Posts by Gerd.Batke

    Hallo,


    der kleine Vierzylinder sollte meines Wissens ab Werk doch immer beidseitig an der Hinterachse Kugelllager verbaut bekommen haben, da dürfte es doch kein signifikant größeres Spiel auf der rechten Seite gegenüber der der linken Seite geben?


    Ansonsten könnte eine genauere Beschreibung des Geräusches vielleicht weiterhelfen.


    -> Kommt das Schlagen / Hämmern passend zur Raddrehzahl, nur einmal beim Einlenken, nur beim scharfen Einlenken / hoher Last auf dem Lager und wir intensiver je schärfer die Kurve gefahren wird,...?



    Gruß,


    Gerd

    Hallo Nils,


    die in dem Artikel beschriebenen "Universal-Elastikmanschetten" gibt es meines Wissens von verschiedenen Herstellern wie z.B. Bailcast oder SKF.

    Bei Bailcast könnte es von der Größe her evtl. das "Universal CV Bootkit, Typ CV96" (für 18-26mm Wellendurchmesser) sein!?
    Evtl. auch CV88 (27-37mm)?

    Bei SKF dann z.B. VKJP01001?
    -> Durchmesser der eigenen Antriebswelle ermitteln und passende "Universalmaschette" aussuchen.

    Bequem aufziehen lassen sie sich mit einem bei Bailcast z.B. "Duragun" genanntem Gerät. Sucht man in der eBucht nach "Bootgun Spreizer", dann finden sich auch chinesische Nachbauten für kleines Geld.

    Selber habe ich allerdings noch nie Universalmanschetten montiert, kann also keine Erfahrungen hinsichtlich Verbau oder Haltbarkeit bieten.

    Gruß,


    Gerd

    Hallo Robert,


    von den D-Jet Einspritzdüsen gab es - zumindest von der grünen M110 6 Zylinder-Ausführung - frühe & späte Typen.


    Bei den frühen Typen

    - gibt es am Anschlussstutzen, auf den der kurze Schlauch aufgeschoben wird, nur eine einzelne, umlaufende Dichtkante,

    - eine hohe, verpresste Blechhülse um den Schlauch herum,

    - keine Kunststoffschutzkäppchen für die Nadel des Einspritzventils, was zu ca. 7.9mm Durchmesser der Düse am vorderen Ende (mit welchem die Düse in der Ansaugbrücke steckt) und
    - dazu passenden Dichtungen (mit kleinem Innendurchmesser) für die Abdichtung des Ventils zur Ansaugbrücke hin.


    Bei den späten Typen

    - besitzt der Stutzen dann eine doppelte Dichtkante,

    - gibt es nur noch einen flachen Teller als Anschlag für den aufgeschobenen Schlauch (der nun ohne Verpressen verbaut ist & "einfach" getauscht werden kann),

    - eine Schutzkappe vorne an der Einspritzdüse im Bereich, welche die Nadel schützt.
    - Da der Metallkörper der Düse ansonsten unverändert blieb, steigt durch die Montage der Plastikkappe der Durchmesser im Bereich der Ansaugbrücke natürlich an (ca. 9mm) und man benötigt Dichtungen mit größerem Durchmesser. Müsste glaube ich die 116 078 0473 sein.

    Die Dichtungen für die späte Ausführung gab es vor einigen Jahren noch problemlos beim Freundlichen für kleines Geld, die Dichtungen für die frühe Version gab es nur noch als Nachfertigung aus Österreich (Hermann Ebner) gegen einen spürbar höheren Obulus.


    Zur Veranschaulichung noch ein paar Bildchen:

    Frühe Ausführung links / späte Ausführung rechts


    Doppelte Dichtkante bei der späten Ausführung:


    Dichtung frühe Ausführung oben, späte Ausführung unten:
    pasted-from-clipboard.png

    Gruß,


    Gerd

    Hallo,


    nachdem ich den "Tesa"-Streifen (s. Beitrag #15) gerade auf dem Weg in den Mülleimer nochmal in den Fingern hatte, denke ich aufgrund Dicke & Steifigkeit eher, dass es sich um einen Streifen hitzebeständiges Polyimid- bzw. Kapton-Klebeband handelt.
    15mm breit, einseitig klebend, ca. 0.075mm stark.


    Gruß,

    Gerd

    Hallo,


    der Gummirahmen des W108 dürfte bei den Armaturen verbaut sein, die sich in Marius' Bild aus Beitrag #6 im oberen Bereich finden:

    - Beim 108 handelt es sich um eine deutlich filigraneres Formteil (als bei W114/115), welches im Querschnitt einen L-Winkel aufweist und ab Werk immer mit einem Streifen "Tesa" am Übergang zwischen Armaturengehäuse & Gummi abgedeckt war.


