Die Ami versuchen in alles erst einmal eine LS3 - Motor reinzuzimmern. Für ein Höchstgebot von $ 61.5 k nicht verkauft worden.
Posts by aggiepack
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Bei allem schuldigen Respekt und aller gebotenen Contenance: jetzt wird es reichlich albern.
Angeblich kann der Instandsetzer des Themenstarters nur mit einem Neuteil das Fahrzeug reparieren.
Dann wird dem Themenstarter in seiner Not binnen Stunden nach der Einstellung der Anfrage das angeblich weltweit nicht mehr lieferbare Teil als NOS Teil sogar in Deutschland zu einem Tarif nachgewiesen, der deutlich unter dem letzten MB Preis liegt. Ich meine mich an einen Preis irgendwo um die 800€ zu erinnern, also ist der geforderte Preis des Anbieters rund 1/3 darunter. Es wurde hier schon von anderer sachkundiger Seite angemerkt, daß der Preis reell ist.
Wenn das die lang ersehnte Nadel im Heuhaufen ist, greift man da in Lichtgeschwindigkeit schnell zu ( …. und schickt dem Tipgeber anschließend als Dank eine Kiste Wein). Denn wenn man das Rausschneiden des Gebrauchtteils und seine anschließende Vorbereitung zum Wiedereinbau auch nur mit einem maximalpigmentierten Stundenverrechnungssatz von 50€ ansetzt, sind die 500€ darin auch schnell verbraten.
Wer ernsthaft glaubt, daß ein weltweit rares bzw. vergriffenes NOS Seitenteil für nen Hunni zu haben ist, (wenn irgendwelche ebay-Gangster zeitgleich einen stramm vierstelligen Betrag aufrufen) sollte sich ernsthafte Gedanken für seine Erwartungshaltung machen.
Final remarks:1. Der link war kein saumäßiges Glück. Das Teil steht seit einem Monat online. Jeder kann es finden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt eben darin nicht irgendwelche Suchmaschinen nur tumb mit einer Teilenummer zu füttern, sondern auch links und rechts des Weges mit entsprechenden Suchbegriffen zu arbeiten. Dauert am Ende keine Minute. Aber selber Denken ist in Zelten von KI/AI scheinbar völlig aus der Mode gekommen.
2. Wenn die Instandsetzung hier bereits an dem relativ übersichtlichen Preis für das Ersatzteil scheitert, dann reicht offenbar das Budget von Anfang an vorne und hinten nicht. Dann sollte man es besser gleich bleiben lassen. -
Viele Wege führen nach Rom. Und im Karosseriebau gilt wie in der Medizin: wer heilt hat recht.
Hier dürfte es je nach Gusto wohl auf einen Mix verschiedener Techniken in den betroffenen Regionen hinauslaufen. Gerade bei der unteren Tasche wird es möglicherweise ohne gezielte hydraulische Unterstützung in irgendeiner Form kaum funktionieren.
Aber insgesamt sieht das auf den ersten Blick technisch nicht hoffnungslos aus.In rechtlicher Hinsicht muß man eben durch geschicktes Agieren verhindern, daß das Damoklesschwert des wirtschaftlichen Totalschadens die Reparatur verhindert - so man sie denn wirklich will.
Aber ich fürchte fast, auch in diese Fall wird es so sein, wie wir es in letzter Zeit häufiger mit solchen Novizen erlebt haben: viele machen sich Gedanken, bringen ihren Sachverstand ein, aber vom Themenstarter hat keiner mehr was gesehen oder gehört. -
Ich wundere mich immer wieder über die fehlende Kreativität.
Mit welchen übermenschlichen Kräften und Fähigkeiten haben wir die Kisten eigentlich vor 35, 40 Jahren ohne Internet am Laufen gehalten?Mit Zeit und Geld bekommt man das Ding wieder hingebogen. Ich ehe sogar soweit, daß ein talentierter Spengler sogar ohne neues Blech auskommt.
