Posts by Porfirio Rubirosa

    Find' ich ja gut, aber bei 'Restauration' zuck' ich immer noch 'n bißchen. Hat er nun ein Restaurant aufgemacht? Kann gut sein, dass der Duden mittlerweile Restauration für eine Restaurierung gelten lässt, aber frage doch mal einer im Restaurant, ob sie einem beim restaurieren helfen würden...


    Gruß - Christoph

    Könnte ich evtl. auch gebrauchen für meine Sammlung merkwürdiger Werkzeuge die man nie braucht. Meine These: Man braucht solche Werkzeuge nie, weil man sie hat, und wenn man sie mal braucht hat man vergessen, dass man sie hat, bzw man findet Sie erst wieder, nachdem man sie sich schon woanders geliehen hat. Habe einen soliden Grundstock solcher Werkzeuge noch von Schwiegervattern.


    Ist aber 'n schönes Weihnachtsgeschenk für jemanden, der sonst schon alles hat. Ich glaube, ich würde mir im Bedarfsfall ein Flacheisen nehmen, 2 oder 4 Löcher bohren und Schrauben durchstecken. Sorry :saint:


    Gruß - Christoph

    Gerade erst wieder: Was war ich stolz, mit meiner 'Gleitfixierung' der Kupplungs-Ausrückgabel das letzte Klappern auf dem Weg zum Flüster-Ponton eliminiert zu haben. Jetzt nach Überholung des Lenkgetriebes - NEEIIN! - war das Klappern wieder da. Vermutung: So eine klappernde Ausrückgabel ist defekt, und lässt sich doch nicht mit so einer Pfuschmaßnahme beeindrucken; hilft alles nichts - die Kuppling muss wohl 'raus. In der Werkstatt: Was haben wir das Klappern gesucht! Dann fand ich die Ursache: Die eine Hupe lag dicht am Motorblock and klapperte bei passender Resonanz dagegen. Losdrehen - festdrehen - alles gut. :-)


    Gruß - Christoph


    PS: Zwischenzeitlich wurde auch schon ein Lagerschaden im Motor immer plausibler.

    Ich würde das aus einer 10...15 mm Gummiplatte ausschneiden , so dass es stramm um den Stutzen geht (oval ausschneiden, Kanten außen oben und innen unten anpassen), und rundherum passend zum Radius des Lochs im Blech ein paar mm einschneiden, evtl. an der Unterseite den Außenradius reduzieren. Je nach Gummisorte mit dem Federmesser oder mit einer Laub- oder Feinsäge. Man kann mehrere Versuche machen, bis man ein gut passendes Stück herausgearbeitet hat.


    Frohes Schnitzen - Gruß - Christoph


    PS: Bau' zum Anpassen das darüberliegend Magnetventil ab.

    Nach 10 m steigt aber die Brandgefahr wie bei allen E-Autos, somit schließt sich der Kreis zum Thread-Thema.

    Das Testen der Reichweite wäre bestimmt ein beliebter Punkt für Oldtimer-Rallyes. Sollte man aber nur ganz am Schuss vorm Ziel machen. Danach müssen dann die Oldtimer, wie alle E-Autos, erstmal ein paar Stunden geladen werden.


    Gruß - Christoph

    Bei meinem 220SE war auch so eine Luft-Halterung, ich wusste erst nicht wofür. Dann habe ich einen Streifen Winkeleisen angeschraubt (mit Gummi-Zwischenlage), und die (beim 220er) beiden Auspuffrohre mit handelsüblichen Rundstahlbügeln angeschraubt. Dadurch wollte ich Vibrationen reduzieren, hat aber nichts gebracht. Ich denke diese Halterung hat nicht viel Effekt. Etwas gebracht hatte letztendlich die Ruhigstellung des Ausrückhebels der Kupplung (siehe dort).


    Gruß - Christoph

    Motor Klassik hat in jeder Ausgabe eine Tabelle mit vielen Oldtimerpreisen die ständig am Marktgeschehen 'upgedated' werden. Sowas hilft besonders, auch als Argumentationshilfe, wenn man abschlussorientiert eine Sammlung anbieten will und sich nicht um jedes Teil monatelang kümmern will. Oder man schaut hier im Internet:


    https://www.classic-analytics.…_hidden=&model_id_hidden=


    Der Wert des Coupés wäre danach 45000 bis 61000 €. Ich würde den hohen Wert ansetzen und mich darauf einlassen, erforderliche Investitionen oder evtl. Reparaturen wertmäßig entgegenzukommen.


    Gruß - Christoph

    Danke Hans, so ist es wohl. Mittlerweile ist eine Leckage lenkspindelseitig in der Abdichtung des Kabeldurchführungsrohres ersichtlich. Wird abgedichtet und gut ist. Allerdings möchte ich doch noch eine kleine Belüftung irgendwo vorsehen.


