Wiederbelebung von Nr. 66 - 220SEb/C

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  • Guten Tag Beisammen

    Und wieder ein paar kleine Fortschrittlein gemacht.
    Zunächst dachte ich, Trittbretter und Schwellerverkleidung montiere ich mal eben im Handumdrehen, ist ja keine grosse Sache. Aber wie so vieles bei dem Wagen dauert es dann doch wieder länger, weil Schraublöcher versetzt werden mussten und Passungen ihren Namen nicht verdienen. Hier habe ich wieder eine Sache für die nächste(?) Restauration begriffen, obwohl man es überall lesen und daher vorher wissen kann: ALLE Zierleisten und Anbauteile SOLLTEN ZWINGEND vor dem Lackieren an der Karosse angepasst werden, vor allem bei Autos mit noch erheblichem Handarbeitsanteil. Wurde mir klar als ich bemerkte, dass die Seitenteile im unteren Bereich, wo später der Schwellerchrom entlang läuft, leider nicht mehr ganz gerade bzw. parallel zu den Schwellerleisten sind. Nachträglich von innen das Blech zu bearbeiten ist zwar noch bedingt möglich, trieb mir bei der frisch gelackten Karosse aber den Angstschweiss auf die Stirn. Ergebnis geriet demzufolge nicht perfekt, aber etwas besser als beim ersten Ansetzen der Leisten zu erwarten gewesen wäre. Bilder folgen.

    Im Motorraum fand soeben der Kühler seinen Platz und auch die Problematik mit dem Massekabel konnte ich lösen. Mir fehlt nun noch die Petronix, eine Batterie, ein kleiner gewinkelter Kühlerschlauch zwischen WaPu und Heizungsrücklauf, die neue Tachowelle, Bremsen entlüften, Kühlmittel und Servoöl auffüllen und etwas Benzin in den Tank - dann kann ein erster Startversuch erfolgen. Die Betonung liegt auf Versuch, denn ich kann mir derzeit einfach nicht vorstellen, dass der 220 nach 31 Jahren viel macht ausser orgeln und spucken ... Bericht folgt.
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    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Hallo Paul,
    mit den Schweller- und Einstiegsleisten habe ich auch durch...schöne Nervensache, und dann erstmal die Scheiben justieren.
    Manchmal denk ich mir, ich hätte ihn lassen sollen, wie ich ihn gekauft habe, denn er fuhr ja. Mein Vorbesitzer meinte nur, ich wär eben ein Pedant. Bin ich ganz sicher nicht, denn meine Fähigkeiten sind auch begrenzt und ich brauche oft jemand zum anpacken, aber was im Winter fertig werden sollte, zieht sich nun bis Ende Juli hin :( Während die anderen fahren, komme ich nur in ganz kleinen Schritten voran.
    Gruss Ralf
  • Nabend Ralf

    Ist immer wieder beruhigend zu lesen, dass es anderen ähnlich ergeht, obwohl man niemandem Arges wünscht. Oft steht man ja an einem Punkt, wo man denkt, alle anderen machen das besser, genauer, zielstrebiger usw. Und irgendwann hat man kaum mehr Energie noch ein sechstes oder siebtes an eine Stelle ranzugehen, weil es einen ordentlich nervt und langweilt. Da braucht man dann wirklich Disziplin und Energie.
    Ich meinte 2014 auch noch, dass die Fahrt nach Ornbau zu Pfingsten 16 problemlos klappen würde ... Wenn ich ihn im Frühjahr '17 auf die Strasse bekomme, bin ich glücklich.
    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Hallo, Paul,

    sei dir gewiss: Es geht nicht nur dir so. Wenn ich all das, was ich mehrfach gemacht habe, bis das Ergebnis so war, wie es sollte, abziehen würde, wäre meine Flosse längst auf der Straße. Und wenn ich motivationsbedingte Pausen mit einrechne, wären schon so einige tausend km abgespult. Manchmal kommt es mir vor, als wäre ich der langsamste Schrauber auf diesem Planeten. Aber das Ziel ist fast erreicht. Man muss bei sowas halt einen langen Atem haben...