Es dürfte aber im Zweifel ein wirtschaftlicher Totalschaden sein, insbesondere wenn man die Stunde mit dem üblichen Verrechnungssatz für Instandsetzung mit 180€ brutto rechnet, und zwar gleichgültig ob unter Verwendung von Neuteil, Gebrauchtteil oder Aufarbeitung der Substanz.Und mit etwas Geduld und ganz ohne Zaubertrank taucht dann auch das angebliche NML Teil auf.
Zur Not kann man auch versuchen sich hieraus zu basteln
Reparaturblech Kotflügel hinten für Mercedes W123 1975-1985 / Links+Rechts / Satz 9300
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Ein von mir angesprochener Spezialist sagte, das das Problem durch ein defektes IC, den TDA7300 hervorgerufen werde. Es sei aber nicht mehr erhältlich...
Hat das Problem schon mal jemand gelöst? Freue mich über Tipps!
Wo ein Wille ist, ist in der Regel auch ein Weg
Eine ganz primitive, aber nicht immer die preiswerteste Lösung: ebay
Angeblich hat dieser Händler über 9000 Stück am Lager
https://de.heisener.com/ProductDetail/STMicroelectronics/TDA7300
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Sieht so aus, als ob die T-Klasse schon nicht mehr auf der Webseite konfigurierbar ist. Damit ist sie in der Regel auch nicht mehr bestellbar und somit nur Lagerwagen als Neuwagen verfügbar. Ich sehe allerdings keinen technischen Mehrwert, der die Preisdifferenz rechtfertigen könnte.
Der Hinweis auf den weitgehend baugleichen Nissan Towncar ist richtig. Bei Neuwagen sind die Nissan-Klone regelmäßig etwas teurer. Das kann sich dramatisch ändern, sofern ein Händler einen Block gesponserte Tageszulassungen in den Markt pumpt. Da geht es dann in Richtung minus 35 / 38 % UPE.
Wenn man solche Fahrzeuge billig einkauft, sollte man immer erwägen sie nach Ablauf der Garantiezeit wieder abzustoßen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob man sich mit einem der Stellantis-Klone eindeckt.Wenn es im Tageszulassungsbereich ein wenig teurer sein darf, lohnt auch der Blick auf die aktuellen Caddy-Derivate unter dem Ford Logo
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Naja, es ist eben ein Kind der doch insgesamt eher fragwürdigen Zusammenarbeit mit Renault.
Wer heute eine T-Klasse kauft, kauft ein Auslaufmodell, denn angeblich ist noch 2026 endgültig Schluß.
Tief im Herzen ist es eben doch (nur) ein Klon des Renault Kangoo. Und die werden ohne Premium-Aufschlag zu ganz anderen Preisen verhökert. -25% auf die UPE sind da keine Seltenheit
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Wenn die angegebene Laufleistung von 57t km nicht zweifelsfrei belegbar ist, wäre ich mit dieser Aussage in einem Inserat sehr, sehr vorsichtig. Die erwähnte Nutzung als Firmenfahrzeug spricht tendenziell eher gegen eine so geringe Laufleistung.
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Ich bin immer wieder erstaunt, wie mit leichter Hand immer neue Nachfertigungen und Nachdrucke eingefordert werden. Bei allen Idealismus, vieles geht hier schlicht an der Realität vorbei.
Einerseits kostet jede Nachfertigung oder jeder Nachdruck neben dem Zeitaufwand erst einmal Liquidität. Schlanke Preise für Ersatzteile bei der Clubversorgung sind da nicht unbedingt die besten Voraussetzungen um Rücklagen für solche Aktionen zu schaffen. Umso mehr ist erstaunlich, was hier in den letzten Jahrzehnten immer wieder mit kreativen Ideen gestemmt wurde.
Was bei dem ganzen Wunschdenken aber auch immer gerne ausgeblendet wird, sind die rechtlichen Rahmenvoraussetzungen. Vieles ist nur mit Mercedes möglich und nicht gegen deren erklärten Widerstand.
