Posts by Elchtester

    Dank dir für die Mühen, die Frage hier, weil im Netz manchmal Blödsinn steht.


    Wollte vorab eruieren, ob für meinen W180II generell Humpfelgen verfügbar wären.

    Das muss ich mir nochmals überlegen, denn ich müsste dann wohl auf die einteiligen Radkappen verzichten. Will ich eher nicht....

    Brauchst nicht zu verzichten.

    Die "Nasenfelgen" waren ein wenig hervorgezogen für die Radzierddeckel.

    Mercedes hat die Produktion nicht weitergeführt; die Zulieferer boten dann für die W180,121,110 und 111er) nur noch normale "flachere" Felgen an.

    Aber als Ersatz gabs die Nippel.

    Die Nippel (3 Stück pro Felge) haben einen kleinen Zapfen. Die Felge werden an den entsprechende Stellen gebohrt, der Zapfen eingesetzt und mit einen Schweißgerät angepunktet,

    Man sieht nicht den Unterschied zur Nasenfelge, da Raddeckel und Zierring immer noch bündig abschließen.


    Gruß

    Christian

    Hallo, Michael,


    ja, hättest Du einfach nur im Internetz suchen müssen.


    z.B 1104001102


    von Semmerz oder Südrad.


    Oder einfach nach 5jx13H2


    Auch unter 5jKx13B im Netz zu finden.


    Zur Info: Beim 108 wurde der 110er noch parallel gebaut, die 111er Limousine "starb" halt.


    Spätere MB-Felgen hatten in der Radscheibe dann kreisrunde Löcher zweck Erleichtung und bessere Bremsenbelüftung.


    Was ihnen fehlte, waren die Felgennasen für die Raddeckel. Die Zierringe passten noch, aber für die Raddeckel waren Anschweißpins oder -nippel (die es immer noch bei MB gibt) erforderlich.


    Gruß

    Christian

    Bremsschlauch zugequollen?

    Der Hauptbremszylinder hat ein Rückschlagventil um an der Trommelbremse Druck aufrecht zu halten.

    Hat man alte zugequollene Bremsschläche, löst sich die Bremse nicht wieder und schleift.


    Bei aufgebockten Wagen mal (Leeflauf rein) Bremse treten und danach hinten das Rad drehen. Ist es fest, sind es meist die Schläuche.


    Gruß

    Christian.

    Mal so einfach gefragt, aus gegebenem Anlass:

    Kann sich ein ausgelutschtes Hinterachslager auch durch lautes Klappern, z.B. auf Kopfsteinpflaster, bemerkbar machen?

    Klappern nicht, aber poltert ganz ordentlich.

    Und ja, die "Original-"Lager von Benz sind zu weich, die sind schon nach der ersten Fahrt wieder durch.


    Gab sogar irgendwo mal ein Bericht hier in den Floskeln darüber.


    Gruß

    Christian

    Hallo, Nordhorst


    Naja, habe früher das gleiche Problem gehabt.

    Geht auch ohne kompliziertes Gedöns!


    Geh in den Aquarium bzw. Tierfutterhandel.

    Dort gibt es Schläuche, die genau auf die Ablasschraube des Sattels passen. 5mm transparent.

    Und auch Rückschlagventile! 5mm Schlauchdurchmesser.

    Ein Stück Schlauch auf das Rückschlagventli so nah wie möglich an der Entlüftungsschraube rüberstülpen, Entlüftungsschraube leicht öffnen und dann langsam mir der Bremse vorsichtig nicht zu weit pumpen. Geht fast von selbst.

    Such mal nach "Trixie 8035" bei Google.


    Gruß

    Christian

    Das alte Lager unter dem Diff mit einem Rangierwagenheber und einem Holzbrett angehoben und zunächst die Zentralle Mutter gelöst 18 mkg sind da schon ne Ansage.

    Die 4 kleinen Muttern haben "nur" 4,5 mkg

    Vom alten Lager die Platte abbauen.

    Würde ich nicht mit ner Säge quer sägen.

    Ich habe das alte Lager kreuzweise mit einer Bügelsäge angesägt und dann mit einem Treiber (man kann auch einen Meisel nehmen) zusammen getrieben und "hochgebördelt".

    Ein großer Schraubstock hilft dabei.

    Die alte Platte bleibt so einwandfrei und fällt fast von alleine raus.

    Man kann es für den Einbau auf dem neuen Lager direkt übernehmen.

    Dort ebenfalls einfach die Ränder der Halterung mit Treiber und Hammer umgebördelt.

