Reparaturanleitung Servolenkung

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  • Reparaturanleitung Servolenkung W108,0109, 110, 111

    Hallo,
    die Arbeiten an der Servolenkgetrieben gehören zu den absoluten sicherheitsrelevanten Arbeiten und sollten aus Haftungsgründen nur von Fachkräften ausgeführt werden. Ich rate daher z. B. ein AT Servolenkgetriebe von AI zuerweben. Flosskeln 73 Seite 78.

    Mit flossigen Grüßen
    Heinrich Brunemann

    vdh-Regionaltreff Osnabrück
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    18

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  • HeinrichB schrieb:

    absoluten sicherheitsrelevanten Arbeiten


    sorry aber wenn du ein rad nicht richtig dranschraubst.... ist das auch sicherheitsrelevant.... :!: :!: :!:
    bei allem was wir machen kann was passieren...das sollte man nie vergessen und ich glaube wir haben alle schonmal glück gehabt :!: :!: :!:
    ich habe es schon ein paar mal gemacht ..... man sollte nur schauen, dass man den kugelumlauf in einem rauszieht... das ist nämlich eine riesenfummelei... im wbh ist eine anleitung drin.... es gibt auch welche im i-net....
    ja ich weiß ich bin der buhmann.... sorry aber ich konnte nicht anders
    Gruß Christoph
  • Also, ich habe das Getriebe schon wieder eingebaut und es funktioniert perfekt - natürlich nur durch die gute Beschreibung von Benzfeti! Vielen Dank, hat mir sehr geholfen!
    Von Heinrich B. habe ich eine Rempler bekommen, da ich mich an solche komplizierten Sachen traue. Meine Meinung dazu: lasst die Finger von solchen Operationen wenn ihr nicht wenigstens ein paar Grundkenntnisse habt. Er konnte ja nicht wissen, das ich Schlosser bin...
  • Servolenkungsabdichtgeschichte

    Hey gummiftl

    Habe das selbige Problem mit meinem W108. Frage : War die Zerlegung und der Zusammenbau eine dolle

    fummelei ?

    Muß mein Lenkgetriebe auch neu abdichten. Ebenso die Servopumpe.

    Wie lange hast du für die Aktion gebraucht ?

    Die Anleitung vom Benzfeti hab ich aufm Rechner und bin auch vom Fach.

    Grüße Rainer ?(
    Rainer 280SE 4.5
    "Das Leben ist zu kurz um poplige Plastikautos zu fahren !!!! "
  • Inkl. Ein- u. Ausbau habe ich ´nen knappen Tag gebraucht. Der Lenkhebel war meine größte Sorge, aber mit einem guten Abzieher geht das wohl. Pass mit den Kugeln auf, bei mir sind sie natürlich rausgefallen. Habs aber trotzdem wieder zusammen bekommen. Wichtig ist auch die Reihenfolge beim Zerlegen und Zusammenbauen, aber das hat ja Benzfeti gut beschrieben. Viel Glück!
    Ralf :thumbsup:
  • gummiftl schrieb:

    Pass mit den Kugeln auf, bei mir sind sie natürlich rausgefallen
    hehe... ja ist ganz klar das passiert beim ersten mal. :whistling: ...ich habe ja nicht umsonst so oft genau darauf hingewiesen...das fand ich die schlimmste fummelarbeit die kugeln in den umlauf zu bekommen.....
    was ich glaube ich noch vergessen habe.... das erhitzen des ringes macht man am besten im wasserbad...:P
    auch ich möchte hier öffentlich nochmal darauf hinweisen, dass man schon wissen muss, was man da macht.... sonst kann es auch mal ins auge gehen....
    Gruß Christoph

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Benzfeti ()

  • In den Foren geistert immer noch der Mythos herum man könne die Dichtungen wechseln ohne die Kugeln neu einfüllen zu müssen. Wenn man alle wechseln will kommt man um das Herausdrehen der Schnecke gar nicht herum.

    Habe beim Abdichten meines Lenkgetriebes damals Videos gemacht, allerdings bisher noch nicht geschnitten. Trotzdem vorab ein Screenshot: Die Dichtung (Pfeil) im Deckel zu wechseln erfordert, dass man ihn von der Lenkwelle abnimmt, was ohne Herausdrehen nicht möglich ist. Allerdings wird das Einfüllen den Kugeln aus meiner Sicht überschätzt - vor allem dann, wenn ich es beim ersten Versuch schaffe. Damit sie nicht herausfallen schmiert man etwas Fett in das kleine Bogenrohr. Evtl. noch besser ist der Magnettrick den Michael (?) in seiner Mercedes-Scheune beschreibt:

    Mercedes-Scheune: Lenkgetriebe warten

    Viele Grüße,

    Thomas
    Bilder
    • lenkgetriebe_w111.jpg

      161,06 kB, 1.020×804, 407 mal angesehen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von perlhuhn ()

  • Hallo Volker, vielleicht helfen dir auch diese Bilder vom W110 Servo Lenkgetriebe.

