Gefahrlos unterm Auto arbeiten - die Alternative zur Hebebühne!

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  • Gefahrlos unterm Auto arbeiten - die Alternative zur Hebebühne!

    Hallo Schrauber,

    hier mal etwas nicht ganz Neues, aber vielleicht noch nicht allen Bekanntes...

    Wer keine Hebebühne hat und trotzdem gefahrlos und einigermaßen bequem unter der Karosse arbeiten will, sollte sich mal das ansehen:
    ebay.de/itm/Reifenbock-Reifens…51855d:g:CYUAAOSwhcJWN62t
    oder
    ebay.de/itm/Mobile-Hebebuhne-K…42827e:g:ss4AAOSwNSxVN2B7

    Ich habe mir, nachdem ich auf der Veterama in Mannheim ein ähnliches Konkurrenzprodukt gesehen hatte, zwei Radgreifer und vier Böcke bei dem Verkäufer gemäß dem Link aus der Bucht direkt vor Ort gekauft.
    Zwar ist die Mechanik der Radgreifer primitiv und natürlich made in China (wer hätte was anders gedacht?). Die Konstruktion macht aber einen soliden Eindruck und ist leicht zu bedienen. Die Böcke sind absolut stabil und standfest (made in PL) und über jeden Zweifel erhaben. Ich denke sie wären auch für eine Zirkusnummer mit Elefanten durchaus geeignet. Die Höhe beträgt 60cm und bietet damit genügend Bodenfreiheit, um auf einem Rollbrett liegend gemütlich unter der Kiste zu schrauben.
    Welch ein Fortschritt gegenüber den alten Auffahrrampen! Einziger möglicher Nachteil: rechts und links des Fahrzeugs sollte der Abstand zur Garagenwand nicht weniger als ein Meter betragen, sonst lassen sich die Hebel der Heber nicht mehr ordentlich bedienen.
    Die Radgreifer lassen sich natürlich auch einzeln als Alternative zum Wagenheber (mit dem mitgelieferten Auflageblech und einem zusätzliche Klotz aus Blockschaum oder Gummi) beim Reifenwechsel einsetzen. Damit lassen sich die kritischen Wagenheberaufnahmen schonen...

    Zur Zeit arbeite ich noch an zwei Zubehörteilen in Form von soliden Rolleneinlegern für die Böcke, so daß sich die Räder der Antriebsachse im aufgebockten Zustand durchdrehen lassen. Damit würden sich dann Arbeiten an der Antriebswelle etc. problemlos ausführen lassen.

    Viele Grüße vom schwedenponton 8) ,

    Jürgen
  • Moin Jürgen,
    hm, also das mag ja alles gut&schön sein, aber für 2400 Okken würde ich mir lieber eine schöne Hebebühne kaufen, wenn irgendwie möglich. Leider ist in meiner Scheune der Boden nicht für eine Bühne geeignet, aber ich werde dennoch nicht 2,4 Mille für recht sperriges Gerät ausgeben, mit dem ich nur auf 60cm Arbeitshöhe komme. Sicher besser als Nix, aber für meinen Geschmack zu teuer, dafür.

    Beste Grüße,
    Lutz
  • Hallo Lutz,

    in deiner Rechnung stimmt was nicht, aber du hast dich ja nur um schlappe 1k€ verrechnet...

    Wenn du die zwei Radgreifer à 390,- plus vier mal die Unterstellböcke à 155,- rechnest, kommst du auf 1400,-€ . Ich habe vor Ort bei Abholung 1100,-€ bar Kralle bezahlt, und dafür finde ich die Teile durchaus konkurrenzfähig.
    Unbestritten, eine Hebebühne wäre natürlich die erste Wahl. Hätte ich den entsprechenden Platz dafür, würde ich mich mit den Böcken vermutlich auch nicht abgeben.
    Doch bevor ich jahrelang von etwas nur träume, gehe ich lieber gleich im Rahmen meiner Möglichkeiten ans Werk. Und wie du schon richtig bemerkt hast: besser als nix sind die Teile allemal! 60 cm Bodenfreiheit plus die Bodenfreiheit des Fahrzeugs als Freiraum ist doch nicht übel!
    Zudem sind die Radgreifer auch super beim Reifenwechsel an meinen Treckern oder auch als Verladehilfe von schweren Teilen auf einen Hänger oder in einen Kleintransporter eine prima Sache.

