Posts by Nichtschwimmer

    Korrekt. Bei Zinnersatzprodukten mit Kartusche hast du allerdings eine nahezu perfekte Mischung beider Komponenten, die du bei deinem Mipa wahrscheinlich so nicht erreichen wirst, da du es selbst mischen musst.

    Moin,


    ich bin vom Kartuschenzeugs abgekommen und verwende Mipa-Zinnersatz aus der Dose. Die Kartuschen sind viel teurer und nach jedem Gebrauch ist der Dosierer für den Müll. Mit einer Briefwaage kann man den Härter genauso gut dosieren wie mit der Kartusche. Mit einem billigen Heizstrahler für die Terasse und 60°C ist es nach 30 Minuten ausgehärtet und läßt sich leicht schleifen. Die Oberfläche bekommt man genauso glatt hin wie mit normalem Spachtel. Der EP-Spachtel vom KSD ist ähnlich. Ich verwende keinen Polyesterspachtel mehr, nur noch EP bzw. Zinnersatz bzw. richtigen Zinn. Nass geschliffen wird auch nicht.


    Man kann das wohl in der Einbrennkammer wieder ausbacken


    Wenn du Rost meinst, den kann man den nicht mehr ausbacken sondern nur wegschleifen, strahlen etc. Bei allen Karosserien die ich gesehen habe, die nur grundiert und nicht lackiert waren kam der Rost wieder durch. Das muss dann alles wieder runter.


    Grüße Udo

    Moin,


    schöne Arbeit. Ich habe so was auch schon mal gemacht. Was ich ergänzen würde: Abkleben nicht mir einer Plaste-Plane sondern mit Papiert. Der Lack haftet nicht richtig auf dem Plastik, beim nächsten Lackiergang fliegen getrocknete Lackstücke durch die Gegend. Ich habe die Wände mit Papier abgegeklebt und den Boden vor jedem Lackiergang unter Wasser gesetzt. So reduziert man den Staub. Die Mücken in Garage und auf dem Grundstück habe ich vor dem Lackieren getötet. Mach ich das noch mal? Auf keinen Fall. Zu viel Sauerei und Husten in Wagenfarbe trotz FFP3-Maske. Können kann ich´s auch nicht gut. Nach dem Verzinnen bzw. Zinnersatz ist bei mir Schluss.


    Grüße Udo

    Moin Roland,


    willkommen im Forum. 4 Jahre draußen, Motor, Getriebe, Differential undicht, Wasser im Innenraum? Das wird nicht alles sein. Wenn der Preis nicht unschlagbar klein ist und du nicht schrauben bzw. restaurieren willst, überleg´s dir ganz genau. Am besten du stellst hier und in der sternzeit107 Bilder ein. Dann wirst du viele Kommentare bekommen.

    Grüße Udo

    Moin,


    so kann man das natürlich machen. Das könnte auch einige Jahre halten. Wenn ich mir die Durchrostungen und die Rostporen auf dem Blech ansehe befürchte ich, dass da nicht mehr viel Substanz da ist. Rostumwandler wirkt nur oberflächlich. Unten drunter wird´s weiter gammeln. Ich würde die Mulde rausschneiden, eine neue anfertigen und wenn man mit dem Brenner drankommt einschweißen. Alternativ kann man die neue Mulde mit 2K-Karosseriekleber (keine Karosseriedichtmasse) einkleben. Wenn man das nicht machen möchte, dann sollte der Bereich komplett entrostet werden, mit Rostentferner (kein Rostumwandler) wie z.B. Deox. Und zwar so lange, bis das Blech völlig blank ist. Erst dann mit Epoxykleber versiegeln. Den Rat von Nico, sich zuerst alles genau anzusehen würde ich befolgen.


    Grüße Udo

    Moin,


    man darf sich von den Youtube-Videos bei denen alles so einfach geht nicht täuschen lassen. Die Leute habe das vielleicht schon 100mal gemacht, es gibt Schnitte im Video gerade bei kritischen Stellen und die plane, kleine Seitenscheibe geht leicht rein. Spannend wird´s wenn man selbst keine Übung hat, die Scheibe groß und gebogen ist und der Gummi nicht passt. Man kann die Scheibe ev. mit Verzurrgurten von außen andrücken.


    Grüße Udo

    Moin,


    Dichtung um die Scheibe legen, Schnur in den Falz der Dichtung legen, Scheibe auf den Scheibenrahmen der Karosserie legen und den Falz in der Dichtung unten über den Scheibenrahmen stülpen. Scheibe andrücken und die Dichtung von innen mit der Schnur über den Scheibenrahmen ziehen. Das Dichtmittel (abtupfbare Karosseriedichtmasse) kommt danach von außen zwischen Dichtung und Karosserie. Auf Youtube gibts einige Anleitungen, z.B. link link


    Grüße Udo

    Hallo,


    der mein W105 hat eine zweigeteilte Ölwanne. Zwischen dem großen vorderen und dem kleinen hinteren Teil ist eine Gummidichtung. Zwischen den beiden Ölwannenteilen und Motorblock, habe ich keine Dichtung gefunden. Da kommt also Flächendichtung, z.B. Dirko HT hin?


