Wiederbelebung von Nr. 66 - 220SEb/C

    Lutz, Paul und Alle;
    das mit dem Motivationsabfall in Bezug auf "Restarbeiten" bei Zulassung kann ich nur bestätigen. Wenn man etwas aushält, überlappt sich das dann mit den normalen Wartungsarbeiten. Sobald der Wägen auf der Strasse ist, ergeben sich sowieso noch ganz andere Fragestellungen/Themen. Selbst wenn man glaubt, man hat alles bedacht.
    Auch noch immer ohne korrekte Spaltmaße grüsst
    Olli

    ..mit DER Lösung kann ich nicht leben, ich will mein Problem zurück.....
    :thumbsup:
    Hallo, Paul,

    Dir einen herzlichen Glückwunsch für dieses Traumstück und viel Glück und vor allem Erfolg für die Aktion Schiebedach.

    Was die Restarbeiten nach der Zulassung angeht, bin ich froh, dass ich da mit dieser gewissen Nachlässigkeit nicht alleine stehe...

    Gruß

    Ulli - neben anderen ausstehenden Kleinigkeiten ebenfalls Spaltmaße erst grob eingestellt...
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    Liebe Alle

    Es tut wirklich gut, die Erfahrungen hier zu teilen, im Guten wie im weniger Guten.

    Bei mir sind es weniger die Spaltmasse, welche noch mit Arbeit warten, dafür aber die Innenausstattung. Die Schönfärberei auf Hoffnungsgrün hat das Leder leider nicht jünger machen können und ich befürchte, dass sich unter meinen 80kg als erster der Fahrersitz in Wohlgefallen auflösen wird, der Rest wird wohl solidarisch nachfolgen. Ich hoffe einfach, dass sich das Zeit bis 2018 lässt, bis wieder genügend Geld auf dem Konto für akzeptablen Ersatz ist (schaue mir gerade recht interessiert die Website von KHM an - falls da jemand Erfahrung hat, immer her damit).

    Aber vorerst ist die Freude riesig! Heute Mittag geht's zur Spurvermessung und damit auf die ersten km in freier Wildbahn. Ohne Chromleisten, ohne Schottbleche, ohne Dachhimmel.

    @ Winfried: Oh ja, der wird in die alte Heimat rollen, wahrscheinlich noch vor Ornbau, so denn der Schiebedach- und Himmelgott die Arbeit rechtzeitig fertig bekommt. Ich werde mich dann auf alle Fälle melden!

    @ Uli: Immer Churchill gedenkend habe ich bis jetzt 3 Jahre lang mit Bluten, Schweissen und Tränen durchgehalten - ich denke, es werden jetzt, wo auch das Fahren kommt, noch ein paar Jährchen mehr, sofern nix Schlimmes dazwischen kommt.


    Kleiner Nachtrag

    Heute hatte ich die schönste Mittagspause seit langem

    Die erste Ausfahrt! 25km bei milder Frühlingssonne, "offen" gefahren, versteht sich :D
    Erste Eindrücke:
    - alle Flüssigkeiten bleiben, wohin sie gehören
    - Motor läuft gut
    - Kupplung gehört besser entlüftet
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    Gruß
    Paul
    Hallo Paul,

    auch von meiner Seite Glückwünsche zu Deinem Auto! Ich habe das hier im Forum gerne und mit Interesse verfolgt, und es freut mich, wenn Dein Auto wieder auf der Straße unterwegs ist :) Und den Rest kriegst Du auch noch an und in das Auto gezimmert.

    Ich habe meinen SL ja auch mal komplett restauriert. Das Interieur war - dem Erstauslieferungsland Italien geschuldet - auch total unbrauchbar (mit Ausnahme des Armaturenbretts). Die beiden Sitze nebst kopfstützen und Mittelarmlehne, die Türverkleidungen, den Teppichsatz und den Ledereinschlag des Verdeckkastendeckels habe ich bei KHM machen lassen (weil es hier um die Ecke ist).
    Ich bin mit den dort ausgeführten Arbeiten zufrieden und habe den Eindruck, dass es seinen Preis wert ist und man dort sehr hohe Ansprüche an die eigene Arbeit hat. Von meiner Seite aus kann ich diesen Betrieb empfehlen.
    Und so sieht es aus:



