Posts by Oliver107

    Puh, die Schneekrise scheint sich jetzt endlich etwas abzumildern. Da haben wir trotz zum Teil mehrerer Zentimeter Neuschnee innerhalb von nur drei Tagen wohl noch mal Glück gehabt.


    Irgendwo haben sogar die Winterdienste gestreikt. Unverantwortliches Verhalten der drei städtischen Mitarbeiter (100 % Streikbeteiligung).


    Ja, ich habe das Gejammere in diesem Land auch satt. Und bevor ich jetzt vor die Tür gehe, um vor meiner Garage mit dem Besen den fast anderthalb Zentimeter hohen Schnee zu entfernen, hänge ich seit Stunden in der Warteschleife der örtlichen Stadtverwaltung, um denen zu sagen, dass sie endlich kommen sollen, damit ich mim sommerbereiften Leasing-SUV endlich zum fast ein Kilometer entfernten Einkaufszentrum komme. Nicht dass zur Schneekrise auch noch ne Versorgungskrise kommt! Schlimme Zustände in unserem Land also, aber als Einzelner kann man einfach nichts dagegen tun.


    Wütend-besorgt-resigniert-aber-deutsch


    Oliver

    Die Garage wird zum Großstadt-Parkhaus, wenn man da auch grundhässliche Gefährte nach Baujahr 2000 reinstellen will. Da gehören meiner Meinung nach seither so ziemlich alle rein, leider auch so manche mit dem Stern.


    K70 und Multipla waren schon zu ihrer Zeit von der Optik her einigermaßen umstritten. Allerdings: Aus heutiger Sicht haben die schon wieder was und den VWs aus den 1970er Jahren kann man immerhin attestieren, dass sie sich für die damalige Zeit ausgesprochen leicht hatten fahren lassen. Mit nem K 70 kann auch ein mäßig begabter Automobilist rückwärts einparken, was bei Fahrzeugen aus Baujahr 2025 ohne Kamera, Piepserei und allerlei elektronischer Helfer faktisch nicht mehr machbar ist.


    Wird also anstrengend, das Parkhaus der automobilen Grausamkeiten beschädigungsfrei zu füllen.


    Viele Grüße


    Oliver


    D A N K E !!!


    Auch nach über elf Jahren war Deine Beschreibung für mich heute außerordentlich wertvoll.


    Pünktlich zum 50. Geburtstag hat mein 240 D/8 beschlossen, nicht mehr rückwärts fahren zu wollen. Mittels Suchfunktion auf Deinen Beitrag gestoßen, unter 's Auto gelegen, nach der Schraube gesucht, Dank Deines Bildes gefunden, ebenfalls von Hand wieder reingedreht (und anschließend einigermaßen mühevoll mit nem Gabelschlüssel befestigt). UND: Der /8 läuft auch im 51. Jahr wieder rückwärts! :thumbs2up:


    Super, ohne diesen genialen Tipp hier im vdh-Forum wäre ich nie drauf gekommen, dass ein solch ernsthafter Defekt, eine so simple Ursache haben kann.


    Viele Grüße


    Oliver

    Vorderachse (untere Querlenker) und Traggelenke sind beim W202 häufig die Ursache für Geräusche, weil rostig oder verschlissen.


    Ersatzteile gibt's neu für relativ kleines Geld und der Tausch ist reine Schrauberei und nicht allzu schwierig oder aufwändig.


    Das nervige Knarzen kann aber auch von den Hydrolagern kommen, an denen der Motor- & Getriebeblock befestigt ist. Wenn die austrocknen oder spröde werden, machen sie ebenfalls Geräusche, die dann schwer zuzuordnen sind. Im Zweifel hilft nur der Austausch, wobei es sich in diesem Fall primär um einen Komfortmangel handelt.