    Viele Grüße vom Schwedenponton :cool: ,

    Jürgen
  • Alternative eine Hydraulische Scheerenhebebühne. Die hebt einen Meter hoch , ist fahrbar...... und hat mich im direkten Kauf 1750 Euro inkl. Transport und Öl gekostet.
    Diese Bühne ergänzt aktuell meine zwei und vier Säulenbühnen und macht mir bei Karosserie-arbeiten mehr als Freude.
    weber-werke.de/Werkstatt-Einri…ydraulics-KHB---1000.html

    Gruß Poppel
  • Hallo Poppel,

    mir ging es darum, dass der gesamte Unterboden frei zugänglich und möglichst wenig verdeckt ist. Eine Scherenhebebühne hat diesbezüglich massive Nachteile. Für Arbeiten unter dem Auto ist sie eher schlecht geeignet und viele Billigprodukte sind sogar gefährlich. Und wer eine Säulenhebebühne besitzt, wird über Unterstellböcke wahrscheinlich nicht ernsthaft nachdenken...

    Im Übrigen geht es hier ja auch nicht darum, Recht zu haben. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was für ihn für welchen Zweck am besten ist.
    One man's meat is another man's poison!

    Grüße vom Schwedenponton 8)

    Jürgen
  • Schwedenponton schrieb:

    Hallo Lutz,

    in deiner Rechnung stimmt was nicht, aber du hast dich ja nur um schlappe 1k€ verrechnet...

    Wenn du die zwei Radgreifer à 390,- plus vier mal die Unterstellböcke à 155,- rechnest, kommst du auf 1400,-€ . Ich habe vor Ort bei Abholung 1100,-€ bar Kralle bezahlt, und dafür finde ich die Teile durchaus konkurrenzfähig.


    Moin Jürgen,

    "verrechnet" habe ich mich nur aus Deiner Sicht, somit ist das nicht der richtige Begriff.
    Denn jeder muss das Angebot ja so ausrechnen, wie er es für sich nutzen wollen würde.
    Für mich wäre es weder eine Option, nur zwei dieser Heber zu kaufen, da mir das zu abenteuerlich wäre, den Wagen so auf vier der Podeste gestellt zu bekommen. Und es wäre für mich keine Option, den ganzen Kram mit ´nem gemieteten Bulli beim 300km entfernten Händler abzuholen.
    Macht also 4x(390+45) + 4x(155+20) = 2440€. Selbst wenn man durch den händlerseitig vorgeschlagenen Speditions-Sammelversand noch ein paar Euro Versandkosten sparen würde, wären mir das insgesamt zu teuer erkaufte 60cm.
    Und nicht zuletzt haben diese Heber & Böcke, wenn ich das richtig sehe, kein TÜV/GS-Prüfzeichen. Man mag mich ja für naiv halten was die Aussagekraft solcher Prüfzeichen angeht (will ich hier gar nicht diskutieren), aber dennoch gäbe mir das Vorhandensein dieses Siegels irgendwie ein besseres Gefühl, wenn ich unter 1,5 Tonnen Benzqualität läge.
    Aber wie Du schon richtig schrubst: jeder muss selber wissen, was er möchte oder nicht.

    Am liebsten hätte ich gerne wieder eine 2-Säulenbühne, geht aber aus beschriebenem (Unter-)Grund in meiner neuen Scheune nicht. Hebebühnen, unter denen ich nicht stehen kann, oder die mir den Zugang zum Unterboden versperren will ich nicht. Auch müssen die Räder frei hängen. Eine Alternative wäre für mich daher eigentlich nur sowas hier:
    Finkbeiner, aber leider sind diese Dinger selbst alt&gebraucht immer noch scheixxenteuer; also muss ich mal sehen, wie ich mir da demnächst behelfe.

