Posts by RoterBaron

    Nigs M103 aber M180.
    Meine Bosch war gerissen.
    Da die Boschersatzkappe nicht gleich verfügbar war, habe ich mir eine NoName aus Italien für 1/4tel des Preises der Bosch geholt.
    Als die ankam sah die echt windig aus.
    Innen mit augenscheinlichen Aluminium-Kontakten.
    Zur Überbrückung bis die Bosch da war sollte sie tun.
    Das ist 1 Jahr her. Sie ist immer noch drin und bleibt erstmal.
    Die spät nachgelieferte Bosch sah aus als wäre sie schon mal in Benutzung gewesen.
    Die Flächen außen für die Stecker waren rauh und verkratzt. Siehe Bild.

    Jeder hat so seine eigene Erfahrungsblase.

    habe eine zweite Spule daneben montiert und nach dem Auftreten der Aussetzer sofort die Kabel umgesteckt

    Cooler Tipp sozusagen.

    Da bin ich mal gespannt was es ist.
    Ich bleibe vorerst bei meinem Verdacht des Schließwinkels.
    Ich vermute er ist zu groß.

    Was mir noch einfällt:
    Korrekte Zündkerzenstecker hast du auch drauf.
    Keine 5k statt 1k oder umgekehrt. Keine Ahnung was bei dir draufgehört.

    Hallo Gerhard,

    das fällt mir alles spontan zu dem Problem ein:

    Hast du radiales Spiel in der Verteilerachse?

    Die Werte immer unauffällig. Wie im Werkstatthandbuch beschrieben zwischen 41 und 34 Grad.

    Sollten sich die neu gemessenen Werte wieder in diesem Korridor befinden, könntest du per UBK dich mal eher an die 34 annähern. 7 Grad Unterschied sind bei einem Schließwinkel von ca. 41 Grad immerhin 1/6tel des Ladezyklusses der Spule.

    Der Ponton (meine Rostlaube) ist bekannt für Dampfblasenprobleme bei großer Hitze im Sommer.
    Das Verhalten dann ähnlich. Keine Ahnung ob das beim W111 auch so ist.
    Das es Zündaussetzer sind ist geklärt oder noch eine Annahme?

    Im Motorraum ist nicht irgendetwas zusätzlich verbaut, dass ein normales kühlen des Spule verhindert?

    Ist alles etwas unsystematisch und daher als Denkanregung zu verstehen.

    noch was nach noch was:

    Solltest Du kein Messgerät haben, könntest Du testhalber den Unterbrecherkontaktabstand 0,1 mm größer einstellen.
    Das reduziert den Schließwinkel.

    Das ist jetzt keine perfekte Sache, aber zum Testen auch kein großer Aufwand.


    Schließwinkel kann ich ausschließen, denn das Problem begleitet mich schon längere Zeit. Das Zündgeschirr wurde erneuert, Verteilerkappe, Verteilerfinger, Zündkontakte und Kondensator auch.

    Hallo Gerhard,

    wenn Du schreibst, dass du den Schließwinkel ausschließen kannst, ist das so.
    Deine Anmerkungen danach haben aber nur bedingt mit dem Schließwinkel zu tun.

    Wenn der Abstand am Unterbrecherkontakt korrekt eingestellt ist, deutet schon mal vieles auf einen korrekten Schließwinkel hin.
    Bei Spiel der Verteilerwelle muss es aber nicht zwingend sein.

    Wenn du den Schließwinkel mit einem Strob oder ähnlichem messen kannst, wäre die Aussage besser überprüfbar.

    Aber ich will deine ursprüngliche Aussage damit nicht in Frage stellen.

    Die Spannung ist ja bei höheren Drehzahlen nicht auffällig hoch. Irgendwo scheint da ein Elektrowurm zu sitzen.

    Hallo Gerhard,
    eben. Um auszuschließen, dass sich wegen eines solchen Wurms manchmal eine Spannungsanhebung zuschaltet, könnte man sie abklemmen.


    Ich kenne den W111 250 leider nicht bzgl. dieses Details.
    Vielleicht kann jemand anderes dies klären.

    Aber ich bin mir recht sicher, dass es keine rückwirkenden Auswirkungen auf alte Wagen haben wird.

    Sollange die "alten" Wagen so alt sind, dass sie nicht als "Vernetztes Produkt" gelten ist das korrekt.
    OBD war für mich jetzt erst als nicht sooo alt eingestuft.

