Posts by Gerd.Batke

    Apropos:

    Die Zahnkränze für die eFH hatte glaube ich der Albert Gerold (so auch sein Forumsname) mal nachgefertigt.

    Vielleicht könnte er bei Bedarf ja weiterhelfen.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Horst,


    Bild 13 / Raetzel04.jpg, mittig, könnten die Sicherungsscheiben183 353 0373 von der Hinterachse W108-113 sein.


    Raetzel02.jpg könnten Dioden für eine Drehstromlima sein?


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Peter,


    typischerweise werden die Hebefenster mangels Wartung im Lauf der Zeit schwergängig & ferner fahren die Besitzer die Fenster jahrzehntelang immer hart in den Endanschlag - beides führt dazu, dass sich die Druckguss-Trägerplatte ein wenig verbiegt, wodurch wiederum die Zähne dann nicht mehr ganz im Eingriff stehen und im Folgenden unter Last übersetzen.


    Diese Prozedur wiederholt man dann einige Male & die Zähne am Zahnkranz sind Vergangenheit.


    Danach weist der Heber dann nur noch einen "eingeschränkten Tätigkeitsbereich" auf...


    Es gibt dazu auf jeden Fall auch einen anderen Forenbeitrag und - sollte es bei Dir auch am abgfressenen Zahnkranz liegen - es gibt/gab auch lasergeschnittene Ersatzzahnkränze für den eFH.


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Peter,


    aufgrund des Steckergehäuses vermute ich, dass es sich um einen späten W109 mit "2poligen" Fensterhebermotoren (nur 2 Anschlussleitungen) handelt?


    Dann sollte bei der Tür hinten recht folgende Belegung passen:


    Pin Farbe

    1 grün/weiß

    2 schwarz/gelb

    3 blau/weiß

    4 braun/weiß

    5 grün/rot


    Gruß,


    Gerd


    PS:

    Hier noch ein Bild vom Buchsengehäuse - für den Fall, dass der Einlegezettel nicht mehr leserlich sein sollte.


    Selbsteingebaute Elektrikfehler:

    280CE mit M110 D-Jet.


    Die Einspritzdüsen bekommen Masse über ein gemeinsamer Kabelschuh, der mit einer M6 Schraube unten an den Ansaugkrümmer angeschraubt wird.


    Blöde, wenn man vergisst die Schraube nach Bastelarbeiten wieder hineinzudrehen & der Kabelschuh nun nur lose an dem Ansaugkrümmer anliegt:

    Die Kiste läuft zunächst prima - nach zwei Kilometern aber nicht mehr. Nach Hause geschleppt, Fehler gesucht (nicht gefunden) - läuft aber wieder, da der Kabelbaum mit Kabelschuh bei der Suche wieder an den Ansaugkrümmer gedrückt wurde.


    Abfahrt - diesmal aber nur 30m weit. Zurückschieben in die Garage.


    Frustriert die Garage geschlossen und in den folgenden Tagen vergeblich in Gedanken mehrmals alle vorherigen Bastelschritte nochmal durchgegangen.

    Dann schließlich wieder Haube auf, aus Ratlosigkeit mal an allen Schläuchen & Leitungen gezogen - huch wieso kann man die Massezuführung der Einspritzdüsen denn so weit rausziehen?

    Massezuleitung befestigt - alles gut.


    Gruß,


    Gerd

    Aus dem Kapitel "Aufhübschen kann auch zu Funktionsausfall führen".


    280CE W114 mit M110 D-Jet.


    Nach langer Standzeit waren die Schläuche an den Einspritzdüsen undicht geworden.

    Also Düsen raus, neue Schläuche dran, zur Überprüfung des Spritzbilds weggegeben.


    ...und wo die Ringleitung schon gerade raus ist & sowieso ein Sack Teile gerade zum Gelbverzinken geht, kommt die Ringletung doch gleich mit in die Galvanik.


    Alles wieder eingebaut. Läuft.

    Probefahrt, nach wenigen Kilometer laufen nur noch 5 Zylinder!?


    Längere Fehlersuche. Eine Einspritzdüse hängt fest? Aufgeflext - Rostpartikel haben die Nadel blockiert.

    Nachdenken - Filter ist neu,...

    Am Abend dann die Idee - Ringleitung gespült - Rost drin.


    Na klar - in der Galvanik war die Ringleitung unverschlossen gelandet, dort hat man das Teil vermutlich zunächst entfettet und in Säure entrostet bevor es beschichtet wurde - was Innen nicht wirklich klappt.

