Zündspulentypen und deren Farben

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  • Zündspulentypen und deren Farben

    Hallo,

    ich habe da eine Frage zu Zündspulen (für 12V - Batterien):

    Soweit ich das blicke, gibt es heute (bzw. wohl schon seit 30 Jahren oder länger ) folgende Typen zu kaufen (Aufzählung ist sicher nicht vollständig):

    - Schwarze
    - Blaue
    - Rote
    - unbedrucktes Alugehäuse (also die Farbe wäre dann "Aluminium")
    - Alugehäuse mit blauer Beschriftung

    Die erste Frage ist nun, wofür werden Sie verwendet. Stimmt das so in etwa?

    - Schwarze -> 12 V "Standardleistung"
    - Blaue -> 12 V "mehr Leistung"
    - Rote -> 12 V "Hochleistung"
    - unbedrucktes Alugehäuse (also die Farbe wäre dann "Aluminium") -> wofür ist diese Type gedacht? Vermutung wie "Blau", also 12 V "mehr Leistung". Stimmt das?
    - Alugehäuse mit blauer Beschriftung -> wofür ist diese Type gedacht? Vermutung wie "Blau", also 12 V "mehr Leistung". Stimmt das?

    Hintergrund meiner Frage:
    In den 60iger-Jahren gab es - nach meiner Kenntnis - (oft) schwarze Zündspulen, jedoch in zwei Ausführungen:
    - Schwarz -> 12 V "Standardleistung"
    - Schwarz -> 12 V "mehr Leistung"
    Idealer Weise haben diese Spulen eine unterschiedliche Teilenummer / Bezeichnung / Code eingeprägt. Die beiden, welche ich gerade vor mir habe, haben natürlich nichts eingeprägt, jedoch verhalten Sie sich im Auto anders, mit der einen geht der Motor aus (kein Mercedes), mit der anderen läuft er (beides Neuware, mehrfach mit Ersatzspulen geprüft).

    Kann das jemand von Euch bestätigen, dass dies so war? Selbe Farbe, unterschiedliche elektrische Werte? Und in den 70igern wurde die "stärke schwarze Spule" dann "blau lackiert"?
    Worauf ich hinaus will:
    Wenn in den 60igern eine schwarte ZS (in der "mehr Leistungs-" Ausführung) verbaut war, dann benötigt man heute die blaue Ausführung oder ggf. "Aluminium pur" oder "Alu mit blauer Beschriftung"? Stimmt das?

    Idealer Weise stehen und standen Nummern bzw. Codes / Bezeichnungen auf den Spulen verschiedener Hersteller, nur leider sind nicht alle Spulen gekennzeichnet, und dann gibt es ja auch noch unterschiedliche Hersteller.

    Kann man eine stärker Zündspule (z.B. eine Rote) bedenkenlos in einen Wagen mit "schwarz Standard" einbauen, so dass dieser einwandfrei fährt, oder wäre dann der Funken zu schwach?
    Der Käfer einer Nachbarin hat eine rote Spule drinnen, läuft super (Motor / Zündung original, mit Unterbrecher, Bj. 75).

    Kann einer von Euch hier etwas Licht ins Dunkel bringen?

    Danke + Grüße

    Marc
  • Hallo Marc, das ist nicht so einfach. Die Drehzahlbegrenzung wurde seinerzeit durch die inneren Werte der Zündspule in Verbindung mit dem Vorwiderstand und evtl. noch dem Kondensator sichergestellt.
    Wenn du z.B. einen 6 Zylinder mit einer 4 Zylinder Zündspule Betreibst wirst du die Nenndrehzahl nicht erreichen.
    Der Vorwiderstand hat Außerdem noch die Funktion Durch brücken beim Anlassvorgang den Spannungsabfall auszugleichen. Daher ist der Vorwiderstand im Betrieb Wichtig.
    Es bleibt nur die Möglichkeit über die Originalnummer das richtige Teil herauszufinden oder auf Hochleistungsgerät auszuweichen. Allerdings ist die Weiterverwendung des Vorwiderstands durchaus ratsam damit die Funken nicht Querschießen.
    Gruß HaWA
  • Hallo, Marc (und HaWa).