    Gruß,

    Gerd

    Hallo Michael,

    der Motor läuft aber, während das Verdeck betätigt wird? Sonst kommt es schnell mal zu Unterspannung.


    Ansonsten würde ich nun zunächst einmal mögliche Fehlercodes aus dem Verdecksteuergerät ausblinken - sollte einer der diversen Endschalter Ärger machen, so stehen die Chancen nicht schlecht, dass der entsprechende Schalter als Fehler im Steuergerät hinterlegt ist.
    (Verdecksteuergerät liegt auf Pin 10 der 16-poligen Diagnosebuchse im Motorraum, wenn ich mich richtig erinnere.)

    Eine Liste mit den Fehlern des Verdecksteuergeräts in Englisch gibt es alternativ hier auf Seite 61 (CST / Cabbriolet Soft Top).

    Viel Erfolg bei der Fehlersuche.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Werner,


    es gibt die komplette Schwimmer-/Kontakteinheit als Nachbau, z.B. hier.


    Du solltest aber erst einmal den Schwimmer rausfischen und schauen, ob er wirklich undicht & abgesoffen ist.

    Bei mir war das Problem, dass er beim Bremsflüssigkeitswechsel - ich hatte zunächst die alte Flüssigkeit aus dem Behälter abgesaugt - von dem Messingstößel heruntergerutscht war & sich kopfüber unterhalb verklemmt hatte.

    Das lässt sich evtl. reparieren, auch wenn der "Gummistöpsel" im Schwimmer, mit dem der Schwimmer auf dem Messingstößel befestigt ist, vermutlich nicht mehr gut aussieht.


    Bei der Gelegenheit auch die Dichtungen an der Schwimmereinheit tauschen, s. O-Ringe Kontakteinsätze Bremsflüssigkeitsbehälter W115.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Steffen,


    - Flossen mit 4-Gang Schaltgetriebe,

    - W108/109 mit 4-Gang Schaltgetriebe bis Mai '69 und

    - alle W113 (230SL, 250SL, 280SL bis Produktionsende) mit 4-Gang

    besitzen ab Werk ein Getriebe vom Typ G72, bei denen das Antriebsritzel der Tachowelle duch die Nutmutter geklemmt wird, mit der auch der Dreiarmflansch für die Kardanwelle befestigt ist.

    Stimmt die Vorspannunung auf dem Antriebsritzel (bzw. das Anzugsdrehmoment der Nutmutter) nicht mehr, dann rutscht das Ritzel beim Beschleunigen zunächst durch, weshalb die angezeigte Geschwindigkeit beim Beschleunigen hinter der tatsächliche Geschwindigkeit zurückbleibt.

    Nach Abschluss des Beschleuingungsvorgangs "springt" die Tachonadel dann typischerweise plötzlich doch auf richtige Geschwindigkeit hoch - wobei sie dabei kurz ein wenig um die Zielwert pendeln / zittern kann - bevor sie sich (bei gleichbleibend konstanter Geschwindigkeit) aber nach kurzer Zeit auf dem korrekten Wert beruhigt.

    Das Anzugsmoment der Nutmutter des Dreiarmflansches eines G72 Getriebes findet sich z.B. im Werkstatthandbuch Pkw-Typen ab 1968:


    Ich weiß nicht, ob dieser Wert - evtl. aufgrund von Problemen im Alltagsbetrieb - mal angepasst wurde & sich evtl. geringere Anzugsmomente in älterer Literatur finden!?


    -> Wo hast Du denn nur 80Nm als Vorgabe für Anzugsmoment gefunden?


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Freund7509,

    gehe ich recht in der Annahme, dass Du


    - den Motor aus einem W108 mit der Fahrgestellnummer 108 018 12 054563 (also einem 280SE mit Automatikgetriebe & M130E Motor in der späten Ausführung nach 1969)
    in einen

    - W108 280SE mit der Fahrgestellnummer 108 018 10 044633 (also ein 280SE mit Handschaltung & vermutlich auch schon einem M130E in der späten Ausführung - mit der Fgstnr. dürfte das Fzg. vermutlich irgendwann im Oktober '69 gebaut sein? -> für eine klare Aussage wären die Motornummern hilfreich, zumal der Motor ja auch schon mal ausgetauscht worden sein kann!)

    einbauen möchtest & dabei das handgeschaltete Getriebe beibehalten möchtest?