    Danach wurde das Teil dann wohl gut gespült & innen nicht wirklich getrocknet. Die verbliebene Feuchtigkeit hatte dann ein leichtes Spiel mit der blanken Oberfläche...

    ...Rost.

    Also die Leitung innen nochmal mit Säure entrostet & mit Tankversiegelung behandelt.


    Neue Einspritzdüse rein, zusammengebaut. Läuft. geht doch.


    ...ein Verzicht auf das nette Aufhübschen der Leitung hääte mir aber einige Stunden Fehlersuche erspart.


    Gruß,


    Gerd

    Auch in lebhafter Erinnerung:


    Neuerwerbung 280SL.


    Mit Schwung an die Tanke gefahren, Gepäck im Kofferraum rumpelt ein wenig.


    Getankt, bezahlt, reingesetzt, losgefahren - nach 30m bockt die Kiste. Mist.


    Planlos gesucht - nach 15min einen Kumpel angerufen & um Abschleppaktion in die nur einen km entfernte heimische Garage gebeten.


    Zuhause in Ruhe nochmal ein Startversuch. Läuft weiterhin gruselig, keine Leistung. Motor aus. Nochmal Zündung an - wieso surrt hier nichts?

    -> Spritpumpe läuft nicht.


    Systematische Fehlersuche. Keine Spannung hinten an der Kraftstoffpumpe. Sicherung in Ordnung,

    Blick in den Kofferraum - was ist denn das für ein nicht originaler Zugschalter seitlich an der Strebe?


    Des Rätsels Lösung:

    Ein Vorbesitzer hatte als Diebstahlsicherung einen im Kofferraum "versteckten" Zugschalter zur Unterbrechung der Kraftstoffpumpenstromversorgung eingebaut.

    Besonders clever: Schalter eingeschoben = Stromzufuhr unterbrochen.


    Bei der Auffahrt zur Tankstelle war das Gepäck gegen den Schalter gerutscht und hatte die Stromzufuhr zur Pumpe unterbrochen - war auf den letzten Meter bis zur Säule dann nicht mehr aufgefallen....

    ...nach Vollzapfen & Neustart hingegen um so mehr.


    Gruß,


    Gerd

    Anderes Mißgeschick:
    Zahnriementausch beim VW EA827 Benziner mit 1.8l im Golf III.

    Was war ich stolz, wie schnell ich den Riemen runter und einen neuen drauf hatte - nachdem es beim TDI immer so eine Quälerei war, war es hier das reinste Kinderspiel.


    Dann nur noch die Zahnriemenverkleidung wieder davor clipsen - passt nicht!?

    Da ist innen ein blöder Kunststoffsteg drin, der mit dem neuen Riemen kolldiert?

    Motor erneut durchgedreht - alles gut.

    Angelassen - alles bestens. Vorsichtig hochgedreht - läuft super.

    Nochmal den dummen Ochsen vor dem Berg gegeben - nichts gesehen.

    Besagter Ochse stand nun genauso lange vor dem Berg, wie der Riemenwechsel selber gedauert hat & beschließt das Problem per Cuttermesser (Kunststoffsteg raus) zu erledigen.

    Kaum ist der Steg raus kommt der im obigen Beitrag erwähnte Kollege rein. Kurze Schilderung des Themas - Gegenfrage: "Wierum hast Du denn die Spannrolle des Zahnriemen gedreht?"

    Super - das sind Augenblicke, an denen man sich Sorgen macht, ob der Intellekt am Folgetag eigentlich noch zum Brötchenholen reichen wird.

    Gruß,


    Gerd

    ...das kommt mir bekannt vor.


    Habe seinerzeit bei meinem Golf II GTD einen halben Samstag nach dem Fehler gesucht, warum die Kiste morgens plötzlich lief wie ein Sack Nüsse.

    ...schließlich Einspritzdüsen rausgehabt und beim Boschdienst abdrücken lassen....

    ...bis ein Kollege meinte, es würde heute irgendwie gar nicht so nach Diesel riechen wie bei bisherigen Kraftstoffsystemaktionen.


    Sprit raus, Diesel rein, lief wie eh' und jeh. Rücksprache mit der besten aller Freundinnen - "Ja, ich habe gestern Abend getankt. Superdiesel. War ganz schön teuer."


    War jenes mal aber eine frei Tanke, die in extra großen Lettern links "Super" & rechts an der Säule "Diesel" feilbot - mit geringem Abstand zwischen den Schriftzügen.


