Posts by afla108

    Hallo zusammen,


    Ich möchte bei meinem 280S den Lenkungsdämpfer austauschen. Eigentlich ein „nobrainer“.
    Leider ist die Metallhülse im Dämpfer (Fahrtrichtung rechte Seite) während der letzten 5 Jahrzehnte eine innige Verbindung mit der Befestigungsschraube eingegangen. Auch Überredungsversuchen mit dem Hammer gab sie nicht nach.
    Da ich den Träger nicht durch zu rüde Schläge verformen möchte, frage ich hier mal nach.


    Ich würde als nächstes den Dämpfer kurz vor dem Auge abflexen und dann versuchen den Gummipuffer rauszuschneiden. Dann käme ich an die Hülse ran, die ich durchtrenne oder erwärme. Geht das? Andere Ideen?


    Gruß Andreas

    Hallo Patrik,


    Erfahrungen muss man machen, also nur Mut. Grundsätzlich ist WD40 kein Schmiermittel! Kontaktstellen besser mit Elektronikspray reinigen.


    Einen Zahnriemen hat Dein Auto nicht. Vermutlich meinst Du die Keilriemen. Du kannst zu Diagnosezwecken bei laufendem Motor etwas Silikonspray auf je einen Riemen sprühen. Wenn es dann nicht mehr quietscht, hast Du den Übeltäter. Keilriemen wechseln ist leicht und das Material billig.


    Ventile einstellen ist eigentlich auch nicht schwer, aber man sollte wissen, was man tut. Ist in jeden Fall sehr sinnvoll!


    Steuerkette tauschen beim M102 ist auch sinnvoll, wenn noch nicht gemacht. Da muss man erst recht wissen, was man tut! Eher nix zum anfangen, aus meiner Sicht.


    Gruß Andreas

    Hallo HaWa,


    wenn er wieder zusammen ist, werde ich das mal prüfen. Ein gewisser (leichter) Überdruck muss sich aus meiner Sicht aber einstellen, da die Kolbenringe niemals völlig abdichten. Mir fehlt aber die Erfahrung, um das wirklich quantitativ einzuschätzen.


    Zu den Zeiten als ich noch /8 und W123 Diesel fuhr, konnte ich das für MB Ölmotoren ganz gut einschätzen. Der Motor in meinem 108er bläst in jedem deutlichst weniger.


    Vielen Dank noch mal für Deine immer prompten und qualifizierten Antworten!


    Gruß Andreas

    Hmm, klingt nicht gut. Blowby kann so schlimm nicht sein, da aus der Kurbelgehäuseentlüftung nicht übermäßig viel kommt. Der Öldruck ist auch ok (über 1,5 bar bei etwa 650 1/min), wobei er bei fahren mit heißem Öl und niedriger Drehzahl (unter 50 km/h im 4 Gang) leicht unter 3 bar liegt.

    Der alte Herr wird ja demnächst auch 50.


    Ich gehe wohl den Weg mit Flüssigdichtung und der Wanne. Zusätzlich versuche ich noch die Ölwanne von außen mit Hochtemperatur Silikon etwas zu dichten (echter Murks, ich weiß).


    Dann sehen wir weiter. Ich denke nun seit 1999, dass der Motor irgendwann mal gemacht werden muss. Das kann noch ein paar Jahre so bleiben.


    Gruß Andreas

    Hallo zusammen,


    Ich knüpfe noch mal an mein Thema aus dem Frühjahr an. Ganz so dicht, wie ich mir das gedacht hatte, ist die Antriebseinheit leider doch nicht.
    Die Tropfen an Anlasser ließen mir keine Ruhe und so habe ihn ausgebaut. Das ist ja wirklich ein großer Spaß, da ranzukommen.


    Es sieht so aus, dass im Raum um das Schwungrad recht viel Öl unterwegs ist. Ich vermute stark, dass dies vom undichten Borgmannring kommt und dann am Schwungrad nach außen geschleudert wird. Kann das sein?


    Ich habe folgenden Plan: Starter mit etwas Flüssigdichtung einbauen damit es nur unten tropft und dann (wir anderswo beschrieben) eine Wanne unter den Wandler Schrauben. Hat das schon mal jemand gemacht?


    Leider scheint auch die große Ölwannendichtung an einigen Stellen undicht zu sein. Habt Ihr hier Tipps?


    Das große Programm mit Motor- und Getriebeausbau möchte ich nicht machen. Der Motor läuft sehr gut und bei meiner jährlichen Fahrleistung wird das hoffentlich noch lange so bleiben können.

    Viele Grüße

    Andreas

    Ich habe vor 20 Jahren eine Anlage von Walker eingebaut (ab Mitteltopf). Sowohl in den Mitteltopf, als auch in den Endtopf habe ich an der jeweils tiefsten Stelle ein kleines Loch gebohrt. Diese Löcher sind nun insbesondere am mittleren Topf aufgerostet. Das wäre sicherlich schweißbar, im Moment habe ich es provisorisch gedichtet.


    Ich finde die Haltbarkeit gut. Wenn ich heute eine neue Anlage einbauen wollte, würde ich vermutlich Edelstahl nehmen. Wer weiß, ob es in weiteren 20 Jahren überhaupt noch etwas gibt. Ich kenne aber den Preisunterschied Edelstahl zu Walker nicht.


    Gruß Andreas

    Hallo Hagen,


    Ich gehe auch davon aus, dass bei mir das Serienteil drin ist. Das Datum darauf passt auch zum Herstellzeitraum. Die originale Befestigung ist mir aber nicht klar.