    Beste Grüße und weiterhin viel Spaß mit Nummer 66

    Markus
    Zu KHM gibt’s eine nette Geschichte aus dessen Anfangszeit.
    Eine (sehr) ältere Dame brachte ihren – vom mittlerweile schon länger verstorbenen Ehemann mal geschenkten - 107er, so wie sie ihn erhalten und immer gefahren hatte zur Erneuerung der Innenausstattung. Als sie zwischendurch den Stand der Arbeiten kontrollieren wollte, war sie völlig außer sich. Aufgrund der völligen Hysterie dauerte es ein wenig, bis klar wurde, weshalb sie sich so dermassen echauffierte. "…was erlauben Sie sich, bei meinem Auto einfach das Dach abzusägen, damit sie leichter an den Innenraum kommen?!!!"
    Die gute wusste gar nicht, dass der Verblichene ihr weiland ein Cabrio geschenkt hatte :)

    Qualität ist empfehlenswert.
    (nicht ganz objektiv, da seit Jahrzehnten miteinander bekannt)
    Gruß

    Uli aus S
    Hallo, Paul,

    das hört sich doch alles gut an und sieht noch besser aus.

    Schön, das alles hier mit zu verfolgen.

    Genieß die ersten Kilometer!

    Gruß

    Ulli
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    Uli aus S schrieb:

    Zu KHM gibt’s eine nette Geschichte aus dessen Anfangszeit.
    Eine (sehr) ältere Dame brachte ihren – vom mittlerweile schon länger verstorbenen Ehemann mal geschenkten - 107er, so wie sie ihn erhalten und immer gefahren hatte zur Erneuerung der Innenausstattung. Als sie zwischendurch den Stand der Arbeiten kontrollieren wollte, war sie völlig außer sich. Aufgrund der völligen Hysterie dauerte es ein wenig, bis klar wurde, weshalb sie sich so dermassen echauffierte. "…was erlauben Sie sich, bei meinem Auto einfach das Dach abzusägen, damit sie leichter an den Innenraum kommen?!!!"
    Die gute wusste gar nicht, dass der Verblichene ihr weiland ein Cabrio geschenkt hatte :)

    Qualität ist empfehlenswert.
    (nicht ganz objektiv, da seit Jahrzehnten miteinander bekannt)


    Hi Uli

    Das klingt interessant! Sobald ich nicht jeden Abend in der Werkstatt bin, bzw. der Besuch abgereist ist und ich wieder einen ruhigen Abend zu Hause habe, klären wir das telefonisch - ich melde mich.
    Gruß
    Paul
    Liebe Mutmacher, Mitleider, Mitleser, Mitschreiber- und schrauber

    Heute war sozusagen das Ende der Renovation aus eigener Kraft, was eine in einer Hauruckaktion beschlossene Eilfahrt von Zürich nach Karlsruhe besiegelte. Verständlicher ausgedrückt:
    Habe gestern Abend meine Arbeiten der "Wiederbelebung von Nr. 66" beendet und heute, das noch gute Wetter nutzend, den 220 zum Schiebedachspezialisten gebracht, wo später auch der Himmel eingezogen und die Renovation abgeschlossen wird.
    Sollten keine allzu bösen Komplikationen auftreten, könnte der Wagen bis Pfingsten 17 tatsächlich fertig werden.

    Die heutige Fahrt war gleichzeitig auch die erste längere Strecke (300km) am Stück, erst entspannt, dann Stau mit Stop and Go und schliesslich die letzten km terminbedingt mit 140-160 - der Wagen lief kernig und bissig und zeigte keinerlei Undichtigkeiten, was mich riesig freut.
    Die obligatorische Nach-Zusammenbau-Fehlerliste wird indes trotzdem noch etwas länger:
    - Die Welle des DZM rattert,
    - die Bremsen ziehen nicht ganz symmetrisch
    - im Leerlauf bzw. nach einiger Zeit im Leerlauf gibts stets eine blaue Ölwolke beim Anfahren.

    Dinge, um die ich mich später kümmern werde ^^


    Zwischenstopp zur Ölstandskontrolle auf der A81
    Bilder
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    Gruß
    Paul
    Guten Morgen Uli

    Jau, musste sein! Der Wagen soll zu Ornbau fertig werden, der Experte braucht sicher einige Zeit für die Schiebedachinstandsetzung und ich konnte meinen MFK(TÜV)-Termin nicht mehr länger als bis zum 23. Mai verhandeln, dann muss er zurück sein, verschiebedacht und gehimmelt. Gestern Nachmittag frei bekommen und ab nach Karlsruhe.
    Muss aber gestehen:190 km habe ich zunächst in ein paar kurzen Spritz- und Schwitztouren hier "um den Block" gedreht.