    Gruß

    Ulli
    230 SL 10/63
    220 SE 07/64
    - irgendwas ist immer...
    ----------------------------------------------------------
    vdh-Regionaltreff Münster/Münsterland
    jeden 3. Mittwoch ab 19.30 Uhr im RoadStop,
    48157 Münster, Schiffahrter Damm 315


    www.pagodentreff.de
  • Paul, wenn Du denkst Du denkst...hat Juliane Werding auch mal gesungen! Das echte Leben sieht anders aus!

    Um den Motor würde ich mir gar nicht so viel Gedanken machen, nachdem ich das Thema "Erwachung" ja zweimal in den letzten beiden Jahren vor der Brust hatte. Da es keine Raketentechnik ist und logischen Schritten folgt, kommt man nach weniger Zeit eigentlich zum erhofften ersten Verbrennungsvorgang, der dann automatisch den nächsten nach sich zieht usw. Allerdings hatte ich auch jeweils HaWa und Björn an meiner Seite, die mich stets zu beruhigen wussten, wenn irgendwas grad nicht zu laufen schien.

    Das Gefühl ist jeweils ein erhabenes, da auch in meinem einen Fall der Wagen/Motor vermutet 20 Jahre keinen Schnauferl getan hat. Im anderen Fall hat eine Anderer den Motor aufgebaut, praktisch habe ich die Katze im Sack mit viel berechtigtem Vertrauen in den Erbauer gekauft. Wenns nicht läuft, liegts am Benzin oder am Strom....
    Ist man denn dann fertig? Ich zumindest war es nicht, denn im Zusammenspiel der Komponenten liegt dann die Tücke, je komplexer der Motoraufbau, je tückischer/teurer die Details. Bei mir waren es zunächst 1/2 KSV, Anlasser, dann die Zündung, dann doch die ESP (ungeplanter Schock!) und ganz aktuell 2/2 KSV.....

    Irgendwo wird wohl auch etwas Öle oder Benzin rauskommen wo es nicht soll, deshalb Sitz der Schlauchschellen Benzin und Kühlung sowie Leitungen Hydraulik, Automat, Lenkung nochmals prüfen.....insb. Spritz-/und Abfuhr zur Benzinpumpe......

    Ich persönlich fand die Wandlung vom Saulus zum Paulus nach Rückkehr vom Lacker noch emotionaler, ist zum Fahren aber nicht so wichtig....

    Ahoi!
    Olli

    ..mit DER Lösung kann ich nicht leben, ich will mein Problem zurück.....
    :thumbsup:
  • Hallo Ulli, Hallo Olli

    Ihr sprecht mir wahrlich aus der Seele!
    Also, wenn wir uns zu einem Ornbau an einem Pfingsten in einer möglichen Zukunft treffen sollten, was ich mir wünsche, dann spendiere ich ein Fläschchen Champagner!
    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Moin, Paul,

    na das ist doch mal 'ne Ansage :) Und eine zusätzliche Motivation, endlich fertig zu werden. Diesen Sommer soll meine alte Flossen-Dame noch Asphalt unter die Räder kriegen. Ornbau dürfte also nichts im Wege stehen. ;)

    Gruß

    Ulli
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  • Guten Abend Zusammen

    Es gibt Neuigkeiten zu berichten:
    Gestern, Samstagabend, gab der M127 erstmals wieder Töne (und Gerüche) von sich!
    Will sagen, er läuft!! Zwar nicht lange, aber Immerhin - nach 31 Jahren Lebenszeichen.

    Anbei das Beweisfoto einer handfesten Abgasfahne mit Rostpartikelemmission aus dem lange unbenutzen Auspuff :whistling:
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    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Hoi Paul,

    das freut mich für dich. Wäre natürlich beim ersten zucken gerne dabei gewesen, aber man kann halt nicht alles haben. Auch fällt mir auf, das Marius sein Pagödeli die Russfahne besser konnte....

