Posts by Gerd.Batke

    Hallo Winfried,



    prima Video - sagt eigentlich alles; bei der 124er Limo ist es wirklich so einfach wie dort gezeigt.



    Einige Zusatzkommentare vielleicht noch:


    - Die Kofferraumverkleidung des Tanks ist oben (unterhalb der Hutablage) an zwei Blechlaschen eingehängt, die man vorsichtig so weit aufbiegen muss, bis die Verkleidung drübergeschoben werden kann.


    - Den Tankgeber seeehr langsam rausziehen - besonders wenn der Tank recht voll ist - damit der Sprit aus dem Geber (über die recht kleine Bohrung unten im Gebergehäuse) in den Tank ablaufen kann, bevor man den Geber ganz rauszieht.


    - Am besten die beiden O-Ring Dichtungen, die in der großen Verschraubung eingelegt sind (s. Video), schon vorher neu besorgen.


    - Die "geschlitzte Rundmutter" unten am Tankgeber lässt sich sehr schön mit einem Schraubendreherbit lösen, in welches man mit einem Dremel & kleiner Trennscheibe einen Schlitz hineingeschnitten hat:


     




    Gruß,



    Gerd

    Hallo Bernd,


    die Klappenwelle sitzt im Abgaskrümmer, direkt unter dem / den Vergaser(n).


    Die Bimetall-Spiralfedern sind häufig spurlos hinwegkorrodiert.


    Auf dem anderen Wellenende sollte sich aber noch das große Gegengewicht befinden.


    Ein Bild der Mimik beim M130 findet sich z.B. hier: https://www.ebay.de/itm/Abgask…4-M180-M130-/274060523633 .


    Besser noch hier - mit kompletter Funktionsbeschreibung: https://www.strichacht-forum.d…en_im_Auspuffkr%C3%BCmmer .

    Gruß,


    Gerd


    PS:

    In dem Strichachtforum-Beitrag wird von Caramba als unterstützende Maßnahme zum gängig machen abgeraten, da die Schmiermittelreste nach der Motorinbetriebnahme verkoken und die Welle dann blockieren könnten.

    Ich halte Caramba (& einwirken lassen) unabhängig davon für eine gute Idee eine festgegangene Welle wieder gängig zu bekommen.

    Um die Kriechölreste - nach erfolgreichem Lösen der Welle - zu entfernen & ein Verkoken auszuschließen (ist mir noch nicht passiert...), könnte man die Lagerstelle aber natürlich vor Wiederinbetriebnahme noch gründlich mit Bremsenreiniger durchspülen (...und ein wenig warten, bevor man den Motor startet).

    Hallo Michael,


    ist jetzt 25 Jahre her, dass ich dass bei meiner 200D Flosse gemacht habe, aber ich meine, dass es sich dabei nicht um spezielle Formschläuche, sondern um 2 gerade, 15...20cm lange Stücke ganz einfacher Meterware handelte !?


    Durchmesser weiß ich nicht mehr - am besten die alten Stücke ausbauen & mitnehmen (oder ersatzweise den Durchmesser des Rohrstutzens ermitteln und damit auf Einkaufstour gehen).


    Hatte der Freundliche vorrätig...


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Bernd,


    ich kenne nur den oben beschriebenen Weg:

    - Die Gewindehülse in den Achsschenkelbolzen oben einschrauben & ungefähr mittig ausrichten.

    - Neue Gummiringe mit ein wenig Gewalt über die Querlenkerenden ziehen (evtl. ein wenig im Wasserbad warm machen):

    - Den Achsschenkelbolzen bzw. die Gewindehülse hocklappen & zusammen mit den beiden U-Scheiben in der Querlenkeröffnung positionieren (Nase der gezahnten U-Scheibe muss dabei in Aussparung der Gewindehülse eingreifen), Exzenterschraube einschieben. evtl. schon mit Mutter sichern.

    - Abschließend die Gummiringe ein wenig mit Silikonspray einsprühen (oder Fett an den noch freiliegenden Gewindebereich der Gewindehülse gebe) & die Gummiringe nach aussen zurückschieben.
    Da die Innenbohrung der Gummis angefast waren, konnte man sie relativ leicht mittels eines breiten Schlitzschraubendreheres dazu bewegen in den vorher verbliebenen Spalt zwischen U-Scheiben & Achsschenkelbolzen zu rutschen.


    Habe ich schon bei mehreren Achsen gemacht.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Alex,


    wenn Du die Klappenwelle erst einmal gängig hast, dann kannst Du aber natürlich auch neue Bimetallfedern (MB-Sprech: "Thermospiralen") einsetzen und die Mimik wieder funktionsfähig gestalten.


