Posts by rgswa

    Hi Andy,


    nicht ganz so ernst nehmen bitte. Das Bild entstand auf mein AnweisungDas Model hat sich übrigens geweigert den Fuss an die Tür zu tun und selbst auf mein bitten, hat sie sich erst vergewissert das ich wirklich der Eigentümer bin und die Sohle sauber. Und auch konnte ich ihr versichern, dass die Tür in nächster Zeit sowieso austauschen werde. Trotzdem ist an der Tür nichts zu sehen.


    Fotografie ist im übrigen für mich die grössere und ältere Leidenschaft. Und ein perfektes Motiv oder eine Pose haben manchmal auch ihren Preis. Aber ein Aufruf zur Geringschätzung soll das sicher nicht sein.


    Hangover kann ich auch nicht gucken.


    BG Ralf

    Hm, gerade denke ich, so wie ich das Auto nutze, bleibt mir auch nur eine selbstgemachte Lackierung.

    Das würde auf die Dauer sonst zu teuer ;)


    Aber mit dem dem Glanz bin ich inzwischen ganz zufrieden...


    Äh, Namen machen es einfacher zu antworten und sind zudem hier sehr beliebt.


    Welche Türdichtungen des 111ers meinst du denn? Die oben an der A Säule und am Dach? Die braucht wirklich ein paart Chromleisten. Die vordere Dichtung wird einfach in den Schacht des Dreiecksfensters gesteckt und die hintere wird in eine Nut am hinteren Scheibenrahmen geschoben. Für die Dichtung im Dreiecksfenster musst du die Tür zerlegen und das Dreiecksfenster ausbauen. Die Abstreifdichtungen am Fenster werden von kleinen Klammern gehalten und lassen sich nur bei ausgebauter Scheibe montieren. Am Dachhimmel und an der unteren A-Säule gibt es noch eine Lederwulst die mit der gebogenen Chromleiste angeschraubt wird. Die untere umlaufende Türdichtung wird an der B-Säule und unten geklebt und an der A-Säule mit kleinen Kunststoffstiften gehalten. Da braucht es keine Leisten.


    Mehr Dichtungen an der Tür fallen mir nicht ein. Meine unteren Türdichtungen habe ich aus der Bucht. Die passten perfekt.


    BG Ralf

    Hallo zusammen,


    mein Motor ist wieder da. Also der alte den ich jetzt hab revidieren lassen. Gefühlt war der ein Jahr weg, aber hier hab ich gerade gelesen, das er erst seit Juni beim Motorenbauer war. Da mein Meister wie immer etwas überarbeitet ist, kommt das Coupe wohl erst wieder im Oktober auf die Strasse. Das ist auch gut so, denn das Cabrio muss bald für das neue Verdeck und Trockeneisstrahlung nebst neuer Versiegelung ins Trockendock.


    Ich werde berichten ;)


    BG Ralf

    Und nochmal Hallo.


    Ich hab mich nochmal mit dem Hitzeproblem am Kardantunnel beschäftigt und den Tunnel frei gelegt. Da war wirklich ein Loch das vermutlich für die Schaltkulisse gedacht war aber es fehlte jegliche Abdeckung. Also hab ich mir schnell aus einem Blechstück mittels meines speziellen Karosserieprofihammersets mittels 193252323 Hammerschlägen eine Art Haube mit Ausbuchtung gedengelt und die erstmal nur unter die hinteren Heizungkanäle geklemmt. Das reicht schon um die Hitze abzuhalten. Der Tunnel bleibt jetzt kalt. Ich werde das ganze noch mit einer Dichtung versehen und dicht verkleben.


    Aber, Problem gelöst - Prima!


    BG Ralf

    Moin zusammen. Was kümmert mich mein Gewäsch von gestern...


    Von wegen Haken dran. Im neuen Lack waren noch 5 Patzer die mich dann doch noch so sehr nervten, dass ich es nicht lassen konnte.