    Sobald über eine "Fernverbindung" Daten abgerufen werden können fällt das Produkt unter den Data Act.

    Aber ja, der Aufwand ist recht ordentlich für die Hersteller.

    "kostenfrei" im Gesetzestext vergessen.

    Diesmal nicht

    Artikel 3 EU Data Act:

    Vernetzte Produkte werden so konzipiert und hergestellt und verbundene Dienste werden so konzipiert und erbracht, dass die Produktdaten und verbundenen Dienstdaten – einschließlich der für die Auslegung und Nutzung dieser Daten erforderlichen relevanten Metadaten – standardmäßig für den Nutzer einfach, sicher, unentgeltlich in einem umfassenden, strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format und, soweit relevant und technisch durchführbar, direkt zugänglich sind.

    Unentgeltlich ist explizit aufgelistet.

    Hi,

    das hier ist evtl nicht ganz relevant, noch etwas weit weg und vielleicht auch nicht für jeden geeignet. Mir ist auch nicht klar, ob das für die Mercedes Fahrzeuge greift.

    Ab September 2025 müssen alle Hersteller die verbundene Produkte im europäischem Wirtschaftraum in Verkehr bringen, die Daten die sie mit diesem Produkt generieren offenlegen und Zugriffsmöglichkeiten schaffen. Hintergrund ist der EU Data Act. Eine europäische Verordnung die bereits ab Januar dieses Jahres wirksam ist und ab September 2025 greift.

    Für jedes "verbundene Produkt" (connected device) gilt dieser Data Act. "Verbunden" heißt es muß nicht tatsächlich verbunden sein, aber prinzipiell die Möglichkeit anbieten sich aus der Ferne zu verbinden. Ich habe gehört, dass es schon Implementierungen gibt mit der Fahrzeugdaten, z.B. bei einem Notfall automatisch an eine Notfallnummer gesendet werden.
    Das ist sicher ein "verbundenes Produkt".

    Die Daten die offengelegt werden müssen sind insbesondere Sensordaten.
    Hier wird sich in Zukunft sicher etwas tun in Richtung OBD X.

    Ich bin gespannt.

    Hier der EU Data Act für Weiterleser
    https://eur-lex.europa.eu/lega…2302854&qid=1720431286007

    Ich will diesen Thread hier nicht sprengen.
    Insofern vielleicht weiteres Interesse per PV oder in einem neuen Thread bequasseln.


    Soweit muss man da gar nicht zurück

    Als ich noch in England im düsteren Black Country bei Wolverhampton studierte gabs da noch wunderschöne und günstige
    Morris Minor Traveler. Einen davon habe ich damals gekauft und geliebt.

    Selbstredend mit Holzkarosse. Und die wurden bis in die Anfänger der 70er so gebaut.

    Da war der Karosseriebauer noch Schreiner.

    Im Morrisclub in D werden die Karossenhölzer noch nachgefertigt.

    Was soll schon passieren mit den Holzscheiben.

    Ich schlimmsten Fall steht der Wagen wieder schief. So what, wie Miles Davis und John Coltrane schon sagten.

    Alles halb so wild.

    Kann das funktionieren

    Hallo Andreas,
    carolus hat es im Prinzip schon beantwortet.

    Hier noch der technische Hintergrund falls nicht bekannt:

    Das Rücklaufventil MIT Blattfeder ist im Leerlauf IMMER geöffnet.
    Dadurch fließt der von der Pumpe zuviel geförderte Sprit über die Rücklaufleitung in den Tank und wird dort wieder "abgekühlt".
    Die Pumpe kann somit immer relativ kühlen Sprit fördern und die Dampfblasenbildung in der Zuleitung zu Vergaser ist gemindert bis ausgeschalten.

    Ab einer gewissen Klappenposition schließ die Blattfeder das Rücklaufventil.
    Der Sprit fließ nun nur noch in die Schwimmerkammer bis dort das Nadelventil über den Schwimmer evtl wieder zumacht.
    Mit der ganzen Dynamik dazwischen, die möglich ist.

    Fehlt die Blattfeder, wird IMMER ein Teil des Sprits zurück in den Tank gepumpt.
    Ob das bei mittlerer bis Vollast in der Schwimmerkammer ankommende Benzin reicht um ausreichend Sprit zu liefern
    wirst du auf einer kurzen Ausfahrt schon sehen. Könnte sein, dass das Rücklaufventil überbewertet ist.

    Sinn macht es prinzipiell.

    Ist ja auch schnell hin bzw. weggebaut.