    Bei mir (M130V, 280S) war es die Teilenummer 115 143 0010 - kosteten < 10€ meine ich.

    Ob die auch bei Dir passt sollte der M121 Teilekatalog oder der Freundliche sagen können.


    ...und wenn die Klappenwellenlagerung komplett perdu ist, gibt es zumindest beim M130 einen "Rep-satz Heizklappenlagerung" (123 140 0027) - inkl. Bimetallfeder.
    Ist allerdings mit einem erheblich finanziellem Widerstand versehen, der Satz.
    Daher würde ich spätestens dann wohl das Festklemmen der Klappe vorziehen.


    Viel Erfolg!


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Bernd,


    neue Gummis sind ja noch recht dehnbar:


    Vor dem Einschieben des Bolzen zieht man die Gummis über die Arme des Querlenkers - bis hinter die Bohrung für den Bolzen.


    Dann den Krempel zusammenbauen und die Gummis zurückziehen, ggf. mit einem flachen Schraubendreher beim Einfädeln nachhhelfen.


    So ging's bei mir.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo,


    bei dem Thread geht es glaube ich um ein Vergaserfahrzeug (200, W110, Bj. 67, M121.940 mit 2x Solex 38 PDSI) - und somit vermutlich darum, wie die festgerostete Klappenwelle (steuert die Beheizung des Ansaugkrümmers durch den Abgaskrümmer; wird über aussenliegende Bimetallfedern betägt) - wieder gängig gemacht werden kann....!?


    ...bei mir half damals Caramba, einwirken lassen, vorsichtig mit der Zange an der Welle drehen, Caramba, einwirken lassen,....

    ....& 2 neue Bimetallfedern.


    Da man die Fahrzeuge heute aber nur selten in Polargebieten bei -20°C starten muss, kann man notfalls auch die Klappen in der "geschlossen" Position festsetzen


    Gruß,


    Gerd


    PS:


    Eine zusätzliche Ansaugluftvorwärmung am Sauggeräuschdämpfer, mit der bei kaltem Motor die Ansaugluft über einen großen Wellschlauch aus einer Metallhutze gezogen wird, die von aussen um den Abgaskrümmer gelegt ist, hat der 200 standardmäßig glaube ich nicht und dürfte somit hier nicht gemeint sein, oder?

    Hallo Sven,


    bis vor ca. 10 Jahren hätte ich die Aussage "Beim Diesel ist Rost kein Thema" voll und ganz unterschrieben - in den 80ern & 90ern haben wir Dieselflossen aus Scheunen gezogen, die dort teilweise bis zu 20 Jahre gestanden hatten - und Kraftstoff, wie auch Tank waren bestens.


    In den letzten 12 Monaten habe ich aber bei gleich zwei 200D (einmal W124 MOPF0, einmal /8 von 4/76 in signalrot :-) ) Probleme nach nur "wenigen" Jahren Standzeit gehabt.


    Bei beiden Tanks zeigten sich nicht nur massive, teerartige Ablagerungen am Boden (und am Filter) - schlimmer noch zeigten beide massive Rostspuren im Tankinnern oberhalb des Kraftstoffpegels und bei beiden Fahrzeugen hingen die Tankgeber aufgrund von Ablagerungen & Rost an der Führungsstange fest.


    Es scheint keine gute Idee mehr zu sein, den neuzeitlichen (E10-) Diesel für längere Zeit im Tank stehen zu lassen...


    Ich habe nun LiquiMoly Dieselschutz (s. Luftblasen vor Dieselfilter beim W201 190D) hinzugefügt - vielleicht kann ich einigen jahren dann von Erfolg oder Mißerfolg der Maßnahme berichten.


    Vielleicht brauche ich neben dem Schutz gegen Dieselpest-Bakterien ("LM Dieselschutz") aber nun auch noch einen zusätzlichen Korrosionsschutz ("LM Dieselstabilisator")...?


    Wirklich helfen wird es vermutlich nur den Tank regelmäßig weitgehend leerzufahren und neu zu füllen.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Eberhard,


    das Bild ist - für die mir verbliebene Sehkraft - ein wenig unscharf, ich würde Dir aber zustimmen.


    Mit

    - den abgerundeten Oberkanten der Vordersitze (/8 früh oder W108),

    - der kurzen, schmalen Mittelarmlehne (W108 bei Mittelschaltung),

    - den Chromblenden an den Vordersitzbeschlägen (W108 oder /8 Coupe),

    - den Hasenohrkopfstützen (/8, W108 spät) und

    - den 6 Polsterpfeifen pro Seite auf der Rücksitzbank (wie bei W108),

    würde ich zunächst auch einmal auf W108 tippen.


