Posts by carolus

    Die Dichtung sitzt schon mal nicht sauber in der linken Ecke.
    Man tut gut daran, die Dichtung zuerst in allen Ecken sauber trocken einzupassen, damit die Einbaulage stimmt und der Gummi spannungfrei eingesetzt werden kann. Dann den Gummi abschnittsweise anheben und verkleben, man arbeitet sich dann Schritt für Schritt rundherum. Die ausgebaute Dichtung mit Kleber zu bestreichen und dann ansetzen geht garantiert schief.


    Das Dichtungsprofil ist ja rundum im Wesentlichen gleich. Wenn man sich den Dichtungsfalz als U vorstellt, muss die untere Dichtungskante sauber im äusseren Eck des U sitzen, dann passt sich alles andere fast von selbst an.


    Originalklebstoff ist Terokal, beidseitig aufgetragen. Nur Aussenseite und Bodenfläche des Dichtungsfalzes (und natürlich die Gegenflächen der Dichtung) verkleben, sonst bekommt man die Dichtung nicht genau eingesetzt.


    In der Ruhe liegt die Kraft...
    c.

    ...es hierfür eine feste Vorgabe gab, außer dass es auf jeden Fall unsinnig ist, den Hebel im Bereich zwischen 11 Uhr und 6 resp. 18 Uhr zu positionieren.


    Für 11 Uhr spricht, dass die beim Ponton doch noch sehr voluminösen Metallkurbeln und Kurbelknöpfe keinen Kontakt mit der Kniescheibe bekommen können.


    Für 8 Uhr spricht, dass der Hebelansatz fürs Fensteröffnen günstiger ist.


    Un nu kommst Du...

    Nur mal zur Sicherheit gefragt:
    sorgen die üblichen Bajonett-Kühlerverschlüsse aus Metall bei /8, 123 124 usw., zB. der 1245000406, nur für den Druckausgleich bei Überdruck, oder haben die auch ein Unterdruckventil eingebaut, damit ein Druckausgleich bei abgekühltem Motor erfolgen kann?


    Das muß ich wissen, weil ich einen solchen Deckel in der 1,0-bar-Version (weiß da jemand auch die Teile-Nr.?) in einem Fiat-Kühlsystem einsetzen will, welches einen separaten Ausgleichsbehälter hat...


    fragt der Karl-Ludwig



    ... und dankt für hilfreiche Hinweise

    Ich will doch mal dran gehen, mir zwei Deckel für den Anschluß meinere Synchro-Uhren an die Zenithe zu bauen.


    Dazu bräuchte ich , vielleicht weiß es jemand auswendig, den Außendurchmesser des Luftfilterflanschs vom Zenith- INAT-Vergaser


    Vielleicht gibts ja auch eine genau passende Margarine - oder Quarkdose o.ä., die man als Bastelbasis verwenden kann.


    Auf eine Bezugsquelle für Originalaufsätze wage ich gar nicht zu hoffen...


    Wer weiß was dazu?


    Fragende Sternengrüße


    KL

    Da kann ich die Fa. Bender in Kaiserslautern empfehlen - perfekt, sorgfältig, oldtimeraffin, Handwerker, wie man sie heute kaum noch findet....


    Bender sen. kennt sich beim SLC wie auch sonst bei Oldtimerrestaurierungen (u. a. bei mir /8 und Fiat 124 Spider restauriert) bestens aus.


    http://www.karosseriebau-bender.de


    ...meint der carolus


    PS: Wenn die Schweller durch sind, ist das bei einem Benz erfahrungsgemäß nicht die einzige Stelle, an der der Gilb wütet (Radläufe, A-Säulen, Endspitzen usw. usf.) Der Blick des Fachmanns am Anfang erspart einem da spätere Überraschungen...

    also komm ich nicht drum herum die Rückbank rauszubauen und die Hutablage ?!? :( Was ist die "Banane" ?
    Und was sind Poppnieten ? Unwissende Grüsse :?: :)
    Kann jemand bestätigen dass die Teile aus Berlin besser sind als vom Stern selbst ?