    Wie gesagt, das Teil ist nicht quadratisch. Passt nur mit der Längsseite quer zur Fahrrichtung. Also beim Einbau darauf achten, daher zuerst die kleinen Schrauben, dann die Zentralmutter aufschrauben..


    Gruß

    Christian

    Ok. Sind also 3 Sonderausstattugen.


    Folgende Hinterachsfedern sind für den 190C möglich:


    a: 110 324 10 04 frühe Ausführung

    b: 110 324 26 04 frühe Ausführung

    c: 110 324 30 04 heutige Ausführung (ab 64) und Ersatz für bisherige federn

    Die Teilenúmmer ist auf der letzten Windung eingestantzt.


    zu

    a: Länge (ungebelastet) 314mm

    Drahtdurchmesser 15,3 mm

    Anzahl Windungen 6

    Einbauhöhe normale Belastung: 215 mm


    b: Länge (ungebelastet) 307mm

    Drahtdurchmesser 15,4 mm

    Anzahl Windungen 5,7

    Einbauhöhe normale Belastung: 215 mm


    c: Länge (ungebelastet) 313mm

    Drahtdurchmesser 15,5 mm

    Anzahl Windungen 5,8

    Einbauhöhe normale Belastung: 218 mm


    Die normale Belastung ergibt sich mit 2 Personen und halbvoller Tank.

    Hier kann man dann die Einbauhöhe mit den Gummi-Lagern ausgleichen, s.u.

    Gibt welche bis 36 mm Höhe, aber im Tabellenhandbuch nicht gelistet. Manche Zulieferer haben diese (DB-Depot, Bruno Wenner, Thomas Distler "MB-Neuteile")


    Auf den Federn gibt wes Farbmarkierungen (bedingt durch Fertigungstoleranzen sind die unterschiedlich lang)


    weiß, rot und blau

    weiß = kurz -> oberes Gummi-Lager an der Federaufnahme 20 mm : 110 325 02 85 (wäre für die 3 Sonderausstattungen Minimum)

    rot = mittellang -> oberes Gummi-Lager an der Federaufnahme 14 mm : 110 325 03 85

    blau = längste Bauform -> oberes Gummi-Lager an der Federaufnahme 8 mm : 110 325 04 85


    Die Anzahl der Striche (von einem bis zu drei) bestimmt die Rasten des Federtellers

    ein Strich an der Feder: Raste 1 des unteren Federtellers an der Achsaufnahme

    zwei Striche an der Feder: Raste 2 des unteren Federtellers an der Achsaufnahme

    drei Striche an der Feder: Raste 3 des unteren Federtellers an der Achsaufnahme



    Sind die Werte nicht erreichbar, muss man auf härtere Federn ausweichen, z.B. die für

    schlechte Wegstrecken oder Polizeiwagen:

    110 324 12 04

    Die sind allerdings härter, garantieren dann aber das Fahrzeug-Niveau.

    Habe sie auch drin (für den W111, noch lieferbar bei z.B. Bruno Wenner), das Fahrzeug steht dann gerade.


    Stimmt der positive Sturz nicht (Fahrzeug hat nicht "O-Beine"), ist es dann Zentral-Lager, was durchhängt, welches aber von Albert Gerold, wie hier von den anderen beschrieben, entwickelt wurde.

    Hier Achtung bemi Aus- und Einbau.


    Die Hinterachse muss beim Ausbau mit einem Wagenheber unter dem Diff mittig abgestützt werden, sonst rutscht die Zentralaufnahme samt Gewinde aus der Führung im Kofferraum und die Achse hängt nur noch an den Schubstreben. Kriegt man dann ohne Hilfe nicht mehr rein.


    Und Achtung: Das Lager ist rechteckig, nicht quadratisch. Kann man nur "quer" zur Fahrrichtung einbauen, die Schrauben passen sonst nicht.



    Gruß

    Christian

    Moin,


    die (Hinterachs-)federn richten sich nach der (Sonder-)Ausstattung.

    Ist alles im Tabellenhandbuch Personenwagen, Ausgabe 1966, aufgelistet (s. ab S. 273 ->286).

    Das ist insofern irritierend, weil schon ein Schiebedach reicht, um die Feder eine Spur länger oder anders zu wählen, sowie die Gummiunterlagen zu tauschen und den Federteller einzustellen.

    Den großen Tank würde ich also dazurechnen, weil auch bei mir die Flosse tiefer hängt.

    Allerdings habe ich auch noch Schiebedach und Anhängerkupplung.


    Liste mal Deine Ausstattungen auf, dann kann man die danach aussuchen .



    Gruß

    Christian

    Ich tippe auf "Eigenentwicklung".