    Falls Du ne Zündungsblitze brauchst, sag bescheid.

    Grüsse
    Olof
  • Nabend Olof

    Die ersten Funken kamen leider nicht aufs Mal, sondern ich musste mich über eine ge Abende vortasten.
    Jetzt aber ist er mal vorzeigbar, Bier inkl.

    Zündblitzer wäre toll! Ein Lenkrad hab ich auch noch von dir
    :whistling:

    Heute gab es die erste "Ausfahrt" aus der Garage - ähnliches Gefühl, wie damals als er vom Lackierer kam ☺️. Als Sommerspezial 2016 Coupéfahren mit wirklich allen Scheiben unten
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    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Guten Morgen Zusammen

    So ganz langsam glimmt ein 12V-Licht am Ende des Tunnels.

    Nachdem die Technik nahezu fertig ist - ein paar Kleinigkeiten fehlen natürlich noch - bin ich derzeit am Zusammenbau der Inneneinrichtung des 220ers. Es ist schon unglaublich, um wieviel fummeliger das im Vergleich zur gleichen Arbeit an einem 108 ist. An der Stelle frage ich mich auch, ob das Umfärben des alten Leders vergebens war, nicht wegen der Farbe selbst (das Grün harmoniert prächtig mit dem Tunisbeige), sondern weil die alte Haut dermassen spröde ist, dass mir bei Benutzung wohl alles zerfällt. Das Leder muss in naher Zukunft definitiv ersetzt werden, und das wohl umfassend inkl.Türpappen.

    Erfahrung gewinne ich auch dahingehend, wie sich manche Qualität/Beschaffanheit von Material erst bei der Verarbeitung wirklich erweist, Beispiel Teppich: Habe meinen von KM, der ist an sich gut geschnitten und macht vom Flor her einen guten Eindruck. Das Problem bei vielen Teppichnachfertigungen aber ist, dass die einfach zu sperrig sind und sich nur mit viel Gewalt und Kleber um Kanten und in Vertiefungen legen lassen (oder manchmal eben auch nicht). Die 111er haben diese nette Vertiefung im Innenschweller auf Höhe der Lehnenverstellung der Sitze - da will der Teppich einfach nicht hin :cursing: - die Originalware ist dagegen weich und anschmiegsam. Die Bilder mit Teppich sind allerdings nur "Anprobe - da ist noch nix verklebt. Auch fällt der Farbunterschied zwischen Leder und Teppich in echt weniger ins Auge als mit Blitzlicht.

    Unmittelbar bevorstehende Baustellen sind noch: Einsetzen der Front- und Heckscheibe (vor allem hinten ein ganz grosser Spass), Montieren des Fensterschlüsselchroms, Anfertigen der Zusatzhalterung für den grossen 82l-Tank, Montage des bestellten Becker Stereo samt Fussraumboxen, Entlüften der Bremsen und Kupplung, provisorisches Spureinstellen, erste kleine Probefahrten und dann ab zum Schiebedachspezialisten nach Karlsruhe (Jung-Fernfahrt), denn das bekomme ich allein einfach nicht in den Griff. Dort gibt es dann auch den Dachhimmel. Und dann, ja dann, könnte er (vorläufig) fertig sein ...

    Ornbau zu Pfingsten 2017 erscheint möglich!
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    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Hallo Paul

    Das geht ja gut vorwärts. Ich freu mich schon auf das Endergebnis.

    Teppiche hab ich schon einige reingemacht. Meine Erfahrung ist, dass es manchmal besser ist, den Teppich erstmal nicht zu verkleben sondern nur reinzulegen und dort wo vorgesehen mit den Leisten und Abdeckungen zu fixieren. Erst Tage, manchmal auch Wochen später habe ich dann geklebt. So hatte das Material Zeit sich zu entspannen und anzupassen. Geklebt habe ich nur dort wo es unbedingt sein musste. So z.B. in den Vertiefungen und Rundungen. Helfen kann auch ein Heissluftfön. Allerdings muss man schon vorsichtig sein, das man das Material nicht beschädigt. Meine Faustregel ist: Alles was mein Handrücken an Hitze nicht verträgt ist auch für das Material schädlich.