    Beste Grüße
    Lutz

  • Hallo Lutz,

    ich kennen deinen Boden nicht, vielleicht geht eine 2-Säuen-Bühne mit Grundrahmen (z.B. hofmann-deutschland.com/catalo…/dataset/pId/68239/page/1) oder eine Einsäulenbühne, die nicht im Boden verschraubt wird. Was auch funktionieren könnte ich seine 4-Säulenbühne mit einem Lift zum Anheben des Fahrzeugs.

    Letztlich ist eine professionelle Bühne am besten aber wenn die Boden- oder Platzverhältnisse es nicht zulassen, muss man sich anderweitig behelfen.

    Ich habe mir das auf der Veterama auch angesehen und hätte nicht die Sorge dass die Böcke von Jürgen zusammenbrechen. Aber mit aller Kraft an festgerosteten Schrauben würde ich nicht zerren. Da besteht die Gefahr, dass man das Auto von den Böcken holt. Mir ist bei einer solchen Aktion einmal die Kiste von einem Aufnahmeteller einer 2-Säulenbühne gerutscht und auf dem Arm gelandt. Das selbe habe ich letzten Sommer in einer Fachwerkstatt beobachten dürfen. Passiert ist nix. Deshalb immer gut aufpassen, vor allem bei Improvisationslösungen.

    Udo
  • Hallo zusammen,

    ich habe in der Garage eine Einsäulenhebebühne, damit kann man zwar gut an den Achsen arbeiten,
    aber schwierig wird es ja wegen den unter dem Wagen herlaufenden Trägern bei Arbeiten am Auspuff/Kardanwelle
    usw.
    Ich überlege nun aber tatsächlich die vier Reifenböcke zu ergänzen, damit könnte ich diesen Nachteil der Einsäulenhebebühne
    ausgleichen. Denn dann könnte ich den Wagen mit der Hebebühne anheben und auf den Reifenböcken absetzen. Und schon
    ist der Unterboden frei.
    Die Reifenböcke sind zwar stapelbar, muß aber trotzdem erstmal schauen wo ich die unterbringe damit sie nicht immer
    im Weg rumstehen.

    Viele Grüße,
    Thomas
  • nordhorst schrieb:

    Moin Jürgen,

    "verrechnet" habe ich mich nur aus Deiner Sicht, somit ist das nicht der richtige Begriff.
    Denn jeder muss das Angebot ja so ausrechnen, wie er es für sich nutzen wollen würde.
    Für mich wäre es weder eine Option, nur zwei dieser Heber zu kaufen, da mir das zu abenteuerlich wäre, den Wagen so auf vier der Podeste gestellt zu bekommen.


    Hallo Lutz,

    mit zwei Hebern bekommt man das Auto vollkommen gefahrlos auf die vier Böcke. Zuerst die Hinterachse, dann die Vorderachse oder umgekehrt. Vier Heber sind eigentlich überflüssig. Unter ein mit den Hebern frei gehobenes Auto würde ich mich auch nie begeben wollen, das wäre mir wirklich nicht sicher genug.



    nordhorst schrieb:

    Und nicht zuletzt haben diese Heber & Böcke, wenn ich das richtig sehe, kein TÜV/GS-Prüfzeichen. Man mag mich ja für naiv halten was die Aussagekraft solcher Prüfzeichen angeht (will ich hier gar nicht diskutieren), aber dennoch gäbe mir das Vorhandensein dieses Siegels irgendwie ein besseres Gefühl, wenn ich unter 1,5 Tonnen Benzqualität läge.


    Auf derartige Zeichen sollte man als guter Deutscher natürlich achten. Dann könnten die Erben vielleicht noch jemanden verklagen, wenn man platt unter dem Benz liegt... Ich vertraue aber lieber auf mein eigenes Urteil und nicht auf Aufkleber. Vor allem wenn man weiß, wie solche Zeichen auf die Produkte gelangen. Wie eine Schweißnaht aussehen muss, um statisch stabil zu sein, kann ich beurteilen. Dass die Böcke unter einem Viertel des Gewichts meines 124er Cabrio (1,7 to.) nachgeben könnten ist somit m. E. schlicht unmöglich. Ich sehe da ein größeres Risiko in einem Blitzeinschlag bei Sonnenschein. Der mechanische Halt eines Fahrzeuges auf einer Hebebühne ist wesentlich unkalkulierbarer, siehe youtube...