    Das mit den Zündspulen ist herstellerspezifisch. Früher - also rund 30 Jahre zuvor - waren die Zündspulen tatsächlich nach Farben sortiert.
    schwarz - Standard
    blau - leistungsstärker
    rot - Sport

    Irgendwie hat sich dass in den Köpfen festgesetzt, ist aber schon lange nicht mehr so.

    Zur Funktion einer Zündspule:
    Sie ist ein Transformator.
    Da im Bordnetz nur Gleichstrom angelegt ist, muss man einen Wechselstrom "generieren"; dies geschieht klassisch durch den Unterbrecher. Je nach Ausführung wird entweder durch einen geschlossenen oder einen offenen Kontakt durch die Primärspule in der Zündspule ein Strom geleitet, es ensteht ein Magnetfeld um die Primärwicklung.
    Bei einem gleichförmigen Strom (und Spannung) passiert erstmal nichts. Außer dass die Zündspule heiß wird (deswegen sollten die alten Autos auch nicht stundenlang mit eingeschalteter Zündung dastehen). Mitunter sehr heiß; so heiß, dass die Wicklungen in der Zündspule schmelzen. Also Gau.
    Öffnet der Unterbrecher, bricht der Strom (und dann die Spannung - merke: Er eilt IHR vor). zusammen. Diese Änderung bedingt ein Zusammenbruch des Magnetfeldes um die Primärwicklung und induziert eine Spannung in der Sekundärwicklung. Da die Anzahl der Wicklungen der Sekundärspule ein vielfaches der Primärspule betragen, entsteht dort eine Hochspannung. Also z.B. 12 V Primär bei 10 A in 10 Wicklungen sekundär dann 12000V bei 0,01 A bei 10000 Wicklungen sekundär. Aber nur so als Beispiel....

    Je dicker die Leitung der Primärspule umso ein höherer Strom kann durch, je mehr Wicklungen in der Sekundärspule, um so höher die Spannung.

    Jetzt gibt es zwei Faktoren, die die Särke der Zündspule begrenzen. Erstens die Ampere primärseitig. !2 V und 50 Ampere wäre 600W. Das da eine Zündspule kurz vorm Schmelzen ist, ist wohl klar. Zweitens die Leistung und die Histerese. Je höher die Leistung der Zündspule um so stärker das Magnetfeld; je höher die Histerese, um so stärker die "Umpolung".
    Das kann auf Dauer eine Zündspule zerreissen im wahrsten Sinne.

    Nun zurück zu den Farben:
    Wurden die ersten Zündspulen noch alle mit 12V (resp. 6V) betrieben, hat sich das mit der Transistorzündung geändert.
    Hier gelten die Farben einfach nicht mehr; jeder Fahrzeughersteller hat für seinen Motor andere Zündspulen (richtig, sogar mehrere).
    Manche Zündspulen arbeiten nur noch mit 9V oder sogar 5V primärseitig. Nur beim Starten kriegen sie über ein Relais die vollen 12V. Danach schaltet das Relais um, und die Zündspule kriegt nur noch über einen Hochleistungskeramikvorwiderstand Ihre Spannung. Passiert das nicht, raucht die Zündspule ab...
    Sekündärseitig waren früher 15 bis 18 kV normal, heute sind es meist sogar über 30kV.

    Schau auf die Leistung Deiner alten Zündspule (also 12V 5 A primär) und 18kV sekundär, und nimm das bei Deiner neuen, dann liegst Du ungefähr richtig.
    10 bis 15% kann man drüber liegen, mehr ist aber auch nicht für den Motor gut (zu heiß).
    Wird die neue Zündspule primärseitig dann mit 9 oder sogar 7,5 V betrieben, brauchst Du eine Vorwiderstand.
    Zu hohe Ströme lassen die Unterbrecher schneller altern, dann hast Du auch nichts mehr davon.
    Dann mal eher für die Kurzstrecke eine "wärmere" Zündkerze versuchen.
    Oder für den Fall verbrannter Unterbrecher einfach mal ne Transistorzündung nehmen (entweder Pertronix von Albert Gerold oder teurer die 123-Ignition).
    Gruß
    Christian
  • Hallo, zusammen und Elchi und Hawa!