    Trotz aller Ideen ist es mir allerdings nicht gelungen den Mitteltunnel so schön hinzubekommen wie das bei Dir der Fall ist. Da denke ich, dass mein Teppich nicht so präzise gefertigt ist wie Deiner.

    Deine Farbkombi gefällt mir übrigens sehr gut.

    Halt durch, das wird ein sehr schönes Fahrzeug.
    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

    mercedes (affe) gehrmann-privat.de

    W112 - Treffen vom Sa. 15.09. bis So.16.09.2018

  • Hallo Paul,

    manche Teppiche kann man in zwei Ausführungen kaufen (z.B. die von Steenbuck nachgefertigten
    Teppiche): "mit Rücken" und "ohne Rücken".
    Die Variante "ohne Rücken" verzichtet dann auf die unterste Schaumstoff (oderwasauchimmmer)-Schicht
    genau damit man sie am Fahrzeugboden auch an zerklüfteten Stellen ankleben kann.

    Viele Grüße,
    Thomas
  • Hallo Winfried
    Hallo Thomas

    Das mit den Teppichen erst einmal auslegen und ruhen lassen habe ich gemacht, das hat auch einiges bewirkt. Nur an manchen kniffligen Stellen hat leider auch das nix genutzt. Hätte ich damals bereits davon gewusst, dass es "mit" und "ohne" Varianten gibt, hätte ich evtl. dort bestellt ... nu isses leider zu spät. Allerdings jammere ich da gerade auch auf hohem Niveau, denn das Ergebnis ist ok. Man sieht die Stelle eigentlich nicht, man muss schon hinfassen um es zu merken. Aber auch generell rein haptisch ist zwischen Originalteppich und Nachfertigung schon ein deutlicher Unterschied.

    Sehr viel problematischer ist, dass auch die Lederfarbe nicht überall wie gewünscht ausgetrocknet ist. Das wird wohl an unsachgemässer Verarbeitung meinerseits liegen. Das vordere Gestühl werde ich wohl nochmals etwas nachfärben müssen und hoffe, dass damit die jetzt leicht klebrigen Stellen verschwinden.
    Aber es wird wie gesagt neue Haut benötigen, so oder so.

    Sehr schwierig gestaltet sich der Einbau der Heckscheibe, an der wir vorerst verzweifeln.
    Morgen gibt es zur Abwechslung den Versuch des Einbaus der Frontscheibe und dann sehe ich weiter.
    Zur Not fahre ich dann mit einer provisorischen Folie zum Schiebedachspezi, der ja auch den Himmel einziehen wird und somit den Scheiben-Einbau ohnehin wiederholen muss. Hat jemand Erfahrung mit 300km Autobahn und Heckscheibenprovisorium? ?(

    Fahren, sofern man bei den Proberunden auf dem Privatgelände überhaupt davon sprechen kann, tut sich der Güldling sehr schön und vor allem komfortabel (wenn auch scheibenfrei recht zugig 8) ). Die 7.25er Pneuchen sehen wie die sprichwörtlichen Trennscheiben aus, wenn man die Sirnseite des Wagens betrachtet, die Seitenansicht ist damit allerdings sehr stimmig und Lenkkräfte sind in der Kombination mit Servo quasi nicht mehr vorhanden. Bin schon recht gespannt,wie sich das dann auf freier Wildbahn im Betrieb auswirkt.