    Nichtschwimmer schrieb:

    Aber mit aller Kraft an festgerosteten Schrauben würde ich nicht zerren. Da besteht die Gefahr, dass man das Auto von den Böcken holt.


    Hallo Udo,

    nö, das Auto von den Böcken zu holen, wirst du nicht schaffen, egal was du probierst. Im Gegensatz zu einem Auto auf einer Hebebühne! Die Räder stecken einige cm in den Böcken, können also unmöglich rausrutschen. Dass die ganze Chose zur Seite kippt, ist auch nicht möglich - sofern der Untergrund fest ist! Alles steht bombenfest, man kann zerren und rütteln wie man will, nix passiert. Die Standflächen der Böcke sind ca. 50cm*60cm. Das Auto steht ähnlich stabil, als würde es auf der Erde stehen.



    Edgar_Markus schrieb:

    Moin

    eine konstruktion bei der die räder nicht frei sind bringt m. E. gar nichts weil man damit keine fahrwerksarbeiten wie achsanierungen u. ähnl. machen kann.

    Edgar


    Hallo Edgar,

    alles auf der Welt hat seine Vor- und Nachteile, man muss halt abwägen. Die eierlegende Wollmilchsau wird es nie geben...


    thomasj schrieb:

    Ich überlege nun aber tatsächlich die vier Reifenböcke zu ergänzen, damit könnte ich diesen Nachteil der Einsäulenhebebühne
    ausgleichen. Denn dann könnte ich den Wagen mit der Hebebühne anheben und auf den Reifenböcken absetzen. Und schon
    ist der Unterboden frei.
    Die Reifenböcke sind zwar stapelbar, muß aber trotzdem erstmal schauen wo ich die unterbringe damit sie nicht immer
    im Weg rumstehen.


    Hallo Thomas,

    genau dafür sind die Böcke bestens geeignet! Der nötige Stellplatz für vier gestapelte Böcke beträgt BxLxH =50cmx60cmx130cm, sie passen damit in jede Ecke.



    Schlussbetrachtung:

    Ich möchte hier keine Produktwerbung verbreiten, sondern nur über meine höchstpersönlichen Erfahrungen berichten. Davon lebt das Forum. Oder? Ein interssantes Thema scheint es ja immerhin gewesen zu sein...

    Beste Grüße vom Schwedenponton :D ,

    Jürgen
  • Hallo totoking, wo hast Du das Gerät her? Um den Unterboden zu bearbeiten wohl noch besser.
    Zu den Hebebühnen denke ich, dass es nicht die eine Lösung für alles gibt. Deswegen ist die Scherenhebebühne nicht das Maß der Dinge sondern eine Ergänzung zu meinen anderen Bühnen. Wichtig war mir auch eine gewissen Sicherheit und Qualität der Bühne. Hoffmann MTF 3000 unter die stelle ich mich auch unter. Zippo vier Säulen, hat auch mein Vertrauen. Unter die Scherenhebebühne passe ich nicht unter, wäre aber auch kein Problem die qualität passt auch hier. Vor allem aber habe ich rund um das angehobene Auto Freiraum um an der Karosserie zu arbeiten, den dabei ist mir sonst immer irgendwie der eine oder andere Tragarm im Weg gewesen.
    Angehobene Grüße .......Poppel

  • Mein Gerät habe ich bei Ebay Kleinanzeigen gekauft. Es ist eine Variante des Liqui Kippwagenhebers, den es vor ein paar Jahren mal gab. Hier gibt es zum Beispiel einen, jedoch für einen fast frechen Preis.
    ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeig…uehne/387381388-223-19704
    Sobald ich mit meinen Arbeiten durch bin werde ich ihn eventuell weiterverkaufen oder tageweise vermieten. Gekauft habe ich ihn um die Unterböden meiner beiden Klassiker herzurichten. Das ist der auf den Bildern zu sehende Ponton und noch ein Saab 900.
    Sirko
  • Hallo Jürgen,

    so - habe mich durchgerungen und 4 Reifenböcke als Ergänzung zu meiner Einsäulen-Hebebühne gekauft.
    Allerdings nicht bei ebay sondern direkt auf der Webseite des Anbieters, dort ist es spürbar günstiger.

