Posts by Oliver107

    Erinnert ein wenig an die Saga vom "Garagengold". Die meisten Anleger werden am Ende feststellen, dass sie besser die Garage als deren Inhalt gekauft hätten.


    In einen Oldtimer zu investieren macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man daran Spaß hat und damit selbst fährt. DAS ist die eigentliche Rendite. Und wenn die Kotflügel am eigenen 111er auf absehbare Zeit erneuerungsbedürftig sind, dann kann man durchaus schon jetzt, da es die Teile noch gibt, in selbige investieren.


    Aber in der Erwartung, dass solche sperrigen Ersatzteile irgendwann mal Gewinn abwerfen, zu kaufen, käme mir nicht in den Sinn. Möglicherweise haben die 111er so wie die Pagode oder der 911er den Zenit der Nachfrage bereits überschritten. Da dürften es schwierig werden, Teile mit Gewinn zu veräußern.


    Statt in den W113 hätten wir die letzten 5 Jahre mal lieber in einen 2 CV investiert: Satte 50 Prozent Wertzuwachs! Und doch ein Verlustgeschäft, wenn man an dem französischen Wackeldackel keinen Spaß dran hat und stattdessen 5 Jahre lang von ner Pagode geträumt hat.


    Viele Grüße


    Oliver

    Genau, das habe ich erst vorgestern am 240 D/8 auch gemacht (momentan hat man ja für solche Dinge Zeit...)!


    Der Einbau ist ausgesprochen kompliziert: Man steckt den runden Stift der Feder mittig in das dafür vorgesehene Loch in der Radnabe. Als Werkzeug empfehlen sich Daumen und Zeigefinger. Einzig wenn in dem Loch noch die Reste der früheren Feder drin stecken, sollte man die mittels Spezialwerkzeug (Schraubendreher und kleine Zange) zuvor rausziehen.


    Der anschließende Unterschied beim Radiohören ist phänomenal: Man hört wirklich nichts von der Feder (im /8-Diesel zugegebenermaßen allerdings auch eher nix vom Radio...). Empfangsmäßig hat sich auch mit den Federn nichts verschlechtert. Alles wie zuvor, außer dass ich nun die beruhigende Gewissheit habe, dass mein W115 auch IN den Radlagern nun dem Werkszustand wieder entspricht.


    Viele Grüße


    Oliver


    ... der den heutigen Tag des Homeoffice für das Polieren der Radkappen nutzen wird.

    Na ja, das kommt schon mal vor, dass man Teile falsch bestellt: Das Montageset für den Luftvorwärmer am W114 passte bei mir einfach nicht, vermutlich habe ich das im Ersatzteilkatalog falsch interpretiert. Und auch die Stoßstangengummis am W108 hatte ich nach der Meldung, dass diese wieder verfügbar seien, sofort bestellt und erst danach entdeckt, dass die seit Jahren schon bei mir im Ersatzteilregal liegen...


    Allerdings wäre ich im Traum nicht auf die Idee gekommen, die Teile zurückzuschicken.


    Wir bekommen über den vdh Teile, die anderswo gar nicht verfügbar sind oder zu oft zu Preisen, die weit unter den sonst geforderten liegen. Wer hier eine Erwartungshaltung a la Amazon & Co an den Tag legt und sich als "Kunde mit allen Rechten des Verbraucherschutzes" sieht statt als Mitglied eines Vereins unter Gleichgesinnten, der ist einfach fehl am Platz.


    Wenn wir solches (Fehl-)Verhalten aus den oben bereits dargestellten rechtlichen Gründen nicht verhindern können, dann bin ich dafür, dass solche Besteller für weitere Bestellungen einfach gesperrt werden.


    Oliver

    Hey, dann Glückwunsch!


    Ich kenne seit mehr als drei Jahrzehnten nur 123er mit viel Spiel oder wenn sie etwas mehr gelaufen waren, mit sehr viel Spiel. Auf de Idee, ein 126er-Lenkgetriebe zu verbauen, wäre ich nicht gekommen und hätte da wegen der Bastelei an einem sicherheitsrelevanten Bauteil meine Bedenken. Da gibt's eigentlich nur einen, den ich das an meinem Fahrzeug machen lassen würde und genau bei dem warst Du.


