Werkstattempfehlung Münsterland, Oldtimer Voss?

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  • Werkstattempfehlung Münsterland, Oldtimer Voss?

    Hallo!

    auf der Suche nach einer Werkstatt in/um Münster stößt man zwangsläufig auf Oldtimer Voss in Rosendahl-Darfeld, scheint auch ein Museum angegliedert zu sein. Viele Veranstaltungen finden hier statt, aber zu Erfahrungen mit der Werkstatt findet man kaum etwas. Hat hier jemand bereits Erfahrungen sammeln können? Oder hat jemand ggf. eine andere Empfehlung bzgl. einer Werkstatt in MS, die sich mit den W108ern auskennt? Zum Stammtisch kann ich es arbeitsbedingt leider kaum schaffen...

    Viele Grüße und noch einen schönen Sonntagabend!
    Moritz
  • Servus,

    ich war vor gut einem Monat im Zuge eines Heimatsbesuches da.
    Sieht alles sehr sauber und vernünftig aus.
    Das Betreten der Werkstatt als Besucher ist ausgesprochen erwünscht (da hängen überall Schilder an der Tür)
    und so kann man sich auch direkt einen Eindruck von den Arbeiten machen.
    Hatten einige Benze da (Ponton Cabrio, W112 Cabrio usw...) und auch eine komplett gestrippte Pagode, die gerade bearbeitet wurde.
    Es sah alles sehr sauber und vernünftig aus.

    Habe zwar nie ein Fahrzeug dort zur Reparatur gehabt, aber vom Eindruck her, hätte ich keine Bedenken.

    Gruß Jan
  • Hallo, Jan,

    Dein Beitrag ist sicherlich gut gemeint, aber wenig hilfreich. Moritz Anfrage datiert ja bereits von März. Ich hatte mich daraufhin aufgrund eigener Erfahrungen und denen eines Bekannten, die gleichgelagert waren, mit ihm per PN ausgetauscht. Er hat für sich dann eine Alternative gefunden, mit der er zufrieden war. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben - auch nicht auf evt. PN-Nachfragen. Dem Kollegen, der dort Seit geraumer Zeit sein111er Coupé stehen hat, wünsche ich alles Gute für die weitere Abwicklung.

    Gruß

    Ulli
    230 SL 10/63
    220 SE 07/64
    - irgendwas ist immer...
    ----------------------------------------------------------
    vdh-Regionaltreff Münster/Münsterland
    jeden 3. Mittwoch ab 19.30 Uhr im RoadStop,
    48157 Münster, Schiffahrter Damm 315


    www.pagodentreff.de
  • Hallo Ulli,

    hatte nicht gesehen, dass das Thema so alt ist, da vor mir jemand heute geantwortet hatte, stand es ganz oben im Forum.
    Trotzdem ändert sich an meinem Eindruck nichts und es hilft vielleicht andren Leuten (aus dem Münsterland) hier aus dem Forum, die mit dem Gedanken spielen, ihren Wagen dort hinzubringen.

    Gruß Jan
  • Hallo, Jan,

    das ist eben der Unterschied. Bei dir ist es (lediglich) ein äußerer Eindruck, aufgrund dessen Du eine Empfehlung aussprichst; bei mir sind es eigene Erfahrungen und die eines Bekannten, weshalb ich das eben nicht tun würde.
    Ohne konkrete eigene Erfahrungswerte ist es manchmal besser, nichts zu sagen.

    Nichts für ungut und liebe Grüße

    Ulli
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  • Hallo Ulli,

    allerdings ist ein Forum dann wenig sinnvoll, wenn keiner seine Eindrücke schreiben soll, nur weil einer anscheinend schlechte Erfahrungen gemacht hat und diese ebenfalls nicht mit dem Forum teilt.
    Die Arbeiten, die ich dort gesehen habe, sahen alle gut durchgeführt aus und auf Grund meiner bisherigen Ausbildung kann ich das auch beurteilen.

    Ebenfalls nichts für ungut :D
  • Hallo, Jan,

    wie geschrieben geht es nicht nur um meine eigenen Erfahrungen. Insofern kein Einzelfall. Und glaub mir, es kommt manchmal eher auf das an, was man nicht sieht...

    Das wars von mir. Jeder hat ja das Recht auf seine eigenen Erfahrungen. Wie gesagt, Erfahrungen, nicht Eindrücke...

