Posts by Steffen_diesel

    Hi Markus,

    das alte LG was im /8 drin war ist verschissen, das geht locker Spielfrei um die Mittelstellung, aber ab dann schwer und hat auch beim Einschlag nicht mehr selbsttätig zurückgestellt. War nicht mehr schön zu fahren.


    Bei dem "Überholten" ist die Lenkwelle ein Zahn daneben eingebaut. Ich habe heute mittag einfach mal die Lenkwelle beim kaputten LG ausgebaut und einen Zahn versetzt reingeschoben, das geht. Dann steht die Markierung genauso daneben wie bei dem überholten und geht auch nur eine Umdrehung in eine Richtung an der Kupplung bis der Zahn an der Lenkwelle anschlägt.

    Ich habe jetzt nen neuen Dichtring für die Einstellschraube bestellt dann steck ich die Lenkwelle um. Mach ich aber erst wenn ich wieder zurück in N bin. Im Moment läuft mir die Zeit davon weil am Wochenende die Fähre geht und wir auch noch was anderes machen wollen als Auto schrauben. Habe als Notlösung am WE den /8 auf manuelle Lenkung rückgerüstst, da hatte ich noch das alte aus dem Auto hier liegen ;-)


    Grüße aus Bad Kissingen :-)


    Bild 1: das neue: die 3 Markierungen mit Edding zeigen Mittelstellung (Kontrollschraube) linker und rechter mechanischer Anschlag im LG. Ist unsymmetrisch und steht am rechten Anschlag.





    Bild 2: das alte vorm Zerlegen, steht auch am rechten Anschlag, hier sind die Auslenkungen symmetrisch von der Mittelstellung wie es sein soll.

    Ok, hab mir das noch mal in Ruhe angeschaut. Die Welle ist definitiv ein Zahn verdreht eingebaut. Von der Mittelpos kann ich ca 1.1 Umdrehungen an der Kupplung in die eine und 1.6 Umdrehungen in die andere drehen. 😣

    Bei meinem alten ists ca 1.4 in jede Richtung.
    Also Lenkwelle raus und umsetzen.

    Ich habe da noch ne Frage zum Servo Lenkgetriebe LS90:

    Mir ist ein "günstiges überholtes" zugelaufen das ich jetzt in den /8 einbauen wollte. Schaut soweit ok aus, allerdings: in der Mittelstellung ist der Widerstand minimal stärker als im äusseren Bereich (richtig leichtgängig ist es aber auch nicht, ohne Kupplung auf der Welle bekommt man von Hand nichts bewegt). Von Mittelstellung in beide Richtungen kann man ca 1,7 Umdrehungen an der Kupplung drehen.

    Dazu passt die Markierung für den Lenkstockhebel an der Lenkwelle nicht. Der ist bei Mittelstellung nicht auf der 90° Position wo er sein soll sondern ca 15° verdreht. Wenn man den Lenkstockhebel auf Markierung einbauen würde wäre der verdreht und würde nicht passen.

    Bedeutet das dass man die Lenkwelle auf falscher Position eingebaut hat, oder kann man die auch verdrehen? Auf der Lenkwelle sind doch Zähne drauf die passend zur Schnecke eingebaut werden müssen oder? Oder kann es sein dass man die Lenkwelle bewusst einen Zahn verschoben hat (danach sieht es fast aus) um den Mittelverschleiß zu kompensieren?

    Irgendwie habe ich bei dem zugelaufenem LG kein gutes Gefühl...


    Grüße

    Hallo,


    grad im Urlaub und keine Bibel dabei kann mir bitte jemand aushelfen?


    /8 Lenkstockhebel 2. Serie, sind die Hebel an LS90 Lenkgetriebe und mech lenkung gleich oder unterschiedlich?


    Kreuzgelenk am LG zur Lenksäule: gibts da ne Alternative? Bei Mercedes sagte man das Trum kostet 1200 und zerquetschte Trommelsteine, die spinnen doch völlig!!

    Gruss, Steffen


    -

    Sooo, das Coupe läuft wieder wie es soll. Haben heute Abend ein neues LMM Poti eingebaut. (Hatte doch tatsächlich das richtige im Fundus... ;)) Einstellen auf die Sollspannung bei Leerlauf war etwas nervig, beim Anziehen der Schrauben hat sich das wieder geringfügig geändert. Waren also mehrmals raus und rein mit dem Druckregler bis alles gepasst hatte und der Sollwert von 0,7V erreicht.