    Deshalb auch an Markus Trompka einen Glückwunsch! Fürchte, der wird nun einiges zu tun bekommen und es wird ne Zeitlang dauern, bis er alle noch vorhandenen 123er umgerüstet hat :D Nötig dürfte es jedenfalls bei ca. 99,9 % aller 123er mit Servolenkung sein...


    Viele Grüße


    Oliver

    Mir ist leider auch keine Methode bekannt, wie bzw. ob man bei nem ABS in einem 201er den Fehler auslesen kann.


    So wie Du es aber beschreibst, dass der Fehler zuvor schon sporadisch aufgetreten ist, spricht viel dafür, dass es ein verschmutzter Sensor ist. Das betrifft fast immer die beiden vorne, -hinten im Differential hatte ich das noch nie. Also: Sensoren raus machen, reinigen und auch die Zahnscheibe dahinter am Achsschenkel anschauen. Sollten da einzelne Zähne weggerostet sein, ist das die Ursache.


    Wenn Du Glück hast, funktioniert 's dann wieder


    Ansonsten ist ein etwas zu großes Radlagerspiel vorne auch eine Fehlermöglichkeit. Also ebenfalls kontrollieren und ggf. mit der Einstellschraube der Nabe etwas enger einstellen.


    Elektrisch gehen die alten ABS-Systeme eigentlich so gut wie nie kaputt. Deshalb gibt's die Steuergeräte auch gebraucht schon für um die 20 Euro (weil sie halt niemand braucht...).


    Viel Erfolg.


    Oliver .

    Ich hatte am 124er die Motoren 200E 230E 300E und 300E-24V (wenngleich nicht alle beim Kombi).


    - der 200E lief auch mit Automatik flotter als zunächst erwartet. Nur auf der Autobahn fand ich ihn zäh.


    - der 230E war etwas rau, aber insgesamt in jeder Hinsicht okay


    - der 300E hat richtig Spaß gemacht. Er wäre sofort meine erste Wahl. 1,5 Liter Mehrverbrauch zum 200E / 230E wäre er mir absolut wert.


    - einzig den 300E-24V wollte ich nie wieder haben. Im unteren Drehzahlbereich keinen Deut besser als der 230 E, oben herum kommt das Drehmoment geradezu plötzlich und unerwartet. In der Kombination mit der 5-Gang-Automatik davor und danach nie einen unharmonischeren Mercedes gefahren. Zudem Defekte ohne Ende. Aus den genannten Maschinen die einzige, die ich definitiv nicht empfehlen würde.


    Viel Erfolg bei der Kombi-Suche. Motor wäre für mich nicht das wichtigste Kriterium. Automatik wäre für mich wichtiger und insbesondere der Erhaltungszustand. Lieber einen Top-200er als einen verratzten 300er.


    Oliver

    GENAU diese von Dir, lieber Winfried, beschriebenen Erfahrungen sind der Grund, warum ich an Fahrzeugmodellen ab Baujahr 1995 keinen Spaß mehr habe.


    Schon der späte 124er hat mich solange mit seinen im gesamten Fahrzeug verteilten und leider auch im Laufe der Jahre plötzlich ausfallenden Steuergeräten genervt, dass ich wieder zum /8 und 123er zurückgekehrt bin. Zündsteuergerät, Klimasteuerung, Tempomatsteuergerät, Airbagsteuergerät, Nockenwellensensor waren bei meinem 1993er 300 CE-24 V nacheinander fällig. Im Gegensatz dazu beim 230.6 von 1974 oder beim 280 CE von 1984 Fehlanzeige. Was nicht drin ist, geht auch nicht kaputt...


