Posts by ponton_ponton

    Das ist im Prinzip dasselbe wie mit der Schließung der ganzen vielen Postfilialen: Der Kunde hat Zeit, der kann Schlange stehen in denen, die wir halt doch noch betreiben müssen.


    Glaube, Breiti hat's getroffen, mehr ist dazu nicht zu sagen.


    LG Bodo

    PS: Mercedes geht ja noch. Ihr habt noch an keinem jüngeren Audi oder VW geschraubt.... schlicht unmöglich.

    Thomas hat mich und so manch anderen zum Ponton gebracht. Und mir in vielerlei Hinsicht immer geholfen. Bei uns in der MBIG war er natürlich eine Institution, und der Verlust reißt nicht nur dort eine Lücke.


    Ich werde seine fröhliche und ungezwungene Art sehr vermissen.

    Mach's gut, Thomas!


    VG Bodo

    Ich habe einen kleinen (billigen) Feuerlöscher im Ponton - nicht in erster Linie, um etwa mein Auto zu löschen - sondern um ggf. bei Unfällen anderer zu helfen (z.B. Reifenbrände) oder Menschenleben zu retten.

    Das Projekt konnte man die letzten zwei Jahre auf Instragram verfolgen. Ist ein C63 W204 mit handwerklich ganz ordentlich drumherum gezogenem 180er Kleid. Geschmacklich - naja - non est disputandum.

    Eintrag heißt Abnahme: Zum TÜV fahren, anschauen lassen, eintragen lassen, was nicht schon in den Papieren steht. Sonst gibt es womöglich Gespräche mit der Rennleitung.


    Mit "das passt" ist alles gesagt.


    Und nochmal: Reifenrechner!


    Viele Grüße

    Bodo

    Kurz: Das passt, dann mit Abnahme & Eintrag.

    Für die möglichen Reifengrößen gibt es Tabellen und Reifenrechner (zwecks Abweichung zur Serienbereifung).


    Möglich sind:


    mit VA 205/55 & HA 205/55
    oder VA 205/55 & HA 225/50
    oder VA 225/50 & HA 225/50
    oder VA 215/45 & HA 215/45
    oder VA 205/50 & HA 245/40


    Den ausgefeilten Komfort des 124ers steigern die 16-Zöller allerdings nicht.


    LG Bodo


    Wobei Gewinnmaximierung nicht nur ein legitimer, sondern auch der einzige Zweck von Unternehmen als solchen ist. Aber was weiß ich schon.


    LG Bodo

    Lieber carolus,


    ein bisschen widersprichst du dir - denn zum "Sagen-was-ist" ist deiner Ansicht nach die gleiche Kompetenz vonnöten wie vorher zum Freigeben von Zusatzaufträgen in der Werkstatt - aka "Gewissheit, was ist".


    Gegenüber Werkstätten, denen (zu Recht) eine geprüfte Fachexpertise unterstellt werden darf, sind Kunden i.d.R. Laien, und als solche müssen wir eben dieser Expertise und deren Rat erst einmal grundsätzlich vertrauen.


    In meinem Fall gab's auch Fotos vor Freigabe des Auftrages. Die Frage nach den Kosten wird so oder so - auch nachvollziebar - oft mit "können wir schwer abschätzen" beantwortet. Der Mechaniker weiß eben nicht, ob er nicht unterwegs auf festsitzende Schrauben stößt oder auf andere Hindernisse. Regelmäßige 'inspection' des Arbeitsfortschrittes kann helfen, kostet aber zusätzlich.


    Stimmt das erwartete oder erwartbare Ergebnis nicht, kann man Nachbesserung verlangen. Das ist beim Auto eigentlich nicht so schwer, Bsp: korrekte Leistungswerte einer reparierten Bremse nach Abnahme, etwa auf dem Bremsenprüfstand und nach Probefahrt (nichts schleift, nichts wird übermäßig heiß).


    LG Bodo


    Habe leider sowas auch erfahren müssen, als grundsätzlich vertrauensvorschießender Mensch nicht nur einmal. Da wird mit bauernschlauen Tricks gearbeitet - a la am Telefon: "Wir haben da noch eine Undichtigkeit entdeckt, würden wir grad mit erledigen".... und zack, 600 Euro AW-Umsatz gemacht, wovon 550 Euro halt "unvermeidlich" auf ausbauen/einbauen im Wege stehender Nebenaggregate entfallen....


    Also ich bin da komplett schmerzfrei, ich schweige nicht, vor allem, wenn solche Typen einen für dumm verkaufen wollen. Man muss in dieser Welt sagen, was ist.


    LG Bodo

    Hi Tom,


    Willkür vielleicht nicht, aber Auslegungssache. Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Der eine moniert schon das in die Jahre gekommene Lackbild, der andere "übersieht" ganze Luftfahrwerke.


    Es ist nicht einfach, "seinen" Prüfer zu finden, aber ich habe "meinen" gefunden, der mehr Respekt vor meinem Auto hat als ich vor der HU... solche gibt es sicher in jeder Region.


    Grüße

    Bodo

    Hallo Winfried,


    es ist durchaus "Kulturgut", dass W124er (noch) in so großer Zahl herumfahren.

    H nach Seltenheit? Wo willst Du denn die Trennlinie setzen? Bei 100 Fz? 1000? 5000? - Die Käferfreunde werden sich bedanken...

    Ich finde dieses "Add-on" auch gut - wie ich ohnehin sinnvollen technischen Modifikationen an und in Oldtimern aufgeschlossen bis - in dem obigen Beispiel technisch exzellent auf das derzeit optimal Machbare abgehoben.


