Posts by aggiepack

    Rot it in der Tat einer der heikelen Uni-Farbtöne im Hinblick auf das Auskreiten und ohne vernünftige Versiegelung wird eine dauerhafte Abhilfe auch nicht möglich sein.


    Selbst auf den ersten Blick nahezu aussichtslose Fälle lassen sich zuweilen noch retten.


    http://www.autoblitz-mayer.de/aktuell/mercedes-190.html


    Es wäre Illusion zu glauben, daß sich derartige gravierende Lackschäden mit ein, zwei Durchläufen beseitigen lassen. "Wenig Zeit" ist genau das, was man hierzu gerade nicht mitbringen darf.


    Vernünftige Produkte für den Heimwerker gibt es hier


    http://www.meguiars-deutschland.de/
    http://www.petzoldts.de/


    Ansonsten erzielt man auch mit dem Produktprogramm von 3M für Autolackierbetriebe recht ordentliche Ergebnisse.


    http://solutions.3m.com/wps/po…=M6SQP5ZT1PbeBF5XVZ2N9Ggl

    Es ist bedauerlicherweise mittlerweile eine unschöne Tendenz in den Foren, daß Fragesteller fast schon unwirsch reagieren, wenn Fragen nicht innerhalb von 24 Stunden beantwortet sind. Das gilt umso mehr, wenn es sich um Fragen handelt, deren Antwort mit nicht allzu viel Spürsinn zu finden ist, wie etwa


    http://www.sternzeit-107.de/mo…251&mode=&order=0&thold=0


    Also wie bereits von den Vorrednern festgestellt:


    107 = Baureihe
    044 = 450 SL
    1= Linkslendkung
    2 = Automatik
    018023 = laufende Produktionsnummer


    R107 wurden ausschließlich in Sindelfingen montiert.

    Nach meinen Unterlagen ab Oktober 1989 Farbnummer 7167 (tiefdunkelgrau matt), nicht zu verwechseln mit 7164 (tiefdunkelgrau matt). Letzteres wurde nur bis März 1982 eingesetzt. 7129 (galinitgrau) wurde bei den diversen Baureihen zwischen März 1982 und Oktober 1989 verwendet.

    ... die Frage ist vielmehr, macht es auch Sinn und bewährt es sich in der Praxis.


    Diese Form der Modernisierung wird z.B. bei Mechatronik in Pleidelsheim gemacht (http://www.mechatronik.de), wenngleich ich es bislang nur bei Pagoden gesehen habe und auch die dann aufgerufenen Preise für diese Fahrzeuge weit jenseits der 100.000 Euro-Marke liegen. Bei AMG ist angeblich schon ein 300 SL mit mehr oder minder kompletter aktueller Technik einschließlich Fahrerairbag nachgerüstet worden.

    Es ist schon einmal ein großes Plus relativ exakt eingrenzen zu können, wo der Übeltäter sitzt.
    Ich vermute einmal, daß sich die Schaumstoffunterlage unter der Velourbespannung in den Türverkelidungen aufgelöst hat. Da gibt es dann nur eines: die Türverkleidung vorsichtig auseinandernehmen, den traurigen Rest, so er nicht schon völlig verkrümelt ist, von der Hartfaserträgerplatte mit einem Spachtel schaben und neu aufpolstern.
    Dann muß der Muff aus dem Bezugsstoff raus. Viele Geruchsentwicklungen sind auf Bakterien zurückzuführen, also muß diese Belastung beseitigt , und nicht nur mit irgendwelchen Parfümen überdeckt werden. Relativ gute Erfahrungen habe ich bei solchen Problemen mit Febreze Auto gemacht. Das eignet sich nur zur Neutralisierung von Gerüchen, nicht aber zur Entfernung von Verunreinigungen. Daher den Stoff lediglich einnebeln und nicht einweichen.

    Preise für Lackierarbeiten sind sicherlich regional unterschiedlich und hohe Preise sind kein Garant für gute Arbeit. Auch mag die jeweilige Auftragssituation eines Betriebes seine Preisstellung beeinflussen. Im Grunde reduziert es sich von derartigen Sondereffekten abgesehen auf zwei Fragen:
    Wie sieht das Werk aktuell aus?
    Wie soll es aussehen?
    Entscheidender Faktor ist dabei die Frage nach der erforderlichen Zeit. Über das Objekt wissen wir hier folgendes:„… Rohkarosse ist sandgestrahlt, geschweißt,Sikkaflex versiegelt und Rostschutzgrundiert-also noch Vorarbeiten(EP,Spachteln,Füllern,Lackieren) …“