    Es gab parallel zur Hinterachsausgleichsfeder ne Conti-Luftfeder, einen Balg, den man zusätzlich zur lastabhängigen Achsabstützung als Zubehörteil kaufen und montieren konnte.

    Den konnte man entweder an der Tanke über ein Ventil aufpumpen oder über einen kleinen elektrisch betriebenen Kompressor aus der Fahrgastzelle heraus bedient aufblasen.

    Die andere Option war dafür sonst das Bogebein, selbst nivellierend.

    Aufblasbare Stossdämpfer gab es als Monroe-Rideleveler.

    Das, was da oben abgebildet ist, scheint mir nicht sehr sicher, da die Federn während der Fahrt sicherlich immer am Balg reiben und auf Dauer diesen zerstören.

    Ab Werk gab es das mit Sicherheit nicht.

    Es ab W109 gabs ne serienmäßige Luftfederung, mal vom W100 abgesehen,


    VG

    Christian

    Was Joe sagen will, beide Wischer werden über ein Gestänge angetrieben, müssten also synchron laufen.

    Wenn einer langsamer läuft, rutscht er vielleicht durch, dann muss man das kontrollieren, wie Joe vorschlägt.

    Ggf. ist auch der "Fahrer"arm innen wegkorrodiert, die Kupplung ist aus Druckguss.


    Gruß

    Christian

    Moin,


    Edelstahlanlagen rosten auch, dauert bloß viel länger. Sind Legierungen, da opfert sich zuerst der Nickel und Chrom in der Legierung, bevor das Eisen in der Legierung anfängt.

    Legierungen haben aber andere Probleme. Schweißnähte rosten, wenn das falsche Material für den Schweißdraht gewählt wurde, oder die Prallplatten brechen gerne raus, weil Legierungen nicht homogen und damit spröde/brüchig sind.

    Viele beklagen auch einen blechernen Klang.


    Man kriegt Edelstahlanlagen in der Einzelabnahme aber abgenommen - allerdings meistens nur mit TüV-Gutachten - weil die originalen Töpfe teilweise nicht verfügbar sind.

    Mit Gutachten (rund 150 Euro) muss man dann zur Zulassungsstelle, wo ein neuer Brief (noch einmal 60 bis 80 Euro) ausgestellt wird.



    Gruß

    Christian

    Hallo, Müller,


    ich gehe mal davon aus, dass du die nachgerüsteten Stifte für "normale" Felgen meinst, anstatt den "Nasenfelgen".

    Müsste passen, bei den 14" Felgen gings auch. (CA,CP beim 108er), die Limo hatte dann später die einteiligen.

    Wenn nicht, die "Dornen" waren eh eingeschweißt, also nachgerüstet. Kriegt man heute noch bei freundlichen.

    Zur Not kann man die abflexen und ausbohren, aber wozu?

    Die originalen runden Deckel passen besser zum Ponton.


    Gruß

    Christian

    Hoffy hat recht, der Wagen muss warm gefahren werden bis der Auspuff auch heiß ist.

    Ist auch besser für den Motor, Kondenswasser bildet sich sonst auch im Brennraum bei extremen Kurzstrecken.

    Lieber nach dem warmfahren auch mal kurz die Sporen geben, die Wagen wurden zur Ihrer Zeit auch nicht so "zahm" gefahren wie heute., deswegen sind die auch fetter eingestellt (so um die 4% CO), damit das Frischgas kühlt.

    Vermeidet auch das Festsetzen der Kolbenringe.


    Gruß

    Christian

    Wasser im Zylinder bedeutet normalerweise Verlust der Schmierung.

    Damit sind die Honspuren weg.

    Selbst wenn der Kolben wieder gängig ist, stell Dich auf stark erhöhten Ölverbrauch ein.

    Ein Liter auf Tausend km mehr sind da noch gering.

    Ich will Dir da keine Angst machen, aber es heißt in der Regel im einfachsten Fall, neu honen.


    Und die anderen Wasserkanäle (rostbaun) und Zylinder 8 sehen auch leicht angegriffen aus.

    Anscheinend wurde da schon lange Wasser nachgekippt anstatt Frostschutz mit Korrosionsschutz rein zutun.


    Gruß

    Christian

    Kann auch der Kopf selbst defekt sein. Wenn da ein Riss drin ist, zieht er durch den Kopf das Wasser.

    Kopf sollte also auch geprüft werden.


    Gruß

    Christian

    Moin,


    ich habe die 123-Tune (ohne BT) drin und hab etwas gebraucht, bis ich die richtige Kurve drin hatte.

    Läuft aber sehr gut mit meinem M127.III/V.

