Posts by Pagoden-Ulli

    Ralf,


    dein Auto war ursprünglich ein 220 SE mit zentraler Stahlfeder. Wenn Du dort nun ein Bogebein einbaust, muss das wegen der Betriebserlaubnis abgenommen / eingetragen werden.

    Nochmal: Federn und Gummis tauschen und dann schauen. Ggf. hinten Federteller noch höherstellen. Erspart weitere Was-wäre-wenn-Überlegungen. Wenn immer noch zu niedrig, Bogebein und/oder die angesprochene Niveauregulierung, wobei ich grad nicht weiß, ob die nicht grundsätzlich nur zusammen mit Bogebein verbaut wurde.


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Ralf,


    da Dein Auto auf 280er umgerüstet ist, besorg dir das Tabellenbuch ab 1968 (Flippbooks) und bau entsprechend der Ausstattung Federn (gibt's die noch neu?) und Gummis ein. Die 220er Werte dürften wegen der schwereren Maschine vmtl. nicht mehr passen. Dann noch den Niveauregler von Ralph für die Hinterachse und das verstärkte HA-Lager von Albert Gerold. Dann dürfte es passen und wäre historisch korrekt.


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Alfred,


    freut mich, dass das bis hierhin schonmal gut geklappt hat. Wenn der Motorlauf jetzt ok ist, ist doch schon viel gewonnen. Das schlechte Warmstartverhalten liegt, wie bereits geschrieben, in der Regel an undichten Druckstücken der ESP und / oder Einspritzventilen. Dadurch entweicht nach dem abstellen Kraftstoff aus den Einspritzleitungen und der Druck fällt. Du musst also lange orgeln, bis wieder der erforderliche Öffnungsdruck für die Einspritzventile anliegt. Ich würde - wenn sonst alle Parameter ok sind - mal darüber nachdenken, die ESP sowie die beiden Verteilerblöcke mit ihren jeweils drei Düsen auszubauen und zur Überprüfung und Einstellung an Hans (aleha hier im Forum) zu schicken. Zuordnung von Düsen u. Zuteilblöcken vorher markieren/notieren. Man kann sich natürlich auch mit der bereits genannten nicht originalen Lösung behelfen. Aber es ist eben ein Behelf. Und eine revidierte Pumpe samt Peripherie macht einen merkbaren Unterschied aus. Dein Fahrzeug wird vmtl. deutlich agiler werden.


    Gruß


    Ulli

    Lass gut sein, Peter,


    müssen wir nicht ausdiskutieren.

    Und nein, der Diebstahl fand nicht in Coesfeld statt.


    Gruß

    Ulli

    Danke, Peter,


    ich bin des lesens mächtig. Betrachte es einfach als allgemeinen Hinweis. Als Diebststahlopfer bin ich halt etwas sensibler aufgestellt, was öffentliche Informationen zu Standort und Abstellart angeht. Und die gibt es mittlerweile in diesem thread reichlich.


    Gruß

    Ulli

    Stimmt. Ich wundere mich allerdings immer wieder, wie leichtfertig solche Standortfotos hier ins Netz gestellt werden. Aber vielleicht bin ich als Diebstahl-Betroffener auch nur übersensibel.


    Gruß

    Ulli

    Ralf,


    stell doch mal ein Foto von der Seite ein, um zu sehen, ob höhere Federn und Gummis wohl eine Option sind. Ist die Einfahrt gepflastert? Lässt sich die Kante ggf. abflachen oder scheitert das (rechtlich) am (städtischen) Bürgersteig?


    Gruß

    Ulli

    Und noch 'ne Idee:


    Ralf, wenn dein Hinterachsmittellager platt ist, kommt die Karosse unweigerlich hinten etwas tiefer. Ggf. einfach das verstärkte Lager von Albert Gerold einbauen und gut ist's.

