Eigenbauwerkzeuge und andere Hilfsmittel

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  • Lehmann Brothers - Vorderachsschenkel Buchsentausch Tools

    ...dann hätte ich da noch die "Lehmann Brothers" - basierend auf einem vom Günter zu Pfingsten in Ornbau gern vorgetragenen Gleichnis zur W108-113 Vorderachsüberholung:

    - Der kleine, dicke der beiden Brüder dient dazu die Messingbuchsen in Windeseile aus den Achsschenkeln herauszuziehen (...nachdem man zuvor ein M22 Gewinde in dieselben hineingeschnitten hat - die Buchsen meine ich...).
    - Der große, lange Bruder hilft hingegen beim Einziehen der neuen Buchsen (alte Buchse als Druckstück verwenden).



    So sieht das ganze dann im Einsatz aus:
    1.) M22 Gewinde einschneiden
    2.) Gewinde in alter Buchse
    3.) Alte Buchse mit M22 Gewindestange herausgezogen
    4.) Neue Buchse mit M20 Gewindestange einpressen
    5.) Fettnuten reinfeilen nicht vergessen



    Materialliste:
    "Little Lehmann":
    - 1x Gewindestange M22 x 170
    - 3x M22 Mutter (2 Stk gekontert am Ende anbringen, um dann mit einem Schraubenschlüssel gegenhalten zu können)
    - 2x 22er U-Scheibe
    - 55mm altes Wasserrohr - es darf auch schön rund sein und muss nicht deutliche Rost- & Rohrzangenspuren zeigen, wie mein Exemplar ;)
    (~33.5 aussen, ~27.4 innen; kleinen ~3.5 x 7 mm Schlitz auf einer Seite reinflexen - s. Foto - der dafür sorgt, dass man den kleinen Passstift im Achsschenkelan der oberen Buchse beim Ausziehen nicht platt drückt...)

    "Tall Lehmann":
    - 1x Gewindestange M20 x 350
    - 3x Muttern M20
    - 2x 20er U-Scheibe

    Gruß,

    Gerd
  • Thread's little helper

    Von sehr einfachem Gemüt aber jederzeit hilfsbereit, wenn es darum geht ein verschmutztes Gewinde nur zu reinigen - ohne gleich seinen meistens doch spanabtragenden Kumpel names "Gewindeschneider" einsetzen zu müssen:



    -> Einfach mit der 1mm Trennescheibe einen kleinen Schlitz in eine 10er Schraube gezogen und schon sammelt sich der Dreck beim Eindrehen der Schraube im Schlitz.

    ...bei besonders schmuddeligen Gewindebohrungen nicht vergessen den kleinen Freund hin- und wieder herauszudrehen und zu reinigen bevor er aufgrund des gesammelten Unrats zum Verklemmen neigt...

    Gruß,

    Gerd
  • Hallo Gerd,

    die Lehmann Brothers sind cool, ich hab die Buchsen damals mit einem 16 ner Rundeisen rausgekloppt, ging auch aber war mühsam. Das einpressen war allerdings easy, wir haben uns zu viert mal eine 12 Tonnen Presse aus China für sagenhafte 280 € gegönnt, die isr wirklich klasse und hat uns schon ne Menge Arbeiten erleichtert.... die war und ist Ihr Geld Wert.

    Deinen Blaster Master musst Du mir mal richtig erklären, da habe ich die Funktionsweise noch nicht verstanden
    Grüße
    Ingo
  • Hallo Ingo,

    wenn man die Eingelenk-Pendelachse nicht nur technisch, sondern auch optisch überholen möchte, dann muss man die beiden Achsrohre, das Diffgehäuse,... ja irgendwie vom Rost befreien und danach neu lackieren oder sonstwie beschichten.

    Wählt man nun Sandstrahlen und folgendes Pulverbeschichten ist es ja mit Abkleben - wie beim Lackieren - nun mal nicht getan.

    Daher habe ich mir ein (halbwegs hitzebeständiges) Set aus Deckeln, Schrauben, Abstandshaltern,... gebastelt, mit denen alle Öffnungen verschlossen und Lagerstellen abgedeckt werden können.