    Ich habe mich an das seit Jahren bestehende zeitweise Knarzen (primär beim Lastwechsel) an meinem C 200 gewöhnt und nichts weiter veranlasst. Traggelenke und untere Querlenker habe ich ausgetauscht, die Knarzerei ist geblieben.


    Viele Grüße


    Oliver

    Solche Urteile sind die Sargnägel der Oldtimerei.


    Rechtsanwälte und Gutachter werden hier am Ende mehr als der Streitwert gekostet haben. Die Konsequenz kann -einmal mehr- nur sein, alte Autos nur an oder vom Händler zu kaufen. Die wiederum ziehen auch die Schlussfolgerungen und versuchen alles was älter als drei Jahre ist, möglichst direkt ins Ausland abzuschieben. Waren schöne Zeiten, als ich in den 1990er Jahren noch in Zahlung gegebene zehn Jahre alte Mercedes aus 1. Hand mit dem Hinweis "Da müssen Sie halt noch ein wenig dran machen..." zum fairen Tarif direkt bei der Mercedes-Niederlassung kaufen konnte. Heute undenkbar.


    Übrigens: Wer irgendwann mal einen "Mercedes" SLK (R170) gekauft hat, kann den jetzt auch gegen Kostenersatz zurückgeben (andernfalls Bundesgerichtshof kontaktieren): Es gab nie Mercedes SLK sondern nur "Daimler-Chrysler"...


    Kopfschüttelnd


    Oliver

    Ich fand den 108er (280 SE 1970) generell nicht sonderlich berauschend vom Fahrwerk her, jedenfalls um Lichtjahre schlechter als den /8 oder den C 107. Ob man das auch für's 111er Coupe so sagen kann, weiß ich zugegebenermaßen nicht.


    Hatte nach den 185/14 auf 205/70 R 14 umgerüstet und so ziemlich alles am Fahrwerk auf Vordermann gebracht, was machbar war (inkl. neuem Bogebein). Richtig gut wurde es dennoch nicht.


    Dann habe ich Nachbau-Barock-Felgen mit der Reifengröße 205/65 R 15 montiert, was sich tatsächlich sofort positiv bemerkbar gemacht hat. Rein optisch war's okay, aber die Stahlfelgen mit den Raddeckeln fand ich besser.


    Soll heißen: Man kann meiner Meinung nach mit der Überholung des Fahrwerks und der Reifengröße schon was verbessern. Antiquiert bleibt das Fahrverhalten dennoch, jedenfalls im Vergleich zu nur wenig jüngeren Modellen wie dem /8.


    Viele Grüße


    Oliver


    GENAU SO sahen auch die Litzen vom Zündkabelbaum bei meinem E220 aus.


    Kleine Wette: Wenn Du den Zündkabelbaum erneuert hast, reden wir anschließend doch vom Motorkabelbaum! ;)


    Viel Spaß beim Schrauben


    Oliver

    Hallo Winfried,


    ich hatte im Frühjahr einen E 220 (EZ 10/94) und mir aufgrund der sporadischen Zünd-Aussetzer den Wolf gesucht. Habe komplett alles an der Zündanlage ausgetauscht, Kerzen, Kabel, Stecker, Zündspulen. Alles war nicht so sehr gut im Zustand aber optisch noch okay und jedes Mal hatte ich den Eindruck, dass der Fehler weg sei.


    Als ich die Zündspulen getauscht hatte, habe ich zwei Kabel abgerissen (obwohl ich gar nicht sonderlich dran gezogen hatte). Erst da fiel mir auf, dass die Steuerungskabel obwohl auf den ersten Blick einwandfrei, sich schon beim Anschauen in ihre Bestandteile aufgelöst haben.


    Kabelbaum Zündspulen gewechselt und dann doch widerwillig den Motorkabelbaum näher angeschaut: Genau das Selbe: Optisch okay, technisch völlig porös. Die Kabel-Ummantellungen zerbrachen wie Hartplastik.