    Die Tour nach Frankreich damals war dazu ungleich risikofreudiger mit entsprechender Quittung :D
    Gruß
    Paul
    Hallo, Paul,

    wie geht's denn voran mit dem güldenen Gleiter? Ist die Dachluke schon passend verarztet?

    Weiterhin gutes Gelingen!

    Gruß

    Ulli
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    Hallo Ul(l)i und Allseits

    Zeit für ein Update:
    ich hatte am 15.3. nach der Fahrt nach Karlsruhe geschrieben, dass ich voraussichtlich, sollten keine bösen Überraschungen auftauchen, mit dem 220 an Pfingsten 17 endlich nach Ornbau komme.
    Nun, es sind leider böse Überraschungen aufgetreten und ich werde Pfingsten 17 nicht mit dem 220 nach Ornbau kommen. Und auch sonst wohl erst ab Juli damit fahren können.
    (Nach Ornbau komme ich, aber halt wieder mit dem 126)

    Grund: Das Dach muss getauscht werden. Die Herren, die die Karosse fürs Lackieren abgeschliffen und "vorbereitet" haben, haben mir etwa dort, wo später der Kopf des Fahrers unter dem Dach ruht, einen Rostschaden einfach zugespachtelt. Ich hätte das sehen können, hätte ich damals genau hingeschaut. Zum Glück im Pech hat es jetzt der Schiebedachspezialist /Karosseriebauer bemerkt, denn in naher Zukunft hätte es hier Rostblasen gegeben. Heisst aber, dass die Dachhaut gewechselt werden muss, mit all den Folgearbeiten. Bevor nun Fragen und Zweifel eingebracht werden: Der Mann hat das bereits einige Male gemacht - auch für renomierte Restaurateure - und versicherte mir, er brächte es verzugfrei hin. Abgesehen davon, bleibt mir nichts anderes übrig, als diesen Weg jetzt zu Ende zu gehen. Sicher ist: Es wird vielleicht das teuerste Schiebedach, das je in ein 111 Cp verbaut wurde, aber das hat man davon, wenn man seinen Dachschaden nicht wahrhaben will.

    Um eine weitere Erfahrung bin ich nun reicher:
    Pauschalen sind Mist. Pauschalen sind Lose-Lose-Situationen. Wenn man als Auftraggeber meint, man sei ein toller Verhandlungshecht, weil man im Detail vorher kaum abschätzbare Arbeiten für ein Fixum bekommt, vergisst man allzu leicht, dass niemand gerne gratis für andere arbeitet und die Arbeitsqualität dem Rahmen angepasst wird.
    Und mir wird langsam immer klarer, warum manche nur kompromisslos Renovieren/Sanieren/Restaurieren: Es ist einfacher zu kommunizieren. Oder andersherum: Sind die Mittel begrenzt, neigt man evtl. dazu zu sagen "mach das hier nur soweit, dass es hält oder vernünftig aussieht". Da kann man sehr Unterscheidliches darunter verstehen. Die Definition "originalgetreu" oder "top" hingegen ist näher am Begriff "unmissverständlich".
    Ist doch eigentlich klar, werden jetzt die meisten Mitleser denken. Ja, mir JETZT auch.
    Gruß
    Paul
    Ne,ne Paul, das ist vorher nicht immer klar! Aus Schaden wird man kluch, aus sonst nix!
    Wenn man Kompromisse macht, aus welchen Gründen auch immer, dann an Stellen, die später gut optimierbar sind. Beispiel: Neu verchromte Stossstangen, viel Geld, aber auch später problemfrei optimierbar, locker zurückzustellen. Ebenso Gestühl, nicht aber das Holz!
    Bei mir war die ganze Arbeit für den Motor für die Katz, weil ich den Druckverlusttest "geschoben" habe....
    Anfängerfehler? Ja, klar, sagt jeder im Nachhinein.
    Also Kompromisse nur, wo es hinterher nicht richtig weh tut, finanziell und im Ablauf!
    Erfahrung bucht man auch im "Haben", leider nicht auf der richtigen Bilanz-/Bankkontoseite!
    Good luck!
    Olli

