Posts by eifeljanes

    Herzlich willkommen hier und viel Freude mit Deinem G-Mobil! :thumbsup:

    Wo in etwa in der riesigen Eifel steht das Schätzchen denn? Für so manche Domstädter fängt die Eifel ja gleich südlich von Rodenkirchen an...

    Stamme selbst aus der Vordereifel (zwischen Mayen und Cochem) und bin naturgemäß immer mal wieder dort unterwegs.

    Hat jemand Erfahrungen mit einem W126 im Alltagsbetrieb, die er mit mir teilen möchte? Vielleicht eifeljanes? Merci!

    Ja gerne. Kann Dir allerdings nur sagen, dass mein W126 in Sachen Alltagsbetrieb funzt. Die angeblichen Platzprobleme beim Parken relativieren sich beim Blick auf heute so beliebten zivil genutzten Militärfahrzeuge (sog. "SUV"). Platz für Passagiere und Gepäck ist reichlich und für weitere Strecken sind Komfort und Fahrleistungen mehr als ausreichend. Der Verbrauch tut je nach Km-Leistung und/oder Portemonnaie möglicherweise weh, bewegt sich beim 300SE so um die 10-11 Liter. In Sachen Kurzstrecken gilt, was für alle KFZ gilt - ein Fahrrad sollte also die Alltagsnutzung eines W126 sinnvoll ergänzen.

    Immer wenn ich „Alltagsbetrieb“ lese, schleicht sich ein Grinsen auf mein Gesicht. Selbigen habe ich inzwischen mehr oder weniger versehentlich komplett abgeschafft.


    Die letzte „echte“ Alltagströte war bis 2015 ein seinerzeit auch schon 12-17 Jahre alter R170 230K, der aus den hier wohl bekannten Qualitätsgründen jener Baujahre bei MB fröhlich vor sich hinrostete und für meinen Geschmack schon deutlich zu elektrisch/elektronisch war. Kaputtes Bremslichtpaneel hinten: Nix Tanke, Birnchen kaufen für 3,95 und selbst in 2 Minuten tauschen, sondern 180 € für eine sinnlose Leiste ausgeben müssen... Autos unter 30 Jahre Alter jagen mir als Technik-Amateur mit ihren 5-25 Steuergeräten inzwischen eher Angst ein. Gebaut werden die Dinger ja eh nur noch für maximal 8-10 Jahre Haltbarkeit.

    Seit 2015 gilt meinerseits also W126 und W108 (seit 2006) im Wechsel und ersteren auch im Winter (von den mittlerweile ja nur noch 2-3 Salztagen pro Jahr abgesehen). Bei in der Summe maximal 15 tkm per Anno auf zwei Autos (okay, seit 2019 sind es drei...) und dem Grundsatz „FAHRzeuge gehen über’s Stehen kaputt“, genieße ich es inzwischen, nur noch bei absoluter Not eines dieser Plastikteile aus dem dienstlichen Fuhrpark bewegen zu müssen. Ansonsten gilt 365 / 7 / 24. ;)

    Ist vielleicht auch für Dich eine Überlegung wert, je nach Deiner Fahrleistung und dem Versicherungs- und Steueraufkommen.

    In der aktuellen AutoClassic April/Mai 3/2021 ist auf den Seiten 106-109 ein Bericht "Reflektoren aufbereiten" mit Nennung von vier Spezialbetrieben.

    Wenn Du's - gerade bei den Hauptscheinwerfen - richtig machen möchtest, dann hilft wohl kein schleifen, reinigen, polieren mit Hausmitteln. Ich hatte mal ein wegen Rost blindes Drittel eines Zusatzscheinwerfers (Nebel) mit aufgeklebter Alufolie wieder halbwegs hinbekommen. TÜV usw. hat's nie bemängelt bzw. bemerkt, aber beim Hauptscheinwerfer würde ich's nicht machen. Die sind je nach Typ schon funzelig genug.