    Hab für 800 Euro von einem der Anbieter einen Ersatzkabelbaum bestellt (100 Euro gibt's für die Rücksendung des alten zurück). Eingebaut: Fahrzeug läuft!


    Der Aufwand war viiiiel geringer als befürchtet: Ein-zwei Stunden Ausbau, zwei-drei Stunden Einbau. Keine sonderliche Herausforderung.


    Soll heißen: Du kannst bei diesem Baujahr ziemlich sicher sein, dass es doch der Motorkabelbaum ist.


    Viel Erfolg und viele Grüße


    Oliver

    Wenn Du ihn tatsächlich um 4.000 Euro bekommst, kannst nicht viel falsch machen. Natürlich kannst auch auf den perfekten 123-Kombi warten. Gibt vereinzelt echt schöne Fahrzeuge, für die auch richtig schön viel Geld zu zahlen ist.


    Darfst halt nicht ernsthaft den Versuch starten, aus dem hier gezeigten Classicweißen einen echten Zustand 2 machen zu wollen.


    Ansonsten ist ein 240 TD ein ebenso lahmes wie genügsames zuverlässiges Arbeitstier.


    Umlackieren in Mimosengelb?! Nicht Dein Ernst... Aber bei nem Oldie in der Preisklasse, warum nicht.


    Viel Spaß beim weiter Überlegen


    Oliver

    das ist mir sowieso egal, was andere sagen, ich mach nur das worauf ich bock hab, sonst hätte ich nicht die autos die ich hab :D


    Genau so! :thumbs2up:


    ... und wenn man das mal für sich so entschieden hat, ist es auch einigermaßen egal, wie die Preisentwicklung ist.


    Weiterhin viel Spaß mit Deinem bunten Fuhrpark (nach ner Fahrt in der langen S-Klasse genieße ich den Fiat 500 immer besonders).!


    Oliver

    Vielleicht solltet ihr bei diesem Autohändler verkaufen:

    Das ist doch das Bild vom Pfingsttreffen 2009 oder?!


    Die Versteigerungen der aus USA mitgebrachten Fahrzeuge war eine tolle Idee des vdh. Der anschließende Streit unter einigen Mitgliedern weniger...


    Kann man alles übrigens hier im Forum nachlesen und ist der Beleg dafür, dass wir früher auch nicht viel schlauer als heute waren. ;)


    Viele Grüße


    Oliver


    ... der auch aus den hier geschilderten Gründen keine Lust hat, Olddaimler zu verkaufen. Hatte man früher vor den Methoden unseriöser Verkäufer gewarnt, hat man es mittlerweile mit einem mindestens ebenso hohen Prozentsatz Krimineller auf Seiten der (vermeintlichen) Käufer zu tun.

    Ich hatte letztes Jahr einen Oldie angeboten und Kontakt mit einem sehr freundlichen Hamburger. Wir haben lange über alte Autos telefoniert und wurden uns nach ein paar Telefonaten handelseinig, wobei ich (als Verkäufer) immer wieder darauf hingewiesen habe, dass man ein Auto erst verhandeln kann und kaufen sollte, wenn man es tatsächlich angesehen und Probegefahren hat.


    Wir hatten dann einen konkreten Termin bei mir und Bargeld gegen Fahrzeugübergabe vereinbart. Am Abend vor diesem Termin rief der vermeintliche Interessent jedoch erneut an und schlug vor, sich "auf halber Strecke" zwischen Stuttgart und Hamburg auf einem Autobahnparkplatz zu treffen (er würde meine Fahrtkosten selbstverständlich erstatten). Ich wiederum hatte angeboten, die Kosten für eine Übernachtung in einem Hotel bei mir am Ort vom Kaufpreis abzuziehen.


    Danach habe ich nie wieder was von dem Herrn gehört.