Leider hat sich eben auch die Wertschätzung und Ansiedlung von Museum, Archiv und Classic Center innerhalb des Konzerns in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich geändert. Diese Entwicklungen waren sicherlich nicht zum Vorteil der Szene und damit auch nicht für den VDH. Die W198-Fraktion hat es im Kern nicht getroffen, aber eben die vermeintlichen Brot- und Butter- Vertreter haben nicht erst seit Kallänius-Zeiten einen schweren Stand. Da gibt es auf manchen Ebenen massiven Gegenwird, Das war ein schleichender Prozeß über viele Jahre auf vielen Ebenen zur Huldigung des Gottes des Shareholder-Values und der Suche nach dem Seelenheil in der Pseudo-Premiunklasse unter sträflicher Vernachlässigung von 90 % der Kunden von vor 20 oder 30 Jahren.
Alleine der Umstand, daß nun auch die hohen Herren die Fragwürdigikeit, um nicht zu sagen Unsinnigkeit ihrer Strategie erkennen, bedeutet nicht die Rückkehr in alte, weniger konfliktreiche Zeiten.
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Es ist eben - bedauerlicherweise - so, daß hier von Zeit zu Zeit Personen auftauchen, die den vdh mit Amazon Prime oder dem ADAC verwechseln und meinen, mit der Entrichtung eines Beitrages gäbe es nur Rechte.
Geld mag die Welt regieren, aber nicht den vdh. Das hat auch ein sympathischer Automobilhersteller in der Vergangenheit auf die harte Tour lernen müssen. Erstaunlicherweise stemmt der vdh allerdings Projekte, an denen andere gescheitert sind. Es dürfte weltweit keinen anderen Verein in diesem Bereich auf ehrenamtlicher Basis geben, der auch nur ansatzweise vergleichbares geleistet hat.
Jeder, der meint sich über den vdh mokieren zu müssen, sollte zumindest insgeheim einmal für sich die Frage beantworten, was er selbst zur Erfüllung des Vereinszweckes in der Vergangenheit beigetragen hat. Wenn die Liste verblüffend kurz ausfällt, sollte man dann auch vergleichsweise zurückhaltend sein.
Wenn ich vor meinem geistigen Auge mal Revue passieren lassen, mit welcher Art von Beschwerden und Anfeindungen der vdh der Vergangenheit konfrontiert war, dann kann man eigentlich nur zur Erkenntnis kommen, daß alle Funktionsträger das Gemüt und die Geduld tibetanischer Bergziegen haben müssen.
Wer nur einmal live mitbekommen hat, was Horst Stümpfig am Telefon quasi als Gesprächstherapeut zu den unmöglichsten Tages- und Nachtzeiten leistet, muß eigentlich in Erfurcht und Demut vor dieser Leidensfähigkeit erstarren.
Meine persönlichen Highlights sind- und da gibt es sicherlich unzählige weitere, viel absurdere Episoden, von denen die Protagonisten vor Ort berichten können -
- Bei der zwischenzeitlich legendären 15-Zoll Fuchs-Felgen-Nachfertigungsaktion beschwerte sich ein Käufer/Mitglied über eine Staubeinschluß auf der Innenseite der Felge und droht mit Klage
- Beim Jahrestreffen waren einem Mitglied an einem Stand die Nackensteaks vom Fränkischen Landschwein der Haltungsform 5 zu fettig und verlangt Abhilfe mit gehobenem Catering
- Mitglied verlangt vom vdh die Übernahme des Kostenrisikos in der gerichtlichen Auseinandersetzung mit einer Werkstatt nachdem die eigene Rechtschutzversicherung wegen fehlender Erfolgsaussichten keine Deckungszusage erteilt hat
- Mitglied mit Wohnsitz in der Schweiz beschwert sich, da ihm bei der persönlichen Abholung von Teilen in Ornbau die (deutsche) Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt wird, obwohl er die Teile über Österreich in die Schweiz verbringen will
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Bei ausgeblichener Farbe wird ma. mit einem Reiniger wenig Verbesserung erzielen.