    Meine Benze wurden aufgrund einer gewissen Affinität zu einer Oldtimer-Rockband benannt und tragen Namen von Damen, die – passend zur jeweiligen Epoche des Daimlers – mit dem großmäuligen Sänger in Zusammenhang stehen:

    Der W108 „Marianne“ (nach Mme. Faithful) und der W126 „Jerry“ (nach Miss Hall).

    Hallo Skrati, noch Eines:

    Solltest Du vorhaben, den (beim W109 im o.g. Video nicht vorhandenden) Außenspiegel abzuschrauben und wieder dran zu montieren, dann benötigst Du außerdem noch eine Armverlängerung vom lieben Gott ooooder einen begabten Teenager in Deiner Nachbarschaft oder Verwandtschaft mit hinreichend langen wie auch dünnen Armen um diese besch...en Schrauben an der Innenseite der Tür zu erreichen. Selbst bin ich darüber (fast? :wacko:) wahnsinnig geworden.

    Ich möchte bei der Diskussion eins noch in den Raum werfen: Wenn man selbst kein ambitionierter und versierter Schrauber ist, kann einen ein w108 schnell in den Ruin treiben.

    Da möchte ich jetzt doch mal widersprechen.

    Bin als nur teilbegabter Schrauber (üblicher Service, Wartung und Anbaugeschichten sind machbar, Fahrwerk oder Motor eher weniger) noch nicht unter der Brücke gelandet. Das einfache Motto dabei: Wartungsstau vermeiden und das auf Reserve gehaltene Budget (was man bei jedem Oldie haben sollte) wenn's denn sein muss ohne Zögern einsetzen. Technisch begabte Freunde sind dabei natürlich immer eine Hilfe. Ich behaupte einmal ganz frech, dass mein W108 in seinen inzw. 15 Jahren bei mir "billiger" war als ein zum gleichen Zeitpunkt gekaufter ein-bis-zwei-Jahreswagen-Golf. Vom Funfaktor mal ganz abgesehen.

    Aber okay, ich rede hier vom technisch doch eher überschaubaren 250S, beim V8 sieht das vermutlich ganz anders aus.


    Und um in nicht nur in Sachen Kosten, sondern auch mit Blick auf's Fahrgefühl mal eine Lanze für "die Kleinen" zu brechen: Mir fehlt mit "nur" 130 PS wirklich gaaar nix. War vor 30 Jahren mit ausgenudeltem 200D/8 übrigens genau so. Artgerechtes Cruisen (wir reden hier von deutlich über 50-jährigen Fahrzeugen) macht auch mit kleinem R6-Motor durch'n Ort wie auch auf der Landpiste Spaß, ohne dass man da ein Hindernis ist. Und bei maximal 5.000 km per Anno sind auch die 12 Liter Verbauch zu verkraften.

    Will ich allerdings per V8 mit anderen "Großen" spielen, dann muss ich konsequenterweise auch in den sauren Apfel einer anfälligeren (?, das kann ich nur vermuten) und Fall des Falles auch teureren Technik beissen. Das o.g. Budget ist dann halt entsprechend anzupassen. Das gilt im Übrigen auch, wenn ich überlege "W123-200 oder 280CE ?", "R107-280SL oder 560SL ?" usw.


    Nix für ungut - ich freue mich über jedes Dickschiff, das ich sehe, aber meine Liga ist das erklärtermaßen nicht. Aber die Vielfalt der Fahrzeuge und der Fahrer*innen ist doch das, was unser Hobby so geil macht. ;):thumbup:

    Kann mich nach inzw. gründlicher Lektüre den Vorrednern nur anschließen: Diese Nr. 114 ist summa summarum ein absoluter Hammer! :thumbsup:

    Dies auch mit Blick darauf, dass ich mich - sowohl sprachlich-orthographisch wie auch inhaltlich betrachtet - beim Lesen diverser Oldtimer-Magazine zurückhalten muss, diese nicht mit Rotstift in der Hand zu lesen. Ganz großes Kino beim VDH!

