Posts by ponton_ponton

    Dank an Blacky für das interessante Thema.


    Ich glaube, das Thema Scheinwerfer ist das zweimeist diskutierte nach dem "richtigen" Motoröl.


    Im Ponton habe ich moderne H4 drin auf Bilux-Sockel - Rest (Reflektoren, Streuscheiben...) orginal. Ob das wo wirklich restlos zulässig ist? Keine Ahnung, die Einstellung stimmt - es blendet niemanden - und noch keinen TÜV-Prüfer hat es gestört bzw. ist es aufgefallen. Obwohl ich niemanden mit dem Abblendlicht blende, freue mich dennoch über so reichlich Licht und auch Streulicht, dass ich Verkehrsschilder so schön für meine Mitwelt ausleuchte.


    Das Fernlicht hingegen ist brutal hell und weit. Würde es den Neumond treffen - auf dem Planeten würde man sich über plötzlichen Vollmond wundern ^^


    Gruß

    Bodo

    Jaja, früher war mehr Lam.... äh.... man ging in ein Konzert, hörte Orchester, oder den Kapellen im Dorf zu, zu Festen usw. und: man machte Hausmusik. Jedes Kind musste irgendein Instrument lernen. Und man sang. Meistens in der Kirche. Mütter sangen ihren Kindern vor.


    Das ist das, was ich vermisse.


    Ansonsten: ich habe DAB in meinem Neuwagen mit entsprechender hk-Sound-Anlage, das möchte ich eigentlich nicht mehr missen: Auswahl, Zugriff, Klangqualität - alles 1A, dazu immer die Anzeigen der Songs/Interpreten usw.


    Im Ponton hab ich mein Becker Europa (da geht hier nur hr1 sauber und störfrei rein 8o ), und eine JBL-Boombox im Handschuhfach. Und zwar die große, die passt da rein 8)


    Gruß

    Bodo


    Hi Fred,


    warum sollte der Ventilator den Kühler berühren, wenn er das vorher nicht getan hat?


    ;)


    Gruß

    Bodo

    Morbus Ferndiagnosis - wunderbar!


    Ich empfehle das Aufsuchen einer Fachwerkstatt - schon aus Sorge vor Folgeschäden.


    "Klappern vom Motor" kann ALLES sein - bis hin zu "war gar nicht vom Motor".


    LG und viel Erfolg,

    Bodo

    Erinnert mich an meine 67er Flosse, die beim Kauf 1996 die allseitig bekannte Krankheit namens "Tüffnoi" hatte, vermutlich durch die damals ganz neuartigen Nirosta-Luftbleche:



    Dabei waren Heckflossen nach knapp 30 Jahren technisch grad eingefahren, doch karosseriemäßig regelmäßig gut abgehangen.


    Und 123er haben heute MEHR als 30 Jahre auf'm Zeiger, die MÜSSEN "Luft" haben ;)

    Der R ist super. Bin ich mal Probe gefahren, und hab mich geärgert, dass ich den als jungen Gebrauchten nicht genommen hatte. Jetzt sind sie nicht sooo einfach zu finden. In Polen fahren viele.... dort schätzt man den Walfisch.


    Zwei Fahrräder aufrecht rein, plus noch ausreichend Sitzplatz, und im R500 damit dann mehr als ausreichend schnell... der kommende Klassiker.


    (der SLC war auch lange unbeliebt bis 'hässlich') ...


    Gruß

    Bodo

    Mal ernsthaft:


    Früher haben Benze (der 50er und 60er), sogar die Lkw's immer schöne und vor allem breit anerkannte und auch passende Spitznamen erhalten:


    Adenauer, Ponton, Heckflosse, Strichacht, Kurzhauber, Tausendfüßler, der Große, Pagode, Flügeltürer, und die "Barocken" 107er, 116r, 123er. Ach ja, und dann waren da noch die Silberpfeile, die später in der Formel 1 sogar wieder auferstanden sind. Der letzte war der der "Baby-Benz".


    Und dann? Vorbei. Dabei gäb's so schöne Ideen, aber keine hat sich durchgesetzt:


    Elch für die erste A-Klasse?

    Panzer für den W140?

    Käseecke für den W202 - hier muss man es schon wirklich erklären: Wegen der großen dreieckigen Rückleuchten (die ich übrigens designmäßig super finde).


    Dann war es ganz vorbei - oder wie würdet ihr die Baureihen ab W211 oder W220 aufwärts benennen?


    LG Bodo

    Diese Diskussion ist so alt wie unsere Autos.


    Die 201er SEC-Haube ist der 600er-Umbau des kleinen Mannes, und die Katzenaugenblende hinten am 124er quer dessen Billigzigarette.


    Stil ist für viele das andere Ende des Besens, aber zum Glück leben wir (noch) auf der freien Seite der Welt.


    Gruß und kommt gut ins Wochenende

    Bodo

    So, und nun Bilder vorher/nachher (bin seit 1999 im Internetz und in Foren unterwegs - aber das Vorbereiten/Einfügen hier fühlt sich grad genau so an wie dunnemals.... und ich saß da jetzt eine geschlagene halbe Stunde dran, weil die Forensoftware eben nicht < 1,5MB annimmt...., sondern irgendwann irgendwas darunter)




    Vorher: Originalzustand nach Kauf des Ponton in 2015: Lack total schrumpelig, Holz unsichtbar, an machen Stellen Lack abgescheuert, Wasserflecken...


    Nachher (Foto wenige Wochen alt) - wie oben im Beitrag beschrieben.



