Das ultimative Mercedes-Classic-Quiz

  • also niwoh hatten se ja alle, die T-modelle ;) [und dazu dann auch die entprechende leuchtweitenverstellung]
    könnte mir vorstellen dass dessen ölkreislauf komplett angepasst wurde und das system mit höherem druck arbeitet - hatte mal mit was durchaus vergleichbarem ne nummer größer zu tun, 500SEL kombi mit spezialaufbau für filmkäfige vorne+hinten. neben rädern der gepanzerten version wurde auch die hydropneumatik in der *versuchsabteilung optimiert, dazu war ein betriebsdruck von mindestens 100 bar erforderlich, um arsch nebst heckkäfig, besatzung und material hochzubekommen


    wenn's das nicht ist fällt mir nur der tacho ein mit anderer wegstreckenkonstante, was aber vielleicht auch in verbindung mit kürzerer übersetzung und ebenfalls fuffzenzöllern kompensiert sein kann (als beispiel "230.6 lang")

    • Official Post

    Ich stelle fest, ich muss wohl lösen:


    Auflastung beeinhaltete:
    --> Andere Federn und Dämpfer
    --> Räder 185 R 15 mit dem jeweiligen Geschwindigkeitsindex S oder H
    --> größerer Doppelmembranbremskraftverstärker
    --> kräftigerer hinterer Stabilisator
    --> kürzere Achsübersetzung


    Quelle: Rohde/Sirup - Mercedes W123 - Seite 79


    Da Ralf ja wenigstens die kürzere Achse wusste, ist er nun dran.

  • moin! auch schon so früh auf?
    interessant, wieder was dazu gelernt.
    munte,
    stefan

    „Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana." - Groucho Marx

  • äusseres unterscheidungsmerkmal 200/200D W123 bj. 1981 mit jeweils typenschriftzugentfall ist was?! :rolleyes:


    wem's zu einfach ist dem kann ich gerne nochwas nachschenken: :whistling:
    als kind besaß ich einen matchbox KTW binz / heckflosse lang. beigelegt war eine trage mit aufgeklipster roter "decke". filmkenner sind hier im vorteil, vermutlich stammte die idee zu dem spielzeug aus einem james bond abenteuer :D was ich nun gerne alternativ zu frage 1 genannt bekommen würde (filmtitel)

  • Die erste Frage ist mir zu leicht - "piece of cake". Ich nehm' die zweite:


    "Thunderball" Beweis


    Was habbich jetz' gewonnen? Becker Mexico Vollstereo Autoreverse Cassette? Hab doch letztens son Bild gesehen, da standen die Ladenhüter haufenweise rum, ungenutzt ... :D


    "Arm und schlau wählt links, arm und dumm wählt rechts." (3Sat-Kabarett)

    Edited once, last by Matthew_Powers ().

  • ...war meine frage doch wohl zu leicht, aber für's nächste mal wird's dann nen tacken schwerer :)

  • Ich happ ein Mecker Bexico gewonnen!!


    So, hier kommt ne neue Frage: Was ist ein prinzipbedingter , eher im "Physikalischen" zu suchender Vorteil der Luftfederung gegenüber der Hydropneumatique? Gemeint ist nichts, was Richtung Kosten geht, also Anzahl Bauteile etc. oder sowas wie "mitter Luftfederung könnt' man während der Fahrt die Reifen schneller aufpumpen". Gesucht ist also ein Vorteil mit Bezug auf das, wozu die Federung nun mal da ist.



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    Edited 2 times, last by Matthew_Powers ().

  • Hallo allerseits,
    Hallo MP,


    so auf die Schnelle tippe ich mal, dass der Vorteil von (Voll-) Luftfederungen eben der ist, dass ein kompressibles Medium zum Federn verwendet wird anstelle so ein komisches Gedöns mit Membran und einer inkompressiblen Flüssigkeit.
    Ohne jetzt genau die Funktionsweise und den Aufbau einer hydropneumatischen Federung im Kopf zu haben würde ich sagen, dass es unter Umständen günstiger sein kann, wenn man beim Einfedern bzw. Annähern an den Anschlag immer "noch etwas Luft" hat (anstelle die Membran zu überlasten oder irgendwie auf Block zu gehen).
    Vieleicht gibt es auch noch weitere Vorteile den Wärmehaushalt des Systems betreffend - bei einem gewissen "Luftdurchsatz" aufgrund von kleineren Undichtigkeiten verschwindet sicher auch die eine oder andere Wärmeeinheit.



