Posts by Nichtschwimmer

    wie wärs wenn ihr in diesem Thread eure Meinungen zu Elektroautos und Brandgefahr sammelt?

    Moin,


    Meinungen sind nur Meinungen aber keine Fakten. Das wird leider oft verwechselt. Ich habe einiges zum Thema Brandgefahr bei E-Autos gelesen. Seriöse Quellen gehen von keiner größeren Brandgefahr als bei Verbrennern aus. Die Brände lassen sich auch löschen.


    Zum Thema Wasserstoff im E-Auto: Es wird ca. 3mal soviel Primäreenergie benötigt wie bei batteriegetriebenen Autos. Meine Meinung dazu: Das ist für mich ein einleuchtender Grund warum Wasserstoff-/Brennstoffzellen-PKW sich nicht durchsetzen können. Das ganze wird viel zu teuer. E-Fuels haben noch ein viel größeres Problem: sie benötigen 6mal soviel Primärenergie. Ein KO-Kriterierium für den Masseneinsatz im PKW. Nicht das wir uns falsch verstehen: Ich finde E-Fuels gut. Wahrscheinlich werden sie dort eingesetzt werden, wo batterieelektrische Antriebe nicht möglich sind, z.B. im (originalen) Oldtimer.


    Meine Meinung zur Umrüstung von Oldtimer auf Elektroauto: Ich finde das aus Schrauberperspektive spannend. Mit einem richtigen Oldtimer hat das Endprodukt dann nicht mehr so viel zu tun, was aber nicht schlecht sein muss.


    Grüße Udo

    Ich meinte die Elektronik vom Tesla zu nehmen halte ich für sehr aufwendig alleine aufgrund der Software; ich selber würde das nicht versuchen.

    Moin,


    ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt. Es gibt Firmen, die eine Hard- und Software anbieten, die anstelle der Tesla-Steuerung eingesetzt wird. Antriebseinheiten und Batterien kann man auch gebraucht kaufen. Billig ist der Spass allerdings nicht und ob´s funktioniert weiss ich auch nicht. Ich denke für einen guten Schrauber ist ein Umbau machbar. Ob´s sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden.


    Grüße Udo

    Ein 500-700kg Lithium-Ionen Paket "brennt" anders und ist - zumindest z. Zt. - nicht beherrschbar.

    Moin,


    das ist schlicht und einfach falsch. Auch so ein Mythos. Ich zitiere mal:


    "Ein Problem stellt dies für die Feuerwehren dennoch nicht dar, wie der Deutsche Feuerwehrverband erst im Februar klarstellte: „Aufgrund der aktuellen Berichterstattung in den verschiedensten Medien erscheint es wichtig zu betonen, dass auch Elektrofahrzeuge von den Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht werden können“, erklärt Peter Bachmeier, Leitender Branddirektor und Vorsitzender des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren. „Dies gestaltet sich unter Umständen etwas schwieriger als die Brandbekämpfung von herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen. Jedoch nicht komplexer oder gefahrbringender als etwa ein Brand eines gasbetriebenen Kfz.“



    Grüße Udo

    Moin,


    alles was ich bislang in seriösen Quellen gelesen habe, deutet nicht darauf hin, dass E-Autos gefährlicher sind als Verbrenner. Die Argumente der Gegner gegen das E-Auto sind meist völlig haltlos. Da die Diskussion meist emotional und nicht faktenorientiert bzw. scheinfaktenorienter geführt wird, ist sie sinnlos. Einen eingefleischten E-Auto-Gegner wird man nicht überzeugen können.


    Das Tesla Model 3 LR ist sicher eine gute Wahl, in Performance, Verbrauch, Reichweite, Ladeinfrastruktur, Software ganz vorne. Wenn ich mir ein E-Auto kaufen würde - was monentan kein Thema ist - würde ich mir den genauer ansehen.

    Grüße Udo

    wenn man sich regelmäßig um sein Fuhrwerk kümmert, am Service nicht kleinlich spart und Verschleißteile halt regelmäßig tauscht, ist ein Auto auch noch 400tkm noch nicht abgelutscht.