    Am rechten Kotflügel waren an zwei Stellen komische Punkte oder Bläschen die ich mir nicht erklären konnte. Jedenfalls hab ich den Kotflügel noch mal neu lackiert. Sie sind jetzt deutlich weniger, aber nicht weg - Mist! Ausserdem war unten eine kleine beule oder Welle auf der ich den Lack schon wieder durch poliert hatte


    Am linken Kotflügel hatte ich unten ein Kissen wie es entsteht wenn der Spachtel zu dick aufgetragen wird oder nicht richtig plan geschliffen. Das sah man nur wen das Licht direkt von oben kam aber dann nervte es mich. Also habe ich da noch mal aufs Blech runter geschliffen und neu aufgebaut. Ursache war wohl eine kleine Verformung am Blech die ich aber nicht beseitigen wollte aus Angst, das mir dann der Lack innen auch noch abplatzt. Immerhin war alles Rostfrei. Merkwürdigerweise war die neue Lackdose einen Touch dunkler und man sah den Übergang, also musste ich noch mal mit grossflächigem annebeln und Beispritzlack nach lackieren. Jetzt ist es aber gut.


    Die linke Heckflosse hatte ich einfach vergessen, von rechts und links lackiert aber nicht von hinten. So war da noch ein kleines Dreieck im alten Lack. Das war schnell gemacht.


    Am meisten Arbeit machte aber eine Stelle mitten auf der Haube. Ich hatte zwar nach einen ersten gescheiterten Versuch schon einmal alles bis aufs Blech runter geschliffen, aber irgendwie verformte sich die Stelle immer wieder. Ich vermute, das meine Geduld schuld war und der Filler nicht genug Trockenzeit hatte um auszugasen. So bilden sich dann Blasen unter dem Lack. Die Reparatur hat jetzt aber gut geklappt, da ich nicht bis aufs Blech runter musste. Ich hoffe das hält dieses mal.


    Im Moment bin ich noch dabei die Übergänge glatt zu schleifen und hoch zu polieren, aber ich bin da guter Hoffnung.


    Beim genauen hinschauen habe ich gesehen, dass das rechte Seitenteil nicht ganz so gewölbt ist wie die Tür. Und in der Tat ist das Blech an der B-Säule auch etwas gewölbt. Wahrscheinlich gab es da wohl mal eine Verformung die ich aber lieber eine Tages durch eine Anpassung des Bleches korrigieren werde und nicht mit Spachtel. Fälllt auch nur bei Streiflicht auf.


    Ich hoffe, das wars erstmal von der waldrändischen Lackfront.


    Wenn nicht, ich werde berichten.


    BG Ralf

    Hallo zusammen,


    gestern habe ich mit einem Freund, der seinen T3 für weit mehr Geld hat restaurieren lassen, als er Wert sein wird, unsere Lackierung verglichen. Auch er wollte ein Auto zum fahren und Geld spielte für ihn aber keine grosse Rolle, weil er mit dem Auto schon seit fast 40 Jahren um die Welt gereist ist.


    Da ich jetzt gerade für Lack sensibilisiert bin, gucke ich natürlich nicht mit meinem Alltagsblick. Sein Lackierer hat zwei mal nachbessern müssen und man hat sich wie ich erst, gemeinsam entschieden zwei Teile zu belassen weil da nichts dran war.


    Bei ihm sind einige Stellen sind nicht ganz glatt, ein Naht ist wieder gerissen und vor allem die alten Teile fallen ins Auge, da die neue Farbe nicht genau sitzt. Unten gab es noch zwei Nasen die man ja noch weg machen kann


    Bei mir ist eine Stelle an der Haube schon fast wieder durchpoliert und am Kotflügel gibt es ein paar winzige Löcher. An der linken Heckflosse habe ich ein hinteres kleines Dreieck einfach vergessen zu lackieren. Haube und rechter Kotflügel mache ich dann im nächsten Sommer noch mal neu.


