Wünsche Dir alles Gute für die OP und eine schnelle Genesung!
Viele Grüße
Thomas
Wünsche Dir alles Gute für die OP und eine schnelle Genesung!
Viele Grüße
Thomas
Sooo... erst mal sorry, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen, mir sind ein paar Dinge dazwischengekommen: Urlaub, Krankheit und nicht zuletzt Zeitmangel.
Ganz untätig war allerdings ich nicht. Ich habe in der Zwischenzeit weiter zu meinem Problem recherchiert und durch Zufall auch einen vielversprechenden Hinweis bekommen:
Das Ventil in der Kraftstoffrücklaufleitung an der Einspritzpumpe, das scheinbar kaum jemand kennt oder zu vergessen scheint. Gefunden habe ich dazu auch nur etwas über die Teilenummer (A 601 070 01 46), beispielsweise diesen Beitrag im 124er-Forum oder diesen Beitrag im W 201-Forum.
Natürlich schon seit langem nicht mehr lieferbar. Habe dann mit ganz viel Dusel ein NOS-Teil bei FitInPart in Singapur(!) gefunden. Nach einer langen Lieferzeit war das Teil schließlich hier und wurde vor ca. einem Monat verbaut, im gleichen Atemzug wurde einmal das komplette Unterdrucksystem ausgetauscht; seitdem ging der Motor bisher immer brav auf Schlüsseldreh aus.
Nun, hat das Ventil den Kaltstart verbessert? Hm, zumindest etwas, würde ich sagen. Ich hatte mir eigentlich erhofft, dass das Problem damit komplett weg sei, aber ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Oder das Austauschteil ist auch schon so stark gealtert, dass der Kraftstoffdruck damit ebenfalls mit der Zeit abfällt. Ein ähnliches Ersatzteil gibt es auch neu von Bosch, wäre vielleicht eine Überlegung wert, es damit zu versuchen.
So springt er im Moment an. Eigentlich gar nicht schlecht, trotzdem schüttelt er sich minimal für ein paar Sekunden nach dem Anlassen. Vielleicht muss ich mich damit auch abfinden.
Jetzt klappert erst mal irgendwas metallisch im Leerlauf, glaub, entweder ist die Abschirmung von der Abgasanlage lose oder irgendwo ist ein Riss. Aber irgendwas ist ja immer. ![]()
Viele Grüße
Thomas
Hallo Uli,
laut EPC benötigst Du das Lenkungsschloss mit der Teilenummer A 123 462 07 30, alternativ sollte auch das A 123 462 21 30 passen. Bei beiden steht in der Fußnote
QuoteBis Ident-Nr.:
043 011134 mit Ausnahme von
011117, 011121-011133.
Die dritte Variante, die Du meinst, ist die A 123 462 26 30, die beide anderen Varianten ersetzt. Bei dieser müssen folgende Teile mit verbaut werden:
Viele Grüße
Thomas
Hallo,
Der offensichtliche Nachteil des frühen Vakuumanschlusses besteht darin, dass eine Undichtigkeit im Stromkreis anderer Vakuumverbraucher zu Problemen mit dem Motorabstellen. Ich würde zunächst die Leuchtweitenregulierung überprüfen, Stopdose und alle Leitungen und Verbinder.
Wenn ich die rot-grüne Leitung zur Heizung abziehe und die offenen Enden verschließe, geht der Motor immer wunderbar aus. Damals kam beim Unterdrucktest heraus, dass das Unterdruckelement am Heizungsventil undicht ist. Das Ventil ist inzwischen allerdings neu. Muss ich wohl noch mal mit dem Unterdruckprüfer dran.
Leuchtweitenregulierung funktioniert soweit ich weiß und wenn man die Stoppdose direkt mit Unterdruck beaufschlagt, geht der Motor auch sofort aus. Echt merkwürdig. Wenn man an die Leitungen halbwegs gut drankommen würde, hätte ich die schon getauscht aber das Saugrohr auszubauen ist immer so fummelig.
Viele Grüße
Thomas
Danke, das hilft mir weiter!
Und mach Dir keine Gedanken wegen des Salzes, kann man nicht viel gegen machen.