    Jedenfalls der untere Dichtring sollte sich nach entfernung der Sprengring leicht tauschen lassen.

    Gruesse Mathieu
    Bilder
    • afdichtringen servo stuurhuis.jpg

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    • DSC03488.JPG

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    • DSC03489.JPG

      302,21 kB, 1.080×810, 333 mal angesehen
    • servo sturhuis.jpg

      289,4 kB, 1.080×810, 556 mal angesehen
    Freude am fahren - Mercedes Benz
  • "perlhuhn" schrieb:

    In den Foren geistert immer noch der Mythos herum man könne die Dichtungen wechseln ohne die Kugeln neu einfüllen zu müssen. Wenn man alle wechseln will kommt man um das Herausdrehen der Schnecke gar nicht herum.

    Hallo Thomas,

    das ist richtig, dass die Schnecke raus muss. Es ist bei mir zwar schon 5 Jahre her, aber die Kugeln sind dabei nicht rausgefallen. Ich war wohl vorsichtig genug. Die 2 größten Knackpunkte bei der Reparatur sind das Abziehen des Lenkstockhebels und das Einstellen des Reibwerts beim Zusammenbau. Alles andere ist nur eine Riesensauerei. Meine Empfehlung: Das Gehäuse des Lenkgetriebes sollte man bei der Gelegenheit säubern und gleich nett lackieren.
    Viele Schraubergrüße, Dr-DJet Volker



    Fast alles zum 107 SL/SLC: Sternzeit-107 sowie zu D-Jetronic und Zündung aller Hersteller: oldtimer.tips
  • Hallo,

    wie bekommt man den Lenkstockhebel ab? Bei meinem Ponton - bei w111 wird's nicht anders sein - haben meine mittelgroßen Abzieher jämmerlich versagt. Mein befreundeter KFZ-Meister sagte, es geht nur mit einem speziellen Abzieher vom. Mercedes, den er sich hierfür leiht. Gibt's noch eine andereLösung?

    Udo
  • Nichtschwimmer schrieb:

    Hallo,

    wie bekommt man den Lenkstockhebel ab? Bei meinem Ponton - bei w111 wird's nicht anders sein - haben meine mittelgroßen Abzieher jämmerlich versagt. Mein befreundeter KFZ-Meister sagte, es geht nur mit einem speziellen Abzieher vom. Mercedes, den er sich hierfür leiht. Gibt's noch eine andereLösung?

    Udo


    Nein, es geht nur mit einem ordentlichen Abzieher und ggf. Einsatz von Wärme. Mein Abzieher ist zweiarmig, wobei die Arme mittels Bügel fixierbar sind, damit die Klauen nicht vom Hebel herunter rutschen können. Da man den Abzieher zur Entfernung des Lenkhebels schon ordentlich unter Spannung setzen muss, rutschen die Klauen andernfalls gerne ab. Keine Ahnung, ob der originale Abzieher auch so gebaut ist.

    MfG
    Maik
    Bilder
    • Abzieher.jpg

      76,21 kB, 800×444, 306 mal angesehen
    "Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten, allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren"
    (Gottlieb Daimler)
  • Hallo,

    das kann ich bestätigen. Der Abzieher muss gut unter den Lenkhebel greifen können und einige Gewalt aufbringen können. Den Luxus der backenfixierung habe ich nicht, ich war also mit einem normalen Zweiarmabzieher erfolgreich. Es hat einen mächtigen Knall getan und die Brocken sind durch die Gegend geflogen, als er endlich runterkam.
    Viele Schraubergrüße, Dr-DJet Volker



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  • meine Dreiarm-Abzieher waren zu dünn, da hat sich nichts getan. Außerdem sind die Krallen immer wieder abgerutscht. Habe dann einen Abzieher für Kugelgelenke nur auf einer Seite angesetzt:

    Auf den ersten Blick ist das keine gute Idee, weil sich der Arm dann auf der Welle verkantet und schon gar nicht mehr runtergeht. Die Lösung bringt aber auf der entgegengesetzten Seite mit mäßigen Hammerschlägen in Zugrichtung zu hämmern. Die Kombination aus Impuls auf der einen Seite und Zug auf der anderen hat den Arm mit recht dosierter Kraft von der Welle gezogen. Es gab auch keinen Schlag sondern ging eher mm-weise.

    Viele Grüße,

    Thomas