    Wir sind gemeinsam zum Ergebnis gekommen, das mein Lack vielleicht etwas besser ist als seiner - aber wenn dann nur minimal. Ich weis nicht was er bezahl hat, aber der Wagen war fast 8 Wochen beim Lacker und noch zwei mal für eine Woche beim nachbessern. Ich bin diesem Sommer jeden Tag gefahren und hab insgesamt auch nicht mehr Zeit aufgebracht als er. Für mich sind das die wichtigeren Punkte.


    Ich hab also meinen Frieden gefunden mit meinem Taxi und anschliessend noch mal meine liebsten deutschen Steuerzahler um ein Gutachten gebeten - alles in Butter!


    BG Ralf


    Hi Tom,


    das sich ein Drehzahlmesser verabschiedet weil man auf eine Kontaktlose Zündung umbaut, habe ich noch nie gehört. In meinem 250er arbeitet seit 50.000km ein elektronischer DZM mit einer ignition Zündung ohne Probleme. Das Thema ist hier umfangreich diskutiert und viele haben gute Erfahrungen mit der elektronischen Zündung, andere haben grosse Probleme damit.


    Der M130, also der 280SE müsste auf jeden Fall einen Abgang für einen mechanischen Drehzahlmesser haben. Das wäre für mich die erste Wahl. Einfach eine Welle anschrauben und ruhe ist. (Der Hauptgrund warum diese Auto überhaupt noch fahren ist ja das wesentliche fehlen von Elektronik)


    Ich hab sogar noch einen mechanischen Drehzahlmesser mit neuer Welle in der Ecke, aber generell sind die gut zu bekommen, anders als ein elektronischer.


    Fernthermometer geben oft aus, wenn man versucht das Armaturenbrett zu zerlegen. Reparieren ist da schlecht. Die Uhren sind meistens verharzt. Dann wird der Antrieb so schwer das die Schmelzsicherung durchbrennt. Das tauschen der Sicherung funktioniert dann immer nur kurz, weil die Lager einfach nicht mehr leicht genug laufen. Hier im Forum gibt es einen Kollegen, der saniert die gut für überschaubares Geld.


    Die Dimmer funktioneren zu 90% nicht mehr. Ist für mich aber nur ein Schönheitsfehler.


    BG Ralf

    Hallo Sebastian,


    bei meinen beiden 111ern läuft Wasser durch die Scheibenwischerwellen in den Fussraum. Je nach Verschleiss und Fettversorgung des Scheibenwischerwellen kommt da mehr oder weniger Wasser. Unten in der Mulde des Scheibenwischers ist ein Ablauf der über den Wasserkasten am Frischlufteinsatz entwässert. Der Ablauf oben ist sehr klein und verstopft schnell. Schlimmer ist es, wenn die Abläufe vom Wasserkasten im Motorraum verstopft sind und der ganze Kasten voll Wasser steht.


    Schau da mal nach.


    Viel Erfolg.

    BG Ralf

    Hi Tom,


    schönes Schätzchen. Ein seltener Flachkühler mit 6-zylinder. Der 68er müsste eigentlich hinten schon gelbe Blinker haben aber das wurde öfters mal gemischt. Die Felgen sind sicher Geschmackssache, insgesamt aber ein schönes Auto im offensichtlich guter Verfassung.


    Wie läuft er denn?


    BG Ralf

    Gestern ging es weiter mit dem Garagenprojekt. Die Kante oben ist jetzt kein Problem mehr aber unten schabt er noch mit dem Auspuff über den Boden. Nachdem ich die Blenden abgebaut hatte ging es zwar besser, aber gut auch noch nicht. Ich denke jetzt über eine verstärkte Ausgleichsfeder nach oder kann ich auch von einem Bogebein mehr Höhe hinten erwarten?


    Aber immerhin war er schon mal drin ;) juhu!