Viele Grüße
Thomas
Da ist auch vieles einfach neu. ![]()
Du fährst auch einen Vormopf, oder? Könntest Du evtl. nachschauen, wo bei Dir die Unterdruckleitungen verlaufen?
Bei mir sieht der Leitungsverlauf so aus:
Graue Leitung vom Zweifachverteiler nach rechts an der Unterdruckleitung für das Bremsgerät entlang (scheinbar nicht ab Werk), auf einen Dreifachverteiler, an dem die Zuleitung zum Ventil am Lenkschloss (braune Leitung), die Heizung (rot-grüne Leitung) und die Leuchtweitenregulierung (violette Leitung) hängt.
Transparent-violett-schwarze Leitung vom Zweifachverteiler zum Ventil im Zylinderkopf (müsste laut Plan eigentlich nur transparent sein), vom Ventil eine transparente Leitung zum zweiten Zweifachverteiler (müsste laut Plan eigentlich transparent-violett-schwarz sein), vom zweiten Zweifachverteiler eine transparent-violett-schwarze Leitung zur PLA-Dose und hinter dem Ventil am Zweifachverteiler eine schwarze Leitung zur Belüftung zum Innenraum. Wo genau die endet, weiß ich nicht, verschwindet mit der braun-blauen Leitung zur Stoppdose in einem Isolierschlauch im Nirgendwo.
Danke!
Viele Grüße
Thomas
Hallo Harald,
Es ist gar nicht so leicht Informationen im Mercedes System zu finden.
Ja, schau Dir mal 07.1-500 Unterdruckpläne an. Da findest Du alles, nur nicht das, was Du brauchst.
Danke euch beiden! Da meiner von Juni 1985 ist, hat er die einfachere (und wahrscheinlich fehleranfälligere?) Ausführung der Schlüsselabstellung. Zweifachverteiler an der Unterdruckpumpe über eine Leitung auf Dreifachverteiler, Leitung zum Ventil am Lenkschloss, Leitung zurück zur Stoppdose, fertig.
So richtig gut sieht das halt alles nicht mehr aus. Vor allem das Ventil zur Belüftung zum Innenraum. Und die Verlegung ist auch recht abenteuerlich.
Viele Grüße
Thomas
Sorry, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen; wie so oft hat es an Zeit gemangelt, weshalb auch noch nicht besonders viel passiert ist.
Ganz untätig war ich allerdings nicht. Ich war mit dem Auto einige Male unterwegs, auch über längere Strecken. Dabei ist das alte Problem, dass sich der Motor nicht über den Schlüssel abstellen lässt, wieder aufgetaucht. Also stimmt scheinbar doch irgendwas mit dem Unterdrucksystem nicht.
Leider musste ich feststellen, dass im WIS offenbar kein Unterdruckplan für einen OM 601 ohne AGR existiert, die Diagramme im EPC waren auch nicht besonders aufschlussreich. Also habe ich versucht, aus den Plänen im WIS, den Diagrammen im EPC und Fotos von meinem Motor etwas halbwegs brauchbares abzuleiten. Das Ergebnis seht ihr hier:
Die Farben, wie sie im WIS und EPC angegeben sind, passen nicht 100 %ig zu den Leitungen, wie sie am Motor vorzufinden sind, also gehe ich mal davon aus, dass da schon mal was dran gemacht wurde. Bei der Belüftungsleitung bin ich nicht sicher, ob irgendwo weiter hinten noch mal ein Filter und/oder ein Ventil kommt, der EPC ist an der Stelle leider nicht sehr hilfreich. Auch bin ich mir nicht ganz sicher, ob alle Teilenummern und Leitungslängen passen. Vielleicht kann ja jemand, der mehr Ahnung hat als ich, noch mal drüberschauen. Wäre sehr nett.
Ich würde gerne alles einmal neu machen (außer der Unterdruckpumpe, die schon getauscht wurde). Da ich davon ausgehe, dass dafür das Saugrohr raus muss (wieso muss das alles so eng sein?), weiß ich noch nicht, ob das selbst machen will. Handwerklich würde ich mir das schon zutrauen, allerdings habe ich keine vernünftig beleuchtete Garage. Das Ventil am Zylinderkopf (Nummer 6 im Diagramm) ist leider nicht so leicht zu beschaffen, bzw. sehr teuer. Weiß nicht, ob das dafür bekannt ist, kaputt zu gehen.