    Wenn es sich bei beiden Motoren also um die späte Ausführung handelt (ggf. z.B. Kühlwasserschlauchanschlusspositionen, Position des Thermozeitschalters & des Thermometerfernfühlers am Zylinderkopf vergleichen), dann sollten Halterungen,... usw. passen, aber Du müsstest ja auf jeden Fall das Schwungrad umbauen, da sie bei Handschalter & Automatik unterschiedlich sind.

    Dies zieht beim M130 aber leider die Notwendigkeit zum Neuwuchten von Kurbelwelle und Schwungrad nach sich, da beim M130 im Werk noch der gesamte Strang gemeinsam gewuchtet wurde.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Hans,


    der untere & der obere Teil, welche die Verschraubungen abdecken, lassen sich eigentlich ohne gesteigertes Bruchrisiko aus den Befestigungsklammern ziehen.

    Für die runde Abdeckung in der Mitte (000 918 0136) kenne ich bisher noch keinen zerstörungfreien Weg.


    Allerdings lässt sich das Teil nach Abbau & "Zerstörung" auch gut wieder kleben, besonders, wenn man die Bruckstücke aufbewahrt hat.


    Kurze Anleitung gibt es hier: W108 Sitz Chromabdeckung


    Wahlweise gibt es eine Nachfertigung beim Dirk Quenter (Info im oben verlinkten Thread).


    Gruß,


    Gerd

    Hallo,


    keine Spannung an Sicherung "A" könnte gemäß Schaltplan ab 09/89 auf


    - ein defektes oder

    - fehlendes Relais für die Komfortschaltung (K24),
    oder auf

    - eine defekte Sicherung "2" oder "9" (die Elektronik bzw die Spule des Komfortrelais werden darüber versorgt)


    hindeuten.

    Auszug Schaltplan: Relais für Komfortschaltung K24


    Es kann aber natürlich auch an Pin 5 des Komfortrelais die Versorgung mit Klemme 30 fehlen - kommt vom Terminal X4.

    Oder die Ansteuerung des Komfortrelais auf Pin 6 vom Steuergerät her ist nicht in Ordnung.

    Ab 09/89 sollte das Komfortrelais an Position A gesteckt sein:



    Gruß,


    Gerd

    Hallo Jörg,


    für Dich dürfte ja nicht nur die Füllmenge der Bremsanlage relevant sein - Du brauchst beim Entlüften ja noch ein wenig obendrauf, um sicherzugehen, dass

    - keine Luftblasen mehr im System sind und

    - auch wirklich die vorher im Vorratsbehälter, in der Leitung & im Sattel vorhandene alte Bremsflüssigkeit herausgespült wurde.


    Daher lasse ich beim Entlüften

    - ca. 250ml Flüssigkeit pro Bremssattel vorne &

    - ein wenig mehr hinten (längere Leitung, allerdings typ. auch kleinere Kolben im Sattel)

    in den Auffangbehälter laufen, angefangen mit der längsten Leitung hinten.


    Von daher solltest Du besser 1.5 Liter Bremsflüssigkeitswechsel für den kompletten Wechsel (und Entlüften an allen 4 Rädern) bereithalten.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo,


    wenn die Diodenplatte (oder auch der Regler) in der Lichtmaschine defekt sind und die Batterie entladen würde ich den Stecker an der Lima abziehen, um ein weiteres Entladen zu verhindern.


    Dann den Kontaktbereich des abgezogenen Steckers sicherheitshalber mit Isolierband o.ä. großzügig umwickeln & das Ganze an irgendeinen Schlauch o.ä. in der Nähe anbinden, um einen Kurzschluss zur Karosserie oder das Hineingeraten der Zuleitung in bewegliche Teile während der Fahrt zuverlässig zu verhindern.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo,


    nachdem ich mir beim Freundlichen die noch lieferbaren O-Ringe bestellt habe, hätte ich noch eine Korrektur zu deren Dimensionen:


    -> Bei den O-Ringen 000 431 75 60 handelt es sich um Teile in den Abmessungen 25mm (ID) x 3mm (Schnurstärke), vermutlich EPDM.


    Die Shorehärte scheint unter den 80 Shore von anderen, mir vorliegenden Viton-Ringen mit 3mm Schnurstärke zu liegen.

    Einen genauen Wert kann ich leider mangels Messvorrichtung nicht nennen.

    Gruß,

    Gerd

    Hallo Dirk,


    die Gummimanschette ist im EPC gelistet - zumindest für die 2-teilige Kardanwelle beim W108 (280S/SE/SEL, ab Fgstnr.).

    Für andere Fahrzeuge habe ich nicht geschaut.