    Gruß

    Bodo

    Hallo Mathias,


    nochmal zum Startbeitrag: Danke, tolle Arbeit, starker Bericht. Mit den Mitteln von heute und vor allem Zeit kann man nicht zur erstklassige Ergebnisse erzielen, sondern den Look quasi ganz nach Geschmack "einstellen" - von ganz nah am Original bis hin zu fast plastikähnlich glänzender Kontrastmaserung... in manchen W111ern bricht dann der Kirmeskitsch aus...


    Im 190er Ponton gibt es ja nur eine bescheidene Holzleiste, und ich bin ähnlich vorgegangen - habe aber summa summarum nur 3 Tage gebraucht. Plus einen Arbeitsschritt nach 2 Jahren für eine Nachbearbeitung, nachdem das Holz wieder 2 Saisons im Auto "gelebt" hat und die Wachslasur wieder leicht "gealtert" war.


    Im kleinen Ponton sollte die Holzleiste nicht krass ins Auge springen, sondern sich in die Optik des Innenraums und zum übrigen Bakelit fügen. Man sieht da leider schlimme "Ausfälle" bis hin zu nacktem (hellgelben) Hölzern, die einfach nur mit Klarlack übermalt werden, wenn überhaupt.


    Ich musste auch erstmal herausfinden, um welches Holz es ich überhaupt handelt. Es ist Eiche massiv.


    Leider kann ich kein Foto einstellen mangels Webspace.... (der geneigte Leser mag meinen Insta-Account aufsuchen), aber ich hab nur 1x gebeizt, 2x Wachslasur aufgetragen und 5x nachgeschliffen, später dann erneut mit Antik-Möbelpflege auf Bienenwachsbasis eingelassen und (stundenlang) nachpoliert. Perfekt, wasserabweisend und im Ergebnis mit einer samtig schimmernden fein gemaserten Holzoberfläche - ein wenig wie bei einer wertvollen Stradivari ;)


    Gruß

    Bodo

    Hi Tom,


    und wie nennt ihr den 170er?


    (Meine Frau, gebürtige Polin, musste mir ja den 170er ausreden.... so kam ich zum Ponton... und ich verstand es, denn gerade in Polen löst diese Form Auto, wenn dann noch in schwarz, eine nicht sooo gute Assoziation aus... - ich persönlich finde die Form und die Proportionen ja schön ... - ich wüsste schon, wie sie den genannt hätte....)


    Gruß

    Bodo

    "Pummel."


    Was ja irgendwo auf der Hand liegt.


    Viele nennen ihren Altbenz ja nach dem Vornamen des Erstbesitzers. Wäre bei meinem "Josef", was ich jetzt aber auch nicht wirklich elegant finde...


    Gruß

    Bodo

    Hallo Carl,


    tolle Geschichte, die ich mit Genuss gelesen habe.


    Erinnert mich an meinen Alten Herrn, der erst eine 190er Heckflosse, danach einen 220er /8 hatte. Hier war es allerdings umgekehrt. Der Flosserich, obwohl das schönere Auto, wie meine Mutter meinte, rostete halt schon im dritten Winter, während der Stricher sich im Vergleich gleich wie ein Sportwagen fuhr und sowieso alles besser konnte, inkl. Servolenkung und Zentralverriegelung.


    Noch ein Unterschied: Meine Eltern waren nicht so situiert, dass sie die Benze neu aus der örtlichen NL hätten kaufen können (Gernand, Wetzlar).

    Die kamen "aus erster Hand" vom Nachbarn schräg gegenüber (und nebenbei: Kriegskamerad), der war von Beruf Steuerberater....


    Immer, wenn uns in den 70igern mal ein Ponton oder gar ein Hundertsiebziger entgegenkam - was noch 1975 keineswegs selten war - rief mein Vater: "Schau, ein richtig alter Mercedes!" - und "da schau, ein GANZ alter Mercedes!"


    Sowas will ich mal haben, wenn ich groß bin, antwortete ich.


    Jetzt bin ich groß, ein 170er wurde es zum Glück nicht, aber eben doch ein "richtig alter Mercedes".


    W123 erscheint für mich auch heute noch wie ein moderner Gebrauchs- und Gebrauchtwagen ;) nix "Oldtimer" .... jaaa, tut mir leid, Kollegen ... :D


    Gruß & gN8

    Bodo

    Hi Michael,


    und wie ich mich erinnere! Ja, das war eine tolle Aktion - der Sound war danach um Galaxien besser!

    Im Ponton tut's eine versteckte Bluetooth-Boombox .... :)


    Und natürlich treffen wir uns mal! Wird ja auch Zeit nach 15 Jahren!

    Hast Du Deine schöne Flosse noch?


    Pummel geht aber erst nochmal zu GL in K./Franken.... der kriegt da ein paar Steroide gespritzt ...


    LG Bodo

    Hallo Jürgen,


    die 185/13 sind sowieso zu klein für den Ponton. Kostet Endgeschwindigkeit bzw. hebt unnötig das Drehzahlniveau.


    Meine Empfehlung: Das Originalformat, der beste Reifen sorgt für beste Fahreigenschaften auch bei Nässe, und das ist der Michelin X. Punkt.


    In 6.40-13.


    Ich hab sie jetzt 40.000 km drauf bei noch 50-60% Profil. Zur Saison 2022 kommen bei mir neue, wieder der X oder den Nachfolger ZX.


    Ob es in dem Format ausgesprochene Winterreifen gibt, ist mir nicht bekannt. Ich fahre aber auch nicht bei Schnee und Eis mit dem Ponton. Dafür ist er mir dann doch zu schade.

    Für WR würde ich dann eher zu 185/80x14 greifen, gängigeres Format, eigenständiger Satz, schön großformatig für das Auto.


    Viele Grüße

    Bodo