    Stahlgefederte Grüsse,


    Markus

  • ...aber grundsätzlich haben die meisten luftfederungen aus dem hause * neben physikalischen vorteilen noch eine entscheidende xxxxxeinheit *winkmitzaunpfahl*


    bitte den letzten passus zum thema "wärmehaushalt" streichen, diese gebrüder gab's bis 2001 noch auf dem 1000,-DM schein ?(



    stickstoff und hydrauliköl gehören getrennt
    ralph

  • hallo,
    ich tipp einfach mal so ins blaue ..... Bei Luftfeder habe ich beim Eeinfedervorgang kaum Masse (=Luft) zu bewegen, bei der Hydraulik eben ein wenig mehr. Damit habe ich dann ein sensibleres Ansprechen der Federung. BMW hat zumindest mal so Ihre Alufahrwerke bei den 3er und 5er angepriesen...


    Alfons

  • Also, noch ist "kalt" ... (wie war das in som Finnen-Witz: "Minus 75 Grad. Der Weihnachtsmann verläßt den Nordpol." LINK )


    Hinsichtlich ungefederter Massen: Ich hab im Tabellenbuch nachgeguckt, die Benzsche HPF hat einen gesamtes Ölvolumen von 5 Litern für die ganze Federung, vermutlich zu wenig für einen merkbaren Effekt. Der Gedanke hat aber direkt mit Federung zu tun. Die Hydropneumatik besitzt übrigens einen besonderen, ingeniösen Charme dahingehend, daß diese nicht nur federt, sondern auch für Servolenkung und Bremse verwendet wird, bei letzterer sogar mit weniger Verzögerung als die servoluftdruckunterstützten, soweit mir bekannt. Auch Beckenbauer könnt' sich hier zu Wort melden: "Und die Dämpfung ist auch noch drin."


    Nach wie vor die Frage: Wie federn die Anlagen im Prinzip, und was könnt' beim Aufbau mit reiner Luft der Vorteil sein?


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  • bei der hydraulik brauchst du ein zusätzliches Federmedium wie eben Stickstoff in den speicherkugeln, weil öl eben inkrompressibel ist, bei der luft hast du all in one weil luft selbst durch kompressibilität fedwert und öl nicht.
    Damit ist die federkraft bei luft systemdruckabhängig, bei öl hast du einige federspeicher mit voreingestellten fixdrücken die man durch ölbeaufschlagung weiterverändern kann.
    nebeneffekt: druckveränderungen pflanzen sich im hydraulischen medium spontaner und stärker fort
    luft kannst du auslassen wo du willst, öl musst du rückführen
    hydraulik erlaubt kleinere bauform mit grösseren drücken...
    um eine gute regelpräzision zu erreichen musst du mit den steuerelementen bei luft ganz dicht an die arbeitselemente ran sonst wirds unpräzise, was die hydraulik da inkompressibles medium weniger tangiert...
    bei luft kann es zu kondenswasserbildung kommen und damit zu einfrieren...
    mediumsverlust bei luftfederung ist ökologisch unbedenklich, für luft brauchst du keinen vorratstank....

    Edited once, last by Alex Jeitler ().

  • die luftfederung bring erhebliche dynamische vorteile, beispiel schärferer fahrstil mit 600 pullmann in S-kurve:


    in beiden bälgen der VA [dem einzelnen balg der HA ist die dynamische belastung egal] liegt im normalfall der selbe druck P(x) an, ebenso druckgefälle P(max) [aus speisung druckbehälter] zu P(x), das hauptregelventil in abhängigkeit von belastungsart (kurve - innen / aussen) erzeugt somit nun eine beabsichtigte druckdifferenz [ventileinlass aus druckgefälle tank - ventilauslass atmosphäre und umgekehrt] in der vorderen bälgen und reduziert somit den kurvenneigungswinkel


    gehe mal davon aus das die volumina in den bälgen konstant bleiben

  • Es haben sich jetzt einige tieeef in Gedanken versenkt und viel Zeit mit Überlegungen verbracht - aber der Weihnachtsmann ist immer noch nicht wieder zu Hause am Nordpol, neinnein ...


    Bei der Luftfederung bleibt beim Beladen das Volumen in den Federbälgen konstant, dafür ändert sich die Luftmasse.
    Bei der Hydropneumatique bleibt beim Beladen die Luftmasse konstant, dafür ändert sich aber das Luftvolumen; der "Luftbereich" in den Kugeln wird bei Belastung immer mehr zusammengedrückt, nachgefördert für Niveauausgleich wird mit Öl.