    Auch hier ist mir nicht klar, wie genau die Betrugsmasche hätte ablaufen sollen. Aber wer sich nach ein paar freundlichen Telefonaten sicher glaubt, sein Fahrzeug verkauft zu haben und sich dann auf irgendwelche Treffen auf Autobahnparkplätzen einlässt, der hat vermutlich gute Chancen, irgendwann in Aktenzeichen XY ungelöst als Hauptdarsteller aufzutauchen...


    Ergo: Privatverkauf ist zunehmend risikobehaftet, der Verkauf an Händler i.d.R. nur mit erheblichem Preisverlust und "Vermittler" offenbar die Kombination aus beiden Nachteilen.


    Viele Grüße


    Oliver


    Tröstliches Gegenbeispiel: Meinen /8 habe ich vor ein paar Jahren innerhalb des vdhs verkauft. Mitglied an Mitglied. War für beide Seiten ein rundum positives Erlebnis.

    Ja, einfach schlimm alles: Die alten Autos werden immer rostiger und deren Besitzer sind immer offensichtlich schlechter drauf. Früher war alles besser!


    Ich habe mir die Olddaimler in jungen Jahren nur gekauft und jahrelang dran herum geschraubt, um im Alter mal davon leben können. Wenn ich das nur geahnt hätte, dann hätte ich stattdessen eine Riesterrente abgeschlossen. :wacko:


    Mal im Ernst: Als die Preise gestiegen sind, habe ich deshalb nicht verkauft. Und jetzt, wo sie fallen, mache ich es deshalb auch nicht.


    Also, was solls...


    Die Sonne scheint und der Tag schreit geradezu nach einer Ausfahrt. Werde im C 123 dabei nachher drüber nachdenken, wie schlimm es ist, dass in der Liste steht, dass er weniger wert ist.


    Viele Grüße


    Oliver



    Ponton, Flosse oder auch /8er im Alltag? Nie und nimmer.

    Jahrelang: 240 D/8. Hat einfach nur Freude gemacht! Bin neulich mit nem neuen VW Passat (piep-piep-piep) gefahren. Fazit: Nie und nimmer!

    @ Michael: Nur zur Info - ich fahre im Alltag ein E-Auto Baujahr 2022.


    Diese Kiste wird garantiert keine 10 Jahre durchhalten. Bereits jetzt gibt es nahezu keine Ersatzteile. Der Händler hat mich aber beruhigt: Soll einfach nächstes Jahr das neue Modell nehmen...


    Du magst es realitätsfremd empfinden, aber ich bin sicher, dass der 107er bei der ab 2035 womöglich quartalsmäßig anstehenden Hauptuntersuchung weiterhin "ohne erkennbare Mängel" auch in 10 Jahren noch in der Garage steht, während auf dem Platz nebenan dann vermutlich das 3. oder 4. chinesische Nachfolgemodell parkt (und vor sich hinpiepst).


    Man muss in der Tat aufpassen, dass man nicht in die "früher-war-alles-Besser"-Mentalität verfällt, aber beim Thema Olddaimler bin ich tatsächlich davon überzeugt.


    Viele Grüße


    Oliver

    Ja, sehe ich auch so. Meine Oldies bekommen fast immer das Prüfergebnis "ohne erkennbare Mängel". Umso mehr ärgern mich Forderungen, nach einer Erhöhung der Häufigkeit der mittlerweile völlig überteuerten Prüfungen.


    Dass aktuelle Fahrzeuge aufgrund der überfrachteten Technikfülle kaum mehr eine Chance haben, die 10 Jahre mängelfrei überhaupt zu erreichen und dann absehbar wirtschaftlich nicht mehr reparierbar sein werden, ist eine ganz andere Frage. Von mir aus können sich TÜV/Dekra und Co an den Assistenzsystemen austoben und dafür sorgen, dass nach Ablauf der üblichen dreijährigen Leasingdauer die Kisten irgendwo auf der Welt "recycelt" (ins Meer geworfen) werden.