Da ich irgendwann auch noch mal das Armaturenbrett tauschen will (das Gebrauchte, das jetzt drin ist, ist irgendwie krumm und es klappert auch irgendwas dahinter), könnte ich die Leitungen im Innenraum auch noch gleich mitmachen.
Die anderen Punkte habe ich natürlich nicht vergessen.
Viele Grüße
Thomas
Hallo HaWa,
Wenn du die feuchte Stelle an der Leitung mit einem weißen Tuch abwischst sollte im Tuch erkennbar sein ob es Motoröl oder Kraftstoff ist.
Das Tuch war fast schwarz, von daher denke ich, dass es sich um Motoröl handelte. Hatte, wie gesagt, auch einen leichten Ölnebel oben auf der Zylinderkopfhaube.
Viele Grüße
Thomas
Hallo HaWa,
das Relais (Glühsteuergerät) vergleicht jeweils die Stromaufnahme von 2 Glühstiften,
Wenn alle getrennt sind ist also für das Gerät alles in Ordnung.
Das ergibt Sinn, danke! Würdest Du nach meinem Test auch Luft im Kraftstoffsystem ausschließen?
Ich nehme jetzt folgende Punkte mal mit:
Da der Motor inzwischen auch sporadisch wieder nicht ausgeht, wenn man den Schlüssel auf Stellung 0 dreht, werde ich mal die Gummischläuche im Unterdrucksystem ersetzen, der an der Stoppdose war schon recht lose.
Danke für die ganzen Hinweise bisher!
Viele Grüße
Thomas
Sorry, dass es hier so lange ruhig war, hatte erst keine Zeit und wurde dann auch noch krank.
Ich habe noch nicht mit der Werkstatt gesprochen, allerdings habe ich meine Theorie, dass Luft im Kraftstoffsystem sein könnte, überprüft (hoffentlich korrekt).
Ich würde also sagen, dass keine Luft im Kraftstoffsystem ist (außer, ich habe was völlig falsch gemacht).
Was mir allerdings aufgefallen ist, ist, dass die Vorglühlampe normal aufgeleuchtet hat, obwohl keine Glühkerzen angeschlossen waren. Ich hätte jetzt eigentlich erwartet, dass sie entweder nicht oder zumindest später aufleuchtet. Bin mit dem Wagen nämlich noch gefahren, habe nach ca. 15 km die Leitung wieder abgezogen, den Motor gestartet (war ja noch warm) und bin noch mal ca. 15 km gefahren. Nichts. Erkennt das Relais, wenn einfach kein Stecker draufsteckt?
Außerdem habe ich gesehen, dass einer der Leckölschläuche feucht war, sah aber eher nach Öl als nach Kraftstoff aus. Scheinbar ist die Kurbelgehäuseentlüftung nicht 100 %ig dicht, hatte nämlich auch einen ganz leichten Ölnebel an der Zylinderkopfhaube. Muss ich wahrscheinlich mal den Dichtring wechseln.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Mathieu,
Ich wurde doch noch mal ALLE Schlauche nachsehen, auch die hinten beim Tank. (So kannste auch gleich das Sieb mit herausdrehen
Hab leider keine Hebebühne, kann mich aber mal, soweit es geht, drunterlegen. Oder ich besuche mal den Kollegen in der Werkstatt, wenn er etwas Zeit hat. ![]()
Neue Leckdieselschlauche koennen, bei geringer Qualitaet, schon nach wenigste Zeit wieder Lecken! Auch die gummi-Endstopfe! (sind die Anschliessstutze nicht beschaedigt? Alte schlauch mit Messer abgeschnieden?, verbogen/gerissen?).
Leckölschläuche sind dicht und auch von guter Qualität. Die Werkstatt, zu der ich gehe, nimmt absichtlich keine textilummantelten Schläuche, sondern welche aus Gummi. Da der Werkstattmeister seit 1979 durchgängig nur Mercedes macht, gehe ich mal davon aus, dass er weiß, wovon er spricht.