    Wenn die Autos nach dem Verhalten bei "Leergewicht" und "vollbeladen" untersucht werden, stellt man fest, daß die Luftfederung immer die gleiche Schwingfrequenz hat, das Auto schwingt "leer" und "voll" gleich. Die Hydropneumatik dagegen wird mit zunehmender Belastung härter (und schwingt dann schneller, mit höherer Frequenz). Autos mit Luftfederung "fühlen" sich also - unabhängig von der Beladung - einigermaßen gleich an (heißt aber nicht, daß die auch in der Kurve immer noch gleich schnell sind).


    Deswegen der Hinweis "physikalisch", es geht um Federraten, Massen und Volumina. Bei Stahlfederung ändert sich bei Belastung nix an der Federrate, das Auto wird schwerer, fühlt sich auch subjektiv behäbiger an, die Schwingfrequenz wird länger. Deswegen kombiniert man bei einem Niveauausgleich anner Hinneraxe Stahlfedern mit zusätzlichen hydropneumatischen Federn; denn diese Kombination führt ebenfalls wieder zu einigermaßen gleichem Schwingverhalten (entsprechend gleichem "fühlbarem" Fahrkomfort), und: Man beschränkt sich beim Niveauausgleich meist deshalb auf die Hinterachse, weil bei Beladung das meiste eben auf die Hinterachse geht, und nur der kleinere Teil auf die Vorderachse; das Einsacken wg. 150 Kilo nimmt man in Kauf, dafür baut man rundum keine komplett neue Federung ein (heute haben sich die Kosten für Luftfederung augenscheinlich drastisch reduziert).


    Leider, leider hat jetzt keiner gewonnen. Deshalb hier ne leichte Frage - das braune Auto ist ein ...? Und das rote ist ein ...? (Wirklich leicht! Schnelle Antworten mit wenigen Buchstaben führen zum Erfolg!)



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    Edited 6 times, last by Matthew_Powers ().

  • guten morgen liebes forum :)
    der rote ist ein SL und der braune ein SLC, erkennbar am gefälle heckdeckel ;)


    nun aber bitte nochmal zur vorherigen frage zurück - um es also auf den punkt zu bringen: stahlfederung hat eine lineare (und keine konstante), hydropn. und luftfederung eine progressive federrate - auf den sachverhalt mit massen und volumina hätte ich auch selber kommen müssen ;)


    "Die Hydropneumatik dagegen wird mit zunehmender Belastung härter... ". ich denke das wird die luftfederung ebenfalls [durch höheren druck im system/bälgen] - allerdings wird hier der federweg beibehalten [kompressibilität] was die hydro nicht oder nur sehr bedingt im vollen belastungsfall umsetzen kann




    aasch hu - zäng ussenander
    ralf

  • Hallo R.,


    Du hast gewonnen! Der Kofferdeckel beim SL ist nach innen, der vom SLC nach außen gebeult. Kennich erst seit kurzem, guck' mir 107 ja auch nicht unbedingt immer genau an ... :D


    Ansonsten: Bei Stahlfederung bleibt die Federrate gleich, die Masse wird bei Beladung größer - die Schwingung langsamer. Bei Luftfederung nimmt die Masse bei Beladung zu, die Federung wird aber genau im "rechten Maß" härter, sodaß die Schwingfrequenz wieder gleichbleibt. Bei Hydropneumatik stellt sich heraus, daß bei Beladung die Federrate überproportional zunimmt, deswegen wird die Schwingung schneller, die Frequenz kürzer, und die Federung für die Besatzung härter, der Fahrkomfort prinzipiell schlechter. Und deswegen kombiniert man eben vorrangig was Hydropneumatisches mit Stahl; Bogemat genauso wie die spätere ölpumpengespeiste Niveauregulierung bei Benzens.


    "Arm und schlau wählt links, arm und dumm wählt rechts." (3Sat-Kabarett)

  • guuuten morgen,


    bin wieder zu spät für die arbeit - schei'segal - aber das hier hat schliesslich vorang!! ;)


    da wir uns in der vorvorgangenen schönen frage die zähne ausgebissen haben bleiben wir doch bei den bälgen:
    wieviele schaltsackbälge gab es über den kompletten produktionszeitraum für den /8 (manuelle mittelschaltung)? diese gespensterfrage geistert hier seit jahr + tag mit regelmäßigkeit immer wieder durch die foren und ist auch schon im oberen mittel des schwierigkeitsgrades anzusiedeln


    wem das zu schwer ist eine alternative:
    welche innenraumfarbe hat der "grosse mercedes" aus "falcon crest"?! [achtung, fußangel!]


    dalli_dalli
    ralph



    ahhh - da kommt mir ne schöne idee: kennt wer noch dalli-klick auß'n 70er jahren mit hans rosenthal??

