Posts by Oliver107

    Bei meinem 280 SE (W108) war's letztes Jahr auch so.


    Das mit der nassen Zündkerze hat sich weder durch andere Zündkerzen, neue Stecker und Kabel und auch nicht durch ein neues Einspritzventil beheben lassen.


    Als ich dann die Ventilschaftdichtungen tauschen wollte, fiel mir auf, dass sich ein Ventilsitzring am betreffenden Zylinder komplett gelöst hatte. Ergo: Kopfüberholung. Viel Arbeit, viel Geld...


    Seither läuft der Motor perfekt. Erstaunlich fand ich allerdings, dass zuvor niemand auf die Idee mit dem losen Ventilsitzring gekommen war und der schon nicht ganz unerhebliche Defekt sich allein durch erheblichen Blaurauch wie eben bei verschlissenen Schaftdichtungen bemerkbar gemacht hat.


    Wünsche Dir ne billigere Ursache, aber vielleicht checkst Du das mal mit den Ventilsitzen am betroffenen Zylinder.


    Viel Erfolg und viele Grüße


    Oliver

    Ein einwandfreies Fahrzeug (fast) ohne Extras?


    Nee! Dann doch lieber einen herunter gekommenen 6.9er mit allen Ausstattungen, von denen keine einzige mehr funktioniert und mit dem Du nicht mal den nächsten TÜV schaffst...


    Ich fahre seit Jahren einen 240 D/8, einen 230 E (W123) und einen 190er als Vergaser. Alle mit wenig Extras, alle keine Spitzenmodelle. Aber alle machen einfach nur Freude.


    Den Dir angebotenen 126er würde ich jedem 560 SEL mit 300.000 Kilometern aus mysteriösem Vorbesitz jederzeit vorziehen!


    Oliver

    Gefragt sind einwandfreie Stroßstangen und aber auch nur solche. So wie die kreuz und quer auf nem Haufen liegen, glaube ich kaum, dass die wirklich alle gut sind. Eine zerkratze 124er oder 201er Stoßstange ist meiner Meinung nach wertlos und liegt nur im Weg herum. Mit sowas würde ich mich nicht belasten.


    Beim 126er scheint es schon tatsächlich ein ganzes Stück anders zu sein: Da sind die dickeren Chromauflagen der späten Modelle mittlerweile ziemlich gesucht, weil zumeist von der Rückseite her durchgegammelt. Außerdem lohnt es sich bereits nicht allzu beschädigte Plastikteile aufzubereiten.


    Ergo: Die wirklich guten Teile mitnehmen, der Rest in die Tonne.


    Oliver

    Ja, das billige Teil (Ventilfederspanner) habe ich am M130 verwendet. Es funktioniert, aber Spaß macht es damit nicht. Andererseits für die wenigen Male, bei dem ich sowas brauche, erfüllt es seinen Zweck.


    Grüße


    Oliver

    Die von Maxilite waren bei mir okay, aber so viele Gewichte hatte ich auch schon mal bei ner Zubehörfelge. Hatte sich dann jedoch beim Fahren nicht ausgewirkt.


    Probier's also einfach aus. Zum Preis der Maxilite bekommst halt die Fuchs allenfalls neu lackiert...


    Oliver

    Nee, die hatten seinerzeit Lackiersterne aus Metallschablonen und die saßen klar besser als die Silikonvariante.


    Ich würde die Silikonteile trotzdem empfehlen. Das Set kostet mit Versand etwas unter 100 Euro und bringt zumindest passable Ergebnisse, -wenngleich die Ränder in der Tat nicht "messerscharf" werden.


    Hab das jetzt schon mehrfach verwendet und es ist die mit Abstand schnellste Methode eine bereits lackierte Radkappe mittels Spraydose mal eben auf die richtige Wagenfarbe umzulackieren.


    Stattdessen mit einer verkratzten, verbeulten nicht- oder andersfarbigen Zierkappe rumzufahren und jahrelang allen erklären, dass man das "demnächst ganz perfekt" machen wird, halte ich für keine Alternative.