    Ob /8, 107er oder 123, alles funktioniert und man kann die sogar Monate lang herumstehen lassen und sie fahren dann anschließend trotzdem. Mein Alltagssmart 451 hingegen hat schon ne leere Batterie, wenn man ihn in der eigenen Garage mehr als eine Woche unverschlossen stehen lässt. Das ist vor allem dann schlecht, wenn man die Beifahrertür wegen der Garagenwand nicht öffnen kann, um an die Batterie zu kommen. Rausschieben geht auch nicht, weil das Getriebe zu meinem (?) Schutz ohne Stromversorgung blockiert ist. Wollte da auch schon die Flex holen...


    Ich bin nicht grundsätzlich gegen moderne Fahrzeuge. Im Gegenteil: Bei aktuellen Mietautos bin ich durchaus oft beeindruckt, was technisch heute alles möglich, ja eigentlich längst Standard ist. Nur als Langzeithobby sind die einfach nicht verdrussfrei zu betreiben und deshalb bin sich seit ein paar Jahren wieder bei den Fahrzeugmodellen, die ich schon vor mehr als drei Jahrzehnten gefahren hab, damals allerdings eher als billige Gebrauchtwagen.


    Oliver

    Herzlichen Glückwunsch und danke für den Beitrag! :thumbup: Da könnt ma übrigens auch nen schönen Artikel für die Flosskeln draus machen!


    Wieder ein Beweis dafür, dass der W123 eines der besten Mercedesmodelle aller Zeiten war und ist. Ja, man muss auch in den ständig was reinstecken, wenn der im ordentlichen Zustand erhalten bleiben soll. Aber zum einen ist das vergleichsweise günstig zu haben und zum anderen: Es IST möglich. Bei Fahrzeugen nach Baujahr 1990 (egal welche Marke) erscheint mir das nicht mehr machbar, Nicht nur aus wirtschaftlichen sondern auch aus technischen Gründen.


    Dieser 200 D fährt vermutlich dann immer noch, wenn die dieser Tage zugelassenen Neuwagen bereits längst wieder alle verschrottet bzw. kompostiert sind.


    Oliver

    Nun ja, wer KAUFT auch den Akku!?


    Als ich vor ein paar Jahren für die täglichen Kurzstrecken bei Wind und Wetter für die mir mein Olddaimler einfach zu schade ist, im hiesigen Smart-Center nach einem gebrauchten Smart geschaut hab, gab's für 6.500 sowohl Benziner als auch E-Smart (Baureihe 451). Da hab' ich natürlich angesichts des (vermeintlich) günstigen Preises nach dem E-Smart gefragt. Hier wären allerdings zusätzlich noch monatlich 80 Euro Batteriemiete fällig gewesen. O-Ton des Verkäufers: "Für 5.000 Euro Aufpreis können Sie den Akku auch kaufen, aber dazu würde ich Ihnen nicht raten."


    Bin dann mit der 84-PS-Turbo-Benziner-Variante aus dem Haus und tanke seither monatlich so um die 30 Euro. Ergo: Der etwas krawallige Benziner ist inklusive aller Kilometer billiger als die E-Variante bevor sie überhaupt losfährt.


    E-Autos, auch die ganz kleinen, haben sich vor 5 Jahren nicht gerechnet und sie tun es heute auch nicht. Wer aus ideologischen Gründen zu nem anderen Ergebnis kommt, darf von mir aus auch gerne den Preis dafür zahlen. Manchmal, wie im obigen Beispiel, halt auch erst etwas zeitversetzt.


    Oliver


    Ein Smart macht übrigens mehr Spaß zu Fahren und ist im Alltag praktischer, als ich zuvor gedacht hatte. Qualitätsmäßig absolut Mercedes-Niveau (entspricht in etwa der Baureihe W210, -also jämmerlich).

    Na ja, mit dem Bewundertwerden ist schon was dran...


    Im feierabendlichen Stau bewundere ICH bisweilen MICH beim Blick aus dem Fenster für meinen guten Geschmack! Du sitzt in Deinem SLC (also dem von 1973, nicht dem seltsamerweise auch so heißenden Blechdachcabrio von 2015) und fragst Dich, ob der Unimog links von Dir der neue Mini ist und ob rechts nun ein Audi oder doch ein Mercedes steht. Als ich fünf war, hatte sich sowas auf Anhieb gewusst.


