Wiederbelebung von Nr. 66 - 220SEb/C

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  • Nabend Zusammen

    Der Frühling naht und passend dazu ergrünen erste zarte Triebe im Innenraum der Noch-Immobilie. Aber auch hinten und vorne gibt es Glanzleistungen zu vermelden: Der Motor präsentiert sich fast jungfräullich und das Heck lächelt über beide Backen :evil:
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    Gruß
    Paul
  • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen :pinch:
    ... und sehr langsam ging es voran in der letzten Zeit. Wenn man berichten muss, dass man für das Anbringen zweier Türgriffe - verdammtes Gefummel, bis die Gummiunterlagen mal so sitzen, wie sie sollen - und das Montieren des Ausrücklagers - verdammtes Gesuche, bis man mal die richtige Kombination von Kugellager-Ausrückkörper früh/spät/4Zyl/6Zyl zusammengepresst hat, wenn man also berichten muss, dass man dafür allein zusammengerechnet Tage verdödelt hat, dann schüttelt der Mitleser sicherlich den Kopf. Entweder vertikal, weil er das kennt, oder horizontal, weil er professioneller und zielstrebiger ans Werk geht.
    Wie dem auch sei, inzwischen geht es mir wie im bekannten "Life of Brian", als bei der zweimaligen Durchsuchung des konspirativen 20qm-Raumes durch 50 Mann immerhin ein Suppenlöffel sichergestellt werden konnte. Oder anders ausgedrückt: Hatte gestern endlich mal wieder richtig Spass am Schrauben und habe eine chrömerne Regenleiste angebracht, die dem Wagen einen Hauch Komplettheit verleiht :|

    Immerhin sind Motor und Getriebe endlich verblockt und Türen sowie Seitenteile ordentlich gedämmt. So ordentlich, dass bei jedem späteren Treffen mindestens einer beim AnsBlechklopfen sagen wird "boah - fingerdick Spachtel, so wie das klingt".

    Werde euch über weitere Meilensteine der Restauration natürlich auf dem .. öhm .. Schleichenden halten.
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    Gruß
    Paul
  • Hallo, Paul,

    da kann ich nur gaaanz kräftig vertikale Kopfbewegungen machen. Kommt mir alles mächtig bekannt vor. Die bei mir noch ausstehenden Restarbeiten würden andere vermutlich in vier Wochen bewerkstelligen, während ich froh wäre, wenn ich es bis nächstes Jahr zu Ornbau schaffe. Zwei bis drei Jahre hatte ich damals eingeplant, mittlerweile sind es über fünf...

    Letzten Monat habe ich zweimal die gesamte Halle nach den verchromten Schrauben für den Frontscheiben-Holzschlüssel gesucht, da Daimler mittlerweile über acht Euro/Stück für diese Teile fordert. Alle Kartons geöffnet - nix. Nicht mal ein Suppenöffel. Bis mir einfiel, das ich mal den Karton mit allen Holzteilen, pp. zwecks aufarbeiten mit nach Hause genommen hatte. Und siehe da... Will sagen: Durch die langen Pausen wegen Zeitmangel kommt man mächtig aus dem Takt. Teile suchen und sich wieder reindenken verbraucht halt mehr Zeit, als einem lieb ist.

    Du siehst: Es geht nicht nur dir so. Ich habe übrigens fast vier Wochen gebraucht, bis ich endlich den Bordkantenchrom der vier Türen drauf hatte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Rekord an Langsamkeit so schnell nicht geknackt wird...

    In diesem Sinne

    111er Gruß in die Schweiz

    Ulli
    230 SL 10/63
    220 SE 07/64
    - irgendwas ist immer...
    ----------------------------------------------------------
    vdh-Regionaltreff Münster/Münsterland
    jeden 3. Mittwoch ab 19.30 Uhr im RoadStop,
    48157 Münster, Schiffahrter Damm 315


    www.pagodentreff.de
  • Nabend

    kleines update zum Stand der Dinge: Nach wochenlangem Motivationsloch, Gepfrimel mit dem Anfertigen und Verlegen von Brems- und Benzinleitungen, war heute mal wieder ein erhebender Tag - der Einbau des Motors. Dank Helfern verlief die OP reibungslos und ohne Kratzer ^^
    Was auf Bild 2 zu sehen ist, ist nicht etwa, dass Olof K das Ende des Seils mit dem Gebiss sichert, sondern eine perspektivische Täuschung. Sein Einsatz und der meines Bruders waren dennoch Gold wert! :thumbsup:
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    Gruß
    Paul
  • Starke Aktion!