Sind neue Duesenplaettchen eingebaut? Richtigherum?
Sind neue drin und auch richtig herum.
Daher wurde ich sonst, wie gesagt, auch nochmal das Duesen-spritzbild nachsehen wenn nichts weiteres einfaellt. Vielleicht haben die Monark duesen sich ja sehr schnell gesetzt nach der einstellung und ist die Oeffnungsdrueck jetzt wieder zu niedrig.
Könnte natürlich sein. Ich nehm den Punkt mal mit auf. Danke Dir.
normal gibt es ja genau wenig Probleme beim Diesel, nur Luft und Kraftstoff....
Da hast Du recht. Hab mir wohl genau den ausgesucht, der alle Probleme hat. Immerhin sind die Karosserie und der Innenraum sehr gut. ![]()
Interessanterweise meine ich, mich daran erinnern zu können, dass der 1985er 190 D meines Vaters damals auch mal so ein Problem hatte. Leider wurde das Auto vor knapp 30 Jahren verkauft und es gibt keine Unterlagen mehr dazu. Aber ab Werk kann das definitiv nicht so gewesen sein.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Herb,
Ich würde auch eher auf eine ganz leicht tröpfelnde Düse tippen. Das würde den unverbrannten Kraftstoff erklären . . .
Da die Düsen jedoch schon getauscht wurden, vielleicht doch mal Bosch Düsen einbauen. Ansonsten bleibt eigentlich nur noch die Einspritzpumpe übrig.......
Die Düsenhalter habe ich damals neu bei Mercedes gekauft. Da neue Bosch-Düsenhalter seit längerer Zeit in Indien gefertigt werden und die Qualität so lala sein soll, habe ich Monark-Düsen mit der passenden Teilenummer gekauft und alle vier Düsenhalter bei Bosch umbauen lassen. Wurden auch bei Bosch auf dem Prüfstand abgestimmt. Und wie bei allen anderen Teilen auch hat sich am Problem nichts geändert. Ist vorher kalt schlecht angesprungen, springt seit dem Tausch der Düsenhalter kalt immer noch schlecht an.
Laut Aussage meiner Werkstatt gehen die alten Reiheneinspritzpumpen eigentlich nie kaputt. Eigentlich nie ist natürlich so eine Sache. Blieben ja fast nur noch die Pumpenkolben übrig, alles hinter den Pumpenelementen ist schon neu (außer den Hochdruckleitungen).
Hallo Bernd,
Mann könnte eine nach der anderen Einspritzleitung lösen vor dem Starten um zu schauen ob man das Problem auf einen einzelnen Zylinder einkreisen kann. Dann da die Düse kontrollieren. Wenn nicht, also alles immer gleich egal welchen Zylinder man "wegschaltet" vor dem Start, doch Richtung Pumpe gehen
Danke, wäre durchaus auch einen Versuch wert.
Hallo Hannes,
...das wird im betriebswarmen Zustand bezüglich Leistung, Drehmoment und Abgasverhalten auch so sein.
Seit ich den Wagen habe, war er zweimal bei der AU, die er jedes Mal anstandslos bestanden hat. Beim Fahren sieht man keinen Rauch und (soweit ich das beurteilen kann) liegt auch die volle Leistung an.
99k ist ja auch nicht echt eine besonders lange Laufzeit für die Kette. Aber schauen kan man ja, nur ich glaubs nicht dass es an der Kette liegt.
in #14 schreibt der Themenstarter was von 150k Laufleistung.
Richtig, der Tachometer wurde bei 51.435 km bei S&G ersetzt, da er defekt war. Der Tausch ist im Serviceheft eingetragen.
Es geht mir hier eher um die Überprüfung des korrekten Förderbeginn der ESP.
Soweit ich weiß, kann man bei der Überprüfung des korrekten Förderbeginns gerne mal Quatsch ablesen, daher würde ich das nicht unbedingt selbst machen, auch wenn ich die Anleitung aus dem WIS habe. Ich geb's aber sehr gerne weiter.
