Posts by KlausMangold

    Also Diesel würde ich mir gut überlegen .

    Ich mag meinen 180 D sehr gerne. Ist ein sehr gemächliches Fahrzeug, aber nahezu unverwüstlich und extrem sparsam. War voriges Jahr 2500 km in den Alpen damit unterwegs einschließlich Großglockner ohne die geringsten Probleme. Man muss das Auto mögen (am besten ausführliche Probefahrt machen), dann ist es ideal, finde ich. Auf das große Faltdach möchte ich nicht verzichten. Gibt es aber auch als Nachrüstung ohne Pfusch.

    Da ich meinen Ponton meisten nur in der wärmeren Jahreszeit bewege, habe ich mich bisher noch nie ernsthaft um die Heizung kümmern müssen. Als ich neulich insgesamt paar kleine Wartungsarbeiten gemacht hab, ist mir aufgefallen, dass die Heizung ohne Funktion ist. Die Mechanik funktioniert soweit erkennbar ganz normal und ohne ungewöhnlich großen Kraftaufwand, aber warm wird es leider nicht. Hat jemand eine Idee, wo der Fehler zu suchen und beheben ist?


    Grüße

    Klaus

    Wenn ich das richtig verstanden habe, tritt das Problem ja nicht immer auf. Damit ist verkalkter Kühler oder so keine passende Erklärung. Defekter Thermostet, der manchmal normal funktioniert und manchmal hängt erscheint mir am wahrscheinlichsten.


    Grüße

    Klaus

    Ein Bekannter von mir hat sich voriges Jahr einen 1949er Pontiac von hier aus gekauft über einen Händler dazwischen. Er war recht zufrieden damit, und ich finde er hat das Auto auch wirklich zu einem guten Preis erworben. Wenn du magst, kann ich den Kontakt zu ihm herstellen und du kannst ihn fragen, wie das im Detail abgelaufen ist.


    Schreib mir unter km@eye.de eine Mail.

    Das ist leider immer mehr ein großes Ärgernis! Hab voriges Jahr für meinen OM 636 einen neuen Thermostat bestellt, weil der alte (wahrscheinlich noch originale erste!) öfters hängen geblieben ist. Erste unangenehme Überraschung war der Preis (über 90 €). Nun gehöre ich halt zu den Leuten, die bei Beträgen unter 100 etwas zu großzügig sind, weil ich mir denke, es lohnt nicht lang rumzurennen und was Günstigeres zu suchen bei einem Ersatzteil, das man dann ja wieder ewig nicht mehr braucht. Also bei Mercedes bestellt. Hat mehrere Wochen gedauert, bis es endlich da war. Siehe da: Das tolle angeblich Original-DB-Teil kam aus Südkorea. Naja, was solls, ist ja kein hochkomplexes Teil. Aber das kann täüschen: Der neue Thermostat (original, korrekte Teilenummer auf dem Karton drauf) war 15 mm zu kurz! Für nen knappen Hunni kann man wohl nicht mehr "Originalität" erwarten...


    Grüße

    Klaus

    Vielen Dank für die Infos! Die hiesige Sternen-Werkstatt glänzt leider immer wieder durch geballtes Nichtwissen bei fast allem, das nur im entferntesten ETWAS älter aussieht... Hatte heute nur kurz was abzuholen und hab bei der Gelegenheit wegen AHK gefragt.

    Ich versuche gerade die Zuglast der AHK beim 300 D W124 erhöhen zu lassen. Leider stecke ich aber in einer Sackgasse: TÜV sagt, grundsätzlich kein Problem, wenn sie was von Mercedes kriegen, auf das sie sich beziehen können. Mercedes aber sagt, für so ein altes Auto haben sie nix mehr.


    Weiß jemand Rat?


    Grüße

    Klaus

    Ich finds unsinnig übers Fahren als solches zu diskutieren. Es geht doch einfach darum, dass keine Menschenansammlungen entstehen, das kann doch jeder kapieren. Dass es dann keine gute Idee ist die typischen Sonntagsziele wie Mummelsee im Schwarzwald o.ä. anzusteuern, dafür braucht man nicht viel Fantasie. So was zieht mich aber schon in normalen Zeiten am Wochenende nicht an. Ich sehe aber nicht ein, warum ich jetzt nicht eine längere entspannte Ausfahrt machen soll, allein in meinem Auto, und wo ich unterwegs auch niemandem begegne. Wenn man schon insgesamt viele schöne Aktivitäten grad nicht machen kann, genieße ich es wenigstens, dass so angenehm wenig Verkehr ist!

    Aber eine Beobachtung am Rande: Ich finde, durch die vielen Absagen, die es notgedrungen gibt, merkt man erst richtig, wie sehr heutzutage längst ein Event das nächste jagt. Man hat sich dran gewöhnt, ganz klar. Bin mal gespannt, wie das dann nächstes Jahr aussehen wird, also wie viele Events überlebt haben werden. Vielleicht hat das auch eine gewisse bereinigende WIrkung, die gar nicht so schlecht ist.