    Bilder habe ich gerade auf meiner Platte nicht gefunden - mache ich aber mal am Wochenende mit den Teilen der zerlegten Hinterachse, die gerade ohnehin meinen Keller verstopft.

    Gruß,

    Gerd

    Nachtrag: Hier mal einige exemplarische Bilder zur Anwendung des Sets.

    - Abdeckdeckel Diffgehäuse_1


    - Abdeckdeckel Radlagerseitig

    (Immer schön dafür sorgen, dass kein Gewindeende frei rumsteht - sonst bekommt man es nach dem Pulvern nur mit der Flex "auseinandergeschraubt"....)


    - Abdeckung Achshälfte_diffseitig

    - Abdeckungen versch. Lagerstellen
  • Hallo zusammen,

    hier ein paar meiner selbstgebastelten Werkzeuge:

    - Abdeckungen zum Sandstrahlen und Verzinken (mit Silikon abdichten) Benzinpumpe 108/113 (links Abdeckung für Servopumpe)
    - Winkellehre Bremskolben 108/113
    - Halteplatte Kurbelwelle zum Festziehen der Schwungradschraube vorne M130 Automatgetriebe
    - Einpreßdorn Gummilager Achshalterung vorne und Einpreßdorn mit Anschlag für Dichtring innen Hinterachse 108/113 (gebaut nachdem ich 2 Stück schief reingekloppt hatte)
    - Preßform Vertiefung und Klopfform Reparaturblech Wagenheberaufnahme 201
    - Lenkradabzieher T1 (man beachte das perfekt gerade geschnittene Gewinde <X )
    - Radlager Auspreß- und Einpreßwerkzeug 201/124
    - Nutmutternschlüssel Hinterachsradlager 108/113
    - Nutmutternschlüssel Automatgetriebe 113

    Viele Grüße,
    Hagen
    .
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von VDH0815 () aus folgendem Grund: Tippfehler, wie immer...

  • Hallo Ingo,

    wieso das denn? Deine Teile sind doch einwandfrei ! Ich habe meine teilweise mit zum Verzinken gegeben, dann rosten sie nicht so.

    Besonders gut gefällt mir Dein Drehzahlholzkeil. Lag gerade rum, ist einfach und funktioniert. Kein Grund was besseres zu bauen.

    Anbei noch ein Werkzeug das zwar nicht selber gemacht ist aber mir schon mehr als einmal aus der Klemme geholfen hat (man beachte den Euro zum Größenvergleich).

    Viele Grüße,
    Hagen
    .
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    • pinzette.jpg

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  • Hallo Ingo,

    ich habe echt keine Ahnung. Da war mal ein Pinzettenverkäufer auf einem Flohmarkt der auch diese 50cm langen Teile hatte. Ich hatte das Ding in der Hand und dachte "die sind ja lustig" und dann habe ich mir überlegt daß so ein Teil echt praktisch sein kann und habe eine gekauft. Man kommt damit in kleinste Ecken; meist um etwas zu bergen was einem vorher runtergefallen ist.

    Viele Grüße,
    Hagen
    .
  • Hallo zusammen, hallo Ingo,
    schöne Idee, die Eigenbauten mal zusammenzufassen!
    ... da muss ich erstmal nachdenken, was ich überhaupt an Basteleien herumliegen habe.

    Hier mein Werkzeug zum Lösen der Drehknöpfe Heckflosse.
    Das hab ich zwar schon in einem anderen Thema mal vorgestellt, aber macht sicher hier in der Zusammenfassung
    nochmal Sinn.

    Grundlage war eine billige Abisolierzange aus dem Baumarkt, die oberen Teile abgeschliffen, zwei Löcher gebohrt,
    Kupferstifte und zwei Muttern eingelötet.

    Viele Grüße,
    Frank
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    • Drehknopfwerkzeug_Heckflosse.jpg

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  • ... und hiermit hab ich meinen Kühler nach dem Löten zugestöpselt, unter Druck (Pressluft) gesetzt und auf Dichtigkeit geprüft.