    ..mit DER Lösung kann ich nicht leben, ich will mein Problem zurück.....
    :thumbsup:
    Hallo, Paul,

    das ist zweifellos großer Mist. Aber auch das geht vorbei. Ich spreche da aus Erfahrung. Bei der Pagode habe ich damals den Fehler gemacht, die hinteren 3/4-Rep.-Flügel an der Nahtkante von innen mit Owatrol zu versiegeln. Von außen waren die Nähte verzinnt. Das Owatrol ist dann durch die Verzinnung gezogen und hat dafür gesorgt, dass die angespachtelte Fläche nicht hart wurde. War das eine Freude, als der Lacker sich gemeldet hat... Fazit: Heckbeplankung nochmal runter und komplett neu, diesmal nicht mehr mit Rep.-Teilen, sondern mit ganzen Flügeln. Das war Lehrgeld pur. Da hat es auch nicht geholfen, dass ich vorher vom Korrosionsschutzdepot keine Bedenken gegen diese Aktion zu hören kriegte.
    Schütteln und weitermachen. Irgendwann ist das Ding fertig und alles vergessen. Kaum eine Restaurierung läuft glatt, aber nicht jeder ist so offen wie du und erzählt davon. Mit der Flosse ist übrigens auch noch nicht alles eitel Sonnenschein...

    Gruß aus Kreta

    Ulli
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    Hi Olli und Ulli

    Danke fürs Beisteuern eurer Erlebnisse. Wie heisst es so schön: Geteiltes Leid ...
    Es ist jetzt auch nicht so, dass ich völlig niedergeschlagen bin. Mir war klar, dass es böse Überraschungen geben kann. Einzig das blöde Gefühl, nicht zu wissen, ob und wo die sonst noch gepfuscht haben vor dem Lackauftrag, das wurmt mich!
    Kurzzeitig gab es schon Überlegungen, ob ich nicht nochmal ganz von vorne anfangen soll, also Karosse ablaugen, KTL-Bad, beim jetzigen Karosseriebauer 100%-top-Arbeit machen lassen, dann den Wagen in original 040 lackieren usw. ... habe das dann aber nach einem Besinnungsbier und einem Blick aufs Konto verworfen. Das kann ich immer noch mal machen, wenn es denn sein müsste.

    Jetzt freue ich mich tatsächlich auf ein neues Dach, es hilft ja nix, wie Ulli schreibt - es geht vorbei, man kuckt besser nach vorne, oder, noch besser, nach oben, wenn die neue Dachluke drin ist.

    Übrigens: Obwohl das natürlich naheläge, kommt wieder mein unoriginaler Schiebedachdeckel zum Einsatz, nicht ein nachträgliches Webasto-MB-Dach. Das hat mehrere Gründe:
    1) Der Karosseriebauer hat bereits viele Arbeitsstunden ins Optimieren der alten Unterkonstruktion investiert.
    2) Es war wesentlich einfacher, auf die Schnelle ein Coupédach ohne SD-Ausschnitt zu bekommen, als eins mit.
    3) Wenn auch nicht original, so ist mein SD wahrscheinlich einigermassen zeitgenössisch.

    Zu 3) Kleiner historische Abschweifung (Falsifizierung oder nähere Aufklärung zu diesem Punkt sind höchst willkommen, falls sich da jemand auskennt):
    Ich habe mir sagen lassen, dass die ganz frühen Coupés anfangs nicht mit SD bestellt werden konnten bzw. dass Mercedes die Wagen ohne SD vom Band lies und dann zumindest hier in CH zu einer externen Firma für den Umbau gab. Möglich aber, dass das so nicht ganz stimmt, dass es die Wagen durchaus bereits von Anfang an mit MB-SD gab, einzelne Käufer sich aber erst später für ein SD entschieden haben. Mein SD wurde irgendwann in den 60ern oder 70ern in den Wagen geschnitten.

    Es gab im Kanton Zürich u.a. die Karosseriebaufirma Caruna (= Carosserie und Neuanfertigung), die sich ganz in der Nähe des Wohnorts des Erstbesitzers befand und vor allem auch Cabrio- und Targaumbauten anbot. Diese Fa. hat 1987 wohl den Betrieb eingestellt, käme aber als Hersteller des SDs durchaus in Frage.
    Die Firma Gebrüder Tüscher AG, die ich zuerst im Verdacht hatte, das SD angefertigt zu haben, heute Carosserie Tüscher AG, hat keine SD-Anfertigungen für MB gemacht, wie meine Nachfrage ergab.