    Kleines Beispiel dazu: In Rottenburg a.N., wo ich wohne, gibt es schon seit einer halben Ewigkeit immer am letzten Juni-Wochenende das Neckarfest. Früher war das nur jedes 2. Jahr und war dann auch was Besonderes und entsprechend gut besucht. Dann hat man irgendwann beschlossen, wenn das so toll ist, dann machen wir das doch jetzt jedes Jahr. Und wenn die Rottenburger so ein tolles Stadtfest haben, dann brauchen das die Tübinger natürlich auch - usw. usw. Seit ein paar Jahren klagen aber alle über stetig schrumpfende Besucherzahlen und damit weniger interessante Angebote usw. In den Sommermonaten sind längst einfach alle Wochenenden dermaßen vollgestopft mit Veranstaltungen, dass sich alle immer mehr Konkurrenz machen. Da gehören auch Oldtimer-Treffen dazu. Und weil man zwanghaft massenweise Besucher haben möchte, kommt man um ein Standard-Rahmenprogramm mit Kinder-Hüpfburg und dem ganzen Kram nicht mehr herum. Mit dem Effekt, dass alles verwässert und sich die meisten Events immer ähnlicher werden.


    Ich meine, es wäre gar nicht schlecht, wenn hier mal deutlich runtergefahren wird und konzentriert auf das, was ursprünglich mal der Sinn und Inhalt der einzelnen Veranstaltung war. Voriges Jahr war ich z.B. auf einem kleinen Oldie-Treffen in Hechingen, das mir sehr gut gefallen hat. Warum? Es gab kein großartiges Rahmenprogramm. Paar Straßen in der Altstadt waren einfach gesperrt und für Oldtimer reserviert. Man musste sich nicht anmelden. Wer Lust hatte, der kam einfach. Alles wild durcheinander, aber sehr entspannt. Kneipen hatten Tische und Bänke draußen und alles war stressfrei. Es ergaben sich viel mehr interessante Gespräche, weil die meisten Leute in der Nähe ihres Autos blieben und deshalb auch ansprechbar waren, wenn man was wissen wollte. Es gab keine Hüpfburg und keine Blasmusik usw., und deshalb waren überwiegend Leute da, die sich tatsächlich für Oldtimer interessant haben und nicht Familien mit Kind und Kegel, die halt ein Event geboten bekommen wollten.

    Ich denke, die Frage wird in Zukunft anders heißen müssen: nicht NOCH, sondern man wird nach Werkstätten suchen müssen, die sich einfach auf Oldtimer spezialisiert haben, und zwar nicht Edelautos wie Flügeltürer oder so, sondern "ganz normale". Man muss ein bissle suchen, aber solche Werkstätten gibt es tatsächlich und zu bezahlbaren Preisen. Das Problem ist aber, dass das oft kleine Klitschen sind (teilweise 1-man-show) und man deshalb viel Geduld braucht. Ich finde diesen Ansatz aber gar nicht schlecht.

    Ich bin froh, dass ich einen erheblichen Teil meiner auswärtigen Kundenkontakte inzwischen auf Video-Chat umstellen konnte und mir dadurch mindestens 15-20.000 km pro Jahr spare. Nicht deshalb, weil ich insgesamt nicht gerne fahren würde, aber der ursprünglich vorhandene Spaß am fahren ist inzwischen ja längst zum Frust vom Im-Stau-Stehen geworden. Und das macht mit KEINEM Auto Freude!


    Mein Winter-und-Alltagsauto ist ein 124er 230 CE Automatik von 1992. Damit lassen sich bei Bedarf auch lange Strecken sehr entspannt abspulen (wenn man nicht grad im Stau steht...). Ich glaube nicht, dass mir ein Neuwagen in dieser Hinsicht irgendeinen Vorteil bringen würde (außer dass er mich "bevormundungsmäßig" permanent nerven würde!). Der 124er hat ABS (das finde ich sicherheitsmäßig einfach sinnvoll). Das reicht mir. Eine Reisegeschwindigkeit von 130-140 ist mit diesem Auto völlig stressfrei, wenn der Verkehr es zulässt. Natürlich läuft er auch 190, aber brauch ich das wirklich? Nee!


    Ansonsten fahre ich aber lieber mit einem meiner Oldies. Weil bisher hier noch nirgends Salz auf der Straße ist, hab ich z.B. grad den 220 Sb im Alltagseinsatz. Und seit die neuen Tür-Dichtungsgummis eingebaut sind, ist auch das Fahrgeräusch um Längen angenehmer geworden wieder.

    Ich hatte vor einer halben Ewigkeit mal ein ähnliches Problem mit dem Thermostat an einem Opel: Das Gehäuse ließ sich nicht öffenen, zwei Schrauben saßen bombenfest. Mit Caramba geflutet und was weiß ich noch alles. Irgendwann halt wohl oder übel ausgebohrt. Die Schrauben waren festgebacken in KESSELSTEIN. Mit Essigsäure ließ der sich gut lösen.

