Fahrverbote für Oldtimer mit H-Kennzeichen

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  • Fahrverbote für Oldtimer mit H-Kennzeichen

    Hallo zusammen,

    ich bin über einen Bericht in der Auto Bild Klassik gestolpert.
    Dort schreiben die, dass der allgemeine Schnauferl-Club Fahrverbote für die Autos der 90er in Umweltzonen fordert, weil die ja auch bald 30 Jahre alt werden.
    Das finde ich erst mal ziemlich scheiße, dass ein Oldtimer Club Oldtimer denunziert.
    Dann fiel mir auf, wer der Präsident des Clubs ist und das verkündet hat: Rudolf Köper.
    Den kenne ich noch aus einigen JHV´s und wenn ich mich recht erinnere, ist der nicht gerade mit großen Ehren gegangen.
    Was für ein.....

    Hier der Bericht
    https://www.autobild.de/klassik/artikel/fahrverbote-fuer-oldtimer-h-kennzeichen-14495585.html

    Markus
  • Oh ja, der Herr K. hatte schon immer eine besondere Gabe - ich sage nur nicht für was 8|
    Ohne den ASC in der Tiefe zu kennen, meine ich jedoch, daß er dort nur Präsident einer Landesgruppe ist und nicht des Clubs im Allgemeinen.

    Der ASC fand die Aussagen des Mitglieds wohl auch nicht so prickelnd, zumindest haben sie versucht sich auf Ihrer Homepage davon zu distanzieren.


    Grüße
    Markus
  • Ich habe mal kurz den Artikel quergelesen. Eine "Schwemme" von Golf 3 etc. sehe ich nicht, wenn nur solche Autos das H-Kennzeichen bekommen, die es auch verdient haben vom Zustand her.

    Zudem kommt noch, daß sich zumindest bei der Steuer viele Benziner schlechter stellen mit dem H-Kennzeichen. Mein 230TE wird 2021 30 Jahre alt, aber H-Kennzeichen? Nö, da zahle ich ja mehr und mit grüner Plakette bin ich immer noch gut dabei in Sachen Umweltzone. Also handelt es sich wohl hauptsächlich um die älteren Diesel. Aber wie viele sind das dann wirklich, die da in Frage kommen. Vom Zustand her und ob die dann überhaupt die Zufahrtsmöglichkeit in eine Umweltzone benötigen?

    Grüße

    Tom
  • Darüber war auch im SPON zu lesen.
    Herr K. hat seine persönliche Meinung kundgetan und nicht als Sprachrohr des Vereins fungiert, so die spätere offizielle Stellungnahme.
    Herrn K. könnte bewegt haben, dass seine Spezies offenkundig den natürlichen Gang aller irdischen Dinge geht und Begeisterte „richtiger“ Oldtimer - also nach Herrn Ks Lesart eher Vorkriegsmodelle - aussterben. Da kann man schon mal in Versuchung geraten, auf die Jungen mit ihrem „modernem Gerümpel“ zu schiessen.
    Ganz von der Hand zu weisen ist die „Schwemme“ allerdings nicht.

    Ich vermute, dass in der nächsten Zeit von Old- und Youngtimerbesitzern Viel Sensibilität und Nerven gefordert sein werden. Die Feinstaub/NOX- und Tempolimitdiskussion zeigt überdeutlich, wie sehr das Ansehen und die Akzeptanz des Autos und des Individualverkehrs abnimmt. In diesen Sog geraten wir ebenso. Da es hauptsächlich emotional geführte Diskussionen sind, ist sich aufregen wohl ähnlich zwecklos wie argumentieren.

    Ich meide Innenstädt mit dem Auto ohnehin, mit dem Oldi erst recht.
    Gruß
    Paul

    The post was edited 1 time, last by Bernardo ().