    Grüße Udo

    Moin,


    bzgl. Leistungssteigerung würde ich Thomas Hanna fragen. 50 PS wirst du aus dem Motor nicht rausholen, auch keine 40 oder 30 gegenüber dem 220 S. Wenn Tuning, dann sollte es spürbar sein. Ich würde einen M130 /2,8 l einbauen. Das Fahrwerk, vor allem die Hinterachse müsste an die gesteigerte Leistung angepasst werden. Ohne Bogebein oder Feder wird´s abenteuerlich. Und dann noch umrüsten auf Scheibenbremsen vorne. Machen kann man vieles: link


    Grüße Udo

    Moin,


    ob die Ersatzkante vom W123 oder W115 passen weiss ich nicht, Stücke vielleicht. Der Radeinbau dieser Modelle sieht jedenfalls anders aus als beim W116. Ich würde ein Reparaturblech anfertigen, auch für die Quertraverse. Ist der Radeinbau vorne gespachtet? Wenn ja, bekommst du das mit einem Heißluftfön und Spachtel leicht ab. Auf dem Bild zeigen nur die grünen Pfeile auf gekaufte Reparaturbleche.


    Grüße Udo




    Ralf, wie hast du das geschafft? Die abtupfbare Dichtmasse wird von außen zwischen Dichtung und Karosse gespritzt und mit sich selbst abgetupft. Da ist alles zugänglich. Man benötigt keine Lappen und bleibt auch selbst sauber etc. Ein paar Tage vor der Aktion sollte man sich mit der Dichtmasse einen Boppel oder Klumpen zum Abtupfen machen. Den Boppel gut aufheben für das nächste mal. Ich habe meinen schon ein paar Jahre. Er wächst und gedeiht.


    Grüße Udo

    Moin,


    die Restaurierer verzinken überwiegend alles gelb - unabhängig ob es original so war oder nicht. Gelb hat einen geringfügig besseren Korrosionsschutz. Bei meiner Pontonrestauration war kaum zu erkennen ob gelb oder blau verzinkt wurde.


    Mein Vorschlag: mach wie es dir am besten gefällt.

    Beim Ponton wurden endlos Schlauchschellen verwendet, z.B. Normetta. Die sind blau.


    Zum gelb: Der gelbe Farbton kommt nicht vom Verzinken sondern vom anschließenen Chromatieren. Je nach Rezeptur und Dauer der Chromatieren fällt das gelb unterschiedlich aus, von blass bis penetrant.


    Grüße Udo

    Hallo,


    eine Bezugsquelle für Kabelummantelungen ist Techflex.org: link. Es gibt alle möglichen Produkte. Zum Schneiden benötigt man z.T. ein Heißschneidegerät. Interessant könnte auch der dort angebotene Gewebeschrumpfschlauch sein. Einfach, kostengünstig und optisch o.k. ist Textilgewebeband von Tesa link. Hier auf die Breite achten. An einigen Stellen habe ich Wärmeschrumpf-Isolierband verwendet: link


    Grüße Udo

    Hallo Blitzenbenz,


    kauf dir das Auto was dir besser gefällt. Die Ersatzteillage- und -preise schätze ich relativ ähnlich ein, ebenso wie den Restaurationsaufwand. Die Dieselmodelle sind schon sehr entschleunigt, das würde ich mir nicht antun. Mit meinem Ponton 219, Schalter, 6 Zylinder, 85 PS kann man ganz gut mitschwimmen. Läuft über 150 km/h. Ich fahre ihn z.Z. im Alltag, ohne Probleme. Bleibt nie stehen und springt kalt wie heiß sofort an. Er läuft erstaunlich ruhig, man sitzt recht hoch, wie in einem kleinen SUV, die Bedienkräfte sind gering und man hat alles gut im Blick. Bei der Heckflosse wird es aber ähnlich sein. Man hat das etwas moderene Auto, dass auch etwas mehr Sicherheit bietet.


    Grüße Udo

    Moin,


    wenn er gequietscht hat sollte die Motoren zerlegt, gereinigt und neu geschmiert werden. Meine sind auch nicht gelaufen, weil die Lager komplett verharz waren. Jetzt laufen sie wieder wunderbar. Die Kohlen müssen natürlich o.K. sein.


    Grüße Udo