    Ist bei weitem aber nicht so schlimm wie befürchtet.

    Kann man auch am Anfang "blind" programmieren im ausgebauten Zustand.

    Dein Verteiler hat die oben beschriebene Kurve.

    Die ist unabhängig von Deiner Grundeinstellung.

    Nehmen wir an, die Grundeinstellung ist bei Dir 17° vor OT. Die ist ohne Verteilerkurve.

    Im Handbuch seht bei Dir 45° vor OT. bei 4500 gemessener Wert,

    Dein Verteiler hat damit eine Verstellung von max. 43° -17° = 26° Vorverstellung Kurbelwelle

    Die Kurve oben ist halbe Drehzahl Kurbelwelle. = Verteilerwelle.

    Also 13° Verteilerwelle =26° Kurbelwelle.

    Damit kannst Du schon die Grundkurve berechnen.


    Unterdurck oben drauf bis (Regelung bis 4800 min -14°)

    Dass ist aber mm Quecksilbersäule und muss mit einem Tabllenbuch umgerechnet werden.


    Nach dem Einstellen Abblitzen auf den programmierten Endwert und gut ist

    Nie wieder nachstellen.


    Wie gesagt, läuft bei mir ganz gut.Selbst auf der Normalkurve merke ich einen deutlichen Leistungsanstieg. Der alte Verteiler war wohl ausgenudelt.

    Für 20 Euro kriegt man auch die vorprogrammierte Kurve zugeschickt von 123.


    Man kann auch noch ne 2.te Kurve einprogrammieren (für besseren oder schlechteren Sprit, je nach dem.

    Auf dem Prüfstand kann man auch den Wagen nach max. Drehmoment oder Leistung programmieren.

    Ich habe mir 6 Kurven jetzt auf meinem Rechner gespeichert, die ich je nach Einsatz einprogrammieren kann.





    Gru0

    Christian

    Nur einer kurzer Zwischenruf.

    Fast alle Reifen sind "tubeless", außer Diagonalreifen.

    Für alle schlauchlosen muss die Felge eine Doppel-Hump-Felge (H2) sein, wo der Reifen in den seitlichen Vertiefungen halt findet und nicht hin- und herruscht und dann schlagartig Luft verliert.

    Ist der Reifen als M&S deklariert (Radar z.B.), muss der TÜV das abnehmen, dann brauchst Du einen Aufkleber auf dem Armaturenbrett mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.


    Haltenocken: Gibts beim freundlichen zum "Aufschweißen".

    Fuchs/Barock: Vielleicht gibts schmalere nachbauten von ATS, Ronal, BBS, etc. Die sind aber alle Gußfelgen und habe eine nicht so hohe Tragslast,

    Genau da liegt das Problem.

    Wo nehme ich 15" Felgen her die passen?

    • Die Fuchsfelgen in 15" sind mit 7" zu breit


    Oder es tut sich noch eine Alternative auf, wie ich meine aktuell verbauten 6x15" Fuchs weiter benutzen kann - mit Tragindex größer 90 und Geschwindigkeitsindex V...



    Noch ein Nachttag:

    Es ist nicht klar, welche Füchse Du jetzt wirklich hast.

    6Jx15 gehen sowohl für 185er als auch 195er.

    5.5JX15 sind nur für 185 er erlaubt.

    Wenn Du 7er hast, bleiben nur 205 oder 215er.


    Und wie bacigalupo und HaWa sagen, die 5.5er bekommt man noch recht gut. Die Traglast bei Felgen ist bedeutend höher als die Reifen; da wird es zu keinen Problemen kommen (letztendlich sind ja auch die gleichen Bolzen drin).


    Gruß

    Christian

    Oder es tut sich noch eine Alternative auf, wie ich meine aktuell verbauten 6x15" Fuchs weiter benutzen kann - mit Tragindex größer 90 und Geschwindigkeitsindex V...

    Wieso? 185R15 kann man von 5,5 bis 6,5 Zoll fahren, da sagt der Tüv nichts und müssen vielleicht noch nicht einmal eingetragen werden, da die äquivalent zu 7.00/7,25ern sind.

    Und eine Lastindex von 89 sind 590kg pro Reifen, also pro Achse 1180 kg. Reicht locker.

    Auf 6" kriegt man das gerade noch so zugelassen.

    Aber schau Dir mal den Umfang an:



    Ich würde auf 6,5" ausweichen und dann 205 oder sogar 215 nehmen, sofern der TüV mitspielt (auf dem 111er Flachkühler Cabrio schon 205/65/15er gesehen).



    Die 195er wären mir einfach zu klein vom Abrollumfang her.


    Gruß

    Christian