Posts by Rolf.B

    Hallo,


    auch ich habe vor vielen Jahren mal einen solchen Ölwechsel (Alfa Romeo Gulia Super) in der Nähe des Nürburgrings machen lassen. Ich wollte damals unbedingt das damals eher seltene Valvoline Motoröl fahren. Zu der Zeit gab es noch Tankwarte und er versprach mir, dass selbstverständlich das Altöl komplett abgesaugt würde. Als ich meine Zweifel an diesem Verfahren anmeldete und ihn bat den Wagen doch sicherheitshalber noch auf die Bühne zu fahren um die Ölablassschraube zu entfernen, reagierte er mit großem Unverständnis. Das Ergebnis war, es liefen, zum Erstaunen des Tankwarts, gefühlt mehr als ein Liter Altöl aus dem Motor.

    Heute entferne beim Ölwechsel immer beide Ablassschrauben, auch die vom Ölkühler. In den Mercedes Werkstätten wird das tatsächlich wohl nicht immer so gehandhabt.


    Ölige Ostergrüße aus OWL

    Rolf

    Danke Udo,


    deine Anmerkungen zu Klaus wichtigen Hinweisen sind absolut in Ordnung. Die Wasserstoffversprödung spielt eigentlich nur bei hochfesten Stählen eine Rolle und kann durch Wärmebehandlung nahezu eliminiert werden. Trotzdem sind sicherheitsrelevante, hochfeste Schraubverbindungen nicht verzinkt. Alle anderen Bauteile können verzinkt werden, müssen aber bei hohen Belastungen getempert werden. Wir haben alle Kontaktfedern in Leuchten und Scheinwerfern verzinkt und getempert - kein Problem.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Ulli,


    auch ich kenne keine lackierten Fensterheber. Ausreichend Korrosionsschutz beginnt bei Zink galvanisierten Außenteilen mit einer Schichtdicke von min. 8mü, besser 10-12mü. Die 4mü Schichtdicke ist für Innenteile. Brünierte Teile haben einen geringeren Schutz und sollten eigentlich als Außenteile nicht verwendet werden - ist aber immer wieder so praktiziert worden.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Ulli,


    auch ich kenne keine lackierten Fensterheber. Ausreichend Korrosionsschutz beginnt bei Zink galvanisierten Außenteilen mit einer Schichtdicke von min. 8mü, besser 10-12mü. Die 4mü Schichtdicke ist für Innenteile. Brünierte Teile haben einen geringeren Schutz und sollten eigentlich als Außenteile nicht verwendet werden - ist aber immer wieder so praktiziert worden.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Gerd,


    meines Wissens hat nur Zellgummi geschlossene Poren - Moosgummi ist offenporig und nimmt daher Wasser auf. Ansonsten sind deine Anmerkungen richtig und wichtig, um Rost zu vermeiden.


    Offenherzige Grüße

    Rolf

    Hallo,


    ich weiß nicht, warum es offensichtlich so schwierig ist die Teile in einer richtigen Shore Härte zu produzieren. Wenn ich früher, Bauteile in Gummi konstruiert habe, habe ich den Lieferanten immer gebeten das Bauteil für die Bemusterung/ Freigabe in drei unterschiedlichen Shore Härten vorzustellen. Da lediglich unterschiedliche Gummimischungen im vorhandenen Werkzeug verwendet wurden, war es nie ein wirkliches Problem. Nach diversen Tests und Prüfungen wurde dann die gewünschte Shore Härte in der Bauteil Zeichnung endgültig festgelegt.

    Grüße aus OWL

    Rolf :thumbsup:

    Hallo Richard,


    es ist hier ja schon oft über die Messung des Ölstandes eines Automatikgetriebes geschrieben worden. Vier Dinge solltest du dringend beachten.


    1. Bei der Messung muss das Fahrzeug auf einem horizontalen Untergrund stehen.


    2. Bei der Messung muss das A- Getriebe warm sein.


    3. Die Messung muss bei laufendem Motor erfolgen.


    4. Der Ölstand muss zwischen den beiden Markierungen liegen, niemals oberhalb oder unterhalb. Ansonsten muss abgelassen oder nachgefüllt werden. Bei zuviel Öl erwärmt sich das Getriebe stark und wird so beschädigt.

