Posts by Pagoden-Ulli

    Habe gerade mal im Teilehandbuch 250SL / 280SL, Ausgabe B, 1968, nachgesehen, da ab diesen Modellen die größeren Tanks verbaut wurden. Dort ist der Winkel mit dem Gummipuffer zur seitlichen Abstützung erfasst. Der Nummer nach gehört er auch in die 300er Flosse.

    Nr. 16: Winkel: 112 470 06 81

    Nr. 17: Gummipuffer: 000 987 47 40

    Da das Gegenlager nicht aufgeführt ist, gehe ich davon aus, dass es sich irgendwo in der Baugruppe Rohbau verbirgt. Es soll ja meines Wissens nach auch mit dem Träger verschweißt gewesen sein.


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Lutz,


    ab Werk hatten die Flossen ja einen 65-l-Tank verbaut, der deutlich schmaler baute; mit den üblichen drei Halterungen. Die Halterung auf meinem Bild wurde für Fahrzeuge mit 82-l-Tank verbaut, da dieser deutlich breiter ist und entsprechend mehr Gewicht auf der linken Seite liegt. Mit Vibrationsschutz hat das nichts zu tun. Für den breiteren Tank sitzen die Standardhalterungen zu weit rechts und reichen für das Gewicht m. E. auch nicht mehr aus.

    Ich habe meine Flosse ja seinerzeit auf einen 82-l-Tank umgerüstet und hatte das Glück, eine der letzten Originalhalterungen bei Karasch abzugreifen. Wir hatten das Thema damals schonmal, als Paul und ich zeitgleich unsere 111er restauriert hatten und er auch nach dieser Halterung suchte.


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Mario,


    ich weiß nicht, wie die seitliche Halterung beim 105-l-Tank war, aber da der Tank noch schwerer ist, dürfte sie zumindest so beschaffen gewesen sein, wie beim 82-l-Tank. Was sagen Ersatzteilliste und Teilenummer?


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Mario,


    an den ausgerissenen Löchern hinten links dürfte sich die zusätzliche Halterung befunden haben, die es für den 82-l-Tank braucht. Ist als Originalteil nml. Aber Du bist ja Improvisationstalent. :)


    Gruß :thumbs2up:


    Ulli

    Hallo,


    ich habe für die Entfernung des Unterbodenschutzes immer einen Klingenschaber von Hazet benutzt. Damit kann man den kautschukartigen UBS schön in Streifen abziehen. Schnell und effektiv, ohne Lärm und ohne eine Sauerei zu veranstalten. Ich meine, ich hatte damals auch verschiedene Klingeneinsätze (rund, eckig, etc.) für die verschiedenen Oberflächenformen.


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    Gruß


    Ulli

    Ja,


    natürlich kann man es auch mit aufbohren versuchen. Wenn ich mich aber richtig entsinne (ist schon über 15 Jahre her), läuft der Schaltstock oben leicht konisch zu, verringert also seinen Durchmesser. Das verträgt sich nur bedingt mit einem gerade verlaufenden Bohrloch. Marios Ergänzung geht hier dann sicher in die richtige Richtung.


    @ Peter: Im Zusammenhang mit handwerklichen Fähigkeiten solltest gerade Du Begriffe wie dumm besser nicht verwenden.


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Dave,


    ich hatte vor Jahren das selbe Problem. Es handelte sich um ein Aftermarket-Produkt, bei dem die Bohrung schlicht und ergreifend zu klein war. Beim Versuch, sie aufzupressen, ist sie geplatzt. Ich habe mir dann ein Original-MB-Teil besorgt, welches ohne Probleme aufgesteckt werden konnte. Die originale MB-Kugel hat sich auch schon dadurch unterschieden, dass sie nicht einfach nur aufgebohrt war, sondern in der Lochaufnahme eine weiche Kunststoffhülse saß, in welche der Schaltstock mit seiner Verzahnung eingeführt werden konnte. Deine Kugel wirst Du nicht passend bekommen. Reklamieren oder wegschmeissen.


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Winfried,


    die Aussage des OCC-Mitarbeiters, das Alter des Wertgutachtens sei unerheblich, ist vorsichtig ausgedrückt falsch. Je älter das Gutachten, desto mehr bist Du in der Beweisnot, dass dein Fahrzeug zum Zeitpunkt des Schadens noch den Gutachtenwert hatte. Es geht hier nicht darum, ob dein Auto wertvoller geworden ist, sondern genau um das Gegenteil. Ich weiß u.a. von einem Mitglied des Pagodenclub, welches nach dem Diebstahl der Pagode genau deshalb nicht den Gutachtenwert bekam, sondern einige zehntausend Euro weniger. Versicherer war übrigens die OCC. Das ist übrigens kein Einzelfall.