    Nachhaltig geht anders und der Versuch, ausgerechnet Diejenigen zu bestrafen, die nicht alle 2-3 Jahre ein neues Auto leasen, ist in jeder Hinsicht verwerflich. Die Forderung der EU-Kommission, den Betrieb langjähriger Fahrzeuge vorsätzlich zu erschweren, muss daher vom EU-Parlament zurückgewiesen werden (das Parlament entscheidet, nicht die Kommission!). Insofern, sprecht Eure EU-Abgeordneten an!


    Viele Grüße


    Oliver

    168 Euro Anfang des Monats beim TÜV Süd. (Erwartungsgemäß) "ohne erkennbare Mängel".


    Viel Geld für wenig Arbeit und offenbar wird die Lobby der Prüforganisationen nicht müde, weiterhin -ohne jede sachliche Begründung- noch mehr herausholen zu wollen.


    Wenn man die EU-Verdrossenheit und rechte und linke Populisten weiter fördern will, dann ist diese Vorgehensweise konsequent.


    Aber wenn's TÜV & Co. tatsächlich um die Sicherheit ginge, könnte man sich ja darauf einigen, dass zehnjährige Fahrzeuge zwar jährlich, dann aber zum halben Prüfgebührentarif überwacht werden.


    Viele Grüße


    Oliver

    Das Problem hatte ich letztes Jahr auch: E 220 Bj.95


    Original defekt, nur mit großer Mühe und endlosen Versuchen ausgebaut bekommen, Neuteil nicht mehr lieferbar.


    Es gibt im Netz verschiedene Angebote für die verschiedenen (baujahrsabhängigen) Varianten für jeweils kleines Geld. hab einfach eines bestellt, was zunächst problemlos funktioniert, aber schon nach 6 Wochen ebenfalls zu Hakeln begonnen hat. Dann beim anderen Händler noch ein solches Zündschloss bestellt (sah exakt wie das erste aus) und das funktioniert seither problemlos.


    Allerdings: Der neue Zündschlüssel sieht aus, wie von einem Lada aus den 1980er Jahren, so dass auch der Laie sofort erkennt, dass es sich hier nicht originalgetreu repariert wurde.


    Die Alternative wäre ein gebrauchtes originales Zündschloss, für das aber bereits ebenfalls durchweg dreistellige Beträge aufgerufen werden und warum ein solches Teil dann länger halten sollte, als das gleichaltrige nun defekte, ist eher fraglich.


    Ergo: Billigteil aus dem Zubehör. Schön ist's nicht.


    Viele Grüße


    Oliver

    Okay, dann speziell für Dich:


    1. ) Kaltlaufregler haben nach menschlichem Ermessen keinerlei Auswirkungen auf rein gar nix. Sie wurden seinerzeit allein aus Gründen der Steuerersparnis verbaut.

    2.) Wer den nachgerüsteten Krempel wieder ausbauen will, weil er jetzt eh ein H-Kennzeichen hat und nicht mehr auf die abgastechnische Einstufung angewiesen ist, der kann dies zwar tun, müsste aber in der Tat die Fahrzeugpapiere ändern lassen.

    3.) Ob die Zulassungsstelle die (vermeintliche) Verschlechterung der Abgaswerte so einfach in die Fahrzeugunterlagen einträgt, ist fraglich und bisweilen mit enormen Aufwand verbunden, inkl. der Gefahr, das Fahrzeug bis auf weiteres von Amts wegen kostenpflichtig stillgelegt zu bekommen.


    Insofern war die erste zugegebenermaßen knappe Zusammenfassung "einfach die Finger davon zu lassen" sehr wohl fundiert und zielführend.


    Aber, wenn Du hier gerne den Oberlehrer machst, zum Thema selbst aber nichts beizutragen hast, dann ist das natürlich auch okay und ja, irgendwie "typisch für viele Foren".