    Nett, auf diesem Wege mal wieder zu kommunizieren (außer Hawa, den habe ich letzten Samstag noch getroffen).

    Das mit den Zündspulen ist mir auch noch nicht so ganz klar gewesen. Aber nun staune ich, welches Wissen Ihr alle so hortet und mir damit zur Erleuchtung zündet!
    Aber in dem Zusammenhang habe ich auch noch eine Frage:
    Mein 190c hat: 4-Zylinder, OHNE Vorwiderstand (gehört m.E. werksmäßig nicht da rein), Albert-Gerold-Transistor und höher leistende Zündspule (schwarz mit Flammen drauf).
    Mit wurde gesagt, mit Tansistor-Zündung brauche er diese Hochleistungsspule. Aber was ist mit den anderen Komponenten? Zündkerzen, -kabel, Verteilerfinger und -kappe? Der (komplett überholte) Motor ist nach Werksangaben eingestellt, das Kerzenbild sah aber noch sehr dunkel aus. Ich habe darauf BP6E/VL04- Kerzen von NGK eingesetzt.
    Vertragen alle diese Komponenten überhaupt den Druck einer Transistorzündung mit einer Hochleistungsspule??? Oder sollte man die Kerzen anpassen?

    Und ganz nebenbei: Ohne Transistorzündung, also mit Kontakten und normaler (blauer?) Zündspule stirbt der Motor ab, sobald "D" der Automatic eingelegt wird. Mit dem Transistor war das Problem verschwunden.

    Kerzliche Grüße

    Tim
    Stammtisch Osnabrück

    am 4. Mittwoch im Monat um 19.30h
    im Route 68, Wissingerstr. 30 in 49143 Bissendorf

    wrede (ätt) mercedesclub.de
  • Hallo Tim,

    grundsätzlich kann eine Transistorzündung mehr Strom liefern, da ja der abbrennende Kontakt nicht mehr limitiert. Deshalb können sie auch eine Zündspule mit mehr Energie laden. Wie viel Primärspannung eine Zündspule verträgt ist die zweite Limitierung. Zu jeder Zündspule gehört ein passender Vorwiderstand (meist aufgedruckt). Neuer Zündspulen können ohen Vorwiderstand arbeiten, bei MB war das original so ab 82 parallel zum Zündschaltgerät TSZ8, das auch eine Ruhestromabschaltung hatte.

    Du kannst bei der Umrüstung auf eine Transistorzündung immer die originale Zündspule mit zugehörigem Vorwiderstand drin lassen. Oder Du erhöhst die Energie des sekundärseitigen Zündfunkens mit einer modernen Zündspule. Übrigens können auch Transistoren nur bestimmte Ströme liefern. Deshalb ist auch dort spezifiert, welchen Mindestwiderstand die Zündspule haben muss. Es wäre jetzt also denkbar, dass Du die originale Zündspule ohne Vorwiderstand betreiben wolltest und dass die Transistorzündung dann den Strom nicht liefern konnte. Freu Dich, denn sonst wäre Dir wahrscheinlich die Zündspule durchgebrannt.

    Wenn die Zündkerze zu dunkel bleibt, stimmt entweder das Gemisch nicht oder die Zündkerze hat den falschen Wärmewert.
    Viele Schraubergrüße, Dr-DJet Volker



    Fast alles zum 107 SL/SLC: Sternzeit-107 sowie zu D-Jetronic und Zündung aller Hersteller: oldtimer.tips
  • Hallo!

    Ja vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Aber da muss ich erstmal drüber nachdenken, das durchschauen und nachschauen, was da jetzt im Einzelnen bei mir kombiniert ist. Wie gesagt, einen Vorwiderstand habe ich z.B. noch nicht gefunden.
    Immerhin ist bis jetzt noch nichts durchgebrannt.