    Danke Aral!

    Alles das nur wegen des überflüssigen "SuperDiesel" Gelumps...


    Gruß,


    Gerd

    Hallo Denis,


    - 7. Stelle der Motornummer:
    1 - Linkslenker, komplett montierter Motor
    2 - Rechtslenker, komplett montiert

    5 - Linkslenker, SKD oder CKD (Semi oder completely knocked down - da wurde der Motor dann erst im Ausland zusammengesetzt)

    6 - Rechtslenker, SKD oder CKD


    - 8. Stelle:

    0 - Schaltgetriebe, Normalkupplung

    2 - automatisches Getriebe


    Bei Dir also

    12 - Linkslenker, Automatikgetriebe


    Gruß,


    Gerd


    PS:

    Fußnoten wie "Bis Motor 981 12/52 012345" sollen somit als "Bis Motorennummer 116 981 12 012345 bzw. bis 116 981 52 012345" gelesen werden.

    Hallo Jan,


    ich habe bei mir den Verstärker auch hinter der Mitteltunnelverkleidung angebracht - die Becker Einbauanleitung kannte ich damals nicht.

    Und je nach Verstärkergehäuse ist das oben von Dir & Dirk gezeigte Blech wohl in der Tat auch genau passend, um den Mexico NF-Teil direkt (ohne spezielles Becker-Haltblech) anzuschrauben.

    Ein Bild dazu gibt es hier: https://www.blechstatt.de/hirschmann-antenne-w109.html


    ...sieht schon recht "serienmäßig" aus.

    Gruß,


    Gerd

    Hallo Niklas,


    Werte für den IFUR6 (Bosch Nr. 0 231 116 048) Verteiler auf einem normalverdichteten M130.923 (aus 250/8 2.8) - siehe "Tabellenbuch Pkw Dezember 1973", S. 173):


    - Einstellwert Zündzeitpunkt (bei 4500min-1 & abgezogenem Unterdruckschlauch) für 98 Oktan: 35°

    - Prüfwerte Zündverstellung (ebenfalls ohne Unterdruck, alles vor OT):
    a) im Leerlauf : 4°-12°

    b) bei 1500min-1: 18-25°

    c) bei 3000min-1: 23-30°

    - Prüfung Unterdruckverstellung:
    bei 4500min-1: um 7-13° Richtung "früh" auf insgesamt 42-48°

    - Einbauwert des Zündverteilers bei Anlassdrehzahl: 2° vor OT

    - Schließwinkel (bei normaler, kontaktgesteuerter Spulenzündung):
    Einbauwert: 41° im Leerlauf

    Prüfwert: 34-41° im Leerlauf (Schließwinkel bei gelaufenen Kontakten nicht nachstellen)
    Max. Änderung zwischen Leerlauf & 3000min-1: +/-3°


    Gruß,


    Gerd


    PS: Wenn ich mich richtig erinnere, dann habe ich die Kontakte zunächst mit 0.4mm Kontaktabstand eingebaut...
    (..oder waren es 0.5mm? - zu lange her... . Beim 6Zyl. vermutlich eher der kleinere Wert.)

    Hallo Gerd,


    meines Wissens dient die eingeschlagene Kennziffer dazu Nockenwellen auseinanderzuhalten, bei denen - basierend auf einem gemeinsamen Rohling - verschiedene Steuerzeiten für verschiedene Anwendungen eingeschliffen wurden.

    Die eingegossene Nr. kann daher bei zwei verschieden geschliffenen Wellen zwar identisch sein, aber erst die eingeschlagene Kennziffer gibt Aufschluss darüber, mit welcher Teilenummer & welchen Steuerzeiten es man zu tun hat.


    Bei Deiner Nockenwelle mit Kennziffer "86"


    - öffnet der Einlass 11° vor OT (bei 0.4mm Hub),

    - schließt der Einlass 53° nach UT,

    - öffnet der Auslass 47° vor UT,

    - schließt der Auslass 21° nach OT.


    Diese Nockenwelle ist lt. Tabellenbuch Personenwagen Ausgabe 1969 (S. 119) - neben der Verwendung im 230/230S (M130) - auch im 250S (M108), 250SE & SL (M129) zu finden; es gab später wohl auch eine Ausführung mit verbessertem Material (Kennziffer "11").


    Teilenummer sollte die 180 051 86 01 sein. Ersetzt durch 180 051 11 35.