    Beste Grüsse


    Ralf


    forum.mercedesclub.de/wcf/index.php?attachment/59123/

    Hi Ralf


    der Fred ist nun ja auch schon lange genug und seit etwa der halben Zeit denke ich mir: irgendwann wird er sich doch entschliessen, die Karre neu (und evtl andersfarbig) lackieren zu lassen.

    Ich habe auch diverse Lackierversuche hinter mir und irgendwann fand ich, dass es den Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis nicht wert ist.

    Auf deinen Bildern sieht alles top aus und ich denke, du hast sicher Geschick dafür. Wir wissen aber alle auch, dass man eine Lackierung nicht aufgrund von Digitalbildern beurteilen kann. Ich kann mir schon vorstellen, dass bei Licht und in Echt betrachtet Unzulänglichkeiten vorhanden sind, die einen umso länger nerven, je länger man sie anschaut und je mehr Arbeit man investiert hat.

    Nun lass mal sacken, fahr den Winter und im Frühling sieht die Welt vielleicht anders aus.

    Hi Paul,


    ich hab ein Auto gekauft das einen extrem schlechten Lack hatte und an dem man sich nur aus 10 metern Entfernung erfreuen konnte. Risse im Leder, Holz mit Abplatzern, Stump und matt. Ich wollte nie eine Perfektion schaffen und die Patina erhalten. Das ist mir gelungen, denn zu gut darf mein Daily nicht werden, sonst hab ich Angst. Da wohnt ein Hund drin und das Auto steht ständig auf Parkplätzen und an Strassenrändern. Der neue Spiegel ist schon wieder hin, weil ein Radfahrer daran hängen geblieben ist. Das ist in Münster normal.


    Ich glaube das das jeder kennt. Man sieht bei den eigenen Projekten immer nur die Fehler. Beim Lackieren ist es etwas mit mir durchgegangen. Zum Schluss wollte ich den perfekten Lack, die glatteste Fläche das glänzendste Finish. Hätte ich ihn zum Lackiere gegeben und ihn so zurück bekommen wäre ich zufrieden. Vielleicht werde ich eines Tages doch die Haube ganz lackieren und den rechten Kotflügel neu und das Ende der Flosse das ich wohl einfach vergessen hab und mich daran erfreuen, das der Rest eigentlich wirklich gut geworden ist.


    BG Ralf

    So, Haken dran.


    Die 200 Euro Waldrandlackierung aus der Spraydose ist erstmal beendet. Extreme Mängel und Patzer springen mir jetzt ständig ins Auge. Gut, ausser mir fällt das keinem auf und alle um mich rum sind beeindruckt vom Ergebnis - Pfft!


    Irgendwie hab ich mich entschieden alles noch mal matt zu schleifen und hoch zu polieren. Jetzt, mit der Erfahrung würde ich alles bestimmt besser machen wenn ich es gleich noch mal machte. Aber, er sieht jetzt so aus, und so muss er auch über den Winter.


    Keine Lust mehr - erstmal!


    BG Ralf



    Du meinst es gäbe jemanden, der die serienmässigen, billigen Standartlampen der teureren, aufpreispflichtigen Luxusleuchten vorzieht?


    Ich kann mir das kaum vorstellen :cool::P


    BG Ralf

    Hallo Ralf,


    schönes Ergebnis.. man kann ja REWE to Go auf dem Kofferdeckel gut lesen. Ich denke Du wirst Ihn jetzt auch nicht mehr andersfarbig lackieren wollen wie ursprünglich geplant, oder?

    Vielen Dank Ingo,


    final ist das noch nicht entschieden, aber die Chancen für eine andere Farbe sind erheblich gesunken, vor allem jetzt wo ich weis welchen Vorteil ein Unilack hat. Ausserdem gibt es schon eine Bürgerinitiative in der Nachbarschaft die sich in das beige verguckt haben.