    Was hier als "Banane" bezeichnet wird, ist die kunstlederbezogene Blende, die auf der Hutablage sitzt und die Entlüftungsschlitze verdeckt. Diese Blende ist mit der Hutablage befestigt, die entsprechenden Kunststoffmuttern sind dazu vom Kofferraum aus zu lösen. Vorsicht, die Gewindestücke sind in die Pappe der Hutablage eingeschoben, wenn man zu herzhaft zupackt, sind sie in Nullkommanichts herausgerissen...


    Mal generell: wenn die ganze Rückbank weggebaut ist (was schnell geht, Sitzfläche nur geklemmt, Lehne unten außen in U-Führungen angeschraubt, oben vom Kofferraum wiederum Muttern lösen), hat man komfortabel Platz zum Schaffen.


    Die breite Chromleiste außen baut man besser ganz am Anfang weg - vorsichtig waagerecht nach hinten aus den Führungshäkchen (mit Nieten an Karosserie befestigt - nml!) herausziehen, seitliche Befestigung an der C-Säule (Kunststoff-U-Stücke, auf Schrauben mit Preßpassung aufgeschoben) im Auge halten.


    Mit dem Ansetzen des Schraubenziehers beginnt man zweckmäßigerweise in einer der oberen Ecken, da hat man am leichtesten Erfolg.


    Der Ausbau ist wesentlich risikoloser und einfacher/schneller mit einer zweiten Person zu bewerkstelligen, die parallel zum angesetzten Schraubenzieher mit beiden Händen flächig sanftem Druck auf die Scheibe ausübt. Sind erstmal ca. 50 cm der Dichtung ausgehebelt, ist meist die Spannung schon so aus der Dichtung heraus, dass die Scheibe fast ganz von selbst kommt.


    Von der schnellen Cutter-Lösung halte ich gar nichts, die Gefahr, Himmel, Scheubenzierstäbe oder den Lack im Scheibenfalz zu verkratzen, ist sehr groß...


    Einbau geht zu zweit ebenfalls besser: Wäscheleine oder stabile Kordel so einlegen, dass die Enden mittig unten inn en zusammenlaufen. Mit der langsam und stetig herausgezogenen Leine die Lippe über die Falzkante ziehen. Der Helfer drückt von außen wieder flächig und sanft immer im Bereich der aktuellen Kordelposition nach, dann klappt der Einbau auch ohne Silikonspray (was im Hinblick auf den festen und dichten Sitz der Dichtung immer die bessere Lösung ist).


    ...meint der carolus

    Der Preis wäre schon für einen guten C 111 günstig, wenn er auch auf den zweiten Blick gut ist.



    So ein Fahrzeug mußt Du auf jeden Fall mit kundiger Begleitung anschauen, da steckt der (teure) Teufel im Detail. Der Wagen erinnert mich eben bissel an einen W 111 ähnlicher Färbung, der hier vor einiger Zeit besprochen wurde, optisch auch sehr schön, aber nach der Untersuchung auf der Bühne eher mau...


    Bei der Preisbildung ist neben dem technischen Zustand bei diesen Fahrzeugen auch die Originalität als Wertfaktor einzukalkulieren, da gefällt mir schonmal der Radlauf- und Schwellerchrom gar nicht, er steht außerdem arg hoch in den Federn. Die Beifahrertür sitzt nicht so ganz akkurat (Spaltmaß zum Kotflügel, Oberkante Kurbelfenster), das Fensterschlüsselholz sieht nach Nachbau aus, B-Säulengummi Fahrerseite ist hin...


    Ohne eine akribische Funktionsprüfung geht ohnehin nix, da sollte man auch das Thema (mechanische) Einspritzung nicht unterschätzen...


    Aber schon ein schönes Fahrzeug...


    KL

    Hi,
    so nun hab ich gestern mal testweise lackiert. Teilweise zufrieden, den ich weiß noch nicht wie ich mit dem Endergebniss weitermachen soll.
    Das Abkleben ging recht gut, obwohl durch den Radius schwer eine Abgrenzung für das Cutternmesser zu finden ist. Eine Linie mit Kuli hilft. Leider ist der Rand recht hoch durch die Lackschichten. Vielleicht ahb ich auch zu früh abgezogen. War aber oberflächentrocken. Tipps?