    Gruß,


    Gerd


    PS:

    Die Schwinghebel 114 055 00 01 sollte es meines Wissens als Febi / SWAG Nachbauten in der eBucht für ca. 20€ / Stk. geben....


    PPS:

    Da eine gebrauchte NW evtl. natürlich auch schon auf Reparaturmaß geschliffen worden sein kann, erscheint es nicht unsinnig die gebrauchte Nockenwelle zusammen mit den zugehörigen, gelaufenen & (beim Ausbau) durchnummerierten Lagerböcken zu erwerben. Häufig gibt es auf Kleinanzeigen ganze 230 / M180 oder 250S / M108 Köpfe mit NW & Schwinghebeln für "kleines Geld".

    ...vielleicht könnte die Lösung aber auch schon in Ornbau bereitliegen: https://mercedesclubs.de/ersat…-mit-nockenwelle-etc,4089

    Hallo Ingo,


    mit Klann-Federspanner dürfte in diesem recht alten Thread schon der Klann-Innenfederspanner (KL-0025 für W115/123/201/...) für unsere alten Mercedes Fahrzeuge gemeint sein.


    Das Problem, dass die diversen Nachbauten des Innenfederspanner im Durchmesser scheinbar ein wenig (noch) größer ausfallen und dann beim W123 nicht durch die Federbeindomöffnung passen wurde kürzlich noch in einem anderen Thread behandelt:


    W123 Federspanner zur Ausleihe / Miete gesucht


    Gruß,


    Gerd

    Hallo,


    wo ich gerade wegen eines anderen Threads über den Hersteller "Sir Tools" stolperte, sah ich dort auch den Nutmutternschlüssel M0032 (http://www.sirtools.com/mb_3.htm ).


    Der sieht doch verdächtig nach dem 186 589 11 07 00 aus, oder?


    https://www.autotoolworld.com/…-Wr-Socket-_p_201274.html


    Update:

    111 589 11 07 entspricht wohl eher dem M0029 - der soll lt. Hersteller SirTools ja beim K4A 025 passen..

    ... lt. WHB ab '68 (Seite 27-28/1) ist der 186 589 11 07 beim K4A 025 anzuwenden...!?

    Haben K4A 025 & K4C 025 unterschiedliche Nuttmutter....?

    Vielleicht vor einer eventuellen Bestellung doch besser die Maße des Nutmutterschlüssels anfragen.


    Gruß,


    Gerd

    Hi Francesco,


    I guess you're looking for a pin wrench socket 111 589 00 07 00, right?


    Original parts are rarely offered on Ebay, but they're also available as reproduction parts, see e.g.


    - https://www.samstagsales.com/mercedes.htm#m0029,

    - https://www.authenticclassics.…S-280SL-p/auth-009602.htm,

    - https://www.tooldiscounter.com…in-wrench-socket-sirm0030.


    Manufacturer of most sockets being offered: Sir Tools http://www.sirtools.com/mb_3.htm


    Regards,


    Gerd

    Hallo Oliver,


    der "Fachbetrieb mit Stern" macht es sich in solch' einem Fall "gemäß Herstellervorgabe" aber auch durchaus mal recht einfach und reicht einen Kostenvoranschlag, welcher den Tausch aller kraftstoffführenden Teile umfasst.

    Dafür rief man beim 2nd generation Elchklasse-CDI-Trecker meiner Mutter vor ca. 5 Jahren dann - wenn ich mich recht erinnere - knapp über 6k€ (+MwSt) auf... :huh:.


    Ich war seinerzeit leider nicht vor Ort, konnte meine Mutter aber davon überzeugen, dass dieses pauschale Vorgehen nicht sinnvoll erscheint.


    Letztlich hat dann ein Bekannter - der eine freie Werkstatt besaß - den Wagen in seinen Betrieb geschleppt, das Kraftstoffgemisch abgepumpt, Filter getauscht, noch ein wenig mit frischem Diesel die Leitungen gespült und gut war's....


    Ein kurzzeitiger Betrieb mit Ottokraftstoff (bzw. einem Diesel/Benzingemisch) scheint also durchaus auch häufiger ohne ernsthafte Schäden über die Bühne zu gehen.


    Aus obiger Erfahrung kann ich die Konsultation des Freundlichen im Falle der Falschbetankung eines Common Rails Diesel Fahrzeugs leider nur sehr begrenzt empfehlen...

    Gruß,


    Gerd