    Und trotzdem will ich gar nicht leugnen, dass mich die technischen Möglichkeiten aktueller Einheitsmodelle durchaus beeindrucken. Wacklige Sitze musste man früher festschrauben oder deren Führungen justieren, jetzt signalisieren sie Dir, dass Du die Fahrbahn wechselst (cool). Und wenn man schon nicht mehr raussieht, kann man sich wenigstens auf der Kamera anschauen, wo man gerade dagegen fährt. Moderne Fahrzeuge geben gewissermaßen die Antwort auf alle Fragen, die sie zuvor selbst gestellt haben.


    Trotzdem wäre es vorteilhaft, wenn solche Oldtimerspezialisten wie eingangs zitiert, künftig doch besser einen Bogen um die Kamera machen, zumal wenn schon das Fahren eines alten Autos die eigenen Fähigkeiten übermäßig strapaziert.


    Oliver

    Ganz andere Baureihe, aber genau das Problem mit dem Wasser auf dem Bremspedal hatte ich an meinem 116er.


    Ursache war ein loser Ablaufschlauch am Schiebedachrahmen, der das Wasser statt nach außen in die A-Säule lenkte, wo es dann letztlich genau am Bremspedal wieder raus kam.


    Viel Erfolg bei der Fehlersuche


    Oliver

    Puh, was haben wir Glück, dass die Österreicher (und der Rest Europas) so doof sind und uns die Stinker abnehmen!


    Konsequent wäre es allerdings, wenn sie auch die Deutsche(D)UmmweltHilfe gleich mit importieren würden...


    Kopfschüttelnd


    Oliver

    Wenn Du mit dem Fingernagel drüber gehst und das Zeug mehr oder minder bröslig runter geht, handelt es sich um ein ausgehärtetes (und damit nutzloses) Wachs. Von der homöopathischen Dosis her könnte es sich durchaus um die Konservierung ab Werk handeln.


    Mike Sanders sieht ganz anders aus und wirkt auch ganz anders, -vor allem dauerhaft.


    Oliver

    Grundsätzlich ist die Anschaffung eines Feuerlöschers immer zu begrüßen.


    Ein funktionierender (!) Pulverlöscher ist bei Fahrzeugbränden erste Wahl, weil er im Gegensatz zu CO-2-Löschern die ansonsten nahezu immer erfolgende erneute Zündung verhindert. Ja, das Löschpulver schädigt die Technik. Rettet aber Leben.


    Der hier dargestellte "vdh-Produktest" ist nicht realistisch: Die Wahrscheinlichkeit, so tatsächlich ein in Brand geratenes Fahrzeug erfolgreich löschen zu können, ist nicht allzu groß.


    Am besten lasst Ihr Euch das mal beim Tag der offenen Tür der örtlichen Feuerwehr zeigen.


    Aber nochmal: Ein Feuerlöscher ist besser als kein Feuerlöscher!


    Oliver

    Vermutlich eine unsichere Masseverbindung des Kombiinstruments. Kommt beim 107er häufig vor.


    Wenn Du vom zentralen Massepunkt hinter dem Kombiinstrument ein Kabel mit ner Öse mit einer der Schrauben an der Rückseite des Tachos verbindest, dürfte der Fehler wahrscheinlich verschwinden.


    Viele Grüße


    Oliver

    Hallo Thomas,


    bei diesem Fehlerbild ist es ziemlich sicher der Schalter von der Warnblinkanlage selbst. Da kommt immer etwas Staub rein und im Laufe der Jahre korrodieren oder verkleben die Kontakte drinnen, -mit genau der von Dir beschriebenen Folge.