    Gruß

    Ulli

    Kurzer Nachtrag:
    Ich habe dir grad mal per PN meine Erfahrungen geschildert. Ist ein recht langer Text geworden. Sollte reichen, um zu erkennen, dass es sich nicht nur um "anscheinende", sondern tatsächliche Erfahrungen handelt.
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  • Hallo, Ralf,

    danke für deine PN, die meine Ansicht bestätigt hat. Eine Werkstatt, die gut und vertrauensvoll arbeitet, lässt sich nicht immer in der näheren Umgebung finden. Ich bin für Arbeiten, die ich nicht selbst durchführen konnte/wollte, immer zu Klaus Falke (Falke Classic Motors) nach Iserlohn gefahren. Leider hat Klaus seine Arbeit aus gesundheitlichen Gründen einstellen müssen. Die Firma wird jetzt durch seinen ehemaligen Mitarbeiter Thomas Müller unter der Bezeichnung Müller Classic Motors mit Sitz in Menden fortgeführt. Thomas ist wie Klaus auf Benze der 60er/70er Jahre spezialisiert. Diese Alternative zur aktuellen Werkstatt hatte ich damals auch Moritz genannt und später von ihm eine sehr positive Rückmeldung bekommen. Du wärst dort sicher auch gut aufgehoben. Alternativ wäre noch Mercedes Ostendorf Classic in Hamm zu nennen. Von Münster ja auch nicht allzuweit weg. Ob es je nach aktueller Situation möglich und sinnvoll erscheint, dein Coupė aus der jetzigen Werkstatt direkt wegzuholen, kannst Du nur selber entscheiden. Es ist für für eine neue Werkstatt auch nicht immer angenehm, begonnene Arbeiten des Vorgängers fortzuführen.

    Gruß

    Ulli
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  • Hallo,
    ich kann Thomas Müller (und Klaus Falke sowieso) nur empfehlen.

    Pagoden-Ulli schrieb:

    Ob es je nach aktueller Situation möglich und sinnvoll erscheint, dein Coupė aus der jetzigen Werkstatt direkt wegzuholen
    Vor allem: Das Du alle Teile von Deinem Auto auch zurück erhälst, wenn Du den Bausatz abholst, ist m.E. ein Problem. Du hast den Wagen nicht zerlegt (?) und weisst im Zweifel nicht, was fehlt. Vertrödeln kann der ordentlichste Mensch etwas...

    Gruss,
    Hendrik
  • Hallo,

    ich hab keine Angst, dass bei Voss etwas verloren geht. Wie in vielen Werkstätten haben die einfach Probleme gute Leute zu finden und zu halten. Wenn der, der dein Auto zerlegt irgendwann kaum, und dann gar nicht mehr das ist, wird es einfach kompliziert. Das was gemacht wurde, ist auch gut gemacht und vor allem habe ich fachlich bei Voss keine Angst. Mein 111er war auch einfach schon extrem verbaut und wurde 1989 schon mal in Indonesien extrem schlecht restauriert. Da war kein Kabel mehr Original und die angebauten 5 Alarmanlagen, Wegfahrsperren, Funk- Telefonsystemen machten das auch alles nicht übersichtlicher.

    Es kam halt immer eins zum anderen. So nach und nach wurde jedes Aggregat als Defekt gemeldet und so einiges kam neu: Lenkgetriebe, Kupplung, Servopumpe, Anlasser, Lichtmaschine, Einspritzpumpe, Scheinwerfer, Motorhaube Kardanwelle, Einspritzdüsen, Bremskraftverstärker, Bremsscheiben und Leitungen, Benzinpumpe, Windschutzscheibe, Kühler, Wärmetauscher der Heizung, Armaturenbrett, Tacho, Drehzahlmesser, Radlager, Hinterachse die ich dann gleich gegen eine 3,69 tauschte was mit aufwendigen Schweissarbeiten verbunden war und noch einiges mehr...

    Ich hatte ja die Hoffnung das Auto mit möglichst einfachen Mitteln auf die Beine und verkehrssicher zu bekommen. Möglichst einfach gibt es bei dem 111er aber wohl nicht. Ich will ja nur eine technisch gute, fahrbare 3. Keine polierte Diva zum wegschliessen.

    Und wenn man sieht, dass es offenbar nicht wenige gibt die auch schon mal für 100.000 und mehr restaurieren...

    Ich bin halt verunsichert!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rgswa ()

  • Hallo, Ralf,

    weshalb macht denn der Tausch einer Hinterachse aufwendige Schweißarbeiten nötig? Das erschließt sich mir nicht.
    Den Umfang an Arbeiten finde ich schon erstaunlich. Danach müsstest Du ja fast einen Haufen allenfalls rollfähigen Schrott gekauft haben.
    Weshalb wurde denn die ESP überholt? Voss hat doch m. W. nach gar keinen Prüfsstand, oder irre ich da? Gibt es ein Prüfprotokoll und wie lautet die Befundung?
    Ich finde es auch merkwürdig, dass eine Fachfirma das Fahrzeug im eigenen Hause dem TÜV vorführt, wo der Wagen dann wegen Karosseriemängeln durchfällt, wie Du mir geschrieben hast.