    Hallo Jörg,


    ja wahrscheinlich hast du recht, auch dieses Werkzeug kommt aus Fernost. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied, Werkzeuge die unter Bosch firmieren, durchlaufen eine Qualitätskontrolle nach Bosch Vorgaben. Crimpen ist nicht ganz so trivial wie es ausschaut. Eine sachgerechte Crimpung muss gasdicht sein. Wir haben daher, als Zulieferer für die Erstausrüstung, die Crimpungen immer in vorgegebenen Abständen mit Schliffbildern kontrolliert und die Werkzeuge gegebenenfalls nachgesetzt. Ob dieser Unterschied für von Bedeutung ist, mußt du entscheiden.


    Allen ein nicht zu heißes Wochenende

    Rolf :thumbup:

    Hallo Ingo,


    meines Wissens nach ist die Metallkappe Nr.11 nicht mehr lieferbar (unter Vorbehalt). Die Dichtung Nr.10 soll für mein Verständnis nicht in erster Linie den Schraubenschaft abdichten, sondern das Ölfilter an der Unterseite gegen das Gehäuse abdichten. Somit ist sichergestellt, dass nur gefiltertes Öl in den Ölkreislauf zurück gelangt.
    Frohe Pfingsten, insbesondere allen Ornbauern viel Spaß

    Habe als Jugendlicher auch immer auf die Schuhe geschaut - bekam dann ständig Nackenschmerzen (Handy Syndrom) und mich schließlich im Alter umgestellt. Handtaschen und Clutches sind ein nicht zu unterschätzender Quell der Freude. Vielleicht erweiterst du versuchsweise deinen Blickwinkel. ich habe jedenfalls jetzt keine Nackenschmerzen mehr. 8):thumbsup:
    Gruß
    Rolf

    Hallo,
    die Dichtung Nr.10 muss nicht jedesmal gewechselt werden, sollte aber jedesmal zumindest kontrolliert werden. Ich habe die Metallkappe Nr.11 mit einem hakenförmig abgewinkeltem Werkzeug entfernt, dann die Dichtung Nr. 10 montiert. Die Metallkappe habe ich dann gerichtet und anschließend ebenfalls auf dem Bund im Ölfiltergehäuse aufgedrückt. Vielen ist der Wechsel dieser wichtigen Dichtung einfach nicht bekannt.


    Ölige Grüße und frohe Pfingsten
    Rolf

    Hallo Bernie,


    wie Christian bereits geschrieben hat, ist in den Pagoden bis zum Ende der Baureihe immer das K4A025 (16 Schrauben Ölwanne) eingebaut. In einer frühen Version als "230SL-E" im 230/250SL und in einer späten Version als "280GA-SE" im 280SL.
    Diese Getriebe fahren nur in der Fahrstufe 2 im ersten Gang an, in den Fahrstufen 3 und 4 fährt man im 2. Gang an.


    Gruß
    Rolf

    Wahrscheinlich ist der Daimler unmerklich von einer Manufaktur zu einer öffentlichen Verwaltung mutiert. Datenschutz, Umweltschutz Gleichstellungsbeauftragte, Normbeauftragte........alle müssen zustimmen, sonst geht nichts mehr.


    Bleibt guter Hoffnung
    Rolf

    Hallo Fabian,
    die Vorgehensweise, so wie sie Tom beschreibt, erscheint mir doch sinnvoller als die im Video beschriebene. Insbesondere das Anheben des Achsträgers und der Wechsel des Filters nachdem das ATF Öl Austausch machen Sinn, ansonsten ist der neue Filter doch sofort wieder verschmutzt. Ich habe es jedenfalls so, wie von Tom beschrieben, durchgeführt. Hat bestens geklappt.


    Gruß
    Rolf

    Hallo Sebastian,
    die Lampenfassung besteht aus verzinktem Blech. Nachdem Bedampfen des Reflektors (mit Reinaluminium) wird immer noch eine Schutzbedampfung oder Schutzlackierung auf den Reflektor aufgebracht. Die Lampenfassung wäre danach quasi isoliert und die Masseverbindung wäre unterbrochen. Daher ist das Entfernen der Fassung vor der Neubedampfung sinnvoll.


    Beste Grüße
    Rolf

    Hallo,


    ich denke Eberhard hat recht. Das grüne Fett ist im Wesentlichen für Wälzlager (Kugellager, Zylinderrollenlager u.s.w.) geeignet. Gleitlager sollten mit Fetten nach MB Freigabe 235.0 versehen werden. Also das Fett, welches z.B. für die Schmiernippel der Achsen verwendet wird.


    Gruß
    Rolf