    Erste Maßnahme: Betätige die Wippe vom Warnblinkschalter mehrfach hin und her. Meistens funktioniert 's dann wieder. Falls nicht, Schalter ausbauen und mit Kontaktspray fluten. Wenn auch das nicht hilft: Die rote Wippe vorsichtig ausklinken und dann alle Teile drinnen, insbesondere die Kontakte sorgfältig reinigen. Zumindest bei den ähnlich aufgebauten Fensterheberschaltern klappt das fast immer.


    Falls alles nix hilft, neuen Schalter verbauen. Gibt's im Internetkaufhaus als gebrauchte Originale (baugleich auch W123 / W201 / RC 107) oder für kleines Geld als vermutlich chinesische Kopie.


    Oliver


    Nachtrag (wer Lesen kann, ist klar im Vorteil...) :whistling:


    Du hast den Schalter ja schon gewechselt! Dann mess' mal die Kabel am Kabelbaum des Schalters durch, insbesondere wie von Toni bereits beschrieben. Vermute auch, dass entweder Klemme 30 oder auch Masse (Klemme 31) fehlt.

    Könnt ma nicht einfach eine aktuelle E-Klasse nehmen und da von nem Karosseriebauer einfach zwei /8-Scheinwerfer reinfrickeln lassen?


    Das Ergebnis dürfte ähnlich sein.


    Die Studie jedenfalls gefällt mir ähnlich gut wie der neue Fiat 500 XXL, dessen Lichter auch irgendwo entfernt an das Original erinnern und der Rest proportions- und größenmäßig einem Unimog entspricht.


    Oliver

    Wenn die Felgen eine KBA-Nummer haben, sind sie nicht original und nicht von Fuchs.


    Allerdings haben sie die Größe 6 x 14 ET 30 und auch die montierten Reifen entsprechen genau der für den 280 SE vorgegebenen Größe.


    Offenbar ist der Prüfer ein wenig unmotiviert. Mit etwas gutem Willen, könnte er anhand der KBA-Nummer selbst recherchieren und Nachbau-Felgen (zumal in der exakt vorgegeben Größe) sind ebenso zeitgenössisch wie zulassungsfähig.


    Geh' einfach zu ner anderen Prüforganisation oder schick' das nächste Mal Deine Freundin mit nem Rock hin...


    Viele Grüße


    Oliver

    Ich halte es nicht für angebracht, wenn dieses zugegebenermaßen auch politische Thema dazu missbraucht wird, hier im vdh-Forum für Rechts- oder in diesem Fall Linksextremisten Werbung zu machen.


    Die Initiative der Frau Wagenknecht ist so ziemlich das Letzte, wo unsere Interessen als Olddaimler-Fans vertreten werden.


    Oliver

    Ich habe seinerzeit meinen 280 SE (12/1969) mit defektem Boge-Bein bekommen und -aus Kostengründen- die Heckflossenfeder eingebaut,


    Hat einwandfrei funktioniert und ich konnte keinerlei negative Auswirkungen aufs Fahrverhalten feststellen, wobei einem halt klar sein muss, dass ein 108er so oder so das antiquierte Fahrverhalten der Heckflosse geerbt hat und ihn in dieser Hinsicht einfach Welten vom /8 oder einem W116 trennen.


    Auch beim TÜV hat die Feder niemanden interessiert: "Ohne erkennbare Mängel"


    Nachdem hier im Forum schon vor Jahren aber sehr detailliert dargestellt wurde (ggf. Suchfunktion bemühen), dass es sich zumindest beim 108er um eine unzulässige Verbastellung handelt, habe ich den Boge-Niveaumaten für teuer Geld Instandsetzen lassen und seit einigen Jahren wieder montiert.


    Irgendwelche Änderungen konnte ich nicht feststellen, außer dass das Fahrzeug unbeladen nun etwas tiefer hinten liegt (mit der Stahlfeder fand ich's optisch allerdings besser).


    Über Sinn oder Unsinn kann man also unterschiedlicher Auffassung sein. Rechtlich ist's allerdings klar: Beim 108er muss der Niveaumat rein.