    Auszug EPC:


    Identische Fußnote für beide Varianten im EPC, wenn man nach einem Teil für einen 280S W108 (108 016) sucht:

    108 016 AB FGST 027623 MIT AUSNAHME VON,SIEHE GRUPPE 22/24 FUSSN.6;

    108 018 AB FGST 028986 MIT AUSNAHME VON,SIEHE GRUPPE 22/24 FUSSN.7;

    108 019 AB FGST 029326


    Die Teilenummer war meines Wissens zunächst die 108 411 00 97. Dabei handelt es sich dann um die glatte Variante der Tülle, wie sie von Mario in Beitrag #12 gezeigt wird.


    Später wurde sie ersetzt in 115 411 06 97, dann 202 411 00 97 und schließlich 202 411 04 97 - Versionen, die aussehen wie der Faltenbalg, welchen Mario in Beitrag #10 zeigt.



    Gruß,


    Gerd

    Hallo Oelbrenner,


    bei meinem 108er hatte ich mal mitten in der Fahrt auf der Landstrasse urplötzlich ein lautes, klackerndes/schlagendes Geräusch im Bereich des Kardanwellenmittellagers.


    Obwohl keine massive Unwucht zu spüren war ging ich von einem Totalausfall des Lagers aus und machte mir Sorgen der Wagen würde die > 10km nach Hause nicht durchhalten.

    Am Strassenrand druntergeschaut - nichts zu sehen.


    Also mit Tempo 20...30 zurückgeschlichen und zuhause den Wagen angehoben.

    Erst nach einigem Hin- und Herdrehen der Kardanwelle habe ich dann verstanden was passiert war:


    Die Gummistaubschutztülle, welche im Bereich des Mittellagers die Keilverzahnung an der Klemmmutter abdeckt war gerissen.

    Der abgerissene Teil des Gummis hing aber noch an der Tülle und nahm - durch die Fliehkraft nach aussen gedrückt - bei jeder Umdrehung das Handbremsseil mit, welches wiederum gegen die Hitzschutzverkleidung schlug & diesen Mordslärm machte.


    Im Stand legte sich die von der Tülle abgerissene "Gummilippe" dann fast nahtlos wieder an - deshalb hatte ich beim ersten Halt auf der Landstrasse auch nichts gesehen.


    (Das Foto ist entstanden, nachdem ich den Gummifetzen vom Tüllenrest abgerissen hatte und wieder Ruhe war; die roten Linien deuten aber an, welchen Bereich der Klemmmutter die Tülle im Originalzustand auch noch mit abdeckt.)


    -> Bei unerklärlichen Geräuchen aus dem Bereich Kardanwellenmittellager auf jeden Fall auch die Gummitülle an der Klemmmutter genau betrachten.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Kleemann,


    zum 115 589 01 07 00 gibt es einen Nachbau aus Taiwan.

    Dieser Nachbau ist Teil eines Nutmutter-/Zapfenschlüsselsatzes, wie er z.B. unter dem Markennamen ASTA in der eBucht, in Jeff's Gemischtwarenhandel oder auch von anderen Anbietern im Netz vertrieben wird. Kostet komplett knapp 70.- .


    Der Originalschlüssel besitzt wie von Hannes geschrieben allerdings einen 3/4" Antrieb, der Nachbau einen 1/2" Antrieb.

    Ansonsten orientieren sich die Maße des Nachbaus "eng" am Original:


    Gruß,


    Gerd


    PS:

    Ja, die Angabe der Dicke der Nasen schwankt beim Nachbau - ja nach Nase messe ich Stärken von 3.2...3.65mm.


    Keine Ahnung, wie man es geschafft hat in einer Drehbank nicht alle Bohrung zentrisch um die gleich Achse gedreht zu bekommen - evtl. hat man das Teil mal umgespannt & einmal Schmutz zwischen eine Klemmbacke & Werkstück bekommen?


    Auf jeden Fall sind die große Innenbohrung & der Innendurchmesser der Nase nicht zentrisch zueinander, sodass sich bei der einen Nase eine deutliche Stufe am Fuß der Nase ergibt, bei einer anderen Nase hingegen fast keine Stufe vorhanden ist:

    Hallo Helmut,

    vielen Dank für den Hinweis - ich werde es mal bei ATE versuchen, habe aber auch schon in der eBucht bei einem chinesischen Händler FKM Flachdichtungen in 26x18x3 geordert.


    Die Lieferung dauert natürlich ein wenig, daher habe ich als Zwischenlösung statt der Flachdichtringe nun O-Ringe im 19mm (ID) x 3.55mm (Schnurstärke) verbaut die ich noch herumliegen hatte.