Vielen Dank für eure Ratschläge bisher. Freut mich, dass hier so eine rege Diskussion stattfindet. ![]()
Viele Grüße
Thomas
Hallo Hannes,
also ich tippe auch da eher auch auf die Steuerzeiten....Kettenlängung und Förderbeginn prüfen.
Kann man ganz einfach selber prüfen. Auf YT gibt's da paar Videos zu.
Danke, dann werd' ich mal in der Richtung schauen.
Viele Grüße
Thomas
ich dachte, vielleicht steht der schon 6 Jahre der so.....
Er stand bei der Vorbesitzerin sehr lang, von daher will ich nicht völlig ausschließen, dass im Kraftstoffsieb im Tank irgendetwas hängt.
Wasserverlust hast keinen, oder?
Nein, die Kopfdichtung wurde auch nur wegen leichtem Ölverlust getauscht. Motor ist komplett trocken, hab auch keinen Kühlmittelverbrauch.
HArte Nuss hast du zu knacken.
Ja, ich mache auch schon seit ein paar Jahren damit rum und bin völlig ratlos. ![]()
Viele Grüße
Thomas
Hallo bacigalupo,
Ich würde einfach mal die Steuerzeiten und den Förderbeginn überprüfen. Auch wenn der Motor erst 150tkm hat, ist die Kette vielleicht doch etwas gelängt.
Anfang 2021 wurde die Zylinderkopfdichtung getauscht, dementsprechend war der Zylinderkopf runter. Von der Werkstatt habe ich damals keine Rückmeldung bezüglich einer gelängten Steuerkette bekommen. Kann aber gerne mal nachfragen, auch bezüglich des Förderbeginns.
Hat der Motor sonst warmgefahren gute Leistung und dreht schön hoch, also bis zu den jeweiligen Gangmarkierungen? Falls nicht, eins fiele mir noch ein: Eine warum auch immer eingelaufene Nockenwelle, zB durch viel Kurzstreckenbetrieb, dadurch mangelnde Öffnung der Ventile, dadurch Leistungsmangel obenraus und evtl auch schlechtes Starten. Viele Saugdieselfahrer drehen ihren Motor ja nie aus, die merken es so nicht, daß die Enddrehzahlen nicht erreicht werden.
Der Motor dreht sauber bis zur Abregeldrehzahl hoch und wird auch, wenn er warm ist, gelegentlich voll gefordert. Den Tacho macht er komplett voll und das Auto fährt laut GPS schneller als eingetragen. Soweit ich mich erinnere, war ein Ventilstößel nicht mehr ganz in Ordnung und ließ sich mit der Hand zusammendrücken. Seitdem wurden alle 8 ersetzt, hat am Problem aber nichts geändert. Nockenwellenprobleme kenne ich sonst eigentlich nur von frühen M 102.
Hallo Bernd,
Wie alt ist der Kraftstoff? ist kein Benzin, das weich ich schon, aber trotzdem. Wird der nie gefahren, oder viel gefahren? Hast das Problem über mehr als eine Tankfüllung gehabt?
Bin in letzter Zeit aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse nicht besonders viel gefahren, ich fahr den Wagen aber auch mal ein, zwei Wochen am Stück als Daily. Das letzte Mal getankt habe ich Anfang November letzten Jahres. Das Problem besteht, seitdem ich das Auto habe, also seit September 2020.
Hatte mir noch etwas überlegt, um zu überprüfen, ob es wirklich an Luft im Kraftstoffsystem liegt. Wenn ich die Stoppdose mit Unterdruck beaufschlage, die Leitung zu den Glühkerzen abziehe und den Motor durchdrehe, müsste ich ja eigentlich eventuelle Luft aus den Leitungen und der Einspritzpumpe herausbekommen, oder? Oder fließt bei Nullförderung der Kraftstoff nicht zurück?
Viele Grüße
Thomas
Hallo ihr beiden,
Kompression schon mal getestet?
Diesel ist halt ein Kompressionszünder, der brauch mindestens 20 Bar Kompressionsdruck.
Kompression wurde gemessen, liegt bei allen vier Zylindern bei ziemlich genau 30 bar.
Trotzdem danke für den Tipp!