    Oliver

    Schau mal, ob Du die Leitung zum Geber irgendwie beschädigt hast. Das ist eine mit einem Metallgefecht geschützte ganz massive Leitung vom Kombiinstrument zum Zylinderkopf, die fahrerseitig relativ nah an der Spritzwand verläuft.


    Ansonsten wäre bei dem beschriebenen Fehlerbild auch ein kaputter Thermostat denkbar, was aber mit der vorausgegangenen Reparatur nicht im Zusammenhang stünde. Im Zweifel tauschen, kostet nur rund 20 Euro und früher oder später gehen die sowieso kaputt.


    Oliver

    Schau mal in dem einschlägigen Internet-Kaufhaus unter "Ventilfederspanner", z.B. Artikelnummer 180652928718 für schlappe 24,95 Euro.


    Damit geht's, -Spaß macht der China-Krempel jedoch keinen.


    Aber so selten wie Du das brauchst, wird sich ein richtiges Werkzeug nicht lohnen.


    Viel Spaß an und mit Deinem 123er


    Oliver

    Die Schlauchstücke auf den Einspritzventilen sind verpresst und mit einer Metallspange gesichert. Gerade diese Schläuche sind brandgefährlich, weil wenn sie undicht werden (was nach drei Jahrzehnten geradezu garantiert werden kann) spritzt der Kraftstoff so ziemlich genau auf den Krümmer...


    Die Reparatur ist aber ziemlich simpel: Einspritzventil ausbauen, Metallspange vorsichtig aufsägen, Schlauch abziehen und durch neuen Schlauch (Meterware) ersetzen. Anschließend ne Schlauchschelle in ordentlicher Qualität drauf und fertig.


    Hält in meinem 350 SLC nunmehr schon seit 15 Jahren. Die Empfehlung, das gesamte Ventil deshalb zu ersetzen, war damals schon unverschämt teuer und offensichtlich nicht notwendig.


    Bei der Kraftstoffpumpe habe ich eine vom W124 (260 E) als Provisorium verbaut, zumal diese von der Leistung her, sehr nah am Original ist. Das Provisorium ist seit nunmehr 10 Jahren im Einsatz.


    Viel Erfolg und viel Spaß mit Deinem 109er


    Oliver

    Hallo Marc,


    nein, das halte ich für Unsinn, dass die 108er links tiefer sind. Meiner jedenfalls nicht.


    Schau' Dir mal die Federn an und tausche sie ggf. aus (kosten nicht allzu viel). Dabei kannst Du Dir die Auflagegummis anschauen, oft sind diese völlig verschlissen. Diese gibt es in verschiedener Höhe, -schau' mal in den vdh-Teilekatalog oder ins EPC. Kosten kaum Geld und die würde ich an Deiner Stelle in jedem Fall austauschen.


    Häufigster Fehler am 108er ist das hängende Heck und da ein defektes Bogebein. Unter dem Stichwort wirst Du ne Menge hier im Forum finden. Allerdings wird eine Reparatur da deutlich teurer.


    Viele Grüße


    Oliver

    Ich hab übrigens vergessen, Magerquark zu kaufen.


    Ja, blöd. Der ist jetzt fast überall nml. Versuchs mal stattdessen mit einem silikathaltigen 20W50 unter Zugabe von destilliertem Wasser. Zumindest optisch liegt das nahe am Original.


    Und beim Schlüssel für einigermaßen moderne Mercedes würde ich es mal mit Googlen probieren, bzw. im C-Klasse-Forum.


    Oliver

    Hallo Carl,


    check' das erst einmal mit dem Wassereinbruch im Fussraum (siehe /8-Kaufberatung). Wenn die Ursache der berüchtigte durchgerostete /8-Wasserkasten ist, brauchst Du Dir um die übrigen Fragen keine Gedanken machen. Das würde dann zu einem zu 100% unwirtschaftlichen und extrem zeitaufwändigen Projekt.


    Beim /8 gibt es ab 15.000 Euro wirklich gute Fahrzeuge. Insofern macht es -auch unter Berücksichtigung des emotionalen Faktor "Familienbesitz"- keinen Sinn, fünfstellig in eine Ruine zu investieren.


