W111 220SB - Achsschenkel: Kronenmutter Gewindebolzen unten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • W111 220SB - Achsschenkel: Kronenmutter Gewindebolzen unten

    Hi,

    ja, ich bin immer noch bei der Restauration des W111 - aber deutlich beim Zusammenbau :)

    Ich bin dabei, die Schrauben und Muttern der Vorderachse anzuziehen. Dabei kommt mir die Montage des Gewindebolzens im Achsschenkel unten komisch vor. Der Bolzen wird ja durch den Querlenker und durch den Achsschenkeltrger geschraubt,und dann mit der Kronenmutter gekontert und mit einem Splint gesichert. Das ganze ist jetzt aber irgendwie überbestimmt. Ich kann nicht den Gewindebolzen fest anziehen, die Kronenmutter fest anziehen, und dann den Spint durchstecken, denn die Bohrung im Bolzen passt dann nicht zu den Nuten in der Mutter.

    Gehe ich recht in der Annahme, dass ich die Mutter nur soweit anziehe, bis Bohrung und Nut zueinander passen und dann die Mutter mit dem Splint sichere? Umd die Mutter dann halbwegs lose bleibt?

    Vielleicht hat da ja jemand ein Tip. Im Werkstatthandbuch steht dazu nichts - zur Veranschulichung hänge ich hier aber mal das entsprechende Bild auch dem Handbuch an.

    Schönes Wochenende wünsche ich auf alle Fäller erstmal!

    Grüße aus Hannover,

    Christian
    Bilder
    • Bild 33-6_12.jpg

      12,1 kB, 376×368, 92 mal angesehen
  • Hallo Christian,

    nur handfest anziehen ist glaube ich keine gute Idee, denn es steht geschrieben im Buche "WHB Typen ab '68" im Kapitel "33 Vorderachse", Psalm Abschnitt "H. Anziehdrehmomente in mkp":

    - "Sechskantmutter des Gewindebolzens zur Lagerung des Achsschenkels am unteren Querlenker, Gewinde M18x2: 18mkp" (bzw. im Jahre 2018: 180Nm).

    -> Ich habe die Kronenmutter immer auf das vorgegebene Drehmoment angezogen und dann ein klein wenig weiter gedreht, bis der Splint passt.

    Gruß,

    Gerd

    PS: Siehe auch Flipbook mercedesclubs.de/books/werkstatthandbuecher/WHBab1968/#652 .
  • Moin,

    ich hab das bei der Überholung meiner Vorderachse so ähnlich gemacht wie Gerd. Erst mit vorgegebenem Drehmoment angezogen und dann die Mutter je nach Sitz entweder etwas weiter angezogen oder leicht zurückgedreht, je nachdem, was die kürzere Drehdistanz war. Es sind ja immer nur geringe Drehdistanzen, um die es geht.

    Gruß

    Ulli
    230 SL 10/63
    220 SE 07/64
    - irgendwas ist immer...
    ----------------------------------------------------------
    vdh-Regionaltreff Münster/Münsterland
    jeden 3. Mittwoch ab 19.30 Uhr im RoadStop,
    48157 Münster, Schiffahrter Damm 315


    www.pagodentreff.de
  • Vielen Dank an alle für Eure Tips. Bei mir war das Splint-Loch letztlich genau zwischen zwei Nuten, zurück wäre recht locker gewesen, noch fester habe ich mir nicht getraut. Ich hab es dann wie HaWa gemacht, kurz Mutter auf dem Bandschleifer - dabei etwas gedreht, damit es nicht einseitig wird - hat super geklappt.

    Liebe Grüße,

    Christian
  • Hallo,

    ich bin etwas glücklos bei der Montage der Schraube M18*2.
    Die Schraube geht leicht durch das erste Gewinde im Dreieckslenker. Im unteren "Traggelenk" schnackelt sie auch sauber an und lässt sich leicht weiter drehen. Jedoch wenn die Schraube wieder in das andere Gewinde des Dreieckslenkers einfädeln soll misslingt das. Hier findet die Schraube nicht den Beginn des Gewindeganges. Die einzelnen Gewinde sind i.O., also nicht beschädigt und die Schraube ist auch i.O..
    Wie macht ihr das?

    Gruß

    Thomas

    P.S. Hallo zusammen. Hier noch eine Kurzvorstellung von mir.
    Ich bin der Thomas, steht auch im Avatar und ich habe einen W111 Limousine 220 SB Bj 1964.
  • Moin,

    Querlenker evt. leicht verbogen? Evt. mal von beiden Seiten aus Schrauben bis zur Mitte eindrehen und schauen, ob sie in einer Linie zueinander stehen

    Gruß

    Ulli
    230 SL 10/63
    220 SE 07/64
    - irgendwas ist immer...
    ----------------------------------------------------------
    vdh-Regionaltreff Münster/Münsterland
    jeden 3. Mittwoch ab 19.30 Uhr im RoadStop,
    48157 Münster, Schiffahrter Damm 315


    www.pagodentreff.de
  • Moin,

    ich gehe auch ganz stark davon aus das hier etwas ganz leicht verzogen ist. Hier reichen einige zehntel mm und der Übergang funktioniert nicht mehr. Das mit der Gegenschraube habe ich auch probiert. Das ließ sich gut machen. Ich habe die Schrauben sogar leicht, ohne Spannung, gegeneinander gedreht und dann synchron mit 2 Ratschen, die eine Schraube hereingedreht und die andere Schraube herausgedreht. Ohne Erfolg.
    Ich werde als nächstes erst einmal Testen ob die Schraube sauber durch die beiden Gewinde des Querlenkers geht, ohne unteres Traggelenk, und gegebenenfalls leicht richten.
    Kann jemand Angaben zur lichten Weite zwischen den beiden Laschen mit den Gewinden am Dreieckslenker machen.
    Zweite Frage: Was nehmt ihr als Rotationsdichtung zwischen Traggelenk und Dreieckslenker und woher bezieht ihr die? Sind das die normalen V- Dichtringe Form A?

    Gruß

    Thomas
  • Hallo Thomas,

    dieses Problem hatte ich bei meiner Überarbeitung der Lager auch. Es hat sich herausgestellt, dass der Abstand der beiden Gewinde etwas zu groß war, scheoinbar mal gewaltsam "gedrückt" Im WHB ist der Querträger vermaßt. schau da mal rein, die Siete hab ich jetzt nicht im Kopf.

    Ich habs dann mit einem großen Schraubstock gerichtet, klappte prima.

    Gruß Achim