    Danke für den Tip. Kommt genau passend, wenn im Januar mein Neuzugang (6.9er aus den USA) hier
    ist muß dort eine genehmigungsfähige Auspuffanlage drunter, das ist nun auch in meiner eigenen Garage möglich.

    Viele Grüße
    Thomas
  • Hallo Thomas,

    was hältst Du von den Böcken?

    Ich finde für den Preis kann man die nicht selbermachen und die Belastungen, die bei der Verwendung an Fahrzeugen auftreten, halten die auf jeden Fall aus... Der Verkäufer Stefan Behling hat auf mich auch den besten Eindruck gemacht. 100% zuverlässig!

    Und danke, ich hatte ganz vergessen, dass der Lieferant eine eigene Homepage hat:
    wvb700.de/produkte/reifenbock-reifenstuhl-h-ca-600mm/

    Beste Grüße,

    Jürgen
  • Hallo Jürgen.

    die Schweißnähte sehen ordentlich aus, habe erstmal keine Bedenken mich drunterzulegen.
    Obwohl ich beruflich viele Schweißnähte sehe traue ich mir nicht zu da reinzuschauen und etwas über die
    (Dauer-)Belastbarkeit zu sagen.
    Das geht wohl nur über Vertrauen und über eine Konformitätserklärung und vollständige Unterlagen (die Hr.Behling
    noch zumailen wollte).
  • Schwedenponton schrieb:

    Hallo Schrauber,

    hier mal etwas nicht ganz Neues, aber vielleicht noch nicht allen Bekanntes...

    Wer keine Hebebühne hat und trotzdem gefahrlos und einigermaßen bequem unter der Karosse arbeiten will, sollte sich mal das ansehen:
    ebay.de/itm/Reifenbock-Reifens…51855d:g:CYUAAOSwhcJWN62t
    oder
    ebay.de/itm/Mobile-Hebebuhne-K…42827e:g:ss4AAOSwNSxVN2B7

    Ich habe mir, nachdem ich auf der Veterama in Mannheim ein ähnliches Konkurrenzprodukt gesehen hatte, zwei Radgreifer und vier Böcke bei dem Verkäufer gemäß dem Link aus der Bucht direkt vor Ort gekauft.
    Zwar ist die Mechanik der Radgreifer primitiv und natürlich made in China (wer hätte was anders gedacht?). Die Konstruktion macht aber einen soliden Eindruck und ist leicht zu bedienen. Die Böcke sind absolut stabil und standfest (made in PL) und über jeden Zweifel erhaben. Ich denke sie wären auch für eine Zirkusnummer mit Elefanten durchaus geeignet. Die Höhe beträgt 60cm und bietet damit genügend Bodenfreiheit, um auf einem Rollbrett liegend gemütlich unter der Kiste zu schrauben.
    Welch ein Fortschritt gegenüber den alten Auffahrrampen! Einziger möglicher Nachteil: rechts und links des Fahrzeugs sollte der Abstand zur Garagenwand nicht weniger als ein Meter betragen, sonst lassen sich die Hebel der Heber nicht mehr ordentlich bedienen.
    Die Radgreifer lassen sich natürlich auch einzeln als Alternative zum Wagenheber (mit dem mitgelieferten Auflageblech und einem zusätzliche Klotz aus Blockschaum oder Gummi) beim Reifenwechsel einsetzen. Damit lassen sich die kritischen Wagenheberaufnahmen schonen...

