W180/220S Kein Zündfunke

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  • RoterBaron wrote:


    Vieviel Volt sollten denn an der Spule ankommen?
    Bzw. Wieviel Ampere, dann kann ich mir es selbst ausrechnen.
    Hallo Michael,

    ohne Vorwiderstand 12 Volt, Strom fliesst erst, wenn ein Verbraucher angeschlossen ist...

    MfG
    Maik
    "Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten, allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren"
    (Gottlieb Daimler)
  • So die Herren,
    wo sind eigentlich die Damen?


    Es war die Zündspule.
    Tausch des Kondensators hat nichts gebracht.
    Alter Kondensator ist wieder drin.

    Beim Tausch der Zündspule ist er sofort angesprungen.
    Ich habe den U-Kontakt noch mal auf 0,35 mm eingestellt.

    Eine Frage dazu:
    Der Unterbrecher hat gar keine Exzenterschraube.
    Gibt's das nicht mehr?

    Der hat nur die eine Feststellschraube und dadurch ist das natürlich ein bisschen Fummelei,
    da mir dem festziehen der Feststellschraub der Spalt wieder etwas vergrößert wird.
    Ich halte also das 0,3er Blatt rein und ziehe vorsichtig an.
    Danach habe ich ca. 0,35 mm.

    Sind die Exzenterschrauben out?

    Spannung am 15er Anschluss gegen Masse konnte ich mangels Multimeter noch nicht messen.

    Ich liefere den Wert nach.

    Vielen Dank für Eure Tipps.

    Viele Grüße
    Michael
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • RoterBaron wrote:


    Eine Frage dazu:
    Der Unterbrecher hat gar keine Exzenterschraube.
    Gibt's das nicht mehr?

    Der hat nur die eine Feststellschraube und dadurch ist das natürlich ein bisschen Fummelei,
    da mir dem festziehen der Feststellschraub der Spalt wieder etwas vergrößert wird.
    Ich halte also das 0,3er Blatt rein und ziehe vorsichtig an.
    Danach habe ich ca. 0,35 mm.

    Sind die Exzenterschrauben out?
    Nun, ich kenne nur die beiden Schlitze jeweils in der Grundplatte und der Kontaktplatte mit dem Amboss - da wurde es nur durch verwinden eingestellt.

    Michael
  • Hallo,

    hier die nachgelieferten Spannungen am 15er Anschluss der Primärspule.

    11,8 V ohne Vorwiderstand
    8,5 V mit Vorwiderstand

    Da der 15er Anschluss ja nur ein Durchschleifen des Pluspols der Batterie ist und dort die volle
    Batteriespannung anliegt, ist also auch nirgendwo anders ein Vorwiderstand verbaut worden.

    Wunder oh Wunder, was man nicht alles aus der Werkstatt bekommt.

    Nach Adam Riese fließen demnach durch Primärspule und Widerstand ca. 2,5 Ampere.

    Na dann hoffe ich mal, dass die Spule jetzt länger hält als 3-4 Monate.
    Jetzt frag ich mich noch warum der alte Vorwiderstand nicht verwendet wurde.
    Sollte dieser 0,9 Ohm haben, kann ich den ja wieder reaktivieren, oder gibt es mit denen schlechte Erfahrungen?

    Viele Grüße
    Michael
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • Hallo Hoffy,

    Naja, so war das nicht gemeint.
    Das war eher so gemeint, dass ich mir den nochmal genauer ansehe.

    Die Kontakte innen sehen ja ziemlich ranzig aus, was ja an sich kein Problem ist.
    Vielleicht ist er ja defekt.

    Ich werde mir den nochmal vorknüpfen und mal den Widerstand rausmessen.

    Was ich vom Forum eher wissen wollte ob es mit den alten Widerständen schlechte Erfahrungen gibt.

    Bruzelts die durch oder ähnliches?
    Der hat ja schon 60 Jahre auf dem Buckel der Kleine.

    Viele Grüße
    Michael
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • Hallo Michael

    Du kannst den Widerstand und die Kontakte natürlich reinigen um nicht noch durch Rost einen zusätzlichen Widerstand zu haben. Aber entweder ist so eine Widerstand durchgebrannt oder er ist es eben nicht. Ich persönlich habe eher mit neuen Bauteilen (Kondensatoren und Zündspulen) Probleme gehabt.

    Allerdings sollte Deine Vorwiderstand eingangsseitig die 12 Volt vom Zündanlasschalter bekommen, nicht von der Batterie, ...oder meintest Du das ohnehin so?

    Aber warum die Werkstatt den abgeklemmt hat wäre interessant. Ich würde nochmal kontrollieren, ob der Vorwiderstand einen Masseschluss hat. das wäre dann noch eine Erklärung wenngleich die Werkstatt diesen Vorwiderstand ja ersetzen oder reparieren hätte können anstatt die neue Zündspule zu gefährden.

    Aber Hauptsache sit ja, dass er wieder läuft.
    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

    "Das Beste oder nichts?" "...ist immer noch besser als gar NICHTS"

    w112 (affe) gehrmann-privat.de
  • Hallo Winfried,

    der originale Vorwiderstand muss schon vor Jahren stillgelegt worden sein.
    Siehe Bild oben.