  • Bernardo wrote:


    Ich meide Innenstädt mit dem Auto ohnehin, mit dem Oldi erst recht.
    dto. , ...und wenn es denn so sein sollte, dann geb ich mein Geld eben nicht mehr in der Stadt aus. Dem Einzelhandel in den Städten geht es ja eh prächtig.
    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

    "Das Beste oder nichts?" "...ist immer noch besser als gar NICHTS"

    mercedes(affe)gehrmann-privat.de
  • Der guten Ordnung halber, hier der Link zur Klarstellung des Präsidenten des ASC zur nicht abgestimmten und autorisierten Einzelmeinung eines Herrn K.:

    asc-schnauferlclub.de/der-asc/news

    Für alle als Screenshot zum drauflicken:


    Wir kennen den Herrn und können daher über seine privaten Motive Vermutungen anstellen.
    Spannend ist aber zu lesen, dass das Präsidium sich zu einer Relativierung dieser Einzelmeinung eines Regionalpräsidenten nach der viralen Verbreitung bemüßigt fühlte.
    Schöne Grüße aus H
    Frank

    Der Trend geht zum Fünftbenz...




    vdh-Regionaltreff Region Hannover
    jeden 3. Freitag ab 19.00 Uhr im
    Wildschütz Ronnenberg
    Bauernwiesenweg 7a
    30952 Ronnenberg
  • Stimmt, über die Motivation kann ich auch nur spekulieren :)

    Übrigens. In irgend einem Schuber habe ich noch die erste Ausgabe der Motor Klassik. Mercedes 300 SL Flügel, Porsche 356 Carrera und Jaguar E-Type waren die besprochenen Autos. Zu dem Zeitpunkt war noch keiner 30 Jahre alt und er E-Type gerademal 10 Jahre vom Markt.
    Also damals bestenfalls Yountimer oder junger Gebrauchter...
    Gruß

    Uli aus S
  • Uli aus S wrote:

    Übrigens. In irgend einem Schuber habe ich noch die erste Ausgabe der Motor Klassik. Mercedes 300 SL Flügel, Porsche 356 Carrera und Jaguar E-Type waren die besprochenen Autos. Zu dem Zeitpunkt war noch keiner 30 Jahre alt und er E-Type gerademal 10 Jahre vom Markt.
    Also damals bestenfalls Yountimer oder junger Gebrauchter...
    Den 170er den ich als Avatar habe, hat mein Vater 1965 gekauft, 15 Jahre alt, einiges an Rost, innen gut gebraucht aber er wollte den Wagen haben, weil er ihm neben seinem Isabella Coupe wegen der alten Form gefiel, ein Oldenburger Auto war, und hat ihn wieder herrichten lassen.
    Der Wagen stand nach dem Kauf auf dem Platz, wo auch seine Kunden parkten.
    Vaters Mutter dazu: Mensch Uwe, schmeiß doch endlich den Müll weg, was sollen denn die Leute denken...

    Tja, und heute...

    Grüße

    Tom
  • von wegen Einigkeit und Recht und Freiheit: Einigkeit = Oldtimer gegen Youngtimer, SUV gegen Oldtimer, Fahrverbote für die Einen, Diesel sind eh alle schlecht, Elektro gegen Verbrenner: Recht (Sicherheit) = war gestern, heute weiß kein Mensch mehr , was er sich für einen Gebrauchtwagen kaufen kann, wo ihm vielleicht morgen schon von dieser Exorzistentruppe per Gerichtsbescheid Fahrverbot verhängt wird. Enteignung ist jetzt Recht. Von Freiheit braucht eh Keiner mehr sprechen angesichts dem Thema Fahrverbot! Zu Recht hat unser werter Verkehrsminister Angst vor einem Gelbwestenaufstand ala Frankreich. Ich wäre dabei...zb. bei so einer Aktion, wie sie die Taxifahrer in Madrid wegen Uber veranstaltet haben. Warum bleiben alle Diesel nicht einfach mal in einer Großstadt zur Hauptverkehrszeit vor einem Fahrverbotsschild mit laufendem Motor stehen. Nur mal so... als praktischer Vorschlag anstatt nur Reden und Schreiben von freiwilliger Selbstbeschränkung und so einem Quatsch. Jetzt fällt dieser Hampelmann der Szene auch noch in den Rücken. In vorauseilendem Gehorsam die Kilometer für Oldtimer begrenzen? Oder H-Kennzeichen aussetzen - Alles Bullshit. Aber Kohle weiter bis 2038....
    Der Ärger musste mal raus!
    Gruß Peter
  • Hallo zusammen

    Die s.g, Klarstellung machts ja auch nicht gerade besser. Die Fahrzeuge der Schnauferl-Krawattenträger sind bestimmt nicht alle rostfrei. Und wenn evtl. Umbauten, und davon gab es für die genannten Fahrzeige jede Menge, aus der Zeit sind, dann ist es auch hostorisch. Und was ist gut gepflegt. Solange die Fahrzeuge sicher sind kann es den Schnauferln doch egal sein?