    Zündende Grüße

    Tim
    Stammtisch Osnabrück

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  • tim os schrieb:

    Mit wurde gesagt, mit Tansistor-Zündung brauche er diese Hochleistungsspule. Aber was ist mit den anderen Komponenten? Zündkerzen, -kabel, Verteilerfinger und -kappe? Der (komplett überholte) Motor ist nach Werksangaben eingestellt, das Kerzenbild sah aber noch sehr dunkel aus. Ich habe darauf BP6E/VL04- Kerzen von NGK eingesetzt.
    Vertragen alle diese Komponenten überhaupt den Druck einer Transistorzündung mit einer Hochleistungsspule??? Oder sollte man die Kerzen anpassen?


    Hi Tim,

    der Reihe nach.

    Der Zündfunke im Zylinder bei der Zündkerze braucht in allererster Linie Spannung, nicht Strom. Ein Blitz hat auch viel Spannung aber nur ein paar mA.
    Je höher die Spannung, um "so weiter" springt der Funke.
    Eine Transistorzündung ist erstmal nur präziser, ist halt kein Kontakt da, der abbrent und/oder dessen Pertinaxnocke abläuft.
    Also da stimmt immer der Schließwinkel und der Transistor ist auch "schneller" als ein Kontakt.
    Eine "stärkere" Zündspule liefert sekundärseitig also hauptsächlich mehr Spannung. Und macht damit einen größeren, evtl. auch stärkeren Zündfunken.

    Aber wie das mit Hochspannung so ist, die sucht sich immer einen Weg.
    Alte Zündkabel sind gerne porös und isolieren nicht mehr so gut. Da kann man bei feuchten Wetter im Dunkeln die Funken zwischen den Zündkabel schon mal sehen. Das kommt alles nicht mehr bei der Zündkerze an.
    Und bei alten Zündkabel sind auch schon mal die Kupferkabel an den Oberflächen nicht mehr so schön glänzend, sprich anoxidiert.
    Die Zündspannung geht aber immer an der Oberfläche der Kabel lang (nicht durch den Kabelquerschnitt, s. Blitzschutz, "Faradayscher Käfig"). Anoxiedierte alte Kabel haben somit einen hohen Widerstand, die Leistung der Zündspannung geht bei alten Kabel dort also flöten. Bei abgestellten Motor sind die Kabel sogar regelrecht warm, kannst Du prüfen.
    Also neue Zündkabel sind Pflicht. Nach 20 Jahren sind die einfach hin....

    Das gleiche gesagte gilt auch für die Kerzenstecker.
    Kerzenstecker und Zündkerze sollten auch nicht beide gleichzeitig Widerstandswerte haben (enstört sein).
    Ein 5kOhm Kerzenstecker und eine entstörte Kerze schlucken auch viel Leistung.
    Bei einer Transistorzündung reicht meisten ein 1kOhm Kerzenstecker und normale Zündkerzen.

    Verteilerfinger und Kappe. Sind die auch so alt, auch mal tauschen. Gerade Pertinaxkappen ohne Schutzlack saugen sich gerne mit Wasser voll und sorgen dann für einen kurzen (sieht man bloß nicht, weil der Funke gleich über den Verteiler Richtung Masse wandert).
    Ein deutliches Zeichen, dass die Kappe hinüber ist, ist Grünspan an den (abegezogenen) Zündkabelsteckern. Und/oder innen ein grauer Belag auf den Kontakten und daneben auf dem Pertinax. Dann springt der Funke "daneben".
    In der Verteilerkappe kann man nur graue Kontakte mit einem scharfen Messer abziehen, ebenso den Verteilerfinger. Nicht mit Schleifpapier! Durch die rauhe Oberfläche oxidiert dass wieder sehr schnell.

