man am Ro80 erstaunlich viel selber machen, weil man an die wirklich schwierigen Sachen nur sehr selten ran muss. Es gibt auch noch eine ganze Reihe von Werkstätten, die sich auf Ro80 spezialisiert haben und meistens um einiges günstiger sind, als man das von Mercedes gewöhnt ist. Hängt sicher auch damit zusammen, dass auch ein Ro80 im Zustand 2 kaum die 20.000 € Grenze erreicht und deshalb richtig hohe Reparaturkosten uninteressant wären.
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Bei Audi direkt?
Nein, natürlich nicht Audi, sondern beim Ro80-Club. Die haben ein sehr gutes und umfangreiches Ersatzteilangebot. An Technik ist fast alles Wichtige zu kriegen zu meistens sehr akzeptablen Preisen, nur Blechteile sind sehr rar.
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auch die Teileversorgung/Preisgestaltung
Preisgestaltung? Na dabin ich ja aber mal gespannt!
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Es geht auch anders. Wer meint, je ausgefallener das alte Auto, umso teurer sind alle Ersatzteile, sollte mal einen Blick übern Sternen-Tellerrand werfen: Für den Ro 80 kosten die Türdichtungsgummis 312,00 € - für alle 4 Türen zusammen!
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Ich vermute stark, dass diese hochwertigen Teile eben wirklich alle einzeln in Handarbeit aus dem Vollen gebohrt / gefräst / gemeißelt / geschnitzt werden von Experten, die daran jahrzehntelang geschult wurden und deshalb einen entsprechenden Stundenlohn haben. Die sind dann bestimmt auch einzeln signiert und nummeriert.
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Hast recht, zerlegen könnte man es natürlich auch. Tatsächlich findet man ja aber auch im Internet Alternativen. Ich finde es aber schon ein Ärgernis, dass überhaupt versucht wird mit so einem banalen Teil einen dermaßen unverschämten Preis zu verlangen. Das erinnert doch sehr an die aktuellen Mondpreise für irgendwelche Türgummis, die vor kurzem hier zu lesen waren.
Früher war ich noch gewohnt, dass man auch in der Sternenapotheke nicht wegen jedem Kleinteil erst nach dem Preis fragen muss. Diese Zeiten sind aber nun endgültig vorbei, wenn man nicht übern Tisch gezogen werden will, und nicht nur bei Classic Parts. - Schade!
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Die Ersatzteilpreise bei Mercedes werden immer astronomischer. An meinem W124 ist das Türfangband kaputt gegangen, und zwar so, dass es blockiert hat und die Tür sich nicht mehr schließen ließ. Nun ist das ja kein hoch komplexes Teil und bestimmt nicht aus Gold, aber man braucht halt schon das passende Originalteil.
Und wieviel will Mercedes dafür haben? 145 € pro Tür!!! -
Für Karosseriearbeiten gehe ich immer zu Krenn in Kusterdingen. Arbeitet absolut sauber und professionell und das auch noch zu sehr reellen Preisen und hat selber paar Oldies.
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@ Tobias: Mit dem OM 621 ist das Auto natürlich auch kein Rennwagen, aber es sind immerhin fast 20% mehr Leistung als beim OM 636. Das sollte man gerade bei so schwacher Motorisierung nicht unterschätzen. Mich würden die 50 PS deshalb nicht schrecken. Ich bin damals auch mit 43 PS weite Strecken gefahren im Urlaub. Ich finde, Zeit spielt da ja keine Rolle, und ich denke, dass die 7 PS mehr ausreichen, dass man auf der rechten Spur leidlich mitschwimmen kann. Mich selber hat das sehr Behäbige gar nicht weiter gestört. Bin auch in den Alpen 2000-Meter-Pässe gefahren. Klar, an Steilstücken war auch mal der 1. Gang nötig (d.h. dann nur wenig über 10 km/h), aber der ist so kurz übersetzt, dass man überall rauf kommt. Das war in den 60ern auch nötig, weil viele Pässe noch lang nicht so ausgebaut waren wie heute. Ich war auch mal mit dem Auto in Wien, also 700 km Autobahn. Das geht schon, bloß es ist halt bissle nervig, wenn man mit 30-40 km/h an einer Autobahnsteigung hängt und wegen Überholverbot eine lange LKW-Schlange hinter sich her zieht.
@ Winfried: Der zeitgenössische Ausbau allein reicht nicht. Das Problem dabei ist, dass es diese Autos ja nie original als Womo gab. Mit einem alten VW-Bus ist das meines Wissens etwas anders, weil es davon ja auch in den 60ern schon Westfalia-Versionen gab. Mein L406 Diesel BJ. 73 ist ein absolutes Einzelstück. War usprünglich Kastenwagen (vom Eiermann!). Der aktuelle Vorbesitzer hat ihn aber schon 1980 gekauft, das Dach angehoben und viele Änderungen gemacht und als Wohnmobil eintragen lassen. Ich hab ihn dann 2013 abgekauft, und da hatte er schon längst H.
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H kriegt man nur, wenn der Umbau zum Womo in den ersten 10 Jahren erfolgt ist. Mit dem 80 PS Benziner (ist der Motor aus dem 190 Ponton) geht der schon sehr gut. Ich hatte die Ausführung mit 68 PS (also den 180er Benziner). Der lief ca. 100. Fahrverhalten ist okay. Fahrwerk ist ja so gut wie identisch mit dem Düsseldorfer T2 die kurze Ausführung. Klar, laut ist es da drin schon. Ich hab jetzt einen T2 von 1973 mit OM 616 (240 D). Der ist lauter.
Federung ist ganz brauchbar. Spritverbrauch ist sehr stattlich. Richtig durstig wird er aber in den Bergen. Ich war viel in den Alpen unterwegs (wie auch heute noch). Da kommt man ruckzuck auch mal auf 25 Liter. Realistischer Durchnittsverbrauch sind 16-18 Liter, wenn man einigermaßen zügig fahren will.
Ich hab die 319er sehr gern gehabt. Als Womo ist halt ein echter Nachteil, dass man keine Stehhöhe hat. Ich hatte auch mal einen Fensterbus mit angehobenem Dach. War ganz gut ausgebaut als Womo, allerdings "sehr gemächlich", weil der den OM 636 hatte (43 PS). Spitze ganz knappe 80, und an jeder Autobahnsteigung war man extremes Verkehrshindernis. Hätte das Auto trotzdem gern behalten, aber der Rost...
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Welchen Motor hat er denn drin? Ich hatte vor vielen Jahren mehrmals eine 319er Feuerwehr. Wenn umgebaut zum Womo, dann ist aber H wohl nicht machbar, oder?