    Da kriegst doch das Schnaufen...
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    Viele Grüsse

    Winfried

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  • Mal etwas provokant und anti-echokammrig:

    Ich glaube nicht an den linearen Verlauf der Alterswahrnehmung einer jeden Autogeneration, nach dem Motto „alle werden sie mal 30“. Ich meine damit nicht, dass manche Modelle „jung“ bleiben und es für diese aufgrund guten, zeitlosen Designs schwerer ist, als Oldtimer wahrgenommen zu werden, sondern generell die sich ändernde Konnotation des Begriffs Auto.

    Es dürfte grundsätzlich mit der Wahrnehmungsverschiebung weg vom faszinierenden, erfahrbaren Stück Technik&Design hin zu einem notwendigen(?) Übel zusammenhängen. Vielleicht kann man da eine sanfte Grenze irgendwo zwischen den 90er bis 00er Jahren erahnen.
    In der empörten und erregten Öffentlichkeit interessiert es immer weniger, ob die Karre 20, 30 oder 40 Jahre alt ist - Autos langweilen im besten Fall einfach, die meisten nervt‘s. Kaum jemand wird noch viel Verständnis für Sonderregelungen zum - seien wir ehrlich - reinen und offensichtlichen Privatvergnügen einiger Petrolheads haben. Nicht in dieser Zeit der wachsenden Polarisierung, Polemisierung und Autoschwemme mit all ihren Problemen.

    So gesehen kann ich die Sorge um die Wahrnehmung des H-Kennzeichens durchaus verstehen, wenn ich auch nicht den Lösungsvorschlag Herrn Ks unterstütze.
    Aber ich bin tatsächlich in Sorge um unser Hobby, da meines Erachtens nur wirklich Freude macht, was man teilen kann. Ich freue mich nämlich immer noch kindlich über begeisterte Blicke oder gereckte Daumen, sofern diese in die richtige Richtung zeigen.
    Gruß
    Paul
  • Da kann ich dem Paul nur, und leider mit einem „leider“, vollumfänglich zustimmen.
    Sind wir über kurz oder lang nicht mehr Bewahrer technischen Kulturgutes sondern nur noch Vertreter einer technischen Leidkultur - und sei es „nur“ in der allgemeinen Wahrnehmung der Nicht-Oldtimerfans?

    Eine derzeit oft geäußerte Ignoranz nach dem Motto „die hysterischen Ökos gehen mir doch am Arxxx vorbei, ich mache weiter wie ich will“ wird da auch nicht (lange) weiterhelfen.

    Fragt sich ebenfalls etwas beunruhigt
    Lutz
  • Mein kleiner Porsche, Mein 111er, mein T6 und mein Touareg... allen droht Fahrverbot. Meinen radfahrenden Nachbarn sind alle 3 zu wieder. Alle brauchen so um die 11 liter +- 1-2l. Der Touareg braucht seit dem Softwareupdate rund 2 Liter mehr... Ach ja, und ich esse Fleisch!

    Ich heize seit einiger Zeit mit Windgas von Greenpeace. Das ist pures Wasserstoff und emisionsfrei und für mich selbst, ein Ausgleich zum ungefilterten 250se.

    Ich überlege gerade, Heizverbote, Flugverbote und vor allem Kreuzfahrtverbote zu fordern. Das ist aber gerade nicht populär.

    Das jetzt jeder seine 30 Jahre alte Drecksschleuder aus der Massenpresse per H Kennzeichen zum Klassiker macht, gefällt mir auch nicht. Das H auf wirkliche Klassiker einzuschränken wird wohl unabwendbar sein, aber sachlich wird diese Diskussion nicht mehr werden.

    Ich bin Fahrer, kein Sammler, kein Investor... Wenn ich nicht merh fahren kann, bin ich raus!
  • rgswa wrote:

    Das jetzt jeder seine 30 Jahre alte Drecksschleuder aus der Massenpresse per H Kennzeichen zum Klassiker macht, gefällt mir auch nicht. Das H auf wirkliche Klassiker einzuschränken wird wohl unabwendbar sein,
    Na lieber Ralf

    Das ist dann doch a bisserl krass!