    Oliver

    Das glaube ich auch nicht, dass die Sympathiewerte für Oldies sinken. Im Gegenteil: Bei /8 oder 123er Diesel würde niemals jemand vermuten, dass da irgendwelche Schummel-Software drin steckt. Deren Elektronik beschränkt sich auf das Blinkrelais.


    Außerdem sind die unstreitig frei von FEINstaub. Da kommen wenn dann grobe Flocken aus dem Auspuff und die kann man allenfalls mit dem Löffel einnehmen, aber wohl kaum einatmen.


    @ Uli: Jetzt mach' halt das "D" vom 123er-Schriftzug runter und dann kommt eh keiner der Aufgeregten mehr auf die Idee, dass da die Mördertechnik drin stecken könnte.


    Oliver

    Einfach mit dem Zeiger abziehen. Ist nur gesteckt.


    Die Kappe selbst ist dann mit dem Zeiger verklebt, geht also gar nicht ab. Da brauchst eine etwas ruhige Hand zum Anmalen. Oder halt schön abkleben. Hat eher was von Modellbau.


    Oliver

    Das siehst Du erst, wenn Du die Scheibe draußen hast. Meistens ist sie mehr oder mindert deutlich beschädigt, rissig oder spröde.


    Dann kannst Du ggf. eine neue Dichtung bestellen und solange mit dem Wiedereinbau warten. Aus diesem Grund besorge ich immer eine neue Dichtung, wenn ein Scheibenwechsel ansteht.


    Problem ist allerdings, dass Du oftmals schlechte Passformen aus dem Zubehör bekommst oder leider auch deutlich überlagerte Ware bei Mercedes. Ergo: Genau anschauen, was da geliefert wird.


    Oliver

    Vor allem ist vor den Billigangeboten (ausdrücklich auch von Bosch!) zu warnen.


    Da gibt's bereits Universalantennen in vermeintlich edler Verpackung für rund 20 Euro.
    Diese sind zu 100 % Schrott. Sie passen schon kaum durchs Antennenloch (weil zu klein), lassen sich aufgrund der minderwertigen Teilequalität nicht gerade befestigen und sind ab spätestens 80 km/h dem Fahrtwind unterlegen.


    Hab am Ende auch ne gebrauchte elektrische Hirschmann Auta 6000 besorgt. Die war nicht ganz billig, aber die sieht so aus und funktioniert auch so, wie man es erwartet.


    Oliver

    Hallo Andre,


    ich hab' früher auch verschiedenes Zeug verwendet, um einen einmal sauberen Motor zu schützen. Das Problem war, dass das sich alles früher oder später verfärbt hat und sich dann im Laufe der Zeit die Optik ins völlige Gegenteil verkehrt hat. Am M110 im 123er war das dann so sogar gelblich verkrustet, dass am Ende ein neuer Ventildeckel fällig war, weil der alte durch das Lackzeugs geradezu ruiniert war.


    Seit ein paar Jahren sprühe ich den Motorraum stattdessen mit Silikonspray aus. Das ist billig, lässt sich problemlos aufbringen, macht nichts kaputt, schützt vor Feuchtigkeit und Salz und sieht ne längere Zeit lang erstaunlich perfekt aus. Vor allem: Es lässt sich mit ner ganz normalen Motorwäsche rückstandsfrei wieder entfernen und ggf. neu aufbringen.


    Oliver

    Also ein C220 könnte ja auch ein W202 sein und das wäre dann zwar noch kein Oldtimer, aber zumindest ein alter Mercedes.


    Wenn die Gurte klemmen, hängt es oft damit zusammen, dass die Gurtrollen nicht ganz waagrecht sitzen. Da hilft zumeist einfach abschrauben, etwas schütteln und wieder anschrauben. Ansonsten einfach tauschen, gibt es zumindest für den W202 gebraucht für kleines Geld. Gurtstrammer hat der hinten nicht und selbst wenn, dann sind die in etwa so "gefährlich" wie wenn man den Wagenheber mit bloßen Händen selbst aus dem Kofferraum holt.


    Sollte es sich um eine neuere Baureihe handeln, bist Du bei ner Mercedes-Werkstatt besser aufgehoben.