    Scheint - zumindest vorübergehend - auch dicht zu sein.

    Hier noch einige Bilder:


    - ATE Bremsflüssigkeitsbehälter mit zwei Kammern & separaten Warnkontakten pro Kammer:
      

    - Gebereinsatz mit Schwimmer & O-Ring (000 431 75 60; beim Freundlichen wohl für 6.61€/Stk noch lieferbar) zur Abdichtung am Umfang:
      


    - Originale Flachdichtung (000 431 82 60, NML) ca. 26mm x 18mm x 3mm,

    zugehörige Dichtfläche am Gebereinsatz

    und Steg im Schraubdeckel, der diese Dichtung andrückt:
     


    Vergleich Flachdichtung zum temporär verbauten O-Ring (19x3.55):


    Gruß,

    Gerd


    PS:

    Der Schwimmer wird auf dem Messing-Kontaktstempel des Gebereinsatzes nur von einem kleinen Gummistöpsel gehlten - der im Laufe der Jahrzehnte rissig wird.

    Daher war einer der beiden Schwimmer beim Leersaugen des Bremsflüssigkeitsbehälters (im Zuge des Flüssigkeitswechsels) abgefallen.

    Liegt er danach im Behälter "richtig herum", so lässt er sich mit dem Messingstempel auch wieder herausfischen.

    Bei mir hatte er sich aber beim Wiederbefüllen des Behälters leider gedreht, sodass die Unterseite (ohne Gummistöpsel) nach oben zeigte.

    -> In die dann am Schwimmer sichtbare "Mittenbohrung" kann man die glatte Seite eines 6.5mm Bohrers vorsichtig eindrücken, um den Schwimmer aus dem Behälter zu bekommen.

    Hallo Rudolf,

    wenn die Tachonadel permanent pendelt würde ich mir als ersten Verdächtigen die Tachowelle bzw. ihre Verlegung vornehmen.

    Wurde sie mal geknickt oder über Gebühr an ihr gezogen?


    Es kann natürlich auch die Mechanik des Tachos sein, dies ist aber gefühlt seltener der Fall.

    Bei mir lagen Tachoprobleme - ich meine jetzt nicht den Kilometerzähler & die aus der km-Walze herausrutschende Achse - meist in einer unzureichenden Schmierung / Wartung der Mechanik begründet, was sich häufig dann aber auch in entsprechenden Kreischgeräuchen des Tachos bemerkbar machte.


    Am einfachsten für die Fehleranalyse wäre vermutlich der probeweise Tausch des Tachos gegen ein Exemplar, von dem die tadellose Funktion bekannt ist; der Tausch der Tachowelle ist ein wenig aufwendiger.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo zusammen,


    aus gegebenem Anlass - bei meinem Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter sind die Dichtungen der Warnkontakt-Gebereinsätze nun auch schon kurz nach Ablauf der 50jährigen Gewährleistungsfrist undicht geworden - hole ich das Thema noch einmal hervor:

    Jeder der beiden Kontakteinsätze der ATE Bremsflüssigkeitsbehälter für W108-115 (ab 1967?) ist mit jeweils 2 Dichtungen abgedichtet:


    - Ein O-Ring befindet sich in einer Nut außen am Umfang des Gebereinsatzes und dichtet gegen den Stutzen des Bremsflüssigkeitsbehälter ab.
    Lt. Teilekatalog müsste es sich um die 000 431 75 60 (ersetzt in 000 431 75 60 64) handeln.
    Die von Tom im Beitrag oben genannten Maße von 26mm (ID) x 3mm (Schnurstärke) dürften passen.
    Als Material käme EPDM oder besser noch Viton/FKR in Frage.

    - Ferner befindet sich eine Flachdichtung jeweils zwischen Aufschraubdeckel & Gebereinsatz.
    Teilenummer 000 431 82 60.
    Genau diese Dichtung befindet sich bei mir im Stadium der Auflösung - es handelt sich mittlerweile mehr um eine klebrige, schwarze Masse, als um eine Gummidichtung.
    Abmessungen dürften vermutlich mal 26mm (OD) x 18mm (ID) x 3mm (Dicke) gewesen sein.
    Als Material würde ich auch hier FKM/Viton (statt EPDM) bevorzugen, um dauerhaft Ruhe zu haben.
    Diese Dichtung scheint bem Freundlichen leider NML zu sein.

    Ich schaue mal, ob ich etwas passendes finde, werde dann berichten und auch noch einige Bilder zur Veranschaulichung hinzufügen.


    Gruß,


    Gerd