  • Hallo Ralph,


    zu "Falcon Crest" fallen mir 2 Mercedes Fahrzeuge ein: Angela Channing ließ sich im 600er chauffieren und Chase fuhr ein W123 T-Modell. Demnach müßte der "Große Mercedes" nach dem Du gefragt hast der 600er sein.


    Im Vorspann taucht der 600er auf und Angela läßt die Seitenscheibe sinken. Ich meine hinter ihr rotes Leder erkannt zu haben.


    Gruß,


    Tobias

  • ...woll'n wer das mal gelten lassen :)


    hi tobias,
    leder hellrot ist richtig, du bist dran!


    viele grüße - ralph

  • ... UND? Wieviele Schaltsackbälge gibt es denn nun? 3? ?(


    Alexander.

    Mit funkelnden Sternen in den Augen, Alexander.



    ... & MIT DEM GUTEN STERN AUF ALLEN WEGEN UNTERWEGS -(auch nachts) :cool:

  • moin!
    auch wenn die frage schon in richtung falcon crest (nie gehört und nie gesehen, klingt wie reich und schön, oder sowas!
    :whistling: ) beantwortet wurde, waren es glaube ich 4 schaltsäcke:
    - faltenbalg früh mit kleinem loch für chromschalthebel
    - faltenbalg spät mit größerem loch für umschäumten schalthebel
    - schaltsack früh für langen umschäumten schalthebel
    - schaltsack spät für kurzen umschäumten schalthebel
    bin gespannt auf die nächste frage,
    stefan

    „Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana." - Groucho Marx

  • Hallo zusammen,


    danke für die Stabübergabe. Zugegeben, es ist nicht ganz so ehrenhaft den Zuschlag zu erhalten, weil man eine Daily Soap der 80er besser kennt, als die Schalthebel des Strich Achters, aber fast alle /8er mit denen ich in der Vergangenheit zu tun hatte, hatten Lenkradschaltung oder Lenkradautomatik.


    Also dann, "damit's endlich weitergeht", nochmal eine Flossenfrage von mir - diesmal nicht ganz so spezifisch wie beim letzten Mal.


    Im angehängten Bild sehen wir die vordere Leuchteinheit einer S-Flosse.


    Einfache (?) Frage: Wieviele Glühbirnen sind da drin und welche Funktion haben sie?


    Und auch gleich eine Alternativ-Frage aus dem TV-Bereich hinterher: Im Film "Die Profikiller" (The Hit) von 1984 fahren vier Leute quer durch Spanien in einer weißen Heckflosse. Wieviel verschiedene Autos setzte die Filmcrew mindestens ein und wie unterscheiden sich die Fahrzeuge?


    Viel Spaß beim Rätseln.


    Schönen Gruß - Tobias

  • ...zu den "alten säcken", kaum geahnt dass keiner drauf kommt und die hellrote verlegenheitsfrage genommen wurde :(


    serie 0.5 früh (eckiger faltenbalg, glatte struktur)
    serie 0.5 ebenfalls mit kleinerer konsolenaussparung [runder f.b., g.s.]
    serie 1 größere konsolenaussparung [rund, g.s.]
    serie 1 [plastik mit struktur]
    serie 2 spät [schaltsack ohne "balg"]

  • moin!
    da kann man mal wieder sehen, das sich in unserem quiz über jahre "zugezogenes" wissen doch erheblich verbessern lässt!
    das mit der kleinen konsolenaussparungund den eckigeren faltenbälgen bei den ganz frühen 0,5ern und denr zweiten variante wußte ich nicht.
    bei den späten /8ern gabs aber einen kürzeren schalthebel mit entsprechendem schaltsack, oder nicht?
    ich habe mehrere dutzend strichachter gehabt zum fahren und schlachten und dieser kurze schalthebel bei 75/76ern ist mir mehrmals aufgefallen!
    oder ist dort nur auf 123 umbegebaut worden?
    würd mich jetzt doch mal interessieren!
    schönen gruß und viel spaß beim weiterraten,
    stefan

    „Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana." - Groucho Marx