    Ich kann ja nur hoffen das das Ergebnis so bleibt und nicht doch irgendwann wieder etwas hoch kommt. Wenn das so kommt, wäre ich aber mit der Farbe fertig ;)


    BG Ralf

    Mist,


    nachdem ich am Vormittag die rechte Seite noch mal matt geschliffen und poliert habe, reizte mich doch der Gedanke fertig zu werden. Der Waldrand den ich zum lackieren bevorzuge, war mal wieder von Liebespaaren belegt. Also musste ich an einen anderen Spot flüchten um, geprägt vom Mut der letzten Erfolge, jetzt doch auch endlich die Heckklappe zu lackieren, das letzte Teil im altem Lack. Auch die zweite Wahl, ein Modellflugplatz war belegt und so musste ich auf einen Strassenrand am Seitenweg ausweichen.


    Nach dem demontieren der Schriftzüge war ich froh, das angefangen zu haben denn darunter war tatsächlich Rost. Also schliff ich bis aufs Blech runter und baute den Lack neu auf.


    Ich bin fast ein bisschen stolz auf mein Werk da jetzt wirklich alle Teile neu lackiert sind und auch wenn ich mit der eimnen oder anderen Stelle noch nicht 100%tig zufrieden bin, finde ich es insgesamt recht gelungen - für eine 120 Euro selbst gemacht Kiste...


    Ja ich weis, nicht professionell, nicht perfekt, aber für mich äusserst befriedigend. ;)


    BG Ralf


    Hallo Thorsten,.


    das klingt ja sehr ärgerlich. Ich hatte auch das Problem, das sich im Lack tausende Pickel befanden. Keine Ahnung wie die entstanden sind. Ich vermuteten ein Parkplatz unmittelbar neben Flex- oder Schweissarbeiten aber der Lackierer von dem ich das Auto gekauft habe glaubte das das immer wieder durch kommen kann oder weil es ein Ami war, ein Thermolack der Grund ist und er deshalb nur Garantie auf eine Neulackierung geben könnte wenn man alles bis aufs Bleck blank macht und komplett wieder aufbaut. Das wäre dann in jedem Fall 5stellig.


    Dabei habe ich nicht Angst um das Geld (Ich weis ja das das viel Arbeit und viel Zeit ist wenn man es richtig macht) vielmehr fürchte ich die Zeit die das Auto weg ist, die ungesehenen Probleme die es immer gibt und den Ärger den man hat mit den Reklamationen hat.


    Ich musste auch wirklich einige Produkte probieren bis sich alles miteinander vertragen hat. Das kann ein Lackierer ja nicht in der Form. Der lackiert das ganze Auto am Stück und man weiss nach Wochen, Monaten oder Jahren ob es hält.


    Ich habe einen Bekannten, der rollt seine Autos mit 2k Lack. Hinterher schleift er die Oberfläche glatt und poliert auf Hochglanz. Und, das sieht richtig gut aus. Mit meinen jetzigen Erfahrungen würde ich glauben, das das genauso gut geht.


    Es geht also noch schlimmer als Waldrand mit Schäferhund und Sprühdose ;)


    BG Ralf


    PS: Der Bauer dem das Land gehört auf dem ich geduldet werde, zeigte mir letztens ein Blech am Heck seines Treckers, das mächtig zu rosten begann: "Kannst du da watt machen?". Wir haben das kurzerhand abgebaut, er ist pflügen gefahren und ich hab das Blech schnell blank gemacht, mit Rostschutzgrund grundiert und schwarz lackiert (Elfenbein hatte ich auch angeboten). Dank einer Aufhängung an der Lackiereiche trocknete das alles extrem schnell an der Sonne und als das Feld fertig gepflügt war, konnten wir das Blech schon wieder anschrauben. Ich gehe davon aus, er duldet mich noch etwas länger an seinem Wald ;)

    Hallo zusammen,


    gestern dachte ich, ich hätte es fast bis auf den Heckdeckel den ich mal ausbauen will um ihn stehend zu lackieren.