    Warum sollte er besser beschleunigen? Du musst nur öfter und früher schalten, aber mehr Power kriegt er davon zumindest in der Ebene nicht.


    Wenn er nicht mal 100 km/h erreicht, ist da sonst noch was faul. Dass du aber die "normale" Endgeschwindigkeit bei der falschen Achsübersetzung nicht erreichst, kann man sich ja ganz einfach klar machen: Nimm an, du hast vorher einen Benziner drin gehabt, der bei 6000/min 160 Spitze geschafft hat. Der Diesel jetzt erreicht aber nur 4200/min.

    Dreisatzrechnung: 160 / 6000 * 4200 = 112.

    Bei 112 km/h wäre also Ende, wenn du die Hinterachse nicht entsprechend anpasst.

    An meinem OM616 ist von jetzt auf nachher der Motor urplötzlich nur noch auf 3 Zylindern gelaufen. Hat sich dann rausgestellt, dass die ESP für den 2. Zylinder keinen Tropfen Sprit mehr bringt. Ich habe die Pumpe zu egu-Motoren in Waiblingen gebracht. Ist ein Motoreninstandsetzer, der einen ESP-Prüfstand von Bosch hat. Es war doch nicht nur eine Kleinigkeit (wie ich gehofft hatte). Hat insgesamt 700 € gekostet und nur 4 Tage gedauert. Das ist aber immer noch viel billiger als Bosch verlangt. Die Werkstatt hat auf mich insgesamt einen guten Eindruck gemacht. Man kriegt auch am Telefon einen kompetenten Mensch an die Strippe und wird nicht gleich abgewimmelt.


    Grüße

    Klaus

    Mein 200/8 braucht neue HU. So weit kein Problem, wenn nicht der mittlere Schalldämpfer nicht so malad wäre. Klar, kann man da und dort was drüber braten, aber der ist einfach fertig. Leider finde ich nirgends mehr eine Quelle, wo dieser Schalldämpfer zu kriegen ist.


    Hat jemand einen TIpp?


    Grüße

    Klaus Mangold

    Eigentlich wäre ich ja mit meinem L406D Campingbus unterwegs, aber der hat ganz plötzlich die Flügel hängen lassen: Einspritzpumpe putt! Weil das nicht so von jetzt auf nachher zu beheben ist, ich aber trotzdem nicht daheim hocken bleiben wollte, hab ich kurzfristig umdisponiert und bin mit meinem 180 D losgefahren.


    mein W120


    Weil es ziemlich heiß war, wollte ich höher rauf und bin gestartet Richtung Österreich, weil es dort ja paar hübsche Passstraßen gibt. Bin erst mal ganz gemütlich mit Zwischenstopps über Reutte, Schloss Linderhof, Innsbruck zum Gerlos-Pass gefahren.


    Blick zum Großvenediger


    Von dort ging's weiter zum Großglockner. Auf der Edelweißspitze angekommen brach ein mehr als beeindruckendes Gewitter los mit heftigem Sturm und kurzzeitig sogar Hagel. Nach einer halben Stunde war es aber wieder vorbei. Immerhin war es jetzt angenehm frisch mit nur noch 10 Grad. Der alte OM 636 mit seinen 43 PS ist brav den Berg hoch marschiert ohne die geringsten Probleme.


    Parkplatz Edelweißspitze


    Weil alles so schön funktionierte und ich noch nicht heim wollte, bin ich weiter Richtung Kärnten und von dort über den Wurzen-Pass nach Slowenien. Der ist zwar nur wenig über 1000 m hoch, hat aber ein kerniges Steilstück drin, wo ich sogar den 1. Gang gebraucht hab. Ich hab mich dann 3 Tage im 3-Länder-Eck Österreich-Italien-Slowenien einquartiert. Die Julischen Alpen sind zwar nicht ganz so hoch (knapp 3000), lohnen aber einen Besuch sehr.


    der Savica-Wasserfall


    Es war sehr angenehm temperiertes Wetter. Ich bin deshalb zur Mangart-Hütte gefahren (1900 m mit 22% Steilstück), was wirklich Spaß gemacht hat. Nett fand ich auch folgende Begebenheit: Die Mangart-Straße kostet 5 € Maut. Als ich gerade mein Kleingeld zusammen krame, kommt der Mann von der Kasse her und macht eine abwehrende Bewegung. Ich denke mir, was will der denn? Er meint aber nur: "Für so ein Auto verlange ich keine Maut, kostet nix!"


    Straße zur Mangart-Hütte


    Von dort kann man eine schöne Runde über den Vršič-Pass (1600 m hoch) fahren und kommt dann in Kranjsk Gora wieder raus. Tolle Straße mit insgesamt 50 extrem engen Haarnadelkurven bei zum Glück sehr wenig Verkehr - da macht's Spaß.


    Insgesamt war ich 10 Tage unterwegs und hab 2500 km abgespult. Hab jede Menge sehr nette Leute kennengelernt, die sich immer sofort für das Auto interessiert haben oder teilweise berichtet haben, dass sie auch was Altes haben.