    Gruß,,


    Gerd

    Hallo Patrick,


    bei dem Teil 001 542 6719 für 10.-€ handelt es sich um ein einfaches Relais (nix Überspannungsschutz).


    Offensichtlich wird dieses bei Fahrzeugen mit ABS an der Hydraulikeinheit zur Steuerung des Magnetventils verbaut:

    Das Überspannungsschutzrelais hingegen hatte ehemals die Teilenummer 126 540 4775 und wurde in 201 540 0845 ersetzt - gib es in der Bucht häufig ab etwa 40.-€:

    ...wie bereits erwähnt, macht es aber Sinn das Teil zunächst einmal auszubauen, zu öffnen & nachzulöten - typischerweise zeigt es aufgrund der Alterung fehlerhafte Lötstellen (...weshalb es auch nicht zielführend ist ein gebrauchtes Altteil zu verbauen, welches nicht vorher überarbeitet wurde).


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Albert,


    die Rändelmutter (s. Bild) der Tachowelle sollte sich eigentlich per Hand abschrauben lassen !



    Im Falle, dass sie aber so festsitzt, dass mann zum Lösen eine Rohrzange o.ä. braucht, dann solltest Du während des Lösens der Rändelmutter wohl besser am Sechskant gegenhalten.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Michael,


    um den Radsatz auszubauen musst Du zunächst die verbliebene Steckachse ausziehen, dazu

    - Trommelbremsbeläge ausbauen,

    - Muttern, welche die Bremsankerplatte halten, abschrauben,

    - (Schlag-)Abzieher an Steckachse anschrauben und Steckachse ausziehen.


    Um den Radsatz zu entnehmen muss nun aber noch die Schiebehülse vom Differential getrennt werden, da das Kreuzgelenk an der Schiebehülse nicht durch die Öffnung im Differentialgehäuse passt.


    Theoretisch kannst Du dazu natürlich die Inbusschraube, mit der das Kreuzgelenk am Differential befestigt ist, mit einigen aneinander gesteckten Verlängerungen durch das rechte Tragrohr hindurch abschrauben, um dann das Differential zu entnehmen...


    ...praktisch wird aber wohl spätestens der spätere Zusammenbau durch das Tragrohr hindurch ein ziemliches Geduldsspiel und letztlich wirst Du um das Trennen des Differentialgehäuses vom rechten Tragrohr wohl ohnehin nicht herumkommen, wenn Du die Teile vernünftig neu lackieren / pulverbeschichten möchtest.



    Gruß,


    Gerd


    PS:

    Bilder dazu:


    Kreuzgelenk an der Schiebehülse wird mit Inbusschraube am Differential angeschraubt:


    ...das Gelenk passt aber leider nicht durch die Öffnung im Differentialgehäuse:


     

    Hallo,


    dann füge ich nochmal Bilder hinzu.


    Die oben genannten Ringe (mit Loch) gibt es bei den "Hasenohr"-Kopfstützen des W108 - dort kann man die Sechskantschraube (SW10) gut sehen, wenn man in die Öffnung hineinleuchtet.


    Wie von Tom geschrieben, lässt sich diese Schraube am bequemsten per 1/4" Nuss (Langnuss oder normale Nuss mit Verlängerung) anziehen - die Öffnung reicht allemal.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Cees,


    wenn Du mit der "Abdichtung" des Innenspiegels die Wulst meinst, die das Speigelglas hält, dann muss ich Dich glaube ich enttäuschen:

    Bei den /8 & 108 Spiegeln, die mir untergekommen sind handelt es sich bei Spiegelgehäuse & Wulst um ein gemeinsames Kunststoffteil; da lässt sich nichts trennen.



    Um ein neues Glas in ein altes Spiegelgehäuse einzubauen, kenne ich bisher nur den Weg das alte Glas zu zerschlagen und dann ein neues Glas einzudrücken.


    Foto vom /8 & 108 Spiegelglas in diesem Thread hier:

    Spieglein Spieglein in der Hand


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Rudolf,


    ich denke, Du meinst diese Ausgleichsscheiben hier:



    Davon besitzen meine W108 Hinterachse jeweils nur zwei Stück (montiert an Position 295 in der Zeichnung unten) - und die befinden sich beide auf der Innenseite der "Gabel" des rechten HA-Tragrohres.