SEM Color Coat wäre für mich das Mittel der Wahl. Entscheidend für ein überzeugendes Ergebnis ist die quasi-religöse Befolgung der Verarbeitungshinweise. Wenn es gut werden soll, dann muß die Abdeckung raus. Alles andere ist eben Murks.In Europa sind SEM Produkte nicht so ganz einfach zu bekommen, aber z.B. hier offenbar verfügbar
SEM Color Coat 400 ml - HAPO-Smartrepair-Shop.com
Eine Dose reicht üppig für ein Armaturenbrett. -
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Zum Realitätsverlust kommt offenbar auch noch das Fehlen jeglicher vdh-DNA. In die ganzen Nachfertigungsaktionen fließen ungezählte ehrenamtliche Stunden hinein. Es findet sich fast immer einer, der mittendrin oder hinterher nörgelt. Interessanterweise sind es ausnahmslos immer Leute, die sich selbst in diese Arbeit nicht einbringen.
Wenn eine Nachfertigungsaktion, für die wahrlich keine Werbung gemacht wurde, mit nur sechs Wochen Zeitverzug zum Abschluß gebracht werden kann, dann ist es wirklich gut gelaufen. Es gibt Aktionen, da reden wir über Jahre, und zwar ohne ein Mitverschulden des vdh.
Nachfertigungen sind nicht so anz einfach. Alleine schon der jahrelange Verzug etwa von Bosch bei den ABS -Sensoren zeigt, daß auch die OEM-Hersteller, die über alle Daten, Spezifikationen und Ressourcen verfügen, damit ihre liebe Mühe haben.
Wer also im Vertrauen auf die taggenaue Lieferung einer Nachfertigung eine Restaurierung eintaktet (weil er die Lieferung als sicher ansieht) , ist bei aller gebotenen Contenance und allem schuldigen Respekt mit dem Klammeraffen gepudert.Die ganzen Heerscharen von Sattlern, Karosseriebauern und Lackierern können sich an der Kiste austoben, und zwar ohne daß das Fehlen des Stabis hier und heute irgendwie ins Gewicht fällt.
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Mal wieder die typische Moserei an der falschen Klagemauer, gepaart mit der Verkennung der Realität.
Ein alter Benz ist keine kritische Infrastruktur, bei der Wohl und Wehe der ganzen Nation von der Verfügbarkeit einer Nachfertigung abhängt.
Glaubt hier irgendjemand wirklich ernsthaft, daß sich ein OEM Lieferant gegenüber dem vdh auf einem womöglich auch noch vertragsstrafenbewehrten fixen Liefertermin einläßt um die Urlaubsplanung eines einzelnen Abnehmers abzusichern?
Ich rate zu deutlich weniger Anspruchsdenken und wesentlich mehr Gelassenheit. -
Bei Sattlerbetrieben sollte man - wie auch bei Lackieren - nicht nur vor der eigenen Haustüre suchen. Natürlich schön, wenn es um die Ecke ist, aber die Bequemlichkeit ist nur ein Faktor.
Ich kann Jörg Ristau (http://www.ledergarage.de) empfehlen. Sehr schneller Kostenvoranschlag, umfassende Auswahl an Leder, schnelle Umsetzung, sehr zivile Preise.
Von Berlin aus würde ich auch ggf. Betriebe in Betracht ziehen, die in Polen ansässig sind. Da gibt es auch einige, die in Deutschland eine sehr gute Reputation haben.
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Bei allem schuldigen Respekt und aller gebotenen Contenance: es ist schlicht juristischer Unfug zu proklamieren, daß ein Lackierer ohne ausdrückliche Vereinbarung ein Lacksystem zu verwenden hat, welches sämtlichen Originalspezifikationen entspricht.
Abgesehen davon, daß die damaligen Herstellungsbedingungen im Werk ohnehin de facto sich im Reparaturbereich nicht reproduzieren lassen, entfernt sich diese Forderung von jeglicher Realität. Heute gängige Reparaturmaterialien unterscheiden sich grundlegend selbst von Produkten, die noch vor 30 Jahren gang und gäbe waren, wie etwa beim VOC-Anteil, Trocknungsdauer oder Trockungstemperatur. -
Ich versuche die Situation in einen fachlichen und kursorischen juristischen Kontext unter Anwendung des BGB zu setzen.