    - Leerlauf ist jetzt perfekt bei 800 und bei eingelegter Stufe 650 (am Instrument abgelesen).

    - Gasannahme beim Losfahren ist jetzt auch viel besser. Vorher musste man sehr vorsichtig Gas geben beim Anfahren weil er sonst sehr spontan losgeschossen ist. Macht auch Sinn, bei Leerlauf hat der LMM Poti keinen Wert gegeben und bei Auslenkung ist er gleich gesprungen. Jetzt wo er im Leerlauf ne Kleine Spannung zurück gibt und wieder erhöht wie er soll, fist das Anfahren viel weicher geworden

    - Durchzug beim Beschleunigen ist auch schöner als vorher.


    Insgesamt bin ich zufrieden. :):thumbsup:

    Super, danke.


    Ich denke ich werde als erstes das Poti tauschen dass das wieder gute Werte gibt. Auffällig war auch, dass zw. Pin1-2 bei geschlossener Stauscheibe unterbochen ist und erst ein Widerstand kommt wenn ich die Stauscheibe ca 5-7mm reingedrückt habe. Daher gibt das Poti gerade im Leerlauf kein Signal an die Steuerung.


    Volker:

    Ok, danke. Das mit dem Tastverhälnis messe ich noch mal nach das war nicht ganz schlüssig. Ich konnte aber gestern bei z.B. Abziehen des Potisteckers sehen, dass sich das Tastverhältnis geändert hat.

    Misst man eigentlich das Tastverhältnis nur bei Zündung an oder Im Leerlauf oder beides? Ich habe nur bei laufendem Motor im Leerlauf gemessen.


    @Tom: danke fpr den Bericht, ja im Forum sind zwar keine Bilder aber der Link zu Deinem originalbericht funzt ja auch, da sind dann die Bilder dabei. Bevor ich aber an das Poti rangehe lese ich mir die Einstellprozedure durch. Fand auch gestern das M102 Steuerung Buch bei den Flip books. Mal sehen ob ich da noch was intressantes finde. :-)




    Und noch was ist mir eingefallen, beim durchmessen des Drehzahlsignals vom Motor haben wir die Leitung aus dem Innenraum durchgemessen (grün gelb, neben dem Diagnosestecker) über Rele Krafstoffpumpe auf Klemme 25 am Ecu Stecker, das ist ok und kommt auch alles an.

    In den Unterlagen fand ich noch auf Pin9 Ecu Stecker: Auch vom Karftstoffpumpen rele TF-Signal. Was ist eigentlich das TF Signal?

    Naja die Zuordnung der Verbindungen war auch etwas raten, da ich nur ne schlechte Kopie vom Schaltplan im Netz gefunden hatte auf der die Pinnummern am Ecu nicht mehr lesbar waren... Naja wird schon irgendwie, muss halt irgendwie die Pins mir aus den verschiedenen Unterlagen zusammensuchen :wacko:


    Grüße, Steffen

    Hallo,


    habe mal ne Frage an die KE Eksperten hier. Mein 230CE M102.982 Bj 87 ist bisher tadellos gelaufen. Letztes Jahr hat es leicht angefangen, dass der in der Warmlaufphase beim Beschleunigen leichte Einbrüche hat, so als würde jemand den Hahn zudrehen. Nach der Winterpause startete alles wunderbar, war auch beim Tüv, AU alles ok.

    Seit letzte Woche fängt der Leerlauf an zu spinnen, geht hoch auf 1100, bleibt da ne Weile. Kurzes Gas geben auf N bring die Drehzahl wieder auf die 900 und steigt dann wider stetig an, geht runter usw.

    Habe mich jetzt mal durchgemessen und kontrolliert:

    - Bei den Unterdruckschläuchen etc kann ich keine Leckage / Falschluft feststellen

    - Leerlauf Ventil funktioniert soweit. Bei LL 900 stehen von Ecu ca 5,7V an, geht die Drehzahl hoch steigt auch die Spannung auf über 6V, ist also plausibel und die Regelung muss aus dem Steuergerät kommen.