    Das waren damals Verbrauchsfahrzeuge, die zwar regelmäßig gewartet wurden aber trotzdem nach ca. 250 tkm ausgelutscht waren: Fahrersitz durch, Fahrwerk durch, Amarturenbrett wenn blau gerissen, Karosserie vermackt, Automatik und Motor nicht mehr ganz frisch usw. Den Unterschied hat man so richtig gemerkt, wenn ein Neuer kam.


    Grüße Udo

    Simple Physik. Also in Hinblick auf Wh/kg sehe ich da nicht mehr viel Innovationspotential.

    Moin,


    In dem oben verlinkten Artikel wird von 160 Wh/KG für die erste Generation und von 200 Wh/KG für die 2 Generation gesprochen. Betrachtet man die Entwicklung der Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien, so wird man feststellen dass diese sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat auf bis zu 200 Wh/KG. Das Fraunhofer Institut ISI schätzt, dass sich die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus bis 2030 verdoppeln kann. Es ist absurd anzunehmen, dass sich die Energiedichte einer neuen Akkutechnologie im Verlauf der Jahre durch Weiterentwicklungen nicht erheblich verbessert. Das Ganze auf die elektrochemische Spannungsreihe zu reduzieren ist viel zu kurz gesprungen.


    Außerdem sind da noch die Kosten. Die Natrium-Batterie soll in der Massenproduktion 25 - 35 EUR/kWh kosten. Die Lithium-Ionen Batterie liegt bei knapp unter 100 EUR/Wh. Es besteht also die Möglichkeit, dass bald Batterien verfügbar sind, die leistungmäßig mit der Lithium-Ionen-Batterie mithalten aber umweltfreundlicher sind und nur 1 Drittel kosten. Was soll daran schlecht sein?


    Grüße Udo

    Die Natriumbatterie hat auch keine höhere Energiedichte als Lithium und ich sehe da auch kein weiteres Entwicklungspotential; hier setzen physikalisch / chemische Gesetze ihre Grenzen.

    Woher weißt du, dass eine Batterie die noch gar nicht auf dem Markt ist und zu der es kaum Informationen gibt, kein weiteres Entwicklungspotential mehr hat? Welche physikalisch/chemischen Grenzen sind das?


    Genauso wie Mikroprozessoren seit 20 Jahren nicht mehr schneller werden und auch die Halbleitertechnologie kurz vor den physikalischen Grenzen steht.


    Und wie erklärst du dir, dass die Rechenleistung von Computern in den letzten 20 Jahren vervielfacht hat?


    So wie Du ständig wiederholst das die Elektroautos eine Sackgasse sind, so ähnlich wie das Zitat von Gottfried Daimler:

    Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.

    Da gibt´s noch viele andere lustige Fehlprognosen, z.B.


    "Computer sind absolut nutzlos. Sie können nur Antworten geben."

    "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."

    "Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen."

    "E-Mail ist ein Produkt, dass man absolut nicht verkaufen kann."

    "Es gibt einfach nicht so viele Videos, die ich angucken möchte." - Yoube wird ein Flop


    Grüße Udo



    Grüße Udo

    Bei solchen Technologiesprüngen waren wir Europäer und die Amis mal tonangebend

    Moin,


    das ist leider die Vergangenheit. China macht sich auf den Weg zur weltweit führenden Wissenschafts- und Innovationsmacht zu werden. link Welche Potentiale hieraus in Verbindung mit der Größe, der wirtschaftlichen, politschen und militärischen Macht Chinas entstehen, möchte ich mir lieber nicht vorstellen.


    Was die Elektromobilität angeht: Diese Technologie steht am Anfang der Entwicklung. Ich rechne mit vielen weiteren Technologiesprüngen und Weiterentwicklungen. Die Verbrennertechnologie ist nach über 100 Jahren weitgehend ausentwickelt. Das sollte man bei der emotionalen Diskussion nicht außer Acht lassen.