    Zur Zeit arbeite ich noch an zwei Zubehörteilen in Form von soliden Rolleneinlegern für die Böcke, so daß sich die Räder der Antriebsachse im aufgebockten Zustand durchdrehen lassen. Damit würden sich dann Arbeiten an der Antriebswelle etc. problemlos ausführen lassen.

    Viele Grüße vom schwedenponton 8) ,

    Jürgen
    Hallo, Jürgen, ich werde das in die Entwicklung weiterreichen. 4 Rollen mit Lagern an allen 4 oberen Rundrohren vorab einzubauen, zu verschweißen und dann erst zu verzinken, ist leider nicht möglich, da muß was anderes her, was dann aber evtl. wieder daß Maß deroberen Breite/Tiefe vergrößern könnte, dann aber passt das Produkt Reifenbock/Reifenstuhl WVB600 nicht mehr zu den Innenmaße der Gabelrohre meines Universal-Lift WVB800 und auch nicht mehr bei Verwendung von 1,83 Mtr. langen Überfahrrampen WVB1800 für von mir angebotene Hebebühne WVB1100/WDW5500. Wenn innenliegende Rollen montiert werden, verschmälert das die Eintauchtiefe der Reifen. Wir haben ja schon extrabreite+extratiefe verzinkte Reifenböcke produziert, damit die Reifen dort sicher lagern. Wenn Ihr pro Seite 7,5cm Überstand mit ab Reifendruck 2.2bar aufwärts habt, dann kann nichts mehr passieren, ausser die Räder sind zu klein. Ihr könnt ja den Reifenbock drehen, 2 unterschiedliche Innenmaße von Reifenbock Reifenstuhl H:60cm, obere Innenbreite Rundrohr 29x39mm, außen 34,4x44,4mm. Ähnliches war bzgl. unserer Gabelbreite von dem Universal-Lift WVB800 gelöst worden. Nutzlast auf 2 Seiten der oberen Rundrohre ist auf 1500kg begrenzt. Eine Verformung der 2 oberen 'Rundrohre beginnt erst ab ca. 7T/Last verteilt nur auf 2 Rundrohre 2,7mm Stahl-Materialstärke durchgängig im ganzen Produkt, Rundrohrdicke oben 5,4cm und auch innen an allen Querträgern verschweisst. Da gibt es nix mehr zu meckern, da wir auch in mittlerer Höhe innen und aussen verschweisste 2,7mm dicke Winkelbleche einbauen. Da wir (bzw. unseres dafür beauftragtes Stahlbauunternehmen) sowieso 1500kg als max. Nutzlast genehmigt haben,(bei einem anderen Anbieter 1000kg/Stück) müssten Sie ein Auto mit über 6 T. Gewicht besitzen, um überhaupt die 1500kg zulässige Nutzlast pro Reifenbock /Reifenstuhl zu überschreiten. Bitte anrufen bei Mischmasch-Bestellung von 2 Radgreifern WVB800+4 Reifenböcken. Sped.-Kosten sind je nach Gewicht+PLZ-Entferung unterschiedlich.Kann da evtl. ein sehr günstiges Komplettpaket schnüren. Wollte keine Werbung betreiben, aber was klarstellen.
    Gruß Stephan Behling WVB700.de, da gibts auch Fotos und mehr.
  • nordhorst schrieb:

    Moin Jürgen,
    hm, also das mag ja alles gut&schön sein, aber für 2400 Okken würde ich mir lieber eine schöne Hebebühne kaufen, wenn irgendwie möglich. Leider ist in meiner Scheune der Boden nicht für eine Bühne geeignet, aber ich werde dennoch nicht 2,4 Mille für recht sperriges Gerät ausgeben, mit dem ich nur auf 60cm Arbeitshöhe komme. Sicher besser als Nix, aber für meinen Geschmack zu teuer, dafür.