Ich vermute mal, daß - wie so häufig in diesem Bereich - keine klaren schriftlichen Abreden getroffen wurden und es am Ende des Tages bei einer gerichtlichen Klärung es im wesentlichen auf die Auslegung der Angaben wie auch auf die konkrete Beweislastverteilung hinausläuft.
Vorab: wenn Schwarzgeld im Spiel ist, ist der Fall sowieso sofort zu Ende.
Der Lackierauftrag ist ein Werkvertrag. Geschuldet wird ohne abweichende Vereinbarung ein Werk frei von Sachmängeln von zumindest von mittlerer Art und Güte, § 633 BGB.
Die Ansprüche des Bestellers ergeben sich dann aus § 634 BGB.
Preisfrage ist dahera) ist das verwendete Produkt von Sikkens generell tauglich und
b) stellt der Farbton oxfortblau einen Sachmangel dar.
Teil a) ist relativ einfach zu beantworten. Wenn nicht ausdrücklich ein anderes Fabrikat vereinbart wurde, ist das gewählte Produkt fachlich nicht zu beanstanden. Es gibt eine Handvoll von Anbietern, die teils auch nur begrenzte lokale Bedeutung haben. Bei manchen Lackierern herrscht eine fast ins religiöse hineingehende Bindung zu einer bestimmten Marke.Teil b) ist etwas komplexer.
Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Angabe 332 (G) und der Umstand, daß es sich um einen PKW handelt. Im Wege der Auslegung wird man daher zu dem Ergebnis kommen, das Fahrzeug sollte in diesem Farbton lackiert werden.
Der Umstand, daß ggf. Rezepturen in unterschiedlichen Schattierungen angeboten werden, ist hier fachlich nicht relevant.
Wenn man mit dem Farbtonfinder von Glasurit ein wenig herumspielthttps://coloronline.glasurit.com/?language=8
wird für Mercedes unter 332 dunkelblau und unter 5332 oxfortblau ausgewiesen. Es ist also für oxfortblau bereits eine andere Farbnummer zugewiesen.
Die Auswahl bei den Modellen umfaßt in der Glasurit Datenbank nicht den W100 und tatsächlich überschneiden sich auch die Verwendungszeiträume beider Farbtöne.
Schaut man sich die verfügbaren Produktreihen von Glasurit für oxfortblau an, so sind dies Produkte der Glasurit- Reihen 22 und 68. Das sind Produkte, die nach den Datenblättern ausdrücklich für den Nutzfahrzeugbereich vorgesehen sind.
Die Farbe oxfortblau scheidet damit aus, da lebensnah nicht davon ausgegangen werden kann, daß ein Kunde einen PKW in einem LKW Farbton lackiert haben möchte, ggf.sogar unter Verwendung von einem für diesen Anwendungszweck besonders eingestellten Lackmaterial. (5)322 oxfortblau dürfte keine Farbe aus der regulären Farbpalette für PKW dieser Baujahre gewesen sein.
Wenn der Lackierbetrieb möglicherweise auf Grund von widersprüchlichen Angaben in Datenbanken anderer Hersteller Zweifel hat oder sich bei verständiger Betrachtung solche Zweifel aufdrängen, dann ist der Lackierbetrieb zur Aufklärung verpflichtet.
Die Ausführung in oxfortblau ist daher ein Sachmangel. Da der Werkunternehmer grundsätzlich bis zur Abnahme für die Mangelfreiheit beweisbelastet für die Mangelfreiheit ist, läuft es der Sache nach auf eine Neuherstellung hinaus.
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Der „Fleet“-Vermerk bezieht sich auf die Mischformel bei Standox. „Fleet“ sind dem Grunde nach primär Nutzfahrzeug-Produkte.
Hier kam jedoch wohl Sikkens Autobase RM zur Verwendung.
Demnach kommt es auf Produkteigenschaften eines anderen Fabrikates hier nicht an.