Viele Grüße
Thomas
Hallo Mathieu,
Ich wurde mal alle Schlauche (und dann auch gleich das Sien im Tank) nachsehen. Krafststoffforderpumpe genau nachsehen, Die Leckleitungen nochmal genau ueberpruefen.
Die Schläuche vorne inkl. der Leckölleitungen sind schon alle neu, die Kraftstoffpumpe ist auch bereits ersetzt worden. Das Sieb im Tank wollte ich mir mal anschauen, allerdings ist der Tank gerade 3/4 voll, da dürfte das schwierig werden.
Hat der Dueselwechsel und drueckventilwechsel damals gar nicht geandert? Ist das alles gut dicht?
Ich würde sagen, dass der Düsenwechsel wenig und der Tausch der Druckventile inkl. der Druckventilhalter gar nichts gebracht hat. Andererseits war die Einspritzpumpe oben schon immer trocken. Undicht war zuletzt nur das Kraftstoffthermostat, das wurde allerdings jetzt mit Neuteilen überholt. Seitdem ist der Block auch trocken und es riecht nicht mehr nach Diesel.
Was mich ein bisschen stutzig macht, ist, dass, wenn er schlecht anspringt, am Auspuff hellgrauer Rauch zu sehen ist, was ja eigentlich auf unverbrannten Kraftstoff hinweist. Heißt, eigentlich ist Kraftstoff da, er kann aber nicht verbrannt werden. Das würde wiederum auf die Vorglühanlage hindeuten.
Heute hatten wir ca. 9 °C und er ist, ich sag mal, OK angesprungen. Als er am 18. Januar nur recht unwillig angesprungen ist, hatten wir um die 4. Ob das jetzt etwas aussagt, weiß ich nicht.
Hab auf jeden Fall heute mal die Glühkerzen durchgemessen.
Dass der Strom abfällt, ist natürlich logisch, da mit zunehmender Temperatur die Stromaufnahme sinkt. Werte sehen soweit erst mal unauffällig aus, hätte ich gesagt. Welche Glühkerzen genau verbaut sind, kann ich leider nicht sagen, die Typenbezeichnung steht scheinbar auf dem Teil, der in der Vorkammer steckt.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Edgar,
Ist es nicht so, dass das Steuergerät die Glühkerzen auch noch eine gewisse Zeit nach dem Startvorgang „bestromt“?
Es gibt Vorglühanlagen ohne Nachglühung und welche mit. Vorglühanlagen bis einschließlich 01/1989 glühen nicht nach. Bei den späteren bleiben die Glühkerzen bis zu 60 s aktiv.
Viele Grüße
Thomas
Hallo HaWa,
wenn eine Kerze defekt ist zeigt es das Glühsteuergerät durch abnormales kontrollleuchten an.
Bei mir hat die Kontrollleuchte noch nie unregelmäßig geleuchtet, noch nicht mal, als der Kabelbaum defekt war. Geht immer an, sobald der Schlüssel in Stellung 2 steht und bleibt die gesamte Fahrt über aus.
Ungeeignete Leckölleitungen können das durch belüften des Filters verursachen.
Leckölleitungen sind bereits neu und definitiv auch die richtigen.
Förderbeginnabweichungen kommen gerne durch Steuerkettenlängung,
Eine Steuerkettenlängung bei 150.000 km würde ich eher ausschließen. Wobei ich nicht weiß, ob bei der Vorbesitzerin mal die Pumpe verdreht wurde.
Danke für Deine Hinweise!
Viele Grüße
Thomas
Hallo Markus,
Als erstes checken ob die richtigen Glühkerzen drin sind, als zweites von welchem Hersteller.
Danke, ich werd mal nachfragen, ob meine Werkstatt noch weiß, was sie damals verbaut haben.
Nach meiner Erfahrung funktionieren nur Bosch wirklich gut.
Hm, hab hier noch originale Mercedes-Glühkerzen liegen, die von Beru hergestellt wurden.
Förderbeginn lohnt sich evtl auch mal zu checken.
Auch ein guter Hinweis, danke.
Viele Grüße
Thomas
Hallo,
Ich würde versuchen, den Gaszug fester anzuziehen, um die Leerlaufdrehzahl zu erhöhen und sehen, ob sich dadurch das Startverhalten verbessert.