    Just aus dem Grund habe ich auch das 3M-Band genommen, und kann es nur empfehlen, Krepp macht viel mehr Mühe, besonders beim feinen Abkleben der Ringe und Sterne...


    Beim Kantenbandabziehen obsiegt allerdings auch meist die Ungeduld, wie es geworden ist...

    Alles richtig was Ihr beschrieben habt, was ich dazu sagen muss, die Beifahrertür hatte vorher auch mucken gemacht und wahr nicht einzustellen gewesen, jetzt nach dem Ausbau auch noch die Fahrertür. Meine Frage ist " müssen die Türschlösser der vorderen Türen auch zweimal einrasten (denn das tuhen sie nicht, auch nicht im ausgebauten Zustand, mit Gummis und ohne Gummis. Kann es sein das die Schlösser so filigran sind und nun etwas abgenutzt sind und kommt so etwas öfter vor? Was anderes kann ich es mir nicht erklären.

    Türschlösser haben stets die Verschlußrastung und die Fangrastung. Gehört so...


    Verschleiß? Denkbar. Filigran: eher nein, aber solid.



    Wie gesagt: ist Schüttware, neu allerdings schweineteuer.



    Stell mal ein Foto vom Schloß ins Forum...

    Olli,



    ich stimme Dir uneingeschränkt zu...


    Mein Karosseriebauer sagte letztens: Türeinbau beim Viertürer, bes. bei 114 und 108 ist hohe Schule, allein schon, da mal nur wenige Orientieurngspunkte für die Flächenbündigkeit hat - keine B-Säule, keine Türrahmen, nur die Schweller und die Kotflügel - und wenn dort schlamperte Nachbauten sitzen, wirds kriminell...



    Die Mechanik der Schlösser ist vorne und hinten nur in Sachen Verriegelungsmechanik und Kindersicherung anders, an der Schloßfalle nicht.



    Im übrigen: Schlösser sind Schüttware...



    c.

    Hallo Ömer,



    Dass gleich zwei Schlösser ihren Geist aufgeben, halte ich für nahezu ausgeschlossen


    Ob es an den Schlössern liegt, bekommst Du leicht heraus, denn man kann die Schließklinke im Schloß auch von Hand bewegen, und die muß dann wie beschrieben über zwei Rastpositionen laufen.



    Das Problem dürfte entweder die Türeinstellung oder die Schlossfallenposition sein.



    Zunächst mal: die Justierung der renovierten Türen vorm Lackieren sollte man besser ohne Türgummis und Schlösser vornehmen. Die Dichtungsfalze lackierst Du doch wohl auch, und überdies können die strammen neuen Gummis das Türschließen sehr behindern, besonders wenn die Schlossfallen wegen der alten plattgedrückten Gummis schon mal nach innen korrigiert wurden. Übrigens: ein zweiter Mann/Frau als Hilfe ist extrem sinnvoll. Nur soviel: Scharnierschrauben sanft nur so weit lösen, dass die Tür sich nicht von selbst verschieben kann, und dann minimal verschieben, immer nur ein Scharnier, dann wieder probieren usw.



    Wenn bei schön justierten Türen trotz ausgebautem Gummi und intaktem Schloß die Schließklinke nicht zweimal einrasten will, mag in letzter Not Verstellen der Schlossfalle helfen: die Schlossfalle sanft lockern, und dann probieren, ob der Zapfen die Falle evtl. in Position zieht. Vorher aber unbedingt die bisherige Position der Falle markieren!!


    Hi Tim


    Falls du aber immer schon ein bekennender Schalter warst, wird dir die Automatik zuschnürend vorkommen, vor allem beim Anfahren, da die alte Automatik immer im 2.Gang anfährt. Es gibt da aber den Trick mit einem kleinen in den Innenraum gelegten Schalter :whistling: . Und damit fährt man dann im 1. an und das ist was ganz anderes.