    Die Kerzen: BP6ES sind Standardkerzen. Ansich richtig und gut. Wenn alle Maßnahmen nicht gezogen haben, kann man evtl. 5er ausprobieren.
    Ich würde aber noch mal das CO messen lassen. Dunkel kann auch zu fett sein. Kann auch die Kaltstartklappe am Krümmer hängen.
    Der Vergaser wird ja wohl nicht überholt worden sein, oder?

    Gruß
    Christian
  • Hallo, zusammen!

    Hach, ich freue mich immer über Eure Antworten, da ist man nicht alleine mit seinem Gedöns. Gut, das mit der Spannung und dem Kerzenbild ist mir jetzt klar.

    Das komplette Zündgeschirr habe ich natürlich erneuert, da schlägt nichts durch!

    Ich habe aber immer noch zwei Fragen:

    1. Kann eine Hochleistungsspule, wie ich sie jetzt auf Empfehlung hin für meine Transistorzündung verbaut habe, irgendetwas über Gebühr verschleißen, z.B. die Zündkerzen? Ist sie überhaupt notwendig?
    2. Ich habe immer noch keinen Vorwiderstand an meinem W 110 gefunden. Wo soll der sitzen? War der für die kleine Maschine überhaupt vorgesehen?

    Alles andere muss ich weiter beobachten. Heute habe ich die (neuen) Kerzen mal nach weiteren 120km kontrolliert und sie waren sehr hell.

    Danke für Eure Tipps, ich muss mich da halt einarbeiten.

    Spannenden Gruß


    Tim
    Stammtisch Osnabrück

    am 4. Mittwoch im Monat um 19.30h
    im Route 68, Wissingerstr. 30 in 49143 Bissendorf

    wrede (ätt) mercedesclub.de
  • Hi, Tim,

    Du liegst mit Deiner Vermutung richtig.
    Zündkerzen mit einer stärkeren Zündspulen verschleißen schneller (sogenannte Funkenerosion). Deswegen sind Kerzen ja auch Verschleißteile.

    Bei einer sehr heißen Verbrennung leiden die Kerzen auch. Die Anode in der Kerze kann sogar aufgrund der thermischen Spannungen reißen.
    Oder die Kathode und die Anodes schmelzen sogar teilweise. Dann ist der Motor sogar gefährdet. Passiert aber nur bei zu mageren Gemisch (s. HaWas Kommentar).

    Eine Hochleistungszündspule ohne Vorwiderstand kann sogar auch "platzen", wenn sie ohne den vorgeschriebenen Vorwiderstand betrieben wird.

    Der Wert des Widerstands ist auf der Zündspule meist aufgedruckt. Hat nichts mit dem Motor zu tun, immer nur mit der Zündspule.

    Der Widerstand selbst ist ein Keramikkörper , ca. 10cm lang, 1cm Kantenhöhe und -breite, beige, meist mit einem Draht(widerstand).
    Der Widerstand befindet sich immer im Primärstromkreis, also in der Nähe 12V Steckers der Zündkerze. Mitunter sind die an den Innenkotflügel angeschraubt.
    Bei modernen Motoren wird zwecks besseren Startverhaltens der Widerstand beim Starten überbrückt, Die Zündspule kriegt dann also die vollen 12V. Nach dem Starten liegt dann wieder die geringere Voltzahl an (P=U x I), sonst wird die Spule zu heiß und nimmt Schaden.
    Bei unseren alten Motoren gibts so eine Schaltung nicht, da ist der Widerstand einfach so mit drin.
    Also, auf die Zündspule schauen.

    Gruß
    Christian
  • Hallo ich muss das Thema Zündspule nochmal aufgreifen, an meinem Mercedes w111 220sb ist eine Bosch Zündspule TK12A10 verbaut mit Vorwiderstand , was auch Original sicher so war, jetzt meine Frage.

    ich möchte zündseitig nix verbessern oder umbauen, ich möchte einfach nur die o.g. Bosch Zündspule ersetzen, aber leider finde ich diese Zündspule nicht....kann mir jemand einen gleichwertigen Ersatz nennen....

    lg Olaf