    Die Fahreseite ist jetzt gut, die Tür habe ich gestern noch mal gemacht da sie aus irgendeinem Grund dunkler war als der Rest (Der gerettete Hefeteig). Am Lampentopf waren noch zwei blöde Pickel, als musste der Kotflügel auch oben noch geduscht werden. Bis auf ein paar Läufer die ich gestern Abend schon raus machen konnte hat das sehr gut geklappt.


    Aber rechts dachte ich die Tür wäre noch so gut, das sie bleiben kann wie sie war. Ich hatte gehofft, ich muss die Tür dann nicht auseinander nehmen um den Griff ab zu bauen. Die Tür mit ihren Alugewinden ist mir nicht geheuer für die ständige Demontage.


    Aber so wie es aussieht ist mir der Farbunterschied zu deutlich so das ich da auch noch mal ran muss. Und auch die kleinen Pickel, die hier vorher kaum auffielen, sind jetzt im Vergleich zum glatten Rest nicht mehr zu dulden.


    Aber, es wird...


    BG Ralf


    Ich ziehe wirklich den Hut vor euch. Da wirke ich mit meinem Waldrandpfusch ja wirklich ein wenig faul.


    Respekt! tolle Arbeiten.


    Ingo, deine Haube lässt sich aber auch jetzt noch von einem guten Lackaufbereiter glatt bekommen, das dürfte kein Problem sein.


    BG Ralf

    Moin Ralf,


    hier mal ein Bild von meinem Wagen nachdem er vom Profi lackiert wurde... die Spiegelungen sehen aus wie'n Bild von VanGogh. Nach Drohbrief vom Rechtsanwalt hatt er die ganze Karre noch mal lackiert. Der sollte mal zu Dir an den Waldrand kommen und zusehen was man für tolle Ergebnisse mit Sprühdose und polieren erzielen kann. Ich glaube ich probiere es das nächste mal auch selber... die Motorhaube sieht nämlich immer noch sch..ße aus. Glückwunsch zu Deiner Arbeit!


    Hi Ingo,


    das ist wirklich enttäuschend. Ich mach das aus ein paar Gründen selbst. Zum einen war der Lack sowieso auf. Stellenweise bis auf die Grundierung durchpoliert und übersäht mit kleinen Pocken. Ich denke er stand mal lange neben einigen Flex oder Schweissarbeiten. Dazu noch gestrichen, gesprüht bemalt in allen Schattierungen von beige. Die Fahrertür hatte Rost und vorne gab es drei ominöse Löcher.


    Ich hatte also nichts zu verlieren, versaut war es eh und da ich aus der Coupelackierung ja schon mächtig Mut mitbrachte.


    Ich würde übrigens auch wenn ich eine Lackierkabine hätte, weiter am Waldrand lackieren. Zum einen ist das mein Daily, der MUSS abends wieder fahren, darum mach ich das gern scheibchenweise. Ausserdem bin ich gerne draussen. Warum sollt ich mich in eine kalte Halle setzen, wenn ich auch draussen in wunderschöner Umgebung an der Sonne sein kann? Zudem habe draussen immer einen Luftzug der dafür sorgt das ich das Auto nicht immer komplett abdecken muss sondern einfach immer gegen den Wind sprühe. Aber das beste ist einfach die Sonne, denn nichts trocknet de Lack besser als UV. Und wenn mir zu viele Insekten in der Umgebung sind, fahre ich den Lack einfach trocken.


    Das wird auch meine Methode bleiben, alleine wenn ich daran denke das der Coupe schon seit einem halben Jahr vor sich hin gammelt, nur weil angeblich der Zylinderkopf noch nicht vom schweissen zurück ist. Ich hab für sowas keine Geduld.