    Gruß - Christoph

    Liebes Forum,

    Vorweg: Ich habe das Lenkgetriebe ausgebaut (böse Fummelei), weil es mäßig aber regelmäßig mit Öl kleckert. Das Lenkgetriebe war angeblich bei der Restaurierung überholt worden, im Winter hatte ich Öl aufgefüllt mit dem kleckernden Resultat. Nun liegt es auf der Werkbank, ist für Testzwecke mit dünnerem Motoröl aufgefüllt und kleckert nicht mehr! Allerdinges hatte ich die Öl-Verschlussschraube nur lose eingelegt. Letzte Nacht hatte ich die Schraube zugedreht und über Nacht hat das Getriebe wieder ein wenig gekleckert. Ich wollte die Dichtungen nur evtl dort auswechseln, wo ich die Leckstelle verifizieren kann.


    Das Getriebe enthält voll 300 cm³ Öl. Es liegt dicht am Motor, wird vielleicht 50°C warm, d.h. es erwärmt sich vielleicht um 30 bis 40K. Ausdehnungskoeffizient von Mineralöl ist ~ 0,0007. Also dehnt sich das Öl um ~8 cm³ aus (Ausdehnung des Stahls mal unberücksichtigt) Könnte der dadurch erzeugte Druck den Abdichtring überwinden? Und/oder dichtet der evtl. besser bei dem dünneren Öl? Einfache Abhilfe wäre eine Verschlussschraube mit Entlüftungsbohrung. Auf Bildern bei Ersatzteilhändlern oder in den WHB kann man nichts genaues erkennen. Weiß jemand etwas darüber?


    Genaugenommen geht es um die DB-Einheits-Kugelumlauflenkung Typ LO, 2. Ausführung für meinen Pontone 220 SE; die geschilderten Zusammenhänge dürften aber prinzipiell genauso für alle diese Lenkgetriebe zustimmen.


    Danke schon mal! Gruß - Christoph

    Von verschiedener Seite wurde kolportiert, dass US-Autos, die evtl. mehrere 100000 km mit max. 55 mph gefahren wurden eine leichte Verschließstufe am Totpunkt entwickelt haben können, die zu Problemen führt, wenn der Motor thermisch höher belastet wird oder schneller dreht und dabei gegen die Stufe arbeitet . Keine Ahnung, ob das stimmt oder ein Mythos ist.


    Gruß - Christoph

    Nur eins noch dazu: Wenn ein Fahrzeugtank nachts kalt wird und dadurch 'einatmet' , dann kondensiert die Luftfeuchtigkeit an den Tankwänden und an der Benzinoberfläche und sinkt danach zum Tankboden, wo es sich sammelt, egal welches Benzin getankt wurde. Wenn das Benzin hygroskopische Bestandteile hat, dann kann dies Wasser ganz oder teilweise absorbiert werden und wird eher in der Schwebe gehalten. Wieso sollte es sich nach der Absorption wieder separieren und nach unten absinken und sammeln? Aus genau dem Grund ist Bremsflüssigkeit gewollt hygroskopisch, nicht um uns zu ärgern, sondern um evtl. Feuchtigkeit aufzunehmen und in der 'Schwebe' zu halten. Bei zB. Silikonöl besteht die Gefahr, dass kondensierte Wassertropfen sich sammeln und in die tiefsten Stellen des Bremssystems, z.B. Bremszylinder absinken und dort anfangen können zu sieden.


    Deshalb finde ich die Bactofin-Argumentation nicht schlüssig.


    Gruß - Christoph

    OK, Benzinfred:

    Ich kann beim 220 SE keinen Unterschied zwischen E5, Schell Racing oder Alar ultimate 102 feststellen, weder in der (immer ausreichenden) Leistung, noch in der Laufruhe, noch beim Starten, noch bei der nicht vorkommenden Blasenbildung . E10 hab' ich noch in keinem Auto probiert. Ich tanke also was immer da ist, und auf jeden Fall das Ultimate 102 als letzte Füllung vor dem Winter.


    Bactofin mag ok sein, aber das Argument der alkoholsüchtigen Bakterien, die einem den E10-Sprit zersetzen, kann ich nicht so nachvollziehen: Nimmt man nicht Alkohol gerade zum Desinfizieren? Haben wir hier einen Bakteriologen?


    Gruß - Christoph

    @ MB Ponton: Danke Fred, das ist schon mal aufschlussreich. Rückstände - nicht schön und über Winter vermeidbar, Hauptsache man bekommt keine Materialschäden an den benetzten Komponenten.


    Gruß - Christoph

    Also generell tanke ich immer den jeweils besten (weil teuersten Sprit) in meinen Oldi. Aber man kommt ja auch mal in die Verlegenheit etwas zu nehmen, was es gerade gibt, im Ausland, oder weil einem jemand mit seinem Reservekanister aushilft. In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, welche Komponenten evtl. Schaden nehmen könnten. Solange es sich nur um möglicherweise aufgelöste Dichtungen oder Schläuche handelt, ist es nicht so schlimm, weil diese Teile meistens eh neu sind oder ersetzt werden können. Kriminell wird es, wenn es einem die Legierung von Vergaser oder Einspritzpumpen-Komponenten, Regler etc. angreift. Kann jemand dazu etwas sagen?


    Gruß - Christoph