    Beste Grüße,
    Lutz


    thomasj schrieb:

    Hallo Jürgen.

    die Schweißnähte sehen ordentlich aus, habe erstmal keine Bedenken mich drunterzulegen.
    Obwohl ich beruflich viele Schweißnähte sehe traue ich mir nicht zu da reinzuschauen und etwas über die
    (Dauer-)Belastbarkeit zu sagen.
    Das geht wohl nur über Vertrauen und über eine Konformitätserklärung und vollständige Unterlagen (die Hr.Behling
    noch zumailen wollte).
    Kommt ja alles die Tage! Eine zulässige Belastungserklärung für Last von bis zu 1500kg auf 2 Rundrohre wurde dem Käufer schon bei der Warenübernahme mitgegeben. Danke für´s mLob!
  • nordhorst schrieb:

    Moin Jürgen,
    hm, also das mag ja alles gut&schön sein, aber für 2400 Okken würde ich mir lieber eine schöne Hebebühne kaufen, wenn irgendwie möglich. Leider ist in meiner Scheune der Boden nicht für eine Bühne geeignet, aber ich werde dennoch nicht 2,4 Mille für recht sperriges Gerät ausgeben, mit dem ich nur auf 60cm Arbeitshöhe komme. Sicher besser als Nix, aber für meinen Geschmack zu teuer, dafür.

    Beste Grüße,
    Lutz


    Alles Quatsch: Beispielsrechnung:2x Universal-Lift WVB800 a´380€=760€ + 4x Reifenstützbock WVB600 a 139€=556€, gesamt=1316€ + Fracht max. 139,95€(bei Speditionsversand als Komplettbestellung wesentlich günstiger als Einzelbestellungen, für individuelles Angebot wird die PLZ benötigt,. ergibt max. Gesamtbetrag als Einzelauftrag::1455,95€. Ich wollte ja hier keine Werbung betreiben, aber man fühlt sich ja genötigt, um diverse Dinge klarzustellen. Gruß Stephan Behling,56412 Heiligenroth, WVB700
  • thomasj schrieb:

    Hallo Jürgen.

    die Schweißnähte sehen ordentlich aus, habe erstmal keine Bedenken mich drunterzulegen.
    Obwohl ich beruflich viele Schweißnähte sehe traue ich mir nicht zu da reinzuschauen und etwas über die
    (Dauer-)Belastbarkeit zu sagen.
    Das geht wohl nur über Vertrauen und über eine Konformitätserklärung und vollständige Unterlagen (die Hr.Behling
    noch zumailen wollte).


    Die Belastungserklärung in Höhe von max. 1500kg pro Stück/ Reifenlast wurde dem Käufer bereits zugesandt. Gruß WVB700.de WVB® Werkzeugvertrieb, Inh.Stephan Behling
  • thomasj schrieb:

    Hallo Jürgen.

    die Schweißnähte sehen ordentlich aus, habe erstmal keine Bedenken mich drunterzulegen.
    Obwohl ich beruflich viele Schweißnähte sehe traue ich mir nicht zu da reinzuschauen und etwas über die
    (Dauer-)Belastbarkeit zu sagen.
    Das geht wohl nur über Vertrauen und über eine Konformitätserklärung und vollständige Unterlagen (die Hr.Behling
    noch zumailen wollte).


    Eine zulässige Belastungs-Erklärung in Höhe von 1500kg nur pro 2 Seiten Aufnahme auf den oberen Rundrohren des Reifenstuhls/Reifenbock´s WVB600 nach unserer Sofort-Anlieferung binnen 2 Stunden nach Kauf wurde dem Käufer direkt hinterher geschickt. Der gesamte Reifenbock WVB600 trägt natürlich auch Elefantenbeine und mehr, biegt sich oben an den beanspruchten Stellen an 2 Seiten ab über 7 T.Last minimal aus, die Last auf alle 4 Ecken verteilt ist so ca. 28 Tonnen, bis das Ding abknickt. Wie hoch ist das Leergewicht Eures Daimler´s? Max- 2,0T:4 Böcke= max. Last 500kg pro Reifenstützbock WVB600, da könnt Ihr dann auch bei "Einlegung der Räder" längs oder quer und bewusstem Verwenden der Reifenböcke mit ca. 7,5cm seitlichem Überstand des Reifens, wie der TÜV Süd das auch bei uns beim Art.WVB800 in Form von einem Radgreifer es gefordert hatte. Klar geht das allea uch mit kleineren Reifengrößen, Mindestdruck ist 2.2 bar, der Verwender muß selbst schauen, daß der Reifen nicht durchfällt. Mini-Cooperreifen z.Bsp. Techn.Daten gibt es wie hier vorher beschrieben oder auf WVB700.de
  • Schwedenponton schrieb:

    Hallo Schrauber,

    hier mal etwas nicht ganz Neues, aber vielleicht noch nicht allen Bekanntes...