    - Habe mal KW Tempfühler, Drehzahlsignal, Verkabelung durchgemessen, passt soweit alles.


    - Kopfschmerzen macht mir das Stauscheiben Poti. An Pin 1 und 2 springt der Ohm Wert munter hin und her wenn ich die Stauscheibe auslenke. Habe dann auch bei Zündung die Spannung mit dem Oszi an den Pins gemessen, schaut nicht gut aus. Springt beim Auslenken, hat Ausfälle, nur im obersten Bereich ändert sich die Spannung kontinuierlich mit Auslenkung der Stauscheibe...


    Kan das Poti einziger Grund für die Leerlaufprobleme sein und sollte ich das austauschen, oder vorher noch andere Sachen erst durchmessen?


    Und noch ne Frage zum Tastverhältnis. Habe kein Schließwinkelmesser, habe daher versucht das mit dem Oszi zu messen. Ist das korrekt dass ich die Länge/Zeit der 12V Pulsdauer durch die Zeit der Gesamtperiode teile um das Tasverhältnis zu ermitteln, oder ist das umgekehrt?

    Wenn A richtig ist wäre das Tastverhältnis bei 30%, was auf einen Fehler im KW Sensor deuten würde, der ist aber ok... ??



    Grüße, Steffen

    Aus der Not heraus schnell ein Auto kaufen zu müssen und Zugwagen für ansetehenden Umzug brauchend, lief mir 2018 ein 230CE Bj87 in die Hände. Ein paar kleinere Sachen hat er, ist aber innen sehr gepflegt und aussen auch sehr schön. AHK drunter und der Umzug konnte stattfinden. Heute hat er 149tkm runter und diente die letzten Sommer auch als Urlaubsauto.

    Einzigsten Minus: kein SD, keine Klima und Automatic, mir persönlich wäre Schalter lieber. Sonst ein tolles Auto das ich gerne im Sommer neben den /8ern fahre.
    BTW: den W123 300TDT fahre ich hier in Norwegen ganzjährig. Mit nordischen Winterreifen und manchmal in den Bergen mit Ketten ist auch ein Heckantrieb auf Schnee und Eis fahrbar. :-)


    Grüße, Steffen

    Der Witz bei der ganzen Diskossion ist ja, dass die Forderung ja nur bei Sommereifen. Winterreifen müssen ja nicht die Max Geschwindigkeit vom Fahrzeug haben wenn man einen entsprechenden Aufkleber rein macht. Auch wenn man den Aufkleber "übersieht" kann der Fahrer schneller fahren als der Reifen verträgt.

    Sollte es dann nicht auch nen generellen Geschwindigkeitsaufkleber auch für Sommerreifen geben wenn man eh nicht so schnell fährt wie das Auto kann?


    Irgendwie passt das System nicht zusammen.:wacko:

    Wisst Ihr noch als die Jahrestreffen noch im kleinen Kreis beim Autohaus Pickel in Erlangen waren und wir dann (helft mir mal glaub94 oder 95??) das erste mal im Konvoi nach Ornbau gefahren sind?

    Habe leider nur Bilder im Kopf, damals hatte ich noch keine Kamera... :wacko:


    Grüsse Steffen

    Hmm, das ist interessant. Muss ich mir auch mal genau ansehen wenn ich die Restauration von meinem 280CE endlich beginnen kann. Meiner ist ja auch ein relativ früher mit EZ 18.10.72.

    Laut Serviceheft wurde der Wagen zum letzten mal bei 60000km bei Mercedes gewartet, Datum 10.2. aber leider keine Jahreszahl. Danach habe ich zum Wagen keine Unterlagen mehr. Wenn ich die Datumsangaben der früheren Kundendienste auf Jahreszahlen zuordne was dann ca 10-15000km /Jahr entsprechen würde, wäre dann der letzt KD bei MB 1978 gewesen.


    Olof: Von wann ist Dein früher 280CE


    Christian: Kannst Du in Deinen Unterlagen sehen wann die Nachbesserung ausgeführt wurde?


    Gruß, Steffen

    Hi Tom,


    super, vielen Dank. Dann ist das also eine erste Ausführung der S2, anhand der Fussnoten sollte dann bei meinem 74er die 1157 drauf. Ich glaube aber so oder so sind dort wohl nur marginale Anpassungen in der Serie gemacht und sollte passen.