    Einspruch Euer Ehren,
    Die "Ruckomatic", d.h. das 4-Ganggetriebe mit Hydrokupplung (bei 108/109/110/111/112/113 und 114/115 bis Serie 2) fährt immer in Gang 1 an, im Ggs.zu den Wandlerautomaten ab /8 S.2 bzw. ab W 107 und W116.


    Mit den Getrieben kann man auch einen Vergaser-M180 flott fahren, wenn man möchte, vor allem die schnellen Gangwechsel beim Durchschalten von Hand helfen dabei enorm.


    Würde ich bei der (großen) Flosse immer bevorzugen, denn sie macht das Auto zum vornehmen Gleiter.


    Aber der 2,2 E ist doch wirklich ein Sahnestück :love: von Motor.


    Also klare Ansage 2,2 E mit Rucko...

    Die Bimetallfedern gibt es noch, die RepSätze m.W. nimmer, definitiv sind die Lagerbuchsen nml.


    Ich hätte noch einen Satz neue Buchsen, falls benötigt... (Nehme an, dass die Mechanik von M180( 220 S) und M 180 (230/6) insoweit gleich ist, wäre notfalls anhand der Teile-Nr. klärbar...


    KL


    PS Bevor ich an die aufwendige Zerlegung gehen würde, würde ich erstmal mit viel Geduld und Caramba das Gängigmachen der Klappen versuchen. Denn die gleiche Geduld würdest Du auch brauchen, um all die festgerosteten Schraubverbindungen rund um den Krümmer/Auspuff zu lösen...


    Reparatur lohnt allerdings immer, ich kenne nicht viele Motoren, die derart empfindlich auf die Ansaugluftvorwärmung reagieren.


    Ich empfehle im übrigen aber auch die penible Einstellung der Zenithe, insbesondere im Bereich Kaltstarteinstellung/Leerlaufanhebung. Anleitung im Knoffhoff des /8-Forums...

    Demnächst steht der Zusammenbau der Türen bei meinem /8 an.


    Neue Laufschienen sind obligatorisch.
    Meine Frage zum Einbau: wie es ausschaut, sind die Schienen, zumindest in den senkrechten Abschnitten der Fensteröffnung geklebt.
    Ist das Einkleben erforderlich, wenn ja, welcher Klebstoff hat sich da bewährt?


    Gibt es für den Einbau irgendwelche Kniffe, die man beachten sollte, um nicht zu verzweifeln?


    Danke
    Karl-Ludwig

    ...einfach nur der unwürdige spanische Nachfolger des "Hanomag" 206D


    Das Auto gehört zu den wenigen Daimlers, die bei mir keinerlei spontane Erhaltungsreflexe auslösen und eigentlich keinen Stern auf der Haube verdienen...


    Die <serie 1 hat wenigstens noch eine halbwegs anständige Vorderansicht gehabt, aber die Pseudo-Aerodynamik der Serie 2 - brrrr...


    Karl-Ludwig

    .....vor dem Zenith habe ich inzwischen ebensowenig (oder auch ebenso viel) Respekt wie z.B. vor einem Weber DMTR oder DMS (wie sie auf meinem Fiat'sche draufsitzen).
    Zerlegen und Zusammenbau kann man bei beiden m.E. sehr leicht lernen, Zenith ist natürlich erstmal viel komplexer, aber die Kunst ist die Einstellung, und das ist hochgradig Erfahrungssache - bei beiden. Das Thema Überholen lasse ich außen vor, da ist den Vorrednern zuzustimmen.


    Ich habe die 35/40er Vergaser nach der sehr ausführlichen Einstellanleitung von Albert Gerold (ist im /8-Knowhow zu finden) mehrfach sehr gut einstellen können, mit einem bis heute sehr zufriedenstellenden Ergebnis. Die Beschreibung ist derart gut, da kann man kaum was falsch machen. Und man lernt Schritt für Schritt die Funktionen des Vergasers kennen. 10,5 -12 L überland sind doch beim 230/6A ok, oder? (Vom Stadtverkehr schweigen wir lieber ;()


    Ich kann durchaus empfehlen, erstmal damit anzufangen ( nachdem die Zündung und die Ventileinstellung ok sind), die Teile zu Herrn Schumacher einschicken kann man immer noch...



    Karl-Ludwig