    Auf den Aussenseite sitzen bei mir glatte Stahlscheiben (an Position 293).


    Ob die Anordnung so ab Werk war kann ich leider nicht garantieren - schaue ich in die Explosionszeichnung (s. unten) nach der Teilenummer der Messingscheiben, dann wäre es eher umgekehrt (Messingscheiben Teilenummer mit 180 351 1452 sind als Pos. 293 aussen gezeigt).
    Im WHB ab '68 hingegen sind die Ausgleichsscheiben innen gezeigt - wie es bei meinen Achsen der Fall war...


    Update:
    Sehe gerade bei Mercedesscheune.de (https://www.mercedesscheune.de…ieren/achsen-restaurieren, Bild "Reihenfolge der Bauteile des Querlagers")) die Reihenfolge der Scheiben - dort sitzen die Messingscheiben auch innen.


    Mittlerweile sind im EPC die Stahlscheibenteilenummern aber ohnehin auch in die Messingscheiben mit Nut ersetzt worden - dann wäre es also tatsächlich 4 Stk. von den Messingscheiben mit Nut, wie bei Dir.


    Bei der Montage sollten die Fettnuten meines Wissens zu den Augen / zu den Lagerstellen / zum "Abstandsrohr" (Position 287) hin zeigen - damit sich das an den Schmiernippeln eingepresste Fett dann auch an der Stirnfläche der Augen verteilen kann und sich dank der Nuten ein kleiner Fettvorrat ansammeln kann.



    Gruß,


    Gerd


    PS:

    Hier noch Bilder zur Anordnung bei meinen 108er Achsen.

       

    Hallo Rudolf,


    wäre natürlich hilfreich zu wissen, was genau Du schon versucht hast & was an Werkzeug zur Verfügung steht.


    Im ersten Schritt habe drehe ich typischerweise die Mutter soweit herunter, bis sie ziemlich genau auf einer Höhe mit dem Schraubenende steht und schlage dann auf die Mutter mit einem kleinen Hammer drauf.

    Nicht zu kräftig, um das Gewinde nicht zu zerstören.


    Hilft es nicht, dann Rostlöser rein und einen Tag warten.


    Nächste Stufe ist bei mir dann meistens Splinttreiber & Hammer direkt auf der Schraube - man kann als Führung (und Gewindeschutz, falls der Splinttreiber abrutscht) dann die Mutter noch drauflassen aber noch weiter herausdrehen.


    Wenn das nicht klappt kommt Hitze.


    Ich habe leider kein Autogengerät o.ä., daher probiere ich es dann - bei größeren Schrauben eher erfolglos - mit meinem kleinen Gasbrenner aus dem Küchenbedarf.


    Hilft das auch nicht, dann geht es eigentlich nur noch zerstörend & bei mir mit dem Schutzgasgerät:

    Am Gewindeende eine extra große Schweißperle anbringen, solange durch wiederholtes Aufschweißen vergrößern bis die Schraube rot glüht.

    Abkühlen lassen & ggf. wieder auf Originaldurchmesser herunterflexen (soll ja durch die Bohrung passen) bzw. die Schweißperle abflexen und dann mit dem Austreiber ausschlagen.

    ...spätestens dann ging es eigentlich immer - selbst bei widerspenstigen Schrauben.


    Die Option Ausbohren braucht man hoffentlich nicht.


    Gruß,


    Gerd


    PS:

    Wir reden von dieser Keilschraube (Bolzen 180 351 0074) hier, oder?

    Hallo Sascha,


    nur vorne ist schon in Ordnung.


    ...könnte mir vorstellen, dass man vorne zusätzlichen Spritzwasserschutz haben wollte, da sich die Räder - und somit die Bremsenschächte - ja schräg zur Fahrtrichtung stellen lassen und somit evtl. anfälliger für Spritzwasser sind?
    Oder einfach nur, weil die Schächte einerseits eine größere Öffnungsfläche haben und somit mehr Wasser reinkommt als hinten & anderseits die Vorderradbremsen aber im Zweifelsfall wichtiger sind, weil sie den Großteil der Bremsleistung aufbringen...?


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Justus,


    für die Anfertigung brauchst Du


    - Überwurfschrauben M10x1

    - für F-Bördel (also mit flachem Abschluss, nicht mit konisch in der Überwurfschraube versenktem Abschluss) &

    - 4.75mm Rohrdurchmesser.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Rudolf,


    in der Neuteileliste kann man das Ding doch in den Warenkorb legen & bestellen - daher dachte ich, dass sich das Lager nun auch darüber bestellen lässt...


    Gruß,


    Gerd