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    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Hallo Paul,

    dann lass das mal mit der Heckscheibe, die Gefahr ist doch viel zu groß daß die Scheibe beim wiederholten Ein-/Ausbau
    kaputt geht (erst wird ja der Himmel eingebaut, dann die Heckscheibe).
    Der Schiebedachspezi wird Dir sowieso erklären daß er am liebsten die Dichtung rausschneiden würde damit der Scheibe
    beim Ausbau nichts passiert.
    Fahr langsam und lass die Folie hinten ganz weg, ist dann so ähnlich wie im Cabrio. Und solange Du fährst kann es ja auch
    nicht reinregnen.

    Aber vorne? Auch hier gilt: erst der Himmel, dann die Frontscheibe.
    Spricht das mal genau mit demjenigen ab der den Himmel einbaut.

    Viele Grüße,
    Thomas
  • Hallo Thomas

    Völlig richtig dein Einwand wegen des Zerstörens der Dichtung, das habe ich ebenfalls vielfach gehört.
    Allerdings habe ich das bereits geklärt - der ausführende Herr konnte mich beruhigen: Solange ich nicht mit Dichtmasse/Kleber arbeite, bringt er die Frontscheibe problemlos wieder raus. Denn die Frontscheibe MUSS rein, sonst wird die Fahrt auf Achse unmöglich.

    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Hi Paul

    Ich bin auch der Meinung, dass Du keine Folie benötigst. Allenfalls machst Du die hinteren Seitenscheiben einen Spalt weit auf um evtl. Verwirbelungen aus der Fahrgastzelle abzuführen.

    Bei einem alten Ford habe ich auch mal Sitze lackiert, und hatte ebenfalls das Problem, dass ich eine klebrige Stelle hatte. Nochmal abschleifen und entfetten wird Abhilfe bringen.


    Viele Grüsse

    Winfried

    300 SE W112 Cabrio M189 Automatik Fahrgestellnummer ...9840 Ende 1967

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    W112 - Treffen vom Sa. 15.09. bis So.16.09.2018

  • Salut!
    Ich entsinne mich, dass ich vor dreißig Jahren mal etliche hundert Kilometer mit einem /8er samt Wohnwagen ohne Frontscheibe gefahren bin - das war aber im Hochsommer und das Rhonetal hinauf... Sonderlich schön war's nicht, ging aber! Wann willst Du denn zum Himmel- und Scheibeneinbauer?
    Gutes Gelingen
    Holger aus Frankfurt
  • Für diese Art des Mutmachens liebe ich das Forum ^^
    Also, Scheiben sind drin, alles easy. Der Fahrt zum Schiebedachexperten wird ca. Mitte März erfolgen.

    Werte Herren, heute war ein grosser Tag!
    Das angehängte Bild zeigt einen Schweizer Fahrzeugausweis, heute erstellt.
    Der 220SE wurde am 1.3.2017 nach 38 Jahren wieder zugelassen.

    Am Freitag soll es sonnig werden. Dann gibt es die erste vorsichtige Ausfahrt, noch ohne Chromleisten und so manche fehlende Kleinigkeit, aber egal!!
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    Gruß
    Paul

    220SEb/C, März 61, Nr 66
  • Moin Paul,
    na dann auch von mir Herzliche Gratulation zum Erreichen eines weiteren wichtigen Meilensteins in Deinem Projekt!
    Wenngleich die Technische Abnahme noch aussteht, so ist das "Fahren können & dürfen" ja püchologisch und motivatorisch enorm förderlich, auch die -zeitraubenden und bisweilen nervigen- Detailarbeiten noch zum Abschluss zu bringen.
    So gesehen schon eine feine Sache, diese Zulassungspraxis in der Schweiz. Bei mir hatte nach der Zulassung der Flosse die Motivation für Restarbeiten einen schlagartigen Abfall erlebt. Bis heute sind da noch Dinge zu erledigen, die ich "irgendwann mal, in Ruhe" machen wollte... zum Beispiel die Spaltmaße korrigieren... naja, sind ja erst 9 Jahre vergangen, und da die Karre quasi für die Ewigkeit hergerichtet wurde, ist das ja praktisch nur ein Wimpernschlag... :whistling:

    Guten Endspurt, und
    beste Grüße,
    Lutz