    Weiterhin viel Motivation und gute Freunde.
    Schöne Grüße aus H
    Frank

    Der Trend geht zum Fünftbenz...




    vdh-Regionaltreff Region Hannover
    jeden 3. Freitag ab 19.00 Uhr im
    Wildschütz Ronnenberg
    Bauernwiesenweg 7a
    30952 Ronnenberg
  • Guten Abend
    Und weiter geht's!
    Es sind ja oft die kleinen Dinge, welche motivieren und so habe ich heute zunächst den Antriebsstrang mittig ausgerichtet (drei Schnüre mit Muttern als Senkgewicht an Getriebeausgang, Kardanmittellager und Flansch Hinterachse umzu sehen, ob das in etwa fluchtet) und danach als Kür wieder etwas Chrom montiert. Hier die beschönigenden Bilder :D
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    Gruß
    Paul
  • hehe

    die Abgasseite wird die gleich was husten .. äh pusten <X :D
    Aber danke für die Blumen. Ja, dieser Motor bringt es zwar nur auf mässige Touren, läuft dafür aber auch mit niederoktanigem Werkstattbier.

    Heute kommt die Hebebühne im Zuge der Werkstattauflösung weg, danach beginnt des Restaurieres Alptraum: Werstatträumen und Umzug mitten in der heissen Phase. Mal sehen, ob ich danach alle Teile wieder finde. Gute Gelegenheit aber auch, um auszumisten, wegzuschmeissen und gut zu verpacken.
    Gruß
    Paul
  • Viel Erfolg beim Umräumen, viel Kraft wirst Du auch brauchen.

    Hoffe Du findest ein neues, nettes Plätzchen für Die Benze.

    Tolle Bilder von der 00066.
    Schöne Grüße aus H
    Frank

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  • Moin Feunde

    Der Umzug vollzieht sich und es ist gar nicht der befürchtete Alptraum. Man schafft wieder Ordnung, bekommt Dinge in die Hände, von denen man gar nicht mehr wusste, dass man sie hat und versorgt bzw. entsorgt Dinge, die man nicht mehr braucht. All das macht nicht nur die alte Werkstatt leer sondern befreit auch den Kopf, der sich nun samt Händen auf den Schlussspurt freut.
    Gestern alte Werkstatt bei Nacht&Nebel verlassen und den Goldling ins neue Heim verfrachtet. Jetzt muss es ohne Hebebühne gehen, dafür darf aber heller und wärmer geschraubt werden.
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    Gruß
    Paul
  • Liebe Mitschrauber

    Kurzer Zwischenstand:
    Momentan versickern die Stunden im Kleineteilepuzzle vor und unter dem Armaturenbrett. Das Anschliessen von Leitungen und Kabeln, das von rüpelhaften Kraftausdrücken begleitete Einsetzen der Instrumente in den gleichnamigen Träger, das mangels MB-Lehre mittels Lineal und Wasserwage möglichst mittige Austarieren der Hinterachse und anderer Kleinkram forderten zeitlichen Tribut ohne durch vorzeigbare Fortschritte zu entschädigen.
    Da muss Mann dann auch einfach mal die frisch lackierten Radkappen aufdrücken und sich sich daran freuen, dass eine solch profane 2-Minuten-Tätigkeit für tagelanges Pfriemeln entschädigt. Oder das Chromgitter auf der Hutze montieren. Oder die ersten 5 Liter Öl in den Motor füllen - so schön wird es sich nie wieder anfüh(l)len ^^ .
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    Gruß
    Paul
  • :/ oh nein, Neuwagenzustand sicher nicht. Man weiss ja, wie das mit den digitalen Bildern oder vorteilhaften Perspektiven ist. Um nicht immer nur das Positive oder toll aussehende Ergbnis zu präsentieren, seien an dieser Stelle auch mal die Werkstatthosen runtergelassen:

