Posts by Porfirio Rubirosa

    Ganz klar Betrug, es sei denn der Käufer konnte das Fahrzeug auf einer Hebebühne begutachten. Wenn er das nicht konnte, ist ihm der Schaden verschwiegen worden. Verkauft wurde ein Fahrzeug mit TÜV, d.h. betriebssicher. Das Ding ist aber kein Fahrzeug, da nicht fahrbar, sondern bestenfalls ein Restaurierungsobjekt, wurde aber nicht als solches verkauft. Ich würde daher beim Händler auf Gewährleistung (nicht Garantie!) drängen, alternativ auf Rückgängigmachung des Kaufvertrags, bzw Umwandlung als 'Restaurierungsobjekt', dann aber für den halben Preis oder so.


    Viel Glück - Gruß - CV

    Für alle, die evtl. unter einem Rubbeln der Bremse leiden:

    Seit ich das Auto habe, rubbeln die Bremsen bei höheren Geschwindigkeiten. Die Bremsen sind sonst hervorragend, sanft, gut dosierbar, rechts und links gleich stark, lösen auch sofort und lassen sich gut bis kurz vorm blockieren dosieren. Die Trommeln waren neu ausgedreht, gute, noch neue Belege, warum rubbelt die Bremse? Man untersucht alles, unsichtbare Verunreinigungen oder sonstige defizitäre Oberflächen?, Tragbild ok?, Trommeln eierig ausgedreht? Der auf Oldtimer spezialisierte Meister meines Vertrauens hielt durch Korrosion verursachte kaum sichtbare Poren für wahrscheinlich (ich nicht). Neue Bremstrommeln aus der speziellen Alu-Stahllegierung kosten über 2000 €uronen. Pro Stück! Na gut, günstig im Vergleich zum Mercedes-Mc Laren, der für ein Heiz-Wochenende auf der Nordschleife einen neuen Keramikscheibensatz braucht.


    Ein Plattfuß brachte mich auf die Spur: Der Reifenexperte meinte so nebenbei beim Abholen des Rades: Ich müsste mal gucken, ob die inneren Auswuchtgewichte an der Bremsanlage stören und ggf. wiederkommen (er meinte allerdings so etwas wie die Bremszangen bei Scheibenbremsen). Heute heisst es ja: Hat der Wagen Trommelbemsen, oder normale Bremsen? Wie auch immer, bei mir hat's klick gemacht. Bei Montage der Räder drücken die Ausgleichsgewichte an der Innenseite der Felgen die Trommel leicht zur Seite, wodurch die exzentrisch fixiert werden und rubbeln! Problem gelöst! Der Reifenexperte bekam beim Neu-auswuchten 20 € in die Kaffeekasse, alle froh, am meisten ich.


    Gruß - Christoph

    Hi!

    @ Wuff 6.3: Hast doch gelesen, der Warmlaufregler war dabei nicht erneuert worden. Ist vermutlich zu fest oder mit zu dünner oder weicher Dichtung eingeschraubt. Ersatz würde wohl nichts bringen. Ein spielfreies richtig eingestelltes Gestänge sollte man voraussetzen können.


    @ 300 SEL : Die abgebildete ESP ist nur als Beispiel gedacht, wahllos aus dem Internet gegriffen, aber mit schöner Beschriftung. Dazu denken muss man aber immer selbst.


    Gruß - Christoph

    Stimme Christian Obelix zu.

    Habe nur Erfahrung vom Ponton SE, ich versuche das mal allgemein zu formulieren: Das Dehnstoffelement ist etwas in einem Metallbehälter, welches vom Kühlwasser umspült wird und sich ausdehnt wenn der Motor warm wird, und dabei über einen Kolben ein Stellelement nach unten drückt. Wenn die Distanz des Kolbens zu gering ist, so wird das Stellelement bewegt, obwohl der Motor noch nicht die volle Betriebstemperatur erreicht hat.


    Einspritzung_2


    Abhilfe ist nicht so schwer: Man schaut sich im WHB eine Zeichnung der Einspritzpumpe an, identifiziert das angeflanschte Dehnstoffelement, erkennbar an den Kühlwasseranschlüssen und verlängert die Distanz des Stellkolbens etwas, beispielsweise durch Lösen und Unterlegen von vielleicht 0,3 mm Distanzscheibe. Manchmal genügt auch schon ein leichtes Lösen des Flanschen, z.B. versuchshalber. Zum Verständnis muss man sich nur merken, dass das Ausdehnen-Herunterdrücken das Gemisch abmagert. Man kann evtl. auch den Kolben etwas kürzen, muss dazu aber ausgebaut werden und ist daher etwas komplizierter.