    Ein wenig Kopfschüttelnd


    Oliver

    Der Kaltlaufregler war seinerzeit ein beliebtes Steuersparmodell und hatte technisch ähnlich große Wirkung, wie das zuvor bei manchen beliebte Anbringen eines Hufeisens im Kühlergrill.


    Du kannst nun einen großen Aufwand betreiben und das Teil binnen dreieinhalb Minuten ausbauen (lassen) und Dir eine Bescheinigung einer zertifizierten Werkstatt dazu besorgen. Bei der anschließenden Diskussion in der Zulassungsstelle wünsche ich Dir schon jetzt ganz viel Geduld und Erfolg. Ggf. wirst noch ein Gutachten brauchen und vielleicht auch einen Fachanwalt, der Dir bestätigt, dass Dein Ansinnen vorschriftskonform ist.


    Wenn es Dich arg stört, dann bestünde auch die Möglichkeit, den Unterdruckschlauch am nachträglich angebrachten T-Stück zu trennen und den Abgang mit einer kleinen Schraube und nem Kabelbinder zu verschließen. Könnte allerdings sein, dass Du anschließend beim Fahren nichts aber auch gar nichts an Unterschied merkst, -war beim Abmontieren des Hufeisens im Kühlergrill übrigens auch so.


    ODER: Du beherzigst den Tipp von Wolf.



    Viele Grüße


    Oliver

    Hi Christoph,


    die 7x15 Maxilite Barock wurden seinerzeit vom vdh nur auf vielfachen Wunsch einiger (wohl eher weniger) Mitglieder organisiert und weil es die originalen geschmiedeten Fuchs (zum 4fachen Preis) nicht mehr gab.


    Hinsichtlich der Qualität der gegossenen Nachbau-Maxilite gab es größere Bedenken (die ich nicht teile). Optisch waren die Maxilite einwandfrei, hatte sie selbst auf meinen W108 montiert.


    Allerdings waren bereits die 15er nur noch bedingt "original", weil es ab Werk sowohl beim 107er als auch beim 108/109er 14 er waren.


    Wenn Du nun 16- oder gar 18 Zoll montieren willst, dann kannst Du Dich auf größte Diskussionen mit dem TÜV einstellen und das H-Kennzeichen dürfte damit auch endgültig Vergangenheit sein. Insofern wäre es aus dem Selbstverständnis des vdhs schon einigermaßen fragwürdig, wenn man solche Verbastelungen auch noch durch Rabatt-Aktionen fördern würde. Mit dem Erhalt der originalen Optik des 108ers hätte das jedenfalls nichts mehr zu tun und -meine Erfahrung-, die ursprünglichen komfortablen Fahreigenschaften des Fahrzeugs gehen damit komplett verloren. Das wird dann einfach nur noch eine brettharte, kaum zu beherrschende Rumpelkiste.


    Um hier nicht den Geschmackspolizisten machen zu wollen, würde ich Dir empfehlen, mal einen 108er mit 16-Zoll zu fahren. Vermutlich hat sich das dann mit dem Thema Rabatt von allein erledigt.


    Viele Grüße


    Oliver

    Kenne eigentlich nur gebrochene Kunststoffteile im Tacho, DAS habe ich jetzt auch noch nie gesehen.


    Da Du ja offenbar keine Angst hast, einen Tacho bis ins Detail auseinander zu nehmen, würde ich Dir empfehlen, einfach nach einem anderen Tacho zu schauen. Exakt "passen" tun die zwar nur, wenn die Wegstreckenzahl (Siehe Gehäuserückseite W = 0,???) übereinstimmt ODER Du besorgst Dir irgendeinen mechanischen Tacho aus einem 107er oder 116er und tauscht nur diese Welle, die vermutlich bei allen Tachos gleich sein dürfte.


    Zumindest 280er und US-Tachos gibt es für kleines Geld, so dass Du damit Deinen 350 SL wieder zur Geschwindigkeitsanzeige überreden können solltest.


    Viel Erfolg dabei!


    Oliver