    Oliver

    Hallo Alexander,


    die Dämmmatte war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT die Ursache. Die ist primär dafür da, dass im Winter die Motorhaube nicht dampft und trägt auch ein wenig zur Schalldämmung bei. Auf die Temperatur des Kühlwassers hat sie dagegen ähnlich viel Einfluss wie das Haltbarkeitsdatum des Verbandskastens.


    Bei den von Dir geschilderten Problemen empfiehlt es sich immer als erstes den Thermostaten zu tauschen. Das geht einfach, schnell und kostet i.d.R. keine 30 Euro. Wenn es dann immer noch nicht besser wird, wäre der Kühler der nächste Verdächtige. Oft sehen die oberflächlich noch tadellos aus, sind aber innen komplett verkalkt.


    Hierzu gibt's verschiedene Anleitungen zwecks Reinigung. Einfach mal die Suchfunktion bemühen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass das bei einem 50 Jahre alten Kühler nichts bringt und der Tausch zwar erheblich teurer, aber wesentlich einfacher und effektiver ist. Allerdings wird es zunehmend schwieriger für die Baureihen der 1960er und 70er Jahre neue Kühler zu bekommen. Oft kann man aber auch den vorhandenen Kühler in einem Fachbetrieb für vertretbares Geld aufarbeiten lassen, in dem ein neues Kühlernetz eingelötet wird.


    Die von Dor angesprochene Wasserpumpe ist dagegen eher selten Ursache für Motorüberhitzungen. Die werden zwar irgendwann undicht, aber bis dahin funktionieren sie meist völlig problemlos.


    Viel Erfolg bei der Fehlersuche!


    Oliver


    Was für eine Saison! Man hätte von April bis fast November pausenlos auf Tour sein können, ja eigentlich müssen, wenn man auch nur einen Tropfen Benzin im Blut hat.


    Stattdessen nur allzu oft der Letzte im Büro, der Engagierteste im Verein und wenn mal ausnahmsweise nichts (vermeintlich) unaufschiebbar Wichtiges anstand, der Vernunft gehorchend mehr Kilometer mit dem Fahrrad als mit dem /8 gefahren. So auch Mitte August auf der Suche nach dem Reparatursatz für 's Umlenklager, weil die Lenkung am 230.6 ein wenig zu viel Spiel hat.


    Den Rep-Satz hab ich in der Garage nicht gefunden, stattdessen aber mein 123er Coupe, das mittlerweile 27 Jahre in meinem Besitz ist und mal "das erste anständige Auto" für mich war. Da stand es nun, einigermaßen eingestaubt und die letzte Fahrt war irgendwann im Jahr zuvor gewesen. Ob der 280 CE so einfach anspringt? Also ganz spontan? Ich mein, das ist ein W123, also was für eine Frage! Aber mehr als 12 Monate Standzeit sind zugegebenermaßen keine artgerechte Haltung...


    Batterie angeklemmt, Zündschlüssel umgedreht und: Läuft! Jetzt, wo er schon mal läuft, sollte man auch ein paar Meter fahren, zumal an einem immer noch 34 Grad heißen Sommerabend.


    Die kleine ungeplante Tour hat dann bis nach Mitternacht gedauert, mehr als 250 Kilometer durch den schwäbischen-fränkischen Wald geführt und einfach nur Freude gemacht.


    Oliver

    Ich hatte das mal an einem 230 E von 1981 und endlos lange und ebenso erfolglos an der optisch nicht zu beanstandenden Dichtung der Heckscheibe herum gemacht.


    Als ich dann später eher zufällig am Schiebedachrahmen arbeitete, musste ich feststellen, dass der Schlauchanschluss hinten links abgerostet war und das Wasser deshalb am Schlauch außen entlang bis in die C-Säule lief. Am Ende kam es dann im Kofferraum an.


    Sollte Dein 123er also ein Schiebedach haben, prüf' mal die beiden hinteren Abläufe. Dazu musst allerdings den Himmel im Bereich des Haltegriffs über den hinteren Türen vorsichtig abziehen.


    Viel Erfolg bei der Fehlersuche.


    Oliver