    Mein EPC läuft noch. Ich schaue da noch mal rein.


    Gruß Andreas

    Hallo Hagen,


    bei meinem 71er 280S gibt es ein Kunststoffteil. Ob dies so in Serie war, weiß ich auch nicht. Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden dieses Kunststoffteil zu befestigen außer es zwischen Armaturenbrett und Getriebetunnel festzuklemmen. Da dies gut funktioniert ist das meine Lösung seit 20 Jahren. Anbei Bilder.



    Gruß Andreas

    Viel Erfolg! Mit dem Werkzeug aufpassen, da es leider nicht steif genug ist und auseinander geht. Das kann dazu führen, dass der Spanner vom Ventil abrutscht und dieses dann zurück federt. Dabei kann dann das Druckstück durch den Motorraum fliegen. Mir ist das beim M130 und beim M117 passiert. Zum Glück habe ich es jeweils wieder gefunden.


    Gruß Andreas

    Hallo,


    vielen Dank für die Tipps. Der Kettenspanner ist dicht, da habe ich seit genau nachgeschaut. Auch eine Überfüllung des Automatikgetriebes kann ich ausschließen. Ich habe jetzt eine neue Ventildeckeldichtung von Daimler eingebaut. Seit dem bin ich noch nicht gefahren.

    Wie auch immer: so dicht wie im Moment war das Auto die letzten 20 Jahre nicht.


    Gruß Andreas

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Hinweise. Mich beruhigt schon mal, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass die Undichtigkeit von der Kopfdichtung kommt.

    Die Deckeldichtung hatte ich selbst erst kürzlich montiert und mit 10 Nm angezogen. Das erscheint mir sehr fest und die Dichtung hat sich dabei ziemlich aufgewölbt.

    Jetzt habe ich sie mit mir nur 6 Nm festgezogen. Am Mittwoch bekomme ich eine neue Dichtung von DB.


    Die Schrauben und Gewinde sind ok.


    Gruß Andreas

    Hallo zusammen,


    in den vergangenen Tagen und Wochen habe ich mich damit beschäftigt die Inkontinenz meines M130V anzugehen. Dabei habe ich folgendes bereits erledigt:

    - Vorderen KW Dichtring erneuern lassen --> ist dicht

    - Dichtung der Blechölwanne vor 3 Jahren erneuert und jetzt auf vorgeschriebenes Drehmoment angezogen --> ist dicht

    - Dichtringe zwischen Ausgleichsbehälter und Servopumpe getauscht --> ist dicht

    - Schwinghebellagerung an Zylinder 6 abgedichtet (Öl lief aus Kerzenloch) --> ist dicht

    - Einleitung der Kurbelgehäuseentlüftung ins Saugrohr abgedichtet --> ist dicht

    - Zylinderkopfschrauben auf Drehmoment nachgezogen --> auf der linken Seite (Fahrerseite) wieder dicht (war vor allem etwas Kühlwasser)

    - Ventildeckeldichtung getauscht --> sieht noch verdächtig aus, habe ich noch mal bestellt

    - Deckel an der hydraulischen Kupplung mit Vlies unterlegt, um Tropfen vom leicht undichten Borgmannring aufzunehmen --> sieht ziemlich dicht aus (bin aber noch nicht viel gefahren)


    Trotzdem habe ich immer noch frische Öltropfen unten am Anlasser hängen. Der Zylinderblock im Bereich Zylinder 5 und 6 auf der rechten Seite (Beifahrerseite) sieht frisch verölt aus. Diesen Bereich kann ich nur sehr schwer einsehen und eigentlich gar nicht reinigen. Aus meiner Sicht ist doch da nix außer der Zylinderkopfdichtung und der Ventildeckeldichtung die dort für Ölaustritt sorgen können, oder?

    Als nächstes müsste ich den Anlasser ausbauen, um die Stelle besser reinigen und sehen zu können. Lohnt sich das?


    Irgendwelche Tipps?


    Vielen Dank

    Gruß Andreas

    Hallo zusammen,


    hab es auseinander. Die Schrauben sind metrisch. Man braucht einen 14 er Inbus und einen 10er Steckschlüssel. Die Dichtung besteht aus zwei O-Ringen sowie einer zusätzlichen Gummidichtung am Loch der großen Schraube. Diese Dichtung ist speziell, die O-Ringe scheinen Standard zu sein.
    Ich muss mall schauen, ob ich diese Dichtung im MB Teile Portal finden kann.


    Ich bin optimistisch, dass danach die Umsichtigkeit beseitigt ist.


    Gruß Andreas


    Ich werde erst mal den Behälter ausbauen und dann die Dichtung wechseln. Dass da etwas gerissen ist wäre möglich, halte ich aber für nicht so wahrscheinlich.
    Wie groß war wohl die Verzweiflung damals bei Daimler, dass sie die englischen Pumpen mit Zollschrauben akzeptiert haben?
    Ich habe jedenfalls kein zöllisches Werkzeug. Mal sehen, wie ich das auseinander bekomme.


    Nochmals Danke für Eure Tipps


    Gruß Andreas

    Hallo zusammen,


    bei meinem W108 scheint es zwischen Vorratsbehälter und Pumpe der Servolenkung undicht zu sein. Beim M130V ist der Ausgleichsbehälter direkt auf die Pumpe geschraubt.
    Kann ich den Ausgleichsbehälter abschrauben und gibt es da eine Dichtung?


    Vielen Dank für Eure Tipps


    Gruß Andreas