    So mancher W124- oder W201 Besitzer wird sich schön bedanken. Das sind ebenfalls Fahrzeuge die in grossen Stückzahlen vom Band liefen. Wo soll denn der Oldtimer-Nachwuchs herkommen? Nicht jeder kann sich einen Porsche oder 111 QP leisten. Der Einstieg ins Hobby erfolgt bei vielen über bezahlbare Fahrzeuge, und das sind nun mal die von den Schnauferln angeprangerten Marken und Altersklassen. Wenn technisch sicher, dann kann ein 30ig jähriger nun mal einfach mit H angemeldet werden.

    Leben und leben lassen. Auch die Oltimer Besitzer die über kleinere Budgets verfügen.
    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

    "Das Beste oder nichts?" "...ist immer noch besser als gar NICHTS"

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  • winfried wrote:

    rgswa wrote:

    Das jetzt jeder seine 30 Jahre alte Drecksschleuder aus der Massenpresse per H Kennzeichen zum Klassiker macht, gefällt mir auch nicht. Das H auf wirkliche Klassiker einzuschränken wird wohl unabwendbar sein,
    Na lieber Ralf
    Das ist dann doch a bisserl krass!

    So mancher W124- oder W201 Besitzer wird sich schön bedanken. Das sind ebenfalls Fahrzeuge die in grossen Stückzahlen vom Band liefen. Wo soll denn der Oldtimer-Nachwuchs herkommen? Nicht jeder kann sich einen Porsche oder 111 QP leisten. Der Einstieg ins Hobby erfolgt bei vielen über bezahlbare Fahrzeuge, und das sind nun mal die von den Schnauferln angeprangerten Marken und Altersklassen. Wenn technisch sicher, dann kann ein 30ig jähriger nun mal einfach mit H angemeldet werden.

    Leben und leben lassen. Auch die Oltimer Besitzer die über kleinere Budgets verfügen.
    Hallo Winfried, darum ging es mir nicht. Mich sprechen immer wieder Handwerker an, die ihren T3 oder sonst einen Transporter als H anmelden wollen, damit sie die Fahrverbote und Umweltzonen umgehen. Selbst UPS überlegt das und ich kenne sogar Taxis die darüber nachdenken. Für mich ist das Missbrauch. Mir geht es nicht um die geliebten Schätzchen die erhalten und gepflegt werden, sondern um Autos, die aus der Masse kommen und die Massenware bleiben und die eigentliche Idee des automobilen Kulturgutes nur benutzen. Wer seinen Golf nach 30 Jahren noch in gutem Zustand hält und pflegt, hat auch ein H verdient und meinen Respekt dazu.

    BG Ralf
  • @Ralf, sehe ich genauso als Missbrauch des H-Kennzeichens!
    Aber darum geht es nicht: mir klingt immer noch das Gejammer der Szene um fehlenden Nachwuchs für das Hobby Oldtimer in den Ohren. Das zarte Pflänzchen, das hier gedeiht, wird durch solche Aussagen wie die vom Schnauferl-Präsi im Keim erstickt. Mein Neffe findet halt den W201 und Golf I toll und erhaltenswert. Damit dürfte er dann in Frankfurt nicht mehr oder nur eingeschränkt fahren. Wollen wir wirklich dieser Generation die Tür vor der Nase zuschlagen?
    Davon ab, sind gerade die Autos der 90er qualitätsmäßig die besten, die je produziert wurde, zum großen Teil noch wirklich „Made in Germany" und ohne überflüssige Elektronik, und noch immer relativ einfach in Wartung und Reparatur. Es sind die letzte Generation von Autos, die noch keine fahrenden Rechenzentralen sind und auch deswegen sind sie absolut erhaltenswert und gehören hoffentlich in nächster Zukunft zur H-Gemeinde.
    Gruß Peter
  • Die Realität ist, dass der Anteil der Fahrzeuge, die es zum H schaffen, verschwindend gering ist. Selbst so Dauerläufer wie 201 und 124 oder auch Golf II schaffen es nur vereinzelt, 30 Jahre auf der Straße zu bleiben. Selbst hier in der Hochburg, dem Neckartal, sind 201 und 124 inzwischen selten. Erstserien, die überhaupt H-tauglich sind, sieht man kaum noch. Die Zeiten, wie vor 15 Jahren, als man an der Kreuzung stehend aus jeder Richtung einen S124 kommen sah, sind schon lange vorbei.