    Wenn ich die Haube bekomme werde ich die mal genau ansehen, was da ev. anders ist als bei meiner originalen von 74. :-)



    Gruß, Steffen

    Hallo, dumme Frage. Habe ne "neue originale" Motorhaube angeboten bekommen, ist ein alter Mercedes Aufkleber drauf, 115 880 0857. Laut Teilekatalog soll S1 0657 sein und S2 1157, kann ir jemand helfen und sagen was 0857 ist?


    Der Verkæufer sagt Grillbreite gemessen ist 76,5cm und hat 2 Waschdüsenlöcher, bei 76cm sollts ja ne S2 Haube sein.??


    Gruß, Steffen

    Hmmm, eigentlich haben bei mir die Autos leider keine Namen. Aber mein Junior hat damit angefangen seine Autos (also unsere gemeinsamen Projekte) zu taufen. Dabei hat meine letzte Anschaffung jetzt auch einen Namen bekommen.:thumbsup: Mal sehen og "der grüne /8" "der gelbe /8" und der "turbo" auch irgendwann mal geistreichere Namen bekommen.


    Zuerst mal Erika:

    Kein Benz aber auch ein schönes Auto. Bis die auf die Räder kommt wird noch etwas dauern, zur Zeit hängt sie noch im Drehgestell.




    Hier kommt Frank (von Frankenstein)... 300TD mit 635tkm auf der Uhr, der doch recht angefressen ist. Wird ein Allltagsklassiker, Monster...:





    Hier meine erste die auch nen Namen bekommen hat. Anastasia, abgeleitet von der griechischen Bedeutung "die auferstehen wird". Wenn wir mit Frank und Erika durch sind kommt im Herbst Anastasia in die Kur und wird restauriert.




    Grüße, Steffen

    Hallo,


    mich würde mal interessieren wie Mercedes in den 60-70-80ern zig Millionen Radkappen lackiert hat? Ich weiss, es gibt ein Stern/Ring Set was in den Lackierwerkstätten verwendet wird/wurde, aber die haben wohl original nicht alle Radkappen im Werk von Hand lackiert oder?



    Steffen

    Hi, auf FB in verschiedenen Gruppen reklamiert bei "Rostfragen" öfter mal für seine NK Reparaturbleche für /8 / W123 usw. Ist ne Firma in Libanon, die wohl schon seit 40 Jahren produzieren.
    Ich weiß, Bilder sagen gar nichts aber die Teile machen nen ok Eindruck. Klar nicht perfekt aber würde sagen teilw. besser als Klokkerholm. Da würde man z.B. auch ganze Kofferraumböden bekommen usw.


    https://www.facebook.com/mercedesspareparts


    Hat vielleicht schon mal jemand dort was bestellt und hat Erfahrungen gemacht?


    Grüße, Steffen

    Hmmm 2020? Muss mal schnell den den Fluxkompensator durchpusten... :thumbsup:8o

    Hallo Mathieu,


    Nuun der 220D wirkt genauso spritzig wie der 240D weil der 220D noch das 3,92 Differential hat wie der 200D. Dafür hat der 240D das längere Diff und damit auch niedrigere Drehzahlen beim cruisen.

    Der Motoreninstandsetzer wollte mir damals einen OM616 als Tauschmotor für meinen 615 200D aufarbeiten. Der Block von seinem Schlachtmotor hatte dann nen Riss von einem Frostschaden und auf die Schnelle war kein 616 Ersatz zu finden. Daher habe ich damals als Kompromiss mit dem Instandsetzer vereinbart mit 220er Kolben und 240er Kurbelwelle einen 220D im 200D Block aufzubauen. Läuft sehr schön, und seit ich eine neue Pumpe verbaut habe rennt er auch wieder richtig.


    Wenn Du wegen Originalität und matching Numbers den 220D aufbauen willst, mach das. Ich würde in dem Fall dann auch noch die schärfere Nockenwelle aus dem Leistungsgesteigerten 240D des späten OM616 ausm 123er verbauen. Für die schärfere Nockenwelle brauchst dann aber auch noch die gehärteten Schlepphebel und Ventilschrauben und musst aufpassen dass die niedrigen Ventilschaftabdichtungen wegen dem längeren Hub am Ventil verwendet werden.