    Wer keine Hebebühne hat und trotzdem gefahrlos und einigermaßen bequem unter der Karosse arbeiten will, sollte sich mal das ansehen:
    ebay.de/itm/Reifenbock-Reifens…51855d:g:CYUAAOSwhcJWN62t
    oder
    ebay.de/itm/Mobile-Hebebuhne-K…42827e:g:ss4AAOSwNSxVN2B7

    Ich habe mir, nachdem ich auf der Veterama in Mannheim ein ähnliches Konkurrenzprodukt gesehen hatte, zwei Radgreifer und vier Böcke bei dem Verkäufer gemäß dem Link aus der Bucht direkt vor Ort gekauft.
    Zwar ist die Mechanik der Radgreifer primitiv und natürlich made in China (wer hätte was anders gedacht?). Die Konstruktion macht aber einen soliden Eindruck und ist leicht zu bedienen. Die Böcke sind absolut stabil und standfest (made in PL) und über jeden Zweifel erhaben. Ich denke sie wären auch für eine Zirkusnummer mit Elefanten durchaus geeignet. Die Höhe beträgt 60cm und bietet damit genügend Bodenfreiheit, um auf einem Rollbrett liegend gemütlich unter der Kiste zu schrauben.
    Welch ein Fortschritt gegenüber den alten Auffahrrampen! Einziger möglicher Nachteil: rechts und links des Fahrzeugs sollte der Abstand zur Garagenwand nicht weniger als ein Meter betragen, sonst lassen sich die Hebel der Heber nicht mehr ordentlich bedienen.
    Die Radgreifer lassen sich natürlich auch einzeln als Alternative zum Wagenheber (mit dem mitgelieferten Auflageblech und einem zusätzliche Klotz aus Blockschaum oder Gummi) beim Reifenwechsel einsetzen. Damit lassen sich die kritischen Wagenheberaufnahmen schonen...

    Zur Zeit arbeite ich noch an zwei Zubehörteilen in Form von soliden Rolleneinlegern für die Böcke, so daß sich die Räder der Antriebsachse im aufgebockten Zustand durchdrehen lassen. Damit würden sich dann Arbeiten an der Antriebswelle etc. problemlos ausführen lassen.

    Viele Grüße vom schwedenponton 8) ,

    Jürgen
  • Hallo Herr Behling,

    so trifft man sich wieder...
    Es geht manchmal ganz schön hin und her, hier im Forum, wie Sie sehen. Das beweist aber doch nur, dass die entsprechenden Themen von allgemeinem Interesse sein müssen!

    Für die Realisierung der besagten Rolleneinleger als Zubehörteil für die Böcke dachte ich zunächst an diese oder ähnliche Basiskomponenten:
    ebay.de/itm/170756414428?_trks…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
    Zwei derartige Rollen, eingesetzt in die schmalen Seiten eines Rahmens aus Winkelprofilen, der genau in die Öffnung der Böcke passt, ist der Gedanke. Die verbleibende Öffnungslänge zur Aufnahme der Reifen wäre dann allerdings nur noch ca . 260 mm, was bei 13 Zoll-Reifen aber ausreichen sollte. Die Belastbarkeit der Rollen müsste natürlich auch erst noch geklärt werden. Es wäre eine Nachrüstlösung nur für spezielle Fälle. Die ganze Konstruktion existiert derzeit aber vorerst wirklich nur in Gedanken. Was halten Sie grundsätzlich davon?

    Viele Grüße vom Schwedenponton 8) ,

    Jürgen