    HIER bist Du immer dann richtig, wenn die Mercedes-Werkstatt sagt, dass sie keinen Mitarbeiter mehr haben, der sich damit noch auskennt.


    Oliver


    Gerade erst gelesen (wer das kann, ist klar im Vorteil...): Es geht um einen W203. Ich VERMUTE dass es da auch noch so wie beim W202 ist, habe aber mit solch' neuen Autos keine Erfahrung. Ggf. hier im Forum so in knapp 20 Jahren nochmal nachfragen...

    Das habt Ihr wohl missverstanden: Selbstverständlich trinke ich nicht bei jeder Inspektion stundenlag Glühwein. Im Sommer wäre das ja auch Blödsinn. Dennoch Danke für Eure Anteilnahme.


    Das war also nicht ganz ernst gemeint und das gilt bestenfalls wohl auch für die PR-Aktion der genannten Firma. Die hat zwar auch mit alten Mercedes zu tun, ist aber nicht nur ein bisschen eine andere Welt, die mit meinem Hobby so rein gar nichts zu tun hat. Ein Bericht, dass der Prinz von Zamunda zu Besuch war und unter fachkundiger Anleitung selbst einen Ölwechsel durchgeführt hat, würde mich mehr beeindrucken.


    Oliver

    Oh, das was die Firma Kienle hier berichtet, kann ich aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen:


    Hab letzten Samstag fast komplett mit der turnusgemäßen Inspektion eines 202ers verbracht. Ölwechsel, dazwischen ein Adventskäffchen, Zündkerzen und dabei mit Nachbars ein wenig über altes Autos philosophiert und am Schluss noch die Winterreifen montiert und festgestellt, dass der Glühwein 2017 qualitätsmäßig nicht an dem vom Vorjahr rankommt. Da kommen Stunden zusammen, man glaubt es nicht. Aber es ist halt meinem Anspruch und dem hohen Qualitätsniveau der von mir zu bearbeitenden Klassiker geschuldet.


    Nächsten Samstag werde ich mal mit dem Lackstift loslegen. So ein W 202 im Alltagseinsatz ist selbst aus definitiv nicht prominentem Vorbesitz für jeden engagierten Schrauber zeitmäßig eine Herausforderung.


    Oliver

    Wie Markus schon geschrieben hat: Originaler Ersatz ist sauteuer und gebrauchte sind großenteils auch am Ende.


    Da das Gehäuse nur gesteckt und ziemlich groß ist, kann man mit etwas Bastelei einfach ein modernes Blinkrelais da rein pfrimeln und die drei bzw. vier Kontakte (bei AHK) mit drei kurzen Kabeln anlöten. Habe ich schon mehrfach gemacht und hat in allen Fällen seither dauerhaft funktioniert.


    Das geht relativ schnell, ist von außen nicht erkennbar und -vor allem- Blinkrelais aus so ziemlich allen Fahrzeugen aus den 1980er und 1990er Jahren gleich welchen Herstellers sind verwendbar und für ganz kleines Geld zu haben.


    Oliver

    Kann den Bericht von Fabian (kaype) aus eigener Erfahrung nur bestätigen.


    Ich hatte das bei einem 126er und bei nem 123er. Das verstärkte Federnpaket, was als Geheimtipp durch die Foren geistert, hilft angeblich fast immer, -nur bei mir hats nix gebracht. Mehr Öl oder weniger Öl und Ölwechsel haben keinerlei Veränderungen gebracht. Genauso wenig, das "Einstellen der Bremsbänder", die ein Fachbetrieb gegen ordentlich Geld vorgenommen hat.


    Beide Fahrzeuge sind mit dem schleifenden Übergang von 2 nach 3 (zehn)tausende Kilometer gefahren ohne jede Veränderung.


    Soll heißen: Leb' einfach damit und mach' ggf. ein anderes Getriebe rein, wenn es Dich arg stört. Solltest Du je auf des Rätsels Lösung kommen und ne Reparaturmethode finden, die tatsächlich funktioniert, dann lass' es uns wissen.


    Ich würde sagen, das ist zwar ein wenig lästig, aber kein wirklich schlimmes Problem.


    Oliver