    Jedenfalls sind diese, wenn auch unvollständigen Aspekte, für mich Grund genug, am vorhandenen SD festzuhalten, auch wenn die Luke geringfügig andere Masse hat, als das bei den späteren MB-SDs der Fall ist. Angeblich sollen sich die Luken auch der werkseitig ausgestattenen 111er früh und spät etwas unterscheiden, aber auch das könnte ich nicht mit Sicherheit behaupten.
    Gruß
    Paul
    Hi,
    ohne Gewähr:
    Die frühen 111er-Cps hatten nur manuelle SD's, und irgendwann wurde dann auf elektrisch umgestellt. Ggf. mit der Einführung des 250ers.
    Ist nicht die Antwort auf Deine Frage, aber vielleicht dennoch nützlich.
    Das ganz frühe 220er (und somit auch 300er) nicht ab Werk mit SD erhältlich waren, ist zumindest mir unbekannt (was nix zu bedeuten hat, man lernt nie aus :-)) .
    Marc
    Moin Paul

    Du bist ja noch jung. Wenn Dein neues Dach mit Aussichtsluke drauf ist, dann fährst erstmal die nächsten 20 Jahre. Dann kannst Du ja immer noch überlegen ob Du alle nochmal ablaugen lässt. Bis dahin hast Du hoffentlich erstmal mächtigen Fahrspass.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass alles soweit möglich in absehbarer Zeit erledigt ist.
    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

    mercedes (affe) gehrmann-privat de

    MarcS schrieb:

    Hi,
    ohne Gewähr:
    Die frühen 111er-Cps hatten nur manuelle SD's, und irgendwann wurde dann auf elektrisch umgestellt. Ggf. mit der Einführung des 250ers.
    Ist nicht die Antwort auf Deine Frage, aber vielleicht dennoch nützlich.
    Das ganz frühe 220er (und somit auch 300er) nicht ab Werk mit SD erhältlich waren, ist zumindest mir unbekannt (was nix zu bedeuten hat, man lernt nie aus :-)) .
    Marc


    Moin,
    ohne es faktisch belegen zu können,gehe ich ebenfalls davon aus, dass das eSSD in Coupés und Flossen erst mit Erscheinen des W108 (bei dem es kein manuelles SSD zu ordern gab) seinen optionalen Einzug hielt, also ab Sommer/Herbst 1965. Beim Coupé wenn, dann immer elektrisch betätigt, analog zum W108. Bei Flossen auf (eher selten angekreuzten) Sonderwunsch.
    Dadurch entstand die Situation, dass eine kleine 110er Flosse oder der als Sparflosse konzipierte 230S in diesem Punkt edler ausgestattet sein können als der gediegene 220S/SE oder gar der noble 300SE/lang - die Ungnade der frühen Geburt, sozusagen.

    Beste Grüße,
    Lutz, der mit dem manuellen Ritschratsch-SSD dennoch sehr glücklich ist
    Eure Ausführungen klingen logisch.

    Die ESSDs hatten ja durchaus weitere,vielleicht sogar wichtigere Vorteile als blossen Komfort und waren daher vielleicht mehr Weiterentwicklung denn Alternative. Sofern das bessere Ausnutzen der eigentlichen Lukengrösse unbedingt erreicht werden wollte, war der Ritschratschhebel auf den letzten 15cm einfach im Weg. Und eventuell ist auch die Fixierung des Deckels, zB beim aprupten Bremsen oder gar Auffahren auf Hindernisse in geöffneter Stellung leichter zu bewerkstelligen, wenn das ganze elektrisch betrieben und verankert ist. Falls das überhaupt je ein Thema war.
    Mich jedenfalls stört die manuelle Betätigung nicht. Ich wäre ja schon froh, hätte ich ein Dach :D
    Gruß
    Paul
    Hallo Zusammen

    Betreffend "Wiederbelebung von Nr 66" hier nun das finale Update:

    Er lebt, mit Brief und Siegel: Heute Früh die MFK inkl. Veteraneneintrag bestanden!
    Zwar ist morgen laut Wetterbericht der Sommer vorbei, aber die Oldtimerei im Herbst hat ja auch ihren Reiz.

    Hier noch die bangen Minuten vor der Prüfung als Bilddoku. Das dümmliche Grinsen danach mittels Selfie erspare ich euch :D
    Bilder
    • Vor der MFK2.jpg

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    • Vor der MFK3.jpg

      842,75 kB, 1.714×1.366, 100 mal angesehen
    Gruß
    Paul
    Moin Paul,

    ein wunderschönes Auto hast Du Dir da gebaut - Herzlichen Glückwunsch!

    Mögest Du nach all dem Stress der Dich auf der Zielgeraden noch erwischte nun wenigstens von möglichst wenigen Restarbeiten/Nachbesserungsfummeleien genervt werden.

    Gute Fahrt, ab jetzt ist Genuss angesagt!

    Beste Grüße,
    Lutz