    Grüße Udo

    Selbst wenn man nun annimmt, das ein ElektroAntrieb effektiver ist und nur noch die Hälfte des Energieeinsatzes benötigt ( obwohl dies auch nur eingeschränkt gilt, denn speziell der Schnellladevorgang erzeugt erhebliche Abwärme , der Kühlbedarf ist gewaltig und mindert den Gesamtwirkungsgrad ) , dann bleiben noch 240 Terrawattstunden übrig. Das ist etwa der aktuell gesamte Strombedarf Deutschlands im Jahr.


    Ja, das ist so eine Sache mit den Zahlen. Deine Rechnung ist leider falsch.


    Stromverbrauch in Deutschland 2020: ca. 544 TW/h

    Jahresfahrleistung der Deutschen mit dem PKW in 2020: 626 Mrd. km

    Bei einem Verbrauch des E-Autos von 25 kWh/100 km ergibt sich ein Stromverbrauch von 15,65 TW/h p.a.. Wenn alle Verbrenner durch E-Autos ersetzt würden, steigt der Stromverbrauch also um 28,8 %. Und das wird wahrscheinlich erst um 2050 der Fall sein.


    Der von mir angenommene Verbrauch von 25 kWh/100 km beinhaltet die Ladeverluste und basiert auf Tests von z.B. auto-motor-und-sport. Die Verbräuche nach WLTP sind wesentlich niedriger. E-Autos werden künftig effizienter werden, weniger verbrauchen und geringere Ladungsverluste haben, weil sie noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Prognose sagen außerdem, dass die PKW-Jahresfahrleistungen langfristig sinken werden. Das hängt u.a. mit der demographischen Entwicklung zusammen. Fazit: Es wird weniger heiß gegessen als gekocht.


    Zum Vergleich:

    Würde man alle PKW mit Wasserstoff betreiben, bräuchte man ca. 3mal soviel Strom, also zusätzliche 86,6 % des Stromverbrauchs.

    Bei E-Fuels wären es 6mal soviel, also zusätzliche 172,8 % des Stromverbrauch. Wenn man glaubt, dass durch Elektroautos die Stromversorgung in die Knie geht, wie sieht´s dann bei Wasserstoff und E-Fuels aus? Aber das E-Fuel soll ja kommt klimaneutral aus Chile kommen. Wer glaubt das, wie hoch ist der Preis und abhängig von Chile wären wir auch noch.


    Was in dieser ganzen Diskussion vergesssen wird, die E-Mobiltät eröffnet die Chance die Abhängigkeit von Öl exportierende Ländern zu reduzieren - und das ist volkswirtschaftlich gut. Wasserstoff und E-Fuels sind keine Alternative für den Massenverkehr mit PKW. Für andere Bereiche mag das anders sein.


    Für die Traktorfahrer: Eine Photovoltaikanlage bringt in D 900 bis 1200 kWh pro m2 und Jahr. Aus rauf mit den Dingern auf die Scheune und den Schweinestall. Das langt locker.


    Grüße Udo

    Moin,


    ich habe einen erhöhten Strombedarf von 20 % (Quelle: Die Zeit) bzw. 25 % (Quelle Verivox) gefunden, wenn alle Autos mit Strom betrieben würden. Falls Verbrenner noch bis 2035 produziert werden, dauert das bis 2050. Die Stromversorgung wird nicht als Problem betrachtet.


    China erlebt einen starken Einbruch in der Elektromobilität , da diese dort nicht mehr gefördert wird.


    Das entspricht nicht den Tatsachen. Der Markt für Elektrofahrzeuge war rückläufig wie der gesamte Automarkt. Mittlerweile erholt er sich wieder. Elektroautos werden in China auch weiterhin gefördert die Förderung wurde um 20 % für Private und 10 % für Unternehmen gekürzt.