    Allein der Aufwand den richtigen Lackierer zu finden, (was bei mir dank der Hilfe leber VDH Kollegen kein Problem war) dann die Vorbereitung! Alles so zerlegen, das nichts dabei kaputt geht. Das dann so zu archivieren, dass man auch alles wieder zusammen bekommt. Dann einen Transport zum strahlen, damit auch unten und in den Radhäusern alles gut wird. Dann wieder den Transport zum Lackierer, auf das Ergebnis warten und hoffen das es ungefähr so wird wie erhofft. Dann der Transport zurück in die Halle in der ich dann alles wieder zusammen bekommen muss ohne das dabei am Lack was passiert und wenn, dreh ich durch. Ich glaube das einmal abgesehen vom Geld mein Weg der erheblich zeitsparendere ist und ich zudem jeden Tag fahren kann. Aber am meisten reizt mich der Gedanke, das ich jederzeit wieder nach lackieren kann wenn zum Beispiel mal wieder ein junger Boxer am Auto hochspringt um sich das Hundemädchen auf der Rückbank genauer anzuschauen. - das entlastet vor allem meinen Kardiologen erheblich.


    Was dein Werk angeht, das ist schon grosses Kino, alles bis aufs Blech runter zu semmeln, Respekt! Aber auch für den Lacker ist das kein einfaches Ding, bis alle Flächen stehen, alles fluchtet und passt. Inkl. der Wartezeiten bis alles wieder trocken und eingefallen ist. Wie lange hat das denn gedauert?


    Ich hoffe dein Baby wird noch wie du es Dir wünscht.


    BG Ralf

    Hallo zusammen,


    ich berichte hier mal etwas weiter zu meiner Lacksanierung da ich gerade ein paar neue Erfahrungen mache.


    Die Fahrertür gefiel mir noch nicht, da ich trotz gefühlter Glätte immer noch, je nach Licht, eine Welle erkennen konnte. Perfekt glatt wurde die nie. Also habe ich alles noch mal mit grobem Papier geschliffen und ohne Druck den Exzenterschleifer eine gefühlte Ewigkeit über die Fläche gleiten lassen. Nach gefühlten Stunden habe ich mich dann getraut die Fläche noch mal zu lackieren. Jetzt hatte ich zwar das Gefühl, die Fläche ist glatt, aber der 2K Lack war wohl nach drei Tagen (soll max 48 Stunden)

    nicht mehr OK und der Lack sah aus wie Hefeteig. Matt, stumpf, picklig und apfelsienig - Mist!


    Also beschloss ich den Lack noch mal durchtrocknen zu lassen um ihn ggf noch zu retten. Bisher hatte ich damit keine guten Erfahrungen aber...


    In der Zwischenzeit habe ich mich wieder an die zwei Problemstellen an der Haube gemacht. Die hatte zwei Sternförmige Lackabplatzer die vermutlich auf Beschädigungen von unten zurück zu führen sind. Die ersten Versuche, das mit Filler und 1 K Lack zu übertünchen und überzupolieren gingen schief. Nach ein paar Tagen waren die Löcher wieder da. Also habe ich es bis auf das Blech runter geschliffen und mit 2K Feinspachtel und 1 K Lack wieder aufgebaut. Aber auch ewigem polieren sah man die Übergänge. Also alles wieder runter und mit mit dem neuen 2 K Lack überlackiert. Auch da blieben die Übergänge sichtbar.

    Im dritten Versuch habe ich jetzt nochmals die Fläche eingesprüht, aber diesmal mit Beispritzlack (Eine Sprühverdünnung) die ganze Haube eingenebelt. Jetzt sah man keine Übergänge mehr, da die der Beispritzlack die Farbe zum Rand so verdünnt, das die Übergänge verschwinden. Schön war es aber immer noch nicht, schon weil die Haube insgesamt nicht mehr schön war und der Lack verschlissen.


    Also beschloss ich die Haube komplett wieder matt zu schleifen mit 1200er, 2000er, 3000er, 5000er und 10.000er Nassschleifpapier (Mehr und feinere Stufen wären besser, weniger geht nicht!). Vor mir hatte ich eine komplett homogene seidenbmatte Fläche die ich dann leicht mit einer Exzenterpoliermaschine und Feinschleifpaste und Hochglanzpolitur (ich verwende 3M, hab aber keinen Vergleich zu anderen Marken). Nach eine halben Stunde polieren hatte ich eine hochglänzende Haube bei der man nicht mehr erkenn kann wo ich beilackiert habe und wo nicht - Hurra.