    Bei der Variante OM616 aufbauen würde ich ausm späten 123er auch die leistungsgesteigerten Kolben, Vorkammern usw übernehmen und als 72PS Version in den /8 Block aufbauen. Dann solltest Du aber auch das 3,69er Diff und Tacho aus dem 240er einbauen....


    Ich glaube, egal was Du machst, wird beides richtig. :)



    Wenn ich mal richtig Zeit habe baue ich mir in einem OM617 /8 Block die leistungsgesteigerte 88PS Varaiante aus dem 123er auf und paare das mit nem STT Turbosatz. Habe dazu aus nem 123er Schlachter einen STT OM617 stehen... Der ist bis zur Schlachtung mit dem 3,46er Diff und manuellem Getriebe besser galaufen als mein originaler 123 300TDT....


    Gruß, Steffen

    Beimir in Norwegen ist auch noch nichts angekommen. Merkwürdig, normal dauert der Versand max ne Woche. Vor 2 Tagen lag das neue Classic Magazin nr61 im Briefkasten.... Ist aber nicht wirklich ein Ersatz für die Flosskeln.


    Gruß, Steffen


    Korrektur!!! Gerade kam die Tochter mit den Flosskeln rein. Hurra. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Hallo,


    hier in Norwegen ist die Regel, dass alle Fahrzeuge über 30 automatisch als Oldtimer gelten, also Steuer und günstige Versicherung zusammen ca 120€/Jahr, Zustand egal solange TÜV (hier PKK) alle 2 Jahre in Ordnung ist.

    Ist das Auto dagegen original und nicht umgebaut kann man es als "bewahrungswürdig" eintragen lassen. Dann darf man aber auch nur noch zu Treffs oder gelegentlichen Fahrten das Fahrzeug rausholen. Dann ist der TÜV für 30-50Jahre alle 5 Jahre fällig und ab 50 nicht mehr notwendig.

    Vor 2 Jahren gab es hier einen hässlichen Unfall, bei dem 5 Leute gestorben sind als ein 59er Caddillac Coupe in einer Haarnadelkurve geradeaus ungebremst in die Felswand gedonnert ist. Dann wurden natürlich die Diskussionen der Regelungen heiss diskutiert: "Oldtimer sind unsicher" "Wegfall der PKK ist Schuld" usw.


    Generell kann man sagen: In der Statistik fallen die Oldtimer im Allgemeinen mit sehr gutem technischen Zustand auf und auch in der Unfallstatistik fallen Oldtimer kaum ins Gewicht, da Oldtimerfahrer generell verantwortungsvoll mit Ihrem Gerät umgehen.



    In der Ursachenforschung zum Cadillac Unfall vor 2 Jahren kamen im Bericht folgende Faktoren zum Tragen:

    - Ca 7km Passstrasse bergab mit durchschnittlich 9% Gefälle

    - schlecht gewartete Bremsen (Bremsflüssigkeit alt)

    - Fahrfehler, zu wenig Motorbremse

    Bei dem Einkreisbremssystem hat also durch überhitzte Bremsen die Bremsflüssigkeit gekocht und somit versagt. Der grässliche Ausfall mit 5 Toten kam dann daher dass der Wagen keine Sicherheitsgurte hatte, die bei dem Alter auch nicht Vorschrift sind.

    In Summe also mehrere Fehler gleichzeitig plus schlechter Wartung der Bremsen.


    Stellt sich die Frage: Hätte eine TÜV Kontrolle den Unfall verhindern können? Ich denke Nein, Alter der BF steht nicht auf dem Prüfprotokoll und Fahrfehler kommen dann auch noch dazu.


    Ich vertrete zwar die Meinung dass die Meisten Oldtimerfahrer ihre Wagen vernünftig warten und Pflegen, aber nicht unbedingt alle technischen Mängel erfassen können und somit halte ich eine regelmässige TÜV Untersuchung / PKK für notwendig.


    Habe meine Oldtimer trotz guten und originalen Zustands nicht als "bewahrungswürdig" zugelassen. Mache also alle 2 Jahre die PKK. Wenn die was finden was gemacht werden muss ist das gut, weil ich dann was übersehen habe. Und wenn wie letzten Herbst der /8 auf Anhieb ohne Mängel durchkommt freut es mich halt extra. :)


    Grüße, Steffen