    Und läuft die Entwicklung von Motoren bei den europäischen und japanischen Herstellern mehr und mehr aus, beginnt doch ein Umdenken in Richtung synthetische Kraftstoffe. Wurde das vor zwei, drei Jahren noch recht skeptisch bewertet, intensiviert sich die Forschung

    Kein Hersteller plant eine Renaissance des Verbrenners mit E-Fuel. Vielmehr wird, die E-Auto-Strategie geschärft, wie das aktuelle Beispiel Daimer zeigt. Für E-Fuel wir zwar geforscht und investiert, aber das macht nur einen Bruchteil dessen aus, was in die E-Mobilität geht. E-Fuels werden nur dort zum Einsatz kommen, wo elektrische Antriebe nicht funktionieren. Für den Massenmarkt im PKW sind sie unwirtschaftlich und nicht konkurrenzfähig.


    ich glaube nicht, daß in einem Land wie den USA jemals der Betrieb eines Verbrenners gesetzlich verboten werden wird, das dürfte dort juristisch und verfassungsrechtlich schwierig werden.

    Was dort verboten oder erlaubt sein wird, hängt von der Regierung ab. Republikaner und Demokraten unterscheiden sich da deutlich.


    Verbote sind auch gar nicht notwendig. Der Verbrenner stirbt aus, weil er schon relativ bald gegenüber dem Elektroauto nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird. Deshalb werden Verbrenner nicht mehr produziert, die Kunden wollen dann auch keine Verbrenner mehr.


    Grüße Udo

    Den wissenschaftlich fundierten Nachweis für den CO2 Gehalt als Ursache für die Erwärmung vermisse ich.

    Na dann schlage ich mal vor dass du dich schlau machst. Es gibt eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien hierzu und es ist wissenschaftlicher Konsens.


    Es ist zwar richtig, dass Deutschland bzw. Europa nur einen geringen Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß hat. link Es wäre aber durchaus möglich wirtschaftlichen und politischen Druck auszuüben. China als größter Emittent von CO2 ist auf die Exporte nach Europa angewiesen. Vorraussetzung ist aber, dass man es selbst auf die Reihe bekommt.


    Warum enden Diskussionen um das E-Auto immer in Grundsatzdiskussionen: Weil man Angst hat, dass das eigene Verbrennerauto oder der Oldtimer verboten werden. Und dann geht´s ans Eingemachte. Also werden Gründe gesucht, warum diese Verbote unsinnig und zu verhindern sind:

    Der Klimawandel ist nicht menschengemacht, das ist gar nicht wissenschaftlich bewiesen

    Die anderen Länder stoßen viel mehr CO2 aus, wir können gar nichts tun

    Der Straßenverkehr spielt beim Verkehr nur eine untergeordnete Rolle, die Landwirtschaft, die Industrie, die Betonindustrie sind viel schlimmer und die Schiffe und Flugzeuge sowieso

    E-Autos sind noch viel umweltschädlicher, vor allem alte Autos sind viel nachhaltiger

    E-Autos sind kacke, sie explodieren beim Aufladen (Quelle Prof. Indra), wenn sie brennen - gute Nacht, sie haben keine Reichweite, sie überfahren Fußgänger weil leise und außerdem funktionieren sie bei Hochwasser nicht

    Die Rohstoffe für die Batterien reichen nicht aus

    Die Überbevölkerung.....


    Vieles davon ist Schwachsinn. Vor allem das Argument, dass andere Bereiche oder Länder die Schuldigen sind. Das Problem ist nur dass die Landwirtschaft, die Industrie, die Luft- und Schifffahrt etc. genauso argumentieren und nichts passiert. Leider ist es nicht sonderlich ausgeprägt die eigene Position zu verlassen, das Ganze und die Zukunft zu sehen. Dass der Kittel den wir angezündet haben brennt, sollte allmählich klar sein. Hochwasser oder 50°C in Canada sind schon schlimm. Aber hat sich mal einer Gedanken darüber gemacht, wass passiert, wenn Teile von Afrika aufgund des Klimawandel mit einer Bevölkerung von 1,3 Milliarden unbewohnbar wird. Was werden die Menschen wohl tun? Nicht meine Idee, sondern das hat Erhard Eppler (SPD) schon in den 80er Jahren thematisiert.


    Grüße Udo







    Grüße Udo

    Hallo Michael,


    leider ist es so das viele oder die meisten nicht zwischen Fakten und Meinung unterscheiden können. Auch sind wir längst in ein postfaktisches Zeitalter eingetreten. Das heißt aber nicht, dass es keine Fakten oder gesicherten Erkenntnisse gibt. Aber meist werden Meinungen als Fakten umgedeutet und als Argument für die eigene Meinung verwendet.


