Posts by RoterBaron

    Hallo,

    ohne Lösen des Bolzens für die automatische Nachstellung war der Ausbau der Radbremszylinders definitiv nicht möglich.
    Hier kann man dem Text im WHB leider nicht folgen. Zumindest nicht bei den bei meinem W180 verbauten Bremsbacken.

    Der linke Kolben war fest. Der neue ATE Bremszylinder kostete bei NB Parts 60€ Brutto.

    Anbei ein paar Bilder, auch mit dem Übeltäter (linker Kolben).

    Hallo Carl,

    vielen Dank für den Tipp.
    Der Stift lässt sich mit den Schraubendreher samt Kolben zurückschieben.
    Der geht trotzdem nicht raus.
    Da ist einfach zu wenig Platz, bzw ich müsste Gewalt anwenden.

    Das unterlasse ich lieber und werde die Bremsbacken ausbauen.

    Warum Filter nur Bergauf leistungsmindernd wirksam wären erschließt sich mir nicht.

    Der Hinweis auf die Schwimmerkammer/Nadelventil macht Sinn.

    Prüfe auch, ob der Schwimmer richtig montiert ist.

    Meinen hatte ich versehentlich mal nur auf einer Seite korrekt eingehängt.


    Hallo

    im WHB steht für den Ausbau des hinteren Radbremszylinders soll es beim W180 reichen, die Bremsbacken mit einem kräftigen Schraubenzieher nach außen zu drücken, um die Druckstifte zu entfernen.

    Das funktioniert aber nicht. Die Bremsbacken haben einen Anschlag und der ist durch die automatische Nachstellung begrenzt.
    Bis dahin lassen sie sich öffnen. Die Druckstifte lasse sich in dieser Position der Bremsbacken aber in keinem Fall herausnehmen.

    Bei den vorderen Radbremszylindern MUSS man die Bremsbacken ausbauen, um die Druckstifte zu entnehmen.

    Bringt ihr die Backen so weit auseinander, dass die Druckstifte entnehmbar sind, oder baut ihr auch die Bremsbacken aus?
    Fehlt da einfach der Hinweis im WHB?

    Interessante Preisspannen bei den Kolben:

    NB Parts Forchhheim: 42€ (gerade nicht lieferbar)
    Oldteimer Ersatzteile 24: das Doppelpack 60 €
    RBK: 70€

    Bisheriger Höchstbietender: Niemöller ca. 118€ pro Stück.

    Nun dann wird es wohl ein kompletter werden.

    Danke für die Infos.

    Hallo,

    keine Ahnung, ob das hier oder im technischen Bereich sinnvoll ist.

    Ist weniger eine Diskussion, denn eine Darstellung.

    Beim Zerlegen der Trommelbremse habe ich mit überraschter Miene festgestellt, dass bei einem Führngsstift die Splintbohrung halb weg ist (Bild rechts).
    Dadurch hält der Führungsstift für die automatische Nachstellung nicht mehr 100%ig.

    Schaut Euch also gerne mal die Bohrungen der Führungsstifte an, wenn ihr die raus zieht.



    Hi Uli,

    die neue Spule (0.9er) muss dafür ausgelegt sein mit einem 0.6er Vorwiderstand zu betreiben.
    Sonst haut das nicht hin.

    Spule und Vorwiderstand bilder immer ein Paar und können nicht beliebig kombiniert werden.
    Sie können kurzfristig (Zündanhebung) mit geringerem Vorwiderstand betrieben werden.
    Im Dauerbetrieb muss das Wertepaar aber stimmen.

    Sinn der Zündanhebung ist das teilweise "einbrechen" der Batteriespannung beim Starten.
    Durch dieses "einbrechen" reduziert sich die Zündenergie der Spule.

    Das wird dadurch kompensiert, dass man einen der BEIDEN Vorwiderstände NUR beim Zündvorgang umgeht und damit
    den Vorwiderstand reduziert. Damit erhöht sich wiederum die Zündenergie in der Spule, was für den Zündvorgang bei der "eingebrochenen"
    Batteriespannung gut ist.

    Wenn der Wagen läuft wird aber wieder der zweite Vorwiderstand dazu geschalten und der Gesamtwiderstand stimmt jetzt wieder mit der voll
    verfügbaren Bordspannung die nun von der Lima kommt.

    Also Spule und Vorwiderstand sind IMMER ein paar. Siehe Bild.