    Moin,

    so nett das auf den ersten Blick erscheint, mich würd’s auch grausen. Die Argumente sind hier alle bereits angeführt.

    Ergänzend vielleicht noch, das in all den Jahren bei meinen Oldies immer wieder mal sicherheitsrelevante Schäden während der TÜV-Laufzeit auftraten, die dann natürlich umgehend beseitigt wurden (zuletzt z.B. Bremsscheibe/Beläge hinten 6 Monate nach mängelfreiem TÜV „auf Null“).

    Wenn ich bei TÜV- oder Werkstattbesuchen sehe, was da so alles vorfährt und teils schon mit 10 Jahren Fahrzeugalter eigentlich nicht mehr auf die Straße gehört, würde mir mit einem TÜV-Verzicht angst und bange werden.

    Dann noch zur Ergänzung mein 250S, EZ 03/1967, mit AHK und daher drei Knöpfe/Schalter links vom Lenkrad (laut H-Gutachten Originalzustand, aber dies aber meinerseits ohne Gewähr, da erst seit 2006 bei mir). Habe keine bessere Aufnahme auf dem PC, aber wenn’s der Wahrheitsfindung dient, reiche ich gerne noch ein aktuelles Foto nach.


    Um es mit drei Buchstaben zu sagen: WOW! :thumbup:

    Klasse Arbeit und (was hier m.E. genauso wichtig ist): Hervorragend dokumentiert. Nicht, dass ich mich jetzt trauen würde, aber wenn, dann... ;)

    Hallo & Glückwunsch!

    Und herzlich Willkommen bei denen, die auf der Suche nach einem /8 beim W108 gelandet sind. Ich gehe davon aus, dass Du das nicht bereuen wirst. Und Platz für einen W114/115 ist ja eigentlich immer noch... ;)

    Und hier mMal ohne E: 250S mit Lenkradschaltung im Mix (Überland-Ausfahrten, aber auch gerne mal Normalbetrieb mit Einkaufen, Arbeitsweg usw.) zwischen 11 und 13 l/100km.

    Hallo Mattheus,

    im Grunde ist hier ja bereits alles in Sachen Motivation und Demotivation gesagt. Vermutlich hättest Du Dir beim Vorliegen entsprechender Information vor dem Kauf das Ganze noch einmal gut überlegt bzw. auch auf den Wagen gewartet, der Deinen räumlichen, handwerklichen und finanziellen Möglichkeiten eher entspricht.

    Aber was soll’s – so eine rollende Restauration kann über Jahre hin richtig Spaß machen. Voraussetzung ist natürlich, dass Dein Schätzelein erst einmal auch fährt und zulassungsfähig ist. Optische Dinge, Verbesserungen, H-Kennzeichen etc. können dann nach und nach drankommen.

    Im VDH gelandet zu sein ist dafür mit Sicherheit nicht verkehrt. Willkommen!


    Meinen W108 hatte ich 2006 für eher kleines Geld erstanden, als ich noch an anderem Wohnort einen MB-Meister als bestem Kumpel hatte – mit entsprechenden Connections, Teilepreisen und vollausgestatteter Vertrags-Werkstatt. Da ging so manches auf gegenseitige Hilfe und für ‘ne Kiste Bier... Nach dem berufsbedingten Umzug 2008 fiel das alles leider weg und ich habe dann gemerkt, wie aufwendig (und teuer!) selbst vermeintliche Kleinigkeiten werden können, wenn die Infrastruktur fehlt. Motiviert hat mich dabei allerdings, dass der Wagen stets lief.

    Melde Dich gerne einmal per PN, ich hocke nur 15 km von Bonn entfernt.

    Grüße, eifeljanes ;)