    Eine Diskussion über das Thema E-Mobilität ist zumindest in den Automobilforen sinnbefreit. Es findet nur ein Austausch von festgezimmerten Meinungen statt. Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand seine Meinung ändert. Es ist auch nicht möglich mit Fakten zu überzeugen, da diese meist mit Meinungen widerlegt werden.


    In einem möchte ich dir allerdings widersprechen. Nach meiner Meinung, die ich mir nach Beobachtung der Märkte und reiflicher Überlegung gebildet habe, wird die E-Elektromobiltät durchaus durch Logik getrieben. Nämlich durch die Logik des Marktes, wie ich am Samstag um 19:15 versucht habe zu erläutern. Die Technologietreiber befinden sich nicht in Europa sondern Asien und den USA. Aufgrund der zu erwartenden wirtschaftlichen Überlegenheit des E-Autos sind die europäischen Hersteller unter starkem Druck. Regulatorischen Maßnahmen zielen darauf vor allem darauf was an Automobilherstellen und Zuliefereren zu retten, was noch zu retten ist und den Technologiestandort Deutschland bzw. Europa zu erhalten.


    Grüße Udo

    Moin,


    das Gemisch kann man damit nicht überprüfen. Mit einem Ponton mal testweise an die Höchstgeschwindigkeit ranzugehen ist kein Problem wenn Fahrwerk, Bremsen und Motor in Ordnung sind. Das ist bei mir der Fall, es fühlt sich auch nicht unsicher an. Das der Bremsweg doppelt so lang ist wie bei einem modernen Auto muss man berücksichtigen. Wenn so was nicht möglich ist, weil das Fahrverhalten abenteuerlich wird oder der Motor es nicht mitmacht, besteht ohnehin Handlungsbedarf. Reisegeschwindigkeit ist bei zwischen 110 und 130 km/h. Mit meinem E-Type, der weit über 200 läuft, nach alten Tests sogar an die 240 probiere ich die Höchstgeschwindigkeit nicht aus, das wird mir zu heikel.


    Grüße Udo

    Moin,


    ich bemerke das schon. Nicht nur, dass wenig unternommen wird. Kerosin wird sogar steuerlich begünstig, da nicht besteuert. Und die maroden Flugsgesellschaften wurden in der Coronakrise mit Milliardenbeträgen unterstütz, während kleine Unternehmen und Selbstständige vor die Hunde gehen. Hier muss sich aber jeder mal selbst an die Nase fassen: Muss man 3mal im Jahr in Urlaub fliegen, möglichst weit weg zu spottbilligen Preisen?


    Wir sind hier aber in einem Autoforum und da liegt es nahe, wenn man sich mit Autos befasst.


    Grüße Udo

    Moin,


    die bekannten weltweiten Lithiumvorkommen betragen 80 Mio. Tonnen. Der weltweite Lithiumbedarf für die Elektromobiltität wird in 2030 240 tsd Tonnen betragen wird, von denen 10 % über Recycling gedeckt werden. Bis 2050 steigt der Bedarf auf 1,1 Mio. Tonnen von denen 40 % aus Recycling kommen: link Ich sehe da so schnell keine Knappheit.


    Die 80 Mio. Tonnen sind die bekannten Vorkommen. Es ist davon auszugehen, dass weitere Vorkommen entdeckt werden, auch in Deutschland.


    Die Lithium Batterie ist außerdem nicht das Ende der Entwicklung. Andere Technologieen werden erforscht, entwickelt und kommen, z.B. die Zink-Luft-Batterie: link link


    Der Spuk wird so schnell nicht enden, im Gegenteil: die Entwicklung ist erst am Anfang. Ich glaube auch nicht, dass sämtliche großen Automobilhersteller blind an die Wand fahren. Alle setzen auf E-Autos und werden die Entwicklung von Verbrennern stoppen. Die Produktionskapazitäten werden zurückgebaut. Die Zulieferer haben sich auch entsprechend positioniert - weltweit. Das ist nicht mehr zu stoppen.


    Grüße Udo