    Ich habe zB darauf verzichten müssen, die Karosse in der Art sanieren zu lassen, wie es echte Zustand 2+-Autos verlangen, sprich, es gibt genügend sichtbare Schweissstellen alter Reparaturen. Da diese aber nach dem Blanklegen rostfrei und solide aussahen, haben wir das nicht rausgetrennt. Faulster (aber nicht faulender) Kompromis sind sicherlich die hinteren Seitenteile. Die klassische Stelle in der Nähe der Abläufe unterhalb der hinteren Seitenfenster war natürlich angegriffen. Es wurde in früherer Zeit ein Blech eingesetzt, halbwegs solide, aber bestenfalls mässig schön. Um hier eine einigermassen glatte Oberfläche zu erzeugen, musste gespachtelt werden. Überhaupt ist die Karosserie alles andere als frei von Spachtel. Auch die Türhäute sind im unteren Drittel vor Jahrzehnten neu eingesetzt worden, auch hier kam notgedrungen etwas Spachtel zum Einsatz. Und die Schwellerköpfe wurden ersetzt, natürlich nicht mit Originalteilen, sondern damals einfach durch nachgefertigte Deckel <X , das habe ich, peinlich peinlich, schlicht zu spät bemerkt. Jedenfalls, eine Sanierung, die den Spachtel nahezu überflüssig gemacht hätte, hätte nach einigen Anfragen an die 50k gekostet - das konnte und wollte ich nicht bezahlen.

    Machen wir weiter beim Leder: Schön ist, dass es noch das Originalleder anno 61 ist. Dumm aber auch, dass es reichlich ausgehärtet und spröde war. Wie lange es also überlebt, sobald ich beginne, den Wagen zu fahren, weiss ich nicht - es wird sich zeigen und möglich ist, dass ich nach ein oder zwei Jahren Betrieb die Sitze neu beziehen lassen muss (die Gestelle und Poslter sind fachgerecht überarbeitet worden).

    Ich könnte weitere Beispiele anführen, aber am Ende wird es wohl so aussehen: Es wird ein auf den ersten Blick hübscher Wagen, der nicht jedem kritischen Blick standhält und einiges an Geschichte zeigt. Nicht im kultivierten "Patina"-Stil eines harmonisch gealterten Automobils, sondern eine, die die Vorstellungen von Gebrauch, Unterhalt, Reparatur und schliesslich Sanierung widerspigelt, die in finanziell bodenständigen Bereichen blieb. Der Wagen wurde einst wohl heiss begehrt und daher sehr frühzeitig neu 60/61 bestellt, allerdings ohne jegliche Extras, dann mit einem Schiebedach nachgerüstet, dann oder in diesem Zuge von uni-schwarz auf zweifarbig (Dach silber) lackiert, später komplett in beige, hat einen Austauschmotor bekommen und wurde schliesslich 79 abgemeldet. Wenn alles gut geht, wird er 38 Jahre später wieder aus eigener Kraft in ein neues Autoleben fahren - auch mal bei Regen und zum Einkaufen, und dann in tunisbeige mit grünen Sitzen :D
    Gruß
    Paul
  • Hallo, Paul,

    jede private Restaurierung hat doch irgendwo ihre Kompromisse. Aber letztendlich ist es doch so, dass diese Stellen Anderen häufig gar nicht auffallen, wenn man nicht drauf hinweist. Und wenn doch, dann muss man das immer im Verhältnis zum Gesamtergebnis und den vorhandenen Möglichkeiten sehen. Schließlich ist die Messlatte bei privaten Feierabendrestaurierungen doch anders anzulegen als bei Hochpreisrestaurierern. Und letztendlich sind doch nur zwei Dinge entscheidend: Der Spaß beim Schrauben und später der Fahrspaß. Meine Flosse hat übrigens auch die eine oder andere Schwachstelle. So hab ich zum Beispiel die Zierleiste auf der Türoberkante der Fahrertür wegen falscher Kunststoffklammern zu feste angedrückt. Ergebnis: Leichte Dellen im Blech. Auch hab ich nicht berücksichtigt, dass sich die Spaltmaße durch die diversen Lackschichten und den Füller verändern. Vor dem Lackieren waren sie optimal eingestellt. Da die Scharnier- und Anschlagbereiche den vollen Lackaufbau mitbekommen haben, hat sich das aufaddiert und dazu geführt, dass das Spaltmaß zwischen den Türen jetzt breiter ist als der Spalt zu den Kotflügeln. Werd ich mit leben müssen, wenn ich nicht den Lack im Scharnierbereich wieder abkratzen will. Der späteren Fahrfreude wird es nicht abträglich sein...

    Gruß und weiter gutes Gelingen

    Ulli
    230 SL 10/63
    220 SE 07/64
    - irgendwas ist immer...
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    48157 Münster, Schiffahrter Damm 315


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