Das ultimative Mercedes-Classic-Quiz

  • Ich habe Jörg mal informiert

  • Jörg wird morgen eine Frage stellen

  • Was hat sich bei der Schaltung von Rückfahrscheinwerfern Ende der 1950er Jahre für alle Personenkraftwagen geändert und warum?


    Mfg Jörg

    PS: HaWa und Frank Kellewald dürfen nicht antworten... denen habe ich das schonmal erzählt...

  • Vermutlich, dass sie bei eingelegtem Gang leuchten, auch wenn das Fahrlicht nicht (!) eingeschalten ist?!


    Wen das die Antwort ist, dann haben das jedoch andere Länder länger beibehalten. Beispielsweise haben italienische 108/109er mindestens bis 1966 die Schaltung, dass Rückfahrscheinwerfer nicht leuchten, wenn das Licht aus ist.


    Grüße

    Markus

  • eine Vermutung ist, bis Ende der 50er Jahre gab es generell nur 1 Rückfahrlicht hinten links, ab den 60ern dann beidseits.

    Und der Rückfahrschalter war bei den frühen Mercedes zunächst am Schaltungsbock im Motorraum und kam erst später auf den Getriebedeckel

    mfg Carl

  • Das ging schnell...

    GLÜCKWUNSCH an Markus D. !!!


    Wir hatten früher einen 300d Bj.1960 bei dem die beiden Rückfahrscheinwerfer bei eingelegten Rückwärtsgang mit und ohne Fahrlicht funktioniert haben.

    Bei unserem aktuellen 300d Bj.1957 EZ 1958 leuchten Sie nur bei eingeschaltetem Fahrlicht und Rückwärtsgang.

    Das wusste nicht einmal der TÜV und hat uns lange suchen lassen!!!


    Mfg Jörg

  • Oh, dann muss ich wohl.


    Ich stelle zwei Fragen, da die erste eine etwas alberne Ratefrage ist. Es muss aber nur eine Frage gelöst werden, welche ist egal. Auflösung folgt frühestens morgen Abend.


    Ratefrage:

    Ich war öfters als Ferienarbeiter „beimdaimler“ (im Einzugsgebiet vom Werk wird das wie ein Wort gesprochen, daher absichtlich zusammengeschrieben). So auch 1998. In dem Jahr war ich bei den vorderen Querlenkern für die CLKs. Die fertigen QL mussten bevor sie verbaut wurden nichmals eingespannt werden, anschließend wurde eine Art Karosseriedichtmasse an das schmale Ende des QL gesprüht, dann kam der QL raus aus der Maschine und der nächste kam dran. Und das 8 Stunden lang. Um möglichst viel Geld in kurzer Zeit zu verdienen, war man natürlich auch samstags vor Ort. Schichtbeginn war morgens um 6 Uhr.


    Mit welchem Getränk wurde morgens um 6 Uhr in der Abteilung (das galt auch für die Ferienarbeiter) gestartet um „gut“ durch den Samstag zu kommen?



    Technikfrage:

    Wir sind in den 90ern. Es geht um A2024270228. Das Ding heißt Raste, kostet 4 Euro und ist in der Feststellbremse verortet. Die technische Funktion ist sehr überschaubar, aber warum existiert das Teil überhaupt?


    Viel Spaß,

    Markus

  • Die Raste hat die Funktion, beim erstmaligen Niederdrüchten des Feststell-Bremspedals dieses in seiner Stellung zu halten, und bei nochmaliger leichter Betätigung desselben, dann dieses wieder zu lösen.........


    Zu Frage 1 tippe ich mal auf ein Frühstücksbier..........

  • Das Getränk könnte eine heiße Schokolade gewesen sein und diese Raste sorgt dafür, dass beim Einmaligen Ziehen des Lösehebels, der Fußhebel mit einem Mal ganz zurück kommt. Das Ding wird vorgespannt und gibt den Fußhebel bis zur Ausgangsposition frei.

    --
    Hauptsache man ist gesund und die Frau hat Arbeit

  • zum Getränk: es ist das Nationalgetränk eines bestimmten Landes, die meisten Kollegen damals kamen aus dem Land


    zur Raste: die technische Funktion ist wirklich überschaubar, so überschaubar, dass die Feststellbremse auch perfekt mit einer defekten Raste funktioniert. Aber die Frage ist, warum wurde sie trotzdem verbaut?


    Grüße

    Markus

  • Ich rate mal:


    Tschechien

    Kofola

  • Tatarataaaaa! Ralf Du bist dran ;)

    Samstagmorgen um 6 Uhr wurde tatsächlich die Schicht mit einem Ouzo gestartet <X


    Und jetzt noch kurz zur Raste. In größeren Unternehmen gibts ja oft Diskussionen, dass der Vertrieb zu viel Einfluss in der Entwicklung hat, oder das Controlling zu sehr in die Produktion oder oder oder.

    In dem Fall hat die Entwicklung mal lustig vor sich hinentwickelt und fühlte sich berufen eine leise Feststellbremse zu entwickeln. Die Entwickler störten sich an dem typischen Klick-Geräusch beim Treten der Bremse, was wir seit dem /8 kennen.

    Also gabs eine Änderung an der Mechanik und die Bremse war ruhig. Allerdings wurde etwas entwickelt, was der Kunde gar nicht wollte. Die Kunden beschwerten sich, dass ihnen eine Rückmeldung beim Treten der Feststellbremse fehlt und somit wurde die Raste erfunden, die einzig die Aufgabe hat, das bekannte Klick-Geräusch zu produzieren.

    Bei mir ist derzeit am 210er die Raste gebrochen und somit habe ich derzeit die leise, aber voll funktionsfähige Feststellbremse. Glaub ich lasse das so, um den damaligen Entwickler zu huldigen :saint:


    Viele Grüße

    Markus

  • Zusätzliches Nerdwissen: diese Raste wurde später geändert, einfließend ab 09/2002 wurde die Raste zu einer gezogenen, statt geschobenen Raste. Das Bauteil wurde dann hellgrau statt schwarz. Es ist laut WIS tatsächlich IMMER zu prüfen, da spätere Umbauten nicht auszuschließen sind. Wichtig ist das für die Einstellwerte, so sind an frühen 211ern mit schwarzer Raste "5 Rasten" der korrekte Einstellwert, bei geschobener nur noch "eine Raste".

  • Hallo,

    da habe ich einfach mal ins blaue geraten und dann das :huh: hätte ja nicht damit gerechnet das hochprozentiges genehmigt war, erklärt aber auch so manches Montags Auto ;)


    Ich habe mal in meinen Unterlagen gestöbert und unten stehendes Bauteil gefunden, welches sicher nicht nur im 107er sondern auch in anderen Baureihen zu finden ist. Für die Hardcore Schrauber mal einen winzigen Ausschnitt, den ich dann erweitern werde.


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    Viel Spaß beim raten