Das ist prinzipiell ein guter Tipp, ich würde allerdings, bevor ich an den Gaszug gehe, entweder beim Starten leicht Gas geben oder über die Unterdruckdose gehen. Wenn ich mich recht erinnere, hat Gas geben beim letzten Mal nichts gebracht, was mich vermuten lässt, dass entweder vor der Einspritzpumpe nicht genügend Kraftstoffdruck anliegt oder in der Einspritzpumpe selbst nicht genügend Druck aufgebaut wird. Oder irgendwo ist noch eine Undichtigkeit. Generell sollen die Einspritzpumpen wohl eigentlich nicht kaputtgehen, aber wer weiß. Das Auto stand, bevor ich ihn gekauft habe, recht lange.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Franz-Josef,
man kann die Glühkerzen doch messen, ob die gescheit vorglühen.
Es ziehen wohl alle Glühkerzen so um die 13 A. Kann aber mal selbst nachmessen.
Ist es nicht so, dass wenn eine Kerze ausfällt die anderen dann auch nicht mehr bestromt werden?
Das ist bei älteren Dieselmotoren mit Reihenschaltung der Fall (z.B. bei frühen OM 615), beim OM 60x sind die Glühkerzen parallel beschaltet; d.h., wenn eine Glühkerze ausfällt, funktionieren die anderen noch.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Michael,
Tipp ins Blaue:
Die Unterdruckleitung hat eine Leckage?
Danke für den Tipp! Laut Werkstatt wurde das Unterdrucksystem geprüft und es wurde keine Leckage festgestellt. Falls eine Undichtigkeit vorliegen sollte, liegt es meistens an den Verbindern aus Gummi, oder? Die könnte ich sonst mal tauschen.
Hallo Peter,
glühkerze ausgefallen. Würde ich als Erstes mal prüfen
Danke, die Glühkerzen wurden im März 2021 ersetzt, hat ein bisschen was gebracht, wobei der Motor davor wirklich extrem schlecht angesprungen ist. Ich hab mal gehört, dass die OM 60x recht allergisch auf "falsche" Glühkerzen reagieren können, wobei ich leider nicht weiß, welche damals genau verbaut wurden.
Bin heute nach genau vier Wochen Standzeit wieder mit dem Wagen gefahren. Angesprungen ist er auf zweieinhalb Zylindern und hat erst mal ordentlich was ausgehustet. Nicht ganz so schlimm wie vor dem Glühkerzenwechsel, aber fast. Nach ca. 10 Sekunden war alles in Ordnung. Doch die Glühkerzen?
Viele Grüße
Thomas
Hallo,
seit ich meinen 190 D habe (also seit etwas über fünf Jahren), habe ich das Problem, dass der Motor nach dem Kaltstart für ein paar Sekunden unrund läuft. Dabei kommen aus dem Auspuff auch hellgraue Wolken, was meines Wissens auf unverbrannten Kraftstoff hinweist.
Über die letzten fünf Jahre wurde der Motor einmal auf links gedreht:
Laut Kompressionsmessung haben alle Zylinder 30 bar. Das Unterdrucksystem wurde geprüft und es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Das Kraftstoffsieb im Tank wurde noch nicht ersetzt, allerdings hatte ich auch noch nie Probleme mit Aussetzern oder Leistungsverlust während der Fahrt.
Der Kaltstart hört sich ungefähr so an, mal besser, mal schlechter.
Mir kommt es manchmal so vor, als wäre etwas mit der Leerlaufanhebung nicht ganz in Ordnung; die Leerlaufdrehzahl kommt mir manchmal etwas niedrig vor, wenn der Motor kalt ist. Die Unterdruckdose hält allerdings den Unterdruck und der Leerlauf wird auch angehoben, wenn das System manuell mit Unterdruck beaufschlagt wird.
Wenn der Motor einmal läuft, kann man ihn abstellen und sofort ohne Probleme neu starten. Warm startet der Motor jedes Mal absolut anstandslos.
Meine Werkstatt weiß nicht, woran es noch liegen könnte und auch ich bin einigermaßen ratlos. Vielleicht hat von euch ja noch jemand eine Idee.
Viele Grüße
Thomas