    Gruß

    Ulli
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  • Hallo rgswa,

    rgswa schrieb:

    dass es offenbar nicht wenige gibt die auch schon mal für 100.000 und mehr restaurieren

    für eine Vollrestauration 100.000 Euro auszugeben ist kein Problem. Plus Basisfahrzeug versteht sich. Dann wird das Auto auch komplett zerlegt. Die Autos stehen dann bei mobile inkl. Garantie zu einem Preis ungefähr im Gegenwert einer Eigentumswohnung.
    Das ist - so interpretiere ich Deine posts - nicht Dein Ziel.

    Sind die von Dir genannten Teile wirklich alle an der Verschleissgrenze und mussten erneuert werden? Oder wurde das dann mitgemacht "weil der Wagen sowieso auseinander ist"? Mit einem Armaturenbrett kann man noch 100000 km fahren, wenn das Auto TüV hat - als Beispiel. Ich weiss ja nicht. Wie steuerst Du den Auftragnehmer?

    Gruss,
    Hendrik
  • Viele der Teile, die Du oben genannt hast, lassen sich unterhalb des Neupreises überholen. Hat man das so gemacht oder einfach getauscht? Und falls sie getauscht wurden, was ist mit den Altteilen geschehen?
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  • Voss fragt immer erst ob man das Teil selbst besorgen will oder ob Voss den Ersatz oder das AT Teil organisiert. Die meisten Teile habe ich besorgt oder überholen lassen und bin dabei auch oft bei ebay übers Ohr gehauen worden. Die Altteile kann ich mitnehmen, da gibt es wirklich gar keine Probleme. Im Gegenteil: Voss oder Kunden von Voss kaufen mir auch immer wieder Teile ab und das auch zu fairen Kursen. Nur einige Teile liegen halt ein halbes Jahr bevor sie eingebaut werden. Dann kann ich sie nicht mehr reklamieren oder tauschen.
  • HendrikPeiseler schrieb:

    für eine Vollrestauration 100.000 Euro auszugeben ist kein Problem. Plus Basisfahrzeug versteht sich. Dann wird das Auto auch komplett zerlegt. Die Autos stehen dann bei mobile inkl. Garantie zu einem Preis ungefähr im Gegenwert einer Eigentumswohnung.
    Das ist - so interpretiere ich Deine posts - nicht Dein Ziel.

    Sind die von Dir genannten Teile wirklich alle an der Verschleissgrenze und mussten erneuert werden? Oder wurde das dann mitgemacht "weil der Wagen sowieso auseinander ist"? Mit einem Armaturenbrett kann man noch 100000 km fahren, wenn das Auto TüV hat - als Beispiel. Ich weiss ja nicht. Wie steuerst Du den Auftragnehmer?
    Das Hauptkostenthema ist ja die Arbeitszeit. Ich wurde schon immer gefragt was ich neu haben will und das eine oder andere mal wurde mir auch geraten auf Erneuerungen zu verzichten. Aber wenn ich sehe das etwas sehr aufwendig ist in der Montage, dann ist mir lieber es wird neu gemacht und ich haben Ruhe. Beim Scheibenwischergestänge kann ich mit Spiel leben. Bei Lenkung und Bremsen will ich z.B: alles neu. Da die Scheibe neu musste und die Heizung leckte, habe ich das auch gleich das Holz überarbeitet und getauscht. Das nimmt man ja nicht an einem Samstag nachmittag auseinander...
  • rgswa schrieb:

    Aber wenn ich sehe das etwas sehr aufwendig ist in der Montage, dann ist mir lieber es wird neu gemacht und ich haben Ruhe. Beim Scheibenwischergestänge kann ich mit Spiel leben. …

    Mhhhmmmhhh...mit Verlaub, das schließt sich m.E. gegenseitig aus, gerade DESWEGEN würde ich es erneuern/überholen (besser kommt man nie mehr dran) ... wobei ich einräumen muss, dass ich die Prozedur des Gestängeausbaus beim 111er nicht kenne.
    Nur soll bisweilen ein ausgeschlagener Wischer irgendwann recht hartnäckige Kratzer am Chromrahmen hinterlassen.

    Michael