    Der Stopfen ohne Ventil ist einfach eine Schraube, Mutter, Flügelmutter und zwei Unterlegscheiben.
    Beim Stopfen mit Ventil habe ich ein Ventil aus einem alten Fahradschlauch mit einem Kupferröhrchen und einer Unterlegscheibe verlötet.
    Hier kommt dann ebenfalls eine Unterlegscheibe und eine Flügelmutter hinzu.

    Die Teile hab ich mit Silikonkautschuk eingegossen. Weil dieser relativ weich ist, darf man nicht zuviel Druck draufgeben, sonst fliegt einer der Stopfen durch die Werkstatt. ;)

    Viele Grüße,
    Frank.
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    • Stopfen_Kühlerprüfung_mit_Ventil.jpg

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    • Stopfen_Kühlerprüfung_ohne_Ventil_fertig.jpg

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    • Stopfen_Kühlerprüfung3.jpg

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  • ... hier der Belastungswiderstand zum Testen und Einstellen der Reglerschalters für die Gleichstromlichtmaschine.
    Ca. 0,34 Ohm. Damit fließen bei 12 Volt etwa 35A.

    Das Ding besteht aus Reihen- und Paralellschaltungen von Leistungswiderständen aus der Bastelkiste auf einem großen
    Kühlkörper.

    Viele Grüße,
    Frank.
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    • Belastungswiderstand_Lima_Reglerschalter.jpg

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  • Cephyr schrieb:

    Hagen, in welcher Branche werden denn so riesige Pinzetten benötigt? 8o
    zum Kochen, Steak wenden etc.

    Das Teil habe ich auch im Werkzeugschrank. Das hat meine afrau bisher noch nicht gemerkt. hihi
    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

    mercedes(affe)gehrmann-privat.de

    Hinweis: W112 - Treffen vom Sa. 15.09. bis So.16.09.2018

  • ... hier noch ein Spannungsanzeiger für unterwegs zum Überwachen der Batteriespannung über den Zigarretenanzünder.

    Diese Dinger gibt es zwar zu kaufen, aber die Digitalanzeigen gefallen mir einfach nicht so.
    Zudem finde ich Zeigerinstrumente besser, um schnelle Schwankungen zu sehen.

    Grundlage ist ein Ladestecker für ein Handy, den ich abgesägt habe, und eine Aussteuerungsanzeige eines alten Kassettensrecorders.
    Dazu kommen ein Vor- und ein Paralellwiderstand, eine Zenerdiode 12V und eine Standard-Siliziumdiode (z.B. 1N4148).
    Damit das Teil leuchtet, habe ich noch zwei gelbe LEDs mit Vorwiderstand spendiert.
    Der Zeiger beginnt ab 12,5V, auszuschlagen.
    Bei 13,0V steht der Zeiger in der Mitte.
    Bei 13,4V beginnt der rote Bereich.
    Vollausschlag ist bei 14,5V.

    Wenn jemand das Teil nachbauen möchte, müssen die beiden Widerstände auf das verwendete Zeigerinstrument angepasst werden,
    bis die Anzeige so anzeigt, wie gewünscht.

    Viele Grüße,
    Frank.
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    • Spannungsanzeiger.jpg

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    • Spannungsanzeiger_Stromlauf.jpg

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  • Moin allerseits,

    da sind ja wieder paar schöne Sachen zusammengekommen.

    @ Frank, kannst du kurz erklären wie der Bremsbackeneinsetzer funktioniert?

    Hier noch kurz mein Federspanner "Flat Iron" :-).. aus Schrott entstanden und nach gebrauch auch wieder dort gelandet.. in der Hoffnung den nie wieder nutzen zu müssen :)
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    • FlatIron.jpg

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    Grüße
    Ingo
  • Hallo zusammen,

    Cephyr schrieb:

    Hier noch kurz mein Federspanner "Flat Iron" :-).. aus Schrott entstanden und nach gebrauch auch wieder dort gelandet.. in der Hoffnung den nie wieder nutzen zu müssen :)
    an die Feder erinnere ich mich auch noch mit Horror... Wenn die gespeicherte Energie außer Kontrolle gerät dann gute Nacht... Ich habe zwar mittlerweile einen guten Federspanner aber ich glaube für die Feder ist der zu kurz.

    Viele Grüße,
    Hagen
    .