Hallo Wolf,
Danke! Bis auf ein Detail hattest Du völlig recht - hab das Problem gelöst!
Damit das Problem mal gut dokumentiert ist habe ich ein Foto vom Übeltäter gemacht.

Das Foto zeigt die rechte Seite des Getriebes, mit Blick nach vorne - im Hintergrund die Getriebeglocke und links im Bild die schwarze Getriebeölwanne.
Der Pfeil zeigt auf die gelockerte Schraube. Scheint ein Gewindestift mit aufgedrehter Kontermutter zu sein, der sich losgedreht hat. Wenn man genau hinschaut sieht man daß der Gewindestift sich ca. 4-5 Umdrehungen losgedreht hat.
Das ganze (Gewindestift+Mutter) konnte ich ohne Werkzeug mit der Hand wieder reindrehen, erstmal grob bis die Kontermutter wieder am Gehäuse auflag.
Und siehe da - der Rückwärtsgang läuft wieder 
Und ein altes Problem ist auch gelöst: Bisher war da nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs immer eine Pause von 1-2Sekunden bis der Kraftschluß erfolgte. Jetzt kommt der Kraftschluß nach der gleichen kurzen Pause wie bei den Vorwärtsgängen.
Daher mein Tip an alle die bei Ihrem W116 auch eine längere Pause bis zum Kraftschluß des Rückwärtsgangs bemerken: dies ist der Vorbote des komplett ausfallenden Rückwärtsgangs. Also besser jetzt nach dieser Schraube schauen, und nicht erst wenn das Auto mit der Nase nach unten in einer Einfahrt parkt.
Wenn man weiß wo die Schraube sitzt läßt sich der Wagen durchaus auch am Straßenrand wieder fahrbereit bekommen - natürlich auf Kosten dreckiger Klamotten.
Jetzt bliebe nur noch zu klären wie man die Schraube ganz korrekt einstellt - vielleicht kennt jemand die Nummer des Kapitels im WHB - ich habe noch nichts gefunden.
Und dann will ich noch ein anderes Thema anschließen: Das Getriebe verliert tatsächlich Öl, die Tropfen hängen unten an der Getriebeglocke. Was könnte hierfür die Ursache sein?

Viele Grüße,
Thomas