    Gruß


    Ulli

    So mancher 113-Fahrer rüstet seine Pagode auf ein 5-Gang-Getrag-Getriebe um. Das macht das Fahrzeug dann auch auf der Autobahn dank Drehzahlsenkung langstreckentauglich. Originalität u. dgl. steht auf einem anderen Blatt... Diejenigen, die es gemacht haben, sind jedenfalls begeistert. Die Achsübersetzung des 280 SL ist schon recht kurz. Originalitätshalber würde ich vmtl. eher "nur" eine 3,69er HA verbauen. Letztendlich ein Luxusproblem


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Kurt,


    die Preise sind in letzter Zeit erkennbar gesunken. Zumindest ist das mein Eindruck. Altersbedingte Hobbyaufgaben, Umweltgedanken, Heizungsgesetzgebung, usw. werden wohl eine Rolle spielen und die nachrückende Käuferschicht schrumpfen lassen. Gute Exemplare finden sich mittlerweile deutlich unter 100.000 €. Man muss allerdings aufpassen. Es sind immer noch viele Grotten und Blender im Angebot. Mein Favorit wäre nach wie vor ein handgeschalteter 230er oder ein früher 250 SL, weil sie in vielen Details einfach noch ursprünglicher sind. Allerdings ist die auch bei den Pagoden nachlassende Teileversorgung beim 280 SL noch am besten. Bei gut laufenden Fahrzeugen sind weder die Hubraum- noch die PS-Unterschiede nennenswert merkbar. Schalter u. a. deshalb, weil die Reparatur oder der Tausch eines Schaltgetriebes nerven- und kostenfreundlicher ist. Das ist aber meine ganz persönliche Meinung. Das Platzangebot im W 113 ist deutlich besser als im R 107, vom Charme der Armaturen und Innenausstattung sowie dem Blick über die leicht gewölbte Haube ganz zu schweigen. Hm, ich glaube, ich komme gerade wieder ins schwärmen... :D


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Peter,


    klick doch einfach mal auf den Link. Dort sind die verschiedenen Begriffe hinreichend erklärt. Mehr braucht es nicht. Ansonsten hatte ich dazu auch was in den Flosskeln 113 geschrieben.


    Grundsätzlich halte ich das Abfragen von Empfehlungen, wo man sich am besten versichern sollte, für wenig hilfreich, denn erstens hat wohl kaum einer, der antwortet, tatsächliche und schon gar nicht vergleichbare Erfahrungen mit der Regulierung von Schäden in halbwegs relevanter Höhe und zweitens ist jeder Schaden ein Einzelfall mit seinen eigenen Besonderheiten. Sinnvoller ist es, sich einfach die Frage zu stellen, was will ich wie versichern und dann einmal Konditionen und Bedingungen der verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Das erfordert natürlich etwas mehr Eigeninitiative als einfach mal eine Frage ins Netz zu stellen.


    Gruß


    Ulli


    Ulli

    Wenn ich mein Fahrzeug zu Hause habe fahre ich es mit der Hebebühne einen halben Meter hoch (bis die Sperre das erste mal einrastet) .Dann senke ich die Hebebühne auf die Sperre und nehme die (versteckte Sicherung) heraus.


    Viele Grüße Mario

    Hallo, Mario,


    das solltest Du dir besser abgewöhnen. Die Gummis der Vorderachsaufhängung (Joghurtbecher) sind nicht auf (lange) Zugbelastung ausgelegt.


    Gruß


    Ulli

    Hallo, Jan,


    im Hinblick auf evt. später noch nötige Blecharbeiten würde ich dir dringend empfehlen, keine Konservierung mit Fetten wie z. B. Mike Sanders durchzuführen. Ansonsten kannst Du dein Auto dann statt zu flexen / schweißen gleich selbst anzünden. Ich würde hier lieber auf Fluidfilm zurückgreifen und zwar zunächst auf die dünnflüssige Variante. Grundsätzlich kann aber jede Hohlraumversiegelung für spätere Lackierarbeiten problematisch werden.


    Gruß


    Ulli