    Denn wir müssen einsehen: Wir haben nunmal 2023 und nicht mehr 1953, die Zeiten sind komplett andere, während wir Nostalgiker aus (noch) guten Gründen am technikhistorischen Kulturgut festhalten (dürfen).


    Könnte so eine Lösung wie oben sehr gut für meinen Ponton vorstellen; absolut sinnvoll für reine Stadtfahrten, für das ganze nervige Stop-and-Go, für das ein Ponton nie ausgelegt war und entsprechend wenig Spaß macht (ein/auskuppeln, zu kurzer 1. Gang, Temperaturthema usw.), worauf ich wie Winfried liebend gern verzichte. Ich vermeide das Innere größerer Städte so gut wie möglich.


    Es bleibt die Frage, ob sich so eine Lösung "von selbst" am Markt durchsetzt, nur weil man's inzwischen immer besser und öfter kann. Für eine Million Euro gibt's eine Menge 'Ersatzbetriebslösungen'. Wohl kaum - bis, tja, bis irgendeine Regierung, die andere für mich wählen, wieder auf super Ideen kommt, um die Welt zu retten. Dann muss das ganze Hobby neu gedacht werden...


    Abgesehen davon, glaube ich, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das H-Kennzeichen als solches zur Debatte gestellt wird... aber das ist ein anderes Thema.


    LG Bodo


    o=*=o

    Gratulation und Grüße von einem Wiesbadener!


    Bei mir ist's ein noch älterer 123er geworden ;) - der durchaus mal nass, aber nie salzig werden darf.


    Der /8 sieht aber wirklich aus wie neu... das schöne blaue Armaturenbrett sollte allerdings auch nicht unbedingt in der prallen Sonne kochen, wenn man's vermeiden lässt....

    Moin Hakan,


    noch eine Idee.... am Auspuff vom Krümmer bis hinten alles kontrolliert? Alle Verbindungen/Verschraubungen und Aufhängungen fest? Wie alt ist der Auspuff?


    Meine Erfahrung recht oft: Geräusche verteilen sich beim Fahren so im Auto, dass sie einfach nicht richtig zu orten sind. Du denkst, es kommt von vorn, dann war es etwas von ganz hinten....


    Ansonsten ... besser live.... Ferndiagnosen nie einfach...


    LG Bodo

    Nie so ganz zielführend, ein Auto nach "Internet-Bildern" zu beurteilen.


    Schön fotografiert ist er nicht, und sonderlich gepflegt und damit aufmerksam geliebt scheint er mir, den Fotos nach zu urteilen, nicht zu sein.


    Aber hey, es gibt ne Chopard-Uhr dazu! :P


    Wie schon gesagt wurde: Wer ausgerechnet nen schwarzen Ponton "in groß und durstig" sucht, darf sich den ja mal aus der Nähe ansehen.


    LG Bodo

    Hallo,


    dem hier bereits erwähnten Buch von Thomas Hanna (im Buchhandel erhältlich) ist kaum etwas hinzuzufügen.


    Von mir noch ein genereller Punkt, wenn es um die Anschaffung geht: Wartungshistorie, belegbar.


    Es gibt de facto keinen Ponton - das gilt gerade und besonders für die Vierzylindermodelle -, an dem nicht über die letzten Jahrzehnte gebastelt, geschweißt, geschraubt, getauscht, ersetzt, zurückgebastelt, herumlackiert, restauriert (einmal, zweimal, vielleicht sogar dreimal) wurde. Manchmal wurden Faltdächer nachgerüstet, Türspiegel gewechselt, Radios gesetzt und Sitzbezüge getauscht.


    Es muss jedoch nicht alles 1000 Prozent original sein (finde ich), aber BELEGE für jede Maßnahme sollten vorhanden sein. Wenn eine Frage wie "Wurde die Vorderachse mal gemacht?" kommt, dann ist ein "Nein" sehr unwahrscheinlich oder schlicht gelogen, ein "Ja, aber wann keine Ahnung" wahrscheinlicher und zumindest ehrlich und ein "Ja, hier ist der Werkstattbeleg" schlechterdings das Beste. Das gilt natürlich für alle Baugruppen. Das gilt auch für's gern vergessene Lenkgetriebe (NML), das eine Ölfüllung enthält bzw. enthalten sollte.


    Sonst kaufst du in der Regel eine halb- bis ganz tote Katze im löchrigen Sack, den du vielleicht nicht geflickt kriegst. Solche Pontons werden dann gern so lange durchgereicht, bis es der letzte kapiert.


    Und nein, gute Pontons werden nicht an ihren "Spaltmaßen" beurteilt, sondern an einer möglichst durchgängigen und nochmal: belegbaren technischen Fitness. Fitte Pontons springen warm wie kalt sofort an, fahren geradeaus, bleiben beim Bremsen in der Spur, lenken leicht in Kurven ein, dröhnen und vibrieren nicht und werden selbst im sommerlichen Stop-and-Go-Verkehr nicht heiß.


    Ansonsten: Man sollte wissen, dass viele Bauteile schlicht nicht mehr zu kriegen sind, oder nur gegen sehr hartes Hartgeld. Alles sollte vorhanden sein in funktionierendem oder wenigstens restaurierungsfähigem Zustand. Das fängt z.B. schon mit so simplen Dingen wie dem Kühlmittelthermostaten (früh) an.


    LG Bodo