    Ist der Vorwiderstand zu gering, erhöht sich dauerhaft der Primärstrom und die Primärspannung und damit die in die Spule übertragene Energie.
    Die Spule wird im besten Fall heiß. Langfristig wird das ihre Lebensdauer verringern.

    Ist er zu groß, reicht die Zündenergie nicht aus. Bestenfalls läuft der Wagen nur leicht schlechter. Schlimmstenfalls spring er nicht mehr an.
    Hat aber den Effekt, dass das die Lebensdauer der Spule erhöht :).

    Also IMMER als paar betrachten.

    Hallo Ulli,

    meintest du diese Passage:

    ---

    Für 123ignition Zündanlagen:

    3,0 Ohm alle 2-Zylinder

    3,0 Ohm 4-Zylinder bis 6.000 U/min

    1,5 Ohm für 4-Zylinder > 6.000 U/min und alle 6-Zylinder

    1,5 Ohm für 8-Zylinder bis 5.000 U/min
    ---
    aus den "technischen" Dokumenten der 123?

    Das bezieht sich auf die Primärwicklung.
    Wenn Deine Spule 1.5 Ohm Widerstand in der Primärwicklung hat und ohne Vorwiderstand zu betreiben ist,
    sollte sie passen.

    Wenn Du die Spule allers entgegen der Vorgaben bisher ohne Vorwiderstand betrieben hast,
    wundert es nicht, wenn diese heiß wird und vorzeitig den Spulenjordan überquert.

    Grüße

    Hallo Uli,

    hast du die Textpassage für die 123 die das besagt?

    Wenn Deine 1.5 Ohm Spule ohne Vorwiderstand zu betreiben ist, kannst Du sie verwenden.
    Wenn du eine 0.9er nimmst, muss zu dieser laut Hersteller auch ein 0.6er Vorwiderstand vorgegeben sein,
    damit du einen 0.6er Widerstand hinhängen kannst.
    Dann wäre diese Kombi auch für die 123 geeignet.

    Vorwiderstand und Spule bilden eine Einheit.

    Wenn Spulen heiß werden kann das mehrere Ursachen haben.
    Zu geringer Vorwiderstand, zu großer Schließwinkel, ...




    Aber in Summe müßten beide wieder 0.9 Ohm ergeben.
    0.9 Ohm gehört zur grünen Bosch. Mit Zündanhebung werden es vermutlich 2 im Bereich 0.4 und 0,5 Ohm sein.

    Müsste bei Dir dann auch bereits so verbaut sein, wenn vorhanden.
    Einfach mal nachsehen oder von einem W108er Mitglied hier bestätigen lassen.

    Nachtrag:
    Beide Akkutypen passen in das existierende Ladegerät mit und ohne Anpassung.
    Makita sieht demnach keine mechanische Typenerkennung im Ladegerät vor.

    Alle Akkus wurden nun mehrfach im Ladegerät geladen und in neuen und alten Geräten verwendet.
    Keinerlei Auffälligkeiten, soll heißen, keine Wärme, keine besonders schnelle/langsame Ladezyklen, keine
    erkennbare Abweichungen bei der Nutzungsdauer der Akkus pro Zyklus.

    Alles wie immer.

    Hier weitere Infos die ich gefunden habe.

    BL steht für Brushless und bezieht sich auf die Motoren im Gerät

    Das B hinten steht für Akkus, die eine optische Ladezustandsanzeige (LEDs) haben.

    Alle anderen Werte der Akkus, die ich gefunden habe unterscheiden sich nicht.

    Auch optisch sind alle Kontakte sonst identisch.

    In dem Infernolink ist auch kein Hinweis auf eine Verwendung eines "falschen" Akkus.
    Allerdings auch keiner der das widerlegt.

    Was mir mit einem älteren Akkuschrauber von Makita passiert ist, war beim Einsatz eines neuen BL1850B Akkus im Altgerät,
    der ja per se passt.

    Ich hatte einen größeren Schlangenbohrer für ein langes Loch durch einen Holzbalken eingesetzt.

    Der Schlangebohrer hat sich im Holz festgebissen.
    Dabei hat der alte Akkuschrauber hinten am Motor das Rauchen angefangen und hat kurz aufgeblitzt.

    Aber wie gesagt, das war der Fall, den Makita augenscheinlich vorsieht.

    Neue B Akkus passen in alte Geräte.
    Grüße