    Auf die gleiche weise habe ich dann auch den Hefeteig an der Tür bearbeitet - und siehe da Tada! perfekter Hochglanz.

    Mist, aber noch glänzender und glatter als die eigentlich gut lackierten Kotflügel. Also hab ich die auch schweren Herzens mattgeschliffen und wieder hochpoliert - auch perfekt, geht doch. Also gehts jetzt erstmal rund ums ganze Auto nur die Heckklappe sorgt noch für Respekt.


    Es ist immer ein tolles Gefühl wenn man weis wie man ein Problem angeht und mit welchen Mitteln man zu einem perfektem Ergebnis kommt. Der Aufwand ist überschaubar. Bis jetzt habe ich 4 Dosen 2K Lack verbraucht und eine halbe Füllprimer. Das wäre zusammen keine 100 Euro, aber auch die Schleifscheiben und Polituren sind nicht billig, standen aber schon im Regal.


    Beim Coupe war das deutlich schwieriger. Metallic wird gern wolkig und streifig, schon wenn man die Dose im falschen Winkel hält. Und mit dem Klarlack ist das beiarbeiten eben nicht so einfach, aber das nacharbeiten für Läufer und Oberflächen passt genauso.


    Zwischenfazit ist auf jeden Fall, das man Unilacke sehr gut selbst sanieren kann. Es ist halt einfach eine sehr zeitfressende Arbeit vor allem die Vorarbeiten. Ich gebe noch den Rat dazu unbedingt eine Flasche Nitroverdünnung zur Hand zu haben, da der Sprühnebel schon mal macht was er will.


    Leider hatte ich noch nicht das Licht um gute Bilder vom Finisch zu machen, die liefer ich aber noch nach - verprochen!


    BG Ralf


    Hallo Ulli,


    mit Querstrebe meinst Du die Vorrichtung an der HA -mit den 2 Gummipuffern - um diese - übertrieben gesagt - nach links oder rechts zu verschieben?

    Wenn ja, gibt es eine Grundeinstellung für die Querstrebe:)

    Mir hat dazu ein VDH Kollege aus Nottuln eine Lehre geliehen. Danach sass die Achse aber genau richtig trotz Schieflage.

    Hallo Josef,


    nach rund 1000km Fahrt hat sich das mit dem Schiefstehen deutlich relativiert. Ich kann aber noch mal nachmessen. Er steht jetzt gefühlt vorne zu hoch womit ich aber leben kann wenn er so in die Garage passt.


    BG Ralf

    Hallo zusammen.


    Falls es jemanden interessiert wie ich meine Vortags Pfusch wieder glänzend pfusche, dachte ich, ich zeige mal kurz wie ich Lackfehler löse.


    Weil gestern es zu kalt war und auch zu hektisch ist es mir gestern nicht gelungen den Lack gleichmässig aufzutragen. Um die Orangenhaut zu bearbeiten ist es noch zu früh. Der Lack braucht am besten eine Woche Trocknungszeit um hart genug zu sein. Bei praller Sonne (UV) manchmal nur Stunden. Die Läufer und Nasen konnte ich aber heute schon entfernen. Ich benutze dafür einen Lackhobel mit dem man ohne Druck die betroffenen Läufer abhobelt. Im Grunde ist das eine daumengrosse Feile mit Klotzgriff. Einige benutzen auch Klingen oder kleine Schleifsteine. Ich hab nur den und komme damit zu dem gewünschten Ergebnis.


    Anschließend habe ich die geglättete Fläche noch mit Schleifpaste leicht poliert. Die Glanzpolitur erfolgt nach dem Durchtrocknen in ein paar Tagen. Das ganze dauerte ca 15 Minuten.


    Wenn so was nervt, einfach sagen.


    BG Ralf