    Wenn das beim Coupé klappt, muss es beim Cabrio eigentlich auch passen Allerdings ist ja die Bodengruppe des Cabrios gegenüber dem Coupé verstärkt. Vielleicht sind das die entscheidenden mm zu viel...:/


    Gruß an Hund und Fahrer ;)


    Ulli

    Moin,


    es gab doch mal eine Niveauregulierung, mit der man die alten Benze hinten extra für den Hängerbetrieb oder bei hoher Zuladung etwas höher pumpen konnnte. Insbesondere in den IMAs war das verbaut. Korrekte Bezeichnung weiß ich nicht, aber das wäre eine originale Lösung. Keine Ahnung, ob das abnahmebedürftig ist.


    Gruß

    Ulli

    In dem Zusammenhang auch die Leitung der Kurbelgehäuseentlüftung mal kontrollieren. Meine war innen total gammelig. Nachdem ich sie innen entrostet hatte, waren sporadische Zündaussetzer ebenso wie sporadische Undichtigkeiten des Kaltstartventils passé.

    Diese Fehlerquelle habe ich fast drei Jahre gesucht...


    Gruß

    Ulli

    Schau mal nach, ob sich ggf. ein Luftpolster oberhalb des Dehnstoffelements gebildet hat. Wäre nicht unwahrscheinlich, wenn die Pumpe draußen war. Dann würde er immer überfetten. Obere Schlauchverbindung abziehen und Kühlwasser nachfüllen, bis es austritt. Welche Kerzen hast Du drin? NGK BP6 ES sollten es sein.


    Gruß

    Ulli

    Hallo, Felix,


    ich glaube nicht, dass die ESP das Problem ist, zumal, wenn sie gemacht wurde. Wenn Du selbst nicht weiterkommst, solltest Du den Wagen in einer fachkundigen Werkstatt mal an den Motortester hängen. Du solltest erstmal herausfinden, ob die Ursache im Zündungs- oder im Kraftstoffbereich liegt. Es gibt viele mögliche Ursachen. Sind die Ventile richtig eingestellt? Welche Zündkerzen sind drin? Kaltstartventil geprüft, usw. Meine 220SE-Flosse hatte nach dem überholen der Pumpe ebenfalls noch Probleme. Letztendlich waren es mehrere verschiedene Ursachen und seit ich die alle beseitigt habe, geht der Motor sehr elastisch und kraftvoll schon aus niedrigen Drehzahlen heraus zur Sache. Das geht auch mit einer Zweistempelpumpe.


    Gruß

    Ulli

    Hallo, Jürgen,


    der 220 SEb hat zwei Einspritzblöcke. Zwei Verteilstücke bedienen jeweils drei Einspritzventile. Die Einspritzventile und das zugehörige Verteilstück sind auf einander abgestimmt. Es empfiehlt sich daher, nicht einfach zwei Einspritzventile isoliert zu tauschen, sondern die gesamte Einspritzgruppe zu prüfen und ggf. aufeinander abzustimmen, damit die Abspritzdrücke innerhalb einer 3er-Gruppe möglichst nah beieinander liegen. Lt. WHB sollen es glaub ich (aus dem Gedächtnis) nicht mehr als 0,5 bar Abweichung sein.

    Helfen kann dir dabei der Hans Fritzsche, hier im Forum als Aleha unterwegs.


    Gruß

    Ulli

    Hallo, Guido,


    ich meine, die frühen Leisten hatten vorne und hinten noch Befestigungslöcher zum verschrauben oder vernieten. Die sind später entfallen.


    Du musst die Leiste vorsichtig, aber fest aufschlagen. Unbedingt ein Holzstück dazwischenlegen beim aufklopfen. Die Klemmung ist ziemlich stark und der Lack wird unweigerlich betroffen sein. Ich habe damals etwas Fett genommen. Das lässt sich anschließend sauber abwischen. Fluidfilm geht natürlich auch, aber es kriecht sehr stark. Es läuft dir nicht nur nach unten wieder raus, sondern auch seitlich nach vorne und hinten bis in die Enden der Leistennut. Und genau diese Bereiche würde ich beim Aufschlagen mit Fett oder Fluidfilm aussparen, damit sich die Leiste an den Enden nicht wieder löst. Sie sitzt meist nicht ganz spannungsfrei Muss aber jeder selber wissen.


    Gruß

    Ulli