    Gruß - Christoph

    Kennt Ihr bestimmt fast alle: Ein 50 cm langer Dübelstock, 8 mm, das eine Ende etwas rundgeschliffen und mit einem doppelt gelegten Lappen gepolstert und mit Klebeband fixiert. Funktion: Als 'Stethoskop' zum Abhören von Lagern, Ventilen Pumpen , Wellen usw.


    Es ist phantastisch wie genau man das glatte und spielfreie Drehen von Lagern hören kann, den Durchfluss an Pumpen, durch Engstellen, das saubere gleichmäßige Klackern der Ventile und der Einspritzung usw.


    Habe erst kürzlich recht schnell ein sehr leise quiekendes Nebengeräusch lokalisieren können.


    Gruß - Christoph

    Philipp,

    die Rückenlehne sieht genau wie die hintere Rücksitzlehne meines Ponton 220 SE (mit mittlerer Armlehne). Vorn hat meiner Einzelsitze, Deine vordere und hintere Sitzlehnen sehen aber stimmig aus. Gab es bei Nachfolgemodellen überhaupt noch vorn durchgängige Sitzbänke? Einzelheiten kann man vielleicht auf den Explosionszeichnungen der Teilehändler erkennen.


    Gruß - Christoph

    Danke erstmal! Ja, hab' ich genauso vor zu tun, aber als ich die Antwort schrieb, war ich noch nicht sicher, ob das Schlauchstück geeignet ist, oder ob es evtl. mit Draht umflochten ist oder so. Mittlerweile hab' ich geschaut, kein Problem, ich habe extra dafür kleine Gripzangen.


    Nun zur Pumpe: Wie ich eben festgestellt habe ist die eingebaute Pumpe nicht original, sondern ein ausgesprochenes Billigteil (Gibt sowas für 14 € oder so). Auf der anderen Seite ist die Originalpumpe ein ziemlich ominöses Ding und ziemlich teuer. Ich werde also erstmal eine passende Bosch-Pumpe höherer Qualität einbauen. Vielleicht läuft mir ja mal eine Orginalpumpe auf einem Teilemarkt über den Weg.


    Gruß, schönes WE - Christoph

    Liebes Forum,

    Gestern ist beim Fahren ein neues Geräusch aufgetreten: Zusätzlich zum sirrenden Betriebsgeräusch der Kraftstoffpumpe, die man beim Einschalten der Zündung schon hört, ist beim warmen Motor ein drehzahlveränderliches leises Quietschgeräusch hinzugetreten. Klingt wie eine Drehvibration eines verschlissenen Lagers. Die el. Benzinpumpe hinten vor der linken Reserveradmulde wurde eindeutig als Ursache lokalisiert. In meinem Werkstatthandbuch steht, dass dies Benzinpumpe im ab-59'er WHB (wohl für Flossenträger) beschrieben ist


    Das Handbuch habe ich leider nicht, und die WHB das VDH sind leider immer noch nicht zugänglich.

    Na, wird schon gehen, aber ich wollte mir nicht extra ein Heckflossenhandbuch kaufen.


    Weiß einer was? Irgendwelche Kommentare? Wie verschließe ich die Benzinleitungen vor dem Ausbau? Muss ich etwa den Tank komplett entleeren?


    Danke schon mal - Gruß - Christoph

    Ich hatte vor 2 Jahren ein vor 5 Jahren in Polen komplett restauriertes Fahrzeug gekauft, mit mehr als 100 Fotos von der Restaurierung. Der Vorbesitzer hatte entsprechend 50 k dafür ausgegeben. Wirklich gut restauriert waren Karosserie, Innenraum, Motor, Fahrwerk. Der Vorbesitzer musste dann unerwartet peu à peu Komponenten für nochmal ca. 20 k ersetzen/ überholen lassen: Lenkgetriebe, Getriebe, Bremskraftverstärker, Lichtmaschine, Einspritzpumpe. Dann hatte er die Nase voll, weil die Serie nicht abriss. Ich habe das Auto übernommen, und weiter gemacht (aber kaum der Rede wert): Wasserpumpe, Thermostat, Einstellung der Einspritzpumpe, Hohlraumschutz, Fahrwerk richtiggestellt, kleine elektrische Komponenten getauscht/ ergänzt. gestern habe ich festgestellt, dass jetzt noch die elektrische Benzinpumpe quietscht und überholt oder ersetzt werden muss. So langsam wird der Wagen aber so richtig topp.


    Die Kaufberatung von Heel ist prima, ich habe mir daraus eine Checkliste gemacht, mit der ich leider vielen potentiellen Verkäufern auf die Nerven gefallen war, weil ich mir alles so genau angesehn hatte.


    Mein Tipp: Nur das beste Auto kaufen. Wenn es erst billig wird, wird es hinterher um so teurer.