    Ich war letzte Woche in Aachen und war völlig geplättet, als ich an einem Nachmittag zwei Kadett E sowie einen Ford Sierra sah. Ist halt auch eine Studentenstadt...

    Von Schwemme möchte ich da aber trotzdem nicht reden, da ich in der Zeit noch ein paar hundert moderne Autos sah.
    Gruß
    Eberhard

    VDH in Stuttgart:

    www.vdh-stuttgart.de

    Wissenswertes zum Feinstaubwahnsinn:

    www.ikonengold.de/feinstaub
  • nordhorst wrote:

    Dachte immer, H-Kennzeichen und gewerbliche Nutzung schließen sich aus?
    Ja, schliesst sich aus, ...durch die blöde Fahrverbotswelle versucht wohl der eine oder andere Malermeister etc. schnell seine Lösung zu bekommen. Ob man z.B. bei einem alten T4 durch das H Kennzeichen viel Steuer oder Versicherung spart weiss ich nicht.

    Auf einen Gewerbebetrieb kannst Du hier bei uns in München keine H-Anmeldung machen. Wenige Ausnahmen für Werbezwecke oder Werkstätten könnte es geben.

    Allerdings hat es schon seine Charme seinen Oldtimer (wenn auch regulär und ohne H) auf die Firma anzumelden. Reparaturen und Wartung sind dann eben als Betriebsausgabe zu betrachten.
    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

    "Das Beste oder nichts?" "...ist immer noch besser als gar NICHTS"

    mercedes(affe)gehrmann-privat.de
  • EberhardWeilke wrote:

    Die Realität ist...
    ... halt leider in den Zeiten von massivster Überinformation und Medienschwemme diejenige, die im allgemeinen Mainstream dazu gemacht wird.
    Sachlich hast du schon recht, Eberhard.

    Aber auch wenn diese geringe Zahl der 30er eigentlich für die (reell gesehen unumgängliche) Umstrukturierung des Massenverkehrs absolut irrelevant ist,
    kann sie heute ganz einfach und ganz schnell instrumentalisiert und zum Problem und Politikum hochgeredet und -geschrieben werden.

    Und irgendwann ist die Debatte dann selbstverstärkend, auch wenn sie (wie diese ganze Dieseldiskussion) am eigentlichen Problem (dem ausufernden Verkehr in den Ballungsgebieten) vorbeigeht.
    So wie heutzutage jedes Sommergewitter gleich ein "Starkregenereignis" und jeder normale Winter gleich ein "Schneechaos" und eine "Kältewelle, die Deutschland fest im Griff hat", (bei durchschnittlich -7-8°C...), ist.
    Das wird dann ein Selbstläufer in der Wahrnehmung der Menschen.

    In Großstädten mag das etwas anders sein, aber entgegen der "gefühlten" (und durch die Medien Mantra-artig kolportierten) Stimmung und Situation kontra Auto/Diesel kenne ich eigentlich deutlich mehr Leute,
    die diese ganze Hysterie furchtbar nervt und eigentlich nur in Ruhe zu ihrer Arbeit und wieder nach hause fahren wollen. Und die sich durchaus auch über einen Oldtimer freuen können.
    Dazu jede Menge, denen alles scheinbar wurscht ist, Hauptsache das Auto wird nicht kalt, während Mutti beim Einkaufen im Supermarkt ist. Drum bleibt Papi drin sitzen und lässt den Motor laufen.
    Und: Nein, ich lebe nicht ausschließlich in meiner eigenen Petrolhead-Filterblase; zumindest versuche ich das zu vermeiden.

    Na ja, wir werden sehen.

    Vielleicht nehme ich heuer noch Soundfiles vom Sechsender auf, die ich dann auflegen kann, wenn ich das W111QP in ein paar Jahren auf Elektroantrieb umrüsten muss,
    um damit in die Ornbauer Umweltzone fahren zu dürfen... :D

    "Unruhige Zeiten, was?" (II. WO, U96) :rolleyes:
    Gute Grüße
    Uli

    "Spaltmaße sind überbewertet."