    Ich habe ihn noch nicht näher untersucht. Das werde ich in den Wintermonaten mal machen.

    Im Wagen war eine alte schwarze Bosch Spule verbaut. Die war auch schon nicht an diesem Vorwiderstand angeschlossen.
    Weiß aber auch nicht ob die den Vorwiderstand auch gebraucht hätte.
    Augenscheinlich war die so alt als wäre sie noch vom Reichsspulenversorgungsamt geliefert.

    Die Werkstatt hat die alte schwarze Spule gegen die im Bild oben abgebildete Bosch Spule ausgetauscht und, trotz Hinweis auf der Spule,
    keinen Vorwiderstand verbaut.

    Warum? Keine Ahnung. Das kläre ich gerade.

    Zur Spannung: ja, so war das schon gemeint, der Zündanlassschalter ist ja auch nur ein Durchschleifen der Spannung.

    Vielen Dank
    Michael
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • Hallo,

    ich habe den alten Vorwiderstand nun mal zur Untersuchung rausgenommen.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten den Widerstand zu messen (Wert pendelte zwischen wenigen Ohm bis 300 kOhm),
    habe ich mal die alten Anschlussschrauben (Im Bild oben) gegen neuere getauscht.

    Und siehe da, 0,9 Ohm.

    Ich werde das Ding also reaktivieren.

    Weiß jemand wie ich die innere Einheit gewaltfrei rauslösen kann?

    Viele Grüße
    Michael
    Images
    • Vorwiderstand_3.jpg

      1.02 MB, 1,609×2,852, viewed 31 times
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • Hallo Hoffy,

    habe ich schon probiert. Da tut sich nix.

    Der Gewindestift in der Mitte scheint mit der Platine am Gehäuse vernietet zu sein.

    Oder der hat auch ein Gewinde. Lässt sich aber auch nicht bewegen.

    Und bei der Patina, will ich da keine großen Kräfte ansetzen.

    Kann jemand bestätigen dass das fest vernietet ist?

    Viele Grüße
    Michael
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • mach doch mal Foto von anderer Seite !!!
    Denk mir das die Schraube durch das Gehäuse geht und von der Außenseite umgebördelt ist.....wenn du das nicht richtig erkennen kannst, mal mit Dremel oder Drahtbürste den Rost abtragen.
    Plus geht rein kommt andere Seite wieder raus und Masse über Gehäuse.....obwohl die nicht wirklich gebraucht wird und damit es kein kurzen gibt den "Pappdeckel" dazwischen als Isolierung.
  • Hallo Hoffy,

    sind für mich wie beschrieben vernietet aus.
    Was ich natürlich nicht sehen kann ob dass Ding eine Innengewinde hat in das die Stiftschraube dann von der anderen Seite
    verschraubt wäre.

    Wenn das so ist, ist es stark "verbacken".

    Viele Grüße
    Michael
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    • widerstand_hinten.jpg

      997.27 kB, 2,569×1,525, viewed 27 times
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • Hallo,

    ich würde das Bauteil für mehrere Minuten in ein Ultraschallbad legen, ggf. mit einem guten Schuß Essigessenz (um den Rost etwas zu lösen).
    Danach alles dünn mit Kriechöl einsprühen, damit es nicht sofort wieder rostet.

    Und Schlitz- satt Kreuzschlitzschrauben ... :)

    Grüße
    Marc
  • So,

    einen Nachmittag später kann man das Ding auch wieder anschauen.

    Noch eine Frage:
    Wurden die damals so blank verbaut, oder waren die lackiert?

    Da war so eine Patina drauf, dass mir das nicht ganz klar ist.

    Der Deckel scheint auch aus Kupfer zu sein. Interessant.
    Klingt nach galvanischen Spannungen zwischen Kupfer und Stahlgehäuse.

    Viele Grüße
    Michael
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    • VorWiderstandPoliert1.jpg

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    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.
  • Hallo Winfried,

    ja, wird wohl auf nen Klarlack rauslaufen.

    Und zum Respekt: Vielen Dank, aber es war keine große Kunst.
    Man braucht nur :
    Liebe zum Detail,
    100er Schleifpapier, mit der Hand grob abschmirgeln,
    dann mit 200er nachschmirgeln, auch mit der Hand
    und dann mit dem Dremel und ner Messingbürste auf niedrigster Drehzahl nochmal drüber.

    Dann hat man so ein Ergebnis.

    Die Anschlussbeschriftungen waren vorher gar nicht sichtbar.

    Jetzt kann ich den neumodischen Widerstand, der sich gegen diese alte Machart echt verstecken kann
    ohne Reue wieder rausschmeißen.

    Ich hoffe er hält und brennt nicht durch, nach all den Jahren ist der Querschnitt des Drahtes über die Erosion von außen
    hoffentlich nicht zu stark beeinträchtigt.

    Vielen Dank für Eure Tipps.
    Viele Grüße
    Michael
    Vielen Dank!
    Michael

    Die Farbe ist egal, Hauptsache Schwarz.