    Vieles was in den Lackierbetrieben mit wohlmeinenden Vorarbeiten geradeder Oldtimer-Enthusiasten ankommt, macht die Arbeit für den Lackierer nicht einfacher.
    Bei komplett gestrahlten Karossen läuten eigentlich schon alle Alarmglocken. Wie die Anbauteile hier aussehen, wissen wir nicht. Allerdings ist die Oberflächengüte regelmäßig regelmäßig deutlich schlechter als bei irgendwelchen Neuteilen aus dem Regal. Andererseits ist auch der Umfang der Arbeiten relativ groß. Es muß in mehreren Abschnitten mit diversen wechselnden Abdeckungen gearbeitet werden:
    „… Klar steht bei der Lackierung das volle Programm an wie Innen, Aussen, Motorraum(Stehwände mit Klarlack)Kofferraum,Unterboden,Türen,Hauben…“
    Entsprechend hoch ist dann auch die Erwartungshaltung hinsichtlich der Flächigkeit und der Güte. Diese ist allerdings nur durch sorgfältige Vorarbeiten zu erreichen, die allerdings dann auch sehr zeitintensiv ist.
    Eine Lackiererei in einem Ballungszentrum muß zunächst in der Vorkalkulation mit einem Stundenverrechnungssatz von rund 80 EUR rechnen. Im Wege vereinfachte Kalkulationen rechnet man dann weitere 30 – 40 % des Arbeitspreises für Material. Diese Sätze sind auch nicht beliebig nach unten korrigierbar und auch nicht mit Begebenheiten vor 5 oder 10 Jahren vergleichbar. Die Preise für Lackmaterial – und was gerne übersehen wird, auch die für die Entsorgung von Lackierereiabfällen - sind überproportional gestiegen. Auch die Betriebskosten für die Heizung der Lackierkabine sind zwischenzeitlich ein deutlich spürbarer Faktor. An diesen Realitäten kommt keiner vorbei.
    Wenn man dies hier herunterrechnet, so sind in dem quotierten Preis lediglich rund 60 Arbeitsstunden kalkuliert. In dieser Zeit scheint mir das nicht machbar zu sein. Demnach sind in der Kalkulation bereits etliche Stunden mit Teilkostenansatz enthalten. Die Wunschvorstellung für einen Kostenrahmen von 3.000 – 3.500 EUR scheint mir daher eine betriebswirtschaftliche Illusion.

    Ich habe von diesem Unternehmen sowohl glatten wie auch gestreiften Woll-Velour nebst Kederband aus der Nachfertigung für eine komplette Innenausstattung gekauft. Der Erstkontakt war telefonisch und ich habe auch entsprechende Muster übersandt bekommen, da "mein" Farbton gerade nicht nachgefertigt wurde. Ich war zwar anfänglich ein wenig überrascht über die benötigte Mengen, allerdings stellte sich die Schätzung von Herrn Steenbuck nachher als sehr exakt heraus. Geliefert wurde zügig, vollständig und ordentlich verpackt. Der Sattler, dem das Nähen der Bezüge und Verkleidungen übertragen hatte, hat sich damals insgesamt lobend über die Qualität geäußert.


    Nach meiner Erfahrung daher ein kompetenter und zuverlässiger Lieferant für die Veloure als Meterware, für den es nach meiner Kenntnis gegenwärtig auch keine nachhaltige Beschaffungslternative gibt, wenn man mal von den gelegentlich auftauchenden Restbeständen absieht.

    Das Procedere unterscheidet sich nicht grundsätzlich von den anderen Motoren. Das WHB W108/W109 gibt für alle 8 Zylinder vor, das Hochspannungskabel aus der Zündspule herauszuziehen sowie Kabel vom Vorwiderstand abzuschließen.


    Drehen der Kurbelwelle mittels Ratsche an der vorderen Kurbelwellenschraube, nicht über das Nockenwellenrad


    Einlaß 0,10 (bei Temperaturen dauerhaft unter -20 Grad C 0,15)
    Auslaß 0,25

    ... und manchmal ist e-bay auch nicht die beste Bezugsquelle.


    Schichtdickenmeßgeräte, die ab rund 10 EURO angeboten werden, sehe ich sehr skeptisch und die Aussagekraft ist auch nicht höher als jene eines kleinen Magneten.


    Ich habe keines der oben abgebildeten Geräte je in der Hannd gehabt, die Produktbeschreibungen auf e-bay lassen mich jedoch teilweise schon erschauern. So hat das MBB10 Thickness Meter nach der Produktbeschreibung einen Meßbereich von 1,5 bis 200 mm. Das ist für Fahrzeuglackierungen völlig untauglich. Heutige Neuwagen haben teilweise einen Lackaufbau ab 75 µm, mehr als 500 µm - also 0,5 mm - sollten es in steinschlaggefährdeten Bereichen nicht sein. Beim Kofferdeckel oder auf dem Dach darf es auch mal mehr sein, aber irgendwo bei 900 µm ist auch da die Grenze erreicht. Das Gerät fängt also erst in einem Bereich zu messen an, wo keine vernünftige Aussage mehr über den Lackaufbau getroffen werden kann.


    DIe Meßwerte sind auch mit vernünftigen Geräten immer mit Vorsicht zu interpretieren. Eine Teil, welches eine Schichtdicke von 200 µm oder mehr aufweist, muß nicht zwangsläufig auf einen instandgesetzten Unfallschaden hindeuten. Ein solches Teil kann auch bereits in der Fabrik nachlackiert worden sein, etwa weil die Untergrundvorbereitung beim Schleifen oder die Entfettung unzulänglich war, die Lackfläche mechanisch beschädigt wurde oder schlicht und einfach der Metallicbasislack wolkig aufgetragen wurde.


    Da viele Gutachter und auch Lackierbetriebe Schichtdickenmeßgeräte haben, lohnt es sich allemal vor der eigenen Anschaffung zu fragen, ob man es sich nicht mal für einen Tag für die Untersuchung eines Fahrzeuges ausleihen kann.

    Ave,


    die Buchstaben nach der Farbnummer stehen für den Hersteller des Decklacks:


    G = Glasurit
    H = Herberts (Standox)


    Für eine Nachlackierung mit der ohnehin erforderlichen Farbangleichung ist der Unterschied sicherlich nicht so wichtig. Indessen, wer die Rezepturen studiert, wird feststellen, daß es hier bei den unterschiedlichen Herstellern gewisse Abweichungen gibt.