    Gruß - Christoph

    Vorsicht, mit einem übertriebenen Drucktest kann man auch viel kaputtmachen, z.B. die Wasserpumpendichtung, die Anschlüsse der kleinen Entlüftungsleitung, und insbesondere das Thermostatgehäuse aus Messingblech, genauer die umbördelte Naht zwischen beiden Hälften.


    Vielleicht könnte man den Motor mal mit offenem Verschluss drucklos halbwegs warm laufen lassen (bevor das Kühlwasser siedet), und danach mal hineingucken, dann noch mal dasselbe mit geschlossenem Verschluss unter Druck. Wenn dann im ersten Fall der Motor innen trocken ist, und im zweiten wieder nass, so weiß man, es muss eine Leckage nach innen geben.


    Gruß - Christoph

    Hallo Immelmann,

    Deine Frage scheint nicht schwierig, ist aber doch kryptisch formuliert. Wenn an der Entlüftungsschraube Öl ausläuft, (wurde beim Ölwechsel was verkehrt gemacht, hätt' ich jetzt beinahe geschrieben).


    Wahrscheinlich läuft also Kühlwasser aus. Die Entlüftungsschraube ist sehr schwer dicht zu kriegen, ein wenig zu fest angezogen und das Gewinde ist vergniesgnaddelt. Wenn man Glück hat, so ist es 'nur' die Hohlschraube. 'Nur', weil es kein Normteil ist. Für das Sackloch oben im Zylinderkopf kann (und sollte) man eine etwas längere Schraube verwenden, da das Hohlgewinde ein paar mm tiefer geht. Die etwas längere Schraube muss man sich nach Muster anfertigen lassen und die Länge so bemessen, dass die Schraube ca. 1 mm kürzer als das Sackloch ist, damit die Entlüftung funktioniert. Ich habe die Schraube bei einer befreundeten Werkstatt für ein paar € in die Kaffeekasse anfertigen lassen. Es ist immer empfehlenswert die Schraube mit guten Dichtringen und zusätzlicher Dichtmasse und viel Gefühl einzusetzen.


    Wenn das Gewinde im Sackloch vergniesgnaddelt ist, so muss man sehr präzise ausbohren, ein größeres Gewinde schneiden und eine dieser Spiralen (wie heißen die noch gleich?) einsetzen. Problem: Längsdichtigkeit entlang der Spirale, deren Durchmesser nicht sicher von der Dichtungsscheibe überdeckt wird. Eindichten ist also nicht einfach.

    Das wurde aber in einem Thread alles schon mal behandelt, empfehle zu suchen, evtl. in meinen Beiträgen.


    Gutes Gelingen - Gruß - Christoph

    Ich meine zu erinnern, dass man den Hupendeckel nur herausdrücken kann, wenn man das Lenkrad 180° einschlägt und eine bestimmte Position findet. Und Vorsicht: Beim herausdrücken beschädigt man sehr leicht die Hinterglaslackierung des Hupendeckels. Anstatt des vorgeschlagenen Schraubendrehers soll man es lieber mit etwas weicherem probieren, mit einer Gummispitze oder so; ich würde es vielleicht mit einem Holzstäbchen mit 'fransiger' Spitze versuchen.


    Gruß - Christoph

    Ich fahre den Motor warm, stelle in der Garage schnell mein Schüssel unter und lass das Öl ab und über nacht abtropfen, damit möglichst viel vom evtl. Schmodder ablaufen kann.


    Das Verfahren ist im Grunde genommen aber fragwürdig. Beim Porsche 911 mach ich es genau so, obwohl der 'ölgekühlte' Motor 13 liter Öl fährt, von dem aber nur 9 liter aus dem Motor und dem seitlichen Öltank abfließen können, weil der Ölkühler und die Ölrohre nicht mit geleert werden können (Die Rohrverschraubungen kriegt keiner auf und vor allen Dingen nicht wieder dicht). Ist eben so, aber den Sumpf möchte man doch gern soweit möglich entleeren.


    Gruß - Christoph

    Na, das Einstellen geht schon, wenn man jemanden trifft, der Oldtimer mag und Lust hat sich damit auseinanderzusetzen.

    Natürlich sollte man gleich zu Anfang klarstellen, dass man zeigen kann, wo Vor- und Nachlauf, Sturz usw. einzustellen sind, und dass nichts festgegammelt sondern alles gut beweglich ist. Eine Tabelle mit den Einstellwerten und oder WHB sollte man auch dabei haben, und möglicherweise signalisieren, dass man gern bereit ist die zusetzliche Zeit zum Studium der Unterlagen mit zu bezahlen (eigentlich selbstverständlich, dass so etwas mehr kostet als bei aktuellen Fahrzeugen).


    Gruß - Christoph