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Viel Lyrik, aber die wesentlichen Punkte bleiben im Dunkeln:
1. Um es mal deutlich zu sagen: diese copy and paste Pseudo-Gewährleistungsausschlüsse sind für die Katz‘.
2. Wo liegt der tiefere Sinn hier noch einen weiteren Kaufvertrag nach dem Ende der EBay-Aktion zu machen?
3. Was steht da drin im Hinblick auf Gewährleistung und zugesicherte Eigenschaften?
4. In tatsächlicher Hinsicht: Unfallschaden in der Vergangenheit ja/nein?
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Es geht mal wieder in juristischen Dingen hier vogelwild durcheinander.
Und ja, es kommt wie so oft bei der Rechtsfindung auf die Umstände des Einzelfalles an.
Die erste Frage bei Gerichtsstandsproblemen, die anfänglich nicht problematisiert wurde, lautet immer: Auslandsbeteiligung ja oder nein?
Selbst wenn man auf Grund des zweiten präzisierten Szenarios unterstellt, daß keine Auslandsbeteiligung vorliegt, liegt der erste Fallstrick hier schon die beabsichtigten Verwendung eines "ADAC Standardvertrages". Das kann im späteren Streitfall dann zu sehr unerfreulichen Überraschungen führen, und zwar dann, wenn die Frage aufkommt, wer den Vertragstext gestellt hat und zu wessen Nachteil dann etwaige Wertungen im Rahmen der § 305 ff BGB ausfallen.
Die wesentlichen Regelungen zu Gerichtsständen finden sich in § 12 ZPO. Besondere Bedeutung hat § 38 ZPO, der de facto dazu führt, daß nur in engen Grenzen Gerichtsstandsvereinbarungen unter Beteiligung von Verbrauchern wirksam sind.
Einen völlig neuen Twist bekommt der Sachverhalt nun durch die angedeutete Versteigerung auf ebay. Da ergeben sich dann weitere und auch ganz andere Probleme.
Alleine schon aus dem Umstand, daß der Verkäufer eine Vielzahl von Verkäufen über ebay abwickelt, kann ihm im Einzelfall selbst bei einem "privaten" Verkauf in die Rolle eines gewerblichen Verkäufers rücken.
Nur soviel: der Kaufvertrag wird hier nicht quasi bei Abholung und dem Ausfüllen eines ADAC-Formulars geschlossen.
Die weitere vielfach übersehene Problematik liegt auch darin, daß vertragliche Regelungen - insbesondere auch solche, die in irgendwelchen Textfeldern der Artikelbeschreibung eingebaut werden - auch noch zusätzlich den Vorgaben von EBay entsprechen müssen.
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Wenn ich hier mal so schaue, dann ist das zwar alles im Van-Bereich angesiedelt, aber mit Semperit und Barum die Zweitmarke von Continental, Continental und auch der eigentlich über jeden Zweifel erhabene Goodyear Vector sind doch ganz passable Produkte dabei.
https://www.reifen-pneus-online.de/pkw-reifen/suche-abmessungen/
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Das Urteil ist kein Sargnagel für die Oldtimerei.
Solange das vollständige Urteil nicht vorliegt, sollte man natürlich mit einer abschließenden Bewertung vorsichtig sein.
Zentral ist für mich jedoch die Aussage, daß die Zustandsnoten der gängigen Bewertungsmodelle quasi nunmehr ein Industriestandard sind. ClassicData & Co haben es damit innerhalb von rund 30 Jahren geschafft ihre Kriterien zu etablieren. Zwischen den einzelnen Bewertungsmodellen gibt es Nuancen, aber wer heute Zustand 2 bewirbt muß eben auch ein Fahrzeug liefern können, welches Jahreswagenanforderungen genügt. Vieles, was als Zustand 2 beworben wird, ist bei Tageslicht betrachtet vielfach eben doch eher ein 3er.
Perspektivisch wird die Entscheidung möglicherweise dazu führen, daß seriöse Gutachter bei der Vergabe guter bis sehr guter Bewertungen zukünftig vorsichtiger werden, denn irgendwann steht auch die persönliche Haftung des Gutachters im Raum, insbesondere dann wenn er damit rechnen muß, daß